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Schloss Grünsberg

Von der Burg im Grunde bis zum Barock-Schloss

Fachbuch 2015 66 Seiten

Geschichte - Sonstiges

Leseprobe

Inhalt

Vorwort: Anfänge im Dunkel

Burg und Schloss Grünsberg

Die berühmte Familie Stromer

Ulman Stromer, der erste Nürnberger Chronist

Peter Stromer, der „Vater der Forstkultur“

Hans IV. Stromer, der „Bratwurst-Stromer“

Der Baumeister Wolf Jacob Stromer

Bürgermeister Karl Otto Stromer von Reichenbach

Der Dinosaurier-Forscher Ernst Stromer von Reichenbach

Der Historiker Wolfgang Stromer von Reichenbach

Die Administratorin Rotraut Stromer von Reichenbach-Baumbauer

Literatur

Bildquellen

Der Autor

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg.

Foto: Stromersche Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung

Vorwort: Anfänge im Dunkel

Die Anfänge von Burg Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg liegen im Dunkel der Geschichte. Erstmals in einer Urkunde erwähnt wurde die Burg im Mittelalter. Weil 1231 bereits von einer großen Reparatur die Rede war, ist die Burg sicherlich lange vorher errichtet worden. Ursprünglich hieß das Bauwerk „Burg im Grunde“ oder „Grundesburg“, woraus durch ein Missverständnis der Name Grünsberg entstand. Von 1717 bis 1723 erfolgte die Erweiterung der Burg zu einer barocken Schlossanlage. Deswegen spricht man heute von Burg Grünsberg oder Schloss Grünsberg. Im Laufe der Zeit hat das Bauwerk oft den Besitzer gewechselt. Vor mehr als 250 Jahren gelangte es in den Besitz der Familie Stromer, die im Mittelalter als eine der wichtigsten Patrizierfamilien der „Freien Reichsstadt“ Nürnberg galt. Seit 2000 sind das Gut und das Schloss Grünsberg eine Stiftung des öffentlichen Rechts.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Schloss Grünsberg (schematische Übersicht):

1 Verwalterhaus,
2 Pächterhaus mit Burgkapelle,
3 Torturm,
4 fünf Meter hohe Wehranlagen,
5 dreistöckiger Palas,
6 Treppenhaus,
7 Himmelsbettstatt (barockes Brautgemach für Sophie Nützel von Sündersbühl),
8 Waschküche,
9 Billardhaus (im 18. Jahrhundert stand im Erdgeschoss ein Billardtisch), ehemaliger Bergfried, ursprünglich „Donjon“, als ältester Teil der Anlage,
10 Remise.

Mittelalterliche Reste sind hellgrau markiert.

Zeichnung: Stromersche Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung

Burg und Schloss Grünsberg

Das malerisch gelegene Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg steht in einer Seitenschlucht des Schwarzachtales auf einem Felsriegel („Berg im Grunde“). Rundum ist das Schloss von vier dichtbewaldeten Felsschluchten umgeben. An der Westseite lag früher ein künstlich angelegter Burggraben und dahinter bis um 1740 eine Zugbrücke. Danach errichtete man einen steinernen Damm, der 1960 einem Straßenumbau zum Opfer fiel.

Umgeben wird das Schloss von einem trapezförmigen, rund fünf Meter hohen Wehrmauerring. Der repräsentative Renaissance-Saalbau (Palas) umfasst drei Stockwerke. Weitere Teile sind das Billardhaus (der ehe- malige Bergfried), die Vorburg mit verschiedenen Wirtschaftsgebäuden wie das Pächterhaus mit Burgkapelle und Glockenturm von 1660. Grünsberg hat im Laufe der Zeit oft den Besitzer gewechselt.

Weil das Bauwerk auf halbem Weg zum Schwarzachgrund steht, be- zeichnete man es früher als „Burg im Grunde“, woraus durch ein Missverständnis der Name Grünsberg entstand. Das heutige Schloss geht auf eine vor 1231 vermutlich im Auftrag des Reiches auf Reichsgut erbaute Burganlage aus dem Mittelalter zurück. Sie entstand wahr- scheinlich an der Stelle eines ehemaligen Wehrturms gegen den Ungarneinfall um 985. Bei Grünsberg handelte es sich um eine Ver- steckburg, die man erst sieht, wenn man direkt davor steht.

1231 wurde der Reichsministeriale Albertus Rindesmule de Nurnberch mit der Burg belehnt. Er bezeichnete sich als Rindesmule de Grundis- perc. In der Literatur findet man auch die Namen Rindsmaul, Rindsmull oder Rindesmulus. Bei der ersten urkundlichen Erwähnung von Grüns- berg als „Grundesburg“ ist 1231 von einer großen Reparatur die Rede, was verrät, dass die Burg bereits lange vorher erbaut worden war.

Aus dem Erbe des letzten Staufers Konradin (1252-1268) gelangte das Reichslehen Grünsberg an Ludwig den Strengen (1229-1294) aus dem Hause Wittelsbach. Die Burg blieb aber weiterhin im Besitz der Familie Rindsmaul.

1311 verpfändete Kaiser Ludwig der Bayer (1282/1286-1347) aus dem Hause Wittelsbach als Lehnsherr für 350 Pfund Heller die Burg an die Brüder Albrecht, Marquart und Hartmann Rindsmaul. 250 Pfund Heller waren bereits ausbezahlt, die restlichen 100 Pfund Heller sollten auf Grünsberg verbaut werden. Wegen der chronischen Geldnot ihrer Lehnsherren schien für die Familie Rindsmaul der freieigene Besitz an der Burg greifbar.

Ungeachtet der Ansprüche der Familie Rindsmaul übertrug Ludwig der Bayer das Pfandrecht an der Burg deren Schwager, dem Ritter Seyfried Schweppermann (um 1257-1337), der mit einer Katharina Rindsmaul verheiratet war. Schweppermann hat an mehreren Schlachten an der Seite von Ludwig der Bayer teilgenommen, so am 9. November 1313 an der Schlacht von Gammelsdorf gegen den Habsburger Friedrich III. den Schönen (1289-1330).

Am 28. September 1322 siegte Ludwig der Bayer in der Schlacht bei Mühldorf. Schlachtentscheidend war das rechtzeitige Eintreffen des Burggrafen Friedrich IV. von Nürnberg (um 1287-1332). Schweppermann zeichnete sich damals durch besondere Tapferkeit aus. Laut einer Anekdote hatten der Kaiser und sein Gefolge danach nur einen Korb mit Eiern zur Speise, und er entschied: Jedem Mann ein Ei, und dem braven Schweppermann zwei. Dieser Spruch wurde in das Wappen und in die Grabschrift von Schweppermann in der Kirche der Klosterburg Kastl in der Oberpfalz aufgenommen.

Nach dem Aussterben der Familie Schweppermann erfolgte 1433 die Übernahme der Burg durch Hermann von Freudenberg sowie dessen Söhne Ulrich, Hans und Burkhard. Im „Ersten Markgrafenkrieg“ zwischen dem Markgrafen Albrecht Achilles von Brandenburg-Ansbach (1414-1486) und der „Freien Reichsstadt Nürnberg“ wurde Grünsberg 1450 von Nürnberger Truppen belagert und beschädigt. Sie brannten den Vorhof und was vor dem Schloss stand ab, wagten aber nicht den Sturm auf die Hauptburg. 1481 überließ Pfalzgraf Otto II. von Pfalz-

Mosbach (1435-1499) seinem Kanzler Ludwig Truchseß von Pommersfelden (gestorben 1499) zur „Ergötzung seiner treuen Dienste“ leihweise Grünsberg samt Wildbahn. Ludwig nannte sich fortan Truchsess von Grünsberg. Sein Sohn Martin Truchseß von Grünsberg (gestorben 1517) stand im „Landshuter Erbfolgekrieg“ (1504/1505) auf der Seite der Wittelsbacher und hielt sich in Neumarkt bei den Feinden von Nürnberg auf. In Diensten von Nürnberg stehende böhmische Söldner brannten 1504 Burg Grünsberg nieder. Wie der Großteil des Nürnberger Landes fiel Grünsberg 1504 an die „Freie Reichsstadt Nürnberg“, welche das komplette Gut 1506 an den Nürn- berger Kaufmann Wilhelm Rauscher verpachtete. Letzterer zahlte etliche Jahre keinen Erbzins und trat Grünsberg an seinen Gläubiger Hans Durnhöfer ab. 1518 gab Durnhöfer den Besitz an den Rat der Stadt Nürnberg zurück.

1529 erwarb der Nürnberger Patrizier Friedrich Behaim (1491-1533) das ganze Gut für 3.000 Gulden und verpflichtete sich, die Burg dem Rat der Stadt Nürnberg zu öffnen und ausschließlich an Nürnberger Bürger zu verkaufen oder zu vererben. 1535 verkaufte der Vormund der Behaim-Kinder Grünsberg an den Nürnberger Bürger Anton Zollner. Letzterer veräußerte Grünsberg 1544 an den Nürnberger Bürger Sebald Rech von Rechenberg (gestorben 1557). Von ihm erwarb 1550 der Nürnberger Bürger Conrad Eßlinger die Burg.

Seit den Brandschäden im „Zweiten Markgrafenkrieg“ vom 29. Mai 1552 war Grünsberg eine Ruine. 1556 kaufte der Nürnberger Bürger Endres (Andreas) Oertel der Ältere (geboren um 1490) von Conrad Eßlinger den Besitz und baute die Burg wieder auf. Sein gleichnamiger Sohn Endres Oertel der Jüngere (um 1540-1581) beendete 1561 den Wiederaufbau des dreigeschossigen Palas. Äußerlich ist der Palas ein Renaissancebau.

1573 verkaufte Endres Oertel der Jüngere die Burg an den Nürnberger Ratsherrn Veit Holzschuher. (1510-1580). Doch noch im selben Jahr wurde der Kauf in einen Wiederkauf in vier Jahren umgewandelt. 1579 erbte Sigmund Haller von Hallerstein (1530-1589) von seinem Schwie-

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Johann Paul III. Paumgartner von Holenstein und Grünsberg (1667-1726)

ließ zu Ehren

seiner jungen Gattin

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Sophie Nützel von Sündersbühl bei Schloss Grünsberg

die Sophienquelle errichten. Ölgemälde von

Johann Leonhard Hirschmann (1672-1750)

Sophie Nützel

von Sündersbühl (1700-1780), verheiratete Sophie Paumgartner von Holenstein und Grünsberg. Ölgemälde von

Domenicus van der Smissen (1704-1760) gervater Endres Oertel der Jüngere die Burg. 1646 brachte der Nürnber- ger Kriegsrat Johann Sigmund Haller von Hallerstein (1606-1670) Grünsberg in seinen Besitz. Nach dem Tod von Johann Sigmund Haller von Hallerstein erbte 1672 dessen Tochter Maria Magdalena (gestorben 1718) die Burg. Ihr Ehemann war Johann Paul II. Paumgartner von Holenstein (1630-1706). Dessen Familie bezeichnete sich fortan als Paumgartner von Holenstein und Grünsberg. 1717 überließ Maria Mag- dalena Paumgartner ihrem Sohn, dem Nürnberger Kriegsobristen Jo- hann Paul III. Paumgartner von Holenstein und Grünsberg (1667-1726) die Burg. Die Erweiterung der Burg zur barocken Schlossanlage erfolgte von 1717 bis 1723 unter Johann Paul III. Paumgartner von Holenstein und Grünsberg, dem letzten Mitglied der Patrizierfamilie Paumgartner. Hierbei erhielt die Anlage ihre bedeutenden Stuckdecken von dem Tessiner Stuckateur Donato Polli (1663-1738), den Treppenturm am Hauptgebäude, den Turmbau an der Nordostecke, 1723 das Torhaus zur Hauptburg und schließlich die Gebäude in der Vorburg. Außerhalb der Burg entstanden vor der Südmauer ein Barockgarten namens „Himmelgarten“ mit Orangerie sowie die zwischen 1724 und 1728 angelegte Sophienquelle und die gerade Allee dorthin.

Mit 56 Jahren heiratete Johann Paul III. Paumgartner, dessen erste Frau Maria Magdalena Riester von Kalbensteinberg und sieben Kinder bereits gestorben waren, am 11. Mai 1723 die 23-jährige Sophie Nützel von Sündersbühl (1700-1780). Zu Ehren seiner Gattin wollte er in rund 500 Meter Entfernung von Schloss Grünsberg die amphitheaterartige Fassung der Sophienquelle als Teil eines „sentimentalen Landschafts- gartens“ errichten lassen. Er starb aber am 29. Januar 1726, bevor das Bauvorhaben abgeschlossen war. Nach seinem Tod ruhten die Bauarbeiten 1727 für ein ganzes Jahr, wurden aber 1728 vollendet. Kurioserweise bezahlte die Witwe fünf Sechstel der gesamten Baukosten für die Einfassung der Sophienquelle von fast 1.300 Gulden. Am 11. Juni 1730 vermählte sich Sophie, die einen aufwändigen Lebensstil betrieb, aus finanzieller Not mit dem verwitweten Feldmarschall Johann Sebastian Haller von Hallerstein (1684-1745). Ihm gebar sie am 27.

„Die Sophienquelle zu Grünsberg“ (1980).

Publikation aus der Feder von Wolfgang Stromer von Reichenbach

August 1731 die Tochter Katharina Eleonore und am 11. Juli 1732 den Sohn Sigmund Friedrich, der nur 17 Tage alt wurde. Vier Jahre lang begleitete Sophie ihren Ehemann ins Feldlager und nahm dorthin auch ihre Kinder mit. Man nannte sie „Feldmarschallin“.

Am 2. März 1751 heiratete Katharina Eleonore Haller von Hallerstein (1731-1815) den Nürnberger Ratsherrn Karl Christoph Stromer von Reichenbach (1728-1785). Sophie überließ 1754 das Schloss und das Gut Grünsberg sowie 1766 das übrige Paumgartner-Erbe ihrer einzigen Tochter Katharina Eleonore und ihrem Schwiegersohn Karl Christoph Stromer, der ihre hohen Schulden übernahm.

Grünsberg wird mal als Burg und mal als Schloss bezeichnet. Des Rätsels Lösung: Es ist eine mittelalterliche Burganlage, in die im zweiten Stock ein Barockschloss eingebaut wurde. Man könnte Grünsberg guten Gewissens auch ein Herrenhaus nennen. Wenn ein Sturm tobte, soll einst eine „weiße Frau mit der wilden Jagd“ im zweiten Stock durch den großen Saal im Palas geritten sein. Heutige Nachfahren der Stromer glauben eher, es hätten nur Fenster geklappert.

Mit großem Aufwand wurde Grünsberg 1909 bis 1912 sowie 1919 bis 1923 renoviert. Die Schäden aus dem „Zweiten Weltkrieg“ (1939-1945) im Vorhof des Schlosses behob man bis 1954 notdürftig. Ab 1990 erfolgten umfangreiche und kostspielige Sanierungsmaßnahmen. Geologische Untersuchungen des Untergrundes von Schloss Grüns- berg brachten Alarmierendes zutage. Die Burg war einst auf einem Felssporn aus Sandstein erbaut worden, der im Laufe der Jahr- hunderte zu einem Sandhügel zerfiel. Deswegen mussten dringend Gebäudeecken unterfangen und der Hang am Rutschen gehindert werden. Erforderlich war zudem, die Dächer der Nebengebäude neu zu decken und den Palas mit einer Temperierung zu versehen, da sonst das Inventar auf Dauer zerstört würde. Eine Generalsanierung der gesamten Anlage war dringend notwendig. 1993 wurde dieses Vorhaben beschlossen. 1997 initiierte der letzte Besitzer, Professor Dr. Wolfgang Stromer von Reichenbach (1922-1999), die Generalsanierung der ge- samten Anlage.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg.

Foto: Stromersche Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung

Kapelle von Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg. Foto: Paulis bei „Wikipedia“

Wappen der Familie Nützel von Sündersbühl in Schloss Grünsberg: Drei Lilien mit Fangeisen. Foto: Paulis bei „Wikipedia“

Sandsteinschlucht Teufelskirche bei Schloss Grünsberg. Foto: Derzno bei „Wikipedia“

Im Jahre 2000 führte die Familie Stromer von Reichenbach das Gut und das Schloss Grünsberg in eine gemeinnützige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts über. Damit sollte dieses überregional bedeutende Denkmal der Nachwelt erhalten und so weit wie möglich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die Kunsthistorikerin Dr. Ina Schönwald hat acht Jahre lang ein Inventar der rund 1.000 Objekte in den Räumen von Schloss Grünsberg erstellt. Sie erfasste alles vom Teppich bis zur Tanzkarte, von wertvollen Schrän- ken, Instrumenten, Büchern bis zum Kriegsgerät. 2002 schrieb sie in der „Schriftenreihe des Stadtarchivs Altdorf“: „In Schloss Grünsberg findet sich ein äußerst kostbarer „Bestand kulturhistorisch auf das Eng- ste mit der Reichsstadt Nürnberg verknüpfter Gegenstände, die zeitlich das 13. bis 20. Jahrhundert umfassen und unter historischen wie kunst- historischen Gesichtspunkten in ihrer Gesamtheit einen einzigartigen Abriss patrizischen Selbstverständnisses und der Lebensverhältnisse durch Jahrhunderte darstellen“. Aufbewahrt werden zahlreiche histori- sche Alltagsgegenstände, Möbel, qualitätvolle Porträts, Nürnberger To- tenschilde, wertvolle Glasportale und ein zeitgenössisches Konstruk- tionsmodell der venezianischen Rialtobrücke aus dem 1580er Jahren aus dem Besitz des Stadtbaumeisters Wolf Jacob Stromer (1561-1614), der die Nürnberger Fleischbrücke erbaute. Aus Venedig stammen die „Mondglasscheiben“ im zweiten Geschoss des Palas. Eine weitere Rarität ist der spätmittelalterliche Tragaltar des Ratsbaumeisters Endres (Andre- as) Tucher (1423-1507) mit mehreren winzigen Reliquien-Beutelchen. Ungefähr 500 Meter von Schloss Grünsberg entfernt befindet sich die Sophienquelle. Dabei handelt es sich um die größte gefasste barocke Quellanlage nördlich der Alpen. In Nachbarschaft von Grünsberg liegt die Sandsteinschlucht Teufelskirche in einem Wald, der 2004 in die FFH- Liste der „Europäischen Union“ als besonders schützenswert aufgenom- men wurde. Außerdem gehört zur Gesamtanlage eine barocke Zehnt- scheune, anschließend an den Renaissance-Barockgarten „Himmelgar- ten“ mit ursprünglich sieben Terrassen, der heute als „Tierfriedhof Anubis“ betrieben wird.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Fotos auf den Seiten 20 und 21:

Dachbodenfunde aus der Kapelle von Schloss Grünsberg: Schiebefigurentheater aus Holz (Seite 20)

Wiege (Seite 21 oben)

sowie Schaukelpferd und Hochrad (Seite 21 unten). Fotos: Paulis bei „Wikipedia“

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Details

Seiten
66
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783656955856
ISBN (Buch)
9783656955863
Dateigröße
4.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v299151
Note
Schlagworte
Schloss Grünsberg Burg Grünsberg Stromer Stromer von Reichenbach Altdorf Nürnberg

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Titel: Schloss Grünsberg