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Die Entwicklung von Intimisierung und deren Gründe im Reality TV

Die völlige Auflösung von Privatsphäre am Beispiel "Big Brother"

Hausarbeit 2013 28 Seiten

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Intimisierung
2.1 „Deprivatisierung des Fernsehens“
2.2 Das Begriffspaar Privatheit und Öffentlichkeit
2.3 Grenzziehung im Wandel

3. Reality TV heute
3.1 Konstituierende Merkmale
3.2 Subgenres

4. Die Entwicklung der Intimisierung imReality TV
4.1 Gameshows
4.1.1 Bloßstellungsshows
4.1.2 Beziehungs-Gameshows
4.2 Daily Talkshows
4.3 Gewaltzentriertes Reality TV
4.4 Real Life Soaps

5. Big Brother
5.1 Konzept
5.2 Geschichte
5.3 Intimisierung mit der völligen Auflösung von Privatsphäre

6. Gründe für die Intimisierung
6.1 Gesellschaftlicher Kontext
6.2 Fernsehen als „kulturelles Forum“

7. Fazit

8. Quellenverzeichnis

1. Einleitung

„Das Schicksal der Anderen wird künftig mitten in unserer eigenen Stube stehen, und das Fernsehen kann so aus dem Entfernten unseren Nächsten machen.“

Die erste Fernsehansprache zur Eröffnung des gemeinschaftlichen Fernsehprogrammbetriebs 1953 durch den NWDR-Direktor Adolf Grimme nimmt eine Entwicklung vorweg, die heute an ihrem voraussichtlichen Höhepunkt angelangt ist. Die Privatheit ist durch das Medium Fernsehen in jede deutsche Stube und somit in die Öffentlichkeit vorgedrungen.

Wenn wir aktuell den Fernseher einschalten, können wir Übergewichtigen dabei zusehen, wie sie mit aller Kraft versuchen ihre Kilos wieder loszuwerden („The Biggest Loser“, SAT.1) und Pärchen beobachten, die verschiedene Praktiken und Hilfsmittel ausprobieren, um ihr Sexleben aufzufrischen („7 Tage Sex“ ,RTL). Diese Darstellung von intimen Lebensinhalten bestimmt heute maßgeblich das Fernsehprogramm.

Schon immer bestand das Interesse der Menschen am Leben anderer. Mit der Zeit und der Entwicklung der Massenkommunikationsmittel ist es zunehmend möglich dieses Interesse auch auszuleben. Die Privatheit im öffentlichen Raum hat mit dem Aufkommen des Reality TV und des Internets die Leitmedien gefunden, welche es möglich machen gänzlich am Leben anderer teilzuhaben. Die etlichen Lebensstile und Formen, die uns dadurch präsentiert werden, helfen dabei uns in einer pluralisierten Welt zu orientieren, in der traditionelle sinnstiftende Institutionen an Bedeutung verlieren. Wie genau sich die Intimisierung im Reality TV entwickelt hat und welche Gründe dafür angeführt werden können, möchte ich mit der vorliegenden Seminararbeit aufzeigen.

Dazu werde ich einleitend das Phänomen Intimisierung beschreiben, wobei hinzuziehend das Begriffspaar Privatheit und Öffentlichkeit, sowie ihr Wandel erklärt wird. Daraufhin wird das Genre Reality TV mit all seinen konstituierenden Merkmalen und heutigen Subgenres skizziert. Im Hauptteil meiner Arbeit wende ich mich der zunehmenden Intimisierung in der Geschichte des Reality TV zu, welche in der Reality Soap „Big Brother“ seinen vorläufigen Höhepunkt erfahren hat. Daraufhin werden die möglichen Gründe für dieses Phänomen im Zusammenhang mit der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung aufgeführt. Abschließend folgen ein Ausblick und ein zusammenfassendes Fazit.

2. Intimisierung

Die Intimisierung beschreibt die Zunahme der Thematisierung intimer Angelegenheiten in den Medien und somit in der Öffentlichkeit. Dabei ist die Intimisierung eng mit der Personalisierung und der Emotionalisierung verwoben. Die Personalisierung bezeichnet die Hinwendung zu Persönlichkeiten, also die zunehmende Darstellung von Menschen und ihren Einzelschicksalen in den Medien.[1] Dadurch dass die Menschen im Mittelpunkt stehen, werden Ereignisse aus ganz privater, subjektiver Sicht geschildert. Die Akteure befinden sich dabei meist in einer ungewöhnlichen Situation, weshalb sie zudem eine hohe Emotionalität aufweisen auf.[2] Die drei Aspekte bedingen sich gegenseitig und treten in der Regel gemeinsam auf. Die Intimität kommt demnach nur dann zum Vorschein, wenn sich nicht nur auf Ereignisse, sondern auf die Personen dahinter bezogen wird. „(...) ein wirkliches Interesse (...) wecken (...) Ereignisse bei uns nur noch dann, wenn wir in ihnen Personen am Werke sehen, wenn sie sich für uns in Personen verkörpern.“[3] So beschreibt auch die Medienpädagogin Claudia Wegener 1994 die Wirkung der Personalisierung in anschaulichem Maße: „Die Personalisierung und Subjektivierung von Ereignissen macht betroffen. (...) Die Meldung eines Flugzeugabsturzes, bei dem zweihundert Personen ums Leben gekommen sind, wird als Nachricht wahrgenommen, vielleicht mit einem Anflug von Entsetzen und schnell wieder vergessen. Wird dasselbe Ereignis hingehen aus der Sicht eines Betroffenen geschildert, einer Mutter, deren Kind beim Flugzeugabsturz ums Leben kam, eines Mannes, der aus den brennenden Wrackteilen gerettet wurde und überlebte, so wird die Grausamkeit des Unglücks dem Zuschauer deutlich. Die medial veröffentliche Intimität persönlicher Emotionen lässt das Publikum an dem Schicksal des einzelnen teilhaben.“[4] Durch dieses Fokussieren auf Persönlichkeiten werden intime Lebensinhalte veröffentlicht, die oftmals mit großen Emotionen verbunden sind.[5] Solche privaten Lebensinhalte, wie die Gefühle von Beteiligten einer Katastrophe oder Angehörigen von Opfern, persönliche Probleme und zwischenmenschliche Beziehungen, welche früher noch in das Privatleben der Menschen gehörten, werden seit einigen Jahren mit zunehmendem Maße zum öffentlichen Thema gemacht.[6] Die Begründung dafür sehen viele Wissenschaftler in der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Wenn „echte“ Menschen beispielsweise im Fernsehen über ihr Privatleben sprechen oder es zeigen, bieten sie dem Zuschauer die Möglichkeit „seine selbstgewählte Lebensauffassung zu bekennen, zu überprüfen und gegebenenfalls zu revidieren.“[7]

2.1 „Deprivatisierung des Fernsehens“

Schon 1962 erkennt der Soziologe Jürgen Habermas die Veränderungen der Grenzziehung zwischen Privatem und Öffentlichem, wenn er von der „Öffentlichkeit als Sphäre der Veröffentlichung privater Lebensgeschichten“ spricht.[8] Relativ früh begannen die Medien sich mit privaten Lebensinhalten zu beschäftigen. Angefangen bei den Printmedien mit ihren zahlreichen Leserbriefen über Phone-In-Shows im Radio, bei denen Lebenshilfe und Beratung angeboten wurden bis hin zu Ratgebersendungen im Fernsehen.[9] Schon allein durch die formalen Qualitäten des Fernsehens, die da sind räumliche und zeitliche Grenzen zu überwinden und soziale Realitäten anschaulich zu präsentieren, ist es nur logisch, wenn sich ein Wandel von unpersönlicher Berichterstattung zu Darstellung persönlicher Geschichten vollzieht.[10] Dadurch dass das Medium Fernsehen als erstes Medium auch „zeigen“ kann, bekommen Nachrichten Gesichter; Gesichter von Betroffenen und Beteiligten. Durch die Darstellung dieser Menschen kommt es wie oben schon aufgeführt zur Intimisierung, was zu einer Eigendynamik des Mediums führt.[11] Der Fernsehforscher Klaus Plake stellt diese Dynamik folgerichtig dar: „Mehr noch als Bücher, Zeitungen und Zeitschriften wird die Privatsphäre durch das Fernsehen aufgesogen. (...) Das Fernsehen neigt zur Personalisierung, weil es auf Visualisierung angewiesen ist.“[12] Der Kommunikationswissenschaftler Ralf Hohenfeld bezeichnet dieses Phänomen als „Deprivatisierung des Fernsehens“ und sieht damit zusammenhängend in der Gesellschaft einen Verlust des Verständnisses von Privatheit.[13] Die Zeitschrift EPD/Kirche und Rundfunk befürchtet durch die Veröffentlichung von persönlichen und sozialen Problemen des Alltagslebens im Fernsehen sogar „die endgültige Vernichtung des Privaten.“[14] Es ist daher festzuhalten, dass das Private durch das Fernsehen immer mehr in den öffentlichen Raum gerückt wird.

2.2 Das Begriffspaar Privatheit und Öffentlichkeit

Durch den Versuch das Begriffspaar Privatheit und Öffentlichkeit zu definieren, kann das oben aufgeführte Phänomen verständlicher gemacht werden. Um Privatheit zu erklären, muss zwangsläufig der Gegenbegriff der Öffentlichkeit bedacht werden, da diese nur in ihrem Bezug zueinander bestehen. Somit müssen die Unterschiede, dieser zwei Begriffe untersucht werden, um den Sinn von Privatem zu erläutern. Der Begriff der Privatheit ist mit der Entstehung der bürgerlichen Öffentlichkeit in der Zeit der Aufklärung begründet. Diese Öffentlichkeit entstand in England und Frankreich zum Ende des 17. Jahrhunderts, in erster Instanz durch öffentliche Treffen in Kaffeehäusern und Salons, in denen über Literatur, Kunst und Musik debattiert wurde.[15] Diese „literarische Öffentlichkeit“ brachte eine „öffentliche Meinung“ mit sich, die in der Presse ihren Ausdruck fand und sich von der Öffentlichkeit der öffentlichen Verwaltung abgrenzte.[16] Die Themen, die in dieser Öffentlichkeit behandelt wurden, entsprangen einer Subjektivität, deren Bereich die patriarchalische Kleinfamilie war, welche den verbreiteten Familientypus der bürgerlichen Schicht darstellte. Die neuen Formen bürgerlichen Lebens lassen sich an dem architektonischen Aufbau ihrer Häuser nachvollziehen, die in private und öffentliche Räume geteilt wurden. In solchen Häusern gab es Salons und Eingangsbereiche, die als eine Art Empfangszimmer dienten und somit für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Die privaten Räume waren den einzelnen Personen zugeordnet, weshalb es noch einmal innerhalb des Hauses zu individueller Privatsphäre kam. In dieser Privatsphäre war es erstmals möglich einem Bedürfnis nach Einsamkeit, Intimität und Individualität nachzukommen.[17] Privatheit ist demnach als ein gesellschaftliches Konstrukt entstanden, mit welchem individuelle Werte und Befindlichkeiten verbunden sind.[18] Der amerikanische Soziologe Jeff Weintraub hat im Hinblick auf verschiedene Unterscheidungen der zwei Begrifflichkeiten im Laufe der Geschichte eine Systematisierung vorgenommen, welche Gesellschaftskonzepte des Liberalismus, Theorien der Öffentlichkeit, die Sozialgeschichte des privaten Lebens und die feministische Kritik der Privatsphäre einschließen. Dabei beschreibt er zwei Semantiken der Unterscheidung. Zum einen „what is hidden or withdrawn versus what is open revealed or accesible“ und „what is individual, or pertains only to an individual, versus what is collective, or affects the interests of a collectivity of individuals.“[19]

2.3 Grenzziehung im Wandel

Wie oben erwähnt, handelt es sich bei der Privatheit um ein gesellschaftliches Konstrukt. Dieses Konstrukt bezieht sich auf die gesamte kulturelle Disposition einer Gesellschaft, die mit der gesellschaftlichen Komplexität wächst, weshalb eine genaue Definition nicht möglich ist.[20] Durch den Wandel der Gesellschaft, wandelt sich auch der Sinn für Privatheit und Öffentlichkeit. Was nun in der jeweiligen Gesellschaft als Privat, also als nicht öffentlich und daher nicht jedem zugänglich bezeichnet wird, ist „abhängig von soziokulturellen und persönlichen Vorstellungen.“[21] Der amerikanische Soziologe Richard Sennett beschreibt einen Niedergang des öffentlichen Lebens durch einen zunehmenden Rückzug ins private Leben, der sich seit dem 18. Jahrhundert vollzieht. Er spricht von einer „Tyrannei der Intimität“, die durch die Fokussierung auf die eigene Person entsteht und somit einen zivilisierten öffentlichen Umgang mit anderen Menschen unmöglich macht.[22] Indem die Familie zu einer konstitutiven Voraussetzung einer modernen Form von Privatheit wurde, gab sie den Rahmen zur Verwirklichung der Individualität. Am Anfang bestand diese Verwirklichung in erster Linie in den traditionellen Rollen „Vater“, „Mutter“ und „Kind“, die auf engem Raum zusammen lebten. Mit der räumlichen Vergrößerungen durch die (Kapitalisierung oder sowas?) kamen mehr Zimmer und mit ihnen mehr Privatsphäre. Auf dieser Grundlage entstanden neue Formen von Individualitäten, die mit individualisierten Lebensentwürfen zusammenhingen.[23] So entstanden drei Formen: das öffentliche Leben, das private Leben in der Familie und das persönliche Leben. Durch den Ausbau des Bildungs- und Sozialwesens kamen zu der Institution Familie andere soziale Institutionen hinzu, wie die Kirche, Kindergärten, Schulen etc., in denen individualisierte Lebensentwürfe entstehen konnten, die sich von dem engen Zusammenhalt der Familie unabhängig machten.[24]. Bis vor ungefähr vierzig Jahren präsentierten diese öffentlichen Institutionen Verhaltensmuster, Normen und Werte, die von den Individuen in ihre Privatheit einbezogen wurden, indem sie sie für ihre Identitätsarbeit nutzten.[25] Unter anderem wurden in diesen Institutionen auch Vorlagen zur Grenzziehung zwischen Privatem und Öffentlichem durch Schicht- und Gruppenöffentlichkeiten gezogen.[26] Festzuhalten ist, dass das, was die Menschen durch die Öffentlichkeit präsentiert bekommen, zu ihrer Identifikationsarbeit und ihrem Verständnis von Privatheit und Öffentlichkeit beiträgt, weshalb sich dieses je nach Gesellschaft mit ändert.

3. Reality TV heute

Die Intimisierung wird seit dem Aufkommen des Reality TV immer stärker vorangetrieben. Um dies anhand einiger Programmformen zu zeigen, sollte zunächst das Reality TV definiert werden. Dies stellt sich in diesem Fall allerdings schwieriger dar, als man denken sollte, weshalb ich einen britischen Fernsehwissenschaftler zitieren möchte, der mir nach langer Suche zwecks einer einheitlichen und passenden Definition des Reality TV, geradezu aus dem Herzen spricht.

„(..) reality TV is difficult to definde owing to the rapid development of programmes of this nature, and also because in both journalistic reviews and academic criticism different types of shows have been bundled togehter under this banner.“[27]

In der relativ kurzen Geschichte des Reality TV, von der erstmaligen Verwendung des Begriffs in Fernsehzeitschriften Anfang der neunziger Jahre bis zum heutigen Zeitpunkt, hat das Genre viele Definitionen und Umformulierungen durchlebt.[28] Das liegt daran, dass in der Geschichte des Fernsehens stetig neue Sendungen und Formen auftraten, die sowohl an vielen Stellen ähnliche Merkmale, als auch frappierende Unterschiede aufwiesen. Sobald ein Wissenschaftler demnach eine Definition aufstellte, ergaben sich Rahmen, in die alsbald neue Sendeformen nicht mehr einzuordnen waren. 2003 haben die deutschen Kommunikationswissenschaftlerinnen Elisabeth Klaus und Stephanie Lücke versucht das Phänomen Reality TV zu beschreiben, zu verorten, sowie die Merkmale und Formen zusammenzufassen. Dabei bezeichnen sie Reality TV als Hybridgenre, welches unterschiedliche Merkmale aus fiktionalen und non-fiktionalen Genres in sich aufnimmt.[29] In einem Genre werden gleichartige Fernsehangebote angehäuft, wobei von einem semantischen Ansatz ausgegangen wird, bei dem die Ähnlichkeiten im Hinblick auf inhaltliche Charakteristika in den Vordergrund gerückt werden.[30] In der Bestandsaufnahme des Reality TV beziehen sich Klaus und Lücke auf eine von der Soziologin Angela Keppler 1994 aufgestellten Kategorisierung.[31] Diese unterteilt die Sendeformen in das sogenannte performative und narrative Realitätsfernsehen. Beim Ersteren werden nicht-prominente Menschen in neuer Art zu Akteuren der Sendungen. Nicht etwa als Teilnehmer einer Quiz-Show, sondern als „Akteure ihres eigenen Lebens“.[32] Zum performativen Realitätsfernsehen zählen daher „Unterhaltungssendungen, die sich zur Bühne herausgehobener Aktionen machen, mit denen gleichwohl direkt oder konkret in die Alltagswirklichkeit der Menschen eingegriffen wird.“[33] Zum narrativen Realitätsfernsehen gehören Sendungen, bei denen „der Zuschauer mit der authentischen oder nachgestellten Wiedergabe tatsächlicher Katastrophen“ unterhalten wird.[34] Diese Kategorisierung ist noch heute für fast alle Sendungen einsetzbar, die entweder von Fernsehzeitschriften oder Fernsehwissenschaftlern als Reality-TV-Sendungen bezeichnet werden. Doch auch da gibt es neuerdings Formate, die als Reality TV bezeichnet werden, die nicht in diese scheinbar weite Definition Kepplers passen. Seit einiger Zeit tauchen Sendungen auf, die nur vorgeben eine Reality Show zu sein, bei denen jedoch Laien nach vorgegebenen Skripts schauspielern.[35] Zudem gibt es seit Jahren Docu Soaps, in denen mehr oder weniger Prominente in ihrem Leben begleitet werden, was der Ausgangslage Kepplers und vielen anderen Wissenschaftlern widerspricht, die im Reality TV die Rolle des nicht-prominenten „Menschen(s) wie du und ich“[36] als wichtiges Merkmal ansehen.[37]

[...]


[1] Vgl. Klaus, Elisabeth/Lücke, Stephanie (2003): Reality TV – Definition und Merkmale einer erfolgreichen Genrefamilie am Beispiel von Reality Soap und Docu Soap. In: Medien und Kommunikationswissenschaft. 51. Jg., 2003/2, S.195-212., hier S.53.)/Falcoianu, Anna (2010): Reality TV. Ästhetik und Rezeption eines Programmgenres. Tectum. Marburg,. S.11.,S.53.

[2] Vgl. Wegener, Claudia (1994): Reality TV. Fernsehen zwischen Emotion und Information. Leske und Budrich. Opladen, S.57f.)/Lücke, Stephanie (2002): Real Life Soaps. Ein neues Genre des Reality TV. LIT Verlag. Münster, S.54f.)/Falcoianu (2010, S.56f.)

[3] Sennett, Richard (1983): Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität. Fischer. Frankfurt a.M., S.425.

[4] Wegener (1994, S.54.)

[5] Vgl. Falcoianu (2010, S.56ff.)

[6] Vgl. Bente, Gary/Fromm, Bettina (1997): Affektfernsehen. Motive, Angebotsweisen und Wirkungen. Leske und Budrich. Opladen, S.20.

[7] Vgl. Bente/Fromm (1997, S.63.)

[8] Habermas, Jürgen (1990): Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchung zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft. Suhrkamp. Frankfurt a.M., S.262.

[9] Vgl. Bente/Fromm (1997, S.36f.)

[10] Vgl. Meyrowitz, Joshua (1985): Die Fernsehgesellschaft (Teil 1: Überall und nirgends dabei, Teil 2: Wie Medien unsere Welt veröndern). Beltz, Weinheim, S.191.

[11] Vgl. Bente/Fromm (1997, S.32.)

[12] Plake, Klaus (1995): Öffentliche Kontrolle des Privaten oder exhibitionistische Sensationshascherei? In: Hunold, Gerfried W./Koziol, Klaus (Hrsg.): Seelenfrust als Quotenbringer? Zur Veröffentlichung des Privaten. Forum Medienethik, 2, S.38.

[13] Vgl. Hohenfeld, Ralf (2000): Weniger Wirklichkeit war nie - Big Brother und die Tradition des Reality-Fernsehen. In: Frank Weber (Red.): Big Brother: Inszenierte Banalität zur Prime Time. Wissenschaftliche Paperbacks, Band 11. Münster. S.195-204, hier S.196.

[14] Zeitschrift EPD/Kirche und Rundfunk, 1994/8, S.3

[15] Vgl. Habermas (1990, S94ff.)

[16] Vgl. Habermas (1990, S.107.)

[17] Vgl. Habermas (1990, S.109ff.)

[18] Vgl. Ariés, Philippe (1991): Einleitung: Zu einer Geschichte des privaten Lebens. In: Ariés, Philippe/Duby, Georges (Hrsg.): Von der Renaisance zur Aufklärung (Geschichte des privaten Lebens, Bd. 3). Rowohlt. Reinbeck, S.7-19, hier S.7. / Prost, Antoine (1993): Grenzen und Zonen des Privaten. In: Prost, Antoine/Vincent, Gérard (Hrsg.): Vom Ersten Weltkrieg zur Gegenwart (Geschichte des privaten Lebens, Bd. 5. Rowohlt. Reinbek, S.15-151, hier S.17.

[19] Weintraub, Jeff (1997): The Theory and Politics of the Public/Private Distinction. In: Weintraub, Jeff/Kumar, Krishan (Hrsg.): Public and Private in Thought and Practice. Perspectives on a Grand Dchotomy. University of Chicago Press. Chicago, S.1-42, hier S.5.

[20] Vgl. Pundt, Christian (2008): Medien und Diskurs. Zur Skandalisierung von Privatheit in der Geschichte des Fernsehens. Trancript. Bielefeld, S.230.

[21] Vgl. Bente/Fromm (1997, S.32.)

[22] Vgl. Sennett, Richard (1986): Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität. Fischer. Frankfurt a. M.

[23] Vgl. Weiß, Ralph (2002): Vom gewandelten Sinne für das Private. In: Weiß, Ralph/Groebel, Jo (Hrsg.): Privatheit im öffentlichen Raum. Medienhandeln zwischen Individualisierung und Entgrenzung. Leske und Budrich. Opladen, S.39.

[24] Vgl. Weiß, Ralph/Groebel, Jo (2002, S.39)

[25] Vgl. Weiß, Ralph/Groebel, Jo (2002, S.55.)

[26] Vgl. Weiß, Ralph/Groebel, Jo (2002, S.560.)

[27] Hartley, John (2002): Communication, Cultural and Media Studies: The Key Concepts. Routledge. London. S.196f.

[28] Vgl. Falcoianu (2010, S.11.)

[29] Vgl. Lücke (2002, S.49.)

[30] Gehrau, Volker (2003): (Film ) Genres und die Reduktion von Unsicherheit. In: Medien und Kommunikationswissenschaft. 51. Jg., 2003/2, S.213-231, hier S.214f.

[31] Vgl. Klaus/Lücke (2003, S.199.)

[32] Keppler, Angela (1994): Wirklicher als die Wirklichkeit? Das neue Realitätsprinzip der Fernsehunterhaltung. Fischer. Frankfurt a.M., S.7.

[33] Keppler (1994, S.8f.)

[34] Vgl. Keppler(1994, S.8.)

[35] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Scripted_Reality zuletzt zugegriffen am: 22.März.2013.

[36] Keppler (1994, S.39.)

[37] Vgl. Lücke (2002, S. 53.)/ Bente/Fromm (1997, S.20.)

Details

Seiten
28
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668036055
ISBN (Buch)
9783668036062
Dateigröße
629 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v305640
Institution / Hochschule
Universität Regensburg
Note
1,7
Schlagworte
entwicklung intimisierung gründe reality auflösung privatsphäre beispiel brother
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