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Der Zusammenhang zwischen atmosphärischer und inhaltlicher Entwicklung in Szene I,1 in Friedrich Schillers "Wilhelm Tell"

"Ein Gewitter ist im Anzug!"

Unterrichtsentwurf 2014 10 Seiten

Didaktik - Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge
1.1 Thema der Unterrichtsreihe
1.2 Thema der Stunde
1.3 Einbettung der Stunde in den Reihenkontext
1.4 Analyse der Lerngruppe
1.5 Relevanzanalyse

2. Tabellarischer Verlaufsplan

3.Planungsentscheidungen zur Unterrichtsstunde
3.1 Sachanalyse in Form einer Mindmap
3.2 Didaktisch-methodische Überlegungen
3.3 Lernziele/Kompetenzen

4. Literaturverzeichnis

5. Anhang
5.1 Einstiegsfolie
5.2 Antizipiertes Tafelbild: Tabelle

1. Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge

1.1 Thema der Unterrichtsreihe

Wilhelm Tell - Im Kampf für die Gerechtigkeit.

1.2 Thema der Stunde

„Ein Gewitter ist im Anzug!“ -

Der Zusammenhang zwischen atmosphärischer und inhaltlicher Entwicklung in Szene I,1 in Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“

1.3 Einbettung der Stunde in den Reihenkontext

Die geplante Stunde ist innerhalb der Reihe zu Schillers Drama erst die zweite. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich in der Einführungsstunde mit dem Aufbau eines Dramas und tasteten sich an die Struktur der vorliegenden Lektüre heran. Da das Unterrichtsvorhaben mitten im Schuljahr beginnt, haben die Kinder noch nicht das ganze Buch gelesen, viel mehr wird es Stunde für Stunde weiter erschlossen. Voraussetzung hierfür ist, dass einzelne Teile gründlich zu Hause vorbereitet werden.

Der erste Teil der Reihe ist wie folgt geplant:

1.4 Analyse der Lerngruppe

-aus Datenschutz rechtlichen Gründen entfernt-

1.5 Relevanzanalyse

Neben den Vorgaben durch die Kompetenzerwartungen im Kernlehrplan für die Sekundarstufe I, welche den Umgang mit literarischen Texten als wesentlichen Bestandteil der Kompetenzentwicklung vorsieht, legitimiert sich die Unterrichtsreihe und -stunde durch das schulinterne Curriculum, welches als ein Unterrichtsvorhaben in der 8. Klasse die Beschäftigung mit einem Drama (z. B. Wilhelm Tell) vorgibt.

2. Tabellarischer Verlaufsplan

Im zweiten Teil der Doppelstunde setzen sich die SuS mit der besonderen, teilweise für Achtklässler schwer zu verstehenden, Sprache des Dramas auseinander und schreiben ein kurzes Stück der Szene in eine moderne Sprache um. Anschließend führen sie diesen Abschnitt in umgewandelter Sprache szenisch vor.

3.Planungsentscheidungen zur Unterrichtsstunde

3.1 Sachanalyse in Form einer Mindmap

3.2 Didaktisch-methodische Überlegungen

Der visuelle Einstieg ist für Jugendliche gut geeignet, da Bilder die Motivation in hohem Maße erreichen. Da das Bild die Szene abbildet, die die Schülerinnen und Schüler zu Hause lesen sollten, werden sie sehr schnell erkennen, welche Situation hier gezeigt wird, was bereits zu Beginn ein Erfolgserlebnis verspricht. Die erste Lektüre des Dramas ist einigen Jungen und Mädchen nicht sehr leicht gefallen und so ist es umso erfreulicher, wenn sie erkennen, dass sie die wesentlichen Handlungsstränge dennoch verinnerlichen konnten. Bei der Beurteilung des Bildes kann sich jeder SuS dazu äußern und begründen, weshalb die Darstellung gelungen ist oder nicht. Es wird hier bewusst auf die Vorstellungskraft der Schüler während des Lesens zurückgegriffen und so kann das eigene, durch die Beschreibungen im Text ausgelöste, mit dem gezeigten Bild verglichen werden.

Meine Überlegung war zunächst den Tabellenkopf für die Erarbeitung von den Schülerinnen und Schülern selbst erstellen zu lassen, damit sie das Gefühl haben, aktiv den Unterricht mitzugestalten, allerdings befürchtete ich, dass zu viele Kategorien, die an dieser Stelle nicht Ziel führend wirkten, zu Stande kämen. Deshalb habe ich mich letztendlich für eine vorgegebene, auf drei Kategorien reduzierte, Tabelle entschieden Die Untersuchung der Szene in Partnerarbeit gewährleistet eine umfassendere Sammlung von Analyseergebnissen, als es die Arbeit alleine getan hätte. Außerdem werden bei der Zusammenarbeit die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten gefördert. Gleiches gilt für die anschließende Sicherung an der Tafel. In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse vorstellen, während diese in der Tabelle an der Tafel festgehalten werden. Nachdem diese komplett ausgefüllt ist, sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass es eine deutliche Entwicklung der Atmosphäre gibt und dass diese die Entwicklung des Konfliktpotentials widerspiegelt. Der enge Zusammenhang des Inhaltes und der Beschreibung der Stimmung, wie sie in den Regieanweisungen aber auch in den Redebeiträgen geleistet wird, soll hier deutlich werden. Falls die Erarbeitung dieser Phase deutlich länger als geplant dauert, kann die folgende Vertiefung auch in den zweiten Teil der Doppelstunde geschoben werden, da die Aufgabe sich damit auseinander zu setzen, wie ein Regisseur die Entwicklung der Atmosphäre auf die Bühne bringt, bereits vorbereitend auf die folgende Thematik des Dramas als Theaterstück einstimmt. Ist noch genug Zeit, bildet die vertiefende Phase einen Abschluss der Stunde.

3.3 Lernziele/Kompetenzen

Hauptlernziel:

Die Schülerinnen und Schüler wissen um den engen Zusammenhang zwischen atmosphärischer Entwicklung und Ausbildung des Konfliktpotentials in Szene I, 1 als dramatische Ausgangssituation.

Teillernziele:

Die Schülerinnen und Schüler...

... erkennen in einem Bildimpuls die dargestellte Szene I,1 aus F. Schillers „Wilhelm Tell“ und beurteilen diesen, indem sie das Gemälde mit den eigenen, auf Grund der Beschreibungen im Drama entwickelnden, Vorstellungen vergleichen.

[...]

Details

Seiten
10
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656940227
ISBN (Buch)
9783656940234
Dateigröße
573 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v295782
Note
1,5
Schlagworte
Tell Unterrichtsentwurf Unterrichtsbesuch

Autor

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Titel: Der Zusammenhang zwischen atmosphärischer und inhaltlicher Entwicklung in Szene I,1 in Friedrich Schillers "Wilhelm Tell"