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Der Fall Alfred Loisy. Lamentabili, Pascendi und die Verurteilung des Exegeten

Seminararbeit 2005 19 Seiten

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1 Einleitung

2 Entstehungsgeschichte von Indexkongregation und Inquisition

3 Der Modernismusbegriff im Kontext von Geschichte und Tradition

4 Das Dekret "Lamentabili" und der Fall Loisy
4.1 Entstehungsgeschichte
4.1.1 Loisy vor dem Index
4.1.2 Loisy und die Inquisition
4.1.3 Die Ausarbeitung des Elenchus
4.2 Loisy, Lamentabili und die Rolle der Beteiligten
4.2.1 Gegner und Befürworter von Alfred Loisy
4.2.2 Lamentabili und seine Autoren

5 Die Enzyklika "Pascendi dominici gregis"
5.1 Warum Pascendi?
5.2 Die Autoren der Enzyklika
5.3 Verurteilungen
5.4 Bedeutung und Wirkungsgeschichte

6 Motu Proprio "Sacrorum antistitum"

7 Schlussbetrachtungen

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit im Rahmen des Seminars "Die Römische Inquisition in der Neuzeit" beleuchtet im Besonderen die Haltung der katholischen Kirche gegenüber den philosophi- schen und intellektuellen Neuerungen zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Ich möchte jedoch anmerken: wenngleich die Kirche damit begonnen hat, die internen Vorgänge des Heiligen Offiziums für die Forschung transparent zu machen - eine Gesamtwürdigung der kirchlichen Position und der internen Vorgänge wird erst nach einer umfangreichen und vollständigen Aufarbeitung der römischen Archive möglich sein. Diese Archive waren der Öffentlichkeit während fast zwei Jahrhunderten verschlossen und wurden erst 1998 unter dem einstigen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre Josef Kardinal Ratzinger und jetzigen Papst [Benedikt XVI.] für die Forschung zugänglich gemacht.

Bislang war das Interesse für die Antimodernismus-Thematik allgemein gering, und so steht eine umfassende Analyse der innerkirchlichen Vorgänge durch die Historiker erst noch aus. Daher ist auch die Literatur in Bezug auf diese Fragen in ihrem Umfang recht überschaubar. Einen Beitrag zur Modernismusproblematik hat in zwei gut recherchierten Aufsätzen Claus Arnold1 geleistet. Seine Aufsätze bilden die Hauptquelle der vorliegenden Seminararbeit.

Um dem Leser einen Überblick über die Problematik zu verschaffen, möchte ich, im An- schluss an die Klärung der Begriffe "Index" und "Inquisition", zunächst eine kurze Betrach- tung des Begriffs "Modernismus" vornehmen und diesen in den Kontext der philosophischen Strömung jener Zeit stellen. Anschließend werde ich den Verlauf der Kontroverse um den französischen Exegeten Alfred Loisy und das Dekret "Lamentabili" (1907) nachzeichnen. Sodann werde ich die gewonnen Einsichten im Lichte der Enzyklika "Pasceni dominici gre- gis" (1907) – soweit dies die Forschungslage zulässt – ergänzen, um schließlich den Gang der Auseinandersetzung zusammenfassend noch einmal kritisch zu beleuchten.

2 Entstehungsgeschichte von Indexkongregation und Inquisition

Anfang des 13. Jh.s kam es unter Innozenz III. zu einer "Verwissenschaftlichung des Rechts". Dabei wurde das aus germansicher Zeit stammende "Infamationsverfahren" so transformiert, dass nun erstmals in einem öffentlichen "Akkusationsverfahren" eine offizielle Befragung und die Benennung entlastender Zeugen und Beweise zulässig waren. Dieses ursprünglich auf Geistliche angewandte Verfahren wurde i.L.d. Jahrhunderte auch auf Häretiker übertragen und diente seit dem 16. Jh. zur "Reinerhaltung des Glaubens" gegen den Protestantismus.

Wenngleich eine lange Traditionslinie zahlreicher Päpste die Bereitschaft zur Bekämpfung der sog. Ketzer erkennen lässt, so nimmt die eigentliche und institutionelle Ketzerverfolgung doch erst unter Gregor IX. 1231 ihren Anfang. Die Einsetzung der Folter zur Erlangung von Geständnissen durch die weltliche Obrigkeit erfolgt 1252 auf Veranlassung Innozenz' IV. Das Dekret schreibt das "officium inquisitionis" als Amt i.S. einer Ketzerverfolgungsbehörde fest.

1267 verliert die Inquisition schließlich ihre Abhängigkeit vom Papst. Gestärkt durch diese Unabhängigkeit gewinnt die Inquisition fortan zunehmend an Macht und erweitert sukzessive ihren Zuständigkeitsbereich. Sie nimmt nicht nur Einfluss auf politische und kirchenpolitische Fragen, sondern entwickelt sich zunehmend zu einem Organ mit umfassender Sozialkontrolle (sexuelle Vergehen, Plasphemie, Aberglaube etc.). Um protestantische Einflüsse im Keim zu ersticken kommt es im katholischen Europa zu einer Zensur, die Bücher verbietet, welche in irgendeiner Weise – sei es auch nur durch die Konfession des Autors – in Verbindung zum protestantischen Gedankengut stehen (Index seit 1547 in Portugal, seit 1551 in Spanien, seit 1559 in Italien). In Portugal und Spanien – von wo die kath. Normen in deren Kolonialgebiete exportiert wurden – verschwindet die Inquisition endgültig bis Mitte des 19. Jahrhunderts.2

Die römische Inquisition wird 1542 durch Paul III. gegründet. Mit der Bulle "Licet ab initio" wird eine Untersuchungskommission geschaffen, bestehend aus 6 Kardinälen, die als Instanz des Papstes stellvertretend über Glaubensfragen zu entscheiden hatte. Dieses Gremium erhält 1587 durch die Bulle "Immensa aeterni Dei" Sixtus' V. weitere Vollmachten. 1859 wird die Inquisition in Italien aufgehoben. Die als Garant für die Kirchen-Disziplin weiterexistierende "Congregatio Sancti Officii" wird erst 1965 unter Paul VI. aufgelöst. Ihre Zuständigkeiten gehen an die "Sacra Congregatio pro Doctrina Fidei", das ist die Glaubenskongregation, über.3

3 Der Modernismusbegriff im Kontext von Geschichte und Tradition

Wenngleich der Begriff des Modernismus mit dem Dekret "Lamentabili" und der Enzyklika "Pascendi" 1907 seinen Anfang nimmt4, so muss zumindest aus philosophiegeschichtlicher Perspektive konstatiert werden, dass das Phänomen "Modernismus" ein zeitloses ist, welches sich nicht auf eine einzelne Epoche reduzieren lässt. Was also ist das Besondere am modernen Gedankengut des beginnenden 20. Jahrhunderts? Was veranlasste die Kirche zur Auseinan- dersetzung mit dem Phänomen, die schließlich zur Verurteilung des Modernismus führte?

Bereits am 8. Dezember 1864 zählte Pius IX. in einem Anhang zur Enzyklika "Quanta Cura", dem sog. "Syllabus errorum"5, der ursprünglich nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war, 80 gesellschaftliche "Irrtümer" auf, die der Lehre der katholischen Kirche widersprechen. Hierin wurden in 10 Paragraphen folgende Positionen verworfen: Pantheismus, Naturalismus, Rationalismus, Indifferentismus, Latitudinarismus, Sozialismus, Kommunismus, Liberalismus sowie weitere populäre, den Glauben und die Sakramente betreffende Anschauungen. Ihre lehramtliche Kraft erhalten die einzelnen Punkte nicht durch die Enzyklika "Quanta Cura", sondern durch entsprechende Verweise auf frühere Lehrentscheidungen und Dokumente.6

Der Thematik entsprechend unterschied man zwischen einem engen Modernismusbegriff, der sich ausschließlich auf die Neuerungen auf theologischem Gebiet bezieht, und einem weiter gefassten Modernismusbegriff, der sich auf alle Gebiete erstreckt, die in irgendeiner Weise mit dem gesellschaftlichen Bereich des katholischen Lebens im Zusammenhang stehen. So vermochte man etwa in den weitgehend überkonfessionell ausgerichteten christlichen Parteien und Gewerkschaften einen "sozialen und politischen Modernismus" zu erkennen.7

Als Schöpfer des modernen Menschen gilt im Allgemeinen der Aufklärer Immanuel Kant (1724-1804), der mit seinem Wahlspruch "Sapere aude!" die Menschen zu selbständigem Denken auffordert. Kirchlicherseits sah man darin die Gefahr eines erkenntnistheoretischen Subjektivismus zu Lasten der Offenbarung und des als Wahrheit tradierten Glaubensgutes.

Der Glaube an die Inspiriertheit der Hl. Schrift war damit, zumindest wurde dies so perzipiert, nicht kompatibel.8 So wundert es nicht, dass die Glaubenshüter der katholischen Kirche, die seit frühester Zeit als Bewahrerin der Tradition und des rechten Glaubens angesehen wird, gegenüber solch grundlegenden geistigen Neuerungen, die im Grunde das Revolutionäre der Aufklärung in sich bergen, empfindlich reagierten.

Kritiker haben der Kirche vorgeworfen, es sei ihr mit ihrem restriktiv eingreifenden Verhalten ausschließlich um die Behauptung ihrer Autorität gegangen, nicht um die Sache an sich. Ob dies so zutrifft, sei dahingestellt. Jedenfalls war die Sorge der Kirche nicht ganz unbegründet.

Vielleicht sei es hier gestattet, den Girondisten Brissot zu zitieren, der rund einhundert Jahre zuvor während der Französischen Revolution treffend formulierte: "Im Krieg ist jedes Mittel recht und man kann Maßnahmen ergreifen, die in Friedenszeiten unpopulär wären."9

So war zwischen wirklicher und vermeintlicher Bedrohung nicht immer zu unterscheiden, zumal in einer Zeit, in der die Kirche zuerst in Frankreich und nach französischem Vorbild dann auch unter Bismarck offen bekämpft worden war. Dieser Krieg gegen die Kirche war von politischer Natur, und zwischen Politik und Philosophie ist der Grad recht schmal.

Die Sorge vor einer modernistischen Bedrohung war, zumindest subjektiv, nicht unbegründet. Daher waren seitens der Kirche Maßnahmen gerechtfertigt, ja geboten, konnte sie doch nicht zulassen, dass der kirchliche Glaube zu einer Homo-mensura-Theologie verkommen und ergo die Einheit des Glaubens auf dem Spiel stehen würde. Irrlehren10 hat es in der Geschichte der Kirche zu Genüge gegeben, und dem galt es, bereits im Vorfeld entgegenzuwirken.

4 Das Dekret "Lamentabili" und der Fall Loisy

Das Dekret Pius' X. gilt als das erste Dokument, das den Modernismus öffentlich verurteilt – der weiter oben angesprochene Syllabus war, wie bereits erwähnt, ein ursprünglich internes Papier, das seine lehramtliche Kraft dem Rekurs auf frühere Entscheidungen verdankt.

Lamentabili ist eine Liste zu verurteilender Sätze, die v.a. den Schriften des französischen Exegeten Alfred Loisy, Professor am Pariser Institut Catholique, entnommen sind. Die Schrif- ten seiner Anhänger Edouard Le Roy, Ernest Dimmet und Albert Houtin wurden dagegen nur sporadisch für Zitationen herangezogen. Doch nicht alle verworfenen Sätze entstammen der Feder dieser Autoren. Einige Sätze sind nur Folgerungen aus ihren Schriften, besonders aus Loisys Werken "L'Évangile et l'Église" (1902) sowie "Autor d'un petit livre" (1903), aber auch aus Houtins "La question biblique chez les catholiques de France au XIXe ciècle" (1902).

Ob es sich bei dieser Reihe von Sätzen tatsächlich um verborgene Implikationen handelt bzw. ob die Folgerungen tatsächlich den Intensionen der jeweiligen Autoren entsprechen, gilt nicht als gesichert. Es scheint also nicht ausgeschlossen, dass diese Sätze als Präventiva bereits den Übergang zu einem modernistischen Gesamtsystem11 darstellen, welches in ausgearbeiteter Form nur zwei Monate nach Lamentabili (Bestätigung durch Pius X. am 4. Juli 1907) in der Enzyklika "Pascendi dominici gregis" (8. September 1907) zu finden ist.

4.1 Entstehungsgeschichte

Das Dekret Lamentabili ist, wie bereits erwähnt, das Produkt der Auseinandersetzungen um die Thesen des Exegeten Alfred Loisy, die er in seinen Schriften und Vorlesungen vertreten hat. Die Denunzierung durch einen Kollegen setzte dann einen langwierigen Prozess in Gang, der schließlich zu dem päpstlichen Erlass geführt hat. Dieser Prozess lässt sich nach Professor Arnold12 der Zuständigkeit entsprechend in zwei Phasen unterteilen. Demzufolge umfasst die erste Phase jene Zeit, in der sich die Indexkongregation mit dem Fall Loisy beschäftigt hat. Einen zweiten Abschnitt bildet dann die Zuständigkeit der "Inquisition" (seit 1859 "Sanctum Officium"). Die Arbeit des Hl. Offiziums aber lässt sich wiederum in zwei Phasen unterteilen, nämlich in a) die Indizierung Loisys und b) die Ausarbeitung eines Elenchus bzw. "der lange Weg zu 'Lamentabili'". Ich halte es für zweckmäßig, mich dieser Einteilung anzuschließen.

4.1.1 Loisy vor dem Index

Erstmals angezeigt wurde Loisy 1893 wegen seiner textkritischen Analyse des Ijob-Buches. Darin hatte er u.a. die Auferstehungspassage (Ijob 19,25) als Vulgata-Variante gedeutet und damit - gewollt oder ungewollt - das Lehramt zu einer Stellungnahme herausgefordert. Die Indexgutachter betonten den rationalistischen Charakter der Exegese Loisys und fürchteten um die Absolutheit und die volle Historizität der Heiligen Schrift. Um aber das Ansehen des Institut Catholique von Paris nicht zu beschädigen verzichtete Leo XIII. auf eine Indizierung Loisys, zumal auch die Indizierung von Monseigneur Maurice d’Hulst, dem Leiter des Institut Catholique, im Raume stand. Ferner verfasste er, um die lehramtstreuen Exegeten durch diese Inkonsequenz nicht zu verwirren und um sie in ihrer Arbeit zu bekräftigen, die Bibelenzyklika "Providentissimus Deus", in der er die Inspiriertheit und die Irrtumslosigkeit der Hl. Schrift ohne Abstriche betont, was wiederum für außerordentlichen Zündstoff sorgte, weil dies auch die volle Historizität der Hl. Schrift zu implizieren schien. Es kam zu weiteren Irritationen, und die Konsequenz war, dass Loisy seine Stellung am Pariser Institut Catholique verlor.13

Eine vorläufige Wende zugunsten Loisys tritt ein, als nach dem Tod von Camillo Mazella SJ, bislang Kardinalpräfekt des Index, der Dominikaner Thomas Esser zum neuen Sekretär der Indexkongregation ernannt wird. Als 1900 einige Artikel Loisys, der trotz des Lehrverbots seine exegetische Arbeit unter einem Pseudonym fortgesetzt hatte, vom Pariser Erzbischof François Kardinal Richard de la Vergne angezeigt wurden, trug Esser unter Zuhilfenahme der Verfahrensordnung dazu bei, dass sich die Sache Loisy im Sande verlief.

Doch schon ein Jahr später wurde Loisys Artikel "La religion d'Israel" erneut denunziert, und dieses Mal kam es zu einem ordentlichen Verfahren. Abermals traf Loisy auf wohl gesonnene Gemüter im Index. Prof. Arnold weist darauf hin, dass der Gutachter und Sekretär der Bibel- kommission, David Fleming, durchaus "modern" argumentiert, wenn er die "Unterscheidung von Inspiration und Offenbarung" in seine Argumentation aufnimmt und damit möglichen Missverständnissen vorbeugt. Auch macht Fleming deutlich, dass es sich bei der Hl. Schrift nicht um einen kohärenten historischen Text handelt, sondern um eine Kollektion unterschied- licher Texte, weshalb sich aus ihr keine einheitliche "dogmatische" Tradition ableiten lasse. Seit 1902 aber gewann die Opposition gegen Loisy wieder die Oberhand.14

[...]


1 Arnold, C., "Lamentabili sane exitu (1907). Das Römische Lehramt und die Exegese Alfred Loisys", in: Zeit- schrift für Neuere Theologiegeschichte 11 (2004), 24-51. Ders., "Absage an die Moderne? Pius X. und die Entstehung der Enzyklika Pascendi (1907)", in: Theologie und Philosophie 80/2 (2005), 201-224.

2 Vgl. Kasper, W., "Inquisition" (Art.), in: Kasper, W. u. a. (Hrsg.), Lexikon der Kirchengeschichte [LdK], Freiburg / Basel / Wien 2001, Bd. I, 634-640.

3 Vgl. Kasper, W., "Inquisition" (Art.), in: LdK 2001, Bd. I, 640 f.

4 Vgl. Kasper, W., "Modernismus" (Art.), in: LdK 2001, Bd. II, 636-641.

5 Vgl. "Pius IX.: Syllabus (Sammlung von Irrtümern)", in Denzinger, H. (Begr.); Hünermann, P. (Hrsg.), Enchi- ridion symbolorum definitionum et declarationum de rebus fidei et morum. Kompendium der Glaubensbe- kenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen [GkL], Freiburg 1991, 798-809 [2901-2980].

6 Vgl. Castella, G., Papstgeschichte. Vom späten Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, Frechen 1965, Bd. II, 537 f.

7 Vgl. Pascendi (Art.) 2005, 202.

8 Dass diese Inspiriertheit auch durch Bilder möglich ist und dass dies den [Wahrheits-]Gehalt der Inspiration nicht zwingend verändert - man denke etwa an die inspirierten Träume des Pharaos und die Deutung Josefs [Gen 41, 1-36] - wurde damals noch nicht so gesehen. Doch inzwischen hat sich auch hier das Blickfeld gewei- tet und die ursprüngliche Angst vor allem Neuen hat sich in eine vom Vertrauen in Gottes Führung getragene Gelassenheit gewandelt. Siehe dazu die Verlautbarung der Päpstlichen Bibelkommission "Die Interpretation der Bibel in der Kirche" vom 23. April 1993, Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.), Bonn 2004.

9 Frei zitiert nach: Schmid, H. D. (Hrsg.), Fragen an die Geschichte, Frankfurt 1981, Bd. III, 157.

10 Dass es in der Gschichte der katholischen Kirche auch Lehren gegeben hat, die in Ermangelung der nötien Gelassenheit, aus Gründen persölicher Eitelkeit oder aus politischen Motiven heraus vorschnell als "Irrlehren" qualifiziert und verurteilt worden sind, soll hier nicht bestritten werden, c. p. jedoch außer Acht bleiben. Hier soll einzig auf die wohl begründete und angemessene Sorge um den katholischen Glauben hingewiesen sein.

11 Vgl. DH [GkL] 1991, 940.

12 Vgl. Arnold, Lamentabili (Art.) 2004, 24-51.

13 Vgl. Lamentabili (Art.) 2004, 28 f.

14 Vgl. Lamentabili (Art.) 2004, 29 ff.

Details

Seiten
19
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783668027381
ISBN (Buch)
9783668027398
Dateigröße
462 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v303627
Institution / Hochschule
Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main
Note
2,3
Schlagworte
Inquisition Hl. Offizium Neuzeit Antimodernismus Lamentabili Pascendi Alfred Loisy

Autor

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