Lade Inhalt...

Über den Wandel einer Klage. Eine theologische Exegese des Psalm 6

Hausarbeit 2014 27 Seiten

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorbereitung der exegetischen Arbeit
2.1. Begründung der Bibelauswahl
2.2. Differenzierte Verseinteilung des Textes
2.3. Erste Gedanken zum Text

3. Exegetische Arbeit am ausgewählten Text
3.1. Beobachtungen am Text
3.1.1 Textabgrenzung
3.1.2 Kontextanalyse
3.1.3 Strukturanalyse
3.2. Entstehung des Textes
3.2.1 Trennung von Tradition und Redaktion
3.2.2 Sitz im Buch
3.3. Hintergrund des Textes
3.3.1 Formgeschichte
3.3.2 Bestimmung wichtiger Schlüsselbegriffe
3.4. Theologische Relevanz der exegetischen Arbeit

4. Quellen-und Literaturverzeichnis
4.1. Quellen
4.2. Hilfsmittel
4.3. Sekundärliteratur

5. Anhang

1. Einleitung

Der nicht genau datierbare sechste Psalm[1], der sich im ersten Buch des Psalters, dem ersten Davidpsalter[2] befindet, handelt von einem Einzelnen, der sich anscheinend in großer Not befindet. Im Vordergrund stehen Angst und Verzweiflung im Widerspruch zu dem Stimmungsumschwung am Ende des Psalms.[3] Die Not wird klagend als Lied oder Gebet vor Gott gebracht. Die Sprache zeichnet sich wie alle Psalmentexte durch eine gewisse poetische Prägung aus, die vor allem durch Parallelismen gekennzeichnet wird.[4]

Laut Gunkel gehört dieser Psalm in die Gattung der Klagelieder. In der Psalmenforschung ist allerdings umstritten, auf was sich die Klage bezieht und daraus folgend, wie der Text ausgelegt werden kann. So kann der Psalm als Krankheits- oder Feindpsalm gedeutet werden, während die altkirchliche Tradition ihn zu den sieben Bußpsalmen zählt. Möglich ist allerdings auch, dass nicht genau definiert werden kann, auf welchen Bereich sich die Not in der Klage bezieht.[5] Dabei spielt der Sitz des Lebens für die Bestimmung der Psalmengattung eine entscheidende Rolle. Neben diesem formgeschichtlichen Aspekt soll der Psalm in der hier vorliegenden historisch-kritischen Exegese durch verschiedene Methodenschritten näher beleuchtet werden. Dabei sollen in einem vorbereitenden Schritt Basisgrundlagen für Exegese erläutert werden. Die anschließende Arbeit am ausgewählten Text konzentriert sich zum Einen auf den Text an sich, zum Anderen auf dessen entstehungsgeschichtlichen Werdegang, sowie auf den Hintergrund des Psalms. Abschließend soll die theologische Relevanz dieses Psalms dargestellt werden.

2. Vorbereitung der exegetischen Arbeit

2.1. Begründung der Bibelauswahl

Da die vorliegende Exegese ohne Hebräisch Kenntnisse verfasst wird, muss nach einer geeigneten Bibelübersetzung gesucht werden, die als Arbeitsgrundlage dienen soll.[6] Die verschiedenen Übersetzungen des Psalms 6 in den verschiedenen Bibelausgaben und Kommentarreihen zeigen auf, dass der ursprünglich hebräische Text differenziert verstanden und übersetzt wurde. Dies mag zum einen daran liegen, dass jede Übersetzung eine eigene Deutung mit sich zieht.[7] Zum anderen werden bei jeder Übersetzung Schwerpunkte gesetzt, die einen bestimmten Übersetzungstyp[8] charakterisieren. So gilt beispielsweise die Zürcher Bibel als eine wissenschaftliche Übersetzung, während von der sinngetreuen Übersetzung Luthers behauptet wird, sie sei teilweise ungenau.[9]

Um meine Auswahl der Bibelübersetzung fundiert begründen zu können, sehe ich eine notwenige Maßnahme darin, verschiedene Übersetzungen miteinander zu vergleichen. Ein Blick in die Text der Lutherbibel, der Zürcher Bibel, der Septuaginta Deutsch, sowie der Einheitsübersetzung macht deutlich, dass die Übersetzungen nur in einem geringen Maße voneinander abweichen. Auffällig sind aber diejenigen Textstellen, die sich unterscheiden.[10]

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ich zunächst die Zürcher Bibel favorisierte, da sie dafür bekannt ist den Text möglichst genau zu übersetzen und mir daher für diese wissenschaftliche Arbeit am geeignetsten erschien. Nachdem ich jedoch den Text in den verschiedenen Bibelübersetzungen verglichen habe, stellte ich fest, dass die eindrückliche und durch Interjektionen geprägte Sprache Martin Luthers für mich mit mehr Sympathie verbunden war. Dies mag zum daran liegen, dass ich im evangelisch-lutherischen Kreis aufgewachsen bin und mir daher der Wortlaut der Lutherbibel sehr vertraut ist. Zum anderen sehe ich in der zwar freieren, aber auch meines Erachtens gefühlvolleren Übersetzung die Chance, dass der Text mit mehr Verständnis gelesen wird und der Leserschaft demzufolge mehr ins Herz geht. Im direkten Vergleich der Bibelübersetzungen habe ich außerdem feststellen können, dass Luther weitestgehend den parataktischen Satzbau, der die hebräischen Sprache prägt, beibehalten hat und folglich nicht so weit vom Urtext entfernt ist, wie oft vermutet wird. [11]

2.2. Differenzierte Verseinteilung des Textes

Psalm 6 Bußgebet in Anfechtung (Der erste Bußpsalm) [12]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.3. Erste Gedanken zum Text

Ich lese einen Text eines Klagenden, in dem eine Wandlung vollzogen wird. Anfangs ist der Klagende von Angst und Verzweiflung geprägt, was sich in häufigem Anbeten Gottes kennzeichnet. Es kann mit dem Schreien eines neugeborenen Kindes verglichen werden, das nach verzweifelt nach seiner Mutter ruft, um auf sich aufmerksam zu machen. Gott wird ein Argument vorgeschlagen, das ihn umstimmen soll. Der Klagende verändert seine Stimmung gegenüber Gott während des Psalms. Zunächst klagt er wütend, dann erschöpft und schließlich voller Zuversicht.

3. Exegetische Arbeit am ausgewählten Text

3.1. Beobachtungen am Text

Nachdem es im vorherigen Teil schon zu Begegnungen mit dem Text des achten Psalms kam und ein erster Einblick gewährt wurde, soll es in diesem Teil darum gehen, den Text an sich synchron zu betrachten. Hierbei wird es ein Hauptaugenmerk sein, die semantische Struktur zu beschreiben.

3.1.1 Textabgrenzung

Um den hier zu behandelnden Ps 6 in seiner semantischen Struktur untersuchen zu können, ist es zunächst einmal von Nöten, dass der Text von seinem Kontext abgegrenzt wird und damit klar wird, wo der Text anfängt und wo er aufhört. Zunächst einmal könnte man vermuten, dass die Überschriften in V.1 von Ps 5, 6 und 7 bereits eine Abgrenzung nach vorne und hinten vorgeben. Da sich diese Überschriften aber im ursprünglichen Text nicht finden lassen, ist anzunehmen, dass sie sekundär hinzugefügt wurden.[13] Trotz dieser Tatsache, kann Ps 6 klar abgrenzt werden. Eine Abgrenzung nach vorne liegt dadurch vor, dass in Ps 6 eine neue Situation beschrieben wird. Im vorhergehenden Ps 5 geht es thematisch darum, dass der Psalmist, bei dem es sich laut der Überschrift um David[14] handelt, betet und ihn um Hilfe in einer Rechtsnot[15] bittet. Es geht hier allein um die Schuld der anderen, die im Psalm als Feinde bezeichnet werden. Das Gebet wird mit einem Segen abgeschlossen. Im nachgehenden Ps 6 verändert sich die Situation dadurch, dass sich der Psalmist selbst von Gott bestraft fühlt und daher die eigene Schuld im Vordergrund steht. Hier sehe ich eine Zäsur, die beide Psalmen voneinander abgrenzt. Es scheint, als ob eine persönliche Krisensituation des Psalm Dichters[16], verbunden mit persönlicher Sünde, dazu führt, Gott in einem Gebet um Verschonung zu bitten. Während der vorherige Psalm zeitlich am Morgen gebetet wird, deutet Ps 6,7 an, dass es sich um ein nächtliches Gebet[17] handelt. Nach hinten ist eine Abgrenzung dadurch erschwert, dass in Ps 6 von V.9 bis V.11 durch die plötzlich auftretende Ansprache der Feinde und Zuversichtlichkeit ein inhaltlicher Bruch dargestellt wird. Allerdings sehe ich diesen Bruch nicht als ein Zeichen für den Beginn eines neuen Gebetes, bzw. neuen Textabschnittes, sondern gehe davon aus, dass dieser Teil noch zu dem Psalm gehört. Die Klage wird darin erhört und damit wird ein Bezug zu den V.2 bis V.9 genommen. Für diese Abgrenzung nach hinten spricht, dass der Aufbau der Klagelieder, zu denen ich Ps 6 zähle, oftmals mit einem Ausspruch der Erhörungsgewissheit beendet wird.[18] Obwohl der Psalmist in Ps 7 ebenso wie am Schluss des Ps 6 über Feinde klagt, steht dieser Psalm unter einer anderen Thematik und lässt deshalb einen inhaltlichen Neubeginn vermuten. Zum Einen wird, wenn man die Überschrift trotz der redaktionellen Einfügung beachtet, in V.1 eine biografische Angabe gemacht, die einen eindeutigen situativen Bezug herstellt und diesen Psalm damit vom vorherigen Psalm abgrenzt. Zum Anderen bezieht sich dieser Psalm auf einen unschuldig Angeklagten, der von Feinden verfolgt wird und aus diesem Grund zu Gott betet. Auffallend ist auch, dass durch die zeitliche Angabe in Ps 7,12 davon ausgegangen werden kann, dass dieser Psalm auf den Tag bezogen ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die zu beobachtende Perikope des Ps 6 keine Kohärenz zu den vor und hinter ihr liegenden Texte aufweist.

3.1.2 Kontextanalyse

Das Psalmenbuch kann als „Spiegel der unsystematischen, ja widersprüchlichen Vielfalt des Lebens selbst […]“[19] bezeichnet werden. Dabei stellt sich die Frage, in welchem engeren und weiteren Kontext Ps 6 in diesem Zusammenhang steht.

Auf den Mikrokontext bezogen betrachte ich Ps 6 als einen Bestandteil einer planvollen Anordnung der Pss 3-14, die auch als iuxtapositio[20] bezeichnet wird. In dieser Komposition „geht es um die vielfältigen Sorgen und Nöte der kleinen Leute.“[21] Die Psalmen 3-7 werden als individuelle Klage- und Bittgebete durch die im Zentrum stehende Pss 8 und 9 unterbrochen und mit Pss 10-14 fortgesetzt. Mit Ps 8 kommt es nach all den klagenden Gebeten (u.a. auch Ps 6) zu einem hymnisch anmutenden Text, der die in Ps 3-7.10-14 dargestellte verletzte Menschenwürde aufgreift[22] und Gott als Herrscher[23] preist. Ferner kann mikrokontextuell bei der Psalmengruppe 3-7 eine sogenannte concatenatio festgestellt werden, die sich dadurch äußert, dass die Psalmen ein bestimmtes Motiv verfolgen. So steht Ps 6 innerhalb der Psalmen 3-7 für eine paradigmatische Notsituation. Während die Psalmen 3-5.7 die Leidenssituation der Feindbedrängnis, sozialen und rechtlichen Not beschreiben, wird in Ps 6 eine Situation der Krankheit[24] geschildert. Alle erwähnten Psalmen sind durch ein gewisses Zeitschema miteinander verbunden und werden aus der Perspektive eines einzelnen Klagenden beschrieben. Ebenso spielt die Rettungsgewissheit in jedem der fünf Psalmen eine bedeutende Rolle.[25]

Für die Analyse des Makrokontexts betrachte ich einerseits den gesamten ersten Davidpsalter. Dieser erstreckt sich von Ps 3-41 und soll als größte Gruppierung die Basis der Psalmensammlung sein.[26] In ihm sind, analog zu Ps 6, überwiegend Texte enthalten, die von individuell Klagenden in Notsituationen handeln und in denen der Beter um Gottes Erhörung und Rettung bittet. So finden sich in Ps 38[27].41 Parallelen zu Ps 6, da auch dort von Krankheit die Rede ist. In Ps 30,10 wird wie in Ps 6,9 ein argumentum ad deum[28] eingebracht, das den drohenden Tod des Psalmisten anspricht. Zudem ist eine intertextuelle Kohärenz zwischen Ps 6 und dem Hiob-Buch[29], dem Jesaja-Buch[30], sowie dem Jeremia-Buch möglich.[31] Zentrales Element in Ps 6 scheint die eigene Schuld zu sein, die von Gott vergeben werden soll. Grundsätzlich stellt sich hier die Frage, ob der Psalm eine bestimmte biografische Phase im Leben Davids widerspiegelt. Eine der Möglichkeiten besteht darin, den Psalm auf die Batseba-Episode in 2. Sam 11[32] zu beziehen. Alternativ könnte Ps 6 im Kontext mit der Vergewaltigung Tamars in 2. Sam 13,2-22 und dem damit zusammenhängenden Batseba-Aufruhr stehen.[33] Allerdings werden diese Vermutungen von den meisten Exegeten nicht in Betracht gezogen.

3.1.3 Strukturanalyse

Es ist davon auszugehen, dass der Psalmentext 6, ebenso wie andere biblische Texte „nach einem bestimmten Plan gestaltet [ist] […]“.[34] Bei der nun folgenden Analyse der Struktur des Textes sollen die einzelnen Bausteine des Textes, sein Aufbau und der oben erwähnte Plan beleuchtet werden. Hierzu ist es von Nöten, die Texteinheit in Sinneinheiten zu gliedern.[35] Wie schon oben erwähnt, gehört die Überschrift in V.2 nicht in den ursprünglichen Textbestand und wird deshalb nicht mit in die Gliederung aufgenommen. Auffällig ist erst einmal, dass sich der Beter in Ps 6 größtenteils an Gott wendet, während er in den letzten drei der insgesamt elf Verse Feinde anspricht, die bis V.8c überhaupt nicht vorkommen und in der Psalmenexegese unterschiedlich interpretiert werden.[36] An dieser Stelle muss gesagt werden, dass in den V.7f. nicht eindeutig klar ist, ob sich die Sprechrichtung wie in den Versen vorher an Gott richtet.[37] Dieser Eindruck kommt dadurch zustande, dass in den V.2-6 Gott viermal im Vokativ angesprochen wird, während diese Anrede in V.7-8 nicht fortgesetzt wird. Die V.9-11 sprechen von Gott in der dritten Person und der Imperativ in V.9 verändert sich durch einen Numerus Wechsel von der zweiten Person Singular zur zweiten Person Plural. Im Gesamten gesehen, bedient sich der Psalm drei Wortfeldern, die sich mit Schuld und Buße, Krankheit und der Anwesenheit von Feinden beschäftigen.[38] Ein Wechsel der Lexeme[39] in V.2f.3 bewirkt ein dynamisches Gebet.[40] Der Psalm zählt innerhalb des Psalters zu den zehn Psalmen, die durch eine besonders formelhafte Sprache[41] geprägt sind. Dabei entsteht durch mehrere im Text vorkommende Leerstellen[42], der Eindruck, dass der Psalm bewusst offen gehalten ist und dadurch mehreren Betern unterschiedlicher Anliegen zugänglich wird. Semantisch betrachtet, kommen sehr viele Verbformen im Modus des Imperativs vor. Stilistisch fällt auf, dass die Verse fast ausschließlich in (synonymen) Parallelismen[43] gehalten sind, welche dazu dienen, bestimmten Aussagen zu unterstreichen und ihnen damit Nachdruck zu verleihen. Hauptsächlich sind die Verse bis auf Ausnahmen paarweise als Bikola[44] gestaltet worden. Lediglich in V.2 und V.11 stehen alleinstehende Bikola. Die V.7 stellt das einzige Trikolon des Psalms dar, wobei V.7a auch als Monokolon mit einer Art Scharnierfunktion[45] verstanden werden könnte, der die Psalmhälften markiert.[46] Der V.10 weist eine chiastische Struktur auf.

[...]


[1] Vgl. Seybold: Psalmen, S.43.

[2] Vgl. Zenger: Einleitung, S.353.

[3] Vgl. Schmitt: Arbeitsbuch, S.421.

[4] Vgl. Seybold: Einführung, S.58.

[5] Vgl. Zenger: Einleitung, S.361.

[6] Vgl. Becker: Exegese, S.13.

[7] Vgl. Becker: Exegese, S.161.

[8] Vgl. Becker, Exegese, S.14.

[9] Vgl. Becker, Exegese, S.161.

[10] Zur Verdeutlichung der Unterschiede soll eine tabellarische Übersicht im Anhang dienen. In dieser Arbeit muss auf eine detailliertere Analyse verzichtet werden, u.a. weil ich nicht auf den hebräischen Text zurückgreifen kann.

[11] Die Verssegmentierung begründet sich in folgenden Regeln: 1. Verse werden segmentiert, wenn vollständige Hauptsätze parataktisch miteinander verbunden sind; 2. Verse in Form von Hauptsätzen werden segmentiert, wenn sie durch Interpunktion für sich alleine stehen können; 3.Hauptsätze, die mit Nebensätzen hypertaktisch verbunden sind werden durch Versbezeichnung a1,a2 etc. abgegrenzt; 4. Unvollständige Sätze werden nicht segmentiert.

[12] Grundlage der Exegese ist die Bibelübersetzung von Martin Luther in der revidierten Fassung von 1984.

[13] Zenger: Einleitung, S. 353.

[14] In diesem Zusammenhang sei die Davidisierung erwähnt, die davon ausgeht, dass die Verfasserschaft vieler Psalmen David redaktionell zugeschrieben wurde (Vgl. u.a. Zenger/Hossfeld: Psalmen, S. 16).

[15] Ps 5,4; Vgl. Zenger: Einleitung, S. 352.

[16] Ps 6,3 deutet mit dem Verb heilen auf eine mögliche Krankheit hin.

[17] Vgl. Zenger, Einleitung, S. 352.

[18] Vgl. Schmitt: Arbeitsbuch, S. 421.

[19] Zenger/Hossfeld: Psalmen, S.8.

[20] Zenger: Einleitung, S. 349.

[21] Berges/Hoppe: Arm und Reich, S. 49.

[22] Vgl. Zenger: Einleitung, S.352.

[23] Vgl. Ps 8,2.

[24] In diesem Zusammenhang

[25] Vgl. zu diesem Abschnitt Zenger/Hossfeld: Psalmen, S. 56.

[26] Vgl. Seybold: Einführung, S .24.

[27] Ps 38,2 stimmt mit 6,2 vollkommen überein.

[28] Vgl. Rechberger: Klage, S. 71.

[29] siehe vor allem Hi 17,7 im Vergleich zu Ps 6,8a.

[30] Hier steht Jes 38,18 im Kontext zu Ps 6,6.

[31] Vgl. Kraus: Psalmen I, S.184; vor allem Jer 10,24 im Hinblick auf Ps 6,2; Jer 45,3 im Vergleich zu Ps 6,7a.

[32] Vgl. Ps 51.32.

[33] Die feministische Exegese analysiert Ps 6 im Kontext der Vergewaltigung Tamars und deutet ihn daher als Klagegebet ihrerseits; Vgl. Kuckhoff: Psalm 6, S.17.

[34] Vgl. Seybold: Einführung, S. 65.

[35] Vgl. Seybold: Einführung, S. 67.

[36] Vgl. Hossfeld/Zenger: Psalmen, S. 67.

[37] Vgl. Kuckhoff: Psalm 6, S.40.

[38] Schuld in V.2; Krankheit in V.3c durch das Verb heilen; Feinschaft ab V.8c.

[39] in V.2 überwiegen die Lexeme ‚Zorn‘, ‚Grimm‘, ‚strafen‘, während sie in V.3.5 durch ‚heilen‘, ‚gnädig‘, ‚erretten‘ und ‚Güte‘ ersetzt werden.

[40] Vgl. Rechberger: Klage, S.289.

[41] Vgl. Hossfeld/Zenger: Psalmen, S.68; formelhaft meint, dass dieser Psalm dem Charakter eines Formulars entspricht und daher situativ verschiedentlich einsetzbar ist.

[42] in atl. Erzählungen meist nur als Strategie verwendet; Vgl. dazu: Utzschneider: Arbeitsbuch, S.147; hier ist zum Beispiel das Verb ‚heilen‘ nicht spezifiziert worden und lädt zur individuellen Rezeption ein.

[43] siehe V.2; V.3; V.5; V.7; V.10; V.11.

[44] Fachwissenschaftlich auch ‚Distichos‘ genannt.

[45] Vgl. Kuckhoff, Psalmen, S.41.

[46] Vgl. zu diesen Ausführungen Rechberger: Klage, S.251.

Details

Seiten
27
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668016187
ISBN (Buch)
9783668016194
Dateigröße
557 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v302908
Institution / Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster – Evangelisch-Theologische Fakultät
Note
1,0
Schlagworte
über wandel klage eine exegese psalm

Autor

Zurück

Titel: Über den Wandel einer Klage. Eine theologische Exegese des Psalm 6