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Wie schreibe und präsentiere ich eine wissenschaftliche Arbeit?

Hausarbeit 2013 14 Seiten

Deutsch - Erörterungen und Aufsätze

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Selbstorganisation und Zeitmanagement
2.1 Arbeitsplatzorganisation
2.2 Motivation
2.3 Zeitplanung

3 Literaturstudium und Vorarbeiten
3.1 Themeneingrenzung . .
3.2 Literatur recherchieren .
3.3 Literatur beurteilen
3.4 Literatur beschaffen
3.5 Literatur verwerten

4 Strukturieren

5 Textentwurf erstellen
5.1 Inhaltliche Aspekte
5.1.1 Einleitung
5.1.2 Hauptteil
5.1.3 Schluss
5.2 Formale Aspekte

6 Textentwurf überarbeiten

7 Vortragen und Präsentieren
7.1 Vorbereitung
7.2 Durchführung

8 Fazit

9 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Visualisierung einer Gliederung

2 Kriterien zur Literaturauswahl

3 Linienprinzip

4 Abstufungsprinzip

1 Einleitung

Die Ursache der meisten Studienabbrüche ist nicht das mangelnde Wissen, sondern das Schreiben. Wo und wie fange ich an? Wie bringe ich Ordnung in meine Gedanken? Wie präsentiere ich eine wissenschaftliche Arbeit?1

Die vorliegende Arbeit, welche sich mit dem Thema ”Wie schreibe und präsentiere ich eine wissenschaftliche Arbeit” beschäftigt, wird gezielt auf diese Fragen eingehen. Um eine erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit mit bestem Ergebnis zu erzielen ist der erste Schritt die Selbstorganisation. Es ist wichtig, sich Fristen zu setzten und einer festen Vorgehensweise zu folgen.

Bei der Literaturrecherche und dem Durcharbeiten sollte man besonders genau verfahren. Es ist wichtig zu erkennen, welche Literatur wertvoll und somit für ein weiteres Durcharbeiten geeignet ist. Strukturiertes Vorgehen beim Lesen der ausgewählten Literatur hat ebenfalls eine hohen Stellenwert.

Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit der ausgewählten Literatur, spielt im Weiteren das Finden, Sortieren und Ordnen der Gedanken eine zentrale Rolle. Bei diesem Schritt verarbeiten wir Gelesenes zu einer vorläufigen Gliederung, die uns beim Anfertigen der ersten Fassung hilft.

Bei der Rohfassung beginnen wir zunächst nur mit einer vorläufigen Einleitung. Der Fokus sollte auf dem Hauptteil liegen, bei dem der rote Faden, der den Leser durch die Untersuchung führt, maßgebliche Position bezieht.

Nicht nur das Schreiben, sondern auch das sichere Präsentieren einer wissenschaftlichen Arbeit sollte gut organisiert werden. Wir haben die Möglichkeit, dank vieler unterschiedlicher Präsentationsmedien mit entsprechenden Visualisierungen Vorträge speziell auf bestimmte Zielgruppen auszurichten.

2 Selbstorganisation und Zeitmanagement

Neben einem geeigneten Arbeitsplatz ist es zunächst wichtig, zu Beginn der wissenschaftlichen Arbeit, eine strukturierte und zeitliche Vorgehensweise festzulegen, welche alle notwendigen Arbeitsschritte beinhaltet.2

2.1 Arbeitsplatzorganisation

Für die Durchführung einer wissenschaftlichen Arbeit ist ein gut organisierter Arbeits- platz das A und O. Neben der Arbeit in der eigenen Wohnung ist dank der Arbeitsplätze in der Bibliothek auch die Durchführung in der Hochschule möglich. Im Übrigen trägt auch die Arbeitsatmosphäre zur Effektivität bei: Arbeite ich am produktivsten unter Druck? Fällt es mir leichter, mit Musik im Hintergrund zu Arbeiten? Ebenso wirken die Einflussfaktoren, wie Beleuchtung, Temperatur und Belüftung des Arbeitsraums zum Erfolg mit ein.3

2.2 Motivation

Motivation ist Vorraussetzung für eine vielversprechende Arbeit. Gefühle, wie z.B. Glück und Trauer stehen eng in Verbindung mit der Motivation. Trauer raubt die Kraft, dessen Reserven man aber bis zu einem gewissen Grad ausnutzen kann. Zu Beginn einer Arbeit notieren wir, weswegen uns dieses Thema so besonders interessiert. Wenn uns im späteren Verlauf der Arbeit die Motivation fehlt, lesen wir unsere Notizen erneut durch, woraus sich neuer Ansporn für das Weiterarbeiten ergibt.4

2.3 Zeitplanung

Man sollte sich zunächst selber fragen, wie man seine Zeit verbringt, um Zeitfresser zu erkennen. Zeitfresser können zum Beispiel durch fehlende Motivation oder Selbstdiszi- plin entstehen. Infolge dessen lässt man sich leider leicht ablenken. Um Zeitfresser zu meiden ist es sinnvoll, sich Fristen zu setzten, zu denen bestimmte Aufgaben erledigt sein müssen. Bei der gesamten Zeitplanung sollten aber auch private Termine berück- sichtigt werden. Nachdem sämtliche Aufgaben aufgeschrieben wurden, die zu bewälti- gen sind, sortiert man diese nach dem ”Eisenhower-Prinzip”, indem Prioritäten gesetzt werden. Dabei teilt man die eigenen Aufgaben in folgende Bereiche auf: 1. Wichtig und dringend, 2. Wichtig und nicht dringend, 3. Nicht wichtig und dringend und 4. Nicht wichtig und nicht dringend.5 Nachdem die Prioritäten gesetzt sind, erstellt man einen Balkenplan, indem die Hauptaufgaben in Unterpunkte aufgeteilt werden und der zeit- liche Aufwand dafür abgeschätzt und entsprechend eintragen wird. Dabei beginnt man mit der Fertigstellung bzw. Abgabe, der letzten Aufgabe, und geht von diesen Punkt aus Rückwärts vor, um das späteste Anfangsdatum aufzustellen.

3 Literaturstudium und Vorarbeiten

Nachdem der Arbeitsplatz und die Zeitplanung organisiert wurde, steht als nächster Schritt die Literaturrecherche im Vordergrund. Dabei ist es zunächst wichtig, einen Überblick über die gesamte Literatur zum Themengebiet zu bekommen, und davon die für die eigene Arbeit relevante Literatur zu erkennen.

3.1 Themeneingrenzung

Bevor man mit der Literaturrecherche beginnt, sollte zunächst der Umfang der Arbeit klar sein, da dieser entscheidend dafür ist, in weit das Thema vorab einzugrenzen ist. Eine Themeneingrenzung ist erforderlich damit nicht über das Ziel hinausgeschossen wird und die Durchführung im vorgesehenen Zeitraum abgeschlossen werden kann.

3.2 Literatur recherchieren

Um geeignete Literatur zu finden, stehen zwei Strategien zur Verfügung, die systema- tische und pragmatische Vorgehensweise. Bei der systematischen Suche befassen wir uns beispielsweise mit Lexika, Bibliothekskatalogen und Online-Datenbanken. Bei der pragmatischen Recherche verschafft man sich anhand der Literaturlisten der besuchten Seminare, in Handapparaten oder Lehrbüchern erste Informationen.6 Allgemeine und fachspezifische Datenbanken ermöglichen dem Studierenden über einen unkomplizierten Weg geeignete Literaturquellen aufzufinden. Diese Datenbanken lassen sich über das Internet oder direkt in der Bibliothek aufrufen. Aber auch Internetsuchma- schinen wie Beispielsweise Google lassen sich als Rechercheinstrumente verwenden.

3.3 Literatur beurteilen

Wie erkennt man aber nun, ob nun die recherchierte Literatur wissenschaftlich, richtig und relevant ist?7 Einen großen Teil der bei der Literaturrecherche ermittelten Materia- lien kann am Bibliotheksstandort oder der sonstigen Fundstelle bzw. auch digital einge- sehen oder sogar angelesen werden. Somit ergibt sich bereits bei der Literaturrecherche die Möglichkeit, gleich eine Bewertung nach einem einheitlichen Schema vorzunehmen. Als oberstes Kriterium gilt der Titel. Der Titel kann durch Angabe eines Untertitels wei- ter präzisiert werden, sodass sich hier schon erkennen lässt, ob ein weiteres Beurteilen in Frage kommt. Wichtiges Kriterium ist aber auch der Verfasser oder Herausgeber der Literatur. Sollten der Verfasser und/oder der Herausgeber unbekannt erscheinen, ergibt sich die Möglichkeit über das Internet weitere Werke und Arbeitsgebiete dieser Personen zu ermitteln. Somit lässt sich überprüfen ob die Literatur von einem ”Allround-Geni”, der über Gott-und-die-Welt scheibt oder einem ”Themen-Monopolist” stammt.8

3.4 Literatur beschaffen

Nachdem mögliche Quellen herausgefunden wurden, ist das Beschaffen der Literatur der nächste Punkt. Hierbei differenziert man zwischen der internen und externen Lis- teraturbeschaffung. Man sollte zunächst die Möglichkeiten an der eigenen Hochschule ausschöpfen. Die Vorteile sind neben der kürzeren Beschaffungsdauer auch niedrigere oder sogar keine anfallenden Kosten. Ebenfalls bietet sich in der Regel die Möglich- keit der Einsichtname vor der Beschaffung. Bei der externen Literaturbeschaffung greift man auf ortsfremde Bibliotheken zurück. Durch die Fernleihe lassen sich über die eigene Hochschulbibliothek oder Lieferdienste, Bücher und Zeitschriftenaufsätze besorgen, oh- ne dass man den eigenen Hochschulstandort verlassen muss. Die Nachteile über diesen Weg sind die längere Beschaffungsdauer, sowie höhere Kosten.9

3.5 Literatur verwerten

Um Brauchbares von Überflüssigem zu trennen, verfolgt man beim Durcharbeiten einer bestimmten Strategie. Zunächst schaut man sich das Inhaltverzeichnis an, blättert das Werk durch und sucht nach Blickfängen. Die Einleitungen der entsprechenden Kapitel zeigen, ob die Studie für die eigene Fragestellung ergiebig sein wird. Man sollte sich klar machen, was man, nachdem das Kapitel gelesen wurde, wissen will. Erst nachdem man darauf eine Antwort gefunden hat, beginnt das eigentliche Lesen.

[...]


1 Vgl. Boeglin, M.: Wissenschaftlich arbeiten Schritt für Schritt, 2012: Seite 1292 Vgl. Mangold, P.: IT-Projekt-management, 2009: Seite 13

3 Vgl. Boeglin, M.: Wissenschaftlich arbeiten, 2012: Seite 17 f.

4 Vgl. Boeglin, M.: Wissenschaftlich arbeiten, 2012: Seite 43 5 Vgl. Boeglin, M.: Wissenschaftlich arbeiten, 2012: Seite 37

6 Vgl. Nünning, V. (Hrsg.): Schlüsselkompetenzen, 2008: Seite 50 f.

7 Vgl. Karmasin, M.: Ribing Rainer: Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten, 2013: Seite 110 f.

8 Vgl. Theisen, M.: Wissenschaftliches Arbeiten, 2013: Seite 90 ff.

9 Vgl. Brink, A.: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten, 2013: Seite 109 ff.

Details

Seiten
14
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668044128
ISBN (Buch)
9783668044135
Dateigröße
920 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v306254
Institution / Hochschule
Hochschule Osnabrück – MuT
Note
1,3
Schlagworte
arbeit

Autor

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