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Wachstums- und Innovationsmotor des zweiten Gesundheitsmarktes. Handlungsfelder, Leistungen und Aussichten

Hausarbeit 2015 27 Seiten

VWL - Gesundheitsökonomie

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Unterscheidung erster und zweiter Gesundheitsmarkt

3 Handlungsfelder auf dem zweiten Gesundheitsmarkt
3.1 Komplementärmedizin und alternative Heilverfahren
3.2 Ästhetischen Medizin
3.3 Mundgesundheit
3.4 Individuelle Gesundheitsleistungen
3.5 Die maßgeschneiderte Gesundheitsförderung
3.6 Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM)
3.7 Private Haushalte
3.8 Gesundheitstourismus und Medical Wellness

4 Gründe für Innovation und Wachstum
4.1 Medizinisch-technischer Fortschritt
4.2 Demografischer Wandel
4.3 Gesundheitstourismus/ Wellness

5 Aussichten und Erwartungen

6 Fazit

7 Anhang

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Gesundheit ist ein wertvolles Gut und kann sehr kostenintensiv werden. Die Nachfrage und vor allem das Angebot an Gesundheitsdienstleistungen in Deutschland sind fast unbegrenzt. Nicht selten ist ein kranker Mensch bereit, jeden Betrag für die Wiederherstellung oder Erhaltung seiner Gesundheit zu zahlen. Und mit höherem Einkommen steigt der Stellenwert der eigenen Gesundheit im Leben eines Menschen. Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Gesundheit, vor allem im hohen Alter, ist zum Maßstab der Lebensqualität und marktfähigen Konsumgut geworden. Seit mehreren Jahren befindet sich der deutsche Gesundheitsmarkt im Wandel. Auf der einen Seite gibt es das unüberschaubare Angebot an Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln oder auch Wellness- und Fitnessangeboten. Zum anderen wird im Fernsehen oder Zeitschriften immer wieder über Gesundheitsthemen jeglicher Art geschrieben. Die Bevölkerung hat ein immer größer werdendes Interesse an Medizin, Fitness und Wohlbefinden. Wenn Kunden zu selbstbewussten Marktteilnehmern werden und eine Skepsis gegenüber neuen Versprechungen der Gesundheitsindustrie aufbauen, kommt der Vertrauensbildung eine immer wichtigere Rolle zu. Die Gesundheitswirtschaft hat schon heute Entwicklungspotenzial und wird der Motor für ein zukünftiges Wirtschaftswachstum sein.

In der folgenden Arbeit geht es um den Innovations- und Wachstumsmotor des zweiten Gesundheitsmarktes. Die Arbeit unterteilt sich in unterschiedliche Abschnitte. Am Anfang erfolgt eine Unterteilung und Definition des ersten und zweiten Gesundheitsmarktes. Wie sind diese Märkte aufgebaut, wie ist ihre Finanzierung und welche Leistungen kann der Patient dort erhalten. Als nächstes werden verschiedene Wirkungsbereiche des zweiten Gesundheitsmarktes dargestellt und diese in die Bereiche privatfinanzierte elektive Leistungen, individuelle Gesundheitsleistung, Mundgesundheit, ästhetische Medizin und Komplementärmedizin, maßgeschneiderte Gesundheitsförderung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Haushalte und Gesundheitstourismus/ Medical Wellness unterteilt. Der letzte Abschnitt handelt von Innovationen und Wachstumsantreibern auf dem zweiten Gesundheitsmarkt. Am Ende der Arbeit erfolgt ein Fazit über das Thema.

In der Arbeit soll herausgefunden werden, ob der zweite Gesundheitsmarkt weiter wächst und neue Chancen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt bietet. Es sollen Gründe ermittelt und beschrieben werden und in welchem Maße der zweite Gesundheitsmarkt weiter wachsen wird. Und ob das Wachstum des Marktes dazu führt, dass weiterhin neue Innovationen auf dem Markt eingeführt und vertrieben werden, die Anzahl der Arbeitsplätze und die Investitionen weiter steigen?

2 Unterscheidung erster und zweiter Gesundheitsmarkt

Die deutsche Gesundheitswirtschaft setzt sich aus zwei Märkten[1]zusammen, den klassischen ersten und den privaten zweiten Gesundheitsmarkt. Der erste Gesundheitsmarkt umfasst alle Dienstleistungen und Güter, die der Rehabilitation und Erhaltung der Gesundheit dienen und durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen, Pflege-, Renten-, Unfallversicherung und öffentlichen Haushalte[2]finanziert werden.[3]Es ist ein regulierbarer Markt, dessen Wachstum durch Gesetzte (Gesundheitsreformen)[4]zur Begrenzung der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel, Krankenhäuser und ärztliche Leistungen seit Jahrzehnten bewusst eingedämmt wird. Dennoch steigen die Gesundheitsausgaben durchschnittlich um 2,5 % pro Jahr.[5]Die Wirksamkeit und Qualität der Leistungen müssen den allgemein anerkannten Standards entsprechen und den medizinischen Fortschritt berücksichtigen.[6]

Der zweite Gesundheitsmarkt beinhaltet alle gesundheitsrelevanten Güter und Dienstleistungen, die vom Patienten oder Kunden selbst finanziert werden. Darunter zählen Medizintechnik, alternative Heilmethoden und der private Konsum von Präventionsdienstleistungen. Dazu kommt der Gesundheitstourismus, Lebensmittel aus biologischem Anbau, Naturkosmetik oder Fitness.[7]Immer mehr Ärzte und Zahnärzte bieten individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL Leistungen)[8]an, denn diese sind eine zusätzliche und lukrative Einnahmequelle. Die IGeL[9][10]sind ärztliche und zahnärztliche Leistungen, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) vorhanden sind. Die IGeL wurden 1998 in einem Katalog zusammengefasst von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)[11]und freien ärztlichen Berufsverbänden herausgegeben und werden ständig überarbeitet.[12]Laut einer Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK gab jeder Patient im Jahr 2012 pro IGeL 70 Euro aus.[13]Was bei einem Umfang von rund 18,2 Millionen erbrachten IGeL einen zusätzlichen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro ausmacht.[14]Der größte Teil der Leistungen befindet sich im Bereich solcher medizinischer Maßnahmen zur Vorsorge, Früherkennung und Therapie von Krankheiten, die bisher nicht zeigen konnten, dass sie, wie es das Gesetz fordert, „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind und das Maß des Notwendigen nicht überschreiten“.[15]

Die Leistungen sind nicht dringend erforderlich, werden aber von Ärzten empfohlen und von den Patienten gewünscht. Der Patient erhält die Leistungen aufgrund eines privat abgeschlossenen Behandlungsvertrages mit dem Arzt. Bei den Leistungen auf dem zweiten Gesundheitsmarkt geht es primär nicht darum, eine Krankheit zu bekämpfen, sondern um die Prävention und Vorsorge. Dabei spielen Apotheker oder Physiotherapeuten auch eine große Rolle. Die Leistungen unterliegen der Umsatzsteuer, denn nur Leistungen auf dem ersten Gesundheitsmarkt mit einem therapeutischen Ziel sind steuerfrei (§4 UStG)[16].[17]Der Arzt muss sich im Vorfeld gut überlegen, ob sich IGeL für seine Praxis lohnen.[18]Es muss eine Marketing Strategie für die Praxis überdacht werden, Personal muss geschult und Konzepte entwickelt werden. Für den Arzt kann es so ausgelegt werden, als ob dieser damit wirtschaftliche Interessen verfolgt, aber es sollte im Vordergrund die Behandlung und Prävention von Krankheiten liegen. Es wird das Ziel verfolgt, für Deutschland eine eigene Infrastruktur eines privatmedizinischen zweiten Gesundheitsmarktes aufzubauen.[19]Durch die damalige Einführung der Praxisgebühr[20]in die Praxen, wurde Patienten das Bewusstsein gegeben, das ärztliche Leistungen auch Geld kosten. Das kommt dem zweiten Gesundheitsmarkt verstärkt zu Gute, denn Patienten empfinden den Umgang mit Geld in Praxen nun mehr als Normalität.

3 Handlungsfelder auf dem zweiten Gesundheitsmarkt

Im folgenden Abschnitt wird sich mit der Frage beschäftigt, welche Relevanz privat finanzierte, elektive[21]Leistungen auf den zweiten Gesundheitsmarkt haben. Es muss aufmerksam gemacht werden, dass es zum Teil schwierig ist, zwischen elektiven und nicht elektiven[22]Leistungen zu unterscheiden. Die elektiven Leistungen finden im ambulanten Bereich kaum Anwendung, denn sie werden über die Erstdiagnostik oder notfallmedizinischen Leistungen abgegolten. Die meisten Zusatzleistungen, die privat bezahlt werden, sind bei den Vertragsärzten im Katalog der IGeL geregelt. Außerhalb des ärztlichen Bereichs gibt es ein großes Feld an Leistungen, die dem Erhalt der Gesundheit oder Wiederherstellung dienen sollen. Darunter fallen z.B. therapeutische Leistungen wie Physiotherapie oder Hippotherapie[23], naturheilkundliche oder komplementärmedizinische Anwendungen, Homöopathie und unterschiedliche Beratungsleistungen über Ernährung oder Ergonomie[24]. Versicherte haben die Möglichkeit durch Wahltarife bei Privatversicherungen oder Zusatzversicherungen bei gesetzlichen Kassen, bestimmte IGeL finanziert zu bekommen. Dadurch ist es, wie bereits erwähnt schwer, eine Abgrenzung zwischen dem ersten und zweiten Gesundheitsmarkt zu treffen. Es erfolgt eine Unterteilung in Einzelbereiche von Wahl- bzw. Wunschleistungen, die vom Gesetzgeber nicht zur medizinischen Standardversorgung gezählt und überwiegend privat bzw. durch eine private Zuzahlung finanziert werden. Der Schwerpunkt liegt bei den Marktsegmenten, in denen große Umsatzsteigerungen zu erwarten sind. Diese Segmente sind: Komplementärmedizin, Ästhetische Medizin, Mundgesundheit und die IGeL.

3.1 Komplementärmedizin und alternative Heilverfahren

Hierrunter fallen Homöopathie, Phytotherapie, Manuelle Medizin, Akupunktur, Neuraltherapie, TCM (traditionelle chinesische Medizin)[25]. Diese Verfahren finden in der hausärztlichen Versorgung immer mehr an Bedeutung. Trotz unterschiedlicher Meinungen zwischen Schulmedizin und alternativen Heilverfahren, wachsen diese Bereiche weiter zusammen und ergänzen sich in vielen Teilen. Viele Ärzte bieten gegenwärtig beides an. Sei es Homöopathie, Akupunktur und manuelle Therapien (sanfte Chiropraktik, Osteopathie, Massage, energetische Arbeiten z.B. Akkupunktmassage, Kinesiologie, Schröpfmassagen). Bei vielen Verfahren fehlt der klinische Nachweis für die Wirksamkeit, um durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)[26]zugelassen zu werden. Aus diesem Grund werden Heilpraktiker Leistungen nur von wenigen gesetzlichen Kassen bezahlt. Vertragsärzte können diese Leistungen bei bestehenden Selektivverträgen[27]mit den Kassen abrechnen. Laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes führten im Jahr 2013 knapp 58.000 Ärzte Leistungen der Alternativmedizin durch, im Jahr 2005 waren es nur rund 39.000 Ärzte.[28]Private Kassen haben im Jahr 2011 rund 293 Mio. Euro für Heilpraktiker Leistungen ausgegeben.[29]Immer mehr Menschen finden Gefallen an Heilpraktiker Leistungen. Die Gründe für die erhöhte Nachfrage nach diesen Methoden liegen in der besseren Verträglichkeit und der geringeren Nebenwirkungen. Ältere Patienten sind alternativmedizinischen Methoden gegenüber eher abgeneigt.[30]

3.2 Ästhetischen Medizin

In den Bereich fallen medizinischen Behandlungen, die nicht ärztlich indiziert sind, sondern nur der Verschönerung dienen. Dabei kann es sich um plastisch-chirurgische Eingriffe, die klassische Schönheitsoperation oder um andere minimalinvasive Verfahren z.B. Botox Injektionen handeln. 2012 gab es rund 1600 Ärzte, die in der ästhetischen Chirurgie tätig waren.[31]Das Marktvolumen in der ästhetisch-praktischen Chirurgie wird auf ca. 570 Mio. Euro pro Jahr geschätzt.[32]Nach Angaben der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) wurden im Jahr 2010 rund 117.000 Schönheits-Operationen und rund 134.000 Faltenbehandlungen durchgeführt.[33]In den letzten Jahren stieg die Zahl der Schönheitsbehandlungen weiter an.[34]

3.3 Mundgesundheit

Dieser Bereich kann in Zahnärzte und Zechtechniker unterteilt werden. Im zahnärztlichen Bereich sind Zuzahlungen, meist bei Zahnersatz, eine gängige Methode. Die Gesamtausgaben für zahnärztliche Leistungen und Zahnersatz machen 5 %, bzw. 2 % bei zahntechnischen Leistungen, der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenkassen aus, was ca. 2 Mrd. Euro pro Jahr beträgt.[35]Das Institut der Deutschen Zahnärzte[36]hat eine Prognose zum Umsatzwachstum aller zahnerhaltenden Leistungsbereiche bis 2030 vorgelegt. Besonders auffällig ist die Zunahme des Anteils der privat finanzierten Leistungen von 29,6 % (6,73 Mrd. Euro) auf 39,8 % (10,76 Mrd. Euro).[37]Trotz der Prävention wird sich bedingt durch die Alterung der Bevölkerung der Anteil der Prothetik auch weiterhin auf einem konstant hohen Niveau bewegen. Für den zahntechnischen Bereich hat die Abrechnung den Nachteil, dass der Patient nicht direkt mit dem Labor abrechnet, sondern die Leistungen über den Zahnarzt bezahlt werden. Die größte Herausforderung liegt in der wachsenden Konkurrenz und der zunehmenden Zahl Billiganbietern im In- und Ausland.[38]

3.4 Individuelle Gesundheitsleistungen

Sind ärztliche und zahnärztliche Leistungen, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) vorhanden sind und somit vom Patienten privat bezahlt werden müssen. Der Umsatz dieser IGeL steigt stetig an, macht aber nur ca. 4,5 % des Umsatzes in der vertragsärztlichen Versorgung aus.[39]

3.5 Die maßgeschneiderte Gesundheitsförderung

Diese zielt auf die individuelle Vorhersehbarkeit, Behandlung und Vermeidung von Krankheiten bei einzelnen Patienten ab. Dabei sind die persönlichen und individuellen Informationen über den Patienten von besonderer Wichtigkeit, um die Entstehung der Krankheit und die Behandlungsmöglichkeiten zu analysieren. Es haben sich zwei unterschiedliche Trends herausgebildet.[40][41]Dadurch kann ein Medikament, welches für die große Masse geeignet ist, für einen Patienten aufgrund genetischer Besonderheiten, nicht wirksam sein oder es kann zu Nebenwirkungen kommen.[42]Wenn diese Patienten herausgefiltert werden und eine individuelle Therapie bekommen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Therapieerfolges. Dadurch können auch Folgekosten, wie z.B. Pflegekosten vermieden werden.

3.6 Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM)

Es wird aufgrund des demografischen Wandels und der Rückgang der Nachwuchskräfte immer bedeutender. Arbeitnehmer bleiben länger am Arbeitsplatz und das Unternehmen hat die Aufgabe die Gesundheit der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz zu fördern. Das Unternehmen tritt daher als Nachfrager auf dem zweiten Gesundheitsmarkt auf, indem es sich stärker und aktiv um die Gesunderhaltung seiner Mitarbeiter bemüht und Leistungen aus diesem Markt bezieht. Das BGM gestaltet Prozesse und Strukturen so, dass die Gesundheit der Mitarbeiter weiter gefördert wird. Das BGM soll das Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern, Gesundheitspotenziale der Mitarbeitenden stärken und Krankheiten am Arbeitsplatz vorbeugen. Schätzungen zufolge beträgt das Marktvolumen für Arbeitsschutz und BGM zwischen 3,5 Mrd. Euro und 4,5 Mrd. Euro im Jahr.[43]In Zukunft wird mit einem Volumenzuwachs von bis zu 5 Mrd. Euro in Deutschland gerechnet.[44]

[...]


[1]Bei einem Markt handelt es sich um das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage, aufgrund dessen sich Preise bilden.

[2]Öffentliche Haushalt: Darstellung der öffentlichen Finanzwirtschaft und erfüllt zum Zwecke Rechnungslegung nach bestimmten Grundsätzen bei den haushaltsführenden Stellen wie Bund, Bundesländern, Gemeinden, Gemeindeverbänden sowie Anstalten des öffentlichen Rechts und Körperschaften des öffentlichen Rechts.

[3]Der Gesundheitsmarkt; http://www.ggrdl.de/ggr_definitionen.html#Gesundheitsmarkt vom 13.01.2015

[4]Gesundheitsreform umfasst gesetzgeberische Maßnahmen zur Änderung der Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und in der Krankenversicherung. Das Hauptziel der Gesundheitsreformen in Deutschland war die Kostendämpfung bei den Gesundheitsausgaben sowie die Stärkung von Wettbewerb.

[5]Die neue Kur als Wachstumsmotor in Deutschland; http://www.deutscher-heilbaederverband.de/Grundsatzpapier-672829.pdf vom 13.01.2015

[6]§ 2 Abs. 1 Satz 3 Sozialgesetzbuch V

[7]Der Gesundheitsmarkt; http://www.ggrdl.de/ggr_definitionen.html#Gesundheitsmarkt vom 13.01.2015

[8]Im weiteren Verlauf der Arbeit wird nur noch von IGeL gesprochen.

[9]Was sind "individuelle Gesundheitsleistungen" (IGeL)?; http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/ige-leistungen-grundlagen-5294.php vom 20.01.2015

[10]Was sind IGeL?; http://www.igel-monitor.de/94.htm vom 10.01.2015

[11]KBV: Kassenärztliche Bundesvereinigung, ist die Interessenvertretung der niedergelassenen Vertragsärzte und -psychotherapeuten in Deutschland. Es ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und untersteht der staatlichen Aufsicht des Bundesministeriums für Gesundheit.

[12]Noweski, M.; Der Gesundheitsmarkt; 1. Auflage 2008; Berlin; S. 534

[13]Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis; http://www.wido.de/fileadmin/wido/downloads/pdf_wido_monitor/wido_mon_ausg1-2013_0313.pdf vom 23.01.2015; S. 4

[14]Zok, K.; Private Zusatzleistungen in der Arztpraxis; 1. Auflage 2013; Berlin; S. 4

[15]§ 12 Wirtschaftlichkeitsgebot Sozialgesetzbuch V

[16]§ 4 UStG: Umsatzsteuergesetz, Steuerbefreiungen bei Lieferungen und sonstigen Leistungen

[17]Noweski, M.; a.a.O.; S. 535

[18]Noweski, M.; a.a.O.; S. 535

[19]Noweski, M.; a.a.O.; S. 537

[20]Praxisgebühr (Kassengebühr) ist eine Zuzahlung in Höhe von zehn Euro pro Quartal, die gesetzlich Versicherte in Deutschland seit dem 1. Januar 2004 bei der ersten Inanspruchnahme von Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten bis Ende des Jahres 2012 leisten mussten.

[21]Elektive Leistungen: Ärzte bezeichnen damit Eingriffe, die nicht wirklich dringend notwendig sind (Wahloperationen) oder Operationen, bei dem der Patient sich den Zeitpunkt aussuchen kann. Notoperationen dagegen müssen sofort durchgeführt werden. Dabei handelt es sich oft um Schönheitsoperationen oder der Wunschkaiserschnitt.

[22]Bei nicht elektiven Leistungen handelt es sich um das Gegenteil von elektiven Leistungen. Dies bedeutet, dass es Leistungen sind, die dringend notwendig sind und nicht aufgeschoben werden.

[23]Hippotherapie: Gehört zum Fachbereich des therapeutischen Reitens, genau wie Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd und die Ergotherapeutische Behandlung mit dem Pferd und das Reiten als Sport für Menschen mit Behinderungen. Es ist ein rein medizinischer Einsatz des Pferdes im Sinne einer Ergänzung der Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage. Es handelt sich dabei um eine physiotherapeutische Einzelbehandlungsmaßnahme, die in ein therapeutisches Gesamtbehandlungskonzept eingebunden ist.

[24]Ergonomie ist die Wissenschaft von menschlicher Arbeit. Es ist die Anpassung der Arbeitsbedingungen an Menschen. Ziel ist, eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen und die Bedingungen so zu gestalten, dass möglichst geringe gesundheitliche Belastung entsteht.

[25]TCM ist eine Heilkunst, deren Ursprung in China zu finden ist. Es erfolgt keine Trennung zwischen Körper und Geist und setzt auf ganzheitliche Betrachtung des Patienten. Die Behandlung basiert auf den fünf Säulen: Akupunktur – Nadelung inkl. Schröpfen und Moxibustion, Diätetik – Ernährungslehre, Heilkräutertherapie – Beinhaltet pflanzliche, mineralische und tierische Stoffe, Massage – Tuina, Gua Sha und Bewegungslehre – Qi-Gong

[26]Gemeinsamer Bundesausschuss ist das höchste Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen. Der Gesetzgeber hat ihn beauftragt, in vielen Bereichen über den Leistungsanspruch der Solidargemeinschaft von gesetzlich Versicherten rechtsverbindlich zu entscheiden.

[27]Selektivvertrag, ist ein Vertrag zwischen einzelnen Krankenkassen und einzelnen Leistungserbringer, dabei handelt es sich um einen Einzelvertrag.

[28]Entwicklungschancen des Zweiten Gesundheitsmarktes; http://www.gesundheitswirtschaft-rhein-main.de/uploads/media/Studie_Zweiter_Gesundheitsmarkt_gwrm_2014_01.pdf; S. 31; vom 21.01.2015

[29]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 31

[30]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 31

[31]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 27

[32]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 27

[33]Neue Statistik der Schönheitsoperationen; http://www.gacd.de/fileadmin/user_upload/pdf/presse2011/Presseinformation_Jahresstatistik_Schoenheitsoperationen.pdf; S. 2; vom 20.01.2015

[34]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 27

[35]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 25

[36]Institut der Deutschen Zahnärzte, IDZ, gemeinsame Forschungseinrichtung der Bundeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung K. d. ö. R. (KZBV)

[37]Prognose der Zahnärztezahl und des Bedarfs an zahnärztlichen Leistungen bis zum Jahr 2030; http://www.idz-koeln.de/info.htm?www3.idz-koeln.de/idzpubl3.nsf/(veroeff-I-NEU)/DBAF6C48ED53A81DC125756A0034E49E vom 19.01.2015

[38]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 26

[39]Was sind "individuelle Gesundheitsleistungen" (IGeL)?; http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/ige-leistungen-grundlagen-5294.php vom 19.01.2015

[40]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 33

[41]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 33

[42]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 33

[43]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 35

[44]Denise Becka, D.; Cirkel, M.; Dahlbeck, E.; Hilbert, J.; a.a.O.; S. 35

Details

Seiten
27
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668035645
ISBN (Buch)
9783668035652
Dateigröße
435 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v305452
Note
1,0
Schlagworte
wachstums- innovationsmotor gesundheitsmarktes handlungsfelder leistungen aussichten

Autor

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