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Übungen zur Außenwirtschaftslehre. Klausurfragen mit Lösungsteil

Prüfungsvorbereitung 2015 75 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Teil I – Chancen und Risiken für Unternehmen
I AB 1.1. Chancen und Risiken im Außenhandel
I AB 1.2. Beispielfall Exportrisiken – präventive Maßnahmen
I AB 2.1. Handelshemmnisse – Handelsblöcke
I AB 2.2. Öffnung des Welthandels – Organisationsformen
I AB 3.1. Handelsarten – praktische Beispiele
I AB 3.2. Handelsarten - Verständnisfragen

Teil II - Außenhandelssituationen
II AB 1.1. Erforderliche Änderungen im Organigramm bei einer Aufnahme von Außenhandelsaktivitäten
II AB 2.1. Unterschiedliche Gründe für Außenhandelsbeziehungen deutscher Produzenten
II AB 2.2. Gründe weshalb Unternehmen Außenhandelsbeziehungen aufnehmen Fallbeispiele
II AB 2.3. Produktanforderungen für Erfolge im Export
II AB 3.1. Vertriebsanforderungen – optimale Handelsarten
II AB 3.2. Auswahl der optimalen Vertriebswege für die Länder in denen das Unternehmen aktiv werden möchte
II AB 3.3. Vor- und Nachteile eines Joint-Venture
II AB 3.4. Vorbereitung und Entscheidung über den Eintritt in einen Auslandsmarkt
II AB 3.5. Zusammenfassenden Aufgabe zur Markterschließung Fallstudie
II AB 3.6. Zusammenfassende Aufgabe

Teil III – Durchführung von Auslandsgeschäften
III AB 1.1. Konnossement – Kaufvertragsrecht – Gefahrenübergang
III AB 2.1. Incoterms – Gefahren und Risikoübergang
III AB 3.1. Dokumenteninkasso – Factoring
III AB 4.1. Das Dokumentenakkreditiv als wichtige Zahlungsabwicklungs- und Zahlungssicherungsform
III AB 4.2. Finanzierungsmöglichkeiten Export: Vor- und Nachteile
III AB 5.1. Rückwärtskalkulation mit Finanzierungskosten
III AB 5.2. Kalkulation Kompensationsgeschäft
III AB 5.3. Exportkalkulation mit Finanzierungskosten
III AB 6.1. Import-/ Exportgeschäfte, Handelsarten, Zölle
III AB 6.2. Zoll - EUST – Zahlungsverkehr
III AB 6.3. Angebot: Kalkulation – Währung – Zollwert – Zoll
III AB 6.4. Kalkulation: Import – Zoll – Verkauf Inland
III AB 6.5. Rund um den Zoll

Teil IV – Finanzierung und Absicherung von Auslandsgeschäften
IV AB 1.1 Fallstudie: Import Drittland – Zwischenhändler – EUST –Währungsrisiko
IV AB 1.2. Fallstudie: Besonderer Zollverkehr – EUST – Ausfuhr - Währungsrechnung
IV AB 2.1. Außenhandelsrisiken – Absicherung – Finanzierung

Teil V – Gesamtwiederholungsaufgaben zur Prüfungsvorbereitung
V AB 1 Wiederholungsaufgaben Importe
V AB 2 Berechnung der Einfuhrabgeben
V AB 3 Wissen um die Ausfuhr
V AB 4 Erstkäufer – Liefer- und Zahlungsbedingungen – Währungsrisiko
V AB 5 Import – Verzollung – Währungsabsicherung

LÖSUNGEN

I AB 1.1. Chancen und Risiken im Außenhandel
I AB 1.2. Beispielfall Exportrisiken – präventive Maßnahmen
I AB 2.1. Handelshemmnisse – Handelsblöcke
I AB 2.2. Öffnung des Welthandels – Organisationsformen
I AB 3.1. Handelsarten – praktische Beispiele
I AB 3.2. Handelsarten - Verständnisfragen
II AB 1.1. Erforderliche Änderungen im Organigramm bei einer Aufnahme von Außenhandelsaktivitäten
II AB 2.1. Unterschiedliche Gründe für Außenhandelsbeziehungen deutscher Produzenten
II AB 2.2. Gründe weshalb Unternehmen Außenhandelsbeziehungen aufnehmen Fallbeispiele
II AB 2.3. Produktanforderungen für Erfolge im Export
II AB 3.1. Vertriebsanforderungen – optimale Handelsarten
II AB 3.2. Auswahl der optimalen Vertriebswege für die Länder in denen das Unternehmen aktiv werden möchte
II AB 3.3. Vor- und Nachteile eines Joint-Venture
II AB 3.4. Vorbereitung und Entscheidung über den Eintritt in einen Auslandsmarkt
II AB 3.5. Zusammenfassenden Aufgabe zur Markterschließung Fallstudie
II AB 3.6. Zusammenfassende Aufgabe
III AB 1.1. Konnossement – Kaufvertragsrecht – Gefahrenübergang
III AB 2.1. Incoterms – Gefahren und Risikoübergang
III AB 3.1. Dokumenteninkasso - Factoring
III AB 4.1. Das Dokumentenakkreditiv als wichtige Zahlungsabwicklungs- und Zahlungssicherungsform
III AB 4.2. Finanzierungsmöglichkeiten Export: Vor- und Nachteile
III AB 5.1. Rückwärtskalkulation mit Finanzierungskosten
III AB 5.2. Kalkulation Kompensationsgeschäft
III AB 6.1. Import-/ Exportgeschäfte, Handelsarten, Zölle
III AB 6.2. Zoll - EUST – Zahlungsverkehr
III AB 6.3. Angebot: Kalkulation – Währung – Zollwert – Zoll
III AB 6.5. Rund um den Zoll
IV AB 1.1 Fallstudie: Import Drittland – Zwischenhändler – EUST -Währungsrisiko
IV AB 1.2. Fallstudie: Besonderer Zollverkehr – EUST – Ausfuhr - Währungsrechnung
IV AB 2.1. Außenhandelsrisiken – Absicherung – Finanzierung
V AB 1 Wiederholungsaufgaben Importe
V AB 2 Berechnung der Einfuhrabgaben
V AB 3 Wissen um die Ausfuhr
V AB 4 Erstkäufer – Liefer- und Zahlungsbedingungen – Währungsrisiko
V AB 5 Import – Verzollung – Währungsabsicherung

Teil I – Chancen und Risiken für Unternehmen

I AB 1.1. Chancen und Risiken im Außenhandel

In der nachfolgenden Tabelle sind potentielle Risiken von Außenhandelsgeschäften aufgelistet. Erläutern sie diese Risiken und zeigen sie Maßnahmen auf, mit denen man diese Risiken erkennen und einschränken kann.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

I AB 1.2. Beispielfall Exportrisiken – präventive Maßnahmen

Ihr Unternehmen möchte seine Waren in naher Zukunft nach Ägypten exportieren. Ägypten ist gegenwärtig ein instabiles Land. Neben Währungsrisiken können ökonomische Risiken, Länderrisiken, Konvertierungsrisiken und andere Probleme entstehen.Ihr Vertrieb erwägt dennoch in ein Land mit derartigen Risiken zu exportieren, um zum einen die gute Gewinnspanne zu nutzen und zum anderen die Produkte bekannt zu machen.

Erläutern sie dem Geschäftsführer drei Risiken die neben den Währungsrisiken bestehen und zeigen sie ihm jeweils präventive Maßnahmen zur Vermeidung dieser Risiken auf.

I AB 2.1. Handelshemmnisse – Handelsblöcke

1. Erläutern sie die Vor- und Nachteile von Außenhandelsgeschäften für eine Volkswirtschaft.
2. Erklären sie die Wirkung von tarifären und nichttarifären Handelshemmnissen auf den Exportund Import einer Volkswirtschaft.
3. In welchen Situationen ist es für eine Volkswirtschaft unabdingbar Importe aus anderenWirtschaftsräumen vorzunehmen?
4. Wie heißen die ersten vier Stufen im Prozess des Zusammenschlusses von Ländern imwirtschaftlichen und "politischen" Bereich?
5. Nennen sie drei Gründe für die Öffnung des eigenen Marktes nach außen aus der Sicht vonHandelstreibenden.
6. Nennen sie zwei Gründe dafür dass es für ein Unternehmen nicht möglich oder sinnvoll istWaren von ausländischen Unternehmen zu importieren.
7. Erläutern sie die Merkmale einer Freihandelszone? Welche Auswirkung hat eine Freihandelszoneauf die Produktivität, auf die Preise und das Wohlstandsniveau?

I AB 2.2. Öffnung des Welthandels – Organisationsformen

1. Handelshemmnisse:

Nenne vier nichttarifäre Handelshemmnisse und erläutere welchen Zweck die Staaten, die diese Handelshemmnisse anwenden verfolgen.Führen diese Handelsschranken zu einer Verbesserung der Wirtschaftskraft in dem Land, das diese Hemmnisse einführt?Welche Gefahren sind mit Handelsschranken für die Wirtschaft in diesem Wirtschaftsgebiet verbunden?

2.Organisationen im Welthandel Wel Welche Aufgaben hat der Pariser Club?

Welche Staaten sind bei G8 vertreten? Welche Ziele haben die G8 Treffen?

I AB 3.1. Handelsarten – praktische Beispiele

1. Aus welchen Gründen entscheiden sich deutsche Firmen für die Gründung einer Tochterfirma im außereuropäischen Ausland?

2. Welche Arten von Direktinvestitionen gibt es? Ab welcher prozentualen Beteiligungshöhe liegt eine Direktinvestition vor?

3. Bei welchen Vorgängen handelt es sich aus deutscher Sicht um eine Direktinvestition?

a. Ein Coburger Unternehmen leiht seiner amerikanischen Tochterfirma € 100.000 für 6 Monate.
b. Ein Bamberger Unternehmen beteiligt sich mit 32% an einer italienischen Firma.
c. Ein Würzburger Unternehmen gründet ein Joint Venture mit einem japanischen Unternehmen inTokyo.
d. Ein Münchner Unternehmen errichtet in Polen eine Produktionsstätte.
4. Die Bezeichnung direkter und indirekter Export beziehen sich auf die Grenzen zwischen den einzelnen Staaten der EU oder auf die Außengrenze der EU zu nicht EU-Staaten?

5. Um welche Handelsart handelt es sich bei den folgenden Vorgängen:

a. Ein Augsburger Unternehmer gründet eine Firma in Kroatien.
b. Ein Würzburger Teppichhändler bezieht Teppiche aus Georgien.
c. Die Firma Brose Bamberg verkauft Sitzverstellungen in die Niederlande.
d. Ein Bamberger Unternehmen verkauft Maschinen an ein Handelsunternehmen in Wien. Dieses verkauft die Maschinen nach Moskau.
e. Ein Münchner Unternehmen kauft eine Schweizer Firma.
f. Ein Frankfurter Unternehmen übernimmt für seine brasilianische Tochtergesell-schaft eine Garantie für einen Kredit , den eine brasilianische Bank an die Tochter-gesellschaft vergibt.

5. Was versteht man unter einem Transithandel .

6. Ein deutscher Unternehmer liefert Stoff nach Polen und lässt dort Hosen nähen. Handelt es sich hierbei um einen passiven oder aktiven Veredlungsverkehr?

I AB 3.2. Handelsarten - Verständnisfragen

1. Was ist das wesentliche Unterscheidungsmerkmal für direkten und indirekten Außenhandel?

2. Wovon wird die Wahl des Distributionsweges vor allem abhängen?

3. Stelle Vor- und Nachteile des direkten und indirekten Exportes allgemein und anhand konkreter Beispiele gegenüber!

4. Kennzeichne typische Distributionsmöglichkeiten im direkten und im indirekten Export!

5. Aus welchen Gründen werden Transithandelsgeschäfte durchgeführt?

6. Welche Bedeutung hat die Deckadresse im Transithandel?

7. Was ist unter Veredlungsverkehr zu verstehen?

8. Wann wird der aktive und wann der passive Veredlungsverkehr in einem Land steigen?

9. Welche Arten von Schutzrechten gibt es bzw. wofür werden sie erteilt?

10. Wo und wie werden Schutzrechte angemeldet

11. Wie unterscheiden sich Lizenzabkommen und Franchising?

12. Welche Probleme können bei Lizenzabkommen auftreten?

13. In welchem Verhältnis stehen Einnahmen und Ausgaben für Lizenzverträge bei den wichtigsten Industrienationen?

14. Kennzeichne häufig auftretende Lizenzarten!?

15. Worauf beziehen sich Managementverträge und in welchen Branchen treten sie auf?

17. Wie werden Direktinvestitionen im Außenwirtschaftsrecht definiert?In welchen Ländern werden vor allem deutsche Direktinvestitionen durchgeführt?

18. a) Welches war im letzten Jahrzehnt das weltweit attraktivste Investitionsland?
b) Wie hoch war im Vergleich das Volumen ausländischer Investitionen in Deutschland?

19. Beschreibe das Aktivitätsfeld eines Global Players im Sinne einer internationalen Marketingstrategie!

20. Welche Entscheidungskriterien müsste ein kapitalintensives (ein lohnintensives) Unternehmen bei dem Problem Export oder Direktinvestition berücksichtigen?

21. Nenne die vier maßgebenden Motivgruppen bei der Entscheidung über Direktinvestition!

22. Was ist ein Doppelbesteuerungsabkommen und welchen Zweck dient es?

23. Zu welchem Zweck können im Außenhandel Kooperationen gebildet werden?

24. Erläutere die typischen Kooperationsformen!

25. Was sind strategische Allianzen?

Teil II - Außenhandelssituationen

II AB 1.1. Erforderliche Änderungen im Organigramm bei einer Aufnahme von Außenhandelsaktivitäten

a) Organisation

Nach Abwägung der Vor- und Nachteile eines Exports entschließt sich die Geschäftsleitung für die Internationalisierung ihres Vertriebes. Sie sind aufgefordert, die neue Organisationsstruktur zu entwerfen. Für die zu schaffenden Stellen sollen sie das Aufgabengebiet umreißen (jeweils ca 2-5 Stichworte).

b) Produktprüfung

Erläutern sie der Geschäftsleitung welche Änderungen an den Produkten für die Wettbewerbsfähigkeit auf Auslandsmärkten erforderlich sind.

c) Optimaler Vertriebsweg

Nachdem die innerbetriebliche Struktur steht und erforderliche Änderungen an den Produkten machbar sind, ist es natürlich erforderlich Verbindungen zu potentiellen Abnehmern im Ausland aufzubauen. Schlagen Sie der Geschäftsleitung erste geeignete und möglichst kostengünstige Möglichkeiten vor. Und zeigen Sie ihr drei mögliche Vertriebsstrukturen auf.

d) Checkliste

Erstellen Sie eine Checkliste auf der die Punkte aufgelistet werden die zu erledigen sind, um erfolgreich zu starten (Umfang ca. 6 Aktivitäten).

II AB 2.1. Unterschiedliche Gründe für Außenhandelsbeziehungen deutscher Produzenten

Führen sie in jedem Feld mindestens zwei Gründe an weshalb es für den Produzenten vorteilhaft sein kann Außenhandelsbeziehungen aufzunehmen:

Exportieren:
Kostengründe:
Marktgrunde:
Finanzgründe:
Emotionale Gründe:

Importieren:
Kostengründe:
Marktgrunde:
Finanzgründe:
Emotionale Gründe:

II AB 2.2. Gründe weshalb Unternehmen Außenhandelsbeziehungen aufnehmen Fallbeispiele

1. Nenne zu jedem der im Folgenden angeführten Geschäftsvorfälle die Gründe warumdas Unternehmen Import- bzw. Exportaktivitäten aufnimmt und erläutern sie diejeweils damit verbundenen Risiken.

a. Ein Unternehmen hat zwei deutsche Hauptlieferanten, mit denen man sehr zufrieden ist. Dennoch beschließt die Geschäftsführung ein Teil der Waren im Ausland zu kaufen.
b. Der A4 von Audi ist in den letzten Jahren sehr erfolgreich verkauft worden. 2009 kam ein neues Modell auf den Markt; die bisherige Technologie wird jetzt unter der Marke SEAT deutlich günstiger vertrieben.
c. Heimtextlilien werden in Deutschland kaum noch hergestellt. Sie werden überwiegend aus Asien importiert.
d. Der exklusive Brillenhersteller LUNOR beschließt in Frankreich eine Handelsniederlassung zu eröffnen, obwohl die Kapazität der handwerklich hergestellten Brillen kaum ausreicht, den deutschen Markt zu bedienen.
e. Der hoch spezialisierte Industriefilterhersteller Wagner AG, beschließt den asiatischen Verkaufsmarkt zu erschließen, um die Vorteile von höheren Produktionszahlen zu nutzen.
f. Der Hersteller von Outdoorbekleidung Jack Wolfskin wechselt seinen inländischen Stoffproduzenten gegen einen ausländischen aus, um den wachsenden Qualitätsanforderungen genügen zu können.
g. Der Handelsriese Metro wechselt seinen Firmensitz in die Schweiz.
h. Die Benetton Deutschland GmbH stellt ihren Fuhrpark von VW-Golf auf Alfa Romeo Spider um.
i. Die Puma AG will künftig Sportbekleidung für American Football Mannschaften herstellen.
j. Der Babyartikelhersteller Zöllner kommt aufgrund von fallenden Geburtenraten und zunehmender Konkurrenz unter Kostendruck und beschließt, verstärkt den osteuropäischen Markt zu bedienen.
k. Unter welchen Umständen ist es vorteilhafter, die Waren im Inland zu produzieren, obwohl die Arbeitskosten im Ausland günstiger sind?

2. Überlegt Euch die Gründe für die Expansion in Auslandsmärkte zweier in eurerUmgebung tätigen Unternehmen?

Diskutiert jeweils die Beweggründe.

3. Welche jungen Menschen bevorzugen es, in international tätigen Unternehmen tätigzu werden?

II AB 2.3. Produktanforderungen für Erfolge im Export

Erstellen Sie für die nachfolgenden Produktkategorien eine Anforderungsliste hinsichtlich der erforderlichen Produkteigenschaften für folgende die Zielländer: Brasilien, Saudi Arabien und Sibirien.Wählen Sie drei der nachfolgenden Produktkategorien für die Untersuchung aus: Elektrogeräte, Kleidung, Nahrungsmittel, Maschinen, Fahrzeuge, Pharmazeutische Produkte.

Erläutern Sie zudem welche besonderen Punkte bei der Festlegung der Verpackung und der Markierungen/Etikettierung zu beachten sind.Letztendlich werden sie noch damit beauftragt die internen Richtlinien für die Erstellung der Prospekte und Bedienungsanleitung zu festzulegen.

II AB 3.1. Vertriebsanforderungen – optimale Handelsarten

Markieren Sie die Formen des Außenhandels, für die die folgenden Aussagen zutreffen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

II AB 3.2. Auswahl der optimalen Vertriebswege für die Länder in denen das Unternehmen aktiv werden möchte

Fertigen Sie für Ihre Geschäftsleitung eine Übersicht an aus der die Vor- und Nachteile folgender Vertriebswege ersichtlich sind:

Importeur, Vertragshändler, Großhändler, Handelsvertreter, Direktvertrieb an Endverbraucher, Eigene Verkaufsniederlassungen.

Gruppe A: Ihr Unternehmen stellt Massengüter (Glühlampen) her.Gruppe B: Ihr Unternehmen stellt pneumatische Antriebe und Geräte für die Steuerungstechnikher.

II AB 3.3. Vor- und Nachteile eines Joint-Venture

Die Geschäftsleitung möchte in dem aufstrebenden indischen Markt tätig werden. Nachdem keiner ihrer Mitarbeiter über gute Marktkenntnisse verfügt, erwägt das Unternehmen mit einem indischen Unternehmen ein Joint-Venture einzugehen.Erläutern sie die Chancen und Risiken eines Joint-Ventures.

II AB 3.4. Vorbereitung und Entscheidung über den Eintritt in einen Auslandsmarkt

Sie sind im Vertrieb Übersee angestellt. Ihr Unternehmen das Landmaschinen herstellt möchte sein Vertriebsgebiet auf Südamerika (Einstiegsland Brasilien) erweitern:

a. Mit Hilfe einer SWOT-Analyse sollen Sie prüfen, ob es sich für das Unternehmen lohnt auf diesem Markt tätig zu werden.Nennen Sie die vier Bereiche, die in einer SWOT-Analyse untersucht werden, und geben sie für zwei Bereich je zwei Untersuchungsmerkmale an.
b. Sie haben sich entschieden in Brasilien tätig zu werden und sollen nun ein Werbekonzept erstellen. Mit welchen (vier) Werbemitteln, -trägern werden Sie starten. Begründen Sie weshalb sie diese ausgewählt haben.
c. Geben sie eine Empfehlung hinsichtlich der optimalen Vertriebsform ab.
d. Unabhängig von der von ihnen vorgeschlagenen Vertriebsform wird das Unternehmen für Brasilien einen Auslandsagenten einstellen. Nennen Sie vier wichtige Eigenschaften bzw. Kenntnisse die ein geeigneter Kandidat vorweisen sollte.
e. Nennen Sie zwei Vorteile, die ein angestellter Reisender gegenüber einem Auslandsagenten (Handelsvertreter) hätte.
f. Eine weiterer Möglichkeit wäre die Einschaltung eines Auslandskommissionärs (Auslandsagenten mit eigenem Lager).Welche Funktionen hätte dieser.Welche vertraglichen Regelungen sind in diesem Fall zu treffen.Welche finanziellen Risiken bestehen bei der Auflösung des Vertrages

II AB 3.5. Zusammenfassenden Aufgabe zur Markterschließung Fallstudie

Nachfolgend finden Sie einen Bericht über das "aufblühende" Land Indonesien sowie die Informationen zur Firma ROHAG.

Natürlich möchte auch ihr Unternehmen, die ROHAG Maschinen-Export GmbH, 24220 Flintbek die Möglichkeiten in diesem Markt nutzen.

a. Die SWOT-Anlayse bildet die Grundlage für ihre Entscheidung. Nennen Sie die vier Bereiche, die in einer SWOT-Analyse untersucht werden. Listen sie in jedem Bereich ein Merkmal (z.B. fehlendes Know-How) das in dem Fallbeispiel zutrifft. .
b. Sie haben sich aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung entschieden, die Marktsituation in Indonesien näher zu beleuchten. Welche staatlichen Stellen/Organisationen/Verbände bzw. andere Medien können sie dabei unterstützen und die erforderlichen Informationen liefern.
c. Die ROHAG ist ein Handelshaus, das für deutsche und europäische Unternehmen Maschinen nach Asien verkauft.Um welche Handelsart handelt es sich aus Sicht des deutschen Herstellers?Welche Vorteile bietet ein Außenhandelshaus dem europäischen Produzenten?
d. Die ROHAG war bisher nicht in Indonesien tätig. Welche Vertriebsarten würden sie empfehlen?Zeigen sie Vor- und Nachteile auf.1. eigenen Reisenden oder Handelsvertreter.2. Tochterunternehmen als reine Vertriebsorganisation oder mit Serviceabteilung.
e. Könnten sie sich vorstellen, daß die ROHAG auch Voll- oder Teilkompensationsgeschäfte z.B. mit auf den gelieferten Kunststoffspritzmaschinen produzierten Einzelteilen für die Autoindustrie durchführen könnte. Was wäre hierzu die Voraussetzung?

Informationen zur Firma ROHAG Maschinen-Export GmbH, 24220 Flintbek:

Außenhandelsgesellschaft;

Absatzgebiete und

Produktpalette: Since the early 1990s in a more and more specializing world ROHAG started focusing its activities together with its affiliates in most major South-East Asian countries to the following lines.

- supply of machinery, consultation and know-how for PLASTICPROCESSING MACHINERY - supply of new and used machinery, consultation and know-how in the FOOD PROCESSING FIELD AND PACKAGING MACHINERY depending on customer`s needs machines can be supplied "as is" or overhauled with warranty - das Unternehmen kooperiert mit Vertriebspartner in den angrenzendenStaaten Singapur und Malaysia, die teilweise Niederlassungen inJarkata (Indonesien) unterhalten. (Quelle: http://www.rohag.de/history/)

Bericht über Indonesien

Der schlafende Riese Indonesien ist erwacht. Die politische und wirtschaftliche Öffnung seit der Jahrtausendwende hat dem nach Bevölkerung viertgrößten Land der Erde starke Wachstumsraten gebracht. Innerhalb den letzten fünf Jahre hat sich das indonesische BIP mehr als verdoppelt, nicht zuletzt aufgrund des Konsums der wachsenden Mittelschicht.

Das kontinuierlich hohe Wachstum des Inselstaats legte in 2012 um 6,2% zu, für 2013 erwartet man sogar 6,3%. Indonesien ist reich an Rohstoffen und landwirtschaftlichen Produkten.

Bei Investitionsgütern scharfe Konkurrenz in Bezug auf Preis, Konditionen und

Finanzierungsmöglichkeiten (China, Taiwan, Korea, Japan, USA, Australien, Frankreich und Niederlande). Langfristige Geschäftsbeziehungen sind nur mit einem lokalen Vertreter möglich.

Indonesien hat 241 Mio. Einwohner. Davon sind: 88% Muslime, 8% Christen (5P/3K), 2% Hindus, 1% Buddhisten.

Die fünf wichtigsten Export- und Importgüter Deutschlands nach Indonesien sind:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: http://www.auwi-bayern.de/awp/inhalte/Laender/Anhaenge/Exportbericht-Indonesien.pdf)

II AB 3.6. Zusammenfassende Aufgabe 2

Geschäftsanbahnung und innerbetriebliche Organisationdes Außenhandelsunternehmens: Checkliste

1. Sie wurden von dem Unternehmen May-chairs eingestellt, um durch den Aufbau eines Exportvertriebes die Absatz-, Umsatz- und Gewinnaussichten des Unternehmens zu verbessern.

a. Ihre Aufgabe besteht zunächst darin, dem Geschäftsführer zu erläutern welche Gefahren mit einem Export verbunden sind. (Stichworte)
b. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile eines Exports entschließt sich die Geschäftsleitung für die Internationalisierung ihres Vertriebes. Sie sind aufgefordert, die neue Organisationsstruktur zu entwerfen. Für die zu schaffenden Stellen sollen sie das Aufgabengebiet umreißen (jeweils ca 2-5 Stichworte).

2. Nachdem die innerbetriebliche Struktur steht, ist es natürlich erforderlich Verbindungen zu potentiellen Abnehmern im Ausland aufzubauen. Schlagen Sie der Geschäftsleitung erste geeignete und möglichst kostengünstige Möglichkeiten vor. Und zeigen Sie ihm dreimögliche Vertriebsstrukturen (z.B. internationaler Handelsmakler) auf.

3. Erstellen sie eine Chekcliste auf der die Punkte aufgelistet werden, die zu erledigen sind, um erfolgrich ins Außenhandelsgeschäft zu starten.

Teil III – Durchführung von Auslandsgeschäften

III AB 1.1. Konnossement – Kaufvertragsrecht – Gefahrenübergang

Fallstudie Ausgangssituation:

Die Büromarkt GmbH, hat eine Partie Büromöbel, bestehend aus je 250 Bürodrehstühlen, Schreibtischen und Computertischen, aus China importiert.Als Importsachbearbeiter/-in erhalten Sie ein Konnossement in 3 Originalen und 2 Kopien mit folgenden wesentlichen Angaben:

Shipper: Won Chang Office Ltd. ShanghaiConsignee or order: Büromarkt GmbH,Notify address : Spedition Modufa GmbH, HamburgPort of Loading: ShanghaiPort of Delivery: HamburgFinal Destination: EssenContent: Office equipmentShipped on board: 8.9.2011Above Particulars asdeclared by the Shipper: FCL/FCL CIF Hamburg (Incoterms 2010)numbers of originals: 3

1.1 Erläutern Sie begründet, zu welchem Zeitpunkt die Büromarkt GmbH Eigentümerin derWare wird!
1.2 Konnossemente und ihre Funktion
1.2.1 Erklären Sie das Interesse der Büromarkt GmbH daran, den „full set" der Konnossemente zu besitzen!
1.2.2 Nennen Sie die Anzahl der Konnossemente, die die Büromarkt GmbH der Reederei vorlegen muss, damit ihr die Ware ausgeliefert wird!
1.3 Geben Sie an, an welchem Ort und an welcher Stelle sich der Gefahrenübergang bei diesemKontakt befindet!
1.4 Kaufvertrag und Transportversicherung
1,4.1 Nennen Sie den Kaufvertragspartner, der in diesem Fall für den Abschluss einer Transportversicherung zuständig ist!
1.4.2 Nennen Sie den Kaufvertragspartner, zu dessen Gunsten diese Transportversicherung abgeschlossen werden muss!
1.4.3 Bestimmen Sie die Höhe der Versicherungssumme bei einem Einkaufswert von 130.000,00 USD!
1.4.4 Erläutern Sie ein Risiko, das sich dennoch daraus für die Büromarkt GmbH ergeben kann!
1.5 Erläutern Sie den auf dem abgebildeten Konnossement eingetragenen Frachtvermerk!
1.6 Erklären Sie die Bedeutung, die der Eintrag „shipped on board" auf dem Konnossement fürdie Büromarkt GmbH hat!
1.7 Im Feld „notify address" auf den Konnossement wird die Spedition Modufa GmbH genannt. Erläutern Sie, unter welcher Voraussetzung die Spedition Modufa GmbH die Herausgabe der Ware von der Reederei verlangen kann!
1.8. Vermerke auf dem Konnossement
1.8.1 Auf dem Konnossement finden Sie den Eintrag „S.T.C.". „said to contain“. Erläutern Sie, welches Risiko durch diesen Vermerk für die Büromarkt GmbH entsteht!
1.8.2 Erläutern Sie begründet, warum die Büromarkt GmbH ein so genanntes „reines B/L" verlangt!
1.9 Die Reederei tritt in diesem Fall als Combined Transport Operator auf. Erläutern Sie einen Vorteil für die Büromarkt GmbH!
1.10 Eine Handelskammer hat das für dieses Importgeschäft notwendige Ursprungszeugnis ausgestellt und beglaubigt Erklären Sie, welche Handelskammer aus welchem Land dafür zuständig ist!

2. Aufgabe: Situation:

Zurzeit sind Sie in der Exportabteilung der Büromarkt GmbH eingesetzt. Die Bürohandels Gmbh, 8044 Zürich, Schweiz verhandelt ermalig mit Ihnen über den Kauf von Büromöbeln.

2.1 Während der mündlichen Verkaufsverhandlung hat die Bürohandels GmbH die Zahlungsbedingung Dokumenteninkasso (DIP) vorgeschlagen. Geben Sie 2 Voraussetzungen an, unter denen Siediese Zahlungsbedingung akzeptieren können
2.2. Sie akzeptieren die genannten Zahlungsbedingungen und erhalten von der Bürohandels GmbH das in der Anlage I beigefügte Fax.2.2.1 Sie bereiten die Zahlungsabwicklung vor. Ergänzen sie anhand der vorliegenden Infor-mationen die Handelsrechnung (siehe Anlage II) an die Bürohandels GmbH in Zürichentsprechend.2.2.2 Füllen Sie den in Anlage III beiliegenden Inkassoeinholungsauftrag in den grau mar-kierten entsprechend den vorliegenden Angaben aus.
2.2.3 Geben Sie je eine Pflicht der Bürohandels GmbH bzw. der Büromarkt GmbHan, die sich aus der Zahlungsbedingung D/P ergibt!
2.2.4 Stellen Sie anhand der Ihnen vorliegenden Angaben fest, wer die Bankgebühren für denInkassoauftrag zu bezahlen hat!
2.2.5 Erläutern Sie je einen Vor und Nachteil des Dokumenteninkassos für die FischerBüromarkt GmbH sowie für die Bürohandels GmbH!Vorteile Büromarkt GmbH Nachteile Fischer BüromarktVorteile Bürohandels GmbH Nachteile Bürohandels GmbH
2.3 Die Bürohandels GmbH bittet Sie ihr für einen Folgeauftrag die Zahlungsbedingung Doku-mente gegen Akzept einzuräumen. Geben Sie einen Vorteil für die Bürohandels GmbH an undbegründen Sie, warum die Büromarkt GmbH diese Zahlungsbedingung akzeptieren kann!

[...]

Details

Seiten
75
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668008809
ISBN (Buch)
9783668008816
Dateigröße
1005 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v302208
Note
Schlagworte
Kalkulation Zoll Export Import Außenhandelsfinanzierung

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