Lade Inhalt...

Grundlagen der Informationswirtschaft

Hausarbeit (Hauptseminar) 2014 10 Seiten

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Informationswirtschaft
1.1 Einführung
1.2 Informations- und Kommunikationskonzept
1.3 Informations- und Kommunikationssysteme
1.4 Informations- und Kommunikationstechnologien
1.5 Chancen und Risiken

2 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Informationswirtschaft

1.1 Einführung

Die Informationen haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, so dass schon von einem Wandel zur „Informations- und Wissensgesellschaft“1 gesprochen und die Information als eigener Produktionsfaktor bezeichnet wird. Informationen sind besonders zur Entscheidungsfindung und letztendlich auch zur Gewinnmaximierung notwendig.2

Wichtig hierbei ist jedoch vor allem welche Informationen zu welcher Zeit an welchem Ort in welcher Form erscheinen müssen, um das bestmögliche Ergebnis erzielen zu können. Da diese Vorgänge durch die zunehmende Bedeutung immer komplexer werden, erlangte die Automatisierung dieser Prozesse durch die elektronische Datenverarbeitung (EDV) und die Internettechnologie einen immer höheren Stellenwert.3

Die Informationswirtschaft befasst sich vereinfacht mit dieser logistischen Planung des Produktionsfaktors Information, so dass ein optimales Ergebnis erreicht werden kann. Diese beinhaltet die Beschaffung, die Verwaltung, die Verteilung und Übermittlung der Informationen.4

Dieses Thema ist in drei Teilgebiete bzw. Arbeitsebenen eingeteilt: das theoretische Konzept über den Verarbeitungsprozess der Informationen, die organisatorische Handhabung und die technische Umsetzung.5 Diese werden im Folgenden erläutert.

1.2 Informations- und Kommunikationskonzept

Das Informations- und Kommunikationskonzept beschäftigt sich mit dem Prozess der Informationsverarbeitung, das den Systemen der Datenverarbeitung in der Praxis zu Grunde liegt. Dieses beinhaltet die Informationsbeschaffung, schließlich der -ausgabe.6

Bei der Informationsbeschaffung gilt es, eine möglichst gute Auswahl an Informationen zu treffen um über deren optimalen Umfang zur weiteren Verarbeitung verfügen zu können. Dieses ist abhängig von dem Informationsbedarf, der -nachfrage und dem - angebot. Der Bedarf stellt die objektive Festlegung der Menge und Qualität an Informationen dar, die für diesen bestimmten Entscheidungsvorgang benötigt werden. Dieses ist die optimale Lösung, welche Informationen vorhanden sein sollten. Weil der Informationsbedarf wegen zu hoher Kosten im Gegensatz zum Nutzen meistens nicht ausgeschöpft werden kann, wird sich in der Praxis meist auf die Erfahrung berufen.7

Die Informationsnachfrage entspricht in diesem Modell den Informationen, die subjektiv vom Entscheidungsträger „nachgefragt“ wurden. Im besten Fall sollte der Informationsbedarf mit der Nachfrage übereinstimmen, durch viele Gründe jedoch, wie z.B. Unterschätzung des Themas, kann diese voneinander abweichen. Das Informationsangebot beinhaltet schließlich denjenigen Informationsumfang, der zur Verfügung steht und erworben werden kann. Optimaler Weise sollte das Angebot mit der Nachfrage übereinstimmen.8

Insgesamt bildet sich aus diesen drei Elementen die Information, die bei Wöhe „originäre“ Information genannt wird, also der Grundbaustein, der ausgewählt ist und nun weiterverarbeitet wird.9

Die Verarbeitung („Transformation“10 ) findet auf zeitlicher, sachlicher und räumlicher Ebene statt. Zeitlich gesehen müssen die Informationen oftmals gespeichert werden, wenn das Beschaffungsdatum und Abrufdatum voneinander abweichen, wobei jedoch die Aktualität überprüft werden muss.11

Des Weiteren sorgt die sachliche Transformation für die Aussortierung der originären Informationen zu zweckorientierten Informationen. Die Informationsübermittlung sorgt schließlich für die Überbrückung der räumlichen Distanz zwischen dem Ort der Informationsspeicherung und der Benötigung.

[...]


1 Balderjahn, I./Specht, G. (2011), S. 261.

2 Vgl. Balderjahn, I./Specht, G. (2011), S. 261-262.

3 Vgl. Balderjahn, I./Specht, G. (2011), S. 261-262.

4 Vgl. Wöhe, G./Döring, U. (2010), S. 166.

5 Vgl. Wöhe, G./Döring, U. (2010), S. 167.

6 Vgl. Wöhe, G./Döring, U. (2010), S. 166-167.-verarbeitung, und

7 Vgl. Wöhe, G./Döring, U. (2010), S. 168.

8 Vgl. Wöhe, G./Döring, U. (2010), S. 169.

9 Vgl. Wöhe, G./Döring, U. (2010), S. 169.

10 Wöhe, G./Döring, U. (2010), S. 170.

11 Vgl. Wöhe, G./Döring, U. (2010), S. 171.

Details

Seiten
10
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668099746
ISBN (Buch)
9783668099753
Dateigröße
570 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v311188
Institution / Hochschule
Leibniz Akademie Hannover - Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Hannover
Note
1,0
Schlagworte
Informationswirtschaft Automatisierung Entscheidungsfindung

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Grundlagen der Informationswirtschaft