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Controlling und Jahresabschlussanalyse. Eine Beispielrechnung

Hausarbeit 2015 20 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Controlling...1
1.1 Kerngedanke und Aufgaben...1
1.2 Kennzahlensystem...2
1.3 Controllingsystem...2
1.3.1 Erläuterung eines Controllingsystems...2
1.3.2 Balanced Scorecard Praxisbeispiel...4

2 Jahresabschlussanalyse...5
2.1 Teilanalysen der Jahresabschlussanalyse...5
2.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite) für 2013 und 2014...5
2.1.2 Kurzfristige Finanzanalyse für 2013 und 2014...6
2.1.3 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen) für 2013 und 2014...7
2.2 Wirtschaftliche Entwicklung...8

3 Kostenrechnung...12
3.1 Kostenrechnungsarten...12
3.2 Zuschlagskalkulation...13
3.3 Deckungsbeitragsrechnung...15
3.4 Interpretation einer Deckungsbeitragssituation...16

4 Literaturverzeichnis...17

5 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis...18
5.1 Abbildungsverzeichnis...18
5.2 Tabellenverzeichnis...18

1 Controlling

Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit dem Themenschwerpunkt Controlling. Zunächst geht es um die Erläuterung was unter dem Begriff Controlling zu verstehen ist und welche Aufgaben damit verbunden sind. Als weiterer Schritt wird der Aufbau von Kennzahlsystemen beschrieben und ferner veranschaulicht wie sich daraus Controllingsysteme entwickeln lassen. Anschließend wird als Beispiel für ein Controllingsystem näher auf die Balanced Scorecard eingegangen.

1.1 Kerngedanke und Aufgaben

Es besteht keine einheitliche Meinung dazu, was unter dem Begriff Controlling zu verstehen ist. Frühere Definitionen fokussieren die Verbindung von Informationsversorgung, Planung und Kontrolle. Die Notation dieses Steuerungsverständnisses mit systemtheoretischer Nomenklatur durch Horváth führt zum Verständnis des Controlling als Koordination des Führungssystems. Weber und Schäffer (1999, S. 87) definieren Controlling schließlich als Rationalitätssicherung der Führung, die kontextbezogen die Abweichung einer beobachtbaren Ist-Rationalität von einer kontextbezogenen Soll-Rationalität vermeiden oder vermindern will. Grundsätzlich kann man zwischen operativem und strategischem Controlling unterscheiden. Das operative Controlling konzentriert sich stark auf quantifizierbare Werte, ist kurz- bis mittelfristig ausgerichtet und dient der zeitnahen Kurskorrektur bei möglichen Zielabweichungen. Instrumente des operativen Controllings sind beispielsweise Kennzahlen oder Kennzahlsysteme, Kapitalflussrechnung oder der klassische Soll-Ist-Vergleich. Strategisches Controlling hingegen bezieht die überwiegend langfristig dimensionierten, qualitativen Faktoren mit ein. Strategisches Controlling ist zukunftsorientiert und beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken des Unternehmens. Eingesetzte Instrumente können hierbei unter anderem die Szenario-Analyse, die SWAT-Analyse oder die Balanced Scorecard sein. Die Controlling-Funktionen können abhängig vom Begriffsverständnis variieren. Im Kern handelt es sich jedoch um Informations-, Planungs-, Kontroll- und Koordinationsaufgaben. Controlling und Kontrolle stehen somit im Kontext zueinander, sind aber nicht als synonyme Begriffe zu verwenden. Das Wirtschaftslexikon (Wirtschaftslexikon, n. D.) beschreibt zwei Aufgaben die der Kontrolle zukommen: Eine Aufgabe besteht in der Installation einer plangerichteten Kontrolle. Diese konzentriert sich, im Unterschied zur Revision, auf die Ergebniskontrolle und die Generierung der dafür essentiellen Informationsgrundlagen. Als zweite Aufgabe wird die Implementierung und Realisierung einer Abweichungsanalyse angeführt.

1.2 Kennzahlensystem

Ein Kennzahlensystem bezeichnet mehrere Einzelkennzahlen, die miteinander in Beziehung stehen. Ziel ist es, vollständig über einen bestimmten Sachverhalt zu informieren. Durch Kennzahlensysteme können zum einen Informationen schnell und verdichtet gewonnen werden und zum anderen können sie bei den Aufgaben Planung, Kontrolle und Steuerung unterstützen. Die folgende Abbildung ist ein Beispiel für ein Kennzahlensystem, das als zentrale Kennzahl die Eigenkapitalrentabilität enthält.

[Dies ist eine Leseprobe. Abbildungen und Tabellen sind nicht enthalten.]
Abbildung Kennzahlensystem mit Zahlenbeispiel (eigene Darstellung)

1.3 Controllingsystem

1.3.1 Erläuterung eines Controllingsystems

Dem Controlling-Verständnis beschrieben nach Kütz (2005, S. 5) werden alle Aufgaben, Organisationen und Instrumente, die dazu erforderlich sind, die Führungsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern und zu erhalten, unter dem Begriff Controllingsystem zusammengefasst. Demgemäß beschreibt das Controllingsystem den Modus operandi, wie in einem Unternehmen das Controlling ausgeführt wird. Dem Unternehmen selbst oder den Investoren erlaubt dieses Subsystem einen schnellen Überblick über die aktuelle Unternehmenslage durch Soll-Ist-Vergleiche und zeigt analog mögliche Entwicklungen auf. Ziel ist also die Identifikation und Eliminierung von Schwachstellen im Unternehmen. Das Controllingsystem assembliert sich aus Controllingaufgaben, Controllingorganisation und Controllinginstrumenten. Unabhängig von der Art des Controllingsystems müssen vier Fragen nach Ansicht von Schlaffke und Plünnecke (2014, S. 169-170) beantwortet werden:

- Über welche Daten soll berichtet werden?

- Wer sind die Adressaten?

-Zu welcher Zeit soll berichtet werden?

Mit welchen Mitteln sollen die Daten ermittelt werden? Ein sinnvolles Verhältnis von Aufwand und Nutzen ist eine weitere zentrale Anforderung an ein Controllingsystem. Zudem muss, z.B. durch eine Begrenzung der Datenmenge, die Übersichtlichkeit gewahrt werden. Dennoch müssen alle in Frage kommenden Bereiche erfasst werden, um ein detailliertes Abbild der Unternehmensentwicklung zu garantieren (Schlaffke und Plünnecke, 2014, S. 171). Bestandteil jedes Controllingsystems sind Kennzahlen. „Der zentrale Schritt von der Kennzahl (...) zum Controllingsystem ist die Erweiterung durch Planzahlen und der ständige Soll-Ist-Vergleich der einzelnen Planwerte für die jeweilige Periode und der Analyse der Daten z. B. von kumulierten Werten, die die bisherige Entwicklung dokumentieren“ (Schlaffke und Plünnecke, 2014, S. 172). Planzahlen sind Ausdruck für die Zielsetzung des Unternehmens. Die Balanced Scorecard (BSC) ist ein Beispiel für ein Controllingsystem. Entwickelt wurde sie, um die Nachteile der klassischen Kennzahlensysteme zu eliminieren. Diese beziehen sich ausschließlich auf monetäre Kennzahlen, sind rein an Finanzzielen ausgerichtet und vergangenheitsorientiert. Die BSC hingegen baut auf monetäre und nicht-monetäre Größen. In ihrer Gesamtheit berücksichtigt sie kurz-, und mittelfristige Ziele, vergangenheitsbasierte Kennzahlen und Indikatoren, die zukunftsgerichtet sind. Verknüpft in Ursache-Wirkungs-Beziehungen verbindet sie Ziele, Strategien und Maßnahmen (Schlaffke und Plünnecke, 2014, S. 177)

1.3.2 Balanced Scorecard Praxisbeispiel

Bis zum Jahr 2020 führender Gesundheitsanbieter der Stadt zu werden, ist die deklarierte, übergeordnete Vision . Die Ursache-Wirkungskette in der BSC baut sich hierfür wie folgt auf: Mitarbeiterweiterbildungsmaßnahmen (Mitarbeiterperspektive) haben verbesserte und neue Unternehmensprozesse (interne Geschäftsprozesse) zur Folge. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit (Kundenperspektive) und dient somit dem Ziel der Gewinnsteigerung (finanzielle Perspektive).

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die vier Schritte der dritten Phase der BSC.
[Dies ist eine Leseprobe. Abbildungen und Tabellen sind nicht enthalten.]
Tabelle 1: Praxisbeispiel Balanced Scorecard (eigene Darstellung)

2 Jahresabschlussanalyse

Die folgende Aufgabe beschäftigt sich mit der Analyse der Jahresabschlüsse der XY GmbH von 2013 und 2014. Hierzu werden mehrere Teilanalysen durchgeführt und spezifische Kennzahlen ermittelt. Diese dienen in einem weiteren Schritt als Grundlage zur Bewertung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens. Die zur Berechnung der Kennzahlen benötigten Formeln wurden dem Studienbrief Betriebswirtschaftslehre III (Schlaffke und Plünnecke, 2014) entnommen.

[...]

Details

Seiten
20
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668067004
ISBN (Buch)
9783668067011
Dateigröße
671 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v307534
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,0
Schlagworte
controlling jahresabschlussanalyse eine beispielrechnung

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Titel: Controlling und Jahresabschlussanalyse. Eine Beispielrechnung