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Die Theorie der Sozialen Arbeit von Hans Thiersch. Struktur- und Handlungsmaximen

Hausarbeit 2015 20 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Hans Thiersch und seine Theorie der Sozialen Arbeit

2. Das Konzept der Lebensweltorientierung
2.1 Das Konzept der Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit im Allgemeinen
2.2 Dimensionen der Lebensweltorientierung
2.3 Struktur- und Handlungsmaximen
2.3.1 Prävention
2.3.2 Alltagsnähe/Alltagsorientierung
2.3.3 Dezentralisierung/Regionalisierung/Vernetzung
2.3.4 Integration/Inklusion - Normalisierung
2.3.5 Partizipation
2.3.6 Kooperation
2.3.7 Koordinierte Planung und Einmischung
2.3.8 Reflexion und Aushandlung

3. Fazit und Aufgriff der zentralen Fragestellung

1. Hans Thiersch und seine Theorie der Sozialen Arbeit

Der am 16. Mai 1935 in Recklinghausen geborene Dr. phil. Dr. Dr. h.c. Hans Thiersch ist Prof. em. für Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik an der Eberhard-Karls- Universität Tübingen, er war an der Erstellung des achten Jugendberichts maßgeblich beteiligt und von ihm stammt auch das Konzept der Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit. Die Arbeitsschwerpunkte des Herrn Thiersch sind Fragen der Hermeneutik und der Theorie der Sozialpädagogik, Probleme der Definition abweichenden Verhaltens, Probleme der Beratung, Heimerziehung und sozialpädagogische Jugendarbeit. Hans Thiersch kann eine hohe Anzahl von Buchveröffentlichungen, Herausgeberschaften und Publikationen vorweisen, die sich auf das Konzept der Lebensweltorientierung (im Folgenden mit „Lwo.“ abgekürzt) in der Sozialen Arbeit beziehen, er ist unter anderem Mitherausgeber des „Handbuchs Sozialer Arbeit“. Alle Veröffentlichungen Thierschs zu nennen würde hier jedoch den Rahmen sprengen. Neben den bereits erwähnten Veröffentlichungen sind viele seiner Vorträge im Internet zu finden, beispielsweise auf der Videoplattform „YouTube“. Eine genaue Auflistung aller Publikationen von Hans Thiersch, sowie eine Übersicht über erhaltene Auszeichnungen, sind auf der Internetseite http://www.hans-thiersch.de zu finden. Hans Thiersch ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft und war in den Jahren von 1978 bis 1982 ihr Vorsitzender. Neben einigen weiteren Tätigkeiten ist Thiersch Mitglied des Kuratoriums des „Deutschen Jugendinstituts München“ und Mitglied der Sachverständigenkommission des 8. Jugendberichts. Dieser verfolgt den Versuch, einer „[...] bilanzierenden Konzeptdiskussion [...] bezüglich der Situation der Jugendhilfe“ (Thiersch 2014, S.16). Hans Thiersch hat mit seinen Werken und seinem Handeln den Begriff der Lwo. in der Sozialen Arbeit geprägt. Auch auf Kritik Dritter an seiner Theorie der Sozialen Arbeit, bezüglich des theoretischen Konzepts der Lwo., ist Hans Thiersch eingegangen und hat mehrere Überarbeitungen, persönliche Kommentierungen, Akzentuierungen und auch Erweiterungen des Konzepts vorgenommen. Das Konzept konkretisiert sich in den von Hans Thiersch aufgestellten Struktur- und Handlungsmaximen lebensweltorientierter Sozialer Arbeit. Auf diese wird im Folgenden näher eingegangen, sie werden erklärt, voneinander abgegrenzt und erläutert. Für Thierschs Theorie als Thema meiner Hausarbeit habe ich mich entschieden, da ich mich konkreter mit einer Theorie der Sozialen Arbeit beschäftigen wollte. Das Konzept der Lwo. kannte ich lediglich grob. Wie und worin es sich konkretisiert hat mich ebenso interessiert wie die Frage, ob diese Theorie der Sozialen Arbeit sich tatsächlich auf die Praxis beziehen lässt. Die zentrale Fragestellung dieser Hausarbeit lautet daher: Lassen sich Struktur- und Handlungsmaximen der Theorie der Sozialen Arbeit von Hans Thiersch auf Anwendungsbeispiel(e) aus einem Bereich der Sozialen Arbeit beziehen? Um mich dieser Frage anzunähern werd2e ich zunächst auf das Konzept der Lwo. in der Sozialen Arbeit im Allgemeinen eingehen. Anschließend werde ich dann untersuchen, ob sich die Struktur- und Handlungsmaximen der Theorie von Hans Thiersch auf Anwendungsbeispiele aus einem Bereich der Sozialen Arbeit beziehen lassen.

2. Das Konzept der Lebensweltorientierung

2.1 Das Konzept der Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit im Allgemeinen

Was bedeutet also das Konzept der Lwo? Lwo. ist ein theoretisches Konzept der Sozialen Arbeit. Seit den 1970er Jahren hat dieser Begriff die Theoriebildung der Sozialarbeit und Sozialpädagogik stark beeinflusst, er ist von grundlegender Bedeutung für die kritische Reflexion professionellen Handelns und für soziale Institutionen. Ebenfalls hat das Konzept Eingang in sozialpolitische und rechtliche Rahmenbedingungen gefunden, als Beleg ist hier das 8. Kinder- und Jugendhilfegesetz zu nennen. Das Konzept der Lwo. betont die Notwendigkeit einer starken Orientierung an den Selbstdeutungen und individuellen Handlungsmustern der AdressatInnen, es berücksichtigt also ihre Meinung und Problemlösungsstrategien (vgl. Feuerhelm 2007, S.387-388). Es beinhaltet die Forderung, „[...] dass die professionellen Handlungsansätze und die institutionalisierten Angebote auf die Reorganisation der gegebenen Lebensverhältnisse ausgerichtet sein müssen, um Menschen in ihrem [...] Alltag zu Selbstständigkeit, Selbsthilfe und sozialer Gerechtigkeit zu verhelfen“ (siehe. Feuerhelm 2007, S.388). Mit dem Begriff der Lebenswelt, „[...] wird in der Sozialen Arbeit heute überwiegend die alltägliche Wirklichkeitserfahrung eines verlässlichen, soziale Sicherheit und Erwartbarkeit bietenden primären Handlungszusammenhangs [...] bezeichnet“ (siehe. Deutscher Verein für Öffentliche und Private Fürsorge e.V. 2007, S.609). Unter dem Begriff des primären Handlungszusammenhangs sind hier Familie, Nachbarschaft, Gemeinwesen, soziokulturelle Milieus zu verstehen, verallgemeinert kann also von dem alltäglichen sozialen Umfeld von Menschen gesprochen werden. Es wird versucht, Hilfebeziehungen die in der Lebenswelt der AdressatInnen vorhanden sind, zu unterstützen. Lwo. nimmt generell eine Perspektive ein, die an den subjektiven Sichtweisen der AdressatInnen, also an deren Möglichkeiten und Bedürfnissen anknüpft und diese stark berücksichtigt. Sie zielt auf die Stärkung der alltäglichen Handlungskompetenz der Adressaten, sowie auf Befähigung zur Selbstorganisation. Die Darstellung der Lebensverhältnisse, ist „[...] bestimmt durch die Konzepte der Pluralisierung von Lebenslagen und der Individualisierung von Lebensverhältnissen [...]“, also durch die „[...] Unterschiedlichkeit von Lebensstrukturen [...]“ (siehe. Thiersch 2014, S.18). Für Thierschs - nicht unumstrittenes Konzept - ist es unabdingbar die AdressatInnen in ihren Verhältnissen, ihren Ressourcen, ihren vorenthaltenen Partizipationschancen und in ihren Schwierigkeiten des Alltags zu sehen, also auf den Punkt gebracht, in ihrer Lebenswelt(vgl. Grunwald/Thiersch 2008, S.5).„Lebensweltorientierte Soziale Arbeit sucht dementsprechend den Menschen [...] durch Unterstützung, Provokation und Arbeit an Alternativen zu besseren Verhältnissen und tragfähigeren Kompetenzen zu helfen“ (vgl. Grunwald/Thiersch 2008, S.5). Als Voraussetzung für die Anwendung des Konzepts, nennt Thiersch die „[...] Fähigkeit zum Handeln in der Offenheit der Situation, zum Handeln in den Strukturen offener sozialer Beziehungen, zum Handeln in Selbstkritik“ (siehe. Thiersch 2014, S.35). Lwo. hat sich sowohl als Rahmenkonzept in der Sozialen Arbeit, als auch als Operationalisierung „[...] allgemeiner Struktur- und Handlungsmaximen in der sozialpädagogischen Diskussion etabliert“ (siehe. Grunwald/Thiersch 2008, S.5). Es geht von widersprüchlichen und offenen Lebenssituationen der AdressatInnen aus. Lwo. umfasst also das „Zusammenspiel einer situativen Sensibilität und methodischer Maximen“, die sich im „Prinzip der strukturierten Offenheit“ verstehen lassen (siehe. Grunwald/Thiersch 2008, S.5). Daraus ergeben sich Ansprüche bezüglich der Handlungsweise von SozialarbeiterInnen, sie müssen nachvollziehbar und begründet, an Richtzielen orientiert und selbstkritisch handeln. Es bedarf somit einer gewissen Sensibilität für unterschiedliche Situationen und methodisches Handlungswissen. Lwo. schafft als Grundmuster einen Rahmen für sozialarbeiterisches bzw. sozialpädagogisches Handeln, aber auch eine Intention, diesen Rahmen in einer sich wandelnden Gesellschaft immer wieder neu auszuarbeiten. Das Konzept versteht sich als kritisch hinterfragendes, die Politik des Neoliberalismus und dessen Dethematisierung Sozialer Gerechtigkeit ablehnendes Konzept. Auf politischer Ebene wehrt sich das Konzept der Lwo. dagegen, dass im Zeichen des Neoliberalismus genau das vernachlässigt wird, was für das Konzept der Lwo. grundlegend ist: die Thematisierung der Lebenswelt und des Drängens auf soziale Gerechtigkeit, und der Berücksichtigung des freien Willens der AdressatInnen. Zentrales Ziel des Konzepts ist das Erlangen eines gelingenderen Alltags unter Berücksichtigung der Eigensinnigkeiten und der Lebenswege der AdressatInnen Sozialer Arbeit (vgl.Schröder/Schweppe 2010, S.35-36). Die Relevanz des Konzepts wird hoch eingeschätzt, denn es bezieht sich auf neuere gesellschaftliche Entwicklungen, z.B. auf die reflexive Moderne, eine Gesellschaft, in der Unübersichtlichkeit maßgeblich vorhanden ist und den Alltag bestimmt und die eine hohe soziale Risikostruktur aufweist (vgl. Grundwald/Thiersch 2008, S.14). Lwo. wehrt sich gegen eine vereinfachte Sicht des Alltags, als eine ausschließlich angenehme oder heile Wirklichkeit, sie betont die Ambivalenz von Alltagserfahrungen (vgl. Grunwald/Thiersch 2008, S.14). Das Konzept sieht sich jedoch vor die Problematik gestellt, dass die „[...] Alltagserfahrung der AdressatInnen und die professionellen Möglichkeiten [...] nicht bruchlos ineinander aufgehen, sondern oftmals gegeneinander sperrig und eigensinnig bleiben. Insofern bleibt der [...] Versuch der Vermittlung zwischen beidem prinzipiell prekär“ (vgl. Grunwald/Thiersch 2008, S.14). Absolut unproblematisch oder universell ohne weiteres anwendbar ist das Konzept somit nicht. Es bezieht sich auf soziale Ungleichheiten und Erosionen in der modernen Gesellschaft und somit auf eine pluralistische Gesellschaft. Als Fixpunkte des Konzepts sind die Vielfältigkeit des Alltags und das Medium des Aushandelns zu nennen (vgl. Grunwald/Thiersch 2008, S.15-16 u. S.36). Auf die Frage, wie sich das Konzept in Bezug auf Ressourcen der modernen Gesellschaft zeigt, bleibt zu sagen, dass das Konzept „[...] Bezug auf individuelle, soziale und politische Ressourcen[...]“ nimmt, sowie den „[...] auf soziale Netze und lokale/regionale Strukturen“ (siehe. Thiersch 2014, S.5). Auf die Frage, wer AdressatInn lebensweltorientierter Sozialer Arbeit ist, bleibt zu antworten, dass dies Menschen sind, die gesellschaftliche oder persönliche Ressourcen nicht nutzen können. Lebensweltorientierte Soziale Arbeit hat eine Doppelaufgabe inne, sie soll „[...] die Arbeit im randständigen Drittel, an den Rändern der Gesellschaft und die Arbeit in den [...] Belastungen der Normalität unserer schwieriger werdenden Lebensverhältnisse[...]“, betonen (siehe. Thiersch 2014, S.24). Die Inszenierung von sozialen Beziehungen mit Menschen, die in gleiche Probleme involviert sind wie die Adressaten, sowie das Arrangieren von Räumen, Situationen oder Gelegenheiten, das Engagieren in Institutionen, aber auch im Stadtteil oder der Region, ist Aufgabe in der Praxis lebensweltorientierter Sozialer Arbeit. Auch nach Lebensqualität in den Lebensverhältnissen von Adressaten zu fragen, also ob Menschen als Subjekte ihres Lebens mit Erfahrungen von Geborgenheit, Sinn, Produktivität und Selbstzuständigkeit leben können, ist grundlegend für die Praxis der Lebensweltorientierung (vgl. Thiersch 2014, S.25). Im Konflikt zwischen gesellschaftlichen ökonomischen und sozialen Interessen und im umkämpften Kompromiss zwischen diesen beiden, bewegt sich Lwo. in der Sozialen Arbeit. Lwo. nimmt somit eine wichtige Stellung in einer demokratischen und modernen Gesellschaft ein (vgl. Schröer/Schweppe 2010, S.35). Hans Thiersch vertritt die Auffassung, dass in den 1960er und 1970er Jahren die Soziale Arbeit bestimmt war durch eine spezialisierte Fachlichkeit und durch eine radikale politische Funktionsbestimmung der Sozialen Arbeit, nämlich dass diese lediglich als Agent des Kapitals gesehen wurde. Zu dieser Sichtweise der Sozialen Arbeit stellt Hans Thierschs Konzept eine Gegenentwicklung dar, denn es insistiert auf den alltäglichen Lebenserfahrungen und den Kompetenzen der Adressaten, es ist ebenfalls bestimmt durch das neuzeitliche Projekt der Sozialen Gerechtigkeit und der Partizipation und Demokratisierung der Gesellschaft. Im Vergleich zu anderen sozialpolitischen, therapeutischen, psychologischen, medizinischen oder anderen sozialen Theorien bzw. Methoden unterscheidet sich das Konzept vor allem darin, dass es von der Lebenswelt und den Problemen der AdressatInnen ausgeht und diesen eine hohe Relevanz zuspricht. Lwo. bietet diesen anderen Methoden jedoch Andockstellen und schließt sie somit nicht radikal aus (vgl. Otto/Thiersch 2011, S.854-855). Um eine Relativierung bzw. eine Ungenauigkeit im Umgang mit dem Begriff der Lwo. zu vermeiden, wurde das Konzept zum einen operationalisiert durch die Struktur- und Handlungsmaximen und zum zweiten auch konkretisiert für einzelne Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit (vgl. Thiersch 2014, S.5). Das Konzept verkörpert unter anderem auch Kritik an der wachsenden Bürokratisierung und Professionalisierung von Dienstleistungsorganisationen, sowie Kritik an zunehmender Methodisierung und Spezialisierung beruflichen Handelns in der Sozialen Arbeit. Prävention, Alltagsnähe, Integration, sowie Partizipation und Dezentralisierung, bilden die tragenden Prinzipien einer lebensweltorientierten Sozialen Arbeit, denn sie sorgen dafür, dass eine zentralistische, bloß systematischen Erfordernissen folgende Soziale Arbeit, verhindert wird (vgl. Deutscher Verein für Öffentliche und Private Fürsorge e.V. 2007, S.609-610). Auf vier verschiedene Wissenschaftskonzepte greift das theoretische Konzept der Lebensweltorientierung zurück.

Erstens auf die hermeneutisch-pragmatische Traditionslinie der Erziehungswissenschaft: „Die hermeneutisch-pragmatische Pädagogik ist interessiert an der alltäglichen Praxis des Verstehens und dem darauf bezogenen Handeln“ (siehe. Grundwald/Thiersch 2008, S.17). Von diesen Erkenntnissen ausgehend, rekonstruiert diese Pädagogik dieses Alltags- und Praxiswissen, um aufgrund dessen, Methoden des höheren Verstehens zu entwickeln (nach Dilthey 1954).

„Lebensweltorientierung ist - zum Zweiten - durch das phänomenologisch-interaktionistische Paradigma [...] geprägt“ (siehe. Grundwald/Thiersch 2008, S.18). Das bedeutet, Lebenswirklichkeiten und Handlungsmuster von Individuen, also AdressatInnen, werden unter dem Gesichtspunkt der Alltäglichkeit rekonstruiert.

„In der kritischen Variante der Alltagstheorie tritt - zum Dritten - die Doppelbödigkeit [...] von Realität und Möglichkeit in den Vordergrund.[...] Dabei liegt die Intention der kritischen Alltagstheorie darin, im Alltag zugleich die Ressourcen zu sehen, aber [...] auch verborgene Möglichkeiten aufzuzeigen und auf diese Weise eine Produktivität in den Gegensätzen und Widersprüchen des Alltags [...]“, zu erzeugen (siehe. Grunwald/Thiersch 2008, S.18). „Das Konzept Lebensweltorientierung bezieht sich - zum Vierten - auf Analysen gesellschaftlicher Strukturen. „[...] Lebenswelt - als Ort der Erfahrung und der Bewältigung - ist die Schnittstelle von Objektivem und Subjektivem [...]“ (siehe. Grunwald/ Thiersch 2008, S.18). Die Lebenswelt kann man sich - in einer Metapher gesprochen - vorstellen, wie eine Bühne mit verschiedenen Akteuren. Auf gesellschaftlich-soziale Ressourcen von Lebenswelt stützt sich das Konzept und ebenso auf Untersuchungen bezüglich gesellschaftlicher und sozialer Bestimmung von Lebensmustern, also von Arten, das Leben zu bestreiten (vgl. Grunwald/Thiersch 2008, S.19). Dimensionen Sozialer Arbeit sind die Dimensionen der Zeit, des Raumes und der Sozialen Bezüge. Bezüglich der Dimension des Raumes ist zu sagen, lebensweltorientierte Soziale Arbeit „[...] sieht die Menschen eingebettet in ihren je erfahrenen Raum, so wie er sich sehr unterschiedlich z.B. für Heranwachsende [...] oder für alte Menschen darstellt“ (siehe. Grunwald/Thiersch 2008, S.33). Sie „[...]agiert in den Ressourcen und

[...]

Details

Seiten
20
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668089846
ISBN (Buch)
9783668089853
Dateigröße
700 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v310099
Note
1,7
Schlagworte
theorie sozialen arbeit hans thiersch struktur- handlungsmaximen

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Titel: Die Theorie der Sozialen Arbeit von Hans Thiersch. Struktur- und Handlungsmaximen