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Work-Life-Balance der Generation Y

Seminararbeit 2015 20 Seiten

BWL - Personal und Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Methodische Vorgehensweise

2 Allgemeine Begriffserklärungen
2.1 Generationen im Überblick
2.1.1 Generationen
2.1.2 Generation X/ Generation Golf
2.1.3 Generation Y/ Millennials
2.2 Work-Life-Balance

3 Work-Life-Balance der Generation Y
3.1 Individualisierung
3.2 Entgrenzung zwischen Arbeit und Leben
3.3 Generationenkonflikt

4 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Hierarchie der Bedürfnispyramide nach Maslow

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Die Globalisierung, die zur Folge hat, dass Länder wirtschaftlich zusammenwachsen und die Mobilität der Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit über nationale Grenzen hinweg zunimmt, stellt Unternehmen und Arbeitnehmer vor enorme Herausforderun- gen.1

Mittlerweile ist das Leben durch die Globalisierung und den rasanten technischen Fort- schritt leichter geworden, denn Kommunikation und Reisemöglichkeiten sind weltweit verbessert worden.2 Das führt allerdings dazu, dass aufgrund dieser Veränderungen Ar- beitgeber mehr Flexibilität, Mobilität und Bereitschaft sich für Neues zu öffnen von ihren Arbeitnehmern verlangen. Immer schnellere Flüsse von Informationen, Geld, Dienstleistungen, Waren und Menschen weltweit verändern stetig die Konkurrenzbe- dingungen.3 Beruf und Alltag zu vereinbaren wird immer schwieriger und komplizier- ter, denn oft verlangt der Arbeitgeber größtmögliche Flexibilität auf Kosten der Freizeit zur Erreichung von festgesetzten Zielen.4

Das Ziel jedes Unternehmens ist die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.5 Jedes Unter- nehmen wird dieses Ziel nur durch die Mitarbeiter erreichen können, die motiviert ihre Aufgabenfelder erledigen.6 Eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur ist im Hin- blick auf das Engagement von Beschäftigten von großer Bedeutung.7 Aufgrund des demographischen Wandels ist die Auseinandersetzung mit den sich stetig ändernden Anforderungen der Mitarbeiter an das Unternehmen unabdingbar.8 Das Per- sonalmanagement muss drohenden Engpass-, Motivations- und Austrittsrisiken recht- zeitig entgegenwirken, um einen Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu leisten.9 Um die arbeitsrelevante Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu erhalten, sind die Bemühungen im Gesundheitsmanagement in Unternehmen gestie- gen.10

Über die Jahre verändern sich stetig die Erwartungen der Menschen an das Leben.11 Um diese Erwartungen besser zu verstehen und zu erläutern, werden Jahrgänge, abhängig von historischen und politischen Ereignissen, zu Generationen zusammengefasst.12 Da- bei hebt sich besonders die Generation Y von ihren Vorgängern ab.13 Der demographische Wandel führt dazu, dass die jüngere Belegschaft im Gegensatz zu der vorangehenden Generation andere Ansprüche und Vorstellungen in Bezug auf das Arbeitsleben hat.14 Eine Work-Live-Balance (WLB) spielt eine immer größer werdende Rolle, denn diese Generation strebt nach einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Beruf und Freizeit. Eine Balance ist notwendig, um die Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers zu erhalten, allerdings ist dieser Wunsch nach Ausgeglichenheit nicht immer realisierbar.15

1.2 Ziel der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist die Auseinandersetzung mit den veränderten Erwartungen und Vorstellungen der Generation Y, im Hinblick auf die Gestaltung der Arbeitszeit. Eine strikte Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben ist nicht länger umsetzbar und stellt das Personalmanagement vor neue Herausforderungen. Diese Arbeit soll genauer erläu- tern, warum der Modebegriff Work-Life-Balance immer mehr an Bedeutung gewinnt und wie sich das Bedürfnis, eine Balance zu erreichen, auf das Verhalten der Generation Y in der Arbeitswelt auswirkt. Mögliche Maßnahmen des Personalmanagements, den Konflikten durch die Generationenverschiebungen entgegenzuwirken und die Wettbe- werbsfähigkeit von Unternehmen zu erhalten, sollen aufgeführt werden.

1.3 Methodische Vorgehensweise

Diese Arbeit ist methodisch als konzeptionell-literaturgestützt einzuordnen. Die metho- dische Vorgehensweise ist deduktiv und beruht auf der Auswertung von Fachliteratur. Dabei wurden Primär- und Sekundärquellen herangezogen. Diese Arbeit analysiert so- ziologische, psychologische, psychosomatisch, physiologisch, ökonomisch, politisch, kulturell und historisch die Entwicklung von Erwartungen und Vorstellungen der Generation Y in Deutschland im Hinblick auf die Work-Life-Balance.

Im ersten Teil der Arbeit, dem Kapitel 2, werden die Begrifflichkeiten Generation, Generation X / Generation Golf, Generation Y / Millennials und Work-Life-Balance erläutert. Diese allgemeinen Begriffserklärungen sind für die Einordnung des thematisierten Personenkreises in einen historischen Zusammenhang notwendig sowie auch zur Klärung wie der Begriff Work-Life-Balance definiert werden kann, um im Kapitel 3 die Intentionen der Millennials in Zusammenhang mit dem Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben zu analysieren und zu deuten.

In Kapitel 3 wird auf die angestrebte Work-Life-Balance näher eingegangen. Dabei wird zunächst die Ursache für die gesteigerte Individualität der Generation Y im Ver- gleich zu der vorangegangenen Generation X erarbeitet. Anschließend wird die Indivi- dualität in Zusammenhang mit der angestrebten WLB gebracht, indem die Problematik der Bedürfnisbefriedigung nach Maslow in Bezug auf die neue Generation analysiert wird. Dabei werden die Verbindung zwischen der gesteigerten Individualität und der aus der Bedürfnisbefriedigung resultierende Wunsch nach einer WLB erarbeitet. Der Wandel der Generation Y wird durch das Vergleichen mit der Generation X verdeut- licht, denn daraus lassen sich die Auslöser für die veränderte Erwartungshaltung ablei- ten. Nachfolgend werden die Auswirkungen auf die Vorstellungen der Millennials durch den Demographischen Wandel und dem draus resultierenden Generationenkon- flikt betrachtet.

Den Schluss bildet das Fazit, indem die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst werden.

2 Allgemeine Begriffserklärungen

2.1 Generationen im Überblick

2.1.1 Generationen

Der Begriff Generation wird ganz selbstverständlich im Alltag genutzt, obwohl es kei- ne genaue Eingrenzung gibt.16 Die Begriffsbezeichnungen für Generationen weichen in der Literatur voneinander ab. Die Bezeichnungen haben eine Bandbreite von den 68er, 78er, 89er, 97er und 13th Generation bis zu den Generationen X, Y, XXL, D, e und @, sowie auch Schlaffi-, Cyber-, Techno- Golf- und Tamagotchi-Generationen.17 Verschiedene Vorstellungen eines bestimmten Verhaltens werden auf den Umstand zurückgeführt, dass man einer bestimmten Generation angehört.18 Personen die in ei- nem bestimmten Zeitraum geboren wurden und Erfahrungen durch gewisse historische Ereignisse im ähnlichen Alter durchlebt haben, werden einer Generation zugeordnet.19 Dadurch werden Verbindungen geschaffen, die Kommunikation zwischen verschiede- nen Menschen vereinfacht und transparenter macht.20 Generationsspezifische Aussagen sind immer kontextabhängig zu betrachten, sofern sie nicht nur das objektive Merkmal Geburt in einem spezifischen Zeitraum betrachten, sondern auch das gemeinsame Erle- ben von historisch-gesellschaftlichen Konstellationen.21

Verbindungen zwischen den Generationskonzepten zeigen sich in drei Dimensionen. Damit sind Verbindungen zwischen politischen, kulturellen und ökonomischen Generationen gemeint.22 Von einer gesellschaftlichen Generation wird gesprochen, wenn sich diese in politscher, kultureller und ökonomischer Sicht essenziell abhebt.23 Aufgrund von kulturellen und sozio-ökonomischen Unterschieden in Ländern weltweit kann eine Generation nicht global betrachtet werden.24

Des Weiteren sind Generationen als dynamische Konstrukte zu betrachten, da sich Wer- te und Einstellungen zum Leben, zur Arbeit und zum Konsum nicht immer schlagartig zu einem bestimmten Zeitpunkt ändern.25 Die Generationenzugehörigkeit kategorisiert Menschen und reduziert die Komplexität damit wichtige Tendenzen und Entwicklungen in der Gesellschaft verständlicher werden.26 Dabei kann diese Zugehörigkeit nicht allei- ne ein Indikator für bestimmte Verhaltensweisen sein, denn geographische Herkunft, Geschlecht, sozioökologischer Hintergrund oder Familienstruktur sind auch von großer Bedeutung bei der Entwicklung und den Verhaltensweisen von Individuen.27

2.1.2 Generation X/ Generation Golf

Die kollektiven Ereignisse Tschernobyl-Katastrophe und Mauerfall waren die prägendsten Ereignisse der Generation X in Deutschland.28

Laut Klaffke geht der Begriff Generation X auf den von Coupland (1991) publizierten Episodenroman „Generation X - Geschichte für eine immer schneller werdende Kultur“ zurück und kritisiert die Wohlstandssituation der Vorgänger-Generation, sowie die un- terschiedlichen Wertevorstellungen der Jugendlichen, zu denen ihrer Eltern, werden beschrieben.29 David Bednowski nennt diese Jahrgänge Generation Golf.30 Menschen, die dieser Generationsschicht angehören, haben Ende der 1990er Jahre die steigende Arbeitslosigkeit miterlebt sowie auch Ökonomisierung weiter Teile der Ge- sellschaft.31 Die Phase der Familiengründung wurde zugunsten privater Selbstverwirkli- chung lange hinausgezögert.32

2.1.3 Generation Y/ Millennials

Die Generation Y wird nicht auf ein bestimmtes Jahr eingegrenzt und bezieht sich al- phabetisch auf die vorhergehende Generation X.33 Gleichzeitig ist das Y ein Synonyme für das englische WHY (deutsch: Warum).34 Viele Dinge, die in vorangegangenen Ge- nerationen als selbstverständlich wahrgenommen werden, hinterfragen die Y.35 Erstmals tauchte der Begriff Generation Y im Jahre 1993 in der Fachzeitschrift Adverti- sing Age auf und umfasste die Jahrgänge, die zwischen 1984 und 1994 geboren wur- den.36 In späteren Literaturen sind auch Bezeichnungen wie Millennials zu finden.37 Diese Jahrgänge sind mit den Informationstechnologien aufgewachsen und die Erwar- tungen an das Arbeitsleben weichen von den Vorstellungen der Generation X ab.38 Auf- gewachsen sind die Y in einer Gesellschaft, die gekennzeichnet ist durch eine starke familiäre Bindung, hohe Anforderungen an das Qualifikationsniveau, technologiebasierte Kommunikation, viele Wahlmöglichkeiten und Individualismus.39 Diese Gesellschaft junger Menschen ist heutzutage zwischen 20 und 30 Jahren alt und in einer mit zunehmenden Unsicherheiten geprägten und globalisierten Welt groß geworden.40 Internet und die Optionen-Vielfalt im konsumtiven und medialen Bereich spielen eine große Rolle in der Entwicklung dieser Jahrgänge.41

Diese Generation will mehr erreichen, dabei aber nicht die Wichtigkeit der Familie, Partnerschaft und Freunde außer Acht lassen.42 Außerdem ist die Bedeutung für Prosozialität, Pflichtbewusstsein, Leistungsorientierung und Ehrgeiz stark angestiegen und die Familie wird als Hilfe und Solidaritätsnetzwerk verwendet.43

Der Generation Y werden verschiedene Persönlichkeitseigenschaften zugeschrieben. Diese Jahrgänge werden als ehrgeizig, selbstbewusst und tolerant beschrieben.44 Als digital und affin zu modernen Medien und neuen Technologien werden sie auf der Ver- haltensebene wahrgenommen.45 Globales und innovatives Denken mit Unternehmer- geist vereint die Generation Y, allerdings sind diese jungen Menschen auch schnell ge- langweilt und ungeduldig.46

2.2 Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist kein genauer Begriff und umfasst aus wissenschaftlicher Sicht ein ganzes Themengebiet.47 Im Vordergrund stehen Fragen zum Zusammenspiel von Berufs- und Privatleben sowie auch zur Beziehung.48 Work bezieht sich auf die Er- werbsarbeit und Life auf die Lebensbereiche wie Freundschaften, Familie, Gesundheits- verhalten, soziales Engagement etc.49 Bei der empirischen Forschung steht im Mittel- punkt auf der einen Seite das Zusammenspiel von Erwerbsarbeit und auf der anderen Seite das Zusammenwirken von Familie oder Gesundheits- und Erholungsverhalten.50

[...]


1 Vgl. Donges, Jürgen B / Freytag, Andreas (1998), S. 1.

2 Vgl. Ruthus, Julia (2014), S. 14.

3 Vgl. Koch, Eckhard (2014), S. 9.

4 Vgl. Koch, Eckhard (2014), S. 7.

5 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2011), Vorwort.

6 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2011), Vorwort.

7 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 7.

8 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2011), Vorwort.

9 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2011), Vorwort.

10 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 4.

11 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2011), Vorwort.

12 Vgl. Bednowski, David (2012), S. 9.

13 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2011), Vorwort.

14 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 4.

15 Vgl. Wieden, Michael. (2012), S. 53.

16 Vgl. Bednowski, David (2012), S. 9.

17 Vgl. Kohli, Martin / Szydlik, Marc (Hrsg.) (2000), S. 12.

18 Vgl. Bednowski, David (2012), S. 9.

19 Vgl. Kohli, Martin / Szydlik, Marc (Hrsg.) (2000), S. 12.

20 Vgl. Bednowski, David (2012), S. 10.

21 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 10.

22 Vgl. Kohli, Martin / Szydlik, Marc (Hrsg.) (2000), S. 13.

23 Vgl. Kohli, Martin / Szydlik, Marc (Hrsg.) (2000), S. 13.

24 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 10.

25 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 10.

26 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 10.

27 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 10.

28 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 12.

29 Klaffke und Parment, zitiert von Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 12.

30 Vgl. Bednowski, David (2012), S. 159.

31 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 13.

32 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 13.

33 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 13.

34 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 13.

35 Vgl. Stock-Homburg, Ruth (Hrsg.) (2013), S. 127.

36 Vgl. Parment, Anders (2013), S. 3.

37 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2011), Vorwort.

38 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2011), Vorwort.

39 Vgl. Stock-Homburg, Ruth (Hrsg.) (2013), S. 130.

40 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 13.

41 Vgl. Klaffke, Martin (Hrsg.) (2014), S. 13.

42 Vgl. Stock-Homburg, Ruth (Hrsg.) (2013), S. 130.

43 Vgl. Stock-Homburg, Ruth (Hrsg.) (2013), S. 130.

44 Vgl. Stock-Homburg, Ruth (Hrsg.) (2013), S. 127.

45 Vgl. Stock-Homburg, Ruth (Hrsg.) (2013), S. 127.

46 Vgl. Stock-Homburg, Ruth (Hrsg.) (2013), S. 127.

47 Vgl. Wiese, Bettina / Moser, K. (Hrsg.) (2015), S. 228.

48 Vgl. Wiese, Bettina / Moser, K. (Hrsg.) (2015), S. 228.

49 Vgl. Wiese, Bettina / Moser, K. (Hrsg.) (2015), S. 228.

50 Vgl. Wiese, Bettina / Moser, K. (Hrsg.) (2015), S. 228.

Details

Seiten
20
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668015180
ISBN (Buch)
9783668015197
Dateigröße
486 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v301531
Institution / Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,3
Schlagworte
Work-Life-Balance Generation Y Generationenkonflikt Individualisierung Generation X Generation Golf Millennials Entgrenzung zwischen Arbeit und Leben Maslow Schlaf Generationen

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Titel: Work-Life-Balance der Generation Y