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Einführung von Auszubildenden in das Unternehmen

Unterweisung / Unterweisungsentwurf 2015 7 Seiten

AdA Sonstige Berufe, Übergreifendes

Leseprobe

Schriftliche Vorbereitung der Präsentation:

Präsentation zum Thema: Einführung von Auszubildenden in das Unternehmen

Industrie- und Handelskammer in Münster

Präsentation einer Ausbildungseinheit im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung am.

Name des Prüfungsteilnehmers: Prüfungsnummer:

- Einführung von Auszubildenden in das Unternehmen

Problemdarstellung Der Ausbildungserfolg wird erheblich von der Einführung der Auszubildenden in das Ausbildungsunternehmen geprägt. Wenn es dort gelingt, den Auszubildenden von der ersten Stunde an in geeigneter Form mit dem Unternehmen, seiner Philosophie, seinen Zielen und Anforderungen vertraut zu machen, ist der Grundstein für den Ausbildungserfolg bereits gelegt.

Zielgruppe der Präsentation Die Präsentation soll den Mitgliedern des Prüfungsausschusses die Möglichkeit eröffnen, die Handlungskompetenz des Prüflings als zukünftiger Ausbilder beurteilen und bewerten zu können. Sie sollen dabei insbesondere davon überzeugt werden, dass der Prüfling in der Lage ist, seiner Geschäftsführung die Grundlagen zur Einführung von Auszubildenden in das Unternehmen entscheidungsreif vortragen zu können.

Zeitmanagement der Präsentation Präsentationsdauer: 15 Minuten

Raumgestaltung für die Präsentation Es werden mehrere Pinnwände und Flip-Charts benötigt. Darüber hinaus ist der Prüfling auf die Ausstattung des Prüfungsraumes der Kammer angewiesen.

Aufbereitung des Präsentationsinhaltes

1. Beschreibung der Ausgangssituation
2. Problemanalyse
3. Einführungsstrategien
4. Begriffserklärungen
5. Einführungsziele
6. Einführungsmethoden
7. Mögliche Maßnahmen
8. Der erste Tag im Unternehmen
9. Sozial-pädagogische Einführungswoche
10. Probezeit als Einführungsinstrument

1. Beschreibung der Ausgangssituation

Den Auszubildenden ist im Unternehmen zunächst alles fremd: der Tagesablauf, die Räume mit ihren ungewohnten Ausstattungen, das Personal und nicht zuletzt die von ihnen erwarteten Verhaltensweisen. Ein wesentlicher Teil ihres Lebens spielt sich für die Jugendlichen von einem Tag auf den anderen nicht mehr im „Schonraum“ Schule ab, der auf Bildung und Erziehung ausgerichtet war, nicht mehr mit seinen Freunden und in seiner Familie, sondern in der betrieblichen „Erstsituation“, die auf ökomische Produktion und Dienstleistung ausgerichtet ist. Der Wechsel von den gewohnten Sozialfeldern in die meistens völlig unbekannte Arbeitswelt bedeutet für viele Auszubildende eine große Umstellung.

Neu ist/sind für sie

- ein Arbeitstag von acht bis neun Stunden,
- ein fremdbestimmter und –kontrollierter Tagesablauf,
- eine unüberschaubare Vielzahl formeller und informeller Verhaltensregeln,
- der Ernstcharakter der Situation,
- eine ungewohnte Lernsituation (Learning by doing, selbstverantwortliches Lernen),
- Verhaltensmaßstäbe und –kontrollen, in denen die eigenen Erfahrungen versagen,
- die unmittelbare Kontrolle durch Mitarbeiter, Vorgesetzte bzw. Kunden,
- eine betriebliche Hierarchie mit vielfältigen Stufungen,
- die unausweichliche Einordnung in eine Arbeits- und Lerngruppe.
- Arbeitsteilung und Zusammenarbeit mit Erwachsenen, nicht nur mit Gleichaltrigen, selbstverdientes Geld und
- Erwachsenenstatus.

Hinzu kommt, dass die meisten Auszubildenden vor Beginn ihrer Ausbildung eine Vorstellung von der Berufs- und Arbeitswelt haben, die mit der Wirklichkeit kaum übereinstimmt.

2. Problemanalyse

Deshalb ist es für den Ausbilder wichtig, sich für die Einführung des oder der Auszubildenden in die Berufs- und Arbeitswelt ausreichend Zeit zu nehmen und einzuplanen. Die ersten Ausbildungsschritte müssen behutsam gegangen werden, nicht zu groß und nicht zu klein. Neue Auszubildende benötigen besonders in der Anfangsphase Zuwendung, Bestätigung und Anerkennung. Ein kontinuierlicher und wohlwollender Kontakt seitens des Ausbilders ist besonders wichtig. Der Reiz des Neuen ist ein nicht zu verachtender Durchhalteverstärker, deshalb muss er erhalten werden. Routine ist erstrebenswert, darf aber nicht mit Monotonie verbunden werden.

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Titel: Einführung von Auszubildenden in das Unternehmen