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Der bedeutende Filmkomponist John Williams auf neuen Wegen am Beispiel des Films "Die Geisha"

Facharbeit (Schule) 2012 24 Seiten

Musik - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Die Faszination des Geisha-Mythos.

2 Der bedeutende Filmkomponist John Williams auf neuen Wegen am Beispiel des Films „Die Geisha“
2.1 Die kulturelle Identität der Geisha
2.2 Der Komponist John Williams
2.2.1 Musikalischer Werdegang
2.2.2 Präsenz in der (Film-)Musikbranche
2.3 Der Film „Die Geisha“
2.3.1 Handlungsüberblick
2.3.2 Bedeutung des Films „Die Geisha“ für John Williams
2.3.3 Musikalische Exotik in der Komposition
2.4 Verwirklichung der fremdöstlichen Thematik durch japanische Folkloreinstrumente
2.4.1 Das Zupfinstrument Koto
2.4.2 Das Shamisen – eine japanische Laute
2.4.3 Die Bambusflöte Shakuhachi
2.5 Leitmotivik
2.5.1 Sayuri's Theme als stilistische Basis der Komposition
2.5.2 Chairman's Waltz als Symbol von Liebe

3 John Williams' Komposition als gelungene Verschmelzung von abend­ländisch-klassischer und japanisch-traditioneller Musik

4 Bibliografie

5 Anhangsverzeichnis

5.1 Unterstützendes Bildmaterial

5.2 Notenbeispiele

5.3 Begleitendes Tonmaterial

1 Die Faszination des Geisha-Mythos

Seit jeher kreieren Menschen sagenumwobene Erzählungen, um sich von etwas Fremdem einen Eindruck bilden zu können. Geishas verkörpern für die westliche Welt dieses Außergewöhnliche, dieses Unbekannte, weshalb sich im Laufe der Zeit zahlreiche Mythen um sie spannten. „Geishas haben die Menschen nicht nur in Japan, sondern in aller Welt seit je fasziniert.“1

So ist die abendländische Vorstellung einer Geisha sehr facettenreich, jedoch nur selten authentisch, da nur wenige Personen jemals in direktem Kontakt zu japani­schen Geishas standen. Außerdem gab es keine gesetzlichen Hürden, die im Rot­lichtmilieu tätige Personenkreise davon abhielten, sich als Geishas zu betiteln.2 Über ein Jahrhundert reichten die Hypothesen über diese faszinierenden Frauen von einer Bedienung in einem japanischen Teehaus, über eine japanische Sängerin und Tän­zerin bis hin zur Kurtisanin, wie Dienerinnen von Männern höheren Ranges bezeich­net wurden.3 Besonders in Amerika verbreitete sich sogar die Annahme, dass Geis­has sogenannten „geisha-girls“ gleichzusetzen wären, die einer herkömmlichen Pro­stituierten entsprachen. Dieses Bild entstand während der Besetzung Japans durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg.4 Kelly M. Foreman konstatiert in seinem Vorwort jedoch auch, man assoziiere mit Geishas überwiegend „tales about women sold into slavery.“5. Dieser Gesichtspunkt bildet die Basis für Arthurs Golden's Roman „Memoirs Of A Geisha“, der die Geschichten, die das Bild der Geisha prägen, aufgreift. Dies verdeutlicht, dass der Mythos nichts von seiner Faszination und Aktualität eingebüßt hat, doch selbst dieses Werk wird den „echten“ Geishas nicht gerecht.6

Im Gegensatz dazu, stößt man während der Analyse der respektiven Romanverfil­mung „Die Geisha“ von Regisseur Rob Marshall auf eine treffendere Definition der faszinierenden Geisha-Frauen: „Eine Geisha ist eine Künstlerin der fließenden Welt. Sie tanzt. Sie singt. Sie unterhält dich.“7 Der Film basiert auf einer westlich geprägten, verfälschten Vorstellung japanischer Kultur. Dennoch vermittelt er dem Zuschauer eine annähernd authentisch anmutende Version der Thematik, zu der der Komponist John Williams mit seiner Musik für den Film einen wesentlichen Teil beitrug, indem er sich im musischem Sinne auf unbekanntes Terrain wagte.

2 Der bedeutende Filmkomponist John Williams auf neuen Wegen am Beispiel des Films „Die Geisha“

2.1 Die kulturelle Identität der Geisha

„Die Geisha ist weder Ehefrau noch Prostituierte, sondern eine Künstlerin, die ihren Lebensunterhalt mit der Unterhaltung mächtiger Männer verdient.“8 Der Name leitet sich vom Begriff „gei“ ab, welcher „Kunst“ bedeutet.9 Das Selbstverständnis als Künstlerin geht mit einer arbeitsintensiven Ausbildung in den darstellenden Künsten einher, welche „visual art [...], classical music [...], and classical dance [...]“10 beinhal­tet, sowie „[...] die Kunst geschliffener Konversation.“11. Diese Multidisziplinarität ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal von professionellen Musikern Japans.

Der Beruf der Geisha wurde zunächst von Männern und erst später überwiegend durch Frauen ausgeübt. Die Geishas haben ihren Ursprung in den Vergnügungsvier­teln und Stadttheatern Japans während der friedlichen Edo-Zeit von 1603 bis 1868, in welcher das Theater maßgeblich an Popularität gewann.12 13 14 Die häufig falsche Adaption der Bezeichnung „Geisha“ rührt außerdem daher, dass diese multidiszipli­nären Künstlerinnen ihre „Patrone“ - wie ihre Stammkunden genannt wurden - per­sönlich kannten15 und sie sowohl privat in Teehäusern, als auch öffentlich bei Konzer­ten und Liederabenden Auftritte absolvierten.16 Im Rahmen dieser Aufführungen fokussierten sie ihre Tätigkeit auf klassisch-japanische Musik und traditionelle Tänze.17 „Geisha musical repertoire is expansive but is unified by the central role of the three-stringed plucked shamisen lute, [...]“18, die - wie auch der Kimono als typisches Gewand - über die Jahrhunderte hinweg stets mit ihnen assoziiert wurde.19 Das Können der Geishas „[...] ist das Resultat jahrelanger Mühen und harter Disziplin.“20

Im 20. Jahrhundert entwickelten sich die Künstlerinnen letztlich zu Bewahrerinnen der traditionellen japanischen Künste und des kulturellen Erbes des ehemaligen Kai­serreichs weiter . Diese Identifikationsmerkmale drohen jedoch verloren zu gehen, da im modernen Japan die Konkurrenz durch Künstler, die sich auf eine Sparte, wie zum Beispiel Musik oder Tanz spezialisieren, sukzessiv anwächst.21

2.2 Der Komponist John Williams

Der amerikanische Komponist wurde am 8. Februar 1932 in New York als John Tower Williams geboren.22

2.2.1 Musikalischer Werdegang

John Williams wurde im Alter von acht Jahren erstmals in Klavier unterrichtet, worauf die Instrumente Cello, Posaune, Trompete und Klarinette folgten. Der Grundstein hierfür wurde bereits im Alter von drei Jahren gelegt, als er das Notenlesen erlernte. Parallel zur High School, an der er bereits für die Schulband Musikstücke komponier­te, absolvierte er eine klassische Musikausbildung an der University of California. Im Zuge seines Militärdienstes bei der Air Force war er als Dirigent und Arrangeur für die Musikkorps zuständig. In den darauffolgenen Jahren studierte er an der Juilliard School in New York Klavier und durfte Mario Castelnouvo-Redesco zu seinen Kom­positionslehrern zählen. Letzterer fungierte als „Trittbrett“ für Williams Einstieg in das Filmmusikbusiness im Alter von 24 Jahren. Seit den 1950er-Jahren arbeitete er par­allel zu seinen Arrangements für den Film kurzzeitig an Kompositionen für das Fern­sehen. Innerhalb der nächsten zwei Dekaden etablierte Williams sich zunehmend in Hollywood und gehört23 24 „seit den 1970er-Jahren zu den wichtigsten Komponisten von Filmmusik.“25

2.2.2 Präsenz in der (Film-)Musikbranche

Im Alter von 39 Jahren erhielt der Komponist bereits seinen ersten Oscar für „Fiddler on the Roof“, worauf noch fünf weitere Auszeichnungen der Academy folgten. Dass er die Musiken für über 100 Filme komponierte und währenddessen an den Fanfaren für vier Olympische Spiele mitwirkte, lässt auf ein enormes Arbeitspensum schlie­ßen.26 Weitere 40 Konzertstücke, Solistenwerke, sowie Orchesterwerke für größere Besetzungen zeugen von seiner Präsenz in der (Film-)Musikbranche. Schon früh wendete sich Williams Kompositionen für das Katastrophenfilm-Genre zu, durch die er zum Spezialist für dramatische Musikeinsätze mit opulentem Orchestereinsatz wurde.27 Oft assoziiert man mit dem Komponisten den Regisseur Steven Spielberg.28

[...] the longstanding collaboration between Spielberg and Williams is universal­ly regarded as emblematic of the perfekt marriage of audio-visual creative ima­gination, technical accomplishment, solid narrative and commercial savvyness that distinguished the finest Hollywood blockbusters of the modern age.29

Zur Entstehungszeit des oscarprämierten Werks „Star Wars“ „Williams had long been reputedly the most highly paid film composer in the world, and well known in the con­cert hall through his work with the Boston Pops Orchestra30.“31. Der Komponist, Pia­nist und Tonmeister Bastian Schick verweist in seiner Masterarbeit unter anderem darauf, dass man den Komponisten als „Neo-Romantic“32 bezeichnet, da „Williams' Kompositionsstil nicht nur Elemente des spätromantischen Stils enthält, sondern auch Elemente aus Jazz, Impressionismus, Rock [...].“33. Dies rührt daher, dass er während seines musikalischen Werdegangs viel mit den Komponisten der früheren Hollywoodgenerationen zusammenarbeitete, deren Einfluss „[...] prägend für seinen [Williams'] späteren Stil und sein Verständnis von Filmmusik [...]“34 war.35

2.3 Der Film „Die Geisha“

Der von Warner Bros produzierte Film „Die Geisha“ kam im Jahre 2006 in die Ki­nos.36 Er ist „ein opulentes Melodram über die exotisch-geheimnisvolle Welt der japanischen Geishas“37 und „[...] eine charakterbezogene Studie der japanischen Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg.“38. „Die Geisha“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Arthur Golden, der 1997 erschien.39 Des Weiteren wurde die Produktion mit einem Golden Globe für die „Beste Filmmusik“ ausgezeichnet.40

2.3.1 Handlungsüberblick

Die Handlung des Films „'Memoirs of a Geisha' (Die Geisha) beginnt 1929, als sich die goldene Ära der Geishas dem Ende zuneigte.“41 Die 9-jährige Chiyo wird von ihrer Familie nach Kyoto (Japan) an ein Geisha-Haus – eine sogenannte Okiya – verkauft, um dort als Dienstmädchen zu arbeiten. Sie erfährt eine grausame Behandlung durch die Besitzerin und das intrigante Verhalten einer anderen anwesenden Geisha. In der Kaiserstadt begegnet sie eines Tages „dem Direktor“, der ihr auf einer Brücke ein Eis schenkt. Dies ist das erste Mal, dass sich jemand ihr gegenüber freundlich verhält. Trotzdem vereinsamt Chiyo zunehmend bis sich Mameha ihrer annimmt. Dies führt dazu, dass Chiyo unter dem Namen Sayuri zu einer berühmten und geachteten Geisha heranwächst, was ihr die Ausbildung durch Mameha mitsamt künstlerischen und sozialen Fähigkeiten ermöglicht. Doch trotz dem gesellschaftlichen Aufstieg und Luxus sehnt sie sich nach dem Direktor. Aufgrund des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs muss Sayuri aus der Stadt fliehen. Letztlich finden der Direktor und Sayuri in Zeiten des Friedens zueinander.42

2.3.2 Bedeutung des Films „Die Geisha“ für John Williams

Wie bereits im Vorwort erwähnt wurde, trägt der Komponist John Williams einen we­sentlichen Teil dazu bei, die Verfilmung authentisch wirken zu lassen und ihrer Musik einen einzigartigen Charakter zu geben. Folgende Äußerung des Regisseurs Rob Marschall gewährt einen Einblick in die mutmaßlichen Beweggründe des Komponis­ten, die ihn veranlassten solch großes Engagement für den Film aufzubringen:

John Williams sagte bei unserem ersten Treffen, dass er noch nie darum bat, einen Film machen zu dürfen. Aber bei diesem hat er darum gebeten. [...] Er suchte eine Herausforderung und er wollte etwas Neues machen.43

[...]


1 http://wwws.warnerbros.de/memoirsofageisha/ aufgerufen am 29.10.2012.

2 Vgl. Foreman, Kelly M.: The Gei of Geisha: Music, Identity and Meaning. Cornwall. Ashgate Verlag. 2008; S. 2.

3 Ebd. S. 4.

4 Ebd. S. 7.

5 Foreman, Kelly M.: The Gei of Geisha: Music, Identity and Meaning. Cornwall. Ashgate Verlag. 2008; S. IX.

6 Vgl. Foreman, Kelly M.: The Gei of Geisha: Music, Identity and Meaning. Cornwall. Ashgate Verlag. 2008; S. 5.

7 Die Geisha. Warner Bros. Sony Classical. 2006; 02:04:38-02:04:50.

8 http://wwws.warnerbros.de/memoirsofageisha/ aufgerufen am 29.10.2012.

9 Vgl. Foreman, Kelly M.: The Gei of Geisha: Music, Identity and Meaning. Cornwall. Ashgate Verlag. 2008; S. 1.

10 Foreman, Kelly M.: The Gei of Geisha: Music, Identity and Meaning. Cornwall. Ashgate Verlag. 2008; S. 1.

11 http://wwws.warnerbros.de/memoirsofageisha/ aufgerufen am 29.10.2012.

12 Vgl. Foreman, Kelly M.: The Gei of Geisha: Music, Identity and Meaning. Cornwall. Ashgate Verlag. 2008; S. 1.

13 Vgl. http://japan-infos.de/japan-geschichte-epochen/edo-zeit-periode aufgerufen am 30.10.2012.

14 Vgl. hierzu Anhang 01. Two Geishas, 1777.

15 Vgl. Foreman, Kelly M.: The Gei of Geisha: Music, Identity and Meaning. Cornwall. Ashgate Verlag. 2008; S. 99.

16 Ebd. S. 15.

17 Vgl. Fächertanz mit Begleitmusik auf der Shamisen. Die Geisha. Warner Bros. Sony Classical. 2006; 58:02-59:00.

18 Foreman, Kelly M.: The Gei of Geisha: Music, Identity and Meaning. Cornwall. Ashgate Verlag. 2008; S. 15.

19 Vgl. hierzu Anhang 05. A Geisha and her Shamisen, 1955.

20 http://wwws.warnerbros.de/memoirsofageisha/ aufgerufen am 29.10.2012.

21 Vgl. Foreman, Kelly M.: The Gei of Geisha: Music, Identity and Meaning. Cornwall. Ashgate Verlag. 2008; S. 72.

22 Vgl. Moorman, Peter: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Baden-Baden. Nomos Verlagsgesellschaft. 2010. Filmstudien. Bd. 57; S. 17.

23 Ebd. S. 17-18.

24 Vgl. http://de.slideshare.net/bastian_schick/die-filmmusik-von-john-williams-aspekte-der-instrumentation-masterarbeit-bastian-schick aufgerufen am 29.10.2012.

25 Schmid, Wieland (Hg.): „Tonart“-Lehrwerk für die Oberstufe. Rum/Innsbruck. Verlag Helbling. 2009; S. 158.

26 Vgl. Schmid, Wieland (Hg.): „Tonart“-Lehrwerk für die Oberstufe. Rum/Innsbruck. Verlag Helbling. 2009; S. 158.

27 Vgl. Moorman, Peter: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Baden-Baden. Nomos Verlagsgesellschaft. 2010. Filmstudien. Bd. 57; S. 17-22.

28 Vgl. hierzu Anhang 02. John Williams mit Steven Spielberg.

29 Cooke, Mervyn: A History of Film Music. New York. Cambridge University Press. 2008; S. 460.

30 Vgl. hierzu Anhang 03. John Williams at the podium with the Boston Pops Orchestra in 1988.

31 Cooke, Mervyn: The Hollywood Film Music Reader. New York. Oxford University Press. 2010; S. 233.

32 http://de.slideshare.net/bastian_schick/die-filmmusik-von-john-williams-aspekte-der-instrumentation-masterarbeit-bastian-schick aufgerufen am 29.10.2012.

33 Ebd.

34 Moorman, Peter: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Baden-Baden. Nomos Verlagsgesellschaft. 2010. Filmstudien. Bd. 57; S. 19.

35 Vgl. Moorman, Peter: Spielberg-Variationen. Die Filmmusik von John Williams. Baden-Baden. Nomos Verlagsgesellschaft. 2010. Filmstudien. Bd. 57; S. 17-22.

36 Vgl. http://wwws.warnerbros.de/memoirsofageisha/ aufgerufen am 29.10.2012.

37 http://www.cinemusic.de/rezension.htm?rid=2760 aufgerufen am 28.10.2012.

38 http://www.original-score.de/index.php/site/kritik/memoirs_of_a_geisha/ aufgerufen am 16.10.2012.

39 Vgl. http://wwws.warnerbros.de/memoirsofageisha/ aufgerufen am 29.10.2012.

40 Die Geisha. Warner Bros. Sony Classical. 2006; Rückseite der DVD-Hülle.

41 http://wwws.warnerbros.de/memoirsofageisha/ aufgerufen am 29.10.2012.

42 Vgl. Die Geisha. Warner Bros. Sony Classical. 2006.

43 Die Geisha. Warner Bros. Sony Classical. 2006. Specials. Dokumentationen. Die Musik; 00:45-01:10.

Details

Seiten
24
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783956876677
ISBN (Buch)
9783668005730
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v301955
Note
1,0
Schlagworte
filmkomponist john williams wegen beispiel films geisha

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Titel: Der bedeutende Filmkomponist John Williams auf neuen Wegen am Beispiel des Films "Die Geisha"