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Hintergründe und Motive für diskontinuierliche Erwerbsverläufe

Technischer Bericht 2012 27 Seiten

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Untersuchungsansatz
2.1 Einleitung und Fragestellung
2.2 Handlungsmodell
2.3 Methode
2.4 Meine Teilfrage

3 Stand der Forschung

4 Fallanalysen
4.1 Fallanalyse 1
4.2 Fallanalyse 2
4.3 Fallanalyse 3
4.4 Fallanalyse 4

5 Zusammenfassung, Schlussfolgerung und offene Fragen
5.1 Zusammenfassung der Einzelschritte
5.2 Schlussfolgerung meiner Analyse
5.3 Offene Fragen

6 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Schema zur Untersuchung von Erwerbsorientierung 3

Abbildung 2: Auswertung nach Statusarrangements 21

1 Einleitung

Ob in der Zeitung oder im Fernsehen jeden Tag gibt es neue Meldungen zur aktuellen Arbeitsmarktpolitik. Zum einen ist zwischen der Regierung und der Opposition im Bundestag ein Streit zum Thema Mindestlohn ausgebrochen und ein weiteres topaktuelles Thema ist der Fachkräftemangel in Deutschland.

Wenn man sich jedoch den Arbeitsmarkt der letzten Jahre anschaut, gibt es noch ganz andere Entwicklungen, die die Politik nicht wirklich ändern oder beseitigen kann. So beschreiben neuere Arbeitsmarktstudien dass Beschäftigungen in einem Normalarbeitsverhältnis immer mehr abnehmen und „atypische“ und „flexible“ Beschäftigungsverhältnisse zunehmen. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass es zu Debatten über die These der Erosion des Normalarbeitsverhältnisses kam (vgl. Mückenberger 1990: 159ff.; ).

Auch die Soziologen Pongratz und Voß beschäftigten sich mit den neuen Entwicklungen des Arbeitsmarktes. „"Entgrenzungen" von Arbeitsverhältnissen finden sich, auf unterschiedlichen sozialen Ebenen: auf gesellschaftlicher Ebene, im Verhältnis von Betrieben zu ihren Umwelt, auf der Ebene von Arbeitsplätzen. Wir möchten zeigen, daß auch auf Ebene von Arbeitskraft Entgrenzungen stattfinden.“ (Pongratz/Voß 1998: 1) Die Wissenschaftler entwickelten die These des Arbeitskraftunternehmers (vgl. Pongratz/ Voß 2003; Voß/ Pongratz 1998).

Der Arbeitskraftunternehmertypus besagt das der Mensch als Unternehmer selber agiert. Das bedeutet, er ist Unternehmer seiner eigenen Arbeitskraft „die er innerhalb des Betriebs kontinuierlich zur Leistung anbietet und sich im Arbeitsprozess gezielt selbst organisiert“ (Pongratz/Voß 2003: 24). Der Arbeitskraftunternehmer zeichnet sich durch verstärkte Selbstkontrolle, erweiterte Selbst-Ökonomisierung, Selbst-Rationalisierung und Verbetrieblichung der Lebensführung aus. (vgl. Pongratz/Voß 1998: 3ff.)

Verstärkte Selbstkontrolle

Unternehmer tragen an ihre Arbeitnehmer ergebnis- und marktorientierte Ziele heran. Sie regulieren also nicht mehr die Arbeit der Mitarbeiter. Dadurch werden diese genötigt ihre Arbeitsleistungen selber zu koordinieren und zu kontrollieren. Mit dieser Entwicklung steigt natürlich auch der Leistungsdruck für die einzelnen Mitarbeiter (Vgl. Pongratz/Voß 1998: 3f.).

Erweiterte Selbst- Ökonomisierung

Beschäftigte müssen lernen mit ihrer eigenen Arbeitskraft strategisch umzugehen – eben als wären sie Unternehmer ihrer eigenen Arbeitskraft (siehe oben). Die Arbeitskraft muss ständig selbstständig weiter entwickelt werden (vgl. Pongratz/Voß 1998:4f.).

Selbst-Rationalisierung und Verbetrieblichung der Lebensführung

Arbeitnehmer müssen nicht nur ihre Arbeit, sonder auch ihren gesamten Lebenszusammenhang durchplanen und gestalten, da es kaum noch Grenzen zwischen Arbeit und Leben gibt.

In unserer Lehrforschung wollten wir uns auch darauf zurückkommen, dass es eine Abnahme des Normalarbeitsverhältnisses gibt, aber uns nicht nur auf den Ansatz des Arbeitskraftunternehmertypus beziehen. Auf den Untersuchungsansatz und unsere Fragestellung werde ich im nächsten Kapitel eingehen.

2 Untersuchungsansatz

2.1 Einleitung und Fragestellung

Der Ausgangspunkt unserer zweisemestrigen Lehrforschung war es, diskontinuierliche Erwerbsverläufe aus der Perspektive der Arbeitnehmer zu untersuchen. Hierfür suchten wir Befragte, die sich im Alter zwischen 48 und 58 Jahren bewegen und mindestens einen Wechsel der Arbeitsstelle nach dem 35. Lebensjahr und nach 1995 aufweisen.

Unsere zentrale Forschungsfrage war es, herauszufinden, welche Gründe Arbeitnehmer dazu bewegen, auch im höheren Alter ihren Arbeitsplatz zu wechseln, obwohl ein Wechsel auch immer ein gewisses Risiko bereithält.

2.2 Handlungsmodell

In unserer Lehrforschung sollte analysiert werden, warum auch Menschen im höheren Alter ihre Arbeitsstelle wechseln. Hierfür mussten wir erst einmal verschiedene Variable, die einen solchen Wechsel beeinflussen herausfinden. Hier orientierten wir uns stark, an der Lehrforschung 2010/2011 die als Ausgangspunkt das Handlungsmodell von Hartmut Esser.

Da wir für unsere Lehrforschung nur eine sehr begrenzte Zeit hatten und die Lehrforschung des vergangenen Jahres eine sehr gute Vorarbeit geleistet haben, nutzten wir deren Überlegungen für unsere Arbeit.

Für den Leitfaden des letzten Jahres haben sie Essers Ansatz soweit vereinfacht und diesen in Form eines Briefumschlages dargestellt (Abb.1). Aus diesen sollte leicht ersichtlich werden, welche Themen im Leitfragen besprochen werden müssen. (Vgl. Barteczko, Köhler, Schwenke 2013:29) „Drei Felder des Briefumschlages nehmen vor allem Bezug auf die äußeren Bedingungen der Logik der Situation. Das vierte Feld bezieht sich dabei auf Sozialisationsprozesse, welche einen wesentlichen Einfluss auf die Herausbildung der Frames haben. Die damit verbundenen Erwartungen und Bewertungen der Akteure im Hinblick auf die jeweiligen Handlungsalternativen beeinflussen schließlich die Selektion einer Erwerbsorientierung bzw. –strategie.“ (Barteczko, Köhler, Schwenke 2013: 29)

Die Lehrforschungsgruppe des letzten Jahres entwickelte also zusammenfassend über das Handlungsmodell von Hartmut Esser ein an ihrer Zwecke angepasstes Analyseschema (Abb.1). Dieses Schema nutzen wir auch als Grundlage für unsere Studie.

Abbildung 1: Schema zur Untersuchung von Erwerbsorientierung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Barteczko, Köhler, Schwenke (2013:30)

2.3 Methode

Das Schema zur Untersuchung von Erwerbsorientierung stellte die Grundlage für die Leitfragenerstellung dar. Unsere Erhebung erfolgte über ein Leitfadeninterview. Dieses sollte sowohl den Befragten viel Redefreiheit geben und uns dennoch das Auswerten nicht unnötig erschweren. Wir orientierten uns hier am Leitfaden des vergangenen Jahres und veränderten diesen an den entscheidenden Stellen. Eine der wichtigsten Veränderungen legten wir bereits am Anfang unserer Arbeit fest. Wir wollten kein in die Zukunft blickendes, sondern ein retrospektives Interview führen. Die Methode einen problemzentrierten Ansatz mit einem durchstrukturierten Leitfaden zu kombinieren, übernahmen wir. So setzte auch unserer erster Teil des Fragebogens nur grobe Impulse und ermöglichte so dem Befragten, über weite Teile seines bisherigen Erwerbslebens frei zu sprechen. Im zweiten und dritten Themenkomplex wurde direkt nach den einzelnen Wechseln gefragt. In diesen beiden Komplexen wurden auch Fragen zu den in Abbildung 1 herausgearbeiteten Faktoren Arbeitsmarkt, Betrieb und Familie/Haushalt eingearbeitet. Diese Methode wählten wir, da es uns wichtig war die Faktoren im Zusammenhang mit den einzelnen Wechseln zu sehen. Im vierten und fünften Teil unseres Leitfadens beschäftigten wir uns mit den Orientierungen der Menschen. Dabei wählten wir einmal die Methode der offenen Fragen und eine geschlossene Fragenbatterie aus dem Bereich der Persönlichkeitspsychologie.

Der abschließende sechste Teil enthält eine Checkliste mit geschlossenen Fragen. So wollten wir sichergehen, dass alle relevanten Themengebiete auch wirklich angesprochen wurden.

2.4 Meine Teilfrage

Wechselgründe können verschiedene Motive haben. Die von uns untersuchten möglichen Gründe sind in Abbildung 1 dargestellt. Meine Analyse soll sich nun mit dem Feld der sozialen Einbettung beschäftigen. Dieser Bereich ist in zwei Teile gegliedert: Zum einem die Situation der Befragten im Bezug auf Familie und Haushalt und zum anderen im Hinblick auf die finanzielle Absicherung (Rücklagen, Einkommen des Partners, Erbschaften u.a.).

Bevor man zum oben genannten Thema Hypothesen entwirft, muss man sich bewusst werden, dass es zu den genannten Einflussfaktoren verschiedene Wirkungsrichtungen gibt. So kann der Einfluss der Familie zum Beispiel durch familiäre Verpflichtungen zu örtlichen und zeitlichen Einschränkungen führen. Familiäre Unterstützung kann aber auch entlastende Funktionen übernehmen (vgl. Barteczko, Köhler, Schwenke: 83)

Um den Einfluss der drei Faktoren (Haushalt, Familie und alternative Sicherungen) zu verdeutlichen, hat die Arbeitsgruppe folgende Hypothesen aufgestellt:

1. Je mehr alternative Sicherungen eine Person besitzt, desto eher kann sie risikoreicher auf dem Arbeitsmarkt agieren; desto wahrscheinlicher ist sie also arbeitsmarktorientiert.
2. Je größer die familiäre Sorgearbeit ist, desto flexibler muss ein Akteur auf dem Arbeitsmarkt agieren.
3. Je größer die emotionale Bindung, desto größer ist das Interesse am regionalen Arbeitsmarkt.

Bei Beginn meiner Auswertungsarbeit musste ich jedoch feststellen, dass mich keine dieser Hypothesen wirklich überzeugen konnte. Neuerliche Überlegungen und die Durchsicht der Transskripte führten dazu, dass ich mich in der Auswertung auf weibliche Erwerbsverläufe konzentrieren möchte. Mein Augenmerk soll hier auf die Entwicklung des Erwerbsverlaufes einer Mutter gerichtet sein. Somit wird die Auswahl der Befragten schon dahingehend dezimiert, dass alle Männer und Frauen ohne Kinder für meine Auswertung ungeeignet sind.

H : Je größer die Sorgeverpflichtungen einer Frau sind, desto eher kürzt sie ihre Erwerbszeiten.

Die genannte Hypothese soll in den folgenden Kapiteln anhand von vier Fällen überprüft werden. Zuvor soll jedoch kurz der Stand der Forschung, zum eben beschriebenen Thema, dargestellt werden.

3 Stand der Forschung

Es gibt eine ganze Zahl von Analysen und Studien, die den Erwerbsverlauf von Frauen mit Kindern untersuchen.

Eine für mich interessante Studie ist die von Gustafsson et al. (1996). Die Wissenschaftler untersuchten Frauen aus Deutschland, Großbritannien und Schweden zu dem Erwerbsverlauf rund um die Geburt eines Kindes. Es wurden Zahlen und Vergleichsdaten im Zeitraum zwischen Mitte der 1980er und Anfang der 1990er Jahre analysiert. Hierbei wurden zwei wichtige Fakten festgestellt:

- Die Frauen in (West-) Deutschland neigen im Vergleich zu den anderen beiden Staaten mehr zur Vollzeittätigkeit.
- Diese Zahlen wandeln sich jedoch drastisch, nach der Geburt eines Kindes wenn man diese mit denen der anderen beiden Staaten vergleicht.

Da diese Studie allerdings schon fast 20 Jahre zurückliegt, könnte man an der Aktualität Zweifel hängen. Zumal wir aus unsere Lehrforschung extra die Wechsel vor 1995 herausgenommen haben, um die schwierige Situation in der Wiedervereinigungszeit nicht betrachten zu müssen.

Eine zweite Studie die sich mit dem Erwerbsverlauf von Frauen beschäftigt hat ist von Nadiya Kelle (2011). Diese Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die Erwerbsbeteiligung von westdeutschen Frauen nach der Geburt ihres ersten Kindes gewandelt hat. Es wurden hierfür drei Kohorten (1936-1945, 1946-1955 und 1956-1965) miteinander verglichen.

In der Forschung konnten mehrere Ergebnisse herausgearbeitet werden:

- Die Hausfrauenzeit nimmt über die Kohorten hinweg ab.
- Die Erwerbstätigkeit nimmt über die Kohorten kaum zu.
- Betrachtet man die Erwerbsverläufen von Müttern drei Jahre nach der Geburt zu drei Jahren vor der Geburt, ist ein starker Bruch in der Erwerbszeit der Frau festzustellen. So waren die Frauen vor der Geburt meist Vollzeitbeschäftigt und nach der Geburt sind die ersten drei Jahre meinst von Hausfrauentätigkeit geprägt. Dieses Ergebnis ist fast in allen drei Kohorten gleich geblieben.
- Im Kohortenvergleich steigt die Erwerbstätigkeit nach der Geburt an, jedoch eher im Bereich der Teilzeittätigkeit. (vgl. Kelle (2011):50ff.)

In dieser Studie wurde also Bezug nehmend auf meine Analyse festgestellt, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes ihre Erwerbszeit im Vergleich zu der Zeit vor der Geburt verkürzten. Die Daten der Analyse bezogen sich allerdings nur auf Frauen aus den alten Bundesländern. In unserer Lehrforschung nahmen ja sowohl Menschen aus Ostdeutschland als auch Menschen aus Westdeutschland teil. Es wird interessant zu sehen, welche Ergebnisse sich da finden lassen.

4 Fallanalysen

Wie oben beschrieben, kamen aufgrund meiner Hypothese nicht alle von uns Befragten für meine Analyse in Frage. Zur Auswertung standen 21 Transskripte zur Verfügung. Unter den Interviewten waren allerdings lediglich 7 Frauen und davon 6 Mütter.

In den folgenden Kapiteln werde ich zuerst die jeweilige Frau vorstellen und dann anhand verschiedener von ihr im Interview gegebener Zitate versuchen meine Hypothese zu belegen. So werde ich als erstes verschiedene Aussagen der Frauen erläutern und am Ende einen Bezug zu meiner Hypothese herstellen.

4.1 Fallanalyse 1

Bei dem ersten Fall (TR-05-W-MQ-48-T) den ich auswerten möchte, handelt es sich um eine Frau mit zwei Kindern. Sie wurde im Jahr 1964 geboren und wuchs in einer ländlichen Gegend in Hessen auf. Die befragte Frau ist gelernte Bürokauffrau und arbeitet heute als Verwaltungsangestellte im Jugendamt. In ihrer kompletten Erwerbslaufbahn hat sie die Arbeitsstelle 5 Mal gewechselt.

Die Wechsel werden vorwiegend von der Sorge um die Kinder gelenkt und auch vorher durchdachte Pläne werden nochmals überworfen. So wollte die Befragte nach der Geburt ihres ersten Kindes gleich wieder halbtags arbeiten und musste feststellen, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht so einfach ist.

B: „ Da habe ich dann gearbeitet […] bis ich in den Erziehungsurlaub […] gegangen bin.“ (S.5 Z.111-113)

„ […] eigentlich hatte ich vor, weiter in der Firma B […] zu arbeiten, […] habe aber dann gemerkt, als sie da war, dass doch das mit dem Baby mehr Arbeit ist, dass ich das gar nicht vereinbaren kann, Beruf und Kind […] aber da ich keinen Babysitter hatte und ich die Pflege einfach nicht mit dem Beruf vereinbaren konnte, habe ich dann gekündigt.“ (S.5 Z.122-133)

So hat sich die Befragte dann entschieden acht Jahre für ihre Kinder zu Hause zu bleiben und sich voll und ganz auf die Mutterrolle zu konzentrieren. Diese Pläne waren durch die Trennung von ihrem Mann nicht mehr umsetzbar und so musste sie wieder arbeiten gehen. Für sie war es eigentlich noch zu früh, aber die finanzielle Situation ließ keinen anderen Weg mehr zu.

B : „[…] Und da habe ich dann eben die Zeit ausgesetzt für meine zwei Kinder. Da habe ich dann ausgesetzt bis 1996. […] in 1996 habe ich dann wieder einen Beruf aufgenommen, weil ich, ehm, aus finanziellen Gründen darauf angewiesen war, weil ich mich von meinem Ehemann getrennt habe. […] Und dann habe ich aus finanziellen Gründen schon vorzeitig wieder angefangen zu arbeiten.“ (S.5/6 Z.134- 141)

Für Menschen in den neuen Bundesländern hören sich 8 Jahre Vollzeit Betreuung durch die Mütter sehr lang an. Man muss allerdings bei der Kinderbetreuung auch den besonderen historischen Hintergrund von Deutschland beachten.

[...]

Details

Seiten
27
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783956871856
ISBN (Buch)
9783668003354
Dateigröße
706 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v301628
Institution / Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena – Soziologie
Note
2,3
Schlagworte
hintergründe motive erwerbsverläufe

Autor

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