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Die Bedeutung von Transitionen des ersten Übergangs von der Familie in die Kinderkrippe

Bachelorarbeit 2015 60 Seiten

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Beschreibung der aktuellen Familiensituation
2.1 Historische Betrachtung der Familiensituation
2.2 Die aktuelle Familiensituation

3 Transitionen verstehen:
3.1 Definitionen von Transitionen
3.2 Arten von Übergängen
3.3 Institutionelle Übergänge
3.4 Aspekte der Transitionsforschung
3.4.1 Ifp – Studie
3.4.2 Weitere Studien: Wiener Krippenstudie, NUBBEK-Studie
3.5 Politische Rahmenbedingungen
3.6 Der Nationale Kriterienkatalog (NKK)
3.7 Die praktische Umsetzung der Eingewöhnung
3.7.1 Das Berliner Eingewöhnungsmodell von INFANS
3.7.2 Das Münchener Eingewöhnungsmodell
3.7.3 Das individualisierte Eingewöhnungsprogramm

4 Fazit – Ausblick

5. Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Neue“ Begriffe prägen den pädagogischen Alltag. Teilweise politisch so gewollt und notwendig, und von Fachberatern mühsam umgesetzt, sollen Akzente konzeptionell umgesetzt werden. Erzieher staunen über die Bedeutung von Resilienz und Partizipation. Eltern werden als potentielle Kunden erkannt und es muss mehr Sensibilität her.

Die seit Jahren vorliegenden Erkenntnisse zu den Begriffen Übergang beziehungsweise Transition sind langsam in das Bewusstsein der Kindertageseinrichtungen gelangt. Gut so! In der vorliegenden Bachelor-Thesis soll auf die Bedeutung von Transitionen am Beispiel des ersten Übergangs von der Familie in die Kinderkrippe eingegangen werden.

Der Autorin der Bachelor-Arbeit erging es ähnlich fragend, als ihre eigenen vier Kinder von der Familie in die erste institutionelle Betreuung wechselten. Viele Fragen und Sorgen kamen auf. Glücklicherweise hatte man in der betreffenden Einrichtung das Wissen über die Bedeutung des ersten Übergangs bereits praktisch umgesetzt und so konnte ein Eingewöhnungsmodell genutzt werden, dass die Eltern stark mit einbezog und dem Kind die Zeit gab, die es brauchte, um sich wohl zu fühlen.

Wenn über Transitionen vertieft nachgedacht wird, muss auch auf die Bindungstheorie eingegangen werden, die Situation von Familien heute, die zeitliche Veränderung der Familienmodelle, die Möglichkeiten, verschiedene Eingewöhnungsmodelle zu nutzen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und durch Studien belegt wurden. Außerdem wird auf politische Rahmenbedingungen eingegangen und die stufenweise Umsetzung von der Erkenntnis, zur Notwendigkeit bis zur Festschreibung in Kriterienkatalog, Gesetz und Curriculum.

2 Beschreibung der aktuellen Familiensituation

In den folgenden Betrachtungen wird sich mit der historischen und aktuellen Familiensituation auseinander gesetzt.

2.1 Historische Betrachtung der Familiensituation

Die klassische Großfamilie kennen kaum noch heutige Familien aus dem eigenen Erleben. Fast traumhaft klingt das zur heutigen Situation, die Großmütter wohnen mit ihren Kindern und Enkeln unter einem Dach, die Kinderbetreuung ist gewährleistet, weil jemand da ist, wenn die Mutter z. B. auf dem Feld helfen muss. Leben und Sterben werden erlebt. Der Vater ernährt die Familie. Wassilios E. Fthenakis beschreibt mögliche Konsequenzen, die durch den Wandel von der Großfamilie zur Kernfamilie entstehen können. Positiv festzustellen bleibt: viele Leute kümmern sich um das Kind, es gibt Geschwister, Mägde, Knechte, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen.1 Auch in den teilweise autobiografischen Geschichten von Astrid Lindgren und ihrer literarisch verarbeiteten Kindheit wird deutlich, wie stark der Einfluss war, den die Kinder jener Zeit erlebten durch die Anwesenheit von vielen Familienmitgliedern. So prägte das Vorlesen und Geschichten erzählen von Großmüttern und Tanten, das soziale Leben in der Großgemeinschaft mit Sorgen und Freuden. Ebenso die Einbeziehung in das Arbeiten, Verantwortung übernehmen wurde so erlebbar und lebensnotwendig. In Astrid Lindgrens Michel-Geschichten kann man einen authentischen Eindruck gewinnen. In dem Geburtsort Astrid Lindgren Vimmerby-Näs lässt sich das Gelesene in den erhaltenen Gebäuden begreifbar nachvollziehen.2 Diesen starken Familienzusammenhalt, der sicher auch Konflikte mit sich brachte, versucht man heute in sozialen Wohnprojekten wie Mehrgenerationshäusern anzubieten.

Familie früher hieß auch, viel Spielen, wenig Beaufsichtigung und erste Bekanntschaft mit Bildung, Erweiterung der Schulpflicht, Bücher kamen und wechselten die mündlich überlieferten Erzählungen ab und das Annehmen der hierarchischen Rollenverständnisse besonders von Frau und Mann.3 Selbstverständlich waren das Finden von Vorbildern und das Erleben der jahreszeitlichen Rituale, die hierarchische Unterordnung auch den Eltern und dem Gruppengefüge gegenüber und ganzheitliche Erfahrungen des Alterns und Sterbens.

2.2 Die aktuelle Familiensituation

Aufgrund der heutigen Arbeitsmarktsituation, dem modernen gleichberechtigten Rollenverständnis und den geschaffenen zur außerfamiliären Förderung und Betreuung begünstigten Bedingungen ist es heute selten geworden, dass das Modell einer Großfamilie gelebt wird. Das findet sich eher im ländlichen Raum, in dem noch Landwirtschaft und räumliches Platzangebot Möglichkeit bieten, zusammen zu wohnen und zu arbeiten.

Wirtschaftliche Interessen der Länder begründen zum einen die Ermöglichung der Betreuung der Kinder, um so die Frauenerwerbsquote zu erhöhen. Das hat nicht nur die Verfolgung der Interessen auf dem Gebiet der Gleichberechtigung als Hintergrund. Ziel ist vorrangig der wirtschaftlich angestrebte Wohlstand.4 Um den Frauen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern und die Vereinbarkeit von familiären und beruflichen Pflichten zu ermöglichen, mussten politische Instrumente genutzt werden. Dazu zählt auch ein gesetzlich geregelter Anspruch auf Kinderbetreuung und Förderung ab dem noch nicht vollendeten ersten Lebensjahr ab August 2013.5

So wird heute das Modell der Kleinfamilie gelebt, in der beide Elternteile berufstätig sind und die Kinder nach Beendigung der Elternzeit in der Kinderkrippe betreut und gefördert werden. Großeltern wohnen oft weit entfernt und können selten als „Ersatzbetreuung“ im Fall der Krankheit des Kindes angefragt werden.

Allerdings setzt sich die Kleinfamilie aus den verschiedensten Dispositionen zusammen, so begünstigt durch Trennung von Kindesvater oder Kindesmutter, neuer Familienzuwachs mit dem neuen Partner, der eventuell auch eigene Kinder mit in die Partnerschaft bringt. Das ist die moderne Patchwork-Familie mit all seinen Problemen, Herausforderungen und Gewinnen. Interessanterweise finden auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften den Weg, eine Familie zu gründen.6 7

In der Nachkriegszeit lebten Familien traditionell besonders in den alten Bundesländern das männliche Ernährermodell. In der ehemaligen DDR, den neuen Bundesländern, wurde frühzeitig das Doppelversorgermodell gelebt. Letztlich begünstigte das die Autonomie der Frau und machte sie finanziell unabhängig, so dass bei gescheiterter Beziehung die Frau auch in der Lage war, sich und das Kind allein zu versorgen.

Doch nicht nur die berufliche Rückkehr der Frau nach der Elternzeit ist ein Grund für die frühe Betreuung des Kindes in der Einrichtung. Politisch wird auch die Bildung und Förderung des Kleinkindes unterstützt, so dass viele Eltern trotz einer nicht notwendigen Unterbringung das Kind dennoch institutionell versorgen lassen, um ihm die größtmögliche Bildung angedeihen zu lassen. Die Frage nach der Notwendigkeit ist für die Eltern sehr eindeutig. Sie suchen oft nach den besten Angeboten, nehmen ihre Rechte als „Kunden“ wahr und wählen sehr bewusst in der Betreuungslandschaft aus. Leider geht es vielen mehr um Förderung und qualitativ hochwertige Bildungsangebote als um das Wichtigste, das Spiel.

Mit der unten stehenden Tabelle wird verdeutlicht, wie viele Möglichkeiten es gibt, selbst als Doppelverdiener, das in mehreren Varianten.8

Es zeigt sich aber auch, dass Familienbilder wandelbar und beeinflussbar sind. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist größer geworden. Die Lebensform Familie ist oft Gegenstand familienpolitischer Diskurse. Ziel ist die Egalität. Außerdem hat die Familie Funktionen zu leisten, dazu äußern sich Alfons Cramer,9 Nicola Hülskamp und Susanne Seyda10 und Yvonne Rötter.11

In Deutschland sind vorwiegend beide Elternteile berufstätig, dabei die Mütter aber häufig in Teilzeit, um familiäre Belange abdecken zu können. Gut ausgebildete Eltern in leitenden Positionen versuchen in Vollzeit zu arbeiten. Das klassische Ernährermodell „Male breadwinner modell“ ist in den alten Bundesländern verbreitet, da das Gehalt des Vaters die Möglichkeit bietet, dass die Mutter sich in Vollzeit um die Kinder kümmern kann.

3 Transitionen verstehen:

Bindung, Bindungstheorie, Bindungsverhalten, Bindungstheoretische Erkenntnisse John Bowlby definiert „…Bindung als natürliches, vom Nahrungs- und Sexualtrieb abzugrenzendes „Überlebensmuster“…“12 Eltern reagieren auf die Signale des Kindes mit Einfühlungsvermögen, das Kind fühlt sich angenommen und wertgeschätzt, somit ist es möglich, dass das Kind kooperiert und offen ist für das Gegenüber.13 Es entsteht Bindung. Die erste Bindung geschieht zwischen Mutter und Neugeborenem, Bonding. Geruch, stimmliche Wiedererkennung und die hormonelle Disposition der Gebärenden stärken dieses Bonding und prägen die Bindung.14 Um Bindung sichtbar zu machen, kann man sich auf die Definition von John Bowlby zum Bindungsverhalten stützen:

„Unter „Bindungsverhalten“ verstehe ich jegliches Verhalten, das darauf ausgerichtet ist, die Nähe eines vermeintlich kompetenteren Menschen zu suchen oder zu bewahren, ein Verhalten, das bei Angst, Müdigkeit, Erkrankung und entsprechendem Zuwendungs- oder Versorgungsbedürfnis am deutlichsten wird.“15

In der folgenden Skizze ist deutlich zu erkennen, wie stark die sichere bzw. unsichere Bindung Einfluss ausübt auf das Explorationsverhalten. Die „Explorationswippe“ lässt den Schluss zu, ist die Bindung aktiviert, wird das Interesse zur Exploration deaktiviert und so auch im Umkehrschluss. 16

Zu den Bedürfnissen die ureigen angelegt sind, erscheint neben dem Bindungsbedürfnis das Explorationsbedürfnis. Beide Bedürfnisse verhalten sich zueinander antagonistisch, ein Bedürfnis bleibt dabei aktiv, während das andere ruht. Für die weitere Reifung in den Bereichen der psycho-sozialen, geistigen und körperlichen Entwicklung ist eine sichere Bindung des Kindes unerlässlich.17 Dem Bindungsverhalten steht das Fürsorgeverhalten der Eltern gegenüber, so postitulierte 1943 Konrad Lorenz und fasste es im „Kindchenschema“ zusammen.18

Ähnlich der „Explorationswippe“ ist in einem anderen Modell erkennbar, dass auch das Wohlbefinden und die Angst wegweisende Faktoren zur Exploration sind. Sicherheit und Unsicherheit geben den Anstoß, sich für oder gegen die Exploration zu entscheiden.

Ist man im Vertrauen dieser Bindungsperson zugewandt, fühlen wir uns wohl und angenommen. In auftretenden Stresssituationen suchen wir zum Trost und Ausgleich, zur Bestätigung und Hilfe diese Person wieder auf. Das gibt Sicherheit. Bowlby trennt die Bindungstheorie aber von dem Gedanken der 19

„Abhängigkeit“, da es unter diesem Aspekt keine Rückschlüsse auf die Qualität der emotionalen Beziehung erlaubt und Bindung so nur auf die Befriedigung biologischer Bedürfnisse eingegrenzt würde. Der Versuch, beobachtetes Verhalten im Zusammenspiel mit Abhängigkeiten zu ergründen, führte Bowlby zu der Aufstellung der Bindungstheorie. Er erkannte, dass der Wunsch nach Schutz und Bestärkung ein Grundbedürfnis des Menschen ist und diese Suche durch das Aufbauen von Bindung Sicherheit gibt. Personen, die als „stabile Persönlichkeiten“ gelten, sind besonders in der Lage, sich zu binden.20 Die durch Bindung geschaffene sichere Basis ermöglicht dem Kind, sich zur Exploration zu entfernen. Bedrohungen und Veränderungen, Krankheit, Stress, Unsicherheiten und Krankheit lassen das Kind wieder in Richtung der sicheren Basis zurück kehren, daraus entsteht Kraft für neue Entdeckungen und Bestärkung. Das charakteristische Bindungsverhalten festigt sich im Alter vom siebenten bis zwölften Lebensmonat.21 Bindungsverhalten wird nur in bedrohlich empfunden Momenten aktiviert.22 Im nächsten Punkt werden die drei von Ainsworth und Kollegen 1971 beschriebenen Bindungsmuster erörtert, die aus einem Zusammenspiel an Erfahrungen mit dem Bindungspartner, seiner Entwicklung und der Stärke des Zutrauens in die Verfügbarkeit seiner Bezugsperson entsteht23:

Kind mit sicherer Bindung:

Diese Kinder erscheinen fröhlicher, ungezwungener, sie bekommen mehr Zuwendung, deshalb müssen sie auch weniger an Zuwendung einfordern, die zwischenmenschliche Sprache zwischen den Eltern und dem Kind ist von Sensitivität geprägt. Es kann angstfrei reden und denkt eher positiv. Bei Stressmomenten stehen die Eltern bei.

Kind mit unsicher-ambivalenter Bindung:

Das Auftreten dieses Kindes ist unsicher, ängstlich, manieriert24, traurig. Es klammert, deshalb findet weniger Exploration statt und weint schneller. Das Verhalten schwankt zwischen Suche nach Nähe und Abstoßung bzw. Feindseligkeit. Es scheint um die Gunst der Eltern zu werben und versucht deshalb, sich so gut wie möglich zu präsentieren. Es schwingt die bedrohliche Ungewissheit in diesem Bindungsmuster, ob sich das Kind auf die Eltern verlassen kann.25

Kind mit unsicher vermeidender Bindung:

Das auffälligste Merkmal ist die selbst gewählte Distanz und das offene Tyrannisieren anderer. Diese Bindung zeichnet sich durch ein starkes Kontroll- und Dominanzstreben aus. Eltern dieses Kindes werden nur kurz begrüßt und die Gesprächsthemen werden nicht vertieft. Es spielt gern für sich und lehnt die Ideen der Eltern ab. Das Kind versucht, auf fremde Hilfe und Zuneigung zu verzichten26 und neigt zu einem falschen Selbstbild und strebt nach Autarkie.27

Dass Änderungen in der Bindungsqualität möglich sind, besonders aufgrund schwerwiegender Ereignisse im Leben des Kindes beschreiben Ziegenhain und Rauh in der Berliner Längsschnittstudie.28 In Bezug auf die unterschiedlichen Bindungsmuster wird später weiteres zu lesen sein. Bowlby beschrieb im Zusammenhang mit der Bindungstheorie auch die Trennungsangst, die sich bei befürchtetem Verlassen sein durch Reaktionen äußerte, die bei Verlust und Trauer auftreten. So wurden von Robertson und Bowlby bereits 1952 Protest, Verzweiflung und Abwendung, Wut und Weinen beschrieben.29 Entwicklungspsychologisch wichtig erscheint noch der Begriff des Fremdelns, einige Psychologen setzen das Fremdeln der Trennungsangst gleich. Es herrscht aber Uneinigkeit darüber. Eine Definition der Trennungsangst liefert ein Lehrbuch der Entwicklungspsychologie:

Trennungsangst:

„Unter Trennungsangst wird die Reaktion des Kindes verstanden, die es zeigt, nachdem seine Zuneigungsperson (…) es – meistens in einer nicht ganz vertrauten Umgebung – kurz oder längerfristig zurückgelassen hat. Trennungsangst äußert sich im Absinken der Erkundungs- und Spielaktivität, Absinken der Stimmung, mitunter bis hin zum Weinen und verzweifelten Schreien. Bei längerdauernder Trennung kann diese Reaktion in dumpfe Passivität übergehen, …“30

Während des Alters von 18 bis 24 Monaten ist das Kind in einer Phase des Wandels, neben der Bindung und Trennung kommen weitere Veränderungen hinzu. So finden diese im Bereich der Motorik, der Kognition und Kommunikationsentwicklung statt, ebenso verändert sich das Verhalten im emotionalen und sozialen Bereich und die Selbstwahrnehmung. Das äußert sich vor allem im Trotzverhalten des Kindes.31

Unschwer ist zu erkennen, wie stark die Einflüsse auf das Kind sind, der Wandel im entwicklungspsychologischen Sinn und die Situation, die sich dem Kind von außen bietet. Es ist eine Phase des Umbruchs, der durch Studien und Forschungen zeigt, wie sensibel Bereiche reagieren, wie möglichst sensitiv gehandelt werden sollte, diese Feststellung bezieht sich auf Bindung und Reife. Die Ausgangsbasis in der Familie findet besondere Beachtung, besonders durch die Bindungstheorie von Bowlby, der zu Beginn seines intensiven Blickes auf die Beziehung des Kindes und der Bindungsfigur besonders die Mutter-Kind-Beziehung betrachtete. Später betonte er aber auch die Bedeutung des Vaters deutlich. Um die Bedeutung von Transitionen aufzuzeigen, ist die Bindungstheorie unerlässlich. Der Weg von der Familie in die erste institutionelle Betreuung steht an.

3.1 Definitionen von Transitionen

Um sich dem Problem Transition zu stellen, wird hier die Definition von Griebel, Niesel zu Grunde gelegt.

„Transitionen sind Lebensereignisse, die Bewältigung von Diskontinuitäten mehreren Ebenen erfordern, Prozesse beschleunigen, intensiviertes Lernen anregen und als bedeutsame biografische Erfahrungen von Wandel in der Identitätsentwicklung wahrgenommen werden.“32

Transition stammt aus dem lateinischen und meint Übergang, bzw. Übergehen.

Filipp nennt die Übergänge in der kritischen Entwicklung auch „kritische Lebensereignisse“.33 Die Entwicklung jedes Menschen durchläuft kritische Phasen, die oft einen Wechsel der Umgebung bedeuten und sich neue Aufgaben stellen. Diese Momente werden als Übergang oder Transition bezeichnet. Sie bedeuten für die persönliche Entwicklung eine Herausforderung, eine Chance oder eine Aufgabe, an der man scheitert. Der positiv gelingende Übergang stellt Weichen für die Zukunft. Übergänge schneiden die gesamte Biografie eines jeden. Aber nicht jede Veränderung ist ein Übergang.

Transitionen sind als: „Schnittstellen individueller biographischer Verläufe und sozialer Strukturen, Verzweigungen gesellschaftlich vorgeformter Entwicklungsbahnen.“34

„Mit Transitionen oder Übergangsprozessen werden krisenhafte, zeitlich begrenzte Phasen in der Entwicklung von Menschen bezeichnet, die durch erst- oder einmalige markante Ereignisse ausgelöst werden.“35

3.2 Arten von Übergängen

Um die Übergänge zu unterscheiden, spricht man von nichtnormativen und normativen kritischen Lebensereignissen, so Filipp.36

Normative kritische Lebensereignisse beziehen sich vorrangig auf Umbrüche, die aufgrund der wechselnden Bildungslaufbahn in der Biografie eines jeden Individuums entstehen, so der Wechsel in die Kinderkrippe, den Kindergarten, die Grundschule, die weiterführende Schule, der Ausbildungseinrichtung und der möglichen Arbeitsstelle.

Nichtnormative kritische Lebensereignisse beschreiben Umbrüche, die im Laufe des Lebens unvorhergesehen ihre Einschnitte hinterlassen, so wie Verlust eines Partners oder Elternteils, Unfall oder schwere Krankheit oder traumatische Erfahrungen aufgrund von Gewalt.

Aufgrund der Herausforderung von Bewältigungsstrategien entsteht ein Widerspruch, bzw. ein Konflikt, so ist eine Neuorganisation und Lösung notwendig, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Bezeichnung kritisch meint in diesem Fall die Lebensereignisse, die das Anpassen auf eine Neuorganisation herausfordern, die Erfahrungen, die diese Entwicklung mit sich bringt, werden als Chance für persönliches Wachstum verstanden, aber ebenso als Gefahr und Risiko. Ebenso sind mit einem Wechsel der Rolle und dem Selbstbild starke Emotionen möglich.

Auch Fthenakis äußert sich zum Thema Transitionen und schlägt den Bogen in der Biografie eines jeden Individuums, von der Geburt, über Veränderungen innerhalb der Familie bis hin zum Eintritt in das Rentenalter. Er bezieht ebenfalls die außerfamiliären Bildungs- und Betreuungssysteme in seine Betrachtung mit ein.37

Eine weitere Unterteilung von Transitionen bieten Kagan & Neumann und Broström & Wagner: „vertikale“ und „horizontale Übergänge“. Dabei beziehen sich „vertikale Übergänge“ auf die bereits genannten „echten“ Übergänge, die besonders im Bildungsbereich liegen und die „horizontalen Übergänge“ meinen Wechsel zwischen den individuellen „Betreuungssettings“, wie Wechsel von der Einrichtung zur abholenden Großmutter und dem abendlichen Zurückkehren in die Kleinfamilie.38 39

3.3 Institutionelle Übergänge

Um zu erkennen, welche institutionellen Übergänge erlebt werden, ist ein Blick in die Bildungsbiografie eines jeden Individuums notwendig. Bei dem Kind wird oft die Kinderkrippe als erste institutionelle Betreuung genutzt. So das Kind länger zu Hause betreut wird, kommt der Kindergarten in Betracht. Aufgrund der gesetzlich geregelten Schulpflicht aller Kinder in der Bundesrepublik Deutschland ist der Eintritt in die Grundschule für manche Kinder teilweise der dritte Übergang. Je nach Bundesland folgt danach der Wechsel in die weiterführende Schule, in Sachsen wäre das möglich ab der 5. Klasse, entweder Oberschule oder Gymnasium. Für einige Kinder gibt es auch die Möglichkeit, die Schule in Verbindung eines Internatsbesuchs zu absolvieren. Der nächste Übergang bildungsspezifisch betrachtet, ist die Ausbildung oder das Studium, anschließend dann die erste Arbeitsstelle. Auch ein Auslandsjahr, ein soziales Jahr oder ein längeres Praktikum können als institutioneller Übergang betrachtet werden. Wingenfeld bezeichnet sogar den Besuch und die Entlassung eines Krankenhauses als Transition.40 Dementsprechend würde auch der Besuch einer Rehabilitationseinrichtung dazu zählen.

Die Menge an institutionellen Betreuungseinrichtungen und den damit verbundenen Übergängen macht deutlich, wie oft das Kind diesen besonderen Situationen im Kindesalter ausgeliefert ist. Dementsprechend stellt sich die Bedeutung der sensiblen Umgehens Weise während der Transition besonders für die pädagogischen Fachkräfte.

3.4 Aspekte der Transitionsforschung

Havighurst sieht in den Übergängen auch Entwicklungsaufgaben, denn im Lebenslauf stellen sich Aufgaben, die die Gesellschaft und man selbst sich gibt. Die Bewältigung dieser versteht Havighurst als Entwicklungsaufgaben.41

Der erkannte Übergang kann anhand eines Transitionsmodells42 gestaltet werden. Dazu wird das Kind als kompetent betrachtet, dass sich selbst aktiv an der Umwelt beteiligt und agiert. Für das erwachsene Gegenüber des Kindes ist es wichtig, die Signale wahrzunehmen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, sie zu verstehen und eine angemessene Reaktion zu zeigen, so werden die Grundbedürfnisse des Kindes befriedigt.

Betrachtet werden muss außerdem, wer an der Transition beteiligt ist. Dabei steht das Kind natürlich im Mittelpunkt. Allerdings ist es von Bedeutung, die Eltern in ihrer Doppelrolle zu erkennen, da sie aufgrund der Bindung zu dem Kind in emotionaler Anspannung sind, sich mit dem bevorstehenden Übergang sehr intensiv beschäftigen und deshalb auch besonderer Beachtung verdienen. Deshalb müssen Eltern unbedingt mit ins Boot geholt werden, beginnend mit intensiver Information und dem Bemühen, sie zur Kooperation zu bewegen. Die Doppelrolle der Eltern bezieht sich zum einen auf die bevorstehende Bewältigung der Transition des eigenen Kindes, dass für die Eltern auch ein Abschied mit Loslassen und Neuorientierung ist, zum anderen sind sie Begleiter des Kindes, um ihm den Übergang zu erleichtern. Eltern erkennen für sich ein neues Selbstbild, auch in der Eltern- und Paarbeziehung. Die Einrichtung dagegen, mit ihren Fachkräften, dem Träger und der Hausleitung haben die Funktion des moderierens. Die Moderation des Übergangs muss gut vorbereitet sein und sehr sensibel vorgenommen werden. Dabei ist an viele Bedürfnisse zu denken und auch die Struktur des Alltags wird zeitweise angepasst, sei es in der Personalbesetzung, den Dienstzeiten und den Kita-Alltagsritualen. Die Unterschiede der Partner während einer Transition lassen sich an der emotionalen Betroffenheit erkennen.

Transition für die Eltern sichtlich eine oft verkannte Bedeutung. Da der erste Übergang mit einem sehr jungen Kind die Entwicklungsaufgaben für Eltern neu definiert, ist ein besonderer Blick auf die Situation der Eltern notwendig, die sehr komplex betrachtet werden muss. Die Erstmaligkeit des Erlebens des Übergangs für sich und das Kind steht im Fokus.43

In einem Artikel der deutschen Liga für das Kind beschrieb man auch Transitionen aus der Perspektive der Eltern. Der Wunsch nach bestmöglichen Bildungschancen und frühzeitigem Zugang zu Bildung, ebenso wie die Möglichkeit, soziale Kompetenzen weiter zu entwickeln, verschafft den Eltern Motivation zu dem Schritt, ihr Kind in eine institutionelle Betreuung zu bringen. Sie sind aber von ambivalenten Gefühlen irritiert, die sich in dem Begriff der „Rabeneltern“ wiederfindet, oder auch Schuldgefühlen, dass sie sich beruflich verwirklichen möchten. Es gibt auch Ängste nach der Neugestaltung des Tagesablaufs und dem Fehlen von gemeinsamer Zeit mit dem Kind, die manche gern als „Qualitätszeit“ bezeichnen. Beruflich sind auch einige Eltern gezwungen, ihr Kind aufgrund der drängenden Rückkehr in den Berufsalltag ihr Kind in eine Kinderbetreuungseinrichtung zu bringen. So entsteht Druck, Angst, Zweifel und Fragen an die Zukunft. Denn eine Veränderung des Lebensrhythmus` ist auf jeden Fall zu erwarten. Einige Eltern trösten sich auch mit dem Gedanken, nun „Kindergarteneltern“ zu sein.44

Transitionen bergen immer Assoziationen wie Freude und Glücksgefühle, Angst und Fragen, mit dem Kerngedanken, ob es zu leisten ist, ob die Menschen, mit denen man verbunden sein wird, einem gut tun werden, wie alles wird. Hilfreich sind erfahrungsgemäß Mut machende Worte und Begleitung in jeglicher Hinsicht. Auch Erlebnisse und Gefühle aus bereits überwundenen Transitionen prägen die Einstellung zu erwarteten Übergängen.

Der Übergang von der Familie in die institutionelle Betreuung findet eher statt, als vor einigen Jahren. Dementsprechend befindet sich das Kind in einer neuen kritischen Situation. Kinder vor dem reichlich dritten Lebensjahr haben entwicklungspsychologisch betrachtet, eine instabilere Ausgangsdisposition als Kinder, die mit drei Jahren in die erste Kindereinrichtung kommen. Besonders die Leistungen im emotionalen und sozialen Bereich werden herausgefordert und verlangen eine stärkere Anpassungsleistung des Kindes.

„Die durch verlässliche Bezugspersonen vermittelte emotionale Sicherheit ist umso bedeutsamer, je jünger ein Kind ist. Sie ist die beste Voraussetzung dafür, dass es sich mit seiner Umwelt aktiv auseinandersetzen und unbelastet lernen kann.“45

Es wird deutlich, dass zwar das Kind die Prozesse während des Lernens selbstbestimmt in die Hand nimmt, die Aufgabe der Versorgung, die Funktion von sicherem und zuverlässigen Handeln verbleiben aber bei den Eltern und dem pädagogischen Personal. Die Begleitung bei der Verarbeitung der Emotionen ist hierbei die eine Aufgabe. Die Bildung mittels Angeboten zu kreieren, ist die andere, da Lernen nicht unbedingt im emotionalen Zusammenhang steht. Eine neu gewonnene Sicherheit bei der Erzieherin ermöglicht die Einordnung der Gefühle.46

Um von einer erfolgreich abgeschlossenen Transition zu sprechen, müssen die Entwicklungsaufgaben, die sich im Zusammenhang mit dem Übergang stellten, auf der Ebene des Individuums, der Lebensumwelt und der Beziehung bewältigt werden. Besonderes Augenmerk wird da auf die Qualität und Gestaltung der Beziehung gelegt, um so die Ausgangsbasis für emotionale Stabilität, die Identitäts- und Kompetenzentwicklung zu schaffen.47

Das Kind hat erfolgreich den Übergang bewältigt, so es gern in die Einrichtung geht und es mit Lust und Freude am Alltag teilnimmt. Außerdem ist es sichtbar, ob das Kind in der Lage ist, sich selbst in das ursprüngliche Gleichgewicht zu bringen und es sich von der neuen Bezugsperson in der Einrichtung nach einem Affekt beruhigen lässt. Auch ist seine Wahrnehmung gesteigert, es hat Interesse zur Exploration und ist neugierig auf andere Menschen und eine neue Umgebung. Sozusagen ist eine Zunahme der sozialen Austauschprozesse zu beobachten, das meint, dass das Kind mit Hilfe von verbaler und nonverbaler Kommunikation in Kontakt tritt mit der Gruppe und dem Erzieher. Günstig ist oft eine altersgemischte Gruppe.48 Problematisch ist jegliche Transition für Kinder, die sehr isoliert aufgewachsen sind. In diesem Fall ist zu befürchten, dass sie größere Anpassungsschwierigkeiten haben könnten.

Bereits erwähnt wurde, dass auch das pädagogische Team der Einrichtung gefragt ist. Die Bedeutung der einzelnen Schritte der Transition für das Kind und die Eltern macht daraus eine Ko-Konstruktion, ausgelegt, zusammen zu arbeiten, Partizipation für alle Beteiligten des Prozesses ermöglichen das Wahrnehmen und Reagieren auf die unterschiedlichen Befindlichkeiten. Sprachprobleme, kulturelle Eigenheiten, besondere Förderschwerpunkte und Begabungen, Einschränkungen, Wünsche und Behinderungen machen eine Abstimmung notwendig.

Eine zeitliche Begrenzung beim Gelingen von Übergängen wirkt kontraproduktiv. Bewusst zu machen gilt eine Bewältigung des Übergangs nach den persönlichen Bedürfnissen des Kindes und der Eltern. Das kann abhängig sein vom Alter, dem Temperament und seinen Erlebnissen im sozialen Bereich. Dem gegenüber stehen die Kompetenz der pädagogischen Fachkräfte und ihrer erprobten Strategien, die zum Gelingen des Übergangs beitragen. „Kinder brauchen Zeit, um sich in „ihrer“ Krippe, …, wohlzufühlen.“ 49

Um dieser sensiblen Zeit zu Begegnen, alle Möglichkeiten ressourcenbewusst auszuschöpfen, um die Transition für alle Beteiligten erfolgreich zu überwinden, gibt es Eingewöhnungsmodelle.

[...]


1 Vgl. Fthenakis, W. E.: Tendenzen der Frühpädagogik. Schwann Verlag, Düsseldorf, 1984, S. 58.

2 Vgl. Lindgren, A.: Immer dieser Michel. Oetinger Verlag, Hamburg, 2004, S. 11.

3 Vgl. Lindgren, A.: Astrid Lindgren, Zum Donnerdrummel! Ein Werkportrait. Oetinger Verlag Hamburg 2002, S. 24 – 25.

4 Vgl. Starting Strong II: Early Childhood Education and Care 18. Zusammenfassung in Deutsch, OECD 2006, S. 1 – 2.

5 Vgl. SGB VIII, §§ 24 (Kinder- und Jugendhilfegesetz).

6 Vgl. Oerter, R.; Montada, L. (Hrsg.): Entwicklungspsychologie – Ein Lehrbuch, 4. Aufl..Beltz Verlag Weinheim, 1998, S. 129.

7 Vgl. Macklin, E.D.(1987). Nontraditional family forms. In M.B. Sussman & S.K. Steinmetz (Eds.), Handbook of Marriage and the Family (pp. 317 – 353). New York: Plenum Press. (Kap.3).

8 Vgl. Lewis, J.: The Decline oft he Male Breadwinner Model: Implocations for Work and Care. In: Social Politics 2, S. 157.

9 Vgl. Cramer, A.: Familie und Familienpolitik in der BRD. Verlag für Sozialwissenschaften 1982, S. 55 – 57.

10 Vgl. Hülskamp, N.; Seyda, S.: Staatliche Familienpolitik in der sozialen Marktwirtschaft. Dt. Inst.-Verlag 2004, S. 33.

11 Vgl. Rötter, Y.: Familienpolitik aus der Gender-Perspektive in Deutschland, Schweden und Frankreich im Vergleich. Grin Verlag Norderstedt 2012, S. 12 – 14.

12 Vgl. Bowlby, J.: Bindung als sichere Basis. Ernst Reinhardt Verlag München Basel, 3. Aufl., 2007, S. 21 – 23.

13 Vgl. Oerter, R.; Montada, L. (Hrsg.): Entwicklungspsychologie, 4. Aufl. ,Beltz Verlag Weinheim, 1998, S. 129.

14 Vgl. ebd. S. 182 – 183.

15 Vgl. Bowlby, J.: Bindung als sichere Basis. Ernst Reinhardt Verlag München Basel, 3. Aufl., 2007, S. 21.

16 Vgl. http://www.familienhandbuch.de/kindheitsforschung/fruhe-kindheit/bindung-im-kindergartenalter. letzter Zugriff: 29.10.2014.

17 Vgl. Viernickel, S. (Hrsg.), Völkel, P.; Kroll, D.; Boos-Hammes I.: Mit Riesenschritten in die Autonomie – Kleinkinder auf dem Weg in die Selbständigkeit, Bildungsverlag Eins, Troisdorf, 2009, S. 64.

18 Vgl. Lorenz, K.: Die angeborenen Formen möglicher Erfahrungen, In: Zeitschrift für Tierpsychologie 5, ein Aufsatz, 1943.

19 Vgl. http://www.familienhandbuch.de/kindheitsforschung/fruhe-kindheit/bindung-im-kindergartenalter. letzter Zugriff: 29.10.2014.

20 Vgl. Bowlby, J.: Bindung als sichere Basis. Ernst Reinhardt Verlag München Basel, 3. Aufl., 2007, S. 97 - 98.

21 Vgl. ebd. S. 99 und Vgl. Ainsworth, Mary: Infancy in Uganda: infant care and the growth of attachment. John Hopkins University Press, Baltimore, 1967.

22 Vgl. Oerter, R.; Montada, L. (Hrsg.): Entwicklungspsychologie – Ein Lehrbuch, 4. Aufl., Beltz Verlag Weinheim, 1998, S. 240.

23 Vgl. Oerter, R.; Montada, L. (Hrsg.): Entwicklungspsychologie – Ein Lehrbuch, 4. Aufl., Beltz Verlag Weinheim, 1998, S. 240.

24 manieriert = gekünstelt, unnatürlich

25 Vgl. Main, Cassidy: Categories of response with the parent at age six: predicted from infant attachment classifications and stable over a one month period. Developmental Psychology 24, 1985, S. 415 – 426.

26 Vgl. Bowlby, J.: Bindung als sichere Basis. Ernst Reinhardt Verlag München Basel, 3. Aufl., 2007, S. 101 – 105.

27 Vgl. Winnicott, D. W. Dt. 1960: Primäre Mütterlichkeit. Psyche, 14, S. 393 – 399.

28 Vgl. Ziegenhain, U.; Rauh, H. & Müller, B.: Emotionale Anpassung von Kleinkindern 1995.

29 Vgl. Robertson, J.; Bowlby, J.: Responses of young children to separation from their mothers. Courrier Centre Internationale Enfance 2. 1952, S. 131 – 142.

30 Vgl. Oerter, R.; Montada, L. (Hrsg.): Entwicklungspsychologie – Ein Lehrbuch, 4. Aufl., Beltz Verlag Weinheim, 1998, S. 239.

31 Vgl. ebd. S. 245 – 248.

32 Vgl. Griebel, W.; Niesel, R.: Übergänge verstehen und begleiten. Cornelsen Verlag Berlin, 7. Aufl., 2011, S. 37 - 38

33 Vgl. Filipp, H. S.: Ein allgemeines Modell für die Analyse kritischer Lebensereignisse, Beltz Verlag Weinheim, 1995, S. 3 – 52.

34 Vgl. Kutscha G. : Übergangsforschung – zu einem neuen Forschungsbereich In: Beck,K., Kell, A., Achtenberger, F. (Hrsg.), Beiträge zur Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft. Bd. 10: Bilanz der Bildungsforschung. Stand und Zukunftsperspektiven, Deutscher Studienverlag, Weinheim, 1991, S. 113 – 155.

35 Vgl. Winner, A.;Erndt – Doll, E.: Anfang gut? Alles besser! Ein Modell für die Eingewöhnung in Kinderkrippen und anderen Tageseinrichtungen für Kinder. 2. Aufl., Das Netz Verlag, Weimar, Berlin, 2013, S. 22.

36 Vgl. Griebel, W.; Niesel, R.: Übergänge verstehen und begleiten. Cornelsen Verlag, Berlin, 2011, S. 27 – 28.

37 Vgl. Fthenakis, W. E.: Erziehungsqualität: Ein Versuch der Konkretisierung durch das Kinderbetreuungsnetzwerk der Europäischen Union. In: Sturzbecher, D. (Hrsg.). Kinderbetreuung in Deutschland, Lambertus Verlag, Freiburg, S. 45 – 70.

38 Vgl. Broström, S. & Wagner, J.: Transitions in context: Models, practicalities and problems. In: Broström, S. & Wagner, J. (Eds.): Early childhood education in five Nordic countries. Perspectives on the transition from preschool to school, systime, Aarhus DK, pp. 27 – 36.

39 Kagan, S. L. & Neumann, M. J.: Lessons from three decades of transition research. The Elementary School Journal, 49, 1998, pp. 365 – 380.

40 Vgl. Wingenfeld, K.: Die Entlassung aus dem Krankenhaus: institutionelle Übergänge und gesundheitlich bedingte Transitionen, Huber Verlag, 2005.

41 Vgl. Havighurst, R. J.: Developmental tasks and education. New York: Longman. 1982.

42 Vgl. Griebel, W.; Niesel, R.: Übergänge verstehen und begleiten. Cornelsen Verlag, Berlin, 2011, S. 81 – 84.

43 Vgl. Griebel, W.; Niesel, R.: Übergänge verstehen und begleiten. Cornelsen Verlag, Berlin, 2011, S. 84 – 85.

44 Vgl. Fürstaller, M.; Funder; A.; Datler: W.: Wenn Tränen versiegen, doch Kummer bleibt, Frühe Kindheit 1/11, S. 1- 2.

45 Vgl. Griebel, W.; Niesel, R.: Übergänge versehen und begleiten. Cornelsen Verlag, Berlin, 2011, S.52.

46 Vgl. Griebel, W.; Niesel, R.: Übergänge verstehen und begleiten. Cornelsen Verlag, Berlin, 2011, S. 53.

47 Vgl. ebd. S. 85 – 87.

48 Vgl. ebd. S. 93

49 Vgl. Griebel, W.; Niesel, R.: Übergänge verstehen und begleiten. Cornelsen Verlag, Berlin, 2011, S. 94 – 96.

Details

Seiten
60
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783656958581
ISBN (Buch)
9783656958598
Dateigröße
906 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v299466
Institution / Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Abt. Bückeburg
Note
1,3
Schlagworte
Transition Übergänge Eingewöhnungsmodelle

Autor

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Titel: Die Bedeutung von Transitionen des ersten Übergangs von der Familie in die Kinderkrippe