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Auswirkungen von Sportevents auf Destinationen. Die Olympischen Spiele als Chance und Risiko für die Hansestadt Hamburg 2024 oder 2028

Bachelorarbeit 2015 72 Seiten

Touristik / Tourismus

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Gang der Untersuchung

2 Grundlagen
2.1 Grundlegende Definitionen
2.1.1 Event
2.1.2 Sportevents
2.1.3 Destination
2.1.4 Verbindung von Events und Destinationen
2.2 Gesellschaftliche Aspekte von Olympischen Spielen
2.2.1 Die Stellung des Sports in der Gesellschaft
2.2.2 Die Stellung des Sports in Hamburg
2.2.3 Olympische Spiele als Massenunterhaltungsprodukt

3 Wirtschaftliche Aspekte der Olympischen Spiele
3.1 Bewerbung für die Olympischen Spiele
3.2 Finanzierung der Olympischen Spiele in Hamburg
3.3 Auswirkungen auf die Beschäftigungszahlen
3.4 Auswirkungen auf das Preisniveau
3.5 Infrastrukturentwicklung
3.6 Stadtentwicklung
3.7 Imagewirkung

4 Chancen und Risiken für die Destination Hamburg durch die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028
4.1 Chancen
4.1.1 Zusätzliche Absatzchancen
4.1.2 Chancen auf Erlössteigerungen
4.1.3 Besondere Werbechancen
4.1.4 Chancen auf Zuschüsse und Genehmigungen des Staates
4.1.5 Chancen zur Gewinnung neuer Kunden bzw. Gäste
4.2 Risiken
4.2.1 Unternehmerische Risiken hinsichtlich des wirtschaftlichen Erfolges
4.2.1.1 Zusätzliche Investitionskosten
4.2.1.2 Mangelndes Besucherinteresse
4.2.1.3 Arbeit mit Subunternehmern
4.2.1.4 Ausfall der Veranstaltung
4.2.2 Sicherheitsrisiko

5 Mögliche Auswirkungen auf den Tourismus in Hamburg
5.1 Positive Auswirkungen
5.1.1 Verbesserung der touristischen Infrastruktur
5.1.2 Erhöhung des Bekanntheitsgrades
5.1.3 Imagegewinn für die Region
5.1.4 Steigerung der Gästeübernachtungen
5.2 Negative Auswirkungen
5.2.1 Schaffung von Überkapazitäten
5.2.2 Preissteigerung in der Region
5.2.3 Negative Entwicklung auf dem Immobilienmarkt
5.2.4 Zusätzliche Umweltbelastung
5.2.5 Imageverschlechterung der Region

6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Fazit
6.3 Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Veranschaulichung von Veranstaltungen und Events

Abbildung 2: Interesse der Bevölkerung in Deutschland an Sport

Abbildung 3: Übersicht des Zentralen Bereiches

Abbildung 4: Lageplan für die Olympischen Spiele

Abbildung 5: Gesamtzahl der Fernsehzuschauer bei den Olympischen Sommerspielen von 1996 bis 2012 (in Mrd.)

Abbildung 6: Beliebteste Reiseziele in Deutschland 2014

Abbildung 7: Wechselwirkung von Tourismus und Ökologie

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Ankünfte in München von 1970 bis 1975

Tabelle 2: Besucherzahlen Australiens von 1999 bis 2004

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Das Thema Olympische Spiele in Hamburg ist derzeit sehr aktuell und nicht aus den Medien wegzudenken. Die Meinungen der Hamburger hierzu sind allerdings unterschiedlich. Es wird darüber diskutiert, inwiefern es sinnvoll ist, die Olympischen Spiele als Katalysator für die Wirtschaft in Hamburg zu verwenden. Ob und in welchem Ausmaß die Olympischen Spiele Einfluss auf die Stadtentwicklung haben werden und ob die Veranstaltung die Attraktivität der Stadt bei Besuchern steigern kann, kann nur spekulativ sein. Durch eine optimale Projektplanung kann versucht werden, die Auswirkungen besser kalkulierbar zu machen.1

Nachdem sich Hamburg bereits ohne Erfolg für die Olympischen Spiele 2012 beworben hatte, hat die Stadt nun die zweite Phase erreicht und sich gegen Berlin durchgesetzt. Damals wurde Leipzig als Austragungsort vom NOK für Deutschland gewählt. Den Zuschuss für die Olympischen Spiele bekam dann letztendlich London.2

Die sich ergebenden Vor- und Nachteile der Olympischen Spiele sind immer unterschiedlich gewesen. Während Barcelona, München und auch Sydney durch die erfolgreiche Stadtentwicklung und Werbung durch Olympia zu Metropolen und beliebten Reisezielen wurden, leiden noch heute Städte wie Montreal und Atlanta an den Folgen der Olympischen Spiele und müssen weiterhin Gelder zurückzahlen.3

Mit der Bewerbung gehen die Städte ein hohes Risiko ein, da die Auswirkungen nicht vorhersehbar sind. Die Frage, ob die Olympischen Spiele in der Stadt, in diesem Fall Hamburg, stattfinden sollen, ist daher nicht zu unterschätzen. Hier reicht es nicht aus, mit einem einfachen »Ja« oder »Nein« zu antworten. Vielmehr ist zu prüfen, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um die Spiele auszurichten und inwiefern Hamburg diese Voraussetzungen erfüllen kann und auch zu erfüllen vermag.

Investitionen, die in die Ausrichtung der Olympischen Spiele fließen, könnten auch für andere Bereiche genutzt werden, wie zum Beispiel für Investitionen in Bildung.4 Es stellt sich also die Frage, welche Auswirkungen hat die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 auf die Wirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg.

1.2 Gang der Untersuchung

Die Arbeit ist in fünf Kapitel gegliedert. Das erste Kapitel ist die Einführung in die Thematik der Arbeit und gibt die Vorgehensweise wieder. Das zweite Kapitel befasst sich mit den Grundlagen des Themas, die zum Verständnis der Materie beitragen sollen. Der Begriff Sportevent wird in die Bereiche Event und Sport gegliedert. In Bezug auf das Thema der Arbeit, wird bereits in diesem Kapitel auf Destinationen wie Hamburg und auf Sportevents wie die Olympischen Spiele eingegangen.

Im dritten Kapitel werden die wirtschaftlichen Aspekte der Olympischen Spiele, auch in Bezug auf die Freie und Hansestadt Hamburg, genauer untersucht.

Das vierte und fünfte Kapitel setzt sich zum einen mit den Chancen und Risiken für die Stadt Hamburg durch die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028 und zum Anderen mit den dadurch entstehenden positiven als auch negativen Auswirkungen auseinander.

Im letzten Kapitel folgt eine Schlussbetrachtung in Form einer Zusammenfassung, eines Fazits und eines Ausblicks. Diese befasst sich überwiegend mit den wichtigsten Erkenntnissen zu den Auswirkungen der Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 in der Freien und Hansestadt Hamburg.

2 Grundlagen

2.1 Grundlegende Definitionen

2.1.1 Event

Für das Wort »Event« gibt es im Deutschen mehrere Übersetzungsmöglichkeiten. Aus dem Englischen übersetzt versteht man darunter vor allem: Veranstaltung, Ereignis, Vorgang, Vorfall, Begebenheit, Termin, Geschehnis oder auch Vorkommnis. Der Begriff »Event« wird in der Praxis vielseitig genutzt und hat in der Regel verschiedene Charaktereigenschaften. Eine normale Veranstaltung kann für bestimmte Personen zu einem Ereignis werden, wenn diese einmalig ist und in den Augen der Besucher als positiv wahrgenommen wird. Außerdem beinhaltet der Begriff »Event« einen organisierten Ablauf mit geplanten Inszenierungen.5

Jedoch ist festzuhalten, dass der Eventcharakter eines Ereignisses oder einer Veranstaltung immer subjektiv ist und demnach keinen objektiv messbaren Mehrwert hat. Eine Veranstaltung ist als Grundnutzen anzusehen, wobei ein Zusatznutzen eine Veranstaltung zu einem Event machen kann. Nicht nur der Begriff »Event« ist also subjektiv und unscharf, sondern auch die Ausmaße eines Events. Für manche Personen beschränkt sich das Event auf einen gewissen Zeitrahmen und eine Location. Für andere wiederum impliziert der Begriff »Event« die Anreise, Verpflegung, die Veranstaltung selbst und die Abreise.6

Für den weiteren Gebrauch des Wortes »Event« ist festzuhalten, dass im Grunde jedes Event eine Veranstaltung ist, aber nicht jede Veranstaltung auch als Event bezeichnet werden kann. Um von einem Event zu sprechen, muss dem Besucher ein Erlebnis geboten werden, welches als Zusatznutzen angesehen wird. Eine Veranstaltung ist also das Fundament eines jeden Events. Dies soll die Abbildung 1 veranschaulichen. Die Veranstaltung bildet das Fundament des Hauses, der Zusatznutzen ist die Säule, die das Dach trägt und das gesamte Konstrukt zu einem Event werden lässt.7

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Veranschaulichung von Veranstaltungen und Events8

Des Weiteren weisen Events auch einen Projektcharakter auf. Hierbei ist zunächst zu klären, welche Eigenschaften ein Projekt kennzeichnen. Projekte können sowohl im betrieblichen, als auch im privaten Umfeld auftreten. Grundsätzlich handelt es sich bei einem Projekt um eine komplexe Aufgabe, die durch die Zusammenarbeit von mehreren Personen oder Organisationen bewältigt werden kann. Diese Aufgabe ist allerdings sachlich und auch zeitlich begrenzt. Als Faustregel gilt, wenn mindestens drei der folgenden Punkte erfüllt sind, liegt ein Projekt vor, dass ein Projektmanagement erfordert:9

- Die Aufgabe hat eine hohe Komplexität
- Zur Lösung der Aufgabe sind unterschiedliche Fähigkeiten und Kenntnisse erforderlich
- Die Aufgabe hat einen gewissen Einmaligkeitscharakter - Es können bei der Bewältigung der Aufgabe Risiken auftreten
- Es ist für die Lösung der Aufgabe ein enge Zeitplanung vorgesehen
- Das Budget und das zur Verfügung stehende Personal ist begrenzt

Diese Grundregeln lassen sich im weiteren Sinne auch auf Events übertragen. Es gibt verschiedene Arten von Events, die sich anhand ihres Anlasses, ihrer Dauer, ihrer Entstehung, sowie auch anhand ihrer Größe untergliedern lassen. Die Olympischen Spiele beispielsweise fallen unter den Begriff Mega-Event und haben in erster Linie einen sportlichen Anlass. Die Dauer des Events beträgt dabei maximal 16 Tage.10

2.1.2 Sportevents

Sobald der Bereich des Sports mit einem Event verknüpft wird, spricht man von einem Sportevent. Wie auch jedes andere Event ist dies eine Veranstaltung mit einem Mehrwert. Zwar ist diese geplante Veranstaltung zeitlich begrenzt, allerdings beinhaltet sie jedoch im Gegensatz zu anderen Events einen Wettkampf in einer oder mehreren Disziplinen, an denen Sportler aus aller Welt teilnehmen können. Ist dies der Fall, geht man von Sportgroßveranstaltungen aus, die entweder einmalig oder periodisch ausgeführt werden. Das Besondere hierbei ist, dass die ganze Welt auf das Ereignis schaut und die Wettkämpfe in den Medien vertreten sind.11

Sportgroßveranstaltungen, wie beispielsweise die Olympischen Spiele, die Europameisterschaften und Weltmeisterschaften, gehören mit zu den bekanntesten Sportevents. Sie werden auch als Special-Events bezeichnet. Wohingegen Wettkämpfe auf Kreis-, Regional- und Bundesebene in den Sportarten sowie auch Sportfeste als Freizeit-Events bezeichnet werden.12

Neben den beschriebenen charakteristischen Zügen von Events, die eine Sportveranstaltung beinhaltet, muss nun noch geklärt werden, inwiefern sich der Begriff Sport definieren lässt. Eine mögliche Definition gibt die neue europäische Sport-Charta. Hierbei umfasst der Begriff Sport „alle Formen der körperlichen Betätigung, die auf gelegentlicher oder organisierter Basis die Verbesserung der körperlichen und geistigen Fitness, die Förderung sozialer Beziehungen oder das Erreichen von Ergebnissen bei Sportwettkämpfen auf allen Ebenen zum Ziel haben.“13

Diese Definition des Sports beinhaltet sowohl den Freizeitsport, den Personen für sich betreiben, als auch organisierte Wettkämpfe. Demnach gibt es viele verschiedene Definitionen von Sport. Manche Vertreter sind sich einig, dass der Sportbegriff eher eng zu fassen und ausschließlich leistungsorientiert anzusehen ist. Dann wiederum gibt es Vertreter, die den Sportbegriff weit fassen und ihn nicht nur leistungsorientiert, sondern auch freizeitorientiert zuordnen.14

Im Folgenden dieser Arbeit wird mit dem Sportbegriff zum einen der organisierte Wettkampf und zum Anderen die freizeitliche Betätigung impliziert.

2.1.3 Destination

Der Begriff der Destination ist ebenso wie der Sportbegriff nicht ganz eindeutig. Generell beschreibt er aber das Zielgebiet der relevanten Zielgruppe. Das Zielgebiet kann hierbei ein Resort, eine Stadt/Ort, eine Region oder ein Bundesland, ein Staat/Land oder sogar ein Kontinent sein. Wobei hier auch die individuellen Wahrnehmungen und Bedürfnisse des Reisenden, beziehungsweise des Gastes, nicht außer Acht gelassen werden sollte. Außerdem sollte das Reiseziel über Beherbergungs-, Verpflegungsund Unterhaltungsmöglichkeiten verfügen.15

Im Folgenden ist zu klären, wie die Definitionen für die des Gastes als Reiseziel und Produkt wahrgenommenen Räume und Raumdimensionen sind. Eine mögliche Definition von Reisezielen ist, dass der Gast selbst die verschiedenen Räume, seien es Gemeinden, Länder, Gebiete, Regionen, Resorts, Städte oder Landschaften, als sein Reiseziel bestimmen kann. Die Begriffe Resort, Fremdenverkehrsorte und Reiseziel werden hier als Sammelbegriff für verschiedene Anbieter genutzt.16

Eine andere mögliche Definition besagt wiederum, dass der Gast oder auch der Tourist zwar den Ort als Reiseziel bestimmt, allerdings wird der Fremdenverkehrsort in den Mittelpunkt der Nachfrage gestellt und schließt somit ein Unternehmen als Reiseziel aus.17

Eine weitere Definition besagt, dass eine Destination als ein Reiseziel zu verstehen ist, wenn diese ein Angebot in Bezug auf Einrichtungen und Dienstleistungen, insbesondere in Hinblick auf Wellness, Lernen und Gesundheit anbietet. Diese Definition soll verdeutlichen, dass eine Destination zum einen als Reiseziel und zum Anderen auch als ein touristisches Produkt zu sehen ist, welches vermarktet werden muss.18

2.1.4 Verbindung von Events und Destinationen

Ausgehend von der Begriffsdefinition ähnelt eine Destination einer strategischen Geschäftseinheit. Wie auf allen anderen Märkten muss sich auch eine Destination von anderen abheben und Wettbewerbsfähig bleiben, um Einnahmen aus dem Tourismus Sektor zu generieren.19

Ausgehend von einem Touristen erbringt eine Destination eine gewisse Leistung, beziehungsweise besteht aus einem Leistungsbündel. Bei der Entscheidung des Touristen, welche Destination für ihn am geeignetsten ist, wird die Destination mit dem für ihn optimalen Leistungsbündel gewählt.20 Die in einer Destination integrierten Leistungen stellen demnach ein einheitliches Produkt dar, das für den Besucher einen Nutzen darstellt und somit an den Mann gebracht werden soll.21

Destinationen fungieren wie ein virtuelles Unternehmen. Virtuelle Unternehmen bestehen aus einem Netzwerk von verschiedenen Unternehmen, die gemeinsam Leistungen für dritte erstellen und dabei auf gemeinsame Ressourcen zurückgreifen.22 „Solche gemeinsamen Ressourcen sind im Falle von Destinationen das Image, lokale Kompetenzen, Natur und Kultur“.23

Um dieses virtuelle Unternehmen führen zu können, benötigt es ein Management, das in Form von Verkehrsvereinen oder Tourismusorganisationen entwickelt wurde. In Hamburg ist dies der Tourismusverband Hamburg e.V.. Eine der Aufgaben des Tourismusverbandes ist es, Hamburg als Produkt und die Leistungen vor Ort bestmöglich zu vermarkten, um sich dadurch von der Konkurrenz abzuheben. Die Ausrichtung einer Großveranstaltung oder eines Events kann für eine Destination von Vorteil sein, wenn man das veränderte Interesse der Gesellschaft betrachtet. Die Aspekte Spaß, Erlebnis und Vergnügen nehmen immer mehr an Bedeutung zu. Deshalb können gerade Großveranstaltungen als Instrument zur Positionierung der Region am Markt genutzt werden. Ein Sportevent, wie die Olympischen Spiele, zieht die Aufmerksamkeit der gesamten Welt auf sich und somit auch auf den Austragungsort. Ein Mega-Event kann zu einer Attraktivitäts- und Imagesteigerung der Stadt und der Region führen. Allerdings haben viele Destinationen diesen Effekt von Events bereits erkannt und für sich umgesetzt, so dass sich Events bereits zu einem Standortfaktor entwickelt haben. Um solche Events ausrichten zu können, wird innerhalb der Region viel verändert, insbesondere in der Stadtentwicklung und in der Infrastruktur. Alte Gebäude und Straßen werden restauriert bzw. saniert, neue Gebäude gebaut und allgemein das Ziel verfolgt, die gesamte Region somit schöner erscheinen zu lassen.24 Ein weiterer Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Entscheidung, inwiefern Events durch eine Destination gefördert werden sollen. Hierbei sollte unterschieden werden, welchen Zweck die Veranstaltung hat. Zum einen kann das Event an sich Grund genug sein, es durchzuführen und zum Anderen kann ein Event genutzt werden, um die Destination zukunftsorientiert zu vermarkten.25

2.2 Gesellschaftliche Aspekte von Olympischen Spielen

2.2.1 Die Stellung des Sports in der Gesellschaft

Wer Sport treibt, tut dies meist für sich selbst und aus Spaß am Sport und der Bewegung. Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Auffassungen über die gesellschaftlichen Aspekte des Sports. Politisch gesehen soll der Sport völkerverbindend genutzt werden und somit religiöse, als auch politische Vorurteile abbauen. Außerdem hat Sport eine sozialisierende Funktion. Sport wird von den Menschen nicht unbedingt allein betrieben und führt demnach dazu, dass die Menschen zusammengeführt werden und Werte und Normen erlernen. Pädagogisch gesehen dient der Sport als Entwicklungsfeld für die Persönlichkeit, die Identitätsfindung und das Selbstwertgefühl.

Biologisch gesehen sollen Krankheiten, die aufgrund von Bewegungsmängeln hervorgerufen werden, durch Sport gelindert werden. Auch in der Ökonomie hat Sport einen hohen Stellenwert, da durch Sport große Geldsummen generiert werden können.26

Dies kann mitunter ein Grund dafür sein, das die Bedeutung des Sports immer wichtiger wird und mit ihm auch immer Forderungen entstehen. Man kann sogar sagen, dass der Sport ein »Wundermittel« ist, welches zur Heilung der »Schwächen« von Ländern und Städten beitragen soll. Die Euphorie, die der Sport bei den Menschen auslöst, trägt natürlich dazu bei. Für viele Menschen steht der Sport im Mittelpunkt ihres Lebens, wenn sie einen Sport selbst betreiben oder ihn als Fan mitverfolgen. Im Sport finden viele Menschen ihren Ausgleich. Er dient dazu, aus dem Alltag auszubrechen, denn er ermöglicht es, Gefühle wie Spannung, Glück, Liebe und Enttäuschung offen zu zeigen. Da diese Gefühle bei einem Sieg oder einer Niederlage des Lieblingssportlers oder des Vereins von vielen Menschen empfunden wird, entsteht ein Gemeinschaftsgefühl.27

Außerdem hat sich das Freizeitverhalten der Bevölkerung geändert. Gerade durch die schnelllebige Gesellschaft, wo der berufliche Erfolg großgeschrieben wird. Der Trend, dass die Menschen bereit sind mehr Geld und Zeit in touristische Aktivitäten, als auch in Sport und Freizeit zu investieren, um einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag zu finden, zeigt sich derzeit immer mehr in den modernen Industriegesellschaften.28

2.2.2 Die Stellung des Sports in Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg verfügt über ein vielseitiges Sportangebot in über 800 Sportvereinen. Es ist sowohl für Jung als auch Alt und körperlich beeinträchtigte Menschen etwas dabei. Private Anbieter sorgen für ausreichend Möglichkeiten im Sportbereich. Sport ist den Hamburgern wichtig und prägt das Stadtbild. Es vergeht kein Tag, an dem man keine Sportler in der Stadt sieht. Sei es beim Joggen um die Alster oder im Stadtpark. Eine Studie der Universität Osnabrück kam bereits zu dem Ergebnis, dass Hamburg die sportaktivste Großstadt Deutschlands ist. Die Faszination der Hamburger vom Sport wird bei Sportevents in der eigenen Stadt am deutlichsten. Beispielgebend hierfür sind der Haspa Marathon, die Cyclassics oder der Triathlon, die mitten in der Stadt stattfinden. Zu solchen Sportevents kommen zahlreiche Hamburger und Besucher zusammen. Sie fiebern mit den Athleten am Rande der Rennstrecke mit, sind selbst aktiv dabei oder helfen bei der Organisation ehrenamtlich mit. Aufgrund dieser Tatsachen verdient die Stadt Hamburg neben dem Titel »Das Tor zur Welt« auch den Titel »Sportstadt«.29

Die Nachwuchsförderung wird in Hamburg besonders wichtig genommen. Neue Leistungssportler sollen entdeckt und entsprechend gefördert werden. Um dies zu gewährleisten, werden die vorhandenen Sportstätten saniert, modernisiert und Instand gehalten. Das Besondere hierbei ist, dass die knapp 20 Leistungszentren in der näheren Umgebung des Olympiastützpunkts Hamburg/Schleswig Holstein liegen.30

Dass das sportliche Konzept der Stadt auch Hand und Fuß hat, zeigt sich an der Vielzahl der Bundesligisten in der Stadt. Zu den bekanntesten gehören natürlich der HSV, sowie der FC St. Pauli die den Fußball vertreten. Nicht zu vergessen der HSV Handball, die Hamburg Towers, die Hamburg Freezers oder auch der VT Aurubis Hamburg und noch viele mehr.

Insgesamt hat Hamburg durch das große Sportangebot um die 50 Bundesligisten in diversen Sportrichtungen.31

2.2.3 Olympische Spiele als Massenunterhaltungsprodukt

Der Grundgedanke, beziehungsweise die Idee der Olympischen Spiele, ist nicht nur die Spiele selbst auszutragen, sondern vielmehr das Leistungsstreben und die tatsächliche Leistung, die dort von Sportlern erbracht wird. Sowie die große Vielfalt an Sportarten, die dort von Menschen aus allen Ländern und verschiedenen Kulturen ausgeübt werden. Ebenso beinhaltet die Idee der Spiele die Fairness und den Frieden zwischen den Sportlern und die Anerkennung jedes Menschen und dessen erbrachter Leistung.32

Die Symbole der Olympischen Spiele, die auch die olympische Idee verkörpern sollen, sind zum einen die Flagge mit den fünf ineinander verlaufenden Ringen, das Feuer sowie das Motto. »Citius - Altius - Fortius« ist das Motto der Spiele, was aus dem lateinischen ins Deutsche übersetzt so viel bedeutet wie »schneller - höher - weiter«. Es soll die Sportler dazu bewegen, ihr Bestes zu geben. Verständlicher wird das Motto unter der Einbeziehung des Olympischen Kredos: „Das Wichtigste im leben ist nicht der triumph, sondern der Kampf; es ist nicht wesentlich, gesiegt, sondern gut gekämpft zu haben.“33

Die fünf Ringe stehen für die Kontinente, wobei kein Ring einem Kontinent zuzuordnen ist. Die Ringe haben die Farben Blau, Gelb, Schwarz, Grün und Rot. Der weiße Untergrund der Flagge soll die verbindende Fläche darstellen. Sinn dieser Flagge ist es, dass sich jedes Land auf dieser Welt in den Farben der Ringe wiederfindet. Vor jeder Olympiade wird die Fackel mehrere Monate zuvor entzündet, um die Spiele anzukündigen. Von Griechenland aus wird die Fackel durch verschiedene Länder und Regionen von verschiedenen Fackelläufern in das Austragungsland gebracht.34

Die Symbole, die die Idee von Olympia wiederspiegeln sollen, sind bis heute zwar noch erhalten geblieben, allerdings steht die eigentliche Idee von Olympia nicht mehr im Vordergrund. Die Olympischen Spiele sind zu einem Massenunterhaltungsprodukt geworden, bei dem es hinter den Kulissen um Geld, Macht, Einfluss, Manipulation und den Medaillenspiegel geht. Fast alles, was die Medien forderten, wurde vor, während und nach den Olympischen Spielen umgesetzt und das häufig zu Lasten der Sportler. Manche Disziplinen werden zur Erzielung von höheren Einschaltquoten auf den zuschauerfreundlichen Abend gelegt. Diese Tatsache bedeutet für die Sportler im Austragungsland unter Umständen, dass sie ihre Wettkämpfe unter schlechten klimatischen Bedingungen bzw. zu ungewohnten Zeiten austragen müssen. Trotzdem sollen sie dabei nach Möglichkeit ihre besten Leistungen erbringen. Demnach wird auch das Interesse der Sponsoren immer größer, die die Sportler und die Olympischen Spiele als Werbeplattform nutzen. Hierbei stehen dann nicht mehr die Interessen der Sportler im Vordergrund, sondern die Interessen der Sponsoren. Der äußerliche Druck der Sponsoren und auch der Medien sorgt dafür, dass das Ziel der Sportler »Gewinnen aus eigenem Ehrgeiz« in den Hintergrund gedrängt wird. Vielmehr muss der Sportler eine Leistung erbringen, die von den Sponsoren erwartet wird. Die Olympische Idee wird verzerrt und der Sport wird zur Arbeit. Durch den äußerlichen Druck der Medien und der Sponsoren auf die Athleten steht nicht mehr das Erreichen des Ziels aus eigenem Ehrgeiz im Vordergrund, sondern die damit verbundenen Einnahmen der Sponsoren.35

Selbstverständlich sollen die Athleten Höchstleistungen anstreben und diese auch vollbringen, indem sie sich anstrengen und für dieses Ziel auch hart trainieren. Aufgeben gehört nicht zur olympischen Idee. Trotz dieser Erwartungshaltung an die Athleten sollten diese es sportlich sehen. Wenn es einen Gewinner gibt, muss es eben auch Verlierer geben. Dennoch sollte jeder Sportler so fair sein und es dem Gewinner auch gönnen und trotzdem voller Bescheidenheit behaupten können, er sei stolz dabei zu sein.36

3 Wirtschaftliche Aspekte der Olympischen Spiele

3.1 Bewerbung für die Olympischen Spiele

Das Interesse der deutschen Bevölkerung an Sport hat sich im Zeitraum von 2012 bis 2014 kaum verändert. Das ergab das Ergebnis einer Befragung der deutschen Bevölkerung im Alter ab 14 Jahren zum Interesse an Sport. Dennoch ist das Interesse groß. Dies soll in der Abbildung 2 verdeutlicht werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Interesse der Bevölkerung in Deutschland an Sport37

Dadurch, dass Sport einen großen Anteil in der Freizeitbeschäftigung der Menschen einnimmt, wird er für Destinationen von immer größerer Bedeutung. Viele Reisen werden aufgrund von Events geplant und durchgeführt. Dies ist auch im Sportbereich zu erkennen. Diese Erkenntnis machen die Olympischen Spiele für Destinationen auch so interessant. Sie können als Katalysator für den Tourismus und das Image der Stadt genutzt werden.38

Die Bewerbung für die Olympischen Spiele läuft generell immer gleich ab und besteht aus zwei Phasen, die zwei Jahre andauern. Entscheidet sich eine Stadt dazu, die Olympischen Spiele austragen zu wollen, muss sie sich erst mal beim Nationalen olympischen Komitee, auch NOK genannt, im eigenen Land bewerben. Dem Internationalen olympischen Komitee darf allerdings nur eine Stadt des jeweiligen Landes vorgestellt werden. Das bedeutet, sobald es in einem Land mehrere Städte gibt, die sich für die Austragung der Spiele bewerben, muss das NOK die Städte selektieren und eine auswählen. Um die Entscheidung zu erleichtern, werden die Städte, die sich beworben haben, dazu aufgefordert Fragen in Bezug auf die Organisation und die Ausrichtung der Olympischen Spiele zu beantworten. Die Bewerber verpflichten sich dazu, dass sie alle Kriterien, die in Bezug auf die Olympischen Spiele vom Exekutivkomitee des IOC gestellt werden, einhalten. Nach der Abgabe der beantworteten Fragebögen der Bewerber werden diese auf ihr Potential zur Ausrichtung der Spiele überprüft. Aufgrund dieser Auswertung werden die Bewerber für die zweite Phase ermittelt. Die Städte, die es in die zweite Phase geschafft haben, müssen nun dem IOC eine ausführlichere Projektpräsentation vorlegen. Nun erfolgt eine ausführliche Analyse der Bewerberstädte, die noch im Rennen sind. Hierfür reisen die Kommissionsmitglieder in die Städte und führen Befragungen bei lokalen Behörden durch und untersuchen die in der Projektplanung vorgesehenen Sportanlagen auf ihre Tauglichkeit. Einen Monat vor der Bekanntgabe wird von der Kommission ein Bericht über die jeweiligen Analysen der Städte veröffentlicht. Welche Stadt letztendlich die Gastgeberstadt wird, steht sieben Jahre vor der Austragung fest. Die letzte Entscheidung wird von der Generalversammlung der IOC Mitglieder gefällt. Diese Versammlung wird allerdings in einem Land abgehalten, welches keine Stadt zur Kandidatur gestellt hat. Zu guter Letzt unterzeichnet das Organisationskomitee den Vertrag mit dem IOC. Dieser Vertrag ist bekannt unter dem Namen »Host City Contract«.39

3.2 Finanzierung der Olympischen Spiele in Hamburg

Die Finanzierung der Olympischen Spiele ist einer der wichtigsten Faktoren für die Realisierung und das Gelingen der Spiele. Während der Bewerbungsphase sollen die Kandidaten sowohl für die Vorbereitung als auch für die Durchführung ein ausführliches Finanzkonzept erstellen, welches die „Planung und Absicherung aller Investitionen einschließlich der erforderlichen Nachnutzungen“40 berücksichtigt. Im Gegensatz zu anderen Bewerbern muss Hamburg darauf achten, sich nicht weiter zu verschulden.41 Im Jahr 2009 wurde die Schuldenbremse für Bund und Länder in Deutschland im Grundgesetz verankert.42 Hamburg entschloss sich 2012 nach Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein auch dazu, die Schuldenbremse in der Landesverfassung zu verankern. Das bedeutet, dass es für die Stadt Hamburg verboten ist, ab 2019 neue Schulden aufzunehmen. Es sei denn, es handelt sich um außergewöhnliche und unvorhersehbare Notsituationen oder um konjunkturelle Verschuldungen. Seit dem 01.01.2015 hat Hamburg außerdem die kamerale Buchführung durch die kaufmännische abgelöst, wodurch aussagekräftigere und genauere Angaben über den Ressourcenverbrauch getätigt werden können. Neue Verschuldungen einzugehen, die bedingt durch die Ausrichtung der Olympischen Spiele entstehen, sind also nicht gestattet und darf es nicht geben.43

Damit die Kosten für die Bewerbung geringer gehalten werden können, hat der Senat beschlossen, dass bereits für die vergangene Bewerbung der Stadt aus dem Jahr 2012 entworfene Logo wieder zu verwenden, um so entsprechend Kosten zu sparen. Das eine Olympiakandidatur recht kostspielig sein kann, zeigt folgendes: 2002 beliefen sich die Kosten auf rund 6 Mio. €. Hamburg schied schon bei der Bewerbungsphase aus und Leipzig kam in die Kandidaturphase. Im aktuellen Prozess belaufen sich die Kosten für die Bewerbung bereits auf ungefähr 90.000 €. Es ist jedoch vorgesehen, die Kosten in den nächsten Monaten, also bis zum Ende der Bewerberphase, nicht mehr zu erhöhen.44 Trotzdem kann man keine Versprechungen abgeben und einen festen Betrag für die internationale Bewerbung bis zur endgültigen Festlegung des Austragungsortes für das Jahr 2017 benennen. Die Kalkulation der Kosten für die Bewerbung übernimmt letztendlich eine nationale Bewerbergesellschaft, die erst zu einem späteren Zeitpunkt gegründet wird. Damit man trotzdem eine ungefähre Einschätzung abgeben kann, gibt der DOSB ein Budget von 50 Mio. € vor, mit dem zu rechnen ist. Schon bei der Bewerbung für die Olympischen Spiele im Jahr 2012 wurden die Kosten zu gleichen Anteilen zwischen der Stadt Hamburg und der Wirtschaft aufgeteilt. Diese Aufteilung wird auch bei der aktuellen Bewerbung angestrebt.45

Um möglichst viele Sponsoren zu bekommen, wird ein Sponsoring-Konzept entwickelt. Die Kosten für diese Entwicklung des Konzeptes übernimmt in diesem Fall die Handelskammer. Das Präsidium wiederum wählt die für dieses Sponsoring infrage kommenden Unternehmen aus und bringt sich durch die Ansprache persönlich mit ein. Außerdem kommt der Beschluss des Doppelhaushalts mit einer jährlichen Gesamtsumme von Elf Mrd. € für die Jahre 2015 und 2016 Hamburg zur Gute. In diesem Doppelhaushalt sind Reservepositionen für zukünftige Projekte und unvorhersehbare Vorkommnisse mit einkalkuliert. Die vorhandenen Reservepositionen ermöglichen es, den staatlichen Anteil für die auftretenden Kosten der Bewerbung bis zur Bekanntgabe des Austragungsortes für das Jahr 2017 in einer Höhe bis zu 25 Mio. € zu gewährleisten.46

Um weitere Zuschüsse für den staatlichen Anteil der Bewerbungskosten zu erhalten, würde Hamburg bei der Bundesregierung um eine Unterstützung bitten. Wenn bei der letzten Entscheidung Hamburg den Zuschlag erhält, tritt der Senat in Vorleistung, um „die Liquidität der Bewerbungsgesellschaft von Beginn an abzusichern.“47 Außerdem kann so, bis die ersten Einzahlungen der Sponsoren eingehen, einer kostenintensiven Zwischenfinanzierung aus dem Weg gegangen werden.48 Damit diese Kostenvorstellungen gehalten werden können, setzt die Stadt auf Sponsoren. Der Vorteil von Hamburg ist, dass schon ca. 90% der Sportstätten vorhanden sind.

[...]


1 Vgl. Völpel (2014).

2 Vgl. Hamburg Marketing GmbH.; Grünberg (2012).

3 Vgl. Hönicke (2012a).; Völpel (2014).; Hönicke (2012).

4 Vgl. Völpel (2014).

5 Vgl. Holzbauer et al. (2003): S. 1.

6 Vgl. Holzbauer et al. (2003): S. 6-7.

7 Vgl. Holzbauer et al. (2003): S. 23.

8 Vgl. Holzbauer et al. (2003): S. 23.

9 Vgl. Tiemeyer (2006): S. 49-51.

10 Vgl. Freyer (2007): S. 606 f..; Olympic.org - Official website of the Olympic Movement (o.J).

11 Vgl. Gans et al. (2003): S. 83.; Kaspar (1997): S. 58.

12 gl. Freyer (2004).

13 Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (o.J).

14 Vgl. Freyer (2002).

15 Vgl. Bieger (2008): S. 56.

16 Vgl. Bieger (2010): S. 123. sowie Bieger (2008): S. 55.

17 Vgl. Bieger (2010): S. 123. sowie Bieger (2008): S. 55.

18 Vgl. Bieger (2010): S. 123. sowie Bieger (2008): S. 55.

19 Vgl. Bieger (2008): S. 50ff..

20 Vgl. Bieger (2008): S. 55.

21 Vgl. Bieger (2010): S. 136.

22 Vgl. Schräder (2000): S. 97ff..

23 Bieger (2010): S. 136.

24 Vgl. Kagermeier / Raab (Hrsg.) (2010): S. 17 ff.; Klein (2004): S. 277.; Freyer / Groß (Hrsg.) (2002): S. 7-35.

25 Vgl. Scherhag (1998).

26 Vgl. Dober (2014).

27 Vgl. Jacob (2000).

28 Vgl. Dreyer / Krüger (2015).

29 Vgl. hamburg.de GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014).

30 Vgl. hamburg.de GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014).

31 Vgl. hamburg.de GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014b).

32 Vgl. Olympic.org - Official website of the Olympic Movement (Hrsg.) (2007).

33 Olympic.org - Official website of the Olympic Movement (Hrsg.) (2007).

34 Vgl. Olympic.org - Official website of the Olympic Movement (Hrsg.) (2007).

35 Vgl. Emrich / Kutschke (Hrsg.) (2006): S. 39-55.

36 Vgl. Emrich / Prohl (2008): S. 67-88.

37 Statista GmbH (2015a).

38 Vgl. Freyer / Groß (Hrsg.) (2002): S. 1.

39 Vgl. Olympic.org - Official website of the Olympic Movement (Hrsg.) (2013).; Olympic.org - Official website of the Olympic Movement (Hrsg.) (2003).; Deutscher Olympischer Sportbund e.V. (Hrsg.) (2014).

40 hamburg.de GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014c).

41 Vgl. hamburg.de GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014c).

42 Vgl. Deutsche Bundesbank Eurosystem (2011): S. 15 ff..

43 Vgl. hamburg.de GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014c).; Bund der Steuerzahler Hamburg e.V. (Hrsg.) (2012).

44 Vgl. Zeitungsgruppe Hamburg GmbH (Hrsg.) (2014): S. 9.

45 Vgl. hamburg.de GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014c).

46 Vgl. hamburg.de GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014c).

47 hamburg.de GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014c).

48 Vgl. hamburg.de GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014c).

Details

Seiten
72
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668108806
ISBN (Buch)
9783668108813
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v312040
Note
2,0
Schlagworte
auswirkungen sportevents destinationen olympischen spiele chance risiko hansestadt hamburg

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Titel: Auswirkungen von Sportevents auf Destinationen. Die Olympischen Spiele als Chance und Risiko für die Hansestadt Hamburg 2024 oder 2028