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Führung alkoholabhängiger Mitarbeiter. Maßnahmen zur Reintegration und Intervention

Hausarbeit 2015 16 Seiten

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1 Begriffsabgrenzung
1.1 Alkoholmissbrauch
1.2 Alkoholabhängigkeit

2 Alkoholabhängigkeit im Berufsalltag
2.1 Ursachen für Alkoholkonsum am Arbeitsplatz
2.2 Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit
2.3 Betriebliche Suchtprävention
2.4 Früherkennung

3. Alkoholverbot am Arbeitsplatz
3.1 Vorbereitungs- und Entscheidungsphase
3.2 Betriebsvereinbarung

4 Rolle der Führungskraft
4.1 Verantwortung der Führungskraft
4.2 Verhalten der Führungskraft gegenüber dem betroffenen Mitarbeiter

5 Intervention und Reintegration
5.1 Stufen-Interventionsplan
5.2 Reintegration und Nachsorge

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Die hohe soziale Akzeptanz des Alkoholkonsums sowie die leichte Verfügbarkeit von alkoholischen Getränken in Deutschland führen dazu, dass Alkohol zu größeren Prob- lemen in allen Lebensbereichen führt, als beispielweise andere Suchtmittel wie Kokain oder Heroin. Dies zeigt sich unter anderem auch am Arbeitsplatz, da letztlich der Kon- sum erst als Problem erkannt wird, wenn er sich zum Missbrauch oder gar zur Abhän- gigkeit entwickelt. Dennoch gibt es noch keine umfassenden Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen von Alkoholabhängigkeit am Arbeitsplatz in Deutschland. Oft wer- den daher Studienergebnisse aus dem Ausland zu Rate gezogen, um die Konsequen- zen zu überblicken. In Schweden und Norwegen gab es bereits ausführliche Untersu- chungen, um den Zusammenhang von krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit und dem gesamtgesellschaftlichen Konsumniveau herzustellen. Auch in Australien wurde das Thema anhand einer Studie mit rund 13 000 Teilnehmern beleuchtet, vordergründig wurden hier Trinkmuster und Fehlzeiten untersucht. In den USA hingegen lag der Fo- kus bei einer Studie vor allem auf dem Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und der Beeinträchtigung der Arbeitsleistung. Bei Betrachtung dieser Daten wird klar, wel- che Folgen und Schäden der unbedachte Konsum von Alkohol im Zusammenhang mit den Tätigkeiten am Arbeitsplatz haben kann. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Tat- sache, dass die Folgen bereits auftauchen, wenn unüberlegt konsumiert wird und nicht erst, wenn bereits eine Abhängigkeit vorliegt (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V., 2014; Mangione et al, 1999; Norström & Moan, I.M., 2009; Roche et al., 2008).

Im Folgenden wird daher aufgezeigt, wie sich Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit voneinander abgrenzen lassen, wie sich zweitere im Berufsalltag auswirkt, wie ein betriebliches Alkoholverbot umgesetzt werden kann, welche Rolle der Vorgesetzte inne hat und welche Maßnahmen zur Intervention und Reintegration ergriffen werden können. Diese Hausarbeit endet mit einem Fazit.

1 Begriffsabgrenzung

Bereits 1852 definierte der schwedische Arzt Huss den Terminus des (chronischen) Alkoholismus, um damit die körperlichen Folgeschäden des exzessiven Alkoholkonsums zu beschreiben. Der Begriff hat sich nun generell eingebürgert und dennoch ist seine Aussage nicht eindeutig. Umgangssprachlich werden darunter zwei verschiedene Aspekte verstanden, zum einen der Alkoholmissbrauch also der schädliche Gebrauch, sowie auch die Alkoholabhängigkeit (Feuerlein, Küfner & Soyka, 2008). Der folgende Abschnitt dient daher der genaueren Begriffsdefinition.

1.1 Alkoholmissbrauch

Alkoholmissbrauch, der auch als schädlicher Gebrauch bezeichnet wird, liegt nach Feuerlein, Küfner und Soyka (2008) vor, wenn ein Konsummuster besteht, welches zu einer Gesundheitsschädigung führt. Aus dieser können dann auch körperliche und psychische Störungen resultieren. Betroffene leiden beispielsweise unter depressiven Phasen nach länger andauerndem Alkoholkonsum oder es kommt zu Organschäden, wie der Leberzirrhose.

Ebenfalls liegt missbräuchlicher Alkoholkonsum vor, wenn ungeeignete Personen kon- sumieren, also beispielsweise Kinder oder Schwangere. Dies gilt auch, wenn in unge- eigneter Menge getrunken wird oder sich aus dem Verzehr kurzfristige physische oder psychische Veränderungen ergeben. Hierzu zählt beispielsweise auch die Einschrän- kung der Koordination oder des Gleichgewichtssinns. Auch gilt der Konsum als miss- bräuchlich, wenn an einem ungeeigneten Ort oder zu einer ungeeigneten Gelegenheit bzw. Situation getrunken wird, insbesondere am Arbeitsplatz oder vor dem Autofahren. Vereinfacht gesagt liegt Alkoholmissbrauch ebenfalls vor, wenn der Konsument seine persönliche Verträglichkeitsgrenze überschreitet oder er ausschließlich trinkt, um die Wirkung des Alkohols zu verspüren (Landesverband der Betriebskrankenkassen Nordrhein-Westfalen, 1988).

1.2 Alkoholabhängigkeit

Die Alkoholabhängigkeit liegt vor, wenn eine Person den starken, teilweise sogar zwanghaften Wunsch hat, Alkohol zu sich zu nehmen. Dies gilt auch, wenn er nicht mehr ausreichend in der Lage ist, Anfang, Ende und Menge des Alkoholkonsums zu kontrollieren. Deutliche Zeichen ergeben sich ebenfalls aus Entzugserscheinungen oder dem Bedarf an größeren Alkoholmengen, um die ursprüngliche Wirkung zu erhal- ten. Bemerkbar macht sich die Abhängigkeit auch, wenn fortschreitend andere Interes- sen vernachlässigt werden, um dem Alkoholkonsum nachzukommen und weiterhin Alkohol konsumiert wird, obwohl die negativen Folgen klar und spürbar sind. Konkret kann die Diagnose der Alkoholabhängigkeit jedoch nur gestellt werden, wenn die ge- nannten Kriterien innerhalb eines Jahres mindestens drei Mal erfüllt wurden (Feuerlein, 2008). Ebenso liegt eine Abhängigkeit vor, wenn der Konsum fortgesetzt wird, obwohl bereits negative Auswirkungen auf das soziale Leben sowie auf die Gesundheit sichtbar sind und wenn der Konsum trotz mehrfacher Versuche nicht aufgegeben werden kann (Hyman & Malenka, 2001).

Bei Alkoholabhängigkeit sollte ebenfalls unterschieden werden, welcher Typ der jeweils Betroffene ist. Laut Ziegler (1992) gibt es zum einen die Gruppe der süchtigen Trinker und Problemtrinker, zum andern die Gruppe der Spiegeltrinker, Mischformen sind ebenfalls möglich. Erstere fallen im Betrieb wesentlich früher auf, da sie beim Konsum die Kontrolle verlieren, also beispielsweise in ihrer Arbeit nachlässig oder ausfallend gegenüber Kollegen werden. Bei ihnen entsteht die körperliche Abhängigkeit aus einer psychischen Abhängigkeit und dennoch kann der Betroffene auch noch abstinente Phasen durchleben. Die zweite Gruppe hingegen, also die der Spiegeltrinker, sind we- sentlich unauffälliger, da die Betroffenen eine hohe Menge an Alkohol zu sich nehmen können und erst auffällig werden, wenn Entzugserscheinungen, wie beispielsweise Zittern, Unruhe oder gar depressive Verstimmungen auftreten. Diese Erscheinungen vermeiden sie dadurch, dass sie konstant in solchen Mengen Alkohol konsumieren, dass sie zumindest einen gewissen Mindestpromillegehalt halten können. Dennoch muss auch diese Form der Alkoholabhängigkeit behandelt werden, da die Konsequen- zen bei diesem Krankheitsbild ebenfalls dramatisch sind.

2 Alkoholabhängigkeit im Berufsalltag

Gesellschaftliche Normen und soziale Probleme, insbesondere auch Alkoholkonsum, machen nicht vor der Arbeitswelt halt, da die Arbeit eine große zeitliche Rolle beim Großteil der Bevölkerung einnimmt. Generell wird auf Vollzeitbasis gearbeitet, so dass der durchschnittliche Angestellte ca. 40 Stunden am Arbeitsplatz verbringt, zuzüglich seiner Pausenzeit. Ebenfalls sind in Deutschland gesellige Trinksitten weit verbreitet. Es wird zu Feierlichkeiten angestoßen und es gibt je nach Branche und Tätigkeit nahe- zu einen Konsumzwang im Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern. Der Wirt stößt mit seinen Gästen an, Geschäftsabschlüsse sowie andere Erfolge werden mit einem Glas Sekt gefeiert und auf dem Bau wird der Alkoholgenuss ebenso als Normalität an- gesehen. Auch ein gemeinsames Feierabendbier gehört branchenunabhängig häufig zum Ausklang des Arbeitstages. Diese Aspekte führen zu einem alkoholtoleranten Kli- ma, welches letztlich übermäßigen Alkoholkonsum auch am Arbeitsplatz ermöglicht (Landesverband der Betriebskrankenkassen Nordrhein-Westfalen, 1988). Im Folgen- den wird erläutert, welche Gründe es für den Konsum von Alkohol am Arbeitsplatz gibt, welche Auswirkungen Alkoholabhängigkeit auf die Leistungsfähigkeit hat und anschlie- ßend werden die Notwendigkeit der betrieblichen Suchtprävention sowie Möglichkeiten zur Früherkennung dargestellt.

2.1 Ursachen für Alkoholkonsum am Arbeitsplatz

Wenn man sich mit den Ursachen für den Alkoholkonsum am Arbeitsplatz auseinan- dersetzt, muss zunächst der Frage nachgegangen werden, welche Faktoren verstärk- tes Trinkverhalten am Arbeitsplatz begünstigen. Feuerlein (2008) geht beispielsweise darauf ein, dass der Mensch sich häufig am Arbeitsplatz nicht genug entfalten kann, sondern er durch die Abläufe in der Produktion und im Büro enge Vorgaben befolgen muss. Aufgaben werden teilweise nicht mehr im Team erledigt, sondern eine einzelne Person ist für größere Projekte alleine verantwortlich. Es kommt ebenfalls vor, dass Arbeitsschritte so eng getaktet sind, dass kaum noch Zeit für soziales Miteinander bleibt. Das Gefühl des Alleingelassen seins ist belastet und kann somit suchtbegünsti- gend wirken.

Einen anderen bedeutenden Aspekt stellt zum einen Über- oder auch Unterforderung dar. Beim "Burnout" leiden Menschen unter zu hoher Belastung am Arbeitsplatz, doch mittlerweile sind immer mehr Berufstätige auch vom sogenannten "Boreout" betroffen. Unter diesem relativ jungen Krankheitsbild treten ähnliche Symptome auf wie beim "Burnout", Grund dafür ist jedoch hier die Unterforderung des Mitarbeiters. Antriebslo- sigkeit, Depression, aber auch körperliche Beschwerden wie Herz-Kreislauf- Krankheiten oder auch chronische Rückenschmerzen sind hierbei Folgen von zu weni- gen oder falschen Aufgaben. Das größte Risiko entsteht aber dadurch, dass Betroffene auch häufig versuchen, den Sachverhalt zu vertuschen, anderen Kollegen also vor- gaukeln, beschäftigt zu sein und gar Überstunden machen (Pointer, 2014).

Auch der Schichtarbeit, vor allem bei Nachtschichten, kommt eine zentrale Rolle zu, wenn man Risikofaktoren für eine Alkoholabhängigkeit betrachtet. Zum einen haben Schichtarbeiter zumeist einen komplett anderen Lebensrhythmus als Angestellte mit festen Arbeitszeiten, worunter beispielsweise die sozialen Kontakte leiden. Zum ande- ren kommt es häufig vor, dass nachts gearbeitet wird und somit Schlaf nur tagsüber nachgeholt werden kann. Besonders hierbei muss der Betroffene häufig störende Fak- toren ausblenden können, wobei teilweise eine "Betäubung" mit Alkohol oder Medika- menten als letzter Ausweg gesehen wird, um Ruhe und Schlaf zu finden. Wenn Alkohol häufiger zu diesem Zweck konsumiert wird, ebnet dieses Verhalten die ersten Schritte auf dem Weg in die Abhängigkeit. Falls Alkohol nicht deswegen konsumiert wird, zählt der Schichtarbeiter dennoch eher zur Risikogruppe, da durch die Arbeitszeiten die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit verringert wird und das Suchtpotential somit steigt (Staedt & Riemann, 2007).

Im Kollegenkreis kann ebenfalls eine Stimmung herrschen, die einzelne Mitarbeiter in einen gewissen Zugzwang bringen, der auch vor dem Alkoholkonsum nicht stoppt. Informell kann ein Zusammenhang unter den Kollegen zwischen Arbeitsleistung und Trinkfestigkeit gezogen werden und Mitarbeiter können ggf. den Eindruck haben, beim Alkoholkonsum "mithalten" zu müssen, um auch berufliche Anerkennung zu bekom- men. Selbst falls die berufliche Anerkennung nicht im Vordergrund steht, kann der Druck auch daraus resultieren, dass Kollegen sich nicht isolieren wollen, sondern der Gruppe zugehörig sein möchten und somit am gemeinsamen Konsum teilhaben. Die Einladung zum Feierabendbier wird somit ungern ausgeschlagen und gemeinsam am Tresen kann der Abend in übermäßigem Alkoholkonsum enden (Antons & Schulz, 1981).

2.2 Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit

Laut Petschler und Fuchs (2000) sorgen Suchtprobleme unter anderem zu erhöhten Fehlzeiten, zu qualitativ und quantitativ minderwertiger Leistung, zu Schaden des Firmenimages, zu möglicher Schädigung Dritter durch alkoholbedingtes Fehlverhalten, zu Unfällen am Arbeitsplatz wie auch auf dem Weg zur Arbeit und schlussendlich auch zu erhöhten Kosten durch vorzeitiges Ausscheiden betroffener Mitarbeiter wegen Kündigung oder Frühverrentung. Dennoch muss hierbei berücksichtigt werden, dass lediglich die steigende Anzahl der Fehlzeiten genau belegt werden kann, da andere Punkte, wie beispielsweise der Imageverlust, schwer messbar sind.

Lenfers (1993) geht ebenfalls auf den Aspekt der Schädigung des Betriebsklimas durch Alkoholkonsum am Arbeitsplatz ein. Dies resultiert aus der Tatsache, dass der Betroffene Mitarbeiter in größerem Maße Unterstützung durch seine Kollegen benötigt. Das Team muss Fehler des Betroffenen beheben oder gar Aufgaben des Betroffenen übernehmen, welches langfristig zur Frustration der Mitarbeiter führen kann. Sie haben durch das Fehlverhalten des Betroffenen eine höhere Arbeitsbelastung und müssen eventuell Überstunden machen. Des Weiteren kann sogar der Aspekt des Vandalismus am Arbeitsplatz aufkommen, da Alkoholkonsum die Hemmschwelle sinken lässt und zumeist auch das Aggressionspotential fördert. Im Rausch kann es nun zu Sachbe- schädigung am Arbeitsplatz kommen, was wiederum Kollegen einschüchtern und be- lasten kann.

2.3 Betriebliche Suchtprävention

Grundsätzlich versteht man unter Prävention all jene Maßnahmen, die Ergriffen wer- den, um bestimmte Ereignisse abzuwenden, welche wahrscheinlich eintreten würden, wenn die Maßnahmen nicht ergriffen würden. Im Zusammenhang mit Alkoholabhän- gigkeit kann zwischen der primären und der sekundären Prävention unterschieden werden. Während die Primärprävention direkt beim Abhängigen ansetzt bzw. bei dem gefährdeten Personenkreis, widmet sich die Sekundärprävention vor allem dem Um- feld. Wichtig bei präventiven Maßnahmen mit dem Betroffenen selbst ist es, auf häufi- ges Maßregeln zu verzichten und eher positiv, partnerschaftlich auf die Person zuzu- gehen. Alkoholabhängige stecken meist schon in einer eigenen, inneren Krise und sind somit nicht ausreichend empfänglich für Autoritätsansprüche von außen. Dem Betrof- fenen muss stets noch seine eigene Entscheidungsfreiheit eingeräumt werden und der Helfende muss ich bewusst sein, dass ihn auch Niederlagen erwarten können (Mühl- bauer, 1986).

Bei Präventionsmaßnahmen, welche das Umfeld betreffen, steht die Aufklärung im Vordergrund. Informationen über Eigenschaften und Gefahren des Alkoholismus helfen den Kollegen zum einen, erste Anzeichen einer Alkoholabhängigkeit richtig zu verste- hen, zum anderen, den richtigen Kontakt mit dem Betroffenen zu suchen. Solche Maß- nahmen können beispielsweise im Rahmen einer Veranstaltung oder auch in Klein- gruppen, speziell z. B. für Auszubildende oder Abteilungsleiter, abgehalten werden. Im Rahmen der Aufklärungsarbeit kann man auf Gründe und Anzeichen, aber auch auf Folgen des missbräuchlichen Alkoholkonsums eingehen. Ausschlaggebend für den Erfolg der Sekundärprävention ist die Identifikation aller Hierarchieebenen mit diesem Thema. Größere Unternehmen können auch in Erwägung ziehen, einen ihrer Mitarbei- ter zum "freiwilligen Suchtkrankenhelfer", beispielsweise beim Blauen Kreuz ausbilden zu lassen (Mühlbauer, 1986).

2.4 Früherkennung

Ein funktionierendes Präventionsprogramm trägt, wie im vorausgehenden Abschnitt erläutert, auch dazu bei, dass alle Mitarbeiter einen konstruktiven und konsequenten Umgang mit alkoholabhängigen Kollegen umsetzen können. Hierzu gehört, dass die Mitarbeiter wissen, dass die Früherkennung sehr schwierig ist. Zumeist gelingt sie nur, wenn verschiedene Indizien kombiniert werden. Verhaltens- und Wesensveränderun- gen können Aufschluss darüber geben, ob eine Gefährdung durch Alkohol gegeben ist. Zu diesen Merkmalen zählen neben zunehmender Unzuverlässigkeit auch häufigere Fehlzeiten, heimliches Trinken sowie das Leugnen des Trinkverhaltens.

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Details

Seiten
16
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668007192
ISBN (Buch)
9783668007208
Dateigröße
679 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v301118
Institution / Hochschule
Hochschule Fresenius; Köln – Fachbereich Wirtschaft & Medien
Note
1,3
Schlagworte
führung mitarbeiter maßnahmen reintegration intervention

Autor

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Titel: Führung alkoholabhängiger Mitarbeiter. Maßnahmen zur Reintegration und Intervention