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Fallstudie der Kunststoff AG. Analyse der Problemstellung und Handlungsempfehlungen für die Zukunft

Hausarbeit 2014 18 Seiten

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unternehmensvorstellung
2.1 Unternehmenssituation
2.2 Problemrelevanz und Zielsetzung der Kunststoff AG

3. Theoretischer Ansatz
3.1 Instrumente der Koordination
3.2 Instrumente der Konfiguration und Entscheidungsdelegation

4. Problemsituation und Maßnahmen zur Verbesserung
4.1 Verbesserung EDV-System
4.2 Kanban-Warenwirtschaftssystem
4.3 Umstrukturierung im Marketing
4.3.1 Prozessanpassung
4.3.2 Organisation des Außendienstes
4.4 Änderungen in der Konfiguration

5. Fazit und Ausblick

Anhang

1. Einleitung

Diese Arbeit handelt von der Konfliktsituation in der Ablauf- und Aufbauorganisation der Kunststoff AG. Auf Basis eines theoretischen Konzepts, das sich zum einen auf die Instrumente der Koordination und zum anderen auf die Instrumente der Entscheidungs- und Weisungsdelegation[1] stützt, werden konkrete Handlungsempfehlungen gegeben.

Die Leitung der Kunststoff AG, die im Gebiet der Kunststoffverarbeitung tätig ist, wird von zwei Geschäftsführern, dem technischen und dem kaufmännischen Leiter übernommen. Deren Zuständigkeiten beschränken sich zum einen auf die Beschaffung und Fertigung und zum anderen auf die Abteilungen Lager/Versand, Marketing und Verwaltung.[2]

Die Ausarbeitung betrachtet voranging die derzeitigen Probleme in der Ablauf- und Aufbauorganisation, die laut Geschäftsführung unbefriedigend gestaltet sind. Diese müssen parallel bearbeitet werden, um eine Optimierung im gesamten Unternehmen zu erreichen. Insbesondere wird der Prozessablauf der Abwicklung eines Kundenauftrages analysiert und dargestellt, es soll deutlich werden wie durch einfache Lösungsansätze die Produktivität innerhalb des Unternehmens gesteigert werden kann. Weiterhin werden die vorliegende Infrastruktur und die Organisationsstruktur des Unternehmens ausgebaut und besser koordiniert.

Um dies durchzuführen wird zunächst das Unternehmen der Kunststoff AG vorgestellt und die Unternehmenssituation untersucht, um die bestehenden Konfliktpunkte herauszuarbeiten. Darauf folgend werden die Instrumente der Koordination und Entscheidungs- und Weisungsdelegation als theoretisches Konzept, neben den Lösungsansätzen behandelt. Weiterhin werden konkrete Umsetzungsmaßnahmen vorgestellt, die vom theoretischen Konzept abgeleitet wurden.

Beendet wird die Arbeit mit einem Fazit, dass neben einer Zusammenfassung der Ergebnisse, einen Zukunftsausblick gibt.

2. Unternehmensvorstellung

Die Kunststoff AG ist im Bereich der Kunststoffverarbeitung tätig und wurde 1965 gegründet. Das Unternehmen liegt am Rande einer Großstadt in Nordrhein-Westfalen und hat momentan 250 Mitarbeiter. Von diesen 250 Mitarbeitern sind ca. 100 in der Produktion tätig, 50 weitere sind als Außendienstmitarbeiter fest angestellt. Die Kunststoff AG wird von zwei Geschäftsführern geleitet, deren Kompetenzen sich entweder auf der kaufmännischen oder technischen Bereich beschränken. Im Verantwortungsbereich des technischen Leiters liegen die Abteilungen der Beschaffung und der Fertigung. Die Bereiche Lager/Versand, Marketing und Verwaltung sind dem kaufmännischen Geschäftsführer zugeordnet. Durch die nachfolgenden Grafik lässt sich die Organisation des Unternehmens nachvollziehen.

Abb. 1: Konfiguration der Ausgangssituation in der Kunststoff AG

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach Arkan (2010), S.3

Der Beschaffung sind die Abteilungen Einkauf, Materialprüfung und Vormateriallager zugeordnet. Die Fertigung teilt sich in eine technische Abteilung sowie die eigentliche Produktion in Folien und andere Produkte auf. Der Bereich Lager/Versand lagert fertige Erzeugnisse ein und kümmert sich um deren Versand. Im Marketing wird zwischen Innen- und Außendienst unterschieden, ergänzend wird ein Schreibdienst sowie eine Werbeabteilung unterhalten. Personal, Rechnungswesen, EDV und allgemeine Hausdienste bilden den zentralen Verwaltungsbereich.[3] Organisatorisch werden von den Veränderungen im Unternehmen besonders die Bereiche Lager/Versand, Marketing und die Produktion betroffen sein.

Die Kunststoff AG unterscheidet drei verschiedene Produktbereiche. Zum einen produzieren sie Verpackungsfolien für die chemische Industrie, Ziegeleien, den Großhandel und Versandhäuser. Weiterhin vertreiben sie Automobilzubehör für den Hobbybereich, wie beispielsweise Kühlergrills, Spoiler, Radkappen und Windabweiser. Der dritte Produktbereich beschränkt sich auf Behälter aus Kunststoffen, wie Flaschen, Kanister und Bierkästen.[4]

2.1 Unternehmenssituation

Durch die zwingende Ausweitung des Leistungsprogramms, aufgrund des steigenden Wettbewerbs und technologischer Neuerungen, hat sich eine Veränderung, beziehend auf die Kundenstruktur sowie die Zahl und Größe der Kunden ergeben. Die Kunststoff AG ist in Zukunft gezwungen, ihren Kunden neben Produkten auch Problemlösungen anzubieten.

Im Jahre 2008 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 60 Mio. €. In Folge der starken Konkurrenz auf dem Kunststoffmarkt sowie den steigenden Rohstoffpreisen, kann die Kunststoff AG in 2009 nur mit einem geringen Umsatzzuwachs und einer verschlechternden Ertragslage rechnen. Aktuell beläuft sich die Anzahl an Kunden auf 5000, die der Lieferanten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf 40.[5]

2.2 Problemrelevanz und Zielsetzung der Kunststoff AG

Die vorliegende Unternehmensstruktur wird als unpassend angesehen. Weiterhin ist die vorhandene Infrastruktur schlecht organisiert sowie genutzt und die Prozessabläufe sind kompliziert gestaltet. Aus den vorliegenden Problemen ergibt sich folgende Zielsetzungen. Bezüglich der Unternehmensstruktur muss eine Reorganisation stattfinden. Die IT-Infrastruktur muss angepasst, beziehungsweise ausgebaut werden. Zusätzlich müssen die Prozesse verbessert und vereinfacht werden.

3. Theoretischer Ansatz

Nachdem die Situation im Unternehmen der Kunststoff AG geschildert wurde und zudem auf die sich daraus ergebenden Probleme genauer eingegangen wurde, soll das Ziel eine Verbesserung der Unternehmenssituation durch eine Anpassung der Struktur sein. Hierfür werden zwei verschiedene Instrumente gewählt. Zum einen handelt es sich um Instrumente der Koordination, zum anderen um Instrumente der Entscheidungs- und Weisungsdelegation. Diese Ansätze teilen sich zudem in kleine Unteransätze auf, die durch die unten aufgeführte Grafik übersichtlich dargestellt werden sollen. Für die Aufarbeitung der theoretischen Ansätze wird maßgeblich auf die Ausführungen von Kieser und Walgenbach (2010) zurückgegriffen. Wobei im Rahmen der Hausarbeit lediglich auf die Maßnahmen eingegangen werden, die für die vorliegende Problemstellung einen Lösungsansatz darstellen.

[...]


[1] Vgl. Kieser, Alfred / Walgenbach, Peter (2010), „Organisation“, Stuttgart: Schäffner-Poeschel Verlag.

[2] Vgl. Arkan, Kenan (2010), „Fallstudie: Das Unternehmen Kunststoff AG“, Berlin, S.3.

[3] Vgl. Arkan (2010), „Kunststoff AG“, S.3.

[4] Ebd., S.1.

[5] Ebd., S.3.

Details

Seiten
18
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668091337
ISBN (Buch)
9783668091344
Dateigröße
701 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v310384
Institution / Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
1,5
Schlagworte
fallstudie kunststoff analyse problemstellung handlungsempfehlungen zukunft
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Titel: Fallstudie der Kunststoff AG. Analyse der Problemstellung und Handlungsempfehlungen für die Zukunft