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Supergirl. Die unabhängige Frau im deutschen und amerikanischen TV

Ein Vergleich der Serien "Doctor's Diary" und "Grey's Anatomy"

Bachelorarbeit 2015 69 Seiten

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Glossar

1 Einleitung

2 Die unabhängige Frau
2.1 Die Frau im amerikanischen Fernsehen
2.2 Die Frau im deutschen Fernsehen
2.3 Was zeichnet eine unabhängige Frau aus?

3 Die Serie
3.1 Genre durch Gefühlserwartungen – Dramedy
3.2 Genre durchs Setting – Medical
3.3 Genre durch Struktur
3.4 Einordnung Doctor’s Diary und Grey’s Anatomy

4 Doctor’s Diary: Männer sind die beste Medizin
4.1 Inhalt und Hauptkonflikt
4.2 Dramatische Grundlagen der Gretchen Haase
4.2.1 Backstory
4.2.2 Konflikte – globaler, lokaler und innerer Konflikt
4.2.3 Wandel, Fallhöhe und tiefster Punkt
4.2.4 Dimensionen – physische, soziologische und psychologische
4.3 Verhältnis der Figur zum Orchester - Beziehungen
4.3.1 Familie
4.3.2 Feinde
4.3.3 Freunde
4.3.4 Liebschaften
4.4 Das Verhältnis der Figur zu anderen Elementen der Serie – Genre
4.4.1 Figur und Genre: Gefühlserwartung
4.4.2 Figur und Genre: Setting
4.4.3 Figur und Genre: Struktur

5 Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte
5.1 Inhalt und Hauptkonflikt
5.2 Dramatische Grundlagen der Meredith Grey
5.2.1 Backstory
5.2.2 Konflikte – globaler, lokaler und innerer Konflikt
5.2.3 Wandel, Fallhöhe und tiefster Punkt
5.2.4 Dimensionen – physische, soziologische und psychologische
5.3 Verhältnis der Figur zum Orchester – Beziehungen
5.3.1 Familie
5.3.2 Feinde
5.3.3 Freunde
5.3.4 Liebschaften
5.4 Das Verhältnis der Figur zu anderen Elementen der Serie
5.4.1 Figur und Gerne: Gefühlserwartung
5.4.2 Figur und Genre: Setting
5.4.3 Figur und Genre: Struktur

6 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Anlagen

Eigenständigkeitserklärung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Glossar

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Wir Frauen wollen ja angeblich nur eins: Ehe, Kinder und den Prinzen, der auf einem Schimmel angeritten kommt. Alle träumen von diesem Märchen, aber für unabhängige Frauen gibt es so was nicht.“1 – Shonda Rhimes

Die unabhängige Frau hat Einzug genommen in die Serienwelt und somit in die Wohnzimmer der Zuschauer. Shonda Rhimes ist Wegbereiterin für viele solcher Frauenfiguren im US-amerikanischen Fernsehen gewesen. Zu ihren Werken gehören unter anderem Private Practice, Scandal und How to Get Away with Murder, die allesamt große Schauspielerinnen2 in unabhängigen und starken Frauenrollen zeigen. Doch alles begann 2005 mit dem Medical-Drama Grey’s Anatomy. Die Serie zeigt äußert beeindruckend die Geschichte von fünf Assistenzärzten und ihrem Alltag im Krankenhaus. Was besonders beeindruckt , ist die Vielzahl an unabhängigen Frauen: Dr. Miranda Bailey, die so tough ist, dass sie von allen im Krankenhaus nur „Der Nazi“3 gerufen wird; Dr. Addison Montgomery-Shepherd, die erfolgreiche Neonatologin aus New York, mit einem beeindruckenden Ruf in ganz Nordamerika; Dr. Izobel „Izzie“ Stevens, die aus dem Wohnwagenghetto kommt und sich ihr Medizinstudium mit Modeljobs finanzierte; Dr. Cristina Yang, die ihren Abschluss mit Auszeichnung an der Stanford University absolvierte und ihre Doktorarbeit an der Berkley verfasste; Dr. Ellis Grey, die erfolgreiche Chirurgin, die es ihren männlichen Kollegen zeigte und zweimal den „Harper-Avery-Award“ gewann; und zu guter Letzt Dr. Meredith Grey, die Hauptperson von Grey’s Anatomy und dieser Bachelor-Arbeit, die neben ihrem harten Alltag im Krankenhaus noch mit der Alzheimererkrankung ihrer Mutter zu kämpfen hat.

Doch nicht nur in amerikanischen Wohnzimmern hat ein neues Frauenbild die Bildschirme erobert, auch Deutschland kann mittlerweile mit solchen Serien aufwarten, beispielsweise mit Alles außer Sex (2005-2006) oder Danni Lowinski (2010-2014). Eine heimische Produktion sticht besonders heraus und hat „Die totgeglaubte deutsche Serie [wieder] zum Leben erweckt“4: Doctor’s Diary – Männer sind die beste Medizin ist eine sehr erfolgreiche Eigenproduktion von RTL und hat in ihren drei Staffeln einige Preise abgeräumt. Margarethe Haase ist die Protagonistin. Frisch getrennt von ihrem Verlobten, startet sie nun durch und will die Karriereleiter erklimmen. Das Beziehungsgeflecht, welches bald zwischen ihr und ihrem Oberarzt Dr. Marc Meier entsteht, erinnert stark an Grey’s Anatomy:

„Und weil sie alsbald eine Assistenzstelle [...] antritt, wo sie den feschen Kerl von der Brücke und eine Schulhofliebe als Vorgesetzten wiedertrifft, kommt auch noch eine Prise "Grey’s Anatomy" dazu.“5

Doctor’s Diary wurde oft in den Medien als Kopie von Grey’s Anatomy bezeichnet. Die Geschichten klingen zunächst ähnlich. Beide Protagonistinnen fangen als Assistenzärztin in einem Krankenhaus an, verlieben sich in ihren Oberarzt und müssen fortan Krankenhausalltag und Privatleben unter einen Hut bringen. Von dieser Ausgangsbasis bietet sich die Möglichkeit, die beiden Charaktere zu vergleichen. Dieser Vergleich erfolgt auf der Basis von „Bleiben Sie dran!: Dramaturgie von TV-Serien“ von Rudolf Bohne und Gunther Eschke. Das Buch bietet gutes Handwerkszeug für die Entwicklung von Serien und somit auch für die Analyse der Hauptfiguren. Es wird zum einen auf die charakterprägenden dramaturgischen Grundlagen der Backstory, Konflikte und psychologischen Dimensionen eingegangen, als auch auf die Beziehungen und das Verhältnis der Figur zu anderen Genre-Elementen der Serie.

Um eine faire Basis für den Vergleich zu schaffen, werden alle drei Staffeln Doctor’s Diary mit den ersten drei Staffeln (von nunmehr elf Staffeln) Grey’s Anatomy verglichen.

Mit dieser Arbeit soll geklärt werden, ob es Unterschiede in der Darstellung der unabhängigen und starken Frau im US-amerikanischen und deutschem Fernsehen gibt. Wenn ja, wo liegen diese Unterschiede? Dazu muss zuerst geklärt werden, welche Merkmale diesen Typus Frau ausmacht. Anschließend wird darauf eingegangen, ob diese Merkmale auf die Hauptpersonen Margrethe Haase und Meredith Grey zutreffen. Werden die Protagonistinnen durchgängig als unabhängige Frauen dargestellt?

„Die Rollen der Frauen sind im Fernsehen nicht mehr festgelegt. Sie können jetzt alles sein. Das finde ich interessant, denn jetzt müssen wir uns im Fernsehen keine Frauen mehr ansehen, die so sind, wie keine Frau wirklich ist.“ – Shonda Rhimes6

2 Die unabhängige Frau

2.1 Die Frau im amerikanischen Fernsehen

Es begann 1951 mit der Sitcom I Love Lucy . Die Show zeigt das Leben von Lucy Ricardo (Lucille Ball), einer Hausfrau aus der 50er-Jahre New York City, die alles daran setzt, ins Show-Business zu gelangen - zum Trotze ihres Mannes.

Die Show entstand in den prefeministischen 1950ern, einer Zeit, in denen man(n) von Frauen erwartete, Hausfrau und Mutter zu sein. Sie wurden nicht für ihre Intelligenz geschätzt und sie wurden nicht dazu ermutigt, irgendeiner Art von Karriere nachzugehen. Patriarchalismus dominierte zu der Zeit.

I Love Lucy ist eine der ersten Shows, in der eine Frau die Hauptrolle spielte. Die tollpatschige und trotzige Lucy wurde vom Publikum akzeptiert und gefeiert. Sie verkörpert eine Frauenfigur, die zwischen sozialen Räumen, Rollen und Kategorien hin und her springt – Lucy wagt viel und versucht, aus der Rolle der Hausfrau und Mutter zu fliehen, um selbst Karriere zu machen.7

„In total opposition to societal gender expectations, Lucille Ball was not only the life force of the show, but also a producer and outstanding physical comedian. The combination of the “Lucy” and “Lucille” personas made her a sympathetic and truly empowering example for women.“8

In den Jahren 1961-1966 macht eine andere Frau auf sich aufmerksam: Mary Tyler Moore spielt Laura Petrie, die Ehefrau von Rob Petrie (Dick van Dyke) in der Sitcom The Dick Van Dyke Show . Das Ehepaar ist glücklich verheiratet und hat ein Kind. Sie schlafen in getrennten Betten, sie ist Hausfrau und Mutter, während er einen glamourösen Job beim Fernsehen hat. Die Show zeigt keine großen Innovationen in Sachen Feminismus, aber es sind die kleinen Dinge, die hier eine starke Frau zeigen. Die typische TV-Frau der 60er trägt große, schwere Kleider und Perlenohrringe bei der Hausarbeit. Mary Tyler Moore setzte sich beim Sender durch, sodass ihre Figur Laura daheim Capri-Hosen trägt, weil dies dem eigentlichen Bild einer Hausfrau entsprach. Keine Frau machte in großen, unbequemen Kleidern den Haushalt. Laurie arbeitet kurze Zeit als Tänzerin beim Fernsehen und das neben ihrem „Beruf“ als Hausfrau und Mutter. Außerdem zeigt die Serie eine gleichberechtigte Ehe: Rob hört Laurie zu, respektiert sie und ihre Meinung.9

Für Mary Tyler Moore sollte es der große Durchbruch sein und sie bekam von 1970-1977 ihre eigene Show: The Mary Tyler Moore Show . Mary Richards ist Anfang 30 und zieht in die Großstadt, um Karriere als Autorin beim Fernsehen zu machen. Das Mutige der Show? Mary Richards ist eine Single-Frau (äußerst untypisch für die damalige TV-Frau). Sie definiert ihr Glück und ihren Erfolg durch andere Dinge als einen Ehemann und Kinder. Sie ist eine Frau, die nicht nur für sich selbst sorgen kann, sondern ihren Ex-Freund während seines Medizin-Studiums finanziell unterstützen konnte.

Im Laufe der Jahre wurden viele Aspekte des Feminismus in der Show thematisiert: der Ruf einer Frau, gleiche Bezahlung von Mann und Frau, Scheidung, „Karriere vs. Familie“, Sexualität und Verhütung. Besonders wurde die Show durch die Porträtierung einer „normalen“ Frau in ihrem Alltag. Mary interagiert mit Kollegen und Freunden, verabredet sich mit Männern, begegnet Schwierigkeiten und Herausforderungen in ihrem Leben und ist dabei immer entspannt und sympathisch.10

T he Mary Tyler Moore Show contributed multiple iconic moments to television history, including Mary’s joyfully free hat toss in the opening credits, and it is remembered as one of the best sitcoms in television history.„11

Murphy Brown (1988-1998, gespielt von Candice Bergen) ist eine erfolgreiche Fernsehjournalistin und kehrt nach einer Zwangspause in der Betty-Ford-Klink (Alkoholentzug) zu ihrem alten Job beim Nachrichten-Magazin FYI zurück. Sie ist über 40, Single und ist hart im Nehmen und Austeilen. Die Show zeigt keine typische Frau: Murphy Brown ist eine trockene Alkoholikerin, setzt sich in der Männerdomäne Fernsehen durch und hat somit Erfolg in ihrem Beruf. Thematisiert wurde in der Serie nicht nur die Themen Brustkrebs und Vorsorge, sondern auch das Leben als geschiedene Frau und alleinerziehende Mutter. Als ihr Exmann seinen Lebensstil nicht aufgeben will, um Vater zu werden, entscheidet sich Murphy Brown dazu, ihren Sohn allein großzuziehen. Diese Storyline wird zu einem politischen Thema gemacht, als der damalige Vizepräsident der USA Dan Quayle sagt:

„Bearing babies irresponsibly is, simply wrong. [...] It doesn’t help matters when prime-time TV has Murphy Brown – a character who supposedly epitomizes today’s intelligent, highly paid, professional woman – mocking the importance of fathers by bearing a child alone and calling it just another ‚lifestyle choice’.“12

Wenn das Thema der unabhängigen Frauen im TV aufkommt, muss man sich mit den vier Frauen von Sex and the City (1998-2004) beschäftigen. Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker), Samantha Jones (Kim Cattrall), Charlotte York (Kristin Davis) und Miranda Hobbes (Cynthia Nixon) sind in ihren 30ern, Single und leben in New York. Sie sind allesamt erfolgreich in ihren Berufen und können sich sehr gut allein versorgen. Um glücklich zu sein, benötigen sie nicht unbedingt einen Mann, sondern sich und ihre Freundschaft. Bei Sex and the City wird der Ehemann nicht mehr als höchstes Glück im Leben angesehen. Karriere, Parties, Shopping und Freunde treffen können ungebunden viel besser unter einen Hut gebracht werden. Die Haupthandlungsstränge sind der Sex und die Stadt, so wie im Sendetitel versprochen. Die vier Frauen sind deshalb Pioniere an der Geschlechterfront 13 .

“Feminism is about choices, and being liberty to make personal decisions without being judged by society, something that 'SATC' fully addresses. The choices the girls face are the main focus of the show, with the men, shoes and friendship incidental the same way they are in life.”14

2.2 Die Frau im deutschen Fernsehen

Die Drei Damen vom Grill (1976-1991) sind Oma Margarete Färber (Brigitte Mira), Mutter Magda Färber (Brigitte Grothum) und Tochter Margot Färber (Gabriele Schramm). Die drei Frauen wohnen gemeinsam in einer Berliner Altbauwohnung. Margarete muss in Rente gehen und erhält weniger Geld als erwartet. Magda streitet sich mit ihrem Chef und schmeißt ihren Job als Köchin hin. Und in Margots Fabrik wird Kurzarbeit angeordnet. Kurzerhand beschließt der Drei-Generationen-Haushalt einen eigenen Imbisswagen am Kiez zu eröffnen.

Erstmals stehen hier in einer deutschen Serie Frauen im Mittelpunkt. Es wird realistisch und mit viel Humor erzählt, wie die drei Frauen ihr eigenes Schicksal in die Hand nehmen und für sich alleine sorgen.15

Nach ihrer Scheidung zieht Nicola Vollendorf (Mariele Millowitsch) in der gleichnamigen Serie Nicola (1997-2005) mit ihren Kindern nach Köln und nimmt eine Stelle als Krankenschwester an. Der Chefarzt Dr. Robert Schmidt (Walter Sittler) ist ein typischer Arzt, erfolgreich und selbstverliebt, der seinen Kollegen das Leben schwer macht. Alle Schwestern und Assistenzärzte haben Angst vor ihm, bis auf Nikola. Die selbstbewusste Frau nutzt jede Gelegenheit, um dem Macho die Meinung zu sagen. Ein ständiger Schlagabtausch findet zwischen den beiden statt, der zu einem Kleinkrieg im Berufs- sowie im Privatalltag ausartet.

Nicola ist eine alleinerziehende, geschiedene, berufstätige Frau. Sie bemüht sich, ihre Leben so gut es geht zu meistern, ihren Kindern ein gutes Leben zu bieten und weiß sich gegenüber ihrem Chef durchzusetzen.

Berlin, Berlin (2002-2005): Charlotta „Lolle“ Holzmann (Felicitas Woll) zieht nach dem Abitur nach Berlin, um Comiczeichnerin zu werden. Um nicht allein zu sein in der Großstadt, zieht sie bei ihrem Cousin Sven ein und verliebt sich in ihn. Das Auf und Ab in der Beziehung ist der Haupthandlungsstrang der Serien.

Lolle zieht als 19-jährige von der Kleinstadt in die Großstadt, um sich ihren beruflichen Traum zu erfüllen. Sie hat einen schweren Start in der neuen Umgebung, entwickelt sich aber mehr und mehr zur selbstbewussten Frau. Auf ihrem Weg, Karriere zu machen, passieren ihr einige Missgeschicke, aus denen sie sich durch ihre charmante und selbstsichere Art und Weise eigenständig rettet.

Alles außer Sex (2005-2006) erinnert stark an Sex and the City. Minza (Annette Frier), Valerie (Rhea Harder), Edda (Simone Hanselmann) und Frenzy (Miranda Leonhardt) sind erfolgreiche Frauen um die 30 und beste Freundinnen. Bis auf die verheiratete Valerie sind alle Frauen Single. In der „Maschine“, einer Mischung aus Waschsalon und Bar, treffen sich die vier Frauen regelmäßig, um sich ihre neusten Eskapaden und Sehnsüchte zu erzählen. Dabei ziehen sie offen und ehrlich über ihre aktuellen Männer her und prahlen mit ihren neusten sexuellen Erlebnissen. Hier werden einige feministische Themen angesprochen: Das Leben als alleinerziehende Mutter, als Single-Frau, als Karrierefrau und eben als emanzipierte Frau, die sich nichts sagen lässt und gerne Sex hat – auch mit verschiedenen Männern.

Von der Friseurin zur Anwältin: Dieses Aschenputtel-Märchen der anderen Art wurde äußerst erfolgreich in der Serie Danni Lowinski (2010-2014) erzählt. Die gleichnamige Protagonistin Danni Lowinski (Annette Frier) wurde von ihrem im Rollstuhl sitzendem Vater Kurt allein im Kölner Ghetto großgezogen. Dementsprechend selbstbewusst und mit „Kölscher Schnauze“ tritt Danni auf. Sie ist gelernte Friseurin, holt ihr Abitur an einer Abendschule nach, um anschließend Jura zu studieren und Rechtsanwältin zu werden. Der Clou: Danni Lowinski fängt als Discount-Anwältin für 1€ pro Minute im Untergeschoss einer Einkaufspassage an. Ihre Kanzlei ist ein Klapptisch.

Mit beeindruckendem Durchsetzungsvermögen, ihrem frechen Mundwerk und ihrem ungewöhnlichen Kleidungsstil, vertritt sie nicht nur die kleinen Leute vor Gericht, sondern kann sich gegenüber ihren männlichen Kollegen behaupten. Danni Lowinski ist Single, Alleinversorgerin von sich und ihrem Vater, hat Power, lässt sich nichts sagen und setzt immer ihren Kopf durch, um in der Männerdomäne Gerichtssaal das Recht für ihre Klienten zu verteidigen.

2.3 Was zeichnet eine unabhängige Frau aus?

Die Beobachtungen und Merkmale in diesem Kapitel beruhen auf den Lektüren: „Alpha-Mädchen. Warum Feminismus das Leben schöner macht.“, „Hot Topic. Popfeminismus heute.“ und „Die neue F-Klasse. Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird.“ Wenn von Feministinnen oder starken Frauen die Rede ist, sind diese gleichzusetzen mit dem Begriff der unabhängigen Frau.

„Heldinnen, die so leben, wie es ihnen gefällt, Dinge tun, die sie nicht dürfen, und trotzdem am Ende nicht zur Strafe narrativ um die Ecke gebracht werden. Oder wahnsinnig werden. Oder heiraten.“16

Diese Heldinnen müssen Einzug erlangen in die Wohnzimmer der Zuschauer. Sie zeigen die neue F-Klasse 17, einen neuen Typ Frau, der sich aus dem langen Kampf der Frauenrechtsbewegung entwickelt hat. Von der Gesellschaft werden sie uncharmant als Emanzen oder Amazonen betitelt. In der Vorstellung vieler Menschen herrscht heute noch die Meinung, dass alle Feministinnen frigide, neurotisch, hysterisch und lesbisch sind.18 Doch was zeichnet die neue F-Klasse wirklich aus? Welche Eigenschaften und Errungenschaften machen die starken, unabhängigen Feministinnen von heute aus?

Eine der wichtigsten Errungenschaften ist die Selbstbestimmtheit, sei es im Leben, in der Liebe, beim Sex oder im Beruf. Unabhängige Frauen machen was sie wollen, wann sie es wollen, „Frauen warten nicht ihr ganzes Leben auf den Märchenprinz. Frauen sind keine Requisiten. Und Frauen haben einen Namen.“19 Sie heiraten, den Mann, den sie für den Richtigen halten oder sie heiraten überhaupt nicht. Sie können selbst entscheiden, ob sie Kinder möchten, oder bleiben kinderlos.

Wichtigster Schritt in Richtung Selbstbestimmtheit ist das Wahlrecht der Frauen (19. Januar 1919) und die Freiheit, über den eigenen Körper zu bestimmen. Seit 1976 gilt in Deutschland die Indikationsregelung, die es Frauen erlaubt, trotz §218 des Strafgesetzbuches, eine Schwangerschaft abzubrechen, ohne eine Strafe zu befürchten. Außerdem ist seit 1997 die Vergewaltigung in der Ehe strafbar.

Auch bei der Berufswahl sind Frauen mittlerweile frei. Bis 1977 konnte der Ehemann noch den Job seiner Frau kündigen, wenn er der Meinung war, sie würde darüber hinaus den Haushalt vernachlässigen. 2006 ist außerdem das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (kurz AGG) in Kraft getreten, welches beabsichtigt „Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.“20

Zudem geht die unabhängige Frau viel entspannter und selbstbestimmter mit dem Thema Sex um, „Weil sie ihren Körper mögen und deswegen gern spaßige Dinge damit anstellen. Weil sie sagen, welche Sexwünsche sie haben. Weil sie manchmal auch Lust auf Sex mit einem [...] unbekannten Mann haben und sich deswegen nicht wie eine Schlampe fühlen wollen, sondern einfach nur wie eine Frau, die Sex hat.“21

Die Feministin von heute macht sich nicht abhängig von einem Partner oder einer anderen Person. Sie hat ihren eigenen Job, ihre eigene Karriere und kann sich selbst versorgen. Sie benötigt eigenes Geld, denn Geld bedeutet Freiheit und eben auch Unabhängigkeit vom Partner, der arbeitslos werden kann oder irgendwann vielleicht der Ex-Partner ist.22 Und sie will berufstätig sein und ihre Kinder großziehen – gleichzeitig! Die Entscheidung „Kind oder Karriere“ spielt für sie keine Rolle, sie kann beides.

Die unabhängige Frau ist stolz und bereit für sich und ihre Sache zu kämpfen. Sie sagt ihre Meinung und kann dabei auch unbequem werden. Sie gibt nicht auf: Wenn sie hinfällt, steht sie wieder auf. Sie wartet nicht ihr Leben lang auf den Traumprinzen oder die Traumprinzessin, um glücklich zu werden. Die unabhängige Frau umgibt sich nur mit Menschen, die ihr gut tun. Sie ist nicht perfekt, hat ihre Fehler und Makel und ist trotzdem mit sich zufrieden. Was sie unterscheidet und deswegen so stark macht, ist, dass sie ihre Makel zugeben kann und diese zu nutzen oder zu überspielen weiß. Ihre Fehler sieht sie nicht als Schwächen an, sondern als Charaktereigenschaften, die zu ihr gehören.

Die unabhängige Frau ist stark, selbstbewusst, frei, selbstbestimmt und mit sich zufrieden.

„Ich bin frei! Ich spüre, wie schön es ist, am Leben zu sein. Ich weiß, dass ich selbstbestimmt leben will und frei sein. Ich bin dankbar, dass [...] Frauen auf die Straße gegangen sind, um für dieses Recht zu kämpfen. Es ist mein Recht.“23

3 Die Serie

Fernsehen ist in der heutigen Zeit zum Kult geworden. Dieses Phänomen verdankt es vor allem den neuen Fernsehserien. Diese werden nicht nur zur offiziellen Sendezeit intensiv verfolgt, sondern erreichen das Publikum auch über Wiederholungen, Online-Mediatheken oder DVD.24 Für kein anderes Format werden so hohe Investitionen25 aufgebracht und „bei keiner anderen dramatischen Form wird so viel Wert auf das Äußere gelegt: Die Wahl des Schauplatzes, die Wahl der Besetzung, der Typ des Protagonisten, bewährte Konstellationen scheinen Erfolgsgarant zu sein.“26

Eine TV-Serie ist ein fiktionales Format. Das wiedererkennbare Ensemble und Setting kreiert immer wieder neue Erzählungen, die periodisch fortgesetzt werden.27 Vor allem aber zeichnet eine Art von Zopfdramaturgie28 die erfolgreichen Serien aus. Die verschiedenen Handlungsstränge, die durch die einzelnen Protagonisten entstehen, sind miteinander verwoben und von Folge zu Folge variabel, sie werden weitergeführt. Ohne das Wissen aus den vorigen Folgen (Vorgeschichte), fehlen dem Zuschauer eventuell Informationen, um die Geschichten zu verfolgen und zu verstehen.

Das Publikum ist im Grunde „gezwungen“, alle Episoden einer Serie zu sehen: Die Zuschauer werden durch den immer fortsetzenden Input an Informationen an die Serie gebunden.

Genres bieten dem Zuschauer eine Orientierung. Sie sind ein überall akzeptiertes System, um Filme und Serien zu kategorisieren. Joachim Friedmann und Stefan Wilke zeigen auf, dass in der Genrebezeichnung für Filme (diese Definition ist auch auf die Serie anwendbar) vier Merkmale genutzt werden, um diese zu kategorisieren:29

- Struktur und Erzählweise: Daily Soap oder „Weekly“
- der universelle Grundkonflikt des Helden/die Art des Plots: Liebeskonflikt, Coming-of-Age-Konflikt, Krimi und Rätselplot etc.
- die Gefühlserwartung des Zuschauers: Lachen (Comedy), Weinen (Drama), Gruseln (Horror) etc.
- Setting: Krankenhaus, Anwaltskanzlei, Schule, Raumschiff etc.

Gunther Eschke und Rudolf Bohne meinen, dass das Genre sich durch die Figuren ebenso ausdrückt wie die Figuren durch ihr Genre. Die beiden Elemente stehen in einem engen, wechselseitigen Verhältnis zueinander und beeinflussen gegenseitig die Dimensionalität, den Erzählraum für Figuren und die Figurenperspektiven.30

Um die Serien Doctor’s Diary und Grey’s Anatomy einordnen zu können, werden in den nächsten zwei Punkten „Genre durch Gefühlserwartungen“ (im Speziellen Drama und Dramedy) und „Genre durch Setting“ (im Speziellen Medicals) näher beschrieben.

3.1 Genre durch Gefühlserwartungen – Dramedy

„Die Entscheidung für ein Gerne ist vor allem eine Entscheidung für oder gegen eine bestimmte emotionale Erfahrung.“31

Die folgenden Genres werden klar durch die Gefühlserwartungen der Zuschauer dominiert, alle anderen Merkmale wie das Setting, der Grundkonflikt und die Struktur stehen dabei im Hintergrund oder dienen nur dazu, die Erwartungen zu erzeugen. Das Merkmal der Gefühlserwartung bedeutet, dass die Zuschauer in jedem Erzählstrang eine gewisse Emotion spüren und mit dieser konfrontiert werden: In einem Thriller möchte man in jeder Szene die Angst spüren und in einer Comedy-Serie steht der Spaß im Vordergrund.32

Da sich die zentralen Handlungen in einer Arztserie mit menschlichen Schicksalen befassen, orientieren sich die Gefühlserwartungen des Zuschauers genau an diesen. Er will Mitleid fühlen gegenüber den Patienten und hofft auf schnelle Genesung. Und er will die Ärzte in Aktion sehen, wie sie z.B. in einer dramatischen und komplizierten Operation das Leben des Patienten retten. Im Drama stellt sich immer dieselbe Frage: „Welche der beiden Kräften, die in einem Konflikt gegeneinander antreten, siegt?“33 Auf die Arztserie bezogen, handelt es sich dabei zumeist um die „Kräfte“ Leben oder Tod. Außerdem stehen die Beziehungen, aber vor allem die Beziehungsdramen im Fokus. Der Zuschauer kann sich in die privaten Konflikte hineinversetzen, kann eventuell aus eigenen Erfahrungen nachvollziehen, wie sich sein/ihr Lieblingscharakter fühlt und warum er sich entsprechend verhält. Das Fernsehpublikum muss gebunden werden, damit er nach der Werbeunterbrechung oder in der nächsten Folge einschaltet. Es muss eine spannende, vielleicht auch tragische Geschichte erzählt werden, bei der man mitfiebern und mitfühlen kann. Der Ausgang ist bis zur Auflösung ungewiss und der Sieg kostet zumeist einen Preis.34 Das Drama verlässt sich außerdem auf die emotionale Entwicklung der realistischen Charaktere:35 Wie verhält sich der Held oder die Heldin bei einem Konflikt? Was lernt er/sie daraus? Wie wird er/sie beim nächsten Mal mit einem Konflikt umgehen? „Drama [...] aims to tell an honest story of human struggles.“36

Seit dem Erfolg von Ally McBeal im deutschen Fernsehen hat sich der Begriff Dramedy als neuer Genrebegriff etabliert. Er setzt sich aus Drama und Comedy zusammen. Dramedy kann als Dramaserie definiert werden, die in vielen Szenen plötzlich ins Komische wechseln. So entsteht ein drastischer emotionaler Kontrast von Mitleiden und Lachen. Man kann die Dramedy auch als Comedy-Serie sehen, in der die Distanz zu den Protagonisten aufgehoben wird und man mit ihnen mitfühlt.37 In einer Arztserie beispielsweise, in der die Grundtonalität durch verschiedene Patientenfälle, die Entscheidung zwischen Leben und Tod und menschliche Schicksalsschläge sehr dramatisch ist, werden die Situationen durch schlagfertige und komische Dialoge oder witzige Situationen wieder entschärft.

3.2 Genre durchs Setting – Medical

Medicals haben als gemeinsame Rahmenhandlung das Setting des Krankenhauses oder der Arztpraxis. Die Protagonisten sind Ärzte, Pfleger und Schwestern, die tagtäglich Patienten helfen und Menschenleben retten. Obwohl durch das Erzählen des Privatlebens auch andere Schauplätze besucht werden, spielt sich der Alltag der Serienfiguren immer dort ab, wo Arzt und Patient aufeinander treffen.38

Durch deutsche Serien wie Die Schwarzwaldklinik oder Für Alle Fälle Stefanie wurde das typische Bild des „Halbgott in Weiß“ etabliert: Der unfehlbare Arzt als „Helfer- und Mittlerfigur des leidenden Patienten, als altruistischer Gutmensch mit kleinen Schwächen und gültiger Moral, der die Welt souverän ordnet.“39 Der Serienarzt „ist ein strahlender Held in Weiß, der nicht nur unerschütterliche Kompetenzen in medizinischen, sondern auch in allgemeinen Lebensfragen besitzt.“40

Seit dem jüngsten Erfolg US-amerikanischer Arztserien wie Emergency Room oder Dr. House wurde dieses Bild auf den Kopf gestellt. Die Ärzte und das Pflegepersonal sind nicht mehr unfehlbar, zeigen Schwächen und Fehler. Der Kampf mit sich selbst und ihren eigenen Problemen, aber auch um das Leben der Patienten, ist schwerwiegend, sowohl beruflich als auch privat. Die Hauptfiguren stagnieren nicht, sondern entwickeln sich ständig weiter. Sie lernen dazu und kämpfen täglich um ihr persönliches und berufliches Glück. Generell liegt der Fokus bei diesen Serien nunmehr auf den Ärzten als Hauptfiguren. Patienten und ihre Schicksale dienen nur noch dazu, die Konflikte der Protagonisten thematisch zu verstärken. Das Setting des Krankenhaus oder der Arztpraxis hat sich zum Schauplatz für Beziehungsdramen der Ärzte untereinander entwickelt.41

Trotzdem ist der Beruf des Arztes noch heute sehr hoch angesehen. So hat das Institut für Demoskopie Allensbach 2008 die Bevölkerung befragt, welche Berufe am meisten geschätzt werden: Unangefochten auf Position Eins steht mit 78 Prozent der Arzt.42 Außerdem ist auch eine Kultivierung durch die Fernsehserien zu beobachten. Rossmann beschreibt in ihrer Studie, dass die Arztserien eine beeinflussende Wirkung auf die Zuschauer ausübt, es wird von einer „Kultivierung zweiter Ordnung“ gesprochen. Es wird der Einfluss auf die Einstellung, Meinung und Bewertung von Merkmalen sozialer Realität in dieser Studie belegt: „ Die Patienten bewerten Ärzte und Pflegekräfte umso positiver, je häufiger sie Krankenhausserien sahen, wobei dieser Effekt vor allem im Zusammenhang mit der Krankenhausserie auftrat, die psychologische, familienserienartige Lebenshilfe bietet.“43

Trotz der Darstellung als Mensch, der nicht immer allwissend und ohne Fehler ist, hat es dem Ruf des Arztes nicht geschadet. Durch die Kultivierung der Zuschauer kann man erkennen, dass diese mit hohen Erwartungen und Vertrauen an das Personal ins Krankenhaus kommen. Somit nimmt das Genre sehr großen Einfluss auf seine Zuschauer und trägt zunehmend zum Vertrauen in die Ärzte und das Pflegepersonal bei. Deshalb kann man das Genre Medical als einflussreiches und wichtiges Genre für das Fernsehen betrachten.

[...]


1 Amerika im Wohnzimmer. Dokumentation, 4 Folgen. 2 DVDs, Komplett-Media, Deutschland 2013. TC 03:48-04:02

2 Private Practice: Kate Walsh alias Dr. Addison Montgomery; Scandal: Kerry Washington alias Olivia Pope; Viola Davis alias Annalise Keating

3 DVD-Box: Doctor’s Diary - Männer sind die beste Medizin. Staffel 1. 2 DVDs, Universum Film, München 2008. Folge 1, TC 03:18

4 Miklis, Katharina: Gelobt, gefeiert, abgesetzt. Ende für „Doctor’s Diary“. 19. Oktober 2011, in: http://www.stern.de/kultur/tv/ende-fuer--doctor-s-diary--gelobt--gefeiert--abgesetzt-3881612.html (Zugriff am 03.07.2015)

5 Luley, Peter: RTL-Serie „Doctor’s Diary“. Gretchens Anatomie. 23. Juni 2008, in: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/rtl-serie-doctor-s-diary-gretchens-anatomie-a-561507.html (Zugriff am 03.07.2015)

6 Vgl. Amerika im Wohnzimmer – Die unabhängige Frau, TC 48:50-49:05

7 o.V.: Research Report, in: http://blogs.evergreen.edu/rc1jackie/research-report/ (Zugriff am 19. Juni 2015)

8 Ebenda

9 Napioski, Linda: Feminism In The Dick Van Dyke Show. Finding The Feminism in 1960s Sitcoms, in: http://womenshistory.about.com/od/feminismandpopculture/a/Feminism-Dick-Van-Dyke-Show.htm (Zugriff am 19. Juni 2015)

10 Napioski, Linda: 1970s Feminist Sitcoms: The Mary Tyler Moore Show. How Does A “Girl“ Make It On Her Own, in: http://womenshistory.about.com/od/feminismandpopculture/a/Mary-Tyler-Moore-Show.htm (Zugriff am 19. Juni 2015)

11 Ebenda

12 Graham, Ruth: Nostalgia-Check. How Does Murphy Brown Hold Up?, 16. Mai 2012, in: http://www.vulture.com/2012/05/how-does-murphy-brown-hold-up.html (Zugriff am 19. Juni 2015)

13 Wittstock, Uwe: Ein Mann, eine Frau, keine Bettgenossen, ledig, hetero. 18. September 2001, in: http://www.welt.de/print-welt/article476402/Ein-Mann-eine-Frau-keine-Bettgenossen-ledig-hetero.html (Zugriff am 19. Juni 2015)

14 Milford, Chiara: Should Feminists Watch Sex And The City?, 26. September 2012, in: http://feminspire.com/should-feminists-watch-sex-and-the-city (Zugriff am 19. Juni 2015)

15 NFP (Hrsg.): Drei Damen Vom Grill. 15. April 2015, in: http://www.nfp.de/cms/produktion/serie/drei-damen-vom-grill.html (Zugriff am 19. Juni 2015)

16 Köver, Chris: COUCH-POLITIK. Wo bei TV-Serien in puncto Feminismus was zu holen ist., in: Eismann, Sonja (Hrsg.): Hot Topic. Popfeminismus heute, Mainz 2007, S. 35

17 Dorn, Thea: Die neue F-Klasse. Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird, München 2006.

18 o.V.: Sieben Klischees über Feministinnen. Was Sie schon immer mal wissen wollten, in: Emma Online vom 01. November 2001, http://www.emma.de/artikel/sieben-klischees-ueber-feministinnen-was-sie-immer-schon-mal-wissen-wollten-265176 (Zugriff am 15.07.2015)

19 Haaf, Meredith u.a.: Wir Alpha-Mädchen. Warum Feminismus das Leben schöner macht, Hamburg 2008, S. 123

20 § 1 Abs. 1 AGG, in: http://www.gesetze-im-internet.de/agg/__1.html (Zugriff am 08.07.2015)

21 Vgl. Haaf, S. 23

22 Vgl. ebenda, S. 213

23 Erharter, Christiane: ICH HABE ABGETRIEBEN! Weil Biologie nicht Schicksal ist, in: Eismann, Sonja (Hrsg.): Hot Topic. Popfeminismus heute, Mainz 2007, S. 78

24 Winter, Rainer: Fernsehserien als Kult. Vom klassischen Medienkult zu den Strategien der globalen Kulturindustrie, in: Winter, Rainer (Hrsg).: Transnationale Serienkultur. Theorie, Ästhetik, Narration und Rezeption neuer Fernsehserien, Wiesbaden 2013, S. 67

25 Karstens, Eric / Schütte, Jörg: Praxishandbuch Fernsehen. Wie TV-Sender arbeiten, 3., aktual. Aufl., Wiesbaden 2013, S. 195: Ein 90-miütiger Fernsehfilm für die Primetime hat ein Budget zwischen 1,5 Millionen und 2,5 Millionen Euro. Eine hochwertige Serienepisode (50 Minuten lang) verschlingt zwischen 500.000 und 1 Millionen Euro. Hochgerechtet auf eine Staffel von circa 10 Folgen bedeutet dies eine Gesamtsumme von 5 Millionen bis 10 Millionen Euro.

26 Bronner, Vivien: Schreiben fürs Fernsehen. Drehbuch-Dramaturgie für TV-Film und TV-Serien, Berlin 2004, S. 102

27 Schabacher, Gabriele: Serienzeit. Zu Ökonomie und Ästhetik der Zeitlichkeit neuerer US-amerikanischer TV-Serien, in: Schabacher, Gabriele (Hrsg.): „PREVIOUSLY ON...“. Zur Ästhetik der Zeitlichkeit neuerer TV-Serien, München 2010, S. 23

28 Bohne, Rudolf / Eschke, Gunther: Bleiben Sie dran! Dramaturgie von TV-Serien, Konstanz 2010, S. 132

29 Vgl. Bohne / Eschke 2010, S. 91 zitiert nach Joachim Friedmann und Stefan Wilke

30 Vgl. ebenda, S. 63

31 Vgl. Bohne / Eschke, S. 90

32 Vgl. ebenda, S. 93

33 Vgl. ebenda, S. 95

34 Vgl. ebenda

35 TSL Media Inc. (Hrsg.): Genre. Drama, in: http://thescriptlab.com/screenplay/genre/drama http://thescriptlab.com/screenplay/genre/drama#(Zugriff am 12. Juni 2015)

36 Vgl. ebenda

37 Vgl. Bohne / Eschke, 2010: S. 100f.

38 Vgl. ebenda, S. 120

39 Vgl. ebenda

40 Armbrust, Sebastian u.a.: „Doctor knows best“?. Eine Analyse der Arzt-Patient-Beziehung in der TV- Krankenhausserie Dr. House, in: Ethik in der Medizin, Nr. 25 (2013), DOI 10.1007/s00481-012-0179-7

41 Vgl. Bohne / Eschke, S. 120

42 Adolf, Josefine: Auswirkungen von Arzt- und Krankenhausserien auf das Image des Arztes und den Klinikalltag sowie die Öffentlichkeitsarbeit von Krankenhäusern, Mittweida 2010, S. 67 vgl. Institut für Demoskopie Allensbach, Februar 2008

43 Vgl. Adolf, S. 78

Details

Seiten
69
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668081413
ISBN (Buch)
9783668081420
Dateigröße
577 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v309702
Institution / Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)
Note
1,8
Schlagworte
Fernsehen TV Medien Doctor's Diary Grey's Antaomy Frauen Emanzipation Feminismus Amerika Deutschland Unabhängigkeit deutsches TV deutsches Fernsehen amerikanisches TV amerikanisches Fernsehen US USA

Autor

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Titel: Supergirl. Die unabhängige Frau im deutschen und amerikanischen TV