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Das betriebliche Vorschlagswesen. Der Weg eines Vorschlages

Unterweisung / Unterweisungsentwurf 2015 7 Seiten

AdA Sonstige Berufe, Übergreifendes

Leseprobe

Schriftliche Vorbereitung der Präsentation:

Eine Expertenbefragung als Ausbildungseinheit zum Thema: Das betriebliche Vorschlagswesen – Der Weg eines Vorschlages

Industrie- und Handelskammer in Münster

Präsentation einer Ausbildungseinheit im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung am.

Name des Prüfungsteilnehmers: Prüfungsnummer:

Präsentationsthema Eine Expertenbefragung als Ausbildungseinheit zum Thema: Das betriebliche Vorschlagswesen – Der Weg eines Vorschlages

Problemdarstellung In der Auseinandersetzung vor allem mit der japanischen Konkurrenz hat das betriebliche Vorschlagswesen in der deutschen Wirtschaft wieder deutlich an Bedeutung gewonnen. Deshalb ist das betriebliche Vorschlagswesen ein wichtiges und interessantes Thema in der Ausbildung, sowohl der gewerbliche-technische als auch in der kaufmännischen Ausbildungsberufen. Es kann in der verfügbaren Zeit einer praktischen Unterweisungsprobe im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung nicht ausreichend tiefgehend behandelt werden. In der Praxis findet es seinen methodischen Platz häufig in Formen des betrieblichen Unterrichtes oder in Methoden der Gruppenarbeit. In der Präsentation soll gezeigt werden, wie das Thema im Wechsel von Gruppen- und Einzelarbeit in Form eines Methoden-Mix von Gruppenmoderation und Expertenbefragung zu behandeln wäre. Damit würde vor allem den überfunktionalen Lernzielen, selbstständig planen, organisieren und kontrollieren können, entsprochen werden.

Ziel der Präsentation Den Zuhörern bzw. auch Zuschauern soll ein Überblick über die vielgestaltige Thematik des betrieblichen Vorschlagswesens gegeben werden. Dieser Überblick soll inhaltlich das Verständnis für die Thematik verstärken, methodisch die Moderationsmethode und die Expertenbefragung als effektive und effiziente Formen des Lerners während der Ausbildung herausstellen.

Zielgruppe der Präsentation Prüfer und evtl. anwesende Auszubildende im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung in IHK Münster

Lernziele der geplanten Ausbildungseinheit Kognitiv: Die Auszubildenden sollen sich einen Überblick über die Bedeutung und die innerbetriebliche Wertschätzung des betrieblichen Vorschlagswesens verschaffen. Die Auszubildenden sollen darüber hinaus ein Verständnis dafür entwickeln, dass das betriebliche Vorschlagswesen eines organisatorischen Rahmens bedarf. Die Auszubildenden sollen den Weg eines Verbesserungsvorschlages von der Idee bis zur Umsetzung praktisch nachvollziehen können. Affektiv: Sie sollen begreifen, warum unternehmensinterne Verbesserungsvorschläge für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens notwendig sind. Die Bereitschaft der Auszubildenden am betrieblichen Vorschlagswesen mitzuwirken soll gefördert und die Neugier geweckt werden: Als Schlüsselqualifikationen sollen vor allem kommunikative Fähigkeiten wie selbstständiges Planen, zielorientiertes Fragen und wirkungsvolles Präsentieren der Ergebnisse erworben werden.

Zeitmanagement der Präsentation Präsentationsdauer: 25 Minuten. Aufteilung siehe unter Ablaufplanung! Die Zeiten beziehen sich auf die Präsentation, nicht auf die Ausbildungseinheit.

Raumgestaltung Es werden mehrere Pinnwände und Pinnkärtchen in verschiedenen Formen und Farben benötigt. Die Pinnwände sind aus Gründen der Zeitersparnis mit den Ausgefüllten Kärtchen bestückt und stehen zunächst mit dem Rücken zum Betrachter.

Aufbereitung des Präsentationsinhaltes 1. Die Bedeutung von Verbesserungsvorschlägen für das Unternehmen 2. Der Weg eines Verbesserungsvorschlages:

a) Ideenformulierung
b) Vorschlagseingabe
c) Bearbeitung des Vorschlages durch die Vorschlagskommission
d) Annahmeentscheidung

3. Umsetzung des Vorschlages in der unternehmerischen Realität 4. Nutzen für den Vorschlagenden

Ablaufplanung

1. Problemstellung (2 Minuten)

Die Prüfer sollen die Umsetzung einer Idee in einen Verbesserungsvorschlag praktisch nachvollziehen können. Der Ausbilder will dazu exemplarisch vorgehen. Er bringt in eine Routinebesprechung mit seinen Auszubildenden verschiedene Formulare zur Materialbeschaffung mit. Diese lässt er vergleichen und diskutiert mit den Auszubildenden die Frage, ob diese Vielfalt begründet ist. Daraus ergibt sich die Problemfrage: Was können Mitarbeiter des Unternehmens tun, wenn ihnen eine Schwachstelle in ihrem Arbeitsfeld auffällt und sie einen Vorschlag zur Verbesserung haben?

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Titel: Das betriebliche Vorschlagswesen. Der Weg eines Vorschlages