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Möglichkeiten und Grenzen des Crowdinvestings von nachhaltigen Projekten in Deutschland

Bachelorarbeit 2014 55 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise

2 Begriffliche Abgrenzung
2.1 Crowdsourcing
2.2 Crowdfunding

3 Crowdinvesting-Grundlagen
3.1 Definition und Merkmale
3.2 Entstehung und Entwicklung
3.3 Funktionsweise des Crowdinvestings

4 Crowdinvesting als Finanzierungsalternative
4.1 Möglichkeiten
4.1.1 Aus Sicht der Initiatoren
4.1.2 Aus Sicht der Investoren
4.2 Grenzen
4.2.1 Aus Sicht der Initiatoren
4.2.2 Aus Sicht der Investoren

5 Nachhaltigkeit
5.1 Definition
5.2 Nachhaltige Projekte
5.3 Öffentlicher Diskurs

6 Analyse der Crowdinvesting - Plattformen für nachhaltige Projekte
6.1 Econeers
6.2 Green Crowding
6.3 bettervest
6.4 CrowdEner.gy

7 Schlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Anzahl von Google Suchanfragen

Abbildung 2: Bisher eingesammeltes Kapital durch Crowdinvesting

Abbildung 3: Phasen des Crowdinvestings

Abbildung 4: Leitbild der Nachhaltigkeit

Abbildung 5: Übersicht der vier Portale

Abbildung 6: Das Econeers Prinzip

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Andreas Kleinselbeck und Bernhard Alberding aus Garrel bei Cloppenburg hatten eine interessante und vielversprechende Idee. Sie wollten ein Verfahren entwickeln, um Hühnermist und Getreidereste in wertvolle Produkte umzuwandeln, wie Strom, Wärme oder Biokohle, mit derer Hilfe sich die Äcker düngen lassen.[1] Um solch ein Vorhaben vorantreiben zu können, benötigt es Kapital. Doch woher das notwendige Geld nehmen für den innovativen Reaktor und das neu gegründete Unternehmen? Die wohl größte Herausforderung, mit der ein Gründer konfrontiert ist, betrifft die Finanzierung eines Start-up-Unternehmens bzw. dessen Projektes. Darlehen oder Kredite von Banken oder Privatpersonen zu bekommen, ist für Gründer oftmals eine schwierige Angelegenheit. Der Kapitalbedarf ist beträchtlich und die Sicherheit bei neuen Projekten gering. Somit steht der ganzen Investition ein bedenkliches Risiko gegenüber.[2] Vor allem in Zeiten von Basel III und den damit einhergehenden strengen Kreditvergabekriterien von Banken scheint es für Kleininvestoren enorm schwierig an Fremdkapital zu kommen.[3] Außerdem sind die genannten Fördermittel, wie zum Beispiel die der Europäischen Union, einer erheblichen Prüfung unterworfen, verbunden mit diversen Kriterien, die erfüllt werden müssen. So bleiben dem Gründer als Lösung lediglich staatliche Förderprogramme oder aber sie greifen auf die altbewährte Methode der Erstfinanzierung durch ‘Family and Friends‘ zurück.

All dies hat zur Folge, dass die Finanzierung von neuen Projekten erschwert wird und infolgedessen nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten Ausschau gehalten werden muss. Vor allem in Deutschland wurde sich mit diesem Problem auseinandergesetzt und gezielt nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten für den sogenannten Mittelstand gesucht. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten gewinnen immer mehr an Bedeutung.[4] So hat sich auch das Duo aus dem zuvor erwähnten Beispiel entschieden, das benötigte Geld über eine Internet-Plattform von Privatanlegern einzusammeln. Das Vorgehen von Kleinselbeck und Alberding macht Schule. Nach Künstlern suchen nun auch Erfinder und Gründer online nach Menschen, die sie bei ihrem Projekt finanzieren. Was sich Anfang dieses Jahrtausends als Crowdfunding definierte, entwickelte sich bis heute rasant zum Crowdinvesting. Während Crowdfunding der Finanzierung von kreativen, kunstorientierten und kulturellen Projekten dient, zielt das Crowdinvesting auf die Finanzierung von Start-up-Unternehmen und Projekten ab.[5] Übersetzt werden diese Phänomene als sogenannte Schwarmfinanzierungen, bei denen über das Internet Investoren für die Finanzierung von zumeist neuen, innovativen und kreativen Ideen gesucht werden. Solche Konzepte finden Zuspruch in der Gesellschaft. Immer mehr Menschen entscheiden sich Geld für Projekte zu investieren, die sie für gut halten und demnach fördern wollen. So auch die Privatanleger, die über die Plattform Econeers das Projekt der beiden Bauern aus Garrel finanziert haben. Sie haben sich bewusst dafür entschieden, diese grüne Technik zu unterstützen.[6]

Internet-Plattformen, die sich auf die Realisierung von nachhaltigen Projekten und grünen Start-ups spezialisiert haben, wachsen kräftig. Es zeigt sich, grüne Investments sind beliebter denn je. Denn hier wird den Anlegern die Möglichkeit geboten, in Öko-Start-ups und grüne Projekte zu investieren.

Diese Arbeit befasst sich mit der noch relativ jungen und Internet-basierten Finanzierungsform des Crowdinvestings. Die vorliegende Arbeit hat primär das Ziel, die Möglichkeiten und Grenzen des Crowdinvestings von nachhaltigen Projekten in Deutschland für Investoren und Projektinitiatoren herauszuarbeiten und festzustellen, inwieweit sich das Crowdinvesting für die Finanzierung nachhaltiger Projekte eignet.

1.2 Vorgehensweise

Um aufkommenden gedanklichen Missverständnissen entgegenzuwirken, wird im ersten Teil dieser Arbeit auf begriffliche Abgrenzungen wie Crowdsourcing und Crowdfunding eingegangen. Dies stellt eine erste grundlegende Einführung in den Themenschwerpunkt des Crowdinvestings dar und gibt eine Einordnung der Thematik.

Im nächsten Kapitel werden die Grundlagen des Crowdinvesting näher erläutert. Dabei wird zunächst der Begriff des Crowdinvestings definiert und anhand verschiedener Merkmale näher bestimmt. Darüber hinaus wird auf die Entstehung und Entwicklung dieser Finanzierungsform in Deutschland eingegangen und der Erfolg eruiert. Die Darstellung des vollständigen Prozesses des Crowdinvestings schließt das Kapitel. Basierend auf den Ergebnissen wird im vierten Kapitel auf die Möglichkeiten und Grenzen des Crowdinvestings eingegangen. Dabei werden jeweils beide Perspektiven, die der Projektinitiatoren und der Investoren, beleuchtet.

Das fünfte Kapitel dieser Arbeit befasst sich mit dem Paradigma der ‘Nachhaltigen Entwicklung‘. Zunächst wird anhand des Drei-Säulen-Modells eine Definition des Begriffes Nachhaltigkeit gegeben. Des Weiteren werden die Unterkapitel ‘Nachhaltige Projekte‘ und ‘Öffentlicher Diskurs‘ erläutert, damit eine Wissensgrundlage entsteht, die zeigen soll, welche große Bedeutung das Thema Nachhaltigkeit heutzutage aufweist. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird eine Analyse verschiedener Crowdinvesting-Plattformen durchgeführt, die sich auf die Finanzierung nachhaltiger Projekte spezialisiert haben. Dabei werden Merkmale der jeweiligen Plattform erläutert und erfolgreich abgeschlossene Projekte genannt.

Den Schluss dieser Arbeit bilden eine Zusammenfassung und ein Ausblick. Es werden die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst und daraus Schlussfolgerungen über das Crowdinvesting als alternative Finanzierungsmöglichkeit gezogen. Darüber hinaus wird die Frage, inwiefern das Crowdinvesting für nachhaltige Projekte Zukunftsperspektiven hat, beantwortet.

2 Begriffliche Abgrenzung

Dem schnellen und teilweise ungehinderten Informationsfluss heutiger Kommunikationsmedien wie zum Beispiel von sozialen Netzwerken ist es zu verdanken, dass Missverständnisse und Fehldeutungen an der Tagesordnung liegen. Besonders bei den Begriffen wie Crowdsourcing, Crowdfunding und Crowdinvesting ist die Unsicherheit erheblich. Das Problem liegt hier in der Qualität und Quantität der zu findenden Literatur zu diesem Thema der Finanzierungsmöglichkeit. Erst langsam bilden sich Strukturen und Modelle heraus, mit denen eine eindeutige Zuordnung der Begriffe getroffen werden kann.

In diesem Kapitel werden demnach die verschiedenen Begrifflichkeiten der Finanzierung erläutert und voneinander abgegrenzt. Ergo bildet es eine Verständnisbasis für die weiterführenden Kapitel.

2.1 Crowdsourcing

„Crowdsourcing is the act of taking a job traditionally performed by a designated agent (usually an employee) and outsourcing it to an undefined, generally large group of people in the form of an open call.”[7]

Die Idee und das Konzept, die hinter den Begriffen Crowdfunding und Crowdinvesting stehen, führen auf das Geschäftsmodell des Crowdsourcings zurück. Demnach wird Crowdsourcing oftmals als Ursprung des Crowdfundings und des Crowdinvestings in der Literatur genannt.[8] Der Begriff Crowdsourcing wird nachweislich erstmals im Wired Magazine am 14. Juni 2006 von Jeff Howe erwähnt.[9] Crowdsourcing ist ein Neologismus und setzt sich aus den englischen Begriffen ‘crowd‘ (Menschenmenge) und ‘sourcing‘ (Quelle) zusammen.

Beim Outsourcing werden Unternehmensaufgaben an externe Organisationen bzw. anderweitige Unternehmen übertragen, die dafür bezahlt werden. Das eigene Unternehmen entledigt sich einiger Aufgaben, um sich auf die wesentlichen Kernprozesse innerhalb des eigenen Betriebs konzentrieren zu können.[10] Beim Crowdsourcing hingehen werden diese Tätigkeiten und unternehmerischen Aufgaben nicht an ein einzelnes Unternehmen ausgelagert, sondern an eine große Anzahl von Privatpersonen, die über das Internet, die Web 2.0 Community generiert werden.[11] In diesem Punkt lassen sich Rückschlüsse auf die Theorie der ‘wisdom of the crowds’ (deutsch: Weisheit der Masse) ziehen. Diese besagt, dass eine größere Menge an Menschen oftmals ein Problem besser lösen kann als der Einzelne.[12]

Der wesentliche Unterschied zum Outsourcing besteht darin, dass die Leistungen der involvierten Personen beim Crowdsourcing nicht monetär befriedigt werden, sondern sie ihre Leistungen dem Unternehmen unentgeltlich zur Verfügung stellen.[13] Kostengünstig eine optimale Lösung zu finden ist der Grundgedanke, der dahinter steckt. Mit der Überlegung, die Generierung von Wissen und Problemlösungen an einen weitaus größeren, außenstehenden Personenkreis auszulagern, kann diese Möglichkeit deutlich erhöhen.[14]

Eine wesentliche Rolle für eine erfolgreiche Crowdsourcing-Initiative spielt das interaktive Web 2.0 bzw. die Nutzung der sogenannten sozialen Medien. Der Zugang zum World Wide Web ist eine unabdingbare Voraussetzung für diesen Prozess. Als wesentliche Kommunikationsinstrumente nehmen hier vor allem Plattformen, Blogs, Wikis und die Sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook einen hohen Stellenwert ein. Sie ermöglichen jedem Einzelnen, unabhängig von Ort und Zeit, mit einer Vielzahl von Menschen kurzerhand in Verbindung zu treten.[15] Ebenfalls wird die Erfolgsquote solch einer Initiative durch eine hohe Anzahl der Teilnehmer (Crowd) enorm verbessert. Zumal danach gemessen wird, wie viele User sich tatsächlich in den Prozess einbringen und ihre Gedanken und Ideen teilen.[16]

Neben den finanziellen Aussichten, bietet Crowdsourcing für die Auftraggeber auch diverse andere Vorteile, wie zum Beispiel den Ausbau ihres Portfolios, Steigerung der Reputation, so wie den erweiterten Ideenpool, um hier nur einige positive Nebeneffekte zu nennen.[17] Ein weiterer Grund Crowdsourcing als erfolgreiches Business Tool einzusetzen, ist das Konzept als Marketinginstrument zu betrachten, um den Bekanntheitsgrad des Projektes zu erhöhen.[18] Aus diesem Prozess gewinnt das Unternehmen wichtige Erkenntnisse über die Wünsche und Bedürfnisse seiner Zielgruppe. Auf der anderen Seite setzt sich genau dieser Kundenkreis mit dem Projekt, bzw. Produkt/Marke umfassender auseinander. Dies führt letztendlich dazu, dass die Markenbeliebtheit oder die Identifikation mit dem Unternehmen steigt.[19]

Dass dieses Phänomen in einer Vielzahl von Branchen gut funktioniert, zeigen Beispiele aus der Praxis, die sich zahlreich finden lassen. Den bekanntesten Beweis hierfür liefert die kostenlose Enzyklopädie Wikipedia. Die weltweit am meisten genutzte Online-Wissenssammlung bietet Internetusern die Möglichkeit Einträge zu lesen und diese nach Bedarf zu verbessern oder zu ergänzen. Ein weiteres Beispiel zeigt die Mitmachkampagne ‘Mein Burger 2012‘ von McDonalds. Um mehr Kontakt und Nähe zum Kunden aufzubauen, rief McDonalds seine Fast-Food-Fans auf, neue Burger-Kreationen zu gestalten. Trotz der unzähligen Einreichungen, schafften es letztendlich fünf Burger-Kreationen auf die Speisekarte von McDonalds.[20]

Demzufolge besteht die Kunst darin, das enorme Potenzial aus der großen Crowd zu selektieren, um effizient ein Vorhaben erfolgreich zu bewerkstelligen.

2.2 Crowdfunding

„Crowdfunding involves an open call, mostly through the Internet, for the provision of financial resources either in form of donation or in exchange for the future product or some form of reward and/or voting rights.”[21]

Crowdfunding, übersetzt als Schwarmfinanzierung, ist eine Internet-basierte Finanzierungsform für Projekte, Produkte und Geschäftsideen. Es stellt eine Weiterentwicklung des Crowdsourcings dar. Als Pionier der Schwarmfinanzierung gilt die amerikanische Plattform arti.Share.com. Das Wort Crowdfunding selbst tauchte in den USA zum ersten Mal im Jahr 2006 in Verbindung mit der Plattform sellaband.com auf. Sie funktioniert nach dem gleichen Konzept wie arti.Share.com, hat jedoch einen größeren Bekanntheitsgrad in den USA erreicht.[22] Mit der Herkunft der Eindeutschung des Crowdfundings beschäftigte sich im März 2013 der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch im Blog Sprachlog in den Beiträgen ‘And the Winner is: Crowdfunding‘[23] und ‘Sprachschmuggler in der Wikipedia?‘[24]. Seine Recherchen ergaben, dass Crowdfunding seinen Ursprung in einem am 23. März 2011 veröffentlichten Artikel ‘Crowdfunding‘ in der deutschsprachigen Wikipedia hatte.

In den letzten Jahren hat Crowdfunding als Finanzierungsalternative stark an Bedeutung hinzugewonnen. Einen Beleg hierfür bieten die Medien und die genannten sozialen Netzwerke wie Twitter oder Facebook durch die das öffentliche Interesse enorm geweckt wurde. In der folgenden Abbildung wird das Ausmaß der Bekanntheit des Begriffes Crowdfunding anschaulich dargestellt. Der Graph stellt das Suchinteresse über den angegebenen Zeitraum relativ zum Höchstwert dar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Anzahl von Google Suchanfragen [25]

Gab es 2005 noch keinen Google-Treffer, als man den Begriff Crowdfunding in die Suchleiste eingab, so legt die weltweit bekannteste Suchmaschine 2013 bereits 500.000 Treffer dar und heute sind es mehr als 2,7 Millionen.[26] Im Sommer 2014 sind die weltweiten Google-Suchanfragen für Crowdfunding um 138 Prozent gestiegen. Zu diesem Aufschwung hat wahrscheinlich der am 26. März 2014 in der New York Times erschienene Artikel ‘Crowdfunding Site Circle Up Raises $ 14 Million‘ beigetragen.[27]

Auch beim Konzept des Crowdfundings wird auf die Crowd gesetzt, die gleichermaßen durch einen öffentlichen Aufruf im Web 2.0 angesprochen wird. Über das Internet bietet sich die Möglichkeit eine breite Masse an Personen zu rekrutieren und zu mobilisieren. Des Weiteren gilt auch hier, je größer die Crowd, die bereit ist zu investieren, desto größer sind die Erfolgschancen für die Umsetzung des Projektes. Nur besteht der Unterschied zum Crowdsourcing darin, dass nicht auf die Ideen, Gedanken und das Wissen der Masse gesetzt wird, sondern vielmehr handelt es sich um eine „Finanzierungsform, die das Ziel hat, finanzielle Ressourcen für ein Vorhaben zu erhalten und damit einen bestimmten Zweck zu erreichen.“[28] Demnach wird auf das Geld gesetzt, welches die Crowd gewillt ist, bereit zu stellen.

Dank dieser neuen Möglichkeit ist jungen Unternehmern, die wenige bis gar keine Rücklagen aufweisen können, eine Finanzierungsalternative geboten, mit der sich Träume in die Realität umsetzen lassen können. Die Bank oder der Staat sind in diesem Prozess gänzlich ausgeschaltet. Gemäß auxmoney GmbH soll jedoch nicht der Anschein entstehen, dass durch die Crowdfunding-Plattform Betreiber ein neuer Konkurrent zu den traditionellen Banken geschaffen wird. „Vielmehr liegt die Absicht darin, die klassischen Industrien aufzubrechen und nach Lösungen zu suchen, wo die Banken keine Möglichkeiten haben.“[29] Demzufolge ist nicht die Bank, wie in üblichen Fällen der Kapitalgeber, sondern die Crowd, ein Schwarm von Menschen, die sich von der Idee und der Kompetenz des vorgestellten Projektes begeistern lässt und letztendlich an die erfolgreiche Realisierung glaubt.

Der Zweck von einzelnen Projekten kann vielfältig sein, von der Unterstützung individueller Musikproduktionen oder Modedesignern, über politische Kampagnen bis hin zu jungen Start-up-Unternehmen. Betrachtet man diejenigen Projekte, welche in den letzten Jahren über Crowdfunding-Plattformen finanziert worden sind, lässt sich eine Dominanz künstlerischer, musikalischer und sozialer Projekte erkennen.[30] So stehen bei Crowdfunding vor allem die Bereiche Kunst und Kultur im Vordergrund.[31] Demnach wird in dieser Arbeit festgelegt, dass sich der Begriff Crowdfunding ausschließlich auf die Finanzierung künstlerischer und kultureller Projekte bezieht und sich dadurch ein Unterschied zum Crowdinvesting ergibt.

3 Crowdinvesting-Grundlagen

3.1 Definition und Merkmale

Der Erfolg des Crowdfundings in der Kreativszene setzte sich auch in anderen Branchen durch und so entwickelte sich ein neuer Trend, der zum Crowdinvesting übergeht. Folglich kann man die Weiterentwicklung des Crowdfundings im Bereich der Unternehmensfinanzierung als sogenanntes Crowdinvesting bezeichnen.[32] Beim Crowdinvesting handelt es sich um eine neuartige Finanzierungsform, bei der über das Internet Investoren für die Finanzierung von zumeist neuen Unternehmen und Projekten gesucht werden, vereinzelt aber auch für schon länger am Markt befindlichen Unternehmen.[33] „Mit dieser innovativen, durchaus intelligenten und vor allem unkonventionellen Form der Finanzierung ist es möglich, auch der restriktiven Kreditvergabe-Politik vieler Banken entgegenzuwirken und dabei zukünftige oder bestehende Finanzierungslücken besser schließen zu können.”[34]

Prof. Dr. Ralf Beck der Fachhochschule Dortmund hat fünf Merkmale herausgearbeitet, die den Begriff des Crowdinvestings verdeutlichen sollen.

(1) Finden von Kapitalgebern über das Internet, oder über Massenmedien, die Geldbeträge beisteuern,
(2) die der Finanzierung, der von den Kapitalgebern ausgewählten (Start-up)-Unternehmen, dienen,
(3) wobei die Kapitalgeber am Eigenkapital der Unternehmen beteiligt werden und damit am Erfolg des Unternehmens und an seiner Wertsteigerung teilhaben,
(4) der Mindestinvestitionsbetrag so (gering) bemessen ist, dass zahlreiche Kapitalgeber gefunden werden können,
(5) die Finanzierung erst dann wirksam wird, wenn ein zu Beginn festgelegter Gesamtfinanzierungsbetrag erreicht wurde.[35]

So sind das erste Merkmal und die Grundvoraussetzung das Finden von potenziellen Investoren. In der Kommunikation liegt der Schlüssel für erfolgreiche Projekte. Wie auch schon bei der Erläuterung des Crowdfundings erwähnt, wird eine breite Masse von Menschen (Crowd) via Web 2.0 angesprochen und umworben mit dem Ziel für das geplante Projekt Geld zu investieren. Die Angebote sind dabei so spezifiziert, dass auch Privatpersonen folgen können um sich frei von Finanzberatern ein eigenes Investmentportfolio aufzubauen.[36]

Ein Projekt, das durch Crowdinvesting finanziert werden soll, kann durch den Gründer selbst über eine eigene Internetseite initiiert werden oder der Projektgründer entscheidet sich, die Hilfe einer Plattformen in Anspruch zu nehmen. Diese dienen als Ort, an dem Investoren mit Unternehmen zusammentreffen. Momentan gibt es zahlreiche Plattformen im Netz, über die sich solche Prozesse der Finanzierung abwickeln lassen. Des Weiteren ist zu nennen, dass sich im Wandel der Zeit Plattformen herauskristallisiert haben, die sich auf spezifische Finanzierungen konzentriert haben. So existieren welche, die sich ausschließlich auf regionale oder internationale Projekte, auf Spenden oder auf Investments spezialisiert haben.[37] Zudem kann es in diesen Bereichen zu weiteren Vertiefungen und Nischenbildung kommen. Infolgedessen entstanden in der letzten Zeit Crowdinvesting-Plattformen, die auf die Finanzierung von nachhaltigen Projekten fokussiert sind.[38] Auf diesen Punkt wird im Verlauf der Arbeit weiter und vertiefend Kenntnis genommen.

Das zweite Merkmal ist selbstbeschreibend. Es sollen Geldbeträge gesammelt werden, die der Finanzierung ausreichend dienen sollen. Mittels des Crowdinvestings hat sich für kapitalintensive Start-up-Unternehmen oder interessante und innovative Projektfinanzierungen ein modernes und unbürokratisches Instrument der Kapitalbeschaffung entwickelt, welches sich jenseits der Börsen und der Kredit- und Bankenwirtschaft ansiedelt. Das Neue ist dabei, dass es sich meist nur um kleine Beträge seitens der Investoren handelt. Doch durch eine Vielzahl von Investitionen mit kleinen Anteilen kann sich ebenso eine Summe von tausenden Euros ergeben.[39]

Das dritte Merkmal beinhaltet die Aspekte der Beteiligung seitens der Investoren. Es zeigt einen offenkundigen Unterschied zum Crowdfunding. Die Diskrepanz, die zwischen den beiden Begriffen Crowdfunding und Crowdinvesting besteht, ist klein aber bezeichnend. So ist die Motivation der Geldgeber und die Bereitschaft der Geldnehmer grundlegend eine andere. Im Falle des Crowdfundings verfolgen die Investoren keine Ertragsziele und wollen demnach auch keine monetäre Vergütung für ihre Investments.[40] Die Gegenleistung, die der Investor erhält, besteht in Form von Prämien oder kleinen Sachleistungen wie zum Beispiel CDs oder handsignierten Fan-Shirts. Es handelt sich hierbei mehr um eine Art Anerkennung oder Dankeschön.[41] Beim Crowdinvesting verfolgen die Investoren jedoch eine andere Absicht. Wer sein Geld in ein Projekt investiert, verlangt auch in naher Zukunft eine Gegenleistung für sein Engagement. Was letztendlich bedeutet: „Wurde ein Projekt erfolgreich finanziert, steht der Initiator in der Pflicht, die versprochenen Prämien zu leisten.”[42] Der Interessierte der Community kann sogar auf manchen Plattformen Unternehmensanteile erwerben, die einen Dividendenanspruch auf einen Anteil am Unternehmensgewinn entstehen lassen und zu einem späteren Zeitpunkt verkauft werden können.[43] Dies bedeutet, dass der Investor als Miteigentümer am Gewinn und Verlust, sowie einer möglichen künftigen Steigerung des Wertes anteilmäßig beteiligt ist. Eine solche Unternehmensbeteiligung wird auch durch die Metapher ‘folk stock‘ charakterisiert. Infolgedessen wird der Kapitalgeber durch seine Beteiligung ebenfalls zum Shareholder.[44] Die Finanzierung in dieser Form bringt viele Vorteile mit sich. So geht es den meisten Investoren um mehr als nur die Rendite. „Wer in Startups finanziert, hat die Chance, Teil einer Erfolgsgeschichte zu werden.“, so Jens-Uwe Sauer, Gründer der Crowdinvesting-Plattform Seedmatch.[45] Eine ausführliche Analyse zu den Vor- und Nachteilen der Investition im Bereich des Crowdinvestings findet sich im weiteren Verlauf dieser Arbeit. Zusammenfassend lässt sich jedoch feststellen, dass beim Crowdinvesting deutlich höhere Erträge und Gewinne erzielt werden als beim Crowdfunding. Dieser grundlegende Ansatz hat seinen Ursprung in der Motivation der jeweiligen Geldgeber.

Das vierte Merkmal bezieht sich auf den Mindestinvestitionsbetrag, der wiederum in einer engen Beziehung zum letzten Merkmal steht. Crowdinvesting basiert auf einer Vielzahl von Mikroinvestoren, der sogenannten Crowd. Die Kapitalinvestoren können sich schon mit geringen Beiträgen beteiligen. Auf einigen Internet-Plattformen zu Crowdinvesting existieren Mindestbeträge von fünf Euro[46], jedoch bestehen ebenfalls Plattformen wie Fundsters, bei denen es keinen Mindestbetrag gibt, und bei denen man schon mit ein paar Cents eine Unternehmensbeteiligung erlangen kann.[47] Um den erforderlichen Finanzierungsbetrag zusammenzubekommen, werden demnach entsprechend viele Investoren mit geringer Kapitaleinlage oder wenige mit hohen Investments benötigt.

Das letzte Merkmal entspricht dem ‘Alles-oder-nichts-Prinzip‘. Das bedeutet, dass Projekte nur dann finanziert werden können, wenn das vorgegebene Funding-Ziel innerhalb einer festgelegten Frist auch tatsächlich erreicht wurde.[48] Ist in dem gesetzten Zeitraum der Betrag hingegen nicht eingenommen worden, bekommt jeder einzelne Investor sein Geld zurück.[49]

Dieses Merkmal schließt auf ein weiteres wesentliches Charakteristikum von Crowdinvesting-Plattformen zurück. Demnach wird beim Crowdinvesting-Prozess ein begrenzter Zeitraum vorgegeben. Ein Projekt darf maximal 90 Tage in der Finanzierungsphase sein. Wann aber die exakte Deadline gesetzt wird, entscheidet der Projektinitiator. Große, erfolgreiche und namenhafte Crowdinvesting-Plattformen wie Startnext empfehlen jedoch einen kurzen Finanzierungszeitraum von 30 bis 60 Tagen.[50]

Wie der Begriff schon sagt. handelt es sich beim Crowdinvesting um ein Investment. Demnach müssen Geldgeber in ein Projekt investieren. Etwas zu investieren bedeutet, zum Beispiel Ausgaben zu tätigen in Projekte, um daraus zukünftige Einzahlungsüberschüsse zu generieren.[51] Alle Investoren verfolgen die Absicht, ihr Geld vorteilhaft und möglichst gewinnbringend einzusetzen. In Bezug auf den Prozess des Crowdinvestings erwirbt jeder Einzelne aus der gesamten Crowd einen Anteil des Unternehmens und wird somit auch an zukünftigen und potenziellen Gewinnen bzw. Verlusten beteiligt.

3.2 Entstehung und Entwicklung

Eine ähnlich positive Entwicklung wie die des Vorläufers Crowdfunding, kann die neu ausgerichtete Finanzierungsform des Crowdinvestings nachweisen. Das Jahr 2011 wird hierbei als Geburtsjahr des Crowdinvestings in Deutschland gekennzeichnet.[52] Mit Seedmatch und Innovestment traten Mitte 2011 die ersten beiden Plattformen für Crowdinvesting auf den deutschen Markt.[53] Ab der zweiten Hälfte des Jahres 2012 begann in Deutschland eine überaus gründungsreiche Phase im Bereich des Crowdinvestings.[54] Laut dem Crowdfunding-Informationsportal existieren Mitte 2014 36 Crowdinvesting-Plattformen[55], wohingegen die Anzahl Mitte 2012 noch bei 13 Plattformen lag.[56]

Die Nummer eins ist eindeutig Seedmatch. Es vermeldete im Mai 2012 zunächst die Schwelle von einer Million Euro an vermitteltem Beteiligungskapital überschritten zu haben und übersprangen im Dezember 2013 die zehn Millionen Euro Marke.[57] Als zweit-erfolgreichste Plattform ist Companisto zu nennen. Companisto und Seedmatch erreichen zusammen einen Marktanteil von 80 Prozent (1.Quartal 2014).[58] Wobei Companisto im Vergleich zum Marktführer durchschnittlich 586 Investoren, statt 259 Investoren aufweisen kann, was sich aber unter anderem auf den Aspekt der Mindestbeteiligung zurückführen lässt. So liegt bei Companisto die Mindesteinlage bei 5 Euro, hingegen bei Seedmatch bei 250 Euro.[59] Weitere Crowdinvesting-Plattformen, die operativ am Markt tätig sind und ebenfalls erfolgsversprechend agieren, sind unter anderem Innovestment, Deutsche Mikroinvest, Fundsters, Startkapital-Online, United Equity, Bankless24, Crowdrange und Bergfürst.[60] Die letztgenannte Plattform Bergfürst hat bisher das größte Projekt realisiert. Es handelte sich hierbei um das Projekt Urbanara, eine Online-Marke für qualitativ hochwertige Heimtextilien und Wohnaccessoires, das mit rund 3 Millionen Euro erfolgreich finanziert worden ist.[61]

Grundsätzlich konnte Crowdinvesting in den letzten Jahren deutlich wachsen. 2013 erreichte das Finanzierungsvolumen bereits 15 Millionen Euro, ein Plus von rund 250 Prozent gegenüber 2012. Auch in den ersten drei Monaten 2014 setzte sich dieser Trend fort.[62] So liegt das erste Quartal 2014 mit drei Millionen Euro um 66 Prozent über dem Vorjahreszeitraum und der Trend größerer Finanzierungen besteht weiterhin. Eine weitere beachtliche Zahl ist, dass seit dem Gründungsjahr Ende 2011 über 22,7 Millionen Euro per Crowdinvesting in Deutschland eingesammelt worden sind.[63] Die folgende Abbildung stellt das bisher eingesammelte Kapital für Crowdinvesting-Projekte im Zeitraum von 2011 bis zum Stichtag am 31. März 2014 graphisch dar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Bisher eingesammeltes Kapital durch Crowdinvesting [64]

Wie bei dem auf Spenden basierten Crowdfunding boomt somit auch das Crowdinvesting; allein in Deutschland hat sich der Markt in nur einem Jahr vervierfacht. Der Wirtschaftsprofessor Ralf Beck von der Fachhochschule Dortmund rechnet für 2014 schon mit einem Marktvolumen von 50 Millionen Euro[65], andere hingegen mit 35 Millionen Euro.[66] Auch die Geschwindigkeit, das Funding-Ziel zu erreichen, hat stark zugenommen. Das erste Projekt, welches über die Plattform Seedmatch abgewickelt worden ist, brauchte mehrere Monate, bis es das Funding-Ziel von 55.000 Euro erreichte. Heutzutage ist ein Betrag in dieser Höhe meist schon nach wenigen Stunden aufgebracht. Einen Beweis hierfür liefert das Hubschrauber-Start-up ‘e-velo‘, welches in nur zwei Stunden und 35 Minuten einen Betrag von einer halben Million Euro angesammelt hatte.[67]

Infolgedessen entstehen im Laufe der Zeit immer mehr Crowdinvesting-Plattformen und es entwickelt sich der Trend Plattformen zu gründen, die sich auf individuelle und branchenspezifische Projekte spezialisieren. Von den 36 existierenden Crowdinvesting-Plattformen gibt es zunächst die gewöhnlichen Plattformen, bei dem der Investor die Chance hat in zukunftsweisende, junge Unternehmen oder innovative Start-ups zu investieren. Hinzu kommen individuelle Plattformen, die sich in einem bestimmten Bereich ansiedeln. Hier wären zu nennen CROWD NINE, die sich auf regionale Finanzierung in der Region Stuttgart spezialisiert hat, Kapitalfreunde und Crowdstein, bei denen sich Investoren für die Finanzierung von Immobilien entscheiden oder Plattformen, die sich auf die Unterstützung von nachhaltigen Projekten konkretisieren. [68] In diese Richtung haben sich mittlerweile in Deutschland mehrere Plattformen entwickelt wie zum Beispiel das Seedmatch-Tochterunternehmen Econeers, welches sich als Ziel gesetzt hat, die Energiewende zu unterstützen und in saubere Energien und in einen effizienten Einsatz der Ressourcen zu investieren. [69] Diese ‘grünen Plattformen‘ werden im weiteren Verlauf der Arbeit ausführlicher erläutert, um das große Potenzial, das in diesen nachhaltigen und crowdfinanzierten Projekten liegt, darzulegen

[...]


[1] Vgl. Schönwitz (2014), S.16f.

[2] Vgl. http://www.webspezialisten.com/gruender-tipps/start-up-finanzierung/ [Zugriff:23.06.2014].

[3] Vgl. Forster (2013), S.26.

[4] Vgl. Lerche/Wollmer/Engel (2004), S.89.

[5] Vgl. Schenk (2012), S.6.

[6] Vgl. Schönwitz (2014), S.16.

[7] http://www.chaordix.com/learn/crowdsourcing-101/ in Anlehnung an Howe (2008) [Zgriff:15.06.2014].

[8] Vgl. Forster (2013), S.16.

[9] Vgl. Hemer et al. (2011), S.17.

[10] Vgl. Hermes/Schwarzer (2005), S.21.

[11] Vgl. http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/crowdsourcing [Zugriff: 15.06.2014].

[12] Vgl. Surowiecki (2005), S.17.

[13] Vgl. Forster (2013), S.16.

[14] Vgl. Beck (2014), S.14.

[15] Vgl. Hemer et al. (2011), S.1.

[16] Vgl. http://www.socialnetworkstrategien.de/2010/07/crowdsourcing-mehrwerte-chancen-definition/ [Zugriff: 15.06.2014].

[17] Vgl. http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/08/03/welche-vorteile-bringt-der-einsatz-von-crowdsourcing/ [Zugriff: 28.06.2014].

[18] Vgl. Forster (2013), S.17.

[19] Vgl. Forster (2013), S.17.

[20] Vgl. http://www.direktplus.de/praxistipps/mitmach-marketing-crowdsoucing/beispiele-erfolgreicher-crowdsourcing-kampagnen/ [15.06.2014].

[21] Belleflamme/Lambert/Schwienbacher (2010), S.5.

[22] Vgl. http://www.wiwo.de/erfolg/gruender/crowdfunding-pionier-aus-der-musikbranche/5984910-3.html [Zugriff: 29.07.2014].

[23] Vgl. http://www.sprachlog.de/2013/03/04/and-the-winner-is-crowdfunding/ [Zugriff : 29.07.2014].

[24] Vgl. http://www.sprachlog.de/2013/03/05/sprachschmuggler-in-der-wikipedia/ [Zugriff: 29.07.2014].

[25] https://www.google.de/trends/explore#q=crowdfunding [Zugriff: 31.07.2014].

[26] Vgl. http://www.crowdfinance-portal.com/Was-ist-Crowdfinance/ [Zugriff: 31.07.2014].

[27] Vgl. http://www.crowdfundbeat.de/?p=8772 [Zugriff: 10.07.2014].

[28] Hemer et al. (2011), S.19.

[29] Kamp (2014).

[30] Vgl. Forster (2013), S.20.

[31] Vgl. Schenk (2012), S.1.

[32] Vgl. Schenk (2012), S.2.

[33] Vgl. Beck (2014), S.7.

[34] Schenk (2012), S.2.

[35] Vgl. Beck (2014), S.19f.

[36] Vgl. https://www.deutsche-mikroinvest.de/crowdinvesting [Zugriff: 27.06.2014].

[37] Vgl. http://www.crowdfunding.de/plattformen/ [Zugriff: 25.06.2014].

[38] Vgl. http://green.wiwo.de/crowdfunding-so-bringen-vier-startups-die-energiewende-voran/ [Zugriff: 27.06.2014].

[39] Vgl. Kletzsch (2013), S.13.

[40] Vgl. Forster (2013), S.20.

[41] Vgl. Umlauf (2013), S.24.

[42] http://www.ikosom.de/2012/06/11/definition-von-crowdfunding-beta/ [Zugriff: 26.06.2014].

[43] Vgl. Schenk (2012), S.7

[44] Vgl. Schenk (2012), S.7.

[45] Schönwitz (2014), S.16f.

[46] Vgl. https://www.companisto.com/de/how-companisto-works [Zugriff: 25.06.2014].

[47] Vgl. http://www.presseportal.de/pm/107296/2705137/kerbholz-startet-crowdinvesting-auf-fundsters [Zugriff: 25.06.2014].

[48] Vgl. Forster (2013), S.24.

[49] Vgl. Kletzsch (2013), S.18.

[50] Vgl. http://faq.startnext.de/Suche/search/Crowdfunding-Kampagne [Zugriff: 25.06.2014].

[51] Vgl. http://www.welt-der-bwl.de/Investition [Zugriff 25.06.2014].

[52] Vgl. Forster (2013), S.40.

[53] Vgl. http://www.crowdinvestor24.de/crowdinvesting/ursprung/ [Zugriff: 29.06.2014].

[54] Vgl. Beck (2014), S.26.

[55] Vgl. http://www.crowdfunding.de/plattformen/#invest [Zugriff: 25.07.2014].

[56] Vgl. Forster (2013), S.40.

[57] Vgl. Beck (2014), S.26.

[58] Vgl. Klein (2014).

[59] Vgl. Klein (2014).

[60] Vgl. http://t3n.de/news/crowdfunding-crowdinvesting-542263/ [Zugriff: 10.07.2014].

[61] Vgl. Beck (2014), S.26.

[62] Vgl. http://www.fuergruender.de/blog/2014/04/crowdinvesting-q1-2014/ [Zugriff: 29.06.2014].

[63] Vgl. Klein (2014).

[64] Klein (2014), S.8.

[65] Vgl. Pfeil (2013).

[66] Vgl. Franke/Dömötör/Rütgen-Dömötör (2014), S.27.

[67] Vgl. Franke/Dömötör/Rütgen-Dömötör (2014), S.27.

[68] Vgl. http://www.crowdfunding.de/plattformen/ [Zugriff: 30.07.2014].

[69] Vgl. http://green.wiwo.de/crowdfunding-so-bringen-vier-startups-die-energiewende-voran/ [Zugriff: 27.06.2014].

Details

Seiten
55
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668021051
ISBN (Buch)
9783668021068
Dateigröße
864 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v303666
Institution / Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1.0
Schlagworte
möglichkeiten grenzen crowdinvestings projekten deutschland

Autor

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Titel: Möglichkeiten und Grenzen des Crowdinvestings von nachhaltigen Projekten in Deutschland