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Die Vaterrolle im 21. Jahrhundert. Erziehung und Sozialisation von Kindern durch ihre Väter

Akademische Arbeit 2004 29 Seiten

Pädagogik - Familienerziehung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wieso Väter für ihre Kinder wichtig sind
2.1 Sozialisation und Erziehung der Kinder durch die Väter
2.1.1 Definition von Sozialisation und Erziehung
2.1.2 Die Rolle des Vaters in der Erziehung des Kindes
2.1.2.1 Zur Situation
2.1.2.2 Die Bindungstheorie
2.1.2.3 Voraussetzungen für einen positiven Einfluss auf die Kinder
2.1.2.4 Unterschiede im Engagement bei Töchtern und Söhnen
2.1.2.5 Unterschiede in der Erziehung von Mutter und Vater
2.1.2.6 Der Einfluss der Mutter- und Vaterbeziehung
2.1.3 Die Rolle des Vaters in der Sozialisation des Kindes
2.1.3.1 Zur Situation
2.1.3.2 Das Engagement von Müttern und Vätern
2.1.3.3 Der indirekte Einfluss des Vaters
2.1.3.4 Der direkte Einfluss des Vaters
2.1.3.5 Eltern als Vorbild für ihre Kinder
2.2 Zur Abwesenheit von Vätern
2.2.1 Scheidung und Auswirkungen
2.3 Die juristische Seite – Welche Rechte Väter haben
2.3.1 Vaterschaftsanerkennung
2.3.2 Elterliche Sorge

3 Resümee

4 Literaturliste (inkl. weiterführender Literatur)

1 Einleitung

Da in der Forschung der letzten Jahrzehnte die Väter oft vernachlässigt und erst in den letzten Jahren in den Fokus genommen wurden (vgl. Martin 1979: 26), soll es in meiner Arbeit um die Rolle des Vaters im europäischen Raum in der Erziehung und Sozialisation seiner Kinder gehen. Des Öfteren wurden die Väter in diesem Bereich vernachlässigt, aber auch sie haben neben den Müttern ihre Bedeutung in der kindlichen Erziehung und können ihren Beitrag zu einer positiven Entwicklung ihrer Kinder leisten.

Von der Benachteiligung der Frauen in unserer Gesellschaft wurde und wird oft gesprochen. Diese möchte ich keineswegs bestreiten, doch sollten wir nicht vergessen, dass es auch Bereiche gibt, in denen eindeutig die Männer benachteiligt sind. Das Problem der Frauen in der Vereinigung von Familie und Berufstätigkeit ist bekannt, aber gerade diese Problematik ist auch eine der Väter – vielleicht sogar im stärkeren Maße – da die Mehrzahl der Väter berufstätig ist und auch sie für ihre Familie da sein wollen, bzw. sollten. (vgl. Matzner 2004: 116f) Wir müssen den Blick auf beide Seiten richten, da wir sonst eine verfälschte Sicht vorfinden, welche nicht der Realität entspricht.

Die Vaterschaft hat sich bis heute verändert. Väter sind heute nicht mehr die autoritären unnahbaren Überväter, oft wollen sie ihren Kindern auch emotional näher kommen und sich aktiv an ihrer Erziehung beteiligen.

Doch was macht die Väter zu Vätern? Das Hauptkapitel handelt von der Beziehung der Väter zu ihren Kindern. Die Bedeutung der Väter in der Erziehung wird durch die Bindungstheorie erläutert, es werden Unterschiede im Engagement bei Töchtern und Söhnen beleuchtet, Unterschiede in der Erziehung von Müttern und Vätern, und auch der Einfluss der Mutter-Vater-Beziehung auf die Erziehung des Vaters wird nicht außen vor gelassen. Durch das Engagement in der Erziehung von Müttern und Vätern, den direkten und indirekten Einfluss der Väter auf die Kinder und die Vorbildfunktion wird die Bedeutung der Väter für die Sozialisation ihrer Kinder verdeutlicht. Im letzten Kapitel werde ich ein Resümee aus meiner Arbeit ziehen.

Wie man an dieser Stelle schon erkennen kann, wird die Mutter ein Thema am Rande dieser Arbeit sein, welches ich nicht vernachlässigen kann und will, da die Rollen der Mutter und des Vaters miteinander verknüpft sind und nur zusammen existieren können. Sie stehen in einer wechselseitigen Beziehung zueinander und ergänzen sich. (vgl. Parke 1982) Es würde keinen Sinn machen, eine Arbeit über Väter zu schreiben, ohne die Mütter dabei zu berücksichtigen. Der Bezug der beiden Elternteile muss stets beachtet werden: Verändert sich die Mutterrolle passt sich auch die Vaterrolle dieser an und ungekehrt. (vgl. Herlth 2000: 106)

Bevor ich mich der geschichtlichen Entwicklung der Väter widme, möchte noch klarstellen, dass es den Vater von heute nicht gibt. Es existieren viele verschiedene Vatertypen (vgl. Barbaras & Erler 2002: 83), welche sich in einigen Punkten ähneln oder widersprechen. Im Folgenden werde ich dennoch verallgemeinern bzw. von der Mehrzahl der Väter sprechen, um überhaupt ein Bild der heutigen Vatertypen zu bekommen und sie greifbar zu machen. Diese Verallgemeinerung sollte aber ständig im Hinterkopf bleiben.

2 Wieso Väter für ihre Kinder wichtig sind

Würden früher Eltern-Kind-Beziehungen behandelt, ging es in Wirklichkeit meist um die Mutter-Kind-Beziehungen. Wollte man dann doch etwas über die Vater-Kind-Beziehung herausfinden, wurden hierzu meist Mütter befragt und nicht die Väter, um die es hierbei doch eigentlich gehen sollte. (vgl. Matzner 1998: 63)

Heute ist eine Bedeutung des Vaters in der kindlichen Erziehung zwar anerkannt, aber oft wird die Mutter noch in den Vordergrund gestellt. Aus diesem Grund finde ich wichtig, dass dieser noch eher neue Aspekt der Erziehung in der Familie gesellschaftlich zu mehr Anerkennung gelangt und Väter, wie Mütter, als wichtige Erziehungs- und Bezugspersonen für ihre Kinder angesehen werden.

2.1 Sozialisation und Erziehung der Kinder durch die Väter

Alle Familienmitglieder stehen in einem wechselseitigen Bezug zueinander. Die Erziehung der Kinder hat somit auch Auswirkungen auf die Eltern selbst. Wir können hier von einer Sozialisation der Kinder und Erwachsenen sprechen. Diese Wechselwirkungen die alle Familienmitglieder, und auch das Umfeld, aufeinander haben ist ein eher komplexes Interaktionsgefüge. (vgl. Matzner 2004: 14) Findet ein Wandel des Begriffes oder der Gestalt von Junge und Mädchen statt, wandelt sich auch die Vaterrolle und das Verhalten des Vaters. Sie sind demnach abhängig voneinander. (vgl. Parke 1982: 75) Auf den folgenden Seiten werde ich mich aber hauptsächlich mit dem Einfluss, den Eltern auf ihre Kinder haben, beschäftigen.

2.1.1 Definition von Sozialisation und Erziehung

An dieser Stelle möchte ich Sozialisation und Erziehung zunächst definieren, damit ich mit klaren Begriffen weiter arbeiten kann.

Unter Sozialisation wird der Prozess verstanden, durch den sich Menschen in eine sozial Handlungsfähige Person entwickeln. Dies geschieht durch alle sozialen Einflüsse und läuft das ganze Leben lang fort. Es besteht eine ständige Interaktion des Individuums und der sozialen Umwelt.

Erziehung hingegen ist ein Teil der Sozialisation. Sie ist bewusstes Handeln, welches durch die Menschen gestaltet wird um sich das Individuum in eine bestimmte Richtung entwickeln zu lassen. Es ist konkret geplantes Handeln, um ein bestimmtes Erziehungsziel zu erreichen. (vgl. Hurrelmann 1986: 14)

2.1.2 Die Rolle des Vaters in der Erziehung des Kindes

2.1.2.1 Zur Situation

Väter und Erziehung werden zwar immer häufiger untersucht, dennoch gibt es sehr wenige pädagogische Beiträge und Theorien zu dieser Thematik. (vgl. Matzner 2004: 16) Die Anzahl der Väter, die sich aktiv an der Betreuung und Erziehung der Kinder beteiligen, nimmt zwar zu, auf diesem Gebiet sollte aber noch einiges verändert werden. (vgl. Matzner 1998: 85) Wieso solche Veränderungen, wie z. B. in 3.3 beschrieben, stattfinden müssen, d. h. wieso Väter so wichtig für die kindliche Entwicklung sind, werde ich im folgenden Text verdeutlich.

2.1.2.2 Die Bindungstheorie

Nach der Bindungstheorie die beträchtlich durch Bowlby (1973) geprägt wurde, wird der Mutter alleinig der Einfluss auf die kindliche Entwicklung zugesprochen und der Eindruck vermittelt, dass Väter unwichtig in der Erziehung seien. (vgl. Fthenakis 1999) Demnach hätten Väter nur indirekten Einfluss auf die Erziehung des Kindes, nämlich über die Mutter. (vgl. Martin 1979: 44) Diese Theorien u. a. von Freud sind mittlerweile widerlegt. (vgl. Parke 1982) Freud vertat die Auffassung, dass Kinder nur zu einer Person eine Bindung aufbauen können und dass die Bindung nicht biologisch festgelegt ist. Bindung ist aber, wie heute bewiesen ist, eine Form des Umganges mit pflegenden und hegenden konstanten Bezugspersonen und muss nicht nur auf die Mutter beschränkt sein. (vgl. Reckert 1996: 68)

Aber auch heute wird die Erziehung oft noch als Mütterdomäne angesehen und auch manche Mütter glauben sie können besser erziehen, als Väter dazu je im Stande wären. (vgl. Schütze 1989: 60) Die erste Bezugsperson der Kinder ist zwar die Mutter, da sie ihre Kinder stillt, sie haben aber eher eine körperliche Bindung zum Kind. Väter hingegen haben zum ihm eher eine soziale Bindung. (vgl. Matzner 1998: 20; ebd. 2004: 88) Bis auf das Stillen ist es den Vätern möglich alle Betreuungs- und Versorgungsaufgaben genauso wie die Mütter zu erfüllen, sie sind also nur in diesem Punkt benachteiligt, sonst verfügen sie aber über die gleichen Fähigkeiten, wie dies die Mutter des Kindes tut. (vgl. ebd. 1998: 23)

„Biologische und soziokulturelle Determinanten fördern die Wahrscheinlichkeit, dass sich Mütter im Vergleich zu Vätern deutlich mehr an der Elternschaft beteiligen, und zwar über die Kleinkindsphase hinaus. Soziokulturelle Einflüsse, die sich in Form von Überzeugung und Normen widerspiegeln sowie ökonomische Rahmenbedingungen tragen wesentlich dazu bei, dass es nach der Geburt von Kindern zu einer Retraditionalisierung der Geschlechtsrollen in der Familie kommt. Dies kann dazu führen, dass manche Mütter Elternschaft vor allem als Mutterschaft praktizieren wollen, was den bewussten oder unbewussten Ausschluss des Vaters aus bestimmten Bereichen der elterlichen Beteiligung fördern kann. Der Person der Mutter als der „heimlichen Herrscherin“ in der Familie kommt damit durchaus eine „Türöffnerfunktion“ bezüglich der Art und Weise der väterlichen Beteiligung zu.“ (Matzner 2004: 108)

Zu beachten ist aber, dass „[…], ein Geschlecht nicht qua Natur besser oder schlechter zur Elternschaft geeignet oder gar unersetzlich für ein Kind [ist].“ (Stein-Hilbers 1991: 201) Durch verschiedene Unersuchungen des Bindungsverhaltens von Kleinkindern, konnte bewiesen werden, dass sie gegenüber Mutter und Vater ähnliche Muster von Bindungsverhalten aufweisen, und dass auch bei Neugeborenen der Vater schon als Bindungsperson dienen kann. Bowlbys Theorien wurden auch hier widerlegt. (Fthenakis 1999: 44) „Männer sind eindeutig einer Pflege- und Schutzneigung fähig.“ (Parke 1982: 39)

Väter sind nach der Geburt im Krankenhaus an ihren Kindern meist genauso interessiert wie Mütter, Väter halten sie im Schnitt sogar mehr in den Armen. Auch können sie beim Füttern ihrer Babys auf dessen Signale genauso einfühlsam wie Mütter reagieren. (vgl. Parke 1982:36f, 45) Schon in der frühen Kindheit, wenn die Kinder noch jünger als 8 Monate sind, entwickelt sich ein spezifischer Bezug zum Vater. Dies wurde durch die Reaktion von Kindern auf eine Trennung vom Vater belegt, denn die Kinder reagierten auf diese ebenso wie auf die Trennung von der Mutter. Kinder entwickeln schon in einem Alter zwischen 6-8 Monaten eine Bindung zum Vater. (vgl. Schütze 1982: 216; ebd. 1989: 56)

Doch wie können wir uns erklären, dass Kinder in verschiedenen Untersuchungen, in denen die Eltern von den Kindern entfernt wurden und fremde Menschen in der Nähe der Kindern waren, sich bevorzugt für die Mütter entschieden? Parke erklärt diese Ergebnisse damit, dass diese Situationen Stresssituationen für die Kinder darstellten und diese Situationen keine Aussagekraft über die Bevorzugung eines Elterteiles haben:

„Mutter und Vater sind wichtige Beobachtungsobjekte für ihre Kleinkinder, aber die Umstände, unter denen sich das Kind für Mama oder Papa entscheidet, können eben verschieden sein.“ (Parke 1982: 61)

„Eines ist klar: Väter sind zweifellos fähig, Kinder zu betreuen, und zwar auch ganz junge Babys. Sie sind nicht bloß Ersatzmütter. Was die elterliche Betreuung betrifft, haben Mütter und Väter verschiedene, charakteristische Stile. Väter neigen dazu, in der ihnen zu Verfügung stehenden Zeit mehr und anders mit ihren Kindern zu spielen als Mütter. Ihr physischer, robuster Stil kontrastiert mit dem verbalen, ruhigen Stil von Müttern und ergänzt ihn zugleich. Für Kinder ist diese Vielfalt der Erfahrungen von Vorteil. Aber die Muster sind nicht ein für allemal festgelegt und werden sich wahrscheinlich weiterentwickeln, [...]“ (Parke 1982: 128f)

2.1.2.3 Voraussetzungen für einen positiven Einfluss auf die Kinder

Väter können nur einen positiven Einfluss auf Kinder auswirken, wenn sie sie auch erziehen können und wollen. (vgl. Matzner 1998:18) Der reine Zeitaufwand, den Väter in die Erziehung investieren, zählt weniger als die Qualität der Interaktionen die sie mit ihren Kindern haben. Es ist nicht entscheidet, wie oft sich ein Vater mit seinem Kind beschäftigt, sondern wie er dies tut. Der Schluss, dass Mütter einen höheren Einfluss auf ihre Kinder haben, da sie öfter mit ihnen in Kontakt stehen, ist demnach unzulässig, da hierbei die Ebene der Qualität der Interaktionen außen vor gelassen würde. (vgl. Parke 1982: 17) Auch Schütze betont, dass nicht die Quantität der Anwesenheit der Eltern, sondern Qualität der Beziehung zu den Kindern ins Gewicht fällt. (vgl. ebd. 1989: 57)

So fördert zum Beispiel direkte Stimulation, d. h. Berühren und Sprechen, die geistige Entwicklung des Kindes. (Parke 1982: 77) Oder auch die Erziehung der Jungen mit u. a. „weiblichen“ Eigenschaften, d. h. mit Sensitivität und Empathie, fördert in der Regel die Entwicklung zu einem positiven Vaterschaftskonzept und besserer Arbeitsteilung in Familie. (vgl. Matzner 2004:63) Die Eltern haben die Möglichkeit ihre Kinder bewusst auf das spätere Leben vorzubereiten und ihnen wichtige Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben.

2.1.2.4 Unterschiede im Engagement bei Töchtern und Söhnen

In der Vater-Forschung wird davon ausgegangen, dass Väter in der Umgebung von Kindern, hauptsächlich bei Jungen, einen positiven Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten haben, der Einfluss auf Mädchen wird für diese Fähigkeiten geringer geschätzt. Es wurde festgestellt, dass Väter des Öfteren mehr Engagement in der Erziehung ihrer Söhnen zeigen. Auch gibt es Differenzen im Väterlichen Engagement, die alters bedingt sind, so beschäftigen sich Väter im Schnitt mehr mit ihren älteren Kindern. (vgl. Fthenakis 1999: 147f; 32) Dies hängt unter anderem mit den verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten zusammen, die sich in verschiedenen Alterstufen des Kindes anbieten. (vgl. Matzner 2004: 114)

Wird ein zweites oder drittes Kind geboren, kann der Vater dem älteren Kind Halt geben, da den Müttern für das Erstgeborene weniger Zeit zur Verfügung steht. Hier hat er eine wichtige Funktion, da er die Eifersucht des jüngeren Kindes auf das Neugeborene kompensieren kann. (vgl. Parke 1982: 27f)

Doch kommen wir zurück auf die Unterschiede im väterlichen Engagement, bezogen auf das Geschlecht der Kinder. Parke sieht diese Unterschiede im Zusammenhang mit der Geschlechtsrollentypisierung. Väter stimulieren ihre Söhne, damit sie sich körperlich und intellektuell weiter entwickeln, sie sprechen mehr mit ihren Söhnen, als sie dies mit ihren Töchtern tun. Auf der anderen Seite drücken sie ihre Töchter mehr, mit dem meist unbewussten Ziel, dass sie gefühlsbetonter werden solle. Parke ist demnach der Auffassung, dass Väter diese Unterschiede zwischen Söhnen und Töchtern machen, da sie die Absicht haben, ihre Kinder gemäß den Geschlechtsrollentypisierungen zu erziehen. (vgl. ebd.: 55)

[...]

Details

Seiten
29
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783668087217
ISBN (Buch)
9783668133280
Dateigröße
733 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v308330
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1.0
Schlagworte
vaterrolle jahrhundert erziehung sozialisation kindern väter

Autor

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Titel: Die Vaterrolle im 21. Jahrhundert.
Erziehung und Sozialisation von Kindern durch ihre Väter