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Heimatlosigkeit bei Joseph Roth. Analyse autobiografischer Züge an den Beispielen "Juden auf Wanderschaft", "Hiob" und "Die Kapuzinergruft"

von Louisa Robertz (Autor)

Hausarbeit 2015 17 Seiten

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Heimatsuche auf emotionaler Ebene
2.1 Biografische, familiäre Strukturen
2.2 Zeitgenössische, religiöse Strömungen

3 Heimatsuche auf national-politischer Ebene
3.1 Zeitgenössische, nationale Ideen
3.2 Zeitgenössische, politische Positionen

4 Heimisch in der Heimatlosigkeit

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis
6.1 Primärliteratur
6.2 Sekundärliteratur

1 Einleitung

„‚Wir sind alle Bruchstücke, weil wir die Heimat verloren haben. ‘“1 Diese Worte stammen von dem jüdischen Schriftsteller Joseph Roth, der Zeit seines Lebens in der Fremde lebt und scheinbar darunter leidet. Die Hausarbeit untersucht, inwiefern biographische Einflüsse und das zeitgenössische Geschehen auf seine Werke einwirken und das Motiv der Heimatlosigkeit begründen. Der Schwerpunkt hierbei liegt auf Gemeinsamkeiten und dem Grad ihrer Übereinstimmung zwischen dem Autor Joseph Roth und den Charakteren seiner Werke.

Unter Heimat wird im Folgenden ein emotionales und geistiges Phänomen verstanden. In ihr werden gemeinsame Werte und Normen vereint, die ein Zugehörigkeitsgefühl stiften. Sie wird nicht örtlich definiert, denn ein Ort, der als „Heimat“ bezeichnet wird, gründet sich auf einen sentimentalen Wert und nicht auf die geografische Bestimmung. Folglich bedeutet Heimatlosigkeit, dass jegliche geistige Verwurzelung bzw. Identität fehlt. Außerdem beschäftigt sich die folgende Analyse mit der Frage, ob eine Person ihre Identität finden kann, ohne eine geistige Heimat mit Menschen gleicher Gesinnung zu teilen.

Im diesem ersten Kapitel wird bereits ein Einblick in die wissenschaftliche Frage dieser Hausarbeit gewährt. Zudem sollen erste Definitionen eine Grundlage bieten, die anschließende Argumentation zu stützen. Als Primärtexte dienen Hiob. Roman eines einfachen Mannes2, sowie der Roman Die Kapuzinergruft und der Essay Juden auf Wanderschaft. Im Anschluss wird die Heimatsuche auf emotionaler Ebene analysiert. Diese wird in zwei Unterkapitel gegliedert: Im ersten Teil werden familiäre Strukturen der Familie Singer aus Hiob mit denen Roths verglichen. Der zweite Teil widmet sich den Glaubensausrichtungen der verschiedenen Charaktere aller drei Primärtexte und der des Autors. Hierbei soll verglichen werden, inwiefern diese übereinstimmen. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Frage nach einer biografischen, nationalen und politischen Verwurzelung. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Auswirkungen des Nationalsozialismus zur Zeit Hitlers gelegt. Der thematische Schwerpunkt liegt dabei auf der Judenfeindlichkeit seitens der Bevölkerung und den Folgen für die Juden. Anschließend wird geprüft, ob Heimatlosigkeit bedeutet, fremd zu sein oder ob es möglich ist, sich in ihr zu identifizieren. Im fünften Kapitel werden die Ergebnisse dieser Hausarbeit zusammengefasst und in einem abschließenden Fazit ausgewertet.

2 Heimatsuche auf emotionaler Ebene

2.1 Biografische, familiäre Strukturen

Das Motiv der Heimatlosigkeit findet sich oftmals in Roths Werken wieder. Eng verknüpft ist die Sehnsucht nach einem geistigen ‚Ort‘ gemeinsamer Werte und Normen3 – einer emotionalen Heimat, beispielsweise innerhalb der Familie. Sind die Beziehungen zueinander verhärtet und distanziert, ist es kaum möglich, sich in diesen emotional zugehörig zu fühlen. Eine gemeinsame, emotionale Identifikation scheint ausgeschlossen zu sein.

Diese Problematik schildert Joseph Roth in seinem Roman Hiob: Der Schriftsteller thematisiert unter anderem den zerfallenden Familienzusammenhalt. Die jüdische Familie Singer lebt anfangs zufrieden in Zuchnow. Mendel und Deborah haben drei gesunde Kinder, Jonas, Schemarjah und Mirjam. Mit der Geburt ihres vierten Kindes, Menuchim, beginnt die Leidensgeschichte der Familie, welche in Tod, Wahnsinn und Einsamkeit ihren Höhepunkt erreicht. Mehrere Schicksalsschläge führen dazu, dass der Familienzusammenhalt zu zerfallen scheint.4

Die Söhne verschwanden: Jonas diente dem Zaren in Pskow und war kein Jonas mehr. Schemarjah badete an den Ufern des Ozeans und hieß nicht mehr Schemarjah [sondern Sam]. Mirjam sah dem Amerikaner nach und wollte auch nach Amerika. Nur Menuchim blieb, was er gewesen war, seit dem Tage seiner Geburt: ein Krüppel. Und Mendel Singer selbst blieb, was er immer gewesen war: ein Lehrer.5

Anfangs fühlen sich Schemarjah und Jonas emotional an den Heimatort in der Erinnerung an ihre Kindheit gebunden.6 Zimmer erklärt, diese Bindung habe Identität geschaffen7 und somit Geborgenheit gestiftet. Das Gefühl schlägt um: Jonas trinkt, dient der russischen Armee und verlässt die Familie.8 Schemarjah flieht nach Amerika, assimiliert sich und wendet sich von der jüdischen Tradition ab. Mirjam führt einige Liebschaften, was ein Grund dafür ist, dass ihre Eltern mit ihr nach Amerika auswandern. Menuchim wird ohne Familie zurückgelassen.9 Die Illusion eines besseren Lebens zerbricht, was Mendel bleibt, ist „das Heimweh und die Erinnerung an eine Heimat“10 und an seinen „‚verlorenen Sohn Menuchim‘“11.12

„[Roths] Figuren sind, was ihr Lebensgefühl angeht, in vielen Punkten autobiografisch gestaltet“13, erklärt Reichmann. Das Gefühl eine Heimat zu besitzen, vermisst Roth bereits im Kindesalter und scheint von Familienstrukturen emotional losgelöst zu sein. Diese Meinung vertritt auch Müller-Funk: „Ungeborgenheit und Verlorenheit machen sich schon im innersten Bereich der Familie breit: da ist der spurlos entrückte Vater, jener Leerpart, der nicht zuletzt den Ausgangspunkt von Roths reger, ja überreicher Phantasie bildet.“14 Unter welchen Umständen der Vater verschwandt, ist ungewiss. Der wahrscheinlichsten Theorie zufolge habe er den Verstand verloren und viele Jahre bei einem Wunderrabbi gelebt, der jedoch keine Heilung bewirken konnte.15 Auch Morgenstern, ein guter Freund Roths, berichtet, wie sehr der Schriftsteller darunter leidet, ohne Vater aufgewachsen zu sein, besonders da er keine Erinnerungen an ihn habe.16 Seine Mutter sei in der Elternrolle gescheitert17 und ihre Liebe sei zu unbeholfen gewesen18. Solch marode Familienverhältnisse greift Roth – bewusst oder unbewusst – immer wieder in seinen Romanen auf und schildert das Leben seiner leidenden Protagonisten. „[D]ie Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit“19 zerfließen, erklärt Müller-Funk.

Schon im Kreis der Familie fallen Parallelen zwischen dem Leben der Figuren aus dem Roman Hiob und Roths auf: Menuchim und Joseph Roth wachsen ohne leiblichen Vater auf. Es scheint so, als fühlten sich beide zu Kindeszeiten emotional entwurzelt. Reichmann widerspricht dem, indem er argumentiert, sie fühlten sich gerade in schwierigen Situationen heimisch: „Die wahre Heimat dieser Figuren Roths liegt im Gefühl der Heimatlosigkeit“20. Folglich mündet ihre Selbstfindung in dem Gefühl des Fremdseins, das eine Identifikation erst ermöglicht. Aus diesem Grund liegt es nahe, dass Roth sich heimisch in der Heimatlosigkeit fühlt.

2.2 Zeitgenössische, religiöse Strömungen

Viele Protagonisten Roths suchen ihre Identität in dem Glauben an Gott, doch sie scheitern oft. Ihre geistige Heimat ist an ihren Glauben gebunden, beispielsweise in Hiob. Mendel Singer ist jüdisch-orthodox und sehnt sich nach der Heimat.21 „[W]elches alle jiddischen Juden haben: ihr Glaube an den Messias, der kommen und sie aus dem Exil heimführen wird nach Palästina: ‚Nächstes Jahr in Jerusalem‘“22. Daraus schließt Zimmer, alle Juden befänden sich durchgehend auf Wanderschaft im Diesseits. Keinem Juden, ob gläubig oder entfremdet, sei es möglich, den Bund Gottes zu kündigen, erklärt Roth.23

In Juden auf Wanderschaft beschreibt der Autor ausführlich, wie zerstritten die Juden untereinander sind. Zu ihnen zählen die konservativen, jüdisch-orthodoxen Juden, aber auch die Kabbalagläubigen, die verschiedenen Wunderrabis folgen. Eine innere Einheit fehlt. Folglich fällt es den Juden schwerer, sich mit ihren ‚Glaubensgenossen‘ zu identifizieren. Einzig der Gedanke an den Messias und ihre Heimatvorstellung eines künftigen ‚Jerusalems‘ verbindet sie, denn irdische Glaubenspraktiken teilen sie nicht. Solch einen Konflikt findet man in Hiob: Die Kabbala-Anhängerin Deborah und ihr jüdisch-orthodoxer Mann Mendel streiten sich aufgrund ihrer religiösen Ansichten und Glaubenspraktiken.24

In seinen Romanen thematisiert Roth nicht nur das Judentum. Die Kapuzinergruft spiegelt eine Gesellschaft wider, die aus gläubigen Christen, Juden und Atheisten besteht. Doch auch in diesem Roman wird deutlich, dass die Suche nach der Verwurzelung im Glauben vergeblich scheint. Zum einen ergibt sich dies aufgrund rivalisierender Religionen, wie dem Juden- und dem Christentum, zum anderen durch den stärker werdenden Antisemitismus der Mitmenschen25. Der römisch-katholischen Kirche spricht Graf Chojnicki, ein Freund des Protagonisten Trottas, eine formgebende und formerhaltende Rolle zu. Sie hüte das „‚Althergebrachte[n]‘“26, die Tradition, und setze die Sündhaftigkeit des Menschen voraus, denn sie erlaube Fehler. Den katholischen Glauben beurteilt der atheistische Trotta eher als oberflächliche Modeerscheinung, weniger als tiefe Verbundenheit mit Gott27. Daraus folgt, dass keine Identifikation der Gesellschaft mit dem Glauben erfolgt. Atheisten glauben an kein transzendentes Wesen, sodass sie sich diesem erst gar nicht zugehörig fühlen. Allen drei Gruppen scheint ein absolutes Heimatgefühl durch den Glauben verwehrt zu sein.

Auffällig ist, dass Roth sich auch in seinem eigenen Leben stark mit den beschriebenen Strömungen auseinandersetzt. Seine Auffassung von Religion umfasst alle drei Glaubensausrichtungen – die jüdische und römisch-katholische sowie die rational-atheistische, die der Wissenschaft zugewandt ist. Der Schriftsteller beschreibt, er sei ein „‚Rationalist mit Religion, ein Katholik mit jüdischem Gehirn, ein wirklicher Revolutionär‘“28. Es ist schwierig, ihn einer einzigen Religion zuzuordnen, möglicherweise ist dies nicht einmal Roth möglich, denn er ist „mit Wonne ein Abtrünniger […] und […] stolz drauf.“29 Schon im Kindesalter ist ihm bewusst, dass er sich als Jude und ‚Nichtjude‘ sieht. Müller-Funk stellt die These auf, Roth habe sich zwar früh vom Judentum distanziert, doch es hafte an ihm als eine angeborene Eigenschaft.30

Roth habe sich mit dem katholischen Glauben identifiziert, wobei niemand sein Taufdokument gefunden habe, erklärt Hermann.31 Horch ist der Meinung, er habe das Christentum als eine Erweiterung des Judentums gesehen; es überschreite die Grenzen des Judentums.32 Er gibt jedoch auch zu verstehen, dass Roth in seinen Werken gerne auf die jüdische Tradition verweist, „die ihm allein noch auf Ordnung und Sinn hinzuweisen“33 scheint. Folglich findet der Autor keine Heimat im Sinne eines Teilens gemeinsamer Werte und Normen auf religiöser Ebene – wie viele seiner fiktiven Figuren. Der einzige Unterschied könnte darin liegen, dass er sich, nach Müller-Funk, als Fremder heimisch fühle.34 Hermann Kesten, ein guter Freund, behauptete: „Joseph Roth sah wie eine Figur seiner Romane aus […] Er gehörte zu jenen echten Romanciers, die gleichsam unter ihrer eigenen Feder zur Romanfigur sich verwandeln.“35 Gleichzeig gibt der Freund zu verstehen, dass Roth nie etwas ausschließlich Autobiografisches veröffentlicht habe.36 Nichtsdestotrotz erkennt ein aufmerksamer Leser autobiografische Züge in den Werken des Autors. Primär spiegelt Roth die Zustände der Zeit wider.

3 Heimatsuche auf national-politischer Ebene

3.1 Zeitgenössische, nationale Ideen

Neben der Suche nach emotionaler Zugehörigkeit bietet auch die nationale Idee eine Grundlage, sich heimisch zu fühlen. In Roths Werken fällt auf, dass manchen Figuren solch eine Verwurzelung genommen wird. Beispielsweise lebt der Protagonist Trotta aus Die Kapuzinergruft in Österreich, hat jedoch Vorfahren und Verwandte in Slowenien. In ihnen findet er seine einzige nationale Identität. Seine Familie väterlicherseits, genauer sein Großvater, sein Onkel und sein Cousin, leisteten dem österreichisch-ungarischen Kaiser gute Dienste im Militär. Dies erfüllt Trotta mit Stolz37 und stiftet in ihm das oberflächliche Gefühl, national zugehörig zu sein. Innerlich sieht dies gegenteilig aus. Er kauft seinem Vetter typisch slowenische, fast wertlose Accessoires ab; für Trotta sind es ‚Statussymbole‘ mit hohem emotionalen Wert:

Keiner meiner leichtfertigen Freunde hatte solch einen Vetter, solch eine Weste, solch eine Uhrkette, eine solch nahe Beziehung zu der originellen Erde des sagenhaften slowenischen Sipolje, der Heimat des damals noch nicht vergessenen, aber immerhin bereits legendären Helden von Solferino.38

Mit dem Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie verliert er jegliche nationale Verwurzelung. Die neue Regierungsform schreibt ihre eigene Geschichte, die des alten Kaiserreichs gerät in Vergessenheit und somit auch die verschollenen Analen, die Ahnengeschichte der Trottas. Diese Wandlung umrahmt den gesamten Roman. Zu Anfang heißt es stolz: „Wir heißen Trotta“39. Zuletzt erlebt man Trottas Verzweiflung: „Wohin soll […] ich jetzt, ein Trotta?“40

Die Suche nach der nationalen Identität beginnt für Trotta und Roth bereits im Kindesalter. Mit seiner Mutter lebt er in Ostgalizien und wächst – wie Müller-Funk hervorhebt - als deutschsprachiger Jude im Osten auf, aber damit ist man schon „ein Fremder in der Heimat, in der die überwiegende Zahl der Menschen Polen und Ukrainer sind“41.42 Von da an fühlt er sich einsam und als Außenseiter. Er zieht von Ostgalizien nach Österreich, wo er sich wohlfühlt, denn „[e]s ist eine Heimat für Heimatlose“43. Er zieht nach Deutschland und lebt schließlich gezwungenermaßen im Exil, was Roth als „Leben in der Fremde“44 definiert.

Auffällig ist, dass Trotta und Roth etwas gemeinsam haben: Beide sind Monarchisten und trauern dem alten Österreich nach, als Hitler die Macht übernimmt. Sie verlieren ihre national-politische Zugehörigkeit – ihre geistige Heimat. Demzufolge schildert Roth die zeitgeschichtliche Erfahrung vieler Menschen, die in Verzweiflung geraten, da das alte Kaiserreich unterging. Hermann Kesten sieht das ähnlich: „Bekanntlich ist die Fiktion eine maskierte Wahrheit.“45

Unter der Machtergreifung Hitlers leiden in besonderem Maße die Juden auf Wanderschaft, über die Roth ein gleichnamiges Essay veröffentlicht. Es ist ein Bericht über zeitgeschichtliche Zustände. Roth selbst erläutert, das „Gesicht der Zeit“46 wiederzugeben. In dem gleichnamigen Essay Juden auf Wanderschaft beschreibt der Autor eine von Antisemitismus geprägte Zeit, der schon vor der Machtergreifung Hitlers spürbar gewesen sei.47 Während dessen sei es für die jüdische Bevölkerung „schlimmer als die Babylonische Gefangenschaft.“48 Sie würden behandelt, wie eine „Minderwertigkeit“49. Aus ihrem Stetl werden sie vertrieben und auch die assimilierten Westjuden müssen fliehen, um leben zu dürfen. Ihre geistige Heimat, die dem Messias und erwarteten Jerusalem gilt, bleibt, doch ihr Grund und Boden sowie ihre eingelebte, religiöse Gemeinschaft wird ihnen genommen.50 Nichtsdestotrotz erkennen sie in der verlorenen Fremde ihre Heimat:

Es scheint so, als ob ‚Juden auf Wanderschaft‘ für immer und ewig heimatlos und fremd, ihre feindliche Umwelt dann als Heimat erkennen, wenn sie aufbrechen, um diese zu verlassen, weil sie ihnen ein Leben nach ihrer Eigenart nicht ermöglicht. Was bleibt, ist […] das Heimweh und die Erinnerung an eine Heimat51.

[...]


1 Roth nach Sternburg, Wilhelm von: Joseph Roth. Eine Biografie. 2. Auflage. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2009, S. 20. Im Folgenden zitiert als ‚Sternburg: Biografie‘.

2 Im Folgenden benannt als ‚Hiob‘.

3 Vgl. Schweikle, Irmgard: Heimatliteratur. In: Metzler Literatur Lexikon. Begriffe und Definitionen, hg. von Günther Schweikle und Irmgard Schweikle, 2. überarbeitete Auflage. Stuttgart: Metzler 1990, S. 192.

4 Vgl. Roth, Joseph: Hiob. Roman eines einfachen Mannes. In: Joseph Roth. Hiob. Roman, hg. von Johannes Diekhans. Braunschweig, Paderborn, Darmstadt: Schöningh 2012, S. 5 – 156. Im Folgenden zitiert als ‚Roth: Hiob‘.

5 Ebd.: S. 51.

6 Vgl. Zimmer, Michael: Joseph Roth, Hiob: Interpretation und Materialien. 2. Auflage. Hollfeld: Beyer 1998 (= Interpretation und Materialien 83), S. 50f. Im Folgenden zitiert als ‚Zimmer: Hiob‘.

7 Vgl. ebd. S. 51.

8 Vgl. Roth: Hiob, S. 25.

9 Vgl. ebd.: S. 76.

10 Zimmer: Hiob, S. 51.

11 Ebd.: S. 53.

12 Vgl. ebd.: S. 51ff.

13 Reichmann, Eva: “Kannst Du Dir etwas Verwandteres denken als die Begriffe: Heimat und Kuchengeruch?“. Heimatlosigkeit als Heimat im Werk Joseph Roths. In: Drews, Jörg; Metzing, Dieter (Hg.): Bielefelder Schriften zu Linguistik und Literaturwissenschaft. Bd. 9 [Habsburger Aporien?: Geisteshaltungen und Lebenskonzepte in der multinationalen Literatur der Habsburger Monarchie]. Bielefeld: Aisthesis 1998, S. 137. Im Folgenden zitiert als ‚Reichmann: Heimat‘.

14 Müller-Funk, Wolfgang: Joseph Roth. München: Verlag C. H. Beck 1989 (= BsR 613), S. 28. Im Folgenden zitiert als ‚Müller-Funk: Roth‘.

15 Vgl. Kesten, Hermann: Joseph Roth schreibt Briefe. In: Roth, Joseph: Briefe 1911 – 1939, hg. und eingeleitet von Hermann Kesten. Köln, Berlin: Kiepenheuer & Witsch/Amsterdam: Allert de Lange 1970, S. 13. Im Folgenden zitiert als ‚Kesten: Roth schreibt Briefe‘.

16 Vgl. Morgenstern, Soma: Joseph Roths Flucht und Ende. Erinnerungen, hg. und mit Nachwort von Ingolf Schulte. Lüneberg: Zu Klampen 1994, S. 15. Im Folgenden zitiert als ‚Morgenstern: Flucht und Ende‘.

17 Vgl. Müller-Funk: Roth, S. 29.

18 Vgl. Sternburg: Biografie, S. 103.

19 Müller-Funk: Roth, S. 32.

20 Reichmann: Heimat, S. 144.

21 Vgl. Roth: Hiob, S. 71f.

22 Zimmer: Hiob, S. 56.

23 Vgl. Horch, Hans Otto: „Im Grunde ist er sehr jüdisch geblieben…“. Zum Verhältnis von ‘Katholizismus‘ und Judentum bei Joseph Roth. In: Studien und Quellen zur deutsch-jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte. Deutsch-jüdische Exil- und Emigrationsliteratur im 20. Jahrhundert, hg. von Itta Shedletzky und Hans Otto Horch. Tübingen: Niemeyer 1993 (= Conditio Judaica 5), S. 210. Im Folgenden zitiert als ‚Horch: Religion‘.

24 Vgl. Roth: Hiob, S. 71f.

25 Vgl. Roth, Joseph: Die Kapuzinergruft. 7. Auflage. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2013, S. 185. Im Folgenden zitiert als ‚Roth: Kapuzinergruft‘.

26 Ebd.: S. 36.

27 Vgl. Roth: Kapuzinergruft, S. 35f.

28 Roth nach Horch: Religion, S. 213.

29 Roth nach Sternburg: Biografie, S. 25.

30 Vgl. Müller-Funk: Roth, S. 36.

31 Hermann, Iris: Anmerkungen zu Joseph Roth. Internet-Publikation: bookbuch.com: http://www.uni-bamberg.de/fileadmin/ba4dl99/anmerkungen.pdf. Erstellt: o.A. Eingesehen: 05.01.2015.

32 Vgl. Horch: Religion, S. 211.

33 Magris nach ebd.: S. 210.

34 Müller-Funk: Roth, S. 33f.

35 Kesten, Hermann: Joseph Roth. Auf der Flucht vor dem Nichts. In: Der Monat, 5. Jahrgang, Nr. 59, August 1953, S. 473. Im Folgenden zitiert als ‚Kesten: Flucht‘.

36 Vgl. ebd.: S. 473.

37 Vgl. Roth: Die Kapuzinergruft, S. 5.

38 Ebd.: S. 15.

39 Ebd.: S. 5.

40 Ebd.: S. 187.

41 Ebd.: S. 36.

42 Vgl. Müller-Funk: Roth, S. 35f.

43 Vgl. Roth, Joseph: Heimweh nach Prag. In: Ders.: Ich zeichne das Gesicht der Zeit. Essays, Reportagen, Feuilletons, hg. und kommentiert von Helmuth Nürnberger. Zürich: Diogenes 2013, S. 59.

44 Sternburg: Biografie, S. 404.

45 Kesten: Roth schreibt Briefe, S. 19.

46 Roth, Joseph: Briefe 1911 – 1939. In: Joseph Roth: 1894 – 1939. Eine Ausstellung der Deutschen Bibliothek, hg. von Günther Pflug. Frankfurt am Main: Buchhändler-Vereinigung 1979, S.160. Im Folgenden zitiert als ‚Roth: Briefe‘.

47 Vgl. Roth, Joseph: Zur geplanten Neuauflage von ‚Juden auf Wanderschaft‘. Zweites Vorwort. Die Juden in Deutschland. In: Ders.: Ich zeichne das Gesicht der Zeit. Essays, Reportagen, Feuilletons, hg. und kommentiert von Helmuth Nürnberger. Zürich: Diogenes 2013, S. 368.

48 Roth, Joseph: Juden auf Wanderschaft. 4. Auflage. München: Deutscher Taschenbuchverlag 2013, S. 117. Im Folgenden zitiert als ‚Roth: Wanderschaft‘.

49 Vgl. ebd.: S. 118.

50 Vgl. ebd.: S. 17.

51 Zimmer: Hiob, S. 51.

Details

Seiten
17
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783656947479
ISBN (Buch)
9783656947486
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v298524
Institution / Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen – Institut für germanistische und allgemeine Literaturwissenschaften der RWTH Aachen
Note
1,0
Schlagworte
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Autor

  • Louisa Robertz (Autor)

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Titel: Heimatlosigkeit bei Joseph Roth. Analyse autobiografischer Züge an den Beispielen "Juden auf Wanderschaft", "Hiob" und "Die Kapuzinergruft"