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Die Wallfahrt nach Jerusalem im späten Mittelalter. Die Heimkehr der Pilger

Hausarbeit (Hauptseminar) 2010 21 Seiten

Geschichte - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I.) Einleitung

II.) Reiserouten
II.) a. Gewöhnliche Route
II.) b. Heimreise über den Landweg
II.) c. Die Weiterreise zum Sinai und nach Alexandria

III.) Spezifika der Heimreise
III.) a. Naturgewalten
III.) b. Ungewollte Aufenthalte
III.) c. Statuswandel des Pilgers

IV.) Die Heimkehr
IV.) a. Emotionale Aspekte der Heimkehr
IV.) b. Begrüßung und Wiederaufnahme in die Gesellschaft
IV.) c. Innerliches Abschließen mit dem Pilgerstand

V.) Bilanz
V.) a. Geschenke, bereiste Städte
V.) b. Empfang durch die Bevölkerung

VI.) Fazit

Quellen- und Literaturverzeichnis

I.) Einleitung

In der christlichen Kirche entwickelten sich seit etwa dem 4. Jahrhundert n. Chr. Reisen aus religiösen Motiven zu Plätzen des Heils und der Gnade heraus. Bei diesen regionalen oder auch überregionalen Stätten konnte es sich um Orte in Palästina handeln, an denen Jesu Christi mit seinen Jüngern gewirkt hatte, aber auch um Gräber von Martyrern und Kirchen mit reichen Schätzen an Reliquien oder auch Schauplätzen, an denen sich göttliche Wunder ereignet hatten.[1]

Derartige Wallfahrten waren vor allem motiviert durch den Glauben, dass man durch Gebete oder gar Messen an heiligen Stätten an der göttlichen Gnade teilhaben kann.

Gebunden an die Bedeutung der Wallfahrtsstätte, konnten die Pilger auf Vergebung ihrer Sünden hoffen oder auch auf die Fürsprache der Heiligen bei der Erfüllung von Gebeten und Bitten. Nicht selten hatten die Pilger in Notzeiten aus Angst vor Krankheit, Hungersnot u. a. ein Gelübde abgelegt, welches sie nun durch die Pilgerreise erfüllen mussten. Die Wallfahrten nahmen daher im Laufe des Mittelalters immer mehr zu und es entwickelten sich drei bedeutende Pilgerreisen, die peregrinationes maiores, heraus.

Dies war zum einen die Wallfahrt in die Heilige Stadt Rom, zum zweiten die Reise nach Santiago di Compostela, zum Grab des heiligen Jakob, und zuletzt die Pilgerreise ins Heilige Land nach Palästina. Diese letzte der drei peregrinationes maiores nahm dabei eine besondere Stellung ein, da sich seit dem 8. Jahrhundert der Islam immer weiter ausgebreitet und auch das Heilige Land erobert hatte. Jerusalem war im Jahre 1070 in die Hände der türkischen Seldschuken gefallen. Deshalb rief Papst Urban II. im Jahre 1095 auf der Synode in Clermont-Ferrand die Christen zur Befreiung Jerusalems auf, also zum ersten Kreuzzug. Die Rückeroberung Palästinas hatte verschiedenste religiöse, kulturelle, wirtschaftliche und politische Hintergründe. Die Kreuzzüge wurden von der Kirche als bewaffnete ritterliche Wallfahrten gefördert. Die Reise ins Heilige Land verknüpfte also den Kreuzzugsgedanken mit der imitatio Christi und fand ihren Höhepunkt mit dem Ritterschlag am Heiligen Grab.[2] Zwischen 1450 und 1500 nahmen die Wallfahrten nach Palästina erheblich zu, so dass diese Zeit als eine sehr „mobile Epoche“[3] bezeichnet werden kann. Schon damals waren die Deutschen sehr viel unterwegs und die Bezeichnung als „Reiseweltmeister“ trifft hier bereits zu.[4]

Die Gründe für die Pilgerfahrten sind sehr vielschichtig. Werner Paravicini betont in diesem Zusammenhang, dass die Motive für die spätmittelalterliche Pilgerfahrt nie in „Reinform“ auftreten.[5] In den Berichten geben die Pilger immer ihre Sorge um das Seelenheil an, doch treten auch andere Gründe deutlich zutage, wenn man die Darstellungen näher betrachtet. Die teilweise sehr lebendigen und ausführlichen Beschreibungen, wie zum Beispiel das Evagatorium des Dominikanermönchs Felix Fabri, sprechen auch für die Reiselust und den Entdeckerdrang der Pilger. Zwar stellte eine Wallfahrt ins Heilige Land eine sehr anstrengende, strapaziöse und auch gefährliche Unternehmung dar, doch bot sie auch die einmalige Gelegenheit, fremde Kulturen und sagenhafte Dinge mit den eigenen Augen zu sehen und individuell zu erleben. In adeligen Kreisen gehörte das Reisen in die Ferne zu den ritterlichen Tugenden dazu und wer eine solche Reise bestand, hatte Ruhm und Ehre erworben. Die Gefahren, denen man auf einer solchen Fahrt ausgesetzt war, erhöhten den ideellen Wert der Unternehmung noch.[6]

Die vorliegende Hausarbeit soll sich nun mit der Heimkehr der Pilger von ihrer Wallfahrt ins Heilige Land beschäftigen. Zunächst werde ich auf die drei unterschiedlichen Reiserouten der Rückfahrt eingehen, danach sollen die Spezifika der Heimreise behandelt werden. Der Fokus der Hausarbeit soll jedoch auf den emotionalen Aspekten einer Heimkehr liegen. Abschließend werde ich versuchen, bei den Pilgern Bilanz zu ziehen. Diese umfasst bei so manchem Pilger eher die Städte und Länder, in denen er gewesen ist und beim anderen wiederum die Geschenke, welche er erhalten hat.

Einleitend vorangestellt seien in aller Kürze einige Worte zur Quellenlage über die Heimkehr der Pilger. Diese kann leider als sehr spärlich bewertet werden. Es existieren zwar zahlreiche persönliche Erinnerungen von Pilgern über ihre Wallfahrt nach Jerusalem, jedoch wird die Heimkehr eher vernachlässigt. Außerdem schränkt der emotionale Aspekt einer Heimkehr die Auswahl der Quellen enorm ein.

II.) Reiserouten

II.) a. Gewöhnliche Route

Die meisten Pilger entschieden sich für die gewöhnliche Route zurück, d.h. sie gingen auf demselben Weg nach Hause, den sie gekommen waren. Diese traditionelle Mittelmeerroute war nur selten Änderungen unterworfen. Die Pilger bestiegen in Jaffa, dem Hafen von Jerusalem, wieder das Schiff des Patrons und segelten dann zurück nach Venedig. Die Route führte über Zypern, Rhodos, Kreta und Korfu durch das Ionische und das Adriatische Meer nach Venedig. Dies war der typisch äußerliche Verlauf einer gewöhnlichen Rückreise. Man verfolgte hier die sogenannte Küstenschifffahrt. Man schlängelte sich also in Sichtweise der Küsten voran und hangelte sich von Hafen zu Hafen. Die Pilger verlieren auf ihrer Rückfahrt nie den Bezug zur Heimat. So sehnt sich der Ulmer Dominikanermönch Felix Fabri auf hoher See nach „Blaubüren“, wo er „ad lacum de profundo emanentem sedere“, um dort sein Verlangen zu stillen.[7]

In Venedig angekommen, trennten sich oftmals die Wege der Pilger, denn jeder musste nun meist auf einem Pferd den Rest der Heimreise bestreiten. Für die gewöhnliche Route zurück entschieden sich der Ritter Grünemberg, der Kaufmann Hans Stockar, der Pfalzgraf Ottheinrich und auch der Dominikanermönch Felix Fabri auf seiner ersten Fahrt ins Heilige Land.

II.) b. Heimreise über den Landweg

Die Rückreise über den Landweg stellte eine Ausnahme dar, so dass diese Route nur sehr selten gewählt wurde. Vermutliche Gründe hierfür waren, dass der Landweg gefährlicher war, da man durch türkisches Gebiet musste. Die ständige Bedrohung durch die Türken war allgegenwärtig, so dass man jederzeit in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt werden konnte. Außerdem schien der Landweg sehr beschwerlich zu sein, da man gegebenenfalls auch unter freiem Himmel übernachten musste, wenn man keine Herberge fand. Dies geht klar aus dem Pilgerbericht des Arnold von Harff hervor.

Item zo Constantinopel rusten wir vns weder heruss oeber lantz zo trecken ind koefften vns mallich vmb seuen ader aicht ducaeten eyn kleyn turcks peertgen ind mallich eynene tzweyueldigen lijnen sack, wie eyn martsack, den wir in vnse seedel hingen ind zo beiden sijden alle vnse noitdorfftige saichen dar in staichen, meel (…) as wir selten herberch funden dan moisten wir vns mit nsen gereyde behelpen. Ouch moyst eyn yeder gelden eyn linen deck hinden vff sijn peert, dae mit duckmael vnder deme blaewen hemel zo slaeffen.[8]

Man kann hier gut erkennen, dass der Landweg viel aufwändiger war, als sich auf einem Pilgerschiff unter die Obhut des Patrons zu begeben, der für alles sorgte. Auf dem Landweg musste man sich um die Verpflegung, den Proviant und die Begleiter selbst kümmern. Außerdem musste man, wenn man sich einer Gruppe venezianischer Kaufleute anschloss, oftmals mit Verzögerungen in der Weiterreise rechnen, da die Kaufleute Geschäfte machten. Auch Arnold von Harff berichtet von einem dreiwöchigen Aufenthalt in Konstantinopel, um auf die venezianischen Kaufleute zu warten, die noch nicht zum Abfahren bereit waren.[9]

Bei Arnold von Harff muss man festhalten, dass seine Pilgerfahrt nicht mit Venedig endet, sondern er reiste weiter nach Santiago de Compostela. Arnold von Harff kommt bereits über eine andere Route nach Kairo, danach reist er zum Sinai und dann erst nach Jerusalem. Von Jerusalem beginnt seine Rückreise über Land nach Damaskus, Konya, Konstantinopel, Pula und Venedig. Der Pilger war hier gezwungen, sich fremden venezianischen Kaufleuten anzuschließen, um über Land ziehen zu können. Kaufleute beherrschten oftmals die türkische und heidnische Sprache gut und hatten den Weg schon öfter zurückgelegt. Die Gruppe um Arnold von Harff zog mit einer Karawane auf Maultieren von Damaskus nach Konstantinopel los, so als wären sie venezianische Kaufleute, die in der Heidenschaft und in der Türkei überall freies Geleit hatten.

Ein erwähnenswerter Exkurs ist, dass Arnold von Harff auf seiner Rückreise vom türkischen Kaiser vorgeladen wird, der sich Informationen über die politische Lage einholen möchte. Dies ist eine Besonderheit, da hier die ständige Taxierung der Pilger durch den „Feind“ klar erkennbar wird. Der Kreuzzugsgedanke tritt hier in den Vordergrund. Dies zeigt, dass mit den Pilgern die Gefahr eines erneuten, verdeckten Kreuzzuges verbunden wurde.[10]

II.) c. Die Weiterreise zum Sinai und nach Alexandria

Alle Pilger waren in Jerusalem gewesen, aber nicht viele hatten die Möglichkeit auch den Sinai zu sehen. Hier war Gott Vater präsent, da er auf diesem Berg durch den „brinnenden Buschen“[11] zu Moses gesprochen hatte. Es gab weit und breit keine weitere Gottesreliquie mehr. Das Kloster der heiligen Katharina auf dem Sinai wurde von so manch einem Pilger als Steigerung des Wallfahrtserlebnisses angesehen. Ursula Ganz-Blättler spricht sogar von einer Hochburg der Wunderzeichen Gottes.[12] Aus diesem Grund nahmen einige Pilger, wie Felix Fabri, Bernhard von Breydenbach und auch Hans Tucher die Weiterreise zum Berg Sinai auf sich, um noch mehr Ruhm und Ehre zu erhalten. Hierbei handelt es sich ganz klar um eher weltliche als geistliche Motive.

Erwähnenswert ist, dass der Pilger Arnold von Harff hier eine Besonderheit darstellt, da er der einzige ist, welcher von Kairo aus zum Sinai gereist ist. Also in umgekehrter Reihenfolge zur gewöhnlichen Route. „Von Kairo zum Kloster St. Katharina erstreckt sich nur Wüste.“[13] Gewöhnlich reisten die Pilger von Jerusalem zum Sinai. Vom Sinai ging es weiter nach Kairo, von wo aus die Pilger nilabwärts nach Alexandria segelten. In Alexandria musste man eine Schiffspassage auf einem der Kaufmannsschiffe erwerben, da die venezianischen Kaufleute aufgrund von Kaufmannsinteressen jene Route zurücklegten. Anschließend wurde die Heimfahrt nach Venedig angetreten, welche sich nicht selten an wochenlanges Warten in Alexandria anschloss. So vermerkt der Ulmer Dominikaner Felix Fabri in seinem Pilgerbericht, dass seine Gruppe Verhandlungen mit den Kaufleuten über die Fahrtkosten zurück nach Venedig führen mussten.

Auch der Pilger Hans Tucher weiß hierzu zu berichten, dass man ihnen geraten hatte und sie „gewarnet“ wurden, sich „heymlich, vnd vnuermerckt“ auf das Schiff der Kaufleute zu begeben, um nicht erneut Zoll zahlen zu müssen. Die Pilger wurden nämlich vor Betreten des Kaufmannsschiffes erneut geschätzt.[14]

Während die Pilger bei ihrer Weiterreise zum Sinai und zur Stadt Alexandria noch die Heiligkeit der besuchten Orte im Blickfeld hatten, änderte sich dies beinahe schlagartig nachdem der Besuch vorüber war. Selbst in der Fremde, mehrere tausend Kilometer von der Heimat entfernt, verliert so manch ein Pilger nie die Heimat aus dem Sinn. So zum Beispiel sehnt sich der Ulmer Felix Fabri in der Steinwüste des Sinai nach seiner Heimat. Arnold Esch spricht davon, dass die Heimat während des Aufenthalts in der Fremde nicht selten als Bezugspunkt für die Darstellung des Neuen und Unbekannten diente.[15] Die Pilgergruppe um Fabri leidet Hunger und Durst und vergleicht die Situation in der Wüste mit der Sitte in der Heimat. „Venit nobis in mentem abundantia carnium, anserum et aucarum, quae paene in omnibus domibus est in patria nostra in sero sancti Michaelis, et flagrare coepimus post ollas carnium et post veruta assaturarum et post crates piscium et caldaria pulmentorum.”[16]

Auch Hans Tucher vergleicht Alexandria mit seiner Heimatstadt Nürnberg: „Item Alexandria jst ein grosse stat fuderlich anderhalb so groß als Nuremberg“.[17] Man sieht an diesen Beispielen, dass die Pilger auf ihrer Reise nie den Bezug zur Heimat verlieren.

[...]


[1] Vgl. Schneider, Cornelia (Hg.): Die Reise nach Jerusalem. Bernhard von Breydenbachs Wallfahrt ins Heilige Land. Katalog zur Ausstellung „Die Reise nach Jerusalem – unterwegs im Spätmittelalter“, Mainz 1992, 33.

[2] Vgl. Brall-Tuchel, Helmut/ Reichert, Folker: Rom, Jerusalem, Santiago. Das Pilgertagebuch des Ritters Arnold von Harff (1496-1498), Köln, Weimar, Wien 2007, 10.

[3] Ebd. 7.

[4] Vgl. Ebd. 9.

[5] Paravicini, Werner: Von der Heidenfahrt zur Kavalierstour. Über Motive und Formen adligen Reisens im späten Mittelalter, in: Wissensliteratur im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit : Bedingungen, Typen, Publikum, Sprache, hg. v. Horst Brunner/ Norbert Wolf, Wiesbaden 1993, 92.

[6] Vgl. Brall-Tuchel/ Reichert: Rom, Jerusalem, Santiago, 9.

[7] Fratris Felicis Fabri Evagatorium in Terrae Sanctae, Arabiae et Egypti peregrinationem, hg. v. Conrad Dietrich, Hassler. Bd. 1, Stuttgart 1843, 46.

[8] Groote, Eberhard von (Hg.): Arnold von Harff, Die Pilgerfahrt des Ritters Arnold von Harff. Von Cöln durch Italien, Syrien, Aegypten, Arabien, Aethiopien, Nubien, Palästina, die Türkei, Frankreich, Spanien, wie er sie in den Jahren 1496 bis 1499 vollendet, beschrieben und durch Zeichnungen erläutert hat, Köln 1860, 210.

[9] Vgl. Ebd. 210.

[10] Vgl. Ebd. 204.

[11] Martin Ketzels von Augsburg Reise nach dem gelobten Lande im Jahre 1476, hg. v. Friedrich Rhenanus, in: Altes und Neues für Geschichte und Dichtkunst, Potsdam 1832, 98.

[12] Vgl. Ganz-Blättler, Ursula: Andacht und Abenteuer. Berichte europäischer Jerusalem- und Santiago-Pilger (1320-1520). (Jakobus-Studien 4), Tübingen 1990, 154.

[13] Brall-Tuchel/ Reichert, Rom, Jerusalem, Santiago, 142.

[14] Vgl. Herz, Randall: Die ´Reise ins Gelobte Land` Hans Tuchers des Älteren (1479-1480). Untersuchungen zur Überlieferung und kritische Edition eines spätmittelalterlichen Reiseberichts, Wiesbaden 2002, 598.

[15] Vgl. Esch, Arnold: Anschauung und Begriff. Die Bewältigung fremder Wirklichkeit durch den Vergleich in Reiseberichten des späten Mittelalters, in: Historische Zeitschrift 253 (1991), 287.

[16] Fratris Felicis Fabri Evagatorium in Terrae Sanctae, Arabiae et Egypti peregrinationem, hg. v. Conrad Dietrich. Hassler. Bd. 3, Stuttgart 1843, 513.

[17] Herz, Randall: Die ´Reise ins Gelobte Land´, 583.

Details

Seiten
21
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783668038295
ISBN (Buch)
9783668038301
Dateigröße
446 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v305899
Institution / Hochschule
Universität Stuttgart – Historisches Institut: Abteilung für Mittlere Geschichte
Note
1,3
Schlagworte
wallfahrt jerusalem mittelalter heimkehr pilger

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