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Der Ölpreiscrash 2014/15. Ursachen, Wirkungen und Perspektiven

Bachelorarbeit 2015 70 Seiten

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Themenstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Definition, Geschichte und Bedeutung des Erdöls
2.1 Definition und Eigenschaften des Erdöls
2.2 Bedeutung von Rohöl
2.3 Aufstieg des Erdöls

3 Der globale Ölmarkt
3.1 Ölmarkt und Ölkrisen
3.2 Ölpreis
3.2.1 Preisbildung
3.2.2 Preisentwicklung
3.2.3 Rohstoff-Superzyklus
3.2.4 Regionale Konzentration
3.2.5 Peak-Oil-These
3.2.6 Globale Ölförderung und Ölverbrauch nach Region
3.2.7 Referenzsorten
3.2.7.1 Brent
3.2.7.2 WTI
3.3 Handel
3.3.1 Terminhandel
3.3.1.1 Brent / WTI -Futures
3.3.1.1.1 Contango
3.3.1.1.2 Backwardation
3.3.1.1.3 Spread
3.3.1.2 Optionen
3.3.1.2.1 Long Call
3.3.1.2.2 Short Call
3.3.1.2.3 Long Put
3.3.1.2.4 Short Put
3.3.1.3 Short PutStraddle
3.3.1.3.1 Long Straddle
3.3.1.3.2 Short Straddle
3.3.1.4 Strangle
3.3.1.4.1 Long Strangle
3.3.1.4.2 Short Strangle
3.3.2 OTC-Handel
3.3.2.1 Forwards
3.3.2.2 Swaps
3.4 OPEC
3.4.1 Gründung und Ziele der OPEC
3.4.2 Macht der OPEC
3.4.3 Funktionsweise der OPEC

4 Ursachen für den Ölpreiscrash
4.1 Fracking-Boom in den USA
4.2 Saudi-Arabien

5 Auswirkungen des Ölpreisverfalls
5.1 Endverbraucher
5.2 Weltwirtschaft
5.3 Ölabhängigkeit verschiedener Länder
5.3.1 OPEC-Staaten
5.3.1.1 Saudi-Arabien
5.3.1.2 Venezuela
5.3.1.3 Irak
5.3.1.4 Nigeria
5.3.2 Nicht-OPEC-Staaten
5.3.2.1 Norwegen
5.3.2.2 Russland
5.3.2.3 USA
5.3.3 Grenzkosten

6 Ausblick
6.1 Einfluss des Klimawandels auf den Ölpreis
6.2 Rückkehr des Iran auf den Ölmarkt
6.3 Rolle der OPEC und der USA in der Zukunft
6.4 Weitere Erdölvorkommen
6.5 Preisentwicklung nach Einschätzung des Autors

7 Literatur- und Quellenverzeichnis

8 Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Themenstellung

Erdöl - der Motor der Weltwirtschaft ist eine zähe, dunkle Flüssigkeit mit elementarer Bedeutung für Wirtschaft, Militär, Gesellschaft und den Kapitalmarkt und gilt neben Wasser als wertvollster Rohstoff auf unserem Planeten. Öl ist der wichtigste Primärenergieträger der Welt und wird es höchstwahrscheinlich noch einige Zeit bleiben. Öl ist die Basis für Otto- und Dieselkraftstoffe, dient als Energiequelle beziehungsweise als Brennstoff und ist - zumindest im Augenblick - unentbehrlich für den Transportsektor. Darüber hinaus spielt Heizöl eine wichtige Rolle in vielen Volkswirtschaften. Rohöl steckt aber auch in diversen anderen Produkten wie in Schmierstoffen, Kunststoffen, Schaumstoffen, Behältnissen und sogar in pharmazeutischen Produkten. Vor allem Petrochemikalien sind ein unersetzliches Basismaterial für eine Vielzahl von Produkten wie Styropor, Farben und Lacke. Somit ist die Ressource Öl aktuell nicht wegzudenken, auch wenn es im Bereich der regenerativen Energien in den letzten Jahren einen beachtlichen Fortschritt gegeben hat. Für die meisten Produzentenstaaten, insbesondere die, die der „Organisation erdölexportierender Länder“1 (Organization of the Petroleum Exporting Countries) kurz OPEC, angehören, sind die Einnahmen aus dem Ölgeschäft von hoher Relevanz, weil sie einen hohen Anteil des Staatsbudgets ausmachen. Zur OPEC zählen unter anderen Irak, Iran, Venezuela, Algerien, Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Saudi-Arabien. Die OPEC besitzt 81% der Erdölreserven (Stand: 2013)2 und fördert 43% des weltweiten Rohöls (Stand: 2013)3. Damit unterstehen der OPEC die größten Erdölreserven weltweit. Die USA erleben seit geraumer Zeit einen Öl-Boom im eigenen Land. Die Förderung von Schieferöl haben die Amerikaner in der Ölversorgung unabhängig vom Weltmarkt gemacht. Gleichzeitig haben sich die Importe aus den OPEC-Staaten reduziert. Das große Angebot hat zu historisch niedrigen Preisen geführt. Der Öl-Boom der Amerikaner hat einen Preiskrieg zwischen den USA und Saudi-Arabien entfacht. Die Araber besitzen etwa 22% der Weltölreserven und liegen damit knapp hinter Venezuela mit 25% auf dem zweiten Platz. Zugleich kontrollieren sie etwa 30% der OPEC-Produktion.4 Während die USA Jahr für Jahr mehr Öl und Gas fördern, reduziert Saudi-Arabien, ebenfalls Mitglied in der OPEC, ihre eigenen Fördermengen nicht, was seit Mitte 2014 zu einem drastischen Preisverfall geführt hat oder anders ausgedrückt: zu einem Ölpreis-Crash. Mittlerweile hat der Ölpreis pro Barrel (159 Liter) ein vergleichbar niedriges Niveau wie im Jahre 2005 oder nach der Finanzkrise 2008/2009 erreicht.5 Stromerzeuger und Autofahrer profitieren vom historisch niedrigen Preis des schwarzen Goldes, Firmen können billiger produzieren. Länder, die auf den Import von Erdöl angewiesen sind, sind in der Lage billig einzukaufen. Jedoch ist dieser niedrige Ölpreis auf lange Sicht fatal. Länder, deren Haupteinnahmequelle das Ölgeschäft ist, könnten in die Staatspleite getrieben werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Ölförderstaaten und die Politik eine Lösung für dieses Problem finden, um größere Schäden an Wirtschaft und Gesellschaft zu vermeiden. Es gilt nicht nur die aktuelle Lage zu bereinigen, sondern auch darum, zukünftige Probleme zu vermeiden.

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, den Ölpreisverfall 2014/2015 zu untersuchen. Dabei fokussiert der Kern der Arbeit die Ursachen und Auswirkungen des Ölpreis-Crash. Das letzte Kapitel dient zur Prognose über für die Ölpreisentwicklung.

Ausgangspunkt dieser Arbeit ist der Ölpreis-Crash 2014/2015. Zunächst erfolgt im zweiten und dritten Kapitel eine Einführung in den Ölmarkt von früheren Ölkrisen über die Preisentwicklung der letzten Jahrzehnte bis hin zur Ölpreisbildung. Der geschichtliche Exkurs soll einen Eindruck über die Entstehung des Erdölmarktes vermitteln. Ein Großteil des dritten Kapitels widmet sich dem Ölhandel. Dabei wird sowohl der grobe Aufbau des globalen Rohölhandels erläutert als auch auf verschiedene Finanzprodukte und deren Strategien eingegangen. Das vierte Kapitel dient der Ursachenanalyse und soll klären, wie es zu solch einem drastischen Ölpreisverfall kommen konnte. In Kapitel 5 werden basierend auf den Ursachen, die Auswirkungen auf verschiedene Bereiche erläutert. Der besondere Fokus liegt hierbei auf den OPEC- und Nicht-OPECStaaten und deren Abhängigkeit vom Ölgeschäft. Im letzten Kapitel wird anhand von diversen Markteinflüssen auf den Ölpreis eine Ölpreisprognose gewagt.

2 Definition, Geschichte und Bedeutung des Erdöls

2.1 Definition und Eigenschaften des Erdöls

Um zu verstehen, warum das Erdöl so wichtig und kostbar ist, muss zunächst geklärt werden, was Rohöl beziehungsweise Erdöl überhaupt ist. Wie ist es zusammengesetzt, welche Eigenschaften besitzt es? Als Erdöl wird das Produkt bezeichnet, das in Lagerstätten der Erdkruste eingelagert ist und hauptsächlich aus flüssigen Kohlenwasserstoffen besteht. Wenn das Erdöl gefördert und aufbereitet worden ist, wird es Rohöl (crude oil) genannt. Erdöl entsteht, indem organisches Material über Millionen von Jahren durch das immense Gewicht der Gesteinsschichten zusammengepresst wird. Durch den hohen Druck und die Vermischung mit Sand und Ton entsteht Faulschlamm. Dieser Schlamm verfestigt sich und wandert langsam in die Tiefe. Hitze und Druck nehmen zu. Die Bindungen der großen Moleküle des Faulschlammes brechen auf. Daraus entstehen nun kleinere Moleküle, die Erdölkohlenwasserstoffe.6 So wird aus der einst festen Substanz eine zähe, gelb bis fast schwarz gefärbte Flüssigkeit, die gelb bis grünblau fluoresziert. Der Siedepunkt von Erdöl liegt zwischen 30°C und 350°C. Erdöl ist wasserunlöslich. Es besteht zu etwa 80-95% aus Kohlenstoff, 10-14% Wasserstoff, 1,5% Sauerstoff und 0,1-3% Schwefel.7 Erdöl ist eine knappe, erschöpfbare Ressource und besitzt je nach Herkunft unterschiedliche chemische Eigenschaften. Erdöl ist somit keine homogene, sondern eine heterogene Ressource. Die wirtschaftlich wichtigsten chemischen Eigenschaften einer Ölsorte sind deren Dichte beziehungsweise Schwere und der Schwefelgehalt. Man unterscheidet anhand der Dichte zwischen leichtem und schwerem Rohöl. Als Maßeinheit für die Dichte wird der API-Index (American Petroleum Institute-Index) verwendet. H2O, also Wasser, hat eine Dichte von 10 API, sodass Flüssigkeiten, die schwerer sind als Wasser und im Wasser sinken würden, einen Wert unter 10 API besitzen. Auf der anderen Seite haben Flüssigkeiten mit einer geringeren Dichte einen Wert über 10 API und würden somit auf dem Wasser schwimmen. Die andere wichtige Eigenschaft einer Rohölsorte ist der Schwefelgehalt. Hierbei wird zwischen süß und sauer unterschieden. Süßes Öl hat einen Schwefelgehalt von unter einem halben Prozent, während der Anteil von Schwefel im sauren Öl höher ist. Je leichter und süßer eine Rohölsorte ist, desto höher ist ihre Qualität und desto wertvoller wird sie für den Handel. Der Grund dafür ist, dass sich leichteres, beziehungsweise süßeres Rohöl einfacher und günstiger in Endprodukte wie Benzin, Diesel, Kerosin oder Heizöl umwandeln lässt. Bei sauren Rohölsorten muss der Schwefel aufgrund von Umweltvorschriften entfernt werden. Dieser Raffinationsprozess ist aufwendiger und mit höheren Kosten verbunden.8

2.2 Bedeutung von Rohöl

Rohöl ist vielseitig einsetzbar. Besonders als Treibstoff für den Transport und Verkehrssektor (Schiffs-Flug-Straßenverkehr) eignen sich Rohöl beziehungsweise die daraus produzierten Endstoffe wie Benzin, Diesel, Kerosin, Heizöl hervorragend, da sie einen hohen Energiegehalt in Relation zum Volumen und Gewicht besitzen. Etwa 31% der weltweit genutzten Primärenergie wird aus Erdöl gewonnen (Stand: 2012).9 Hinzu kommt die platzsparende Eigenschaft von Öl aufgrund des flüssigen Aggregatzustands. Diese macht sich besonders in Fahrzeugtanks bemerkbar. Infolgedessen werden keine speziellen Tanks wie beim Erdgas benötigt, da die Lagerung in Flüssigtanks eine effiziente Ausnutzung von Hohlräumen in Fahrzeugen erlaubt.10 Weiterhin werden aus Erdöl Petrochemikalien wie Gummi, Medikamente und Plastik gewonnen. Nicht zu vergessen sind Schmierstoffe, Kunststoffe, Waschmittelzusätze oder Kleidung.

2.3 Aufstieg des Erdöls

Öl wurde im Jahre 1804, als die Armee des russischen Zaren die Stadt Baku in Aserbaidschan einnahm und die schwarze Flüssigkeit in Sickerungen zu beobachten war, noch wenig Beachtung geschenkt. Zunächst erkannten sie den Nutzen des Erdöls nicht. Auch im heutigen Iran waren solche Sickerungen zu beobachten. Bis dato war es zwar üblich, den Rohstoff als Schmiermittel und in einfachen Öllampen zu verwenden. Das wahre Potenzial jedoch erkannte man erst einige Zeit später. Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Erschließung der Ölvorkommen im Bundestaat Pennsylvania. Das Erdöl sollte hauptsächlich das bis dahin verwendete Walöl ersetzen, welches knapper und teurer wurde. In dieser Zeit erlebten die Amerikaner ihren ersten Öl-Boom. Andere Staaten folgten dem Beispiel Pennsylvanias. Das Öl wurde in Heringsfässern mit einer Kapazität von 159 Litern abgefüllt. Das war die Geburtsstunde für die Maßeinheit Barrel Öl (bbl. oder bl.), die bis heute gebräuchlich ist. Nebenbei entstand auch eine Warenbörse, an der mit Öl gehandelt wurde - die Titusville Oil Exchange.

Ende des 19. Jahrhunderts, genauer im Jahre 1879, erfand Thomas Edison die Glühlampe. Die Nutzung der Glühlampe erforderte Strom. Dazu war Öl notwendig. Durch die Abhängigkeit stieg die Nachfrage nach Öl immens an. Anschließend wurde der Verbrennungsmotor entwickelt, der mit einem Treibstoffgemisch, das auf Öl basiert, angetrieben wurde. Die Entwicklung des modernen Verbrennungsmotors löste einen Umbruch im Transportwesen aus. Bis dahin waren die Kriegsschiffe des Militärs mit Kohle betrieben worden, was enorm viel Platz einnahm. Rohöl verbrauchte hingegen viel weniger Platz und konnte somit den Einsatzradius der Schiffe erweitern. Forscher entdeckten immer mehr Anwendungsbereiche. Die petrochemische Industrie boomte vor allem in der Nachkriegszeit. Die moderne Industriegesellschaft ist seither ohne Erdöl kaum vorstellbar.11

3 Der globale Ölmarkt

3.1 Ölmarkt und Ölkrisen

Öl war schon immer erheblichen Preisschwankungen ausgesetzt, die durch neue Funde oder Nachfrageschwankungen sowie politische Krisen bedingt waren. 1870 entstand die Standard Oil Company, gegründet von John D. Rockefeller. Später wuchs daraus die Firma Exxon. 1880 betrug der Anteil an der nationalen Raffineriekapazität der Standard Oil Company bereits 90%.12 Rockefellers Konzern kontrollierte neben den Raffinerien auch das Transportsystem und baute somit seine Vormachtstellung aus. Im Jahre 1911 wurde sein Imperium durch die Antimonopol-Prozesse (Anti-Trust) in 38 Aktiengesellschaften zerschlagen. Daraus gingen unter anderem die Unternehmen Exxon (Standard Oil of New Jersey), Socal (Standard Oil of California) und Mobil (Standard Oil of New York) hervor, die später als Mitglied der „Sieben Schwestern“13 den weltweiten Ölmarkt dominierten.14 Der erste Weltkrieg (1914-1918) ließ die Nachfrage nach dem wertvollen Öl noch einmal deutlich steigen. Zu dieser Zeit lag der Anteil der USA an der weltweiten Ölproduktion bei 70%. Da nach dem ersten Weltkrieg eine Ölknappheit befürchtet wurde und die Produktionsmengen auf dem US-Markt seit Jahren stagnierten, wurde der Fokus nunmehr auf die internationale Förderung des Rohstoffes gelenkt. Neben den Amerikanern sorgten Venezuela, Rumänien und die Sowjetunion für eine Überschwemmung des Marktes. Daraus folgte ein Überangebot auf dem amerikanischen Markt und die Ölbranche brach zusammen, was die Weltmarktpreise rapide fallen ließ.15 Im September 1928 trafen sich die Vertreter der Konzerne Exxon, der niederländisch-britischen Royal Dutch Shell und der British Petroleum (BP) (früher: Anglo-Iranian Oil Company) im schottischen Achnacarry (Schottland) zu einem geheimen Jagdwochenende. Dabei teilten sie den Rohstoff-Reichtum der Welt untereinander auf - ein geheimer Pakt zu einem Ölkartell. Jedes Unternehmen bekam einen festgesetzten Marktanteil. Eine Produktionskontrolle sollte einen Überschuss an den Märkten verhindern. Später traten dem Bündnis noch die Firmen Gulf, Mobil, Socal und Texaco bei und bildeten damit das Kartell der „Sieben Schwestern“16. Diese sieben Ölgiganten dominierten fortan den internationalen Ölmarkt bis 1973. Von der Exploration über die Ölförderung und den Transport bis hin zur Verteilung der Endprodukte über Tankstellennetze: alles war unter der Kontrolle der sieben Schwestern. Die Konzerne einigten sich auf die Erschließung der Reserven im Nahen Osten. Rückendeckung bekamen sie von den Großmächten Großbritannien und USA.17 1933 erhielt die Socal eine auf 60 Jahre angelegte Konzession für den größten Teil Saudi-Arabiens. 1934 erwarben Gulf und BP eine Konzession für den Staat Kuwait.18 Mitte der 1940er Jahre verstärkten die USA ihr politisches und finanzielles Engagement in Saudi-Arabien. Jedoch kamen Anfang der fünfziger Jahre Probleme auf, da bislang unbekannte Firmen in den neuen Ölgebieten wie Libyen und Algerien Marktanteile eroberten. Die großen Sieben mussten zunehmend den Markt mit den Neulingen teilen.19 Zu dieser Zeit war der Iran in Sachen Öl das wichtigste Land am Persischen Golf. BP wurde der drittgrößte Ölproduzent der Welt. Das schwarze Gold war eine der wichtigsten Einnahmequellen der britischen Regierung geworden, die mit 51% am Unternehmen beteiligt war. Der ehemalige Oppositionsführer Irans, Mohammed Mossadegh, wurde 1951 von Schah Mohammed Reza zum Premierminister ernannt und verstaatlichte den Konzern BP noch im selben Jahr. Daraufhin organisierten die Briten ein weltweites Embargo gegen das iranische Öl. Im Iran fehlten das Wissen zur Förderung des Öls und das Netzwerk, das im Vertriebswesen unverzichtbar ist. Infolgedessen fiel die Produktion von 660.000 bbl/Tag (d) auf Null. Das entsprach etwa 6% der damaligen Weltproduktion. Verzweifelt versuchten die amerikanische und britische Regierung mit Mossadegh Verhandlungen zu führen, die jedoch zu keinem positiven Ergebnis führten. Durch einen von Briten und Amerikanern organisierten Staatsstreich kehrte der Shah 1953 zurück. Die alten Vertragsbedingungen mit dem Iran hatten sich jedoch geändert: Das Erdöl gehörte nun dem iranischen Staat.20 Bereits drei Jahre nach der Iran-Krise folgte die Suez-Krise. Der Suezkanal ist die wichtigste Verbindung zwischen dem Nahen Osten und Europa, denn auf dieser strategisch wichtigen Route sparen sich die großen Ölkonzerne beziehungsweise Importeure die um einige tausend Kilometer längere Route um Afrika und folglich Transportkosten. 1956 besetzte der damalige ägyptische Machthaber Gamal Abdel Nasser den Suezkanal. Großbritannien und Frankreich eroberten jedoch in Absprache mit Israel den Kanal zurück. Am 14. September 1960 wurde in Bagdad die OPEC gegründet, um der Monopolstellung der „sieben Schwestern“ entgegenzutreten. Lange Zeit wurde diese Organisation nicht ernst genommen. In den 1960er Jahren stritten sich Ägypten, Iran und Saudi-Arabien um politische Macht in der Region. Innenpoltisch sah es nicht besser aus. Die Staatsoberhäupter der arabischen Staaten hatten mit Aufständen, Streiks und nationalistischen Bewegungen zu kämpfen. Hinzu kam der Konflikt zwischen Israel und den arabischen Staaten. Im Jahre 1967 brach der Sechstagekrieg aus. Infolgedessen wurde wie bereits 1956 der Suezkanal geschlossen und dem Westen somit die Ölzufuhr abgedreht. Die erste echte Ölkrise folgte im Jahr 1973, auch bekannt als Jom-KippurKrieg. Die OPEC drosselte damals bewusst die Fördermengen. Die zweite Ölkrise folgte nur sechs Jahre später, im Jahre 1979. In diesem Jahr kam es durch politisch-religiöse Auseinandersetzungen zur Irankrise. Der Iran fiel als einer der größten Ölproduzenten aus. Saudi-Arabien ließ die Fördermengen kurzfristig drosseln, was einen Ölpreisanstieg zur Folge hatte. Insgesamt betrug der Ausfall etwa 5,6 Mio. Barrel/Tag (in der englischen Abkürzung mb/d, million barrels per day). Bedingt durch diese Preiserhöhung ging der Weltölverbrauch um 10% zurück.21 Der Krieg zwischen dem Irak und dem Iran von 1980 bis 1988 sorgte dafür, dass etwa 4 mb/d fehlten. Das fehlende Öl wurde aber von den anderen OPEC-Ländern weitestgehend ausgeglichen.22 Die OPEC musste ihre Fördermengen drosseln, da ab 1983 vermehrt Nordseeöl auf den Markt drang. Mitte der 80er Jahre musste die Organisation deswegen ihre Preise senken, um noch wettbewerbsfähig bleiben zu können. Besonders hart traf es den Staat Saudi-Arabien. Obwohl sie ihre eigene Produktion um die Hälfte gekürzt hatten, war es ihnen nicht möglich den Ölpreis zu halten. Aus diesem Grund entschied man sich für eine andere, drastischere Strategie: Ab 1985 konzentrierte sich Saudi-Arabien darauf, seinen Marktanteil zu verteidigen und nicht wie bisher den Ölpreis.23 In den Jahren 1990/91 sorgte der Golfkrieg zwischen dem Irak und Kuwait für kurzzeitige Preissprünge, wirkte sich aber deutlich weniger auf den Weltmarkt aus als befürchtet. In den darauffolgenden Jahren wuchs die Ölnachfrage jedes Jahr um 2-3%. Bedingt durch den Zusammenbruch der Sowjetunion fehlten dem Markt in den 90er Jahren etwa 5,5 mb/d (maximaler täglicher Ausfall).24 Im Jahr 2000 führte die Asienkrise zu Preisschwankungen, die jedoch durch eine Erhöhung der Produktion abgefangen werden konnten. In den folgenden acht Jahren nahm der Ölpreis jährlich um circa 10$/bbl zu, bis er im Jahr 2008 um mehr als 30% sank. Grund dafür war die Weltwirtschaftskrise, die durch einen spekulativ aufgeblähten Immobilienmarkt ausgelöst worden war. Sechs Jahre später, also im Jahr 2014/2015 geriet der Erdölmarkt wieder aus dem Gleichgewicht und der Ölpreis sank signifikant, um teilweise sogar 60%.25 Der Weltmarkt spielte verrückt. Das lag zum größten Teil an der Verschuldung der Ölunternehmen, an stagnierenden Verbrauchsraten, am ÖlBoom der USA und der Ankündigung der OPEC, ihre Fördermengen nicht senken zu wollen. Diese Vorkommnisse haben dazu beigetragen, dass sich der weltweite Ölmarkt nur teilweise erholt konnte. Aktuell (Stand: 2015) halten sich Preise auf einem niedrigen Niveau.

Abbildung 1 zeigt im Folgenden einen Überblick über die wichtigsten Ölpreiskrisen seit Ende der 1950er Jahre und die damit verbundenen Lieferausfälle.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Ölkrisen seit 1956, Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Bukold, Steffen, Öl im 21. Jahrhundert, Band 1, S. 58, 2009.

3.2 Ölpreis

Unabhängig von der Ölqualität ist der Ölpreis noch von weiteren Faktoren wie der Weltkonjunktur, Naturkatastrophen, Kriegen, Spekulationen, politischen Eingriffen oder der Freisetzung strategischer Ölreserven abhängig. Es ist schwierig, genaue Prognosen hinsichtlich des Preises zu treffen. Angenommen die Nachfrage nach Öl steigt, wie in den Jahren 2000 oder 2007/2008, dann steigen grundsätzlich auch die Preise. Infolgedessen investieren Unternehmen vermehrt in neue Reserven. Jedoch zahlen sich Investitionen erst einige Jahre später aus. Es nimmt einige Jahre in

Anspruch, bis ein neues Ölfeld in Produktion geht. Folglich heißt das, dass von der Investition bis zum ersten Tropfen das Öl viel Zeit vergeht. Dass die Preise von der Nachfrage abhängen, zeigt sich insbesondere an den Beispielen Indien und China. Im Sommer 2008 stieg der Ölpreis deutlich an, was auf enorme Nachfragesteigerungen dieser beiden Länder zurückzuführen war. Aufgrund der Finanzkrise 2008/2009 reduzierte sich die Nachfrage und der Preis fiel erneut.26 Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Milton Friedman, der Arbeiten auf den Gebieten der Makroökonomie, Mikroökonomie und der Wirtschaftsgeschichte verfasste, war der Ansicht, dass die Märkte sich selbst regulieren, weil jedes Risiko bereits im Preis enthalten sei. Seiner Auffassung nach war der Preis die geballte Intelligenz der vernünftig handelnden Marktteilnehmer.27 Auf dem Ölmarkt gelten jedoch andere Gesetze. Es herrscht keine Balance zwischen Angebot und Nachfrage. Zeitverzögert kommen immer neue Reserven auf den Markt. Die neu entdeckten Reserven führen dann zu einem Preisverfall, was wiederum bedeutet, dass keine Anreize für weitere Investitionen in die Erschließung neuer Vorkommen geschaffen werden. Durch weniger erschlossene Vorkommen wird das Öl mittelfristig knapp auf dem Markt und das führt wiederum zu zyklisch steigenden Preisen. In regelmäßigen Abständen wiederholen sich die sogenannten „Boom“- und „Bust“-Perioden. Dabei steht „Boom“ für steigende und „Bust“ für sinkende Preise. Dieser Zyklus im Ölgeschäft wird auch „Schweinezyklus“ genannt. Diese, sich regelmäßig wiederholenden Perioden erschweren es den Produzenten, Investitionen zu planen und führen zu stark schwankenden Einnahmen aus dem Ölverkauf.28

3.2.1 Preisbildung

Die Preisbildung des Rohöls hängt von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich spielen, wie in Kapitel 2.1 bereits erwähnt, die Qualität des Öls und der Transportweg eine wesentliche Rolle. Jedoch gibt es noch weitere Determinanten. Es wird grob zwischen in Nachfragefaktoren, Angebotsfaktoren und Finanzmarktfaktoren unterschieden:29

1. Nachfragefaktoren:

Der Einfluss der Industrienationen wie der USA, Deutschland oder Frankreich und der großen Schwellenländer wie beispielsweise China, Indien und Brasilien ist erheblich. Je nach Höhe der Nachfrage beziehungsweise des Wirtschaftswachstums dieser Länder kann sich der Preis ändern. Ein weiterer Nachfragefaktor ist die Preiselastizität der Nachfrage. Die Preiselastizität misst die Veränderung der Nachfrage, wenn eine Preisveränderung eintritt. Dabei fällt auf, dass die Nachfrage nach Öl sehr preisunelastisch ist. Das bedeutet, dass nur eine relativ schwache Reaktion der Nachfrage auf Preisveränderungen hin auftritt.30 Anfang Januar 2008 lag der Ölpreis für die Sorten WTI (West Texas Intermediate) und Brent (Nordseeöl) bei ungefähr 100$/bbl Mitte Juli lag dieser nun bei knapp 150$/bbl. Das entspricht einer Preissteigerung von fast 50%. Im selben Zeitraum stieg oder sank die weltweite Nachfrage jedoch gerade einmal um 1%31 (siehe Abbildung 2, Abbildung 3).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: weltweiter Ölbedarf pro Tag von 2008-2014, Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an IEA, Medium Term Oil Market Report 2009, S.112, 2009

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Ölpreis für ausgewählte Rohölsorten von Juni 2007-Juni 2009, Quelle: IEA, Medium Term Oil Market Report 2009, S. 96, 2009.

2. Angebotsfaktoren:

Der Einfluss der Erdölreserven beziehungsweise der Erschöpfbarkeit ist nicht zu vernachlässigen. Je knapper die Reserven, desto höher die Preise. Die Grenzkosten der Förderung stellen der wirtschaftlichen Theorie zufolge die untere Grenze für die Ölpreise dar, vorausgesetzt, der Absatzpreis deckt die Durchschnittskosten. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die freien Förderkapazitäten. Diese geben an, inwieweit die Nachfrage nach Öl ausgeweitet werden kann, bevor die Kapazitätsgrenzen erreicht sind. Die Menge der freien Förderkapazitäten wird unter anderem durch kriegerische Ereignisse, Streiks, politische Boykotte beeinflusst.32 Weiterhin agiert die OPEC als Monopolanbieter und setzt die Preise nach dem Kalkül eines Kartells. Die OPEC kann durch abgestimmtes Verhalten die Fördermengen reduzieren und damit für höhere Wettbewerbspreise sorgen. Innerhalb der OPEC können dominierende Produzenten wie Saudi-Arabien und Kuwait einen enormen Einfluss auf die Preise nehmen.33

3. Finanzmarktfaktoren:

Zu den Finanzmarktfaktoren zählen Spekulationen, Wechselkursfaktoren oder Manipulationen. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Ölpreis und dem US-Dollar. Der Dollar ist die Standardwährung auf dem Rohstoffmarkt, das heißt ein höherer Preis führt zu einer größeren Nachfrage nach US-Dollar und stärkt damit die Währung. Je größer die Differenz zwischen dem Export und Import von Öl, desto stärker ist die Ertragslage von Dollar-Wechselkursschwankungen betroffen. Das gilt insbesondere für die erdölexportierenden Länder. Aus diesem Grund haben diese Länder ein größeres Interesse daran, bei Wertverlust des Dollars die Exportpreise für Öl zu erhöhen, zum Beispiel durch Angebotsverknappung.34 Die Wechselkurse haben also einen Einfluss auf den Ölpreis (siehe Abbildung 4). Wenn die Menschen in den USA steigende Zinsen erwarten, während in Europa dagegen niedrige Zinsen herrschen, dann zieht das Anlagegelder in den Dollarraum und lässt den Wechselkurs steigen.35

Abbildung 4: Zusammenhang zwischen Ölpreis und US-Dollar von Juni 1991 bis Februar 2002, Quelle: FAZ, Ölpreis und Dollar sind eng miteinander verbunden, 2002.

Ein weiterer Finanzfaktor ist die Manipulation der Ölpreise. Marktteilnehmer mit größerer Macht können den Ölpreis durch gewisses Verhalten oder durch absichtliche Verbreitung falscher Nachrichten bezüglich ihres Verhaltens manipulieren. Das zeigt sich am Beispiel der Transworld Oil im Jahr 1987, als sie den Markt der Marke Brent praktisch leer kaufte, um die Preise in die Höhe zu treiben. Ihr Versuch ist jedoch gescheitert, da der Markt für die Rohölsorte Brent ein Tankermarkt ist, das heißt, dass das Öl von großen Tankern transportiert wird und es dadurch kaum möglich ist den Markt ins Ungleichgewicht zu bringen. Es kann sofort ein Ausgleich durch zusätzliche Tankerlieferungen erfolgen.36 Das Geschäft mit den schweren Tankern ist außerdem transparenter und große Vertragsmengen von einigen 100.000 Barrel sind nicht unüblich. Anders ist das bei der Sorte WTI. Dort ist es möglich, die Balance des Marktes durch gezielt große Buchungen von Pipelinekapazitäten und Lagertanks zu stören. Die Betreiber der Pipelines haben großen Einfluss auf die Mengen, die durch ihre Rohre fließen.37

3.2.2 Preisentwicklung

Ölpreissprung 1973/74

Der Ölpreis betrug bis 1973/74, also zu Beginn des Jom-Kippur-Krieges, 1-2$/bbl.38 Kurz nach Kriegsbeginn zwischen Ägypten und Israel, Ende Oktober, begannen Preisverhandlungen zwischen den Ölfirmen und den OPEC-Mitgliedsstaaten. Sie waren jedoch nicht von Erfolg geprägt und wurden abgebrochen. Die USA versorgte Israel währenddessen mit Waffen und Munition. Israel startete ein Gegenmanöver gegen Ägypten. Als Folge des Gegenangriffes seitens Israels erhöhten fünf arabische Ölstaaten und der Iran am darauffolgenden Tag den Ölpreis und kündigten gleichzeitig Produktionskürzungen an. Ein paar Tage später ließen der libysche, saudische und weitere arabische Ölminister ein Embargo gegen alle Staaten verkünden, die Israel unterstützten beziehungsweise als israelfreundlich eingestuft wurden. Die USA waren somit auch betroffen. Die Ölexporte sollten jeden Monat um 5% gekürzt werden. Hinzu kam noch ein Exportstopp gegen die Niederlande und die USA. Das niederländische Rotterdam ist ein wichtiger Ölimporthafen für Europa. Dem Markt fehlten in etwa 4,3 mb/d (siehe Abbildung 1).39 Der Ölpreis der Sorte Arabian Light, ein süßes und damit ein wertvolles Öl, kletterte von Anfang bis Ende 1973 um 300% von 2,70$/bbl auf 11$/bbl Ab 1974 leitete der damalige amerikanische Außenminister Kissinger einen israelisch-arabischen Friedensprozess ein. Schließlich wurden im März 1974 die Embargomaßnahmen aufgehoben.

Ölpreissprung 1978/79

Bis zur iranischen Revolution 1978/79 war der Ölpreis relativ stabil und lag in etwa bei 12$/bbl. Dann stieg der Ölpreis drastisch an. Zu dieser Zeit war der Iran der zweitwichtigste Ölexporteur der Welt. 1978 fielen wegen Unruhen und der Abwanderung von Fachpersonal, das wichtig für die Abschöpfung der Ölvorkommen ist, die Ölexporte des Irans auf Null. Die Preise stiegen sofort um 10-20%. Die anderen OPEC-Staaten glichen die Verluste nur teilweise aus und kündigten simultan sogar eine deutliche Preisanhebung und Produktionskürzungen an, um die Verluste zu kompensieren. Die Märkte reagierten sofort mit einem Preisanstieg von 30%. Aufgrund von Hamsterkäufen und der auf dem Markt herrschenden Unsicherheit zog der Preis noch einmal an. Innerhalb nicht einmal eines Jahres hatte sich der Preis mehr als verdoppelt. Dieser lag nun bei knapp 30$/bbl.

[...]


1 Witte, Jan/Goldthau, Andreas, Die OPEC, München, Carl Hanser Verlag, 2009, S. 2.

2 Grieß, Andreas (2014): Die Macht der OPEC Staaten, URL: http://de.statista.com/infografik/3000/anteile-am-oel und-gasmarkt-im/, [Aufgerufen am 28.04.2015].

3 Ebd.

4 OPEC (2013): OPEC share of world crude oil reserves, URL: http://www.opec.org/opec_web/en/data_graphs/330.htm, [Aufgerufen am 28.04.2015].

5 Statista (2015a): Preisentwicklung ausgewählter OPEC-Rohöle in den Jahren 1960 bis 2015, URL: http://de.sta- tista.com/statistik/daten/studie/810/umfrage/rohoelpreisentwicklung-opec-seit-1960/, [Aufgerufen am 29.04.2015].

6 Ströbele, Wolfang et al., Energiewirtschaft. Einführung in Theorie und Politik, München, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2012, S. 115.

7 Preßler, Carola (2000): Erdöl und Erdölprodukte, URL: http://chids.online.uni-marburg.de/dachs/ex- pvortr/648/index.html, [Aufgerufen am 29.04.2015].

8 Vgl. Ströbele et al. (2012), S. 115-118.

9 Statista (2014): Verteilung der weltweiten Energieerzeugung im Jahr 2012, URL: http://de.statista.com/statis- tik/daten/studie/167998/umfrage/weltweiter-energiemix-nach-energietraeger/, [Aufgerufen am 02.05.2015].

10 Vgl. Ströbele et al. (2012), S. 124.

11 Vgl. Witte und Goldthau (2009), S. 5-7.

12 Bukold, Steffen, Öl im 21. Jahrhundert. Grundlagen und Kernprobleme, Band 1, München, Oldenbourg Verlag, 2009, S.10-11.

13 Vgl. Witte und Goldthau (2009), S. 14.

14 Vgl. Ströbele et al. (2012), S. 119.

15 Vgl. Bukold (2009), S. 14-16.

16 Vgl. Witte und Goldthau (2009), S. 14.

17 Vgl. Ströbele et al. (2012), S. 119.

18 Vgl. Bukold (2009), S. 19.

19 Vgl. Ströbele et al. (2012), S. 120.

20 Vgl. Bukold (2009), S. 24-26.

21 Vgl. Ströbele et al. (2012), S. 121.

22 Vgl. Bukold (2009), S. 44.

23 Ebd., S. 48.

24 Ebd., S. 58.

25 Statista (2015a): Preisentwicklung ausgewählter OPEC-Rohöle in den Jahren 1960 bis 2015, URL: http://de.sta- tista.com/statistik/daten/studie/810/umfrage/rohoelpreisentwicklung-opec-seit-1960/, [Aufgerufen am 02.05.2015].

26 Vgl. Witte und Goldthau (2009), S.12-13.

27 Eich, Dieter/Leonhard, Ralf, Umkämpfte Rohstoffe, Berlin, Christoph Links Verlag, 2013, S. 139.

28 Vgl. Witte und Goldthau (2009), S.12-13.

29 Breitenfellner Andreas et al. (2009): Determinanten der Rohölpreisentwicklung: Angebot, Nachfrage, Kartell oder Spekulation?, URL: https://www.oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/Monetary-Policy-and-the-Eco- nomy/2009/Geldpolitik-und-Wirtschaft-Q4-09.html, S. 119-143, [Aufgerufen am 06.05.2015].

30 Vgl. Bukold (2009), S.290.

31 IEA (2009): Medium-Term Oil Market Report 2009, URL: https://www.iea.org/publications/freepublica- tions/publication/mtomr2009.pdf, [Aufgerufen am 04.05.2015].

32 Erdmann, Georg/Zweifel, Peter, Energieökonomik. Theorie und Anwendungen, 2.Auflage, Heidelberg, Springer Verlag, 2010, S. 201-202.

33 Vgl. Ströbele et al. (2012), S. 138-139.

34 FAZ (2002): Ölpreis und Dollar sind eng miteinander verbandelt, URL: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/de- visen-rohstoffe/serie-oelpreis-und-dollar-sind-eng-miteinander-verbandelt-174008.html, [Aufgerufen am 04.05.2015].

35 Siedenbiedel, Christian (2014): Konjunkturprogramm für Europa, Die gute Ölkrise, URL: http://www.faz.net/ak- tuell/finanzen/devisen-rohstoffe/oelpreis-und-dollarkurs-sind-fuer-europa-ein-konjunkturprogramm 13319475.html, [Aufgerufen am 04.05.2015].

36 Vgl. Bukold (2009), S. 325.

37 Ebd., S. 317.

38 Statista. (2015a): Preisentwicklung ausgewählter OPEC-Rohöle in den Jahren 1960 bis 2015, URL: http://de.sta- tista.com/statistik/daten/studie/810/umfrage/rohoelpreisentwicklung-opec-seit-1960/, [Aufgerufen am 02.05.2015].

39 Vgl. Bukold (2009), S. 36.

Details

Seiten
70
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668062443
ISBN (Buch)
9783668062450
Dateigröße
1.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v308166
Institution / Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, ehem. Fachhochschule Landshut
Note
1,3
Schlagworte
ölpreiscrash ursachen wirkungen perspektiven

Autor

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Titel: Der Ölpreiscrash 2014/15. Ursachen, Wirkungen und Perspektiven