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Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf den Bankensektor

Bachelorarbeit 2013 63 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit

2 Zinspolitik und die Rolle der EZB

3 Auswirkungen des aktuellen Niedrigzinsumfeldes auf den Bankensektor
3.1 Kundenverhalten
3.2 Risikowahrnehmung der Banken
3.3 Bilanzstruktur und Ergebnisgrößen
3.4 Genesungsbremse
3.5 Bankenvertrauen

4 Diskussion ausgewählter Lösungsansätze
4.1 Bei anhaltendem Niedrigzinsniveau
4.2 Bei erwartetem Zinsanstieg
4.3 Unabhängig vom Zinsniveau

5 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse

Literaturverzeichnis

Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 2: VaR Simulation

Abbildung 3: Zinssätze Wohnungsbaukreditneugeschäft privater Haushalte

Abbildung 4: Entwicklung des Zinsüberschusses/ Zinsspanne in % der DBS

Abbildung 5: Sparkassenbriefkalkulation

Abbildung 6: Entwicklung der Überschussreserven und Handelsvolumen

Abbildung 7: Spreadentwicklung Drei-Monats-Euribor und Drei-Monats-Eoniaswap

Abbildung 8: Kalkulation einjähriger Kundeneinlagen

Abbildung 9: Wirkungsweise Liability-Swap

Abbildung 10: Wirkungsweise Asset-Swap

1 Einleitung und Aufbau der Arbeit

Die im Jahr 2007 einsetzende globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat Staaten und Notenbanken im Zeitablauf immer wieder vor große Herausforderungen gestellt. Um das Vertrauen in Banken aufrecht und die Belastungen für Finanz- und Realwirtschaft möglichst gering zu halten, begegnete man der Situation mit staatlichen Rettungsprogrammen und expansiv ausgerichteter Geldpolitik, in deren Folge das Zinsniveau der betroffenen Länder auf historische Tiefststände fiel.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Auswirkungen dieser Niedrigzinspolitik auf den Bankensektor aus wissenschaftlicher Sicht zu untersuchen. Das erste Kapitel vermittelt dem Leser einen Überblick über das europäische Notenbanksystem und deren zinspolitische Rolle. Um nachvollziehen zu können, dass die liquiditätsfördernden Maßnahmen der Zentralbanken im Laufe der Finanzkrise zur Krisenintervention notwendig waren und zu einem gesunkenen Zinsniveau beigetragen haben, werden zunächst die Grundlagen zur geldpolitischen Einflussnahme herausgearbeitet.

Darauf aufbauend werden die Einflüsse niedriger Zinsen auf die Bankenlandschaft dargelegt. Der deutsche Bankensektor bildet den Schwerpunkt der Situationsanalyse. Dabei erfolgt die Betrachtung der niedrigzinsinduzierten Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven, welche gleichzeitig den Ablauf des Kapitels in seiner Struktur bestimmen. In einem ersten Schritt werden Verhaltensweisen der Kunden analysiert und mögliche Ansätze für eine sich verändernde Risikowahrnehmung der Marktteilnehmer und deren Konsequenzen diskutiert. Anschließend werden die Auswirkungen auf wichtige Ergebnisgrößen und die Bilanzstruktur der Kreditinstitute veranschaulicht, um basierend auf dem gewonnen Verständnis für die derzeitige und künftige Ertragslage, eine Aussage über die Effekte auf Erholungsprozesse krisengeschädigter Institute treffen zu können. Daran anknüpfend rückt das gegenseitige Vertrauen der Banken in den Fokus der Betrachtung.

Auf der Grundlage der erkannten Herausforderungen werden im folgenden Kapitel ausgewählte Lösungsansätze diskutiert. Dabei werden sowohl Handlungsoptionen zur richtigen Positionierung unter Abhängigkeit von erwarteten Zinsszenarien aufgezeigt, als auch zinsniveauunabhängige Ansätze vorgestellt. Schließlich endet die Arbeit mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.

2 Zinspolitik und die Rolle der EZB

Zinspolitik bezeichnet allgemein die Maßnahmen einer Zentralbank zur Einflussnahme auf das Zinsniveau einer Volkswirtschaft.1 In der Eurozone ist seit Beginn der dritten und letzten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) am 01.01.1999 das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) für die Durchführung einer gemeinsamen Geldpolitik verantwortlich.2

Das ESZB besteht aus der Europäischen Zentralbank (EZB) und den nationalen Zentralbanken aller EU-Mitgliedstaaten. Seine Struktur ähnelt dem früheren deutschen Notenbanksystem.3 Mit der Leitung des ESZB sind die Beschlussorgane der EZB vertraut. Der EZB-Rat legt die Geldpolitik fest, während das EZB-Direktorium für die Durchführung der Geldpolitik gemäß den Entscheidungen und Leitlinien des EZB-Rates zuständig ist.4

Vorrangiges Ziel des ESZB und seiner geldpolitischen Maßnahmen ist es, die Preisstabilität zu gewährleisten. Darüber hinaus unterstützt es die allgemeine Wirtschaftspolitik in der Union, sofern die Preisstabilität dadurch nicht beeinträchtigt wird.5

Zur Zielerreichung stehen dem ESZB eine Vielzahl geldpolitischer Instrumente und Verfahren zur Verfügung, die gleichzeitig den Handlungsrahmen für die praktische Umsetzung geldpolitischer Beschlüsse bilden.6

Doch wodurch erlangt die EZB die Möglichkeit zur Beeinflussung der Geld- und Kapitalmärkte? Vier zentrale Aspekte spielen dabei eine Rolle:

1. Ausschließlich Bargeld in Form von Banknoten und Münzen gilt als gesetzliches Zahlungsmittel.7
2. Zentralbankgeld, als Summe aus umlaufendem Bargeld und Zentralbankeinlagen der Geschäftsbanken, kann nur von der EZB selbst geschaffen werden.8
3. Die gesetzliche Verpflichtung von Geschäftsbanken zur Unterhaltung von Mindestreserven bei der Zentralbank für Einlagen von Nichtbanken sowie die Tatsache, dass Bargeld von Nichtbanken abgehoben wird.9
4. Glaubwürdigkeit und Reputation durch eine überzeugende Stabilitätspolitik beeinflusst die in Nominalzinsen enthaltenen Inflationsrisikoprämien.

Das von der EZB zur Verfügung gestellte Zentralbankgeld bildet die Geldbasis der europäischen Volkswirtschaft und ist Grundlage für den Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken.10

Da während des Geldschöpfungsprozesses Geld in Form von Bargeld abfließt und die Geschäftsbanken für die neu geschöpften Geldeinlagen Mindestreserven in Form von Zentralbankguthaben zu halten haben, entsteht Nachfragebedarf an Zentralbankgeld. Den entstehenden unterschiedlichen Bedarf an (Zentralbank-) Liquidität gleichen die Geschäftsbanken untereinander am Geldmarkt gegen Zahlung von Zinsen aus.

Darüber hinaus besteht für Institute die Möglichkeit Zentralbankgeld über Nacht beim ESZB zum Spitzenrefinanzierungssatz auszuleihen oder als Einlagenfazilität anzulegen.11 Die dafür jeweils gültigen Zinssätze sind Orientierung für die Zinssätze am Geld- und Kapitalmarkt und werden deshalb Leitzinsen genannt.12

Durch ihre Monopolstellung als Anbieter der Geldbasis, ist die EZB in der Lage, die Bedingungen an den Geld- und Kapitalmärkten zu beeinflussen und die kurzfristigen Zinssätze zu steuern.13 Mit diesem wichtigen Hebel der Liquiditätsbereitstellung, kann die EZB mittelbar Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Geschäftsbanken, insbesondere auf deren Konditionen im Kredit- und Einlagengeschäft, nehmen.14 Der Bedarf an Zentralbankgeld stellt den zentralen Ansatzpunkt der Geldpolitik dar.15

Die angesprochene Wirkung der Leitzinsänderungen auf das Kapitalmarktzinsniveau vollzieht sich hingegen weniger deutlich als auf den Geldmärkten. Das langfristige Zinsniveau wird von vielen Faktoren beeinflusst, unter anderem von Inflationserwartungen und Geldmarktzinssätzen.16 Ausgehend von diesem nur begrenzten Einfluss und dem Prinzip der langfristigen Neutralität des Geldes17 folgend, stellt das aus einer überzeugenden Stabilitätspolitik geschaffene Vertrauen den besten Beitrag dar, den eine Zentralbank langfristig leisten kann. Die Sicherheit über zukünftig stabile Preise senkt die Inflationsrisikoprämien im Zins und verringert die Realwertveränderungen nominaler Vermögenswerte. Auf diese Weise leistet die EZB mit ihrem Einfluss einen wichtigen Beitrag zur Finanzstabilität.18

In normalen Zeiten vollzieht sich der Liquiditätsausgleich an Zentralbankgeld weitestgehend unter den Banken über den Geldmarkt und die EZB versorgt das Bankensystem gerade mit so viel Geld, wie es zur Erfüllung des Mindestreserve-Soll und des Bedarfs an Bargeld benötigt.19

Mit Beginn der Finanzkrise im Herbst 2007 und insbesondere mit dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 ist der Interbankengeldmarkt jedoch zusammengebrochen.20 Durch den damit verbundenen Vertrauensverlust und die zunehmende Unsicherheit hinsichtlich der finanziellen Solidität des Geschäftspartners, waren einige Banken nicht mehr in der Lage, sich Zentralbankgeld über Interbankkredite zu verschaffen.21

Um die Refinanzierungsmöglichkeiten in einem versagenden Marktumfeld weiterhin aufrecht zu erhalten, die Finanzmärkte zu stabilisieren und negative Folgen für Realwirtschaft und Preisstabilität abzuwenden, hat die EZB eine Vielzahl liquiditätsfördernder Maßnahmen ergriffen:22

- Gegen notenbankfähige Sicherheiten stellte sie Banken in unbegrenzter Höhe Liquidität bereit. Bekräftigt wurde diese Maßnahme durch die spätere Ausweitung des Sicherheitenrahmens
- Beträchtliche Senkung der Leitzinsen
- Laufzeitausdehnung der Offenmarktgeschäfte auf bis zu 3 Jahre
- Ankauf gedeckter Schuldverschreibungen23

Als Reaktion auf entstehende Spannungen, vor allem an den Märkten für Staatsanleihen des Euro-Währungsgebietes, beschloss der EZB-Rat als weitere Maßnahmen den Ankauf von Euro-Staatsanleihen am Sekundärmarkt, um die gestörten Märkte wiederzubeleben.24

Insgesamt haben die von der EZB als Reaktion auf die Finanzkrise eingeleiteten Maßnahmen die Refinanzierung der Banken gesichert und zur Gewährleistung der Funktionsfähigkeit wesentlicher Teilbereiche der Finanzmärkte und des Bankensystems beigetragen.25

Allerdings führte die expansive Begleitung der Krisenserien durch die EZB zu einem sinkenden Zinsniveau.26 So ist sie mit verantwortlich, dass sich das Zinsniveau im Euroraum über die gesamte Zinsstruktur auf ein bisher unbekanntes Minimum verringert hat. Dabei sind die Zinssätze im vermeintlich „sicheren Hafen“ Deutschland durch internationale Kapitalzuflüsse zusätzlich unter Druck geraten.27

Der nachfolgende Vergleich der Zinsstrukturkurven börsennotierter Bundeswertpapiere verdeutlicht die Situation in Deutschland:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung1: Zinsstrukturentwicklung von Bundeswertpapieren 28

Es ist zu erkennen, dass die Renditen der Bundeswertpapiere im Verlauf der Krise gefallen sind. In bestimmten Laufzeiten haben sie zwischenzeitlich sogar negative Werte angenommen. Die Zinsstruktur gestaltet sich auf einem gesunkenen Niveau deutlich steiler.

Entgegen den aufgezeigten möglichen Vorteilen expansiver Geldpolitik, birgt ein langfristig niedriges Zinsniveau jedoch auch Risiken und Nebenwirkungen.29 Eine anhaltende Niedrigzinsphase schafft Markt- und Rahmenbedingungen, die das Bankwesen nachhaltig schädigen könnte.30

Welche genauen Folgen das niedrige Zinsniveau auf den Bankensektor in Deutschland hat, wird im nächsten Kapitel aufgezeigt.

3 Auswirkungen des aktuellen Niedrigzinsumfeldes auf den Bankensektor

Das derzeitige Niedrigzinsumfeld wirkt über eine Vielzahl von Einflussfaktoren auf die Bankenlandschaft in Deutschland ein. Um eine ausführliche Analyse der Auswirkungen durchzuführen, wird die Situation im Folgenden aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

3.1 Kundenverhalten

Die anhaltende Niedrigzinsphase beeinflusst das Verhalten der Kunden von Kreditinstituten. Während in Zeiten niedriger Zinsen Kreditnehmer weniger für das geliehene Geld zahlen müssen, haben Geldanleger das Nachsehen. Das von Ihnen zur Verfügung gestellte Geld wirft dann weniger Erträge ab. In Zeiten negativer Realzinsen31 verschärft sich dieser Effekt. In diesem Fall verlieren sowohl Kundenkredit als auch Kundeneinlage an Wert.32 Dieser Kaufkraftverlust potenziert sich nochmals, sofern auf die Erträge Steuern zu zahlen sind.33 In Zeiten niedriger Zinsen erscheint das Fremdkapital im Vergleich zum Eigenkapital günstig. Gleichzeitig vermindert es den Anreiz Vermögenssorge zu betreiben und zu sparen.34

Die Anleger begegnen dem sich verfestigenden Niedrigzinsumfeld mit unterschiedlichen Verhaltensweisen. Zum einen belassen sie fällige Anlagen vermehrt auf täglich verfügbaren, variabel verzinsten Anlagen. Dadurch haben sie im Laufe der letzten Jahre ihren Anteil der Sichteinlagen an den gesamten Bankeinlagen bis Ende 2012 von 30% auf 47% ausgeweitet.35 Die Anleger flüchten in die Liquidität.36

Darüber hinaus suchen sie vermehrt Anlagealternativen mit höheren erwarteten Renditen.37 Durch die niedrigen Zinsen ist die Investitionsbereitschaft gestiegen. So sind beispielsweise Anleihen mittelständischer Unternehmen in das Interesse der Anleger gerückt.38 Vergleichsweise attraktiv erscheinende ausländische Finanzanlagen und Direktinvestitionen verlagern zudem Anteile des Vermögens ins Ausland.39 Neben der Suche nach Rendite steht der Schutz vor Geldwert- und Währungsstabilität im Fokus der Anlage.40

Für heimische Banken und Sparkassen ist diese Situation problematisch. Aufgrund ihrer vergleichsweise niedrigen Einlagenkonditionen wird es schwierig die Renditeerwartungen ihrer Kunden zu befriedigen und Vertragsabschlüsse zu erzielen. Verbunden mit der zunehmend kürzer werdenden Anlagedauer können die Institute in Refinanzierungsschwierigkeiten im Retailbereich geraten.41 Zusätzlicher Druck entsteht seitens ausländischer Banken, die mit attraktiven Konditionen im Tages- und Festgeldbereich locken. Die besondere Privilegierung von Kundeneinlagen im Rahmen der Basel III Reform in der Bankenregulierung verschärft den Wettbewerb zunehmend. Eine Möglichkeit der Entwicklung entgegen zu wirken besteht darin, auf Konditionsbeiträge zu verzichten und in einem bestimmten Umfang negative Margen auf der Passivseite zu akzeptieren.42

Welche Auswirkungen die abflussgefährdeten kurzfristigen Einlagen und der Versuch diese zu halten auf die Bilanzstruktur und Ergebnisgrößen haben, wird in Kapitel 4 ausführlich betrachtet.

Bei Kreditnehmern ist die Lage anders. In einem vergleichsweise günstigen Zinsumfeld sind viele Darlehensnehmer bestrebt, möglichst lange von niedrigen Zinsen zu profitieren. Sie vereinbaren mit ihren Kreditinstituten entsprechend lange Zinsbindungsfristen.43 So ist der Anteil der an Haushalte neu vergebenen Kredite mit längerfristiger Zinsbindung bis Ende 2012 auf 74% angestiegen. Im Jahr 2004 lag dieser Wert bei 65%.44 Begünstigt wird die Situation zusätzlich dadurch, dass Versicherer durch das aktuelle Niedrigzinsumfeld veranlasst werden, neue Wege der Kapitalanlage zu gehen und somit in der direkten Kreditvergabe und der Immobilienfinanzierung stärker in den Wettbewerb mit Banken treten.45

Für nichtfinanzielle Unternehmen bieten sich im derzeitigen Umfeld neben der klassischen Bankfinanzierung weitere Finanzierungsalternativen an. Das Niedrigzinsumfeld hat gemeinsam mit der Suche nach Rendite durch Anleger die Renditen für Unternehmensanleihen mit gutem Rating auf historische Tiefstände sinken lassen. Gleichzeitig hat sich die Rangfolge der Finanzierungskosten umgekehrt. So weisen Unternehmen zum Teil niedrigere Refinanzierungskosten auf als Banken. Dies schafft Anreize sich zu Lasten des klassischen Bankkredites über die Anleihemärkte zu refinanzieren.

Auch wenn die kapitalmarktorientierte Finanzierung mit ca. 10% der gesamten Unternehmensfremdfinanzierung einen relativ kleinen Anteil ausmacht, gibt es Anzeichen, wodurch das Kreditgeschäft mit soliden nichtfinanziellen Unternehmen zurückgehen könnte. Damit verbunden wären Ertragsausfälle durch entgangenes Kreditgeschäft. Weiterhin können Risiken in der Form entstehen, dass einzelne Kreditinstitute mit sehr guten Konditionen versuchen, Geschäft und Geschäftsbeziehung aufrecht zu erhalten, während der Deckungsbeitrag darunter leidet. Aus Risikogesichtspunkten gravierender wäre die Vergabe des freien Darlehenskontingentes an schlechtere Bonitäten, da die soliden Adressen sich am Kapitalmarkt finanzieren.46

In Zeiten niedriger Zinsen ist eine genaue Konditionenkalkulation besonders wichtig. Eine möglichst günstige Refinanzierung und adäquate risikoadjustierte Anlageerträge sind das Ziel. Dabei wird der Gestaltungsspielraum durch zunehmenden Wettbewerb und aufkommende Finanzierungsalternativen eingeschränkt.

Sowohl bei der Kalkulation der Kreditkonditionen als auch bei der Wahl des Kreditnehmers müssen Institute mit Bedacht vorgehen, denn ein niedriges Zinsumfeld kann Risikowahrnehmung und Risikotoleranz nachteilig beeinflussen.47

3.2 Risikowahrnehmung der Banken

Bevor die Auswirkungen des Niedrigzinsumfeldes auf die Risikowahrnehmung der Banken analysiert werden, stellt sich die Frage, mit welchen Risiken das Bankgeschäft verbunden ist.

Gemäß der MaRisk sind zumindest folgende Risiken als wesentlich anzusehen:48

- Marktpreisrisiko
- Adressenausfallrisiko
- Liquiditätsrisiko
- operationelle Risiken

Das Risiko soll an dieser Stelle, der weit verbreiteten Vorstellung folgend, als Gefahr einer negativen Abweichung vom erwarteten Wert eines Ereignisses verstanden werden.49

Aufgrund der Tatsache, dass die operationellen Risiken in Fehlern von Menschen, Maschinen und Systemen bestehen und als Nebenwirkung der Banktätigkeit nicht unbedingt bewusst übernommen werden, um damit Erträge zu generieren, werden diese nachfolgend nicht näher betrachtet.50

Zur Quantifizierung der aus einer Marktpreisänderung resultierenden unerwarteten Verluste ist aus Bankensicht der Value at Risk (VaR) im Management und bei der Risikosteuerung eine gebräuchliche Größe.51 Dieses einseitige Risikomaß beschreibt den maximalen Wertverlust, der innerhalb einer bestimmten Haltedauer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird.52

Nachfolgend soll anhand eines stark vereinfachten Beispiels der Einfluss des Niedrigzinsumfeldes auf den VaR betrachtet werden:53

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung2: VaR Simulation 54

Als Ergebnis der Simulation ist festzustellen, dass die Anleihe bei nachhaltig gesunkenem Zinsniveau ein geringeres Risiko aufweist, als in der Phase höherer Zinsen. Grund dafür ist, dass niedrige Zinsen oft mit Vermögenswertsteigerungen verbunden sind, die wiederum häufig zu abnehmender Volatilität führen. An den historischen Volatilitäten des Beispiels lässt sich dieser Effekt erkennen.55 Die geringer werdenden simulierten Risiken, können Kreditinstitute dazu veranlassen, zusätzliche Risikopositionen aufzubauen.56

Neben dem aufgezeigten Einfluss eines anhaltenden Niedrigzinsniveaus auf die Risikohaltung und Risikowahrnehmung über Bewertungssysteme, kann es zusätzlich dazu führen, höhere Renditen zu suchen. Dabei erhöhen die niedrigen Zinsen den Anreiz höhere Risiken, beispielsweise in riskanteren Adressen, einzugehen.57 Die Gründe dafür können psychischer Natur oder bestimmten Umständen geschuldet sein. Ein Teil der Anleger möchte beispielsweise nicht akzeptieren, dass die Nominalzinsen unter Umständen gesunkene Inflationserwartungen einpreisen und deshalb niedriger sein können. Vertragliche Zwänge in Form von Mindestrenditen und erwarteten Eigenkapitalrenditen können ebenfalls dazu verleiten, das Risiko zu erhöhen.58 Parallel dazu führen sinkende Marktzinsen durch die bestehende Zinsabhängigkeit dazu, dass immer mehr Investitionsmöglichkeiten rentabel erscheinen.59 Diese Effekte könnten ebenfalls eine Erklärung für das sich ändernde Kundenverhalten sein.

Ein weiterer Wirkmechanismus, der zu einer größeren Übernahme von Risiken führen könnte, ist der durch das niedrige Zinsniveau hervorgerufene, erhöhte Wettbewerb. Dieser verringert den institutsindividuellen Markteinfluss. Eine sinkende Marktmacht erschwert die Preisgestaltung gegenüber Kunden. Im Zusammenspiel der mit der Rechtsform der Institute meist einhergehenden Haftungsbeschränkung der handelnden Personen und einem pauschalen Beitrag zur Einlagensicherung, werden Anreize geschaffen, höhere Risiken einzugehen um die Ertragslage zu stützen.60

Neben den aufgezeigten möglichen Auswirkungen auf Wahrnehmung und Toleranz im Umgang mit Risiken, induziert die aktuelle Situation höhere Risiken in originären Aufgaben von Kreditinstituten. Eine der volkswirtschaftlichen Funktionen von Banken ist die Fristentransformation. Beim Vorliegen einer normalen Zinsstruktur lassen sich durch revolvierende kurzfristige Refinanzierung langfristiger Ausleihungen Zusatzgewinne erzielen.61 Das derzeit absolut niedrige Zinsniveau und die steile Zinsstruktur lassen sich als lohnende und wichtige Ertragsquelle nutzen, worauf bei den Auswirkungen auf Bilanzstruktur und Ergebnisgrößen im nächsten Abschnitt noch näher eingegangen wird.62 Allerdings ist der zentrale Ertragsbringer an dieser Stelle die zunehmende Übernahme von Zinsänderungsrisiken.63 Die Gefahr, dass sich die Refinanzierung aufgrund der kürzeren Zinsbindungsfristen im Zuge steigender Zinsen verteuert, korrespondiert mit möglichen Termin- und Ausfallrisiken, die zusätzliche Liquiditätsrisiken bewirken.64

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das aktuelle Niedrigzinsumfeld unterstützend zur Steigerung der Risikotoleranz von Kreditinstituten beitragen kann. Allerdings sind mit gesteigerter Risikobereitschaft auch entsprechend höhere Ertragschancen verbunden. In welchem Umfang diese gegebenenfalls notwendig sind, um die Betriebsergebnisse der Institute in den kommenden Jahren auf gewohntem Niveau zu halten, soll eine Betrachtung der Bilanzstruktur und Ergebnisgrößen verdeutlichen.

3.3 Bilanzstruktur und Ergebnisgrößen

Das Anlagegeschäft von Kreditinstituten ist geprägt von langen Zinsbindungsfristen. Gerade bei Instituten kleinerer und mittlerer Größe, deren Geschäftsmodell sich auf das Einlagen- und Kreditgeschäft konzentriert, überwiegen Darlehen mit langen Festzinssätzen.65 Dies hat zur Folge, dass diese Geschäfte einen entsprechend langen und kalkulierbaren festen Ergebnisbeitrag leisten. So befindet sich auch im heutigen Niedrigzinsumfeld in den Bilanzen Bestandsgeschäft mit entsprechend höherer Verzinsung. Auch in den Eigenanlagen ist dieser Effekt an den positiven Bewertungsergebnissen der Rentenportfolien zu erkennen. Die über pari liegenden Kurswerte signalisieren den Mehrwert der Papiere, gegenüber heute niedriger verzinsten Titeln mit sonst gleicher Ausgestaltung.66

In der aktuellen Situation ist es für die Institute jedoch nicht möglich, die fälligen Anlagen und das Neugeschäft, bei annähernd gleichem Risiko, zu vergleichbaren Zinsen der Vorjahre anzulegen. Die Entwicklung der Zinssätze deutscher Banken für das Neugeschäft an Wohnungsbaukrediten an private Haushalte verdeutlicht diesen Effekt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung3: Zinssätze Wohnungsbaukreditneugeschäft privater Haushalte 67

In den Bilanzen der Institute materialisieren sich dadurch Wiederanlagerisiken. Durch das allmähliche Auslaufen des höherverzinslichen Altgeschäftes hat sich im Jahr 2012 die Durchschnittsverzinsung deutscher Banken im Kreditgeschäft um 0,2 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent verringert.68 Die Vorliebe der Kreditkunden an längerfristigen Zinsfestschreibungen bindet die Institute langfristig an niedrige, unveränderliche Zinssätze. Den Instituten drohen bei anhaltendem Niedrigzinsniveau erhebliche Rückgänge im Zinsertrag.69

Die Passivseite der Bankbilanzen weist im Vergleich zur Aktivseite bei den meisten Instituten eine kürzere Duration auf.70 Unter dem aktuellen Umfeld bietet das den Vorteil, dass die aufgrund des in der Vergangenheit höheren Zinsniveaus vergleichsweise teuren Refinanzierungen, deutlich schneller auslaufen und durch günstigere ersetzt werden können. Die Präferenz der Anleger für kurzfristige Anlageformen verkürzt die Duration der Passiva weiter.71 Zusätzlich bietet die derzeit steile Zinsstruktur den Anreiz, die Refinanzierung möglichst kurzfristig zu gestalten, um die entstehenden Fristentransformationserträge aus der Inkongruenz zwischen aktiver und passiver Zinsbindung weiter auszudehnen.

Kurzfristig liefert eine Zinssenkung, durch die dadurch sinkenden Refinanzierungskosten, einen wichtigen Ergebnisbeitrag im Zinsüberschuss. Vor allem für Kreditgenossenschaftsbanken und Sparkassen sind diese Strukturbeiträge aus der Fristentransformation eine wichtige Einnahmequelle. Infolgedessen haben sie ihre Zinsspanne bis Ende 2011 deutlich ausweiten können.72 Erkennen lässt sich dies in der folgenden Abbildung:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung4: Entwicklung des Zinsüberschusses/ Zinsspanne in % der DBS 73

Bei anhaltendem Niedrigzinsniveau hingegen, geraten die Fristentransformationserträge zunehmend unter Druck. Eine dauerhafte Niedrigzinsphase geht häufig mit einer Abflachung der Zinsstruktur einher. So wird der anfängliche Zusatzertrag im Zeitablauf wieder aufgezehrt, wenn die niedriger verzinsten Neuabschlüsse auf der Aktivseite sukzessive in die Erfolgsrechnung einfließen.74

Ein Blick auf die Brutto-Zinsmargen lässt den Status dieses Anpassungsprozesses erkennen. Als Differenz der volumengewichteten Durchschnittszinssätze für Kredite und Einlagen lassen deren Entwicklungen Rückschlüsse auf die Ertragspotenziale der Kerngeschäftsfelder zu und geben Hinweise auf die Entwicklung der Zinsspanne.

Während sich die Bruttozinsmarge im Bestandsgeschäft im Laufe des Jahres 2012 von 2,5 auf 2,4 Prozentpunkte verringert hat, ist deren Rückgang im Neugeschäft im inländischen Privatsektor von 2,2 auf 1,8 Prozentpunkte noch wesentlich deutlicher. Es ist zu erkennen, dass der oben beschriebene Anpassungsprozess bereits im Gange ist und sich bei unveränderter Zinssituation fortsetzen wird.75

Ein möglicher Lösungsansatz wäre, die sinkenden Strukturbeiträge mit höheren Konditionsbeiträgen durch Ausweitung der Margen zu kompensieren. Unter den derzeitigen Marktgegebenheiten und der Konkurrenzsituation erscheint dies aber weitestgehend unrealistisch. Deutliche Einlagensenkungen wären mit großer Wahrscheinlichkeit mit massiven Mittelabflüssen verbunden. Auch der Versuch der Margenausweitung im Kreditgeschäft könnte im derzeitigen Umfeld mit dem Verlust von Neugeschäft bestraft werden.76

Vielmehr erschwert das niedrige Zinsniveau die Situation, einen festgelegten absoluten Margenanspruch im Kundengeschäft durchzusetzen. So ist sowohl der relative Margen- als auch der relative Kostenanteil in der Konditionenkalkulation gestiegen. Mit einer marktgängigen Kondition den Break-Even-Zinssatz zu erreichen und gegebenenfalls einen Gewinnanspruch zu realisieren, wird bei manchen Assetklassen zunehmend schwieriger.77 Die Abbildung auf der folgenden Seite verdeutlicht den gestiegenen Kosten- und Margenanteil am Beispiel einer Sparkassenbriefkalkulation.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung5: Sparkassenbriefkalkulation 78

Noch sind die Auswirkungen des allmählich unter Druck geratenden Zinsüberschusses gering. So ist es den Instituten mit sich einengender Zinsspanne bisher gelungen, die Verwaltungsaufwendungen zu reduzieren.79 Auch das durch eine Vielzahl von Kapitalerhöhungen und Anleiheemissionen im Firmenkundengeschäft positiv beeinflusste Provisionsergebnis hat einen ergebnisstabilisierenden Beitrag geleistet. Doch zuletzt deutlich reduzierte Börsenaktivitäten und die Vorliebe der Anleger für hochliquide, provisionsarme Anlageformen, gestalten das Marktumfeld zur Generierung von Provisionserträgen zunehmend schwieriger.80

Ein nachhaltig andauerndes Niedrigzinsniveau wird die Institute vor große Herausforderungen stellen. Es setzt die zwei tragenden Säulen, das Zins- und Provisionsgeschäft, im Ertragsprofil zunehmend unter Druck. In 2012 haben Zinsüberschuss (71,5%) und Provisionsüberschuss (21,7%) insgesamt 93,2% der operativen Erträge der Bankengruppen erwirtschaftet.81 Die ostdeutschen Sparkassen beispielsweise, erwarten in den Jahren von 2011 bis 2016 bei anhaltendem Zinsumfeld einen Zinsüberschussrückgang von 15 Prozent.82 Auch bei den Genossenschaftsbanken beinhalten die Planungsrechnungen einzelner Institute ähnlich Ergebnisrückgänge.83

Mit Blick auf die zumindest fragwürdige Nachhaltigkeit der aktuellen Ertragslage, sollten die Institute aktiv Risikovorsorge betreiben und ihre Kapitalbasis stärken.84 Doch während sich die einen auf drohende Belastungen vorbereiten, haben andere die Folgen der jüngsten Finanzkrise noch nicht überwunden. Der langsame Genesungsprozess ist letztendlich auch auf das niedrige Zinsniveau zurückzuführen.

[...]


1 Vgl.bpb (Hrsg.) (2013)

2 Vgl. Hartmann-Wendels, T./ Pfingsten, A./ Weber, M. (2010), S. 46 sowieEZB (Hrsg.) (2013a)

3 Vgl. Clement, R./ Terlau, W./ Kiy, M. (2013), S. 368 sowie EU (Hrsg.) (2010), Art. 282 Abs. 1

4 Vgl.EZB (Hrsg.) (2011a), S. 9 Kap. 1.1

5 Vgl. EU (Hrsg.) (2010), Art. 127 Abs. 1

6 Vgl.EZB (Hrsg.) (2011b), S. 101

7 Vgl. EU (Hrsg.) (2010), Art. 128

8 Vgl. Clement, R./ Terlau, W./ Kiy, M. (2013), S. 380 sowieEZB (Hrsg.) (2012a), Art. 12.1

9 Vgl. Clement, R./ Terlau, W./ Kiy, M. (2013), S. 380 sowieEZB (Hrsg.) (2012a), Art. 19

10 Beispielsweise in Form von Kreditvergaben an private Haushalte.

11 Vgl. Clement, R./ Terlau, W./ Kiy, M. (2013), S. 384-385

12 Vgl. Kitsche, A./ Markmann, H. (2004), S. 64

13 Vgl.EZB (Hrsg.) (2011b), S. 59 Nr. 3.1

14 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012a), S. 162

15 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012a), S. 161

16 Kapitalmarktzinsen unterliegen einer indirekten Beeinflussung durch Geldmarktsätze bzw. Inflationserwar-
tungen [vgl. Clement, R./ Terlau, W./ Kiy, M. (2013), S. 406]

17 Nach diesem Ansatz verhält sich die Geldmenge auf lange Sicht neutral gegenüber der gesamtwirtschaftlichen
Produktion [vgl. Clement, R./ Terlau, W./ Kiy, M. (2013), S. 76 und 399]

18 Vgl.EZB (Hrsg.) (2011b), S. 59 ff.

19 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012a), S. 186

20 Vgl.EZB (Hrsg.) (2011b), S. 137 ff.

21 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012a), S. 183

22 Vgl.EZB (Hrsg.) (2011b), S. 134 ff.

23 Vgl.EZB (Hrsg.) (2013b), S. 12

24 Vgl.EZB (Hrsg.) (2011b), Kasten 5.1, S. 139 sowieDeutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012a), S. 191

25 Vgl.EZB (Hrsg.) (2011b), S. 135

26 Vgl. Fahrenschon, G. (2013), S. 7

27 Vgl. Aubin, P. (2012), S. 32

28 Für Zinssätze vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013a)

29 Vgl. Praet, P. (2012)

30 Vgl. Bräuer, M. (2013), S. 41

31 Negative Realzinsen liegen vor, wenn die Inflationsrate Nominalzinssätze übersteigt. In dieser Konstellation
verliert das angelegte bzw. geliehene Geld an Kaufkraft. Vgl. auch Clement, R./ Terlau, W./ Kiy, M. (2013),
S. 313 f.

32 Vgl. Holzhausen, A. (2013), S. 2

33 Vgl. Clement, R./ Terlau, W./ Kiy, M. (2013), S. 318

34 Vgl. Fahrenschon, G. (2013), S. 4 sowie DSGV (Hrsg.) (2013), S. 17

35 Im übrigen Euroraum sind solche Entwicklungen nicht zu erkennen.

36 Vgl. Holzhausen, A. (2013), S. 13

37 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012b), S. 7

38 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012b), S. 43

39 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013b)

40 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012b), S. 7

41 Vgl. Riekeberg, M. (2012), S. 2

42 Vgl. Haimann, R. (2012), S. 2

43 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013c), S. 20

44 Vgl. Bartmann, M. (2013), S. 45

45 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012b), S. 47

46 Vgl. zum VorherigenDeutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012b), S. 51-52

47 Vgl. Schubert, M./ Watzka, S./ Hinze, J./ Leschus, L./ Schnabl, G. (2012), S. 8

48 Vgl.BaFin (Hrsg.) (2012), AT 2.2

49 Vgl. Hartmann-Wendels, T./ Pfingsten, A./ Weber, M. (2010), S. 337

50 Vgl. Hartmann-Wendels, T./ Pfingsten, A./ Weber, M. (2010), S. 332

51 Vgl. Jorion, P. (2008), Preface ix, Who can use VaR?

52 Vgl. Jorion, P. (2008), S. 22

53 Die vollständige Simulation befindet sich im Anhang 1: VaR Simulation.

54 Für Zinssätze vgl.Reuters (Hrsg.) (2013), Tabelle 1

55 Je nach gewählten Parametern wie Konfidenzniveau und insbesondere Stützzeitraum und Haltedauer können
ebenfalls gegenteilige Simulationsergebnisse erzielt werden. An dem gewählten Beispiel soll lediglich der
Effekt verdeutlicht werden, dass es durchaus zu einem risikomindernden Ergebnis kommen kann. In der Pra-
xis wird sich der gewählte Stützzeitraum regelmäßig länger gestalten.

56 Vgl. Schubert, M./ Watzka, S./ Hinze, J./ Leschus, L./ Schnabl, G. (2012), S. 8

57 Vgl. für eine Untersuchung empirischer Studien zur Übernahme von Risiken Maddaloni, A./ Peydró, J.-L.
(2011)

58 Vgl. Rajan, R. G. (2005), S. 18 ff.

59 Vgl. Schubert, M./ Watzka, S./ Hinze, J./ Leschus, L./ Schnabl, G. (2012), S. 17 sowie Fahrenschon, G.
(2013), S. 4

60 Vgl.BIS (Hrsg.) (2010), S. 15

61 Vgl. Hartmann-Wendels, T./ Pfingsten, A./ Weber, M. (2010), S. 753

62 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012b), S. 10

63 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2009), S. 56

64 Vgl. Hartmann-Wendels, T./ Pfingsten, A./ Weber, M. (2010), S. 469

65 Vgl. Aubin, P. (2012), S. 35

66 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2012c), S. 28-29

67 In Anlehnung anDeutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013d), S. 2

68 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013c), S. 16

69 Vgl. Aubin, P. (2012), S. 33

70 Vgl. Bräuer, M. (2013), S. 42

71 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013c), S. 20

72 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2009), S. 43

73 In Anlehnung anDeutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013c), S. 35

74 Vgl. zum VorherigenDeutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013c), S. 15

75 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013c), S. 15

76 Vgl. Aubin, P. (2012), S. 33

77 Vgl.Financial Times (Hrsg.) (2012)

78 Für Zinssätze und Stückkosten vgl.vdp (Hrsg.) (2013)bzw. FI (Hrsg.) (2012), Tabelle 1

79 Vgl. Bräuer, M. (2013), S. 42

80 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013c), S. 23

81 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2013c), S. 17

82 Vgl. OSV (Hrsg.) (2012), S. 10

83 Vgl. Aubin, P. (2012), S. 34-35

84 Vgl.Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2009), S. 44

Details

Seiten
63
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668046115
ISBN (Buch)
9783668046122
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v300967
Institution / Hochschule
Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe Bonn
Note
1,3
Schlagworte
auswirkungen niedrigzinspolitik bankensektor niedrigzins niedrigzinsen Banksteuerung Gesamtbanksteuerung Zinsniveau

Autor

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Titel: Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf den Bankensektor