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Lenins Imperialismustheorie im Vergleich zu heutigen Wirtschaftstheorien

Hausarbeit (Hauptseminar) 2014 26 Seiten

Literaturwissenschaft - Slawische Länder

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lenins Gedanke des Unternehmensmonopolismus im Vergleich zu heutigen Wirtschaftstheorien
2.1 Lenin - ein marx'scher Revisionist?
2.2 Lenins Imperialismustheorie im Hinblick auf das Industriekapital
2.2.1 Kapital- und Warenexport
2.2.2 Das Prinzip der Kombination
2.2.3 (Inter-)nationale Kartellbildung und Monopolismus
2.3 Heutige wirtschaftswissenschaftliche Theorien und Annahmen
2.3.1 Theorien zur Kostensenkung
2.2.2 Das Prinzip der Diversifikation
2.3.3 Kartellwesen und Oligopolismus

3. Lenins Stagnationsbegriff als Hauptgrund heutiger Monopolprävention

4. Fazit

5. Abkürzungsverzeichnis

6. Quellenverzeichnis

7. Literaturverzeichnis

8. Versicherung

1. Einleitung

Der wirtschaftswissenschaftliche Begriff des Monopols, welcher aus den zwei griechischen Wörtern "μόνοσ"1 (monos/einziger) und "πωλέιν"2 (polein/anbieten) abgeleitet wird, bedeutet übersetzt so viel wie "alleiniger Anbieter" und bezeichnet eine wirtschaftliche Hegemonialstellung eines Einzelnen oder kartellierter Leute innerhalb des Kapitalismus, wobei staatlicher Einfluss nicht zwingend vorhanden sein muss.3 Schon vor knapp 100 Jahren hat Vladimir Il'ič Lenin diesem Phänomen in seinem Werk "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus" seine Aufmerksamkeit gewidmet. Er hat die Zeichen seiner Zeit erkannt und einen Übergang vom alten Kapitalismus, für den das Prinzip der freien Konkurrenz dominierend war, hin zum neuen Kapitalismus, der als Hauptcharakteristikum das Monopol besitzt, festgestellt.4 Von da an sei es nur noch ein kurzer Weg zum sterbenden Kapitalismus, der auch als staatsmonopolistischer Kapitalismus bezeichnet werden könne.5 Lenin schreibt dazu: "... der staatsmonopolistische Kapitalismus ist die vollständige materielle Vorbereitung des Sozialismus, ... denn auf der historischen Stufenleiter gibt es zwischen dieser Stufe und derjenigen, die Sozialismus heißt, keinerlei Zwischenstufen mehr."6 Desweiteren bemerkt Lenin, dass es infolge der Marktmachtkonzentration auch zu einem "Verwachsen des Bankkapitals mit dem Industriekapital"7 komme und, dass innerhalb dieses fortan sogenannten "Finanzkapitals"8 das Industriekapital auf lange Sicht das Nachsehen haben werde.9 Jedoch beschäftigt sich die vorliegende Arbeit nur mit dem Industriekapital im neuen Kapitalismus, da diese mit einer zusätzlichen Befassung mit der Rolle der Banken und dem ultimativen Eingriff des Staats ein viel zu großes Ausmaß erreichen würde. Hinzu kommt, dass das Industriekapital die Basis der "ökonomischen Basis"10 ist, also erst aus ihr der zunehmende Bedeutungszuwachs für das Bankkapital verständlich und die Verschmelzung zum "Finanzkapital", ferner zum staatsmonopolistischen Kapitalismus klar wird. Das Hauptleitmotiv der Arbeit ist es, die Gemeinsamkeiten zwischen der sozialistischen Imperialismustheorie von Lenin und den heutigen kapitalistischen Wirtschaftstheorien herauszukristallisieren. Mit einem direkten Vergleich beider Seiten hinsichtlich des Begriffs

"Stagnation" und der diesbezüglichen politischen Reaktion in der Realität schließt die Arbeit gemeinsam mit einem Fazit. Zusätzlich soll festgestellt werden, wie originell Lenins Imperialismustheorie ist und im Weiteren, ob sich die gegenwärtigen Wissenschaftler selbst ein Vorbild an ihm nehmen. Um das zu klären, wird gleich zu Beginn Lenin aus einsichtigen Gründen mit Marx verglichen und untersucht, wie viel Wissen er aus diesem speist, beziehungsweise an welchen Punkten er über ihn hinaus geht.

2. Lenins Gedanke des Unternehmensmonopolismus im Vergleich zu heutigen Wirtschaftstheorien

2.1 Lenin - ein marx'scher Revisionist?

Wenn man sich mit Lenin befasst, ist immer die Frage, wie viel vom marx'schen Gedankengut sich in seinen Äußerungen wiederspiegelt. Jenseits vom Inhalt ist es vor allem die "dialektisch-materialistische"11 Vorgehensweise, die Lenin von Marx übernommen hat und folglich sieht dieser ebenso die Wirtschaft als Basis aller Bereiche des Lebens an.12 Zudem bedient sich Lenin der "Methode der wissenschaftlichen Abstraktion".13 Beiden gemein ist auch die Theorie, dass sich die Ökonomik auf einer gewissen Stufe befindet und, dass es eine "ständige Erweiterung der Produktion, Produktion auf immer höherer Stufenleiter"14 gibt, da auch Lenin diese Wortwahl gebraucht, als er den staatsmonopolistischen Kapitalismus als letzte Stufe auf der historischen Leiter vor dem Sozialismus bezeichnet15. Dadurch bedingt, ergebe sich die Tatsache, dass der Kapitalismus, um eine höhere Stufenleiter zu erreichen, seinen "Akkumulationstrieb"16 befriedigen müsse.17 Die Folge sei jedoch, dass auf der nächsthöheren Stufe die Waren qualitativ hochwertiger werden müssen. Das sei möglich, indem man beispielsweise qualifiziertes Personal und die neueste Technik besitzt. Aber dadurch steigen die Fixkosten.18 Aufgrund dessen reiche der ursprüngliche regionale Markt nicht mehr aus und dieser "Markt muss beständig ausgedehnt werden".19 Den gleichen Kern der Sache finden wir auch bei Lenin: "Aber der Binnenmarkt hängt unter dem Kapitalismus untrennbar mit dem Außenmarkt zusammen"20 und ferner verwandeln sich "Tausende und aber Tausende von zersplitterten Wirtschaften in eine einzige gesamtnationale kapitalistische Wirtschaft und schließlich in die kapitalistische Weltwirtschaft".21 In letzter Konsequenz bestehe ein einziger Weltmarkt.22 Lenin selbst stellt in seinem Werk auch öfter Bezug zu Marx her. Bei der These, dass die freie Konkurrenz auf Dauer zum Monopol führe, verweist er auf Marx' "Kapital".23 Ebenso ist es Marx, der sagt, dass "jener Umstand zu den andren kommt, die die Funktion des industriellen Kapitalisten mehr und mehr in ein Monopol großer Geldkapitalisten ... verwandeln."24 Bei Lenin kongruiert dies mit seiner Beschreibung vom Finanzkapital25 und ist eine der zentralen Erkenntnisse in seinem Werk. Und die mit dem Finanzkapital eng verbundene Bedeutung von Börse und Wertpapier wird sowohl bei Marx als auch bei Lenin als "Parasitismus"26, die Gemeinschaft als "Parasitenklasse"27 und die Mitglieder dieser Klasse, die Aktionäre, als "Rentiers"28 betitelt, da sich diese, ohne an der Produktion beteiligt zu sein, durch ebendiese bereichern.29 Überraschenderweise erfährt das Prinzip der Kombination, welches für Lenin ebenfalls ein Bestandteil der Marktmachtkonzentration30 ist und später in der Arbeit noch behandelt wird, bei Marx keine weitere Bedeutung. Seltsam ist auch, dass die Wichtigkeit der Kontrolle des fundamentalen Gutes in der Wertschöpfungskette, des Rohstoffs, in Marx' Untersuchungen keine große Rolle spielen31, während Lenin es für offensichtlich hält, dass Monopole "am festesten sind, wenn alle Rohstoffquellen in einer Hand zusammengefaßt werden"32 und die Kartelle "ein Gebiet nach dem anderen erobern, vor allem aber die Rohstoffindustrie".33 Desweiteren haben die Kolonien, wohl zusätzlich wegen des übersehenen Aspekts des Rohstoffmonopols, bei Marx keine tiefergehende Untersuchung in seinen Werken erfahren.34 Lenin hingegen sieht diese als eines der imperialistischen Fundamente, da Kolonien den Drang zum Export von Kapital vorübergehend befriedigen und monopolistische Vorhaben durchsetzen können.35 Sobald die Kolonien unter den imperialistischen Mächten aufgeteilt sind, komme es auf die Dauer unvermeidlich zu einem Krieg über die Neuaufteilung der Kolonien.36 Diverse Kritiker behaupten aufgrund dieser Annahme, dass Lenin von Marx abweiche, weil "die Definition des Monopols als Herrschaftsverhältnis keine ökonomische Definition"37 sei, jedoch merkt Lemmnitz an, dass Marx selbst die Gewalt als "ökonomische Potenz"38, also als Mittel zur Kapitalakkumulation bezeichnet. Daher darf nicht davon ausgegangen werden, dass Lenin nicht in der marx'schen Tradition steht, sondern dass Marx dem Gewaltaspekt des Kapitalismus auf nationaler Ebene keine größere Rolle jenseits des endgültigen Klassenkampfes beigemessen hat.39 Im Gegensatz zu Marx sieht Lenin den Imperialismus als Zeit des Nationaldarwinismus40, nachdem das Finanzkapital "mit absoluter Unvermeidlichkeit alle Bereiche des öffentlichen Lebens"41 durchdrungen hat und der aus ihm gewachsene "außerökonomische Überbau ... nach kolonialen Eroberungen"42 anschließend giert. Infolge dessen seien Gewalt und Krieg die einzigen Optionen, um Akkumulation und Kolonialbesitz zu steigern und Gegensätze auszumerzen.43 Somit wird die Kapitalexpansion zur Territorialexpansion.44 Der auffallendste Unterschied zwischen Marx und Lenin besteht jedoch in ihrer voneinander abweichenden Auffassung, wie es denn zur sozialen Revolution komme. Marx auf der einen Seite beharrt auf der Theorie des Klassenkampfes und, dass sich die "kommunistische Revolution ... gegen die bisherige Art der Tätigkeit richtet, die Arbeit beseitigt und die Herrschaft aller Klassen mit den Klassen selbst aufhebt"45, da der Weltmarkt durch seine Entnationalisierung das Verhältnis des Arbeiters zur Arbeit unerträglich gemacht habe46, zusammen mit der Überzeugung eines Inkrafttretens einer gleichzeitigen sozialen Revolution in jedem Land auf der ganzen Welt.47 Auf der anderen Seite denkt Lenin seine Imperialismustheorie konsequent zuende und sagt, dass "der staatsmonopolistische Kapitalismus die vollständige materielle Vorbereitung des Sozialismus"48 darstellt.Zweitens diene der sich ständig verstärkende Widerspruch zwischen Konkurrenz und Monopol, zwischen handeln wollen und nicht handeln können als weiterer Aspekt der Vorbereitung der Revolution.49 Und drittens vollziehe sich die Revolution aufgrund ungleichmäßiger Bedingungen ebenso ungleichmäßig und daher werde der Sozialismus wenn überhaupt nur in sehr wenigen Ländern gleichzeitig auftreten50. Hinsichtlich der sozialen Revolution existieren daher die größten Meinungsunterschiede. Generell kann nach dieser Analyse trotzdem behauptet werden, dass Lenin zur Zeit seines Werkes zum Imperialismus 191751 kein marx'scher Revisionist gewesen ist52, sondern sich an dessen Philosophie orientiert und der Tatsache Rechnung getragen werden muss, dass Marx früher gelebt hat als Lenin und über spätere Zustände mehr spekulieren musste als dieser.53 Im nächsten Kapitel wird die erste der drei lenin'schen unternehmensmonopolistischen Charakteristika erläutert.54

2.2 Lenins Imperialismustheorie im Hinblick auf das Industriekapital

2.2.1 Kapital- und Warenexport

Lenin unterteilt den Kapitalismus in den alten und den neuen Kapitalismus, wobei bei erstem der Warenexport und bei zweitem der Kapitalexport ausschlaggebend sei.55 Jedoch sei der Warenaustausch das Hauptmerkmal für den Kapitalismus an sich.56 Am Beispiel Englands erklärt er, wie sich diese Nation unter dem missionarischen Deckmantel der "Werkstätte der Welt"57 billige Rohstoffe durch Export teurer Fertigerzeugnisse sicherte58. Auf die Dauer entstand dadurch ein ungeheurer Kapitalüberschuss, der die Kapitalisten dazu veranlasst hat, mit dem Kapitalexport anzufangen59. Dieser kann zwei unterschiedliche Formen annehmen. Die erste Form ist die des Industriekapitals, um selbst Industriebetriebe in den jeweiligen Ländern zu gründen.60 Darin wurde die faktische Möglichkeit gesehen, Profite durch Kapitalexport in rückständige Länder zu realisieren, "denn es gibt dort wenig Kapital, die Bodenpreise sind verhältnismäßig nicht hoch, die Löhne niedrig und die Rohstoffe billig."61 Die zweite Form ist die des Leihkapitals, welche per Vertragsbedingung dafür sorgt, dass das Schuldnerland einen Teil der Anleihe verwenden müsse, um Waren aus dem Gläubigerland zu beziehen, also, um den Warenexport zu fördern und gleichzeitig Zinserträge durch die Anleihe zu gewinnen.62 Lenin führt hierzu etliche Beispiele auf.63 Diese Vorgehensweise wird auch als informeller Imperialismus bezeichnet und macht das Schuldnerland vom Gläubigerland wirtschaftlich und politisch abhängig.64 Deswegen führe dieser Weg genau wie die militärischen kolonialen Eroberungen zu einer Aufteilung der Welt.65 Es ist gleichermaßen kein Geheimnis, dass militärische Protektorate "in der Epoche des kapitalistischen Imperialismus ... zum allgemeinen System"66 werden, weil dadurch kapitalistische Interessen wie Handelsprivilegien, Waren- und Kapitalexport mit dem beschützten Staat gesichert werden können.67 Die beste Alternative sei es dennoch, die Kolonien selbst zu erobern, da es nur dort realisierbar sei, "durch monopolistische Mittel den Konkurrenten auszuschalten, sich Lieferungen zu sichern, entsprechende 'Verbindungen' zu festigen u.a.m."68. Lenin hat mit dieser Theorie vom Waren- und Kapitalexport lediglich den Fokus auf Profitsteigerung gesetzt und Marx' Annahme vom qualitativ immer hochwertigerem Produkt, dem auch höhere Fixkosten gegenüberstehen und deshalb zum Export gedrängt wird69, in seinem Werk nicht berücksichtigt. Das eine schließt das andere zwar nicht aus, aber bezüglich der Produktqualität finden wir in seinem Buch keinen Bezug dazu. Dieser Aspekt wird neben der Profitsteigerung jedoch eine wesentliche Rolle in der Theorie der Skalenerträge spielen.70

2.2.2 Das Prinzip der Kombination

Obwohl das Prinzip der Kombination im Buch aus quantitativer Sicht nicht von Bedeutung zu sein scheint, ist es doch eine logische Konsequenz von Lenins Monopoltheorie und indirekt in so gut wie jedem von Lenins Beispielen wieder zu finden. Zusammen mit dem Export und dem nachfolgenden Kapitel der Kartellbildung ist es am direktesten dem Industriekapital zuzuordnen und stellt eine Verbindung zu etlichen wirtschaftswissenschaftlichen Theorien heutiger Zeit her. Lenin selbst bezeichnet die Kombination als "eine äußerst wichtige Besonderheit des Kapitalismus"71 und hebt diese zumindest qualitativ hervor. Kombination bezeichnet weiter die Implementierung unterschiedlicher Industriezweige in ein Unternehmen, während diese gewissermaßen in Bezug zueinander stehen - seien es die unterschiedlichen Stufen in der Wertschöpfungskette oder die zur Verfügungstellung von Nebenprodukten, die zur Komplettierung der Ware dazu gehören, wie zum Beispiel Verpackung.72 Welchen Zweck hat das? In seiner optimalen Form sei ein kombiniertes Unternehmen dazu fähig, auf Konjunkturunterschiede stabil zu reagieren und selbst im Fall einer Wirtschaftskrise stabil zu bleiben73, dadurch dass man dann selbst eine eigene kleine autarke Wirtschaft sei und bei äußeren Krisen bis zu einem gewissen Grad nicht handeln müsse. Hilferding argumentiert weiter, dass durch Kombination Handel unmöglich gemacht werde74. Diese Erkenntnis folgt unmittelbar aus der ersten, wenn der Handel dann nur noch unternehmensintern stattfindet. Als dritter Punkt wird noch aufgeführt, dass Kombination technische Fortschritte ermöglichen und dadurch einen Vorsprung gegenüber nicht kombinierten Werken gewähren würde.75 Auch dies ist höchstwahrscheinlich, wenn eine Forschungseinrichtung genug Gelder und gleichzeitig Praxisbezug bekommt und an etwas arbeitet, was dem gesamten maximal-kombinierten Unternehmen hilft. Dadurch steigt der Forschungswert exponentiell und kann gleich nach Entwicklung patentiert werden, was normalerweise vom Entwickler aufgrund geringen Kapitals nicht durchführbar ist. Schmal angedeutet aber von enormer Wichtigkeit nennt Lenin ein Beispiel für die Kombination bezüglich der Baumwollproduktion der Engländer und Russen in ihren Kolonien und, dass die Motive leichtere Monopolisierung der Rohstoffe, ein profitabler Trust und vor allem eine "'kombinierte Produktion', mit Konzentration aller Stadien der Baumwollerzeugung und -verarbeitung in einer Hand"76 seien. Wie wir gesehen haben, führt das Prinzip der Kombination zu einer Konzentration von Unternehmen unterschiedlicher Industriezweige in einem großen Betrieb. Im folgenden Kapitel wollen wir nun sehen, wie es dazu kommt, dass sich diverse Konzerne, die womöglich schon durch Kombination eine Konzentration erfahren haben, in Kartellen zusammenschließen und im Endeffekt ein einziges großes Monopol wollen.77

2.2.3 (Inter-)nationale Kartellbildung und Monopolismus

Lenin erklärt am Anfang seines Werkes den Kern seines Buches und gleichzeitig den des Imperialismus. Nämlich den "Prozeß der Konzentration der Produktion".78 Die Kombination ist ein Teilelement davon und der Kapitalexport der Wegbereiter für die internationale Konzentration der Produktion. Einer der offensichtlichen Vorteile der Konzentration ist der der Verständigung, da man in Zeiten totaler freier Konkurrenz keinen Überblick habe.79 Scheinbar ist der Konzentrationsvorgang ab einer gewissen Stufe des Kapitalismus nicht mehr zu verhindern. Lenin verweist darauf, dass egal, ob Schutzzoll oder Freihandel, früher oder später die Räder der Marktmachtkonzentration in Gang gesetzt werden und am Ende das Monopol produziert wird.80 Paradoxerweise ist das Monopol der schärfste Widerspruch des Kapitalismus und der freien Konkurrenz, wird jedoch von dieser ständig angestrebt.81 Und dieser Prozess ist in vollem Gange, da "sie (die freie Konkurrenz, Anm. d. Verf.) die Großproduktion schuf, den Kleinbetrieb verdrängte, die großen Betriebe durch noch größere ersetzte, die Konzentration der Produktion und des Kapitals so weit trieb, daß daraus das Monopol entstand und entsteht, nämlich: Kartelle, Syndikate, Trusts ... ".82 Aufgrund dieser Tatsache befinden wir uns nicht mehr im alten Kapitalismus der freien Konkurrenz, sondern im neuen Kapitalismus des zunehmenden Monopols.83 Das große Problem ist, dass diese Kartelle ihre monopolistische Herrschaft gewaltvoll ausüben84, da ihnen folgende Mittel zur Verfügung stehen: Vereinbarung von Verkaufs- und Zahlungsbedingungen, Verteilung der Absatzmärkte unter sich, Festlegung der Produktionsmenge, Preisdiktat, Profitaufteilung untereinander und vieles mehr.85 Bei alldem darf nicht übersehen werden, dass Kartelle nur dann dieser Logik nach sinnvoll sind, wenn sie dem Prinzip der Kombination folgen. Nur mit dem Besitz von bis zu 80% der gesamten Wertschöpfungskette eines Industriezweiges sei es einem Kartell möglich, derart zu handeln86, kleinere Betriebe ganz simpel mit sogenanntem Preis-Dumping in den Ruin zu treiben87 und Monopolprofite zu realisieren.88 Doch nicht nur die Kombination dient als Basis der beschriebenen Kartellbildung, sondern auch der Kapitalexport. Infolge dessen wurden aus ehemals nationalen Monopolverbänden internationale Kartelle.89 Denn irgendwann versuchen die Kapitalisten, ihren enormen Kapitalüberschuss abzubauen und generieren Profite durch Kapitalexport ins Ausland. Nach der kapitalistischen Selektion etablierten sich zunehmend fünf beständige Hauptwirtschaftsgebiete, die Lenin nach R. Calwer auflistet. Dazu gehören Mitteleuropa, Großbritannien, Russland, Ostasien und die USA90, wobei Deutschland, England und die USA als hochkapitalistische und "weltbeherrschende Staaten"91 besonders hervortreten. Nach Lenin kommt es unausweichlich zu einem Kampf zwischen diesen Regionen und am Ende bleibe nur einer übrig.92 Außerdem wird hier die Bedeutung von Kolonien betont und Lenin geht davon aus, dass sich die USA sehr bald Südamerikas bemächtigen wird.93 Diese Fakten sind insofern interessant, als wir bei den wirtschaftswissenschaftlichen Annahmen im Kapitel 2.3.3 auf eine Theorie treffen werden, die ähnliche Überlegungen hat und faktisch zu "Wirtschaftskolonien" rät. Lenin selbst hat diese Chronologie des Imperialismus unter Hinzunahme des Finanzkapitals zwischen Konzentration und Kapitalexport hin zu internationalen Monopolen und territorialer Aufteilung in seinem Werk aufgelistet94. Im Anschluss sollen heutige Wirtschaftstheorien vorgestellt werden, die den soeben erläuterten imperialistischen Mechanismen nach Lenin ähneln.

2.3 Heutige wirtschaftswissenschaftliche Theorien und Annahmen

2.3.1 Theorien zur Kostensenkung

In der Wirtschaftstheorie, und vor allem wenn es um den internationalen Handel geht, spielen die Skalenerträge eine große Rolle. Diese "beruhen in erster Linie auf einem Fixkostendegressionseffekt, der sich bei steigendem Periodenoutput in einem sinkenden Fixkostenbeitrag pro Stück und damit in sinkenden Stückkosten niederschlägt"95, das heißt, dass sämtliche Kosten und besonders die für Forschung und Entwicklung auf jedes einzelne Produkt umgerechnet werden und, dass mit der quantitativen Steigerung des Produkts die Fixkosten auf immer mehr Stück umgerechnet werden. Der Gewinn der verkauften Produkte sorgt über die Zeit für eine Reduzierung des Stückpreises. Gerade im Bereich der Elektronik kann man sehr gut sehen, wie schnell Preise sinken, je mehr Produkte verkauft werden, beziehungsweise die Entwicklungskosten durch deren Verkauf gedeckt werden. Deswegen drängen kapital- und forschungsintensive Produkte von Anfang an auf Internationalisierung und hierfür können pharmazeutische Produkte angeführt werden. Ein weiterer Aspekt sind die Lerneffekte, die durch permanente Wiederholung des Produktionsprozesses und den damit verbundenen Effiziensteigerungen entstehen.96 Hierdurch können nicht die fixen, sondern die variablen Stückkosten reduziert werden97, sofern die "kumulierte Ausbringungsmenge"98 verdoppelt wird und ebendiese Lerneffekte kombiniert mit den Skaleneffekten können zu einer Verringerung der Stückkosten bis zu 30% führen.99 Eine dritte Möglichkeit, die Kosten zu verringern, ist das Ausnutzen von Verbundeffekten, welche realisierbar sind, sofern viele unterschiedliche Produkte innerhalb eines Unternehmens gefertigt werden100. Wenn zur Fertigung diverser Produkte die gleichen Inputfaktoren101 benutzt werden, "entstehen bei der gemeinsamen Produktion mehrerer unterschiedlicher Endprodukte geringere Kosten als bei getrennter Herstellung"102. Will man in einem Land die Lohnkosten auf irgendeine Weise verringern, so bietet es sich bei Arbeiten geringer Wertschöpfung an, den Mensch durch Maschinen zu ersetzen.103 Dadurch ersetzt man die Lohnkosten durch Entwicklungskosten und kann diese per Skalen-, Lern- und Verbundeffekte verringern. Bei der Produktlebenszyklustheorie, die insbesondere von Vernon vorangetrieben wurde, wird auch die Tatsache berücksichtigt, dass ein Produkt bei seiner Einführung einer gewissen nationalen Spezialisierung unterliegt, da man anfangs aufgrund leichterer Kommunikation zwischen Geschäftspartnern, Zulieferern, Kunden und Weiteren mehr eine lokale Anpassung betreibt, die schon im Nachbarland auf Ablehnung stoßen kann.104 Je mehr das Produkt jedoch nachgefragt wird, ist eine zunehmende Standardisierung des Produkts, um möglichst viele Kunden zu erreichen, eine typische Entwicklung.105 Durch diese Produktstandardisierung können der Output vergrößert und Skaleneffekte realisiert werden.106 Im mittleren Stadium des Produkts, wenn die ausländische Nachfrage zunimmt, steht der Unternehmer vor der Frage, ob er weiter exportieren oder gar expandieren möchte, wobei der Fokus der Expansion nach den Skaleneffekten primär auf den Lohnkosten liegt.107 Ist aber erstmal eine Niederlassung in einem ausländischen Markt, wird in diese kaum noch exportiert.108 Wohl aufgrund dessen, dass der Vorteil über die Lohnkosten durch die zusätzlichen Transportkosten nivelliert werden würde. Während in den Niederlassungen und im Hauptquartier weiter die neuesten Produkte zu hohen Preisen verkauft werden, können die älteren Produkte, deren Fixkosten inzwischen gedeckt sind, von einem größeren Kundensegment mit weniger Kapital gekauft werden und der Export in diese, meist weniger weit entwickelten Länder, steigt wiederum. Dieser Aspekt des Produktlebenszyklus bildet eine Brücke zu Ohmaes Theorie von der "Macht der Triade", die in Kapital 2.3.3 noch näher beschrieben wird und findet in der Diversifikationstheorie Anwendung. Das letzte Stadium des Produkts wäre dann dessen vollständige Standardisierung, da diese Form auf dem gesamten Weltmarkt problemlos abgesetzt werden könne.109 Die oberste Prämisse der nächsten Theorie, namentlich der Kostenführerschaft von Porter, ist es, "daß ein Unternehmen der Kostenführer ist, nicht aber eines von mehreren Unternehmen, die um diese Position kämpfen."110 Porter bezeichnet als charakteristische Merkmale dieser Theorie eine hohe Marktmacht und niedrige Preise bei minimalen Kosten.111 Auch hier sind die Skalen-, Verbund- und Lerneffekte sowie die Produktstandardisierung grundlegend, um dieses Ziel zu erreichen.112 Porter erwähnt ebenso, dass das Prinzip der Kombination, beziehungsweise der Diversifikation, essenziell für die Kostenführerschaft sei.113 Spätestens ab diesem Punkt kann man von einem Monopolbestreben reden, da nach einer gewissen Zeit der Dauertiefstpreise andere Unternehmer vom Markt verdrängt werden.114 Will selbst rät in seinem Werk dazu, das Unternehmen dadurch zu optimieren, indem entweder Konkurrenten per Übernahme ausgeschaltet werden oder sich mit ebenbürtigen Wettbewerben in einem quasi Kartell zusammenschließen.115 Euphemistisch wird diese Vorgehensweise von ihm lediglich als "eine Veränderung der Geschäftsfeldstruktur"116 bezeichnet. Doch auch Wells stellt fest, dass es im Voranschreiten des Produktlebenszyklus unausweichlich dazu kommt, dass die Anzahl der konkurrierenden Unternehmen abnimmt.117 Bestes Beispiel hierfür ist die Automobilbranche, welche schon zu Vernons Zeit solche Züge annimmt und er auf die Standardisierung zurückführt.118 Und wie es Lenin für Außenstehende schildert, in den Markt einzutreten119, gestaltet es sich heutzutage angesichts der vielen multinationalen Unternehmen gleichermaßen schwer, da diese, bedingt durch ihre internationalen Absatzmärkte, über einen bestimmten Zeitraum Preis-Dumping in einem Land betreiben würden.120 Nachdem die Theorien zur Kostensenkung näher erläutert wurden, wird als nächstes das Prinzip der Diversifikation besprochen, welches Ähnlichkeit zu Lenins "Kombination" besitzt.

2.2.2 Das Prinzip der Diversifikation

Da die Arbeit möglichst nahe am Industriekapital angelegt bleiben soll, wird nicht die ursprüngliche Theorie von Markowitz erörtert, die als ein "Mittel zur Berechnung des Risikos einer Investitionsentscheidung"121 dient, wobei durch Streuung der Aktien auf mehrere Publikumsgesellschaften - das Anlegen eines Portfolios - das Risiko im Verhältnis zum voraussichtlichen Gewinn minimiert werden soll.122 Vielmehr wollen wir uns ihrer Abwandlung widmen, die ein Unternehmensportfolio zum Hauptgegenstand der Untersuchung nimmt und die sich überlegt, wie und ob es möglich ist, Betriebe aller Wirtschaftszweige in einem Betrieb gewinnbringend zu vereinen, auch wenn es sich wegen deren Illiquidität, Unteilbarkeit, Mehrschichtigkeit und dem Fehlen historischer Daten zur Berechnung mathematischer Parameter schwieriger gestaltet.123 Die eingängigste Beschreibung der Diversifikation ist "die Aufnahme neuer Leistungen zur Ausweitung des bisherigen Leistungsprogramms einer Unternehmung ..., wobei sich diese neuen Leistungen strukturell von dem bisherigen Leistungsprogramm des Unternehmens unterscheiden müssen."124 Erstmals lässt sich die Diversifikation richtungsmäßig unterteilen in eine Wachstumsdiversifikation, deren Charakter es ist, durch Diversifizieren in andere Produkt- bereiche an Größe zu gewinnen. Und andererseits in eine Diversifikation der Risikoreduktion, wobei das Investieren und Akquirieren in unterschiedliche Produktbereiche dazu beitragen soll, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen sicheren Stand zu haben.125 Prinzipiell werden beide Richtungen verfolgt, aber der Fokus liegt auf der Risikoreduktion. Jedoch ist es nötig, auf unterschiedlichen Märkten aktiv und damit international zu sein, da aufgrund des "geringen internationalen Konjunkturzusammenhangs bei einem gegebenen Internationalisierungsgrad eine Risikoreduktion durch eine internationale Diversifikation erwartet werden kann."126 Im Grunde wird hier zu internationalem, grenzüberschreitendem unternehmerischem Handeln geraten, weil sich die Wirtschaftsräume der Welt wie die EU und ASEAN etc. angeblich nicht gegenseitig konjunkturell beeinflussen. Bevor wir uns weiter der Frage des Absatzmarktes widmen, ist auch ein kurzer Blick auf Ursache und Methode der Diversifikation interessant. Die Gründe für eine Diversifikation können wieder zwei Dimensionen annehmen. Erstens können Diversifizierungsbestreben autonom erfolgen oder zweitens induziert sein.127 Das ist derart zu verstehen, dass es heutzutage meist wenige ebenbürtige Konkurrenten auf einer gewissen Ebene gibt. Solange der Status Quo beibehalten wird, sind Überlegungen hinsichtlich Diversifikation in weiter Ferne. Wenn jedoch einer wagemutig anfängt, in ein auf den ersten Blick unternehmensfernes Produkt zu investieren und sich dadurch Vorteile sichern will, also autonom handelt, wird den anderen Unternehmen, die befürchten, im "Scramble for Market Share" unterzugehen, der Wille zu diversifizieren induziert. Doch wie will man diversifizieren? Wieder begegnet uns eine Dichotomie. Intern oder extern. Interne Diversifikation bedeutet, selbst ein neues Werk zu errichten, Angestellte auszubilden, spezifisches Know-How zu erlangen und Weiteres mehr. Extern hingegen, und das ist die häufigere Methode, zielt auf Unternehmensübernahme ab und deren Vorteil ist, dass die ganzen Hürden, die bei der Neuerrichtung eines Werks für ein neues Produkt entstehen aufgrund vorhandener Inputfaktoren wegfallen.128 Nach der Ermittlung von Richtung, Ursache und Methode der Diversifikation muss nun festgelegt welchen, wie das Produktionsprogramm an sich diversifiziert werden soll. Hierbei gibt es drei Möglichkeiten. Bei der sogenannten vertikalen Diversifikation will man sämtliche Aspekte der Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Endprodukt in seinem Unternehmen vereinen und dadurch quasi autonom werden.129 Diese Form der Produktprogrammdiversifikation wird bei Lenin hauptsächlich diskutiert. Eine weitere Option ist die horizontale Diversifikation, deren Inhalt "eine Erweiterung des Leistungsprogramms durch ein Produkt auf derselben Produktionsstufe"130 darstellt und das den bisherigen Produkten verwandt ist.131 Beispiel hierfür wäre zur ursprünglichen Herstellung von Automobilmotoren noch zusätzlich Motoren für Motorboote zu produzieren. Die dritte Variante ist die relativ sinnlose laterale Diversifikation, bei der man in ein komplett anderes Produktsegment investieren soll.132 Auch der Produktlebenszyklus findet in der Diversifikation seine Applikation. Ein weiterer Weg, jenseits des Produktprogramms zu diversifizieren, ist die zeitlich versetzte Einführung eines Produkts in einem Markt im Gegensatz zu einem anderen Markt, wodurch der Zyklus eines Produkts stark verlängert werden kann.133 Hier wird gut deutlich, wie ein und dieselbe Theorie aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.134 Die abschließende Überlegung, die sich ein potentieller Diversifizierer machen muss, ist, in welchen Absatzmarkt er diversifizieren möchte. Diese letzte Wahl fällt leicht. Wie oben schon angesprochen, ist der internationale Absatzmarkt der sicherere Weg, Risiko zu reduzieren, da er bei einer nationalen Diversifizierungsstrategie den Hauptvorteil verliert, folglich an die Volkswirtschaft eines einzelnen Landes gebunden und damit den regionalen Konjunkturschwankungen unterworfen ist.135 Am Ende kommen wir zu der Einsicht, dass auch im Bereich der Diversifikation das multinationale Unternehmen eindeutig die besten Voraussetzungen hat, profitabel zu diversifizieren.136 Während sich dieses und das letzte Kapitel mit Kostensenkung und Produktvielfalt beschäftigt hat, wird nun der Blick verschärft auf oligopolistisches Verhalten und Fusionsaktivitäten gelegt.

[...]


1 Gemoll 2006: S. 543.

2 Ebenda: S. 707.

3 Vgl. Langer 1998: S. 37.

4 Vgl. Lenin Imp.: S. 71.

5 Vgl. Lemmnitz 1977: S. 53.

6 Lenin-Werke Bd. 25: S. 395.

7 Lenin Imp.: S. 51.

8 Ebenda: S. 55.

9 Vgl. Lemmnitz 1977: S. 38 & Lenin Imp.: S. 42.

10 Ebenda: S. 17.

11 Lemmnitz 1977: S. 16.

12 Vgl. ibidem und vgl. Lenin Imp.: S.11 & 16.

13 Lemmnitz 1977: S. 21.

14 Kettenbach 1965: S. 103.

15 Vgl. Lenin-Werke Bd. 25: S. 395.

16 Das Kapital Bd. III: S. 272.

17 Vgl. ibidem.

18 Vgl. MEW VI: S. 417.

19 Das Kapital Bd. III: S. 273.

20 Lenin Imp.: S. 77f..

21 Ebenda: S. 40.

22 Vgl. MEW VI: S. 423 & vgl. Lenin Imp.: S. 78.

23 Vgl. Lenin Imp.: S. 25.

24 Das Kapital Bd. II: S. 102f. & vgl. ebenda, S. 498f..

25 Vgl. Lenin Imp.: S. 37, 51, 55 & 71.

26 Ebenda: S. 15 & 74.

27 Das Kapital Bd. III: S. 592.

28 Ebenda: S. 555 & Lenin Imp.: S. 69 (wenn auch als "Rentner" und nicht als "Rentier").

29 Vgl. Das Kapital Bd. III: S. 592. & vgl. Lenin Imp.: S. 69.

30 Vgl. Lenin Imp.: 97 die Baumwollproduktion der Russen.

31 Vgl. Kettenbach 1965: S. 120.

32 Lenin Imp.: S. 94.

33 Ebenda: S. 27.

34 Vgl. Kettenbach 1965: S. 112.

35 Vgl. Lenin Imp.: S. 74 & 97.

36 Vgl. ebenda: S. 113.

37 Lemnitz 1977: S. 20.

38 MEW Bd. 23: S. 779.

39 Vgl. Kettenbach 1965: S. 114.

40 Vgl. Lenin Imp.: S. 136.

41 Ebenda: S. 67.

42 Ebenda: S. 97.

43 Vgl. ebenda: S. 111 & 113.

44 Vgl. Kettenbach 1965: S. 105.

45 MEW Bd. 3: S. 69f..

46 Vgl. ebenda: S. 60.

47 Vgl. ebenda: S. 35.

48 Lenin Werke Bd. 25: S. 370.

49 Vgl. Lenin Werke Bd. 24: S. 466.

50 Lenin Werke Bd. 21, S. 345.

51 Vgl. Lenin Imp.: S. 8.

52 Vgl. Lemmnitz 1977: S. 17.

53 Vgl. ebenda: S. 19.

54 In dem folgenden Kapitel wird nur Lenins Werk "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus" zitiert werden. Deswegen werden die Fußnoten nur mit Seitenangaben versehen werden.

55 Vgl. S. 71.

56 Vgl. ibidem.

57 S. 72.

58 Vgl. ibidem.

59 Vgl. ibidem.

60 Vgl. S. 74.

61 S. 74.

62 Vgl. S. 76 & S. 133.

63 Vgl. S. 73f., 76 & S. 132.

64 Vgl. S. 98.

65 Vgl. S. 77.

66 S. 99.

67 Vgl. hierzu das Beispiel England-Portugal S. 98f..

68 S. 97.

69 Vgl. diese Arbeit: Kapitel 2.1.

70 In dem folgenden Kapitel wird nur Lenins Werk "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus" zitiert werden. Deswegen werden die Fußnoten nur mit Seitenangaben versehen werden.

71 S. 23.

72 Vgl. ibidem.

73 Vgl. S. 23: Lenin zitiert aus: "Das Finanzkapital", russ. Übersetzung, S. 286/287. Deutsche Ausgabe Berlin 1955, S. 284.

74 Vgl. ibidem.

75 Vgl. ibidem.

76 S. 97.

77 In dem folgenden Kapitel wird nur Lenins Werk "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus" zitiert werden. Deswegen werden die Fußnoten nur mit Seitenangaben versehen werden.

78 S. 20.

79 Vgl. S. 22.

80 Vgl. S. 24.

81 Vgl. S. 25.

82 S. 101.

83 Vgl. S. 47.

84 Vgl. S. 34.

85 Vgl. S. 28.

86 Vgl. ibidem.

87 Vgl. S. 32.

88 Vgl. S. 28.

89 Vgl. S. 78.

90 Vgl. S. 108. Lenin zitiert R. Calwer aus "Einführung in die Weltschrift", Brl. 1906.

91 S. 109.

92 Vgl. ebenda.

93 Vgl. S. 110.

94 Vgl. S. 102.

95 Will 1996: S. 63.

96 Vgl. Will 1996: S. 64.

97 Vgl. ibidem.

98 Ebenda: S. 63.

99 Vgl. ibidem. Für ein intensives Studium der Lern-, beziehungsweise Erfahrungskurve sei an dieser Stelle Henderson, Bruce: Die Erfahrungskurve in der Unternehmensstrategie, a. d. Eng. übs. und bearb. von Gälweiler, Aloys, Frankfurt am Main 1974 genannt.

100 Vgl. ebenda: S. 66.

101 Zum Beispiel Humankapital, Maschinen, Wissen, Einrichtungen etc.. Vgl. Fleck 1995: S. 110.

102 Will 1996: S. 66.

103 Vgl. Vernon 1966: S. 193.

104 Vgl. ebenda: S. 195.

105 Vgl. ebenda: S. 196.

106 Vgl. Vernon 1966: S. 196.

107 Vgl. ebenda: S. 198f. & 203.

108 Vgl. Wells 1972: S. 13.

109 Vgl. Vernon 1966: S. 198.

110 Porter 1986: S. 34.

111 Vgl. Will 1996: S. 24.

112 Vgl. Porter 1986: S. 33.

113 Vgl. ebenda: S. 32f..

114 Vgl. hierzu die Monopoldefinition von Falter 2008: S. 26.

115 Vgl. Will 1996: S. 26.

116 Will 1996: S. 26.

117 Vgl. Wells 1972: S. 10.

118 Vgl. Vernon 1966: S. 195.

119 Vgl. Kapitel 2.2.3 dieses Werks.

120 Vgl. Wells 1972: S. 18.

121 Glander 2008: S. 196.

122 Vgl. ibidem.

123 Vgl. Henning 1994: S. 44.

124 ebenda: S. 40.

125 Vgl. Henning 1994: S. 41 und Kapitel 2.2.2: S. 8 dieses Werkes.

126 Henning 1994: S. 43.

127 Vgl. ebenda: S. 50.

128 Vgl. ebenda: S. 51, 52 & 53.

129 Vgl. ebenda: S. 48.

130 Henning 1994: S. 48.

131 Vgl. ibidem.

132 Vgl. ibidem.

133 Vgl. ebenda: S. 46.

134 Bei Kapitel 2.3.1 wurde herausgearbeitet, dass der Unternehmer ältere Produkte in meist rückständige Länder weiter exportiert, da diese weniger Geld haben und in der Zeit die Forschungskosten gedeckt sind und hier betrachtet man eine Diversifikation des Produktlebenszyklus in unterschiedliche Länder ungeachtet des Einkommens.

135 Vgl. Henning 1994: S. 44f..

136 Vgl. ebenda: S. 45.

Details

Seiten
26
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656961482
ISBN (Buch)
9783656961499
Dateigröße
605 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v299708
Institution / Hochschule
Universität Passau – Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen
Note
1,3
Schlagworte
Lenin Imperialismustheorie Wirtschaftstheorien Wirtschaft und Literatur Kapitalismus Monopol Oligopol Kombination Stagnation Diversifikation Kostensenkung Kartellbildung Kapital- und Warenexport

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Titel: Lenins Imperialismustheorie im Vergleich zu heutigen Wirtschaftstheorien