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Die Bildsprache der Cindy Sherman. Ein Analyseversuch der "Untitled Film Stills"

Hausarbeit 2012 21 Seiten

Kunst - Fotografie und Film

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Cindy Sherman

3. Untitled Film Stills (1977 - 1980)
3.1 Untitled Film Still #7
3.2 Untitled Film Still #11

4. Punkt
4.1 optische Linie durch Punkte
4.2 optische Formen durch Punkte

5. Linie
5.1 Horizontale
5.2 Vertikale
5.3 Diagonale
5.4 freie Gerade
5.5 Linienanalyse
5.6 optische Flächen durch Linien

6. Fläche
6.1 Flächenanalyse

7. Quellenverzeichnis

1. Vorwort

Aus meinem großen Interesse für Fotografie und deren Gestaltungsmöglichkeiten heraus, habe ich mir zum Ziel gesetzt, zwei ausgewählte Fotografien aus der Serie „Untitled Film Stills“ von Cindy Sherman vor allem im Hinblick auf die visuelle Gestaltung zu analysieren und dabei auch das menschliche Blickverhalten zu berücksichtigen. Ich konzentriere mich hierbei auf die Elemente Punkt, Linie und Fläche und gehe auf diese anhand der beiden Bilder der Reihe nach näher ein. Zu Beginn möchte ich einige grundlegende Informationen über die Künstlerin und die Fotoserie geben, um einen groben, aber meiner Meinung nach wesentlichen Überblick in Bezug auf Hintergründe, Entstehungsgeschichte und Kontext zu geben.

2. Cindy Sherman

Cindy Sherman wurde 1954 in New Jersey geboren. Sie lebt und arbeitet bis heute als Künstlerin und Fotografin in New York und ist vor allem für ihre konzeptuellen Fotoserien bekannt, in denen sie sich mit Fragen der Identität, Rollenbildern, Körperlichkeit und Sexualität beschäfigt. In ihrem Schaffen bedient sie sich einer eigenwilligen, zugleich spektakulären künstlerischen Vorgangsweise, einem Rollentausch der vor allem aus der weiblichen Perspektive ein irritierendes psychologisches Bild des Menschen vermittelt. Als Hauptdarstellerin und Regisseurin in einer Person, die wie im Teater ebenfalls Bühnengestaltung, Kostüme und Masken entwirf, setzt sich Cindy Sherman mit unterschiedlichen bildhafen Stoffen auseinander. Mit dem Rückgriff auf alte und neue Filme, Modezeitschrifen, das Fernsehen und die Werbung erschließt die Amerikanerin ein ergiebiges, teils triviales, teils kulturell äußerst bezeichnendes Bildreservoir, um es in einen neuen Kontext zu bringen und zu dekonstruieren.

Ein roter Faden, der sich durch Cindy Shermans Werk zieht, sind fotografische Selbstportraits in verschiedenen Kostümierungen. Mit Hilfe von Schminke, Perücken und unterschiedlichen Kleidern gab sich Sherman für jede Fotografie ein anderes Aussehen. Schon bei ihren frühen Fotografien bemüht sich die Künstlerin, das Rollenspiel bis ins kleinste Detail der Körperhaltung zu treiben. Sie ist ihr eigenes Medium und Material. Dabei ist ihre Travestie so perfekt, dass ein uneingeweihter Betrachter gar nicht merken würde, dass immer das selbe Modell zu sehen ist: Mal ist sie blond, mal rot-, öfer noch schwarzhaarig, mal eisgrau, manchmal hat sie auch eine Glatze. Cindy Sherman brezelt sich auf - oder verunstaltet sich: mit Clownsmasken, hängenden Plastikbrüsten, hässlichen Rums- oder Höckernasen. Sie klebt sich Bärte an oder drapiert sich als bizarres “Altmeister-Gemälde”. Sie spielt mit den Stilmitteln des Surrealismus: der extremen Übertreibung, des Horrors, des Schocks und des Ekels. Sherman attackierte von Anfang an den alten Rollenzwang, ohne sich indes vom Schminkverdikt des frühen Feminismus beeindrucken zu lassen. Das weibliche Selbstporträt hat durch sie abermals seine liebliche, bürgerliche Artigkeit verloren. Und es gibt keine soziale Maske, die sie sich nicht aufzusetzen wüsste. Sie posiert in den frühen Bildern als Verschnitt von Kim Novak und Anna Magnani, schlüpf in die Rolle einer sexy Hausfrau oder eines steifen Buchhaltertyps, sie ist Sekretärin, Arbeiterin, Unschuld vom Lande, Verführerin, Opfer in einem Film noir, Bibliothekarin oder Femme Fatale.

3. Untitled Film Stills (1977 - 1980)

Shermans bekannteste Arbeit dürfen die sogenannten Untitled Film Stills (1977-1980) sein. In den 69 willkürlich nummerierten, aber nicht einzeln betitelten Fotografien inszeniert sie sich als Schauspielerin in fiktiven Filmszenen. Die Schwarzweiß-Fotografien ähneln den dramatischen, plakativen Rahmen von B-Movies oder film noir der 40er und 50er Jahre. Requisiten waren ihr privater Besitz, viele der Bilder sind in ihrem Appartement entstanden. Man kann die Serie in Gruppen teilen. Die ersten sechs Fotos sind körnig und leicht unscharf, außerdem scheint es, als würde immer die gleiche blonde Schauspielerin die verschiedenen Rollen spielen. Sie konzentrierte sich auf das unterschiedliche Alter und Aussehen ein und derselben Figur. Später versuchte sie, jede Figur anders aussehen zu lassen und keine Kontinuität aufommen zu lassen. Sie versuchte bewusst, die Bilder dilettantisch wirken zu lassen und legte keinen Wert auf ihre Qualität. Die nächste Gruppe entstand in Robert Longos Familien-Strandhaus im Jahr 1978 im Norden Long Islands. Im selben Jahr, aber etwas später begann sie Außenaufnahmen an verschiedenen Orten in der Stadt zu machen. Später kehrte sie wieder zurück in ihre Wohnung und setzte die Serie dort fort. Sie erfand alle möglichen Mittel und Wege um ihre Wohnung anders aussehen zu lassen. Einige der Fotografien entstanden auch vor und während eines Trips nach Arizona mit ihren Eltern. Der Rest der Serie wurde in und um New York geschossen, wobei sie bemüht war, die Gebäude nicht erkenntlich zu machen und die Umgebung geheimnisvoller wirken zu lassen. Nur bei wenigen Aufnahmen der Untitled Film Stills fotografierte sie nicht selbst, ließ zum Beispiel ihren Vater, ihre Nichte oder Robert Longo den Auslöser drücken.

Grundsätzlich bevorzugte sie einen obskuren, europäischen Look und wollte das Aussehen typischer Hollywood-Schauspielerinnen vermeiden. Sie ließ sich unter anderem von Brigitte Bardot, Jeanne Moreau, Simone Signoret, Sophia Loren und Anna Magnani inspirieren, mochte den Hitchcock-Look, Antonioni und Neo-Realistisches. Außerdem bemühte sie sich, ihre Bilder im Gegensatz zu herkömmlichen Film-Standbildern ausdrucks- und emotionslos zu gestalten um eine überzogene Wirkung zu vermeiden. Jedes einzelne Bild der Serie ist eine Momentaufnahme zwischen zwei Aktionen. Die abgebildeten Frauen sind entweder unterwegs zu dem Ort, wo die Aktion stattfindet (oder zu ihrem Untergang), oder kommen gerade von einer Auseinandersetzung (oder einem Rendezvous). Die Tatsache, dass starke, rebellische Frauen, die sich den gesellschaflichen Normen nicht unterwerfen, in älteren Filmen meistens geläutert, gezähmt oder getötet werden, war Sherman beim Erstellen der Serie genauso wenig bewusst wie der sogenannte ‘männliche Blick’. Das Selbstbewusstsein entsprang ihrer Art zu fotografieren, der stilistischen Mimik grottenschlechter Schwarzweiß-Filme und nicht der Kenntnis feministischer Teorien. Die Figuren sind gefangen in ihrer Rolle, definiert durch ihre Posen, ihr Make-Up, ihre Kleidung. Durch das Outfit vermitteln sie einen gewissen Eindruck, betrachtet man aber ihren Gesichtsausdruck fragt man sich, ob sie vielleicht nicht sind was die Kleidung vermittelt. Sie sind keine hirnlosen Aktricen, sie sind Frauen die mit etwas kämpfen, die etwas in Frage stellen. Das Reizvolle an Shermans Fotos ist nicht nur ihre Ästhetik, sondern vor allem ihre Ironie und das Gewirr aus vagen Andeutungen. Untitled Film Stills ist eine Reise durch die Welt der Klischees.

3.1 Untitled Film Still #7, 1978

Das Bild #7 der Serie Untitled Film Stills ist 1978 entstanden und eine Schwarzweiß-Fotografie im Hochformat. Die Maße des Silbergelatineabzuges, der im New Yorker Museum of modern Arts zu bewundern ist, betragen 24.1 x 19.2 cm.

Das Bild ist frontal und aus der Normalperspektive aufgenommen. Abgebildet ist die Schiebetüre einer Terasse, deren rechte Seite geöffnet ist. Oben links auf dem Türglas ist ein Fensterbild zweier Seepferdchen, deren Köpfe und Bäuche sich berühren. Den Schatten dieses Fensterbildes sieht man auf dem weißen Vorhang, der hinter der Türe angebracht ist. Dieser Vorhang ist an der Innenseite gemustert, was man aber nur an dem umgeschlagenen Rand der äußersten Falte erkennen kann. Das Zimmer im Hintergrund, das man durch die Türe sehen kann, ist dunkel. Man erkennt nur einen hölzernen Stuhl, über dessen Lehne ein weißes Stück Gewand gehängt wurde. Auf der mit Fließen belegten Türschwelle steht eine Frau. Sie trägt weiße Kniestrümpfe und ein kurzes Trägerkleid mit Rüschen am Saum in der selben Farbe. Es könnte ein Unterkleid sein. Ihre Füße stehen in Stöckelschuhen nah beieinander, das Gewicht lagert sie auf den linken Fuß. Der Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt, mit der linken Hand, in der sie ein volles Martini-Glas leicht schief hält, stützt sie sich am Türrahmen ungefähr auf Kopföhe ab. Das Glas hält sie mit vier gespreizten Fingern am oberen Rand, der Zeigefinger ist nach vorne gestreckt. Mit derselben Hand hält sie auch den Vorhang auf die Seite, in dem sie ihn zwischen Türrahmen und Unterarm eingeklemmt hat. Auf ihrer linken Schulter und Brust sieht man den Schatten des Glases und ihrer Hand. Die rechte Schulter ist weiter unten als die Linke, der rechte Arm angewinkelt und die Hand hält mit dem Daumen das Kleid in der Mitte vorne leicht hoch. Den Mittelfinger derselben Hand hat sie zwischen Oberschenkel und Strumpfand eingeklemmt. Auf dem linken Oberschenkel blitzt unter dem Saum des Kleides ein kleines schwarzes Stück vom anderen Strumpfand hervor. Ihr Blick ist nach vorne gerichtet, sie trägt eine große dunkle Sonnenbrille mit dreiecksförmigen Gläsern und ihre burschikose Frisur besteht aus schwarzem, etwas zerzaustem, grob gelocktem Haar. Je eine gelockte Haarsträhne kringelt sich auf beiden Wangen in ihr Gesicht, die rechte ist sehr nah unter dem Auge. Ihr Mund ist leicht geöffnet, die Mundwinkel eher nach unten gezogen, man kann die Vorderzähne sehen. Im Vordergrund links unten sitzt jemand auf einem Sessel, einen großen Strohhut so tief ins Gesicht gezogen, dass es nicht sichtbar ist. Diese Person ist auf der linken Seite leicht angeschnitten, nach unten nur bis zum Dekoltée abgebildet. Sie trägt ein weißes, offenes Hemd und ein engeres Gewand, von dem man nur mehr ein kleines Stück sehen kann, darunter. In Wirklichkeit handelt es sich hierbei um ein von Sherman so drappiertes Kissen, das aussieht als würde tatsächlich ein Mensch dort sitzen. Die in Falten links und rechts hinunter hängenden Vorhänge, der Türrahmen, das alles wirkt sehr theatralisch. Das Outfit, die Frisur und das Martini-Glas stellen einen stimmigen 50er Jahre-Look her. Dies bestätigt, dass Cindy Sherman sich als Anregung für ihre Untitled Film Stills B-Movies und film noir der 40er und 50er Jahre zu Nutze machte.

Die Figur auf dem Foto, die Rolle in die Sherman auf dieser Fotografie schlüpf, erinnert an ein schickes Filmsternchen, welches aus der Terassentüre eines Sommerhauses, ihrem Zufluchtsort am Strand oder Ähnlichem, starrt. Die leicht nach vorne gebeugte, mit frontalem Blick abgebildete Frau reagiert auf etwas, das wir nicht sehen können. Der Ausdruck in ihrem Gesicht hat etwas Verstörtes, Genervtes, etwas von Entsetzen, Empörung oder Erstaunt- bzw. Überraschtheit. Das Martini-Glas in der Hand, der Blick und die Art und Weise wie sie dort in der Türe steht, könnten auf Trunkenheit hinweisen. Sie sieht aus wie eine Frau, die den Luxus liebt und genießt, auch wenn sie möglicherweise ganz und gar nicht wohlhabend oder glücklich ist und sich aus irgendeinem Grund gerade jetzt in dieser Situation befindet. Sie wirkt selbstbewusst und stark, zumindest für den Moment. Ein bisschen abgebrüht ist der Eindruck den sie macht, als wäre ihr relativ egal was rund um sie passiert, als würde sie das alles nicht wirklich betreffen, als würde sie gar nicht dorthingehören. Vielleicht ist sie auch nur ein Partygirl, das nach einer langen Nacht ein Glas Martini frühstückt. Wieso hat man eine Sonnenbrille auf, wenn man gerade aus den dunklen Innenräumen des Strandhauses kommt? Sie könnte aber auch schon länger im Türrahmen stehen und während der Diskussion mit einem unbekannten Gegenüber ihre Brille aufgesetzt haben. Dass das Haus modern ist, lässt sich von den schlanken Profilen und den Schiebeelementen der Türen schließen. Die Inneneinrichtung, also der Sessel und die Türschwelle wiederum, sind sehr rustikal und somit ein Gegensatz zur Architektur. Die Person, die im vorderen linken Eck des Bildes sitzt und höchstwahrscheinlich eine Frau ist, passt eindeutig besser zum Gebäude als das It-Girl, das in der Türe steht. Was macht sie also dort? Wollte sie überhaupt dorthin? Wer ist die vom Sonnenhut verdeckte Person im Sessel? Und wer oder was steht ihnen gegenüber? Ist das hippe Mädchen im Türrahmen vielleicht die Geliebte im Strandhaus ihres Liebhabers? Aber dann müsste die Person im Sessel auf der Terasse seine Ehefrau bzw. die Hausbesitzerin sein. Die Ehefrau die bereits resigniert hat und akzeptiert, dass sich in ihrem Haus hübsche Mädchen mit ihrem Mann amüsieren? Oder ist es doch die Nichte aus der Großstadt, die im Hause ihrer Tante Urlaub macht und sich aber nicht anpasst, sondern trotzdem ihren Lebensstil behält, der nicht von großer Traurigkeit ist? Vielleicht ist sie aber deshalb ins Haus der Tante geflüchtet, weil sie private Probleme hat und in diesem Moment steht ihr eine Person gegenüber, von der sie eine Auszeit nehmen wollte und will sie zurückholen oder Rache üben. Sie lässt das aber relativ kalt, entweder weil sie sich geschützt fühlt in ihrem Zufluchtsort, von ihren Verwandten oder vom Alkohol. Die Bilder lassen einen Tausende von Geschichten erfinden. Es ist genau das, was Standbilder aus Filmen ausmacht, dass man als Beobachter in irgendeiner inszenierten Situation landet, mittendrin und im Kopf eine Vorgeschichte, eine Fortsetzung und eine Menge zu den abgebildeten Charakteren zusammenspinnt.

3.2 Untitled Film Still #11, 1978

Das Bild #11 aus Sherman’s Untitled Film Stills ist 1978 entstanden. Es handelt sich um einen 17.9 cm hohen und 24 cm breiten, schwarz-weißen Silbergelatineabzug, der sich ebenfalls im Museum of modern Arts in New York befindet. Die Aufnahme wurde frontal, aber aufsichtig gemacht. Abgebildet ist ein Bett in einem kleinen Zimmer, das an ein Hotelzimmer erinnert. Links und rechts neben dem Kopfeil des Bettes stehen Nachtkästchen aus Holz mit je einer Lade und einem offenen Fach unterhalb. Neben dem Bett ist auf beiden Seiten noch ein schmaler Streifen vom dunklen Teppichboden zu sehen, und dann beginnt auch schon ein Anschnitt der weißen Wände. Auf dem vom Betrachter aus linken Nachtkästchen steht ein Glasbehälter mit Deckel, eine gemusterte Vase bzw. ein gemusterter Fuß einer Nachttischlampe und ein kleiner Aschenbecher auf einem rechteckigen Tischdeckchen. Auf dem rechten Nachtkästchen befindet sich ein weißer, analoger Wecker und ein schwarzes Teil, unten eckig, oben rund aber durch den Bildrand abgeschnitten, das ebenfalls an den Fuß einer Lampe erinnert. Auf dem Bett ist geblümte Bettwäsche, zwei Kissen und eine Decke. Auf den beiden Kissen in der Mitte liegt noch ein Drittes, mit einem schwarz-weißen Hund darauf, das in Wirklichkeit einem ihrer Freunde gehört. Der Kopfeil des Bettes ist im Bild oben, also hinten und der Teil an der Wand ist aus Holz. Diagonal auf dem Bett liegt eine Frau, mit den Füßen am linken Eck des linken Kissens und mit dem Kopf im rechten unteren Eck des Fotos. Das rechte Bein ist gestreckt, das Linke liegt leicht angewinkelt daneben, die Füße, die in schwarzen Stöckelschuhen mit silber glänzenden Spitzen stecken, berühren sich wieder. Ihr rechter Arm ist parallel zur Bettkante ausgestreckt, mit der Hand umklammert sie eine Falte der Bettdecke, so dass ein kleiner Teil des Bettes darunter sichtbar wird. Der linke Arm ist angewinkelt. Die Hand hat sie in Richtung ihres Kopfes gedreht. In dieser Hand hält sie etwas Weißes, das an ein Stück Stoff oder ein Taschentuch erinnert. Sie trägt ein Kleid, das wie ein Hochzeitskleid aussieht (tatsächlich ist es ein Erbstück ihrer Mutter) und eine Perlenkette, deren erste Schlaufe enger, und die zweite Schlaufe lang um den Hals gelegt ist. Ihr blondes, kurz geschnittenes Haar ist zu einer gelockten Frisur geformt und sie trägt viel dunklen Lidschatten um die beinahe geschlossenen Augen. Der Mund ist leicht geöffnet und angespannt, man kann die oberen Zähne sehen.

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Details

Seiten
21
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783668043671
ISBN (Buch)
9783668043688
Dateigröße
1.7 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v306392
Institution / Hochschule
Universität Wien – Theater- Film- und Medienwissenschaft
Note
1
Schlagworte
Untitled Film Stills Cindy Sherman Bildsprache Fotografie

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