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Die Qualitätskriterien des Pflegeassessments auf einer Chirurgie

Welche Kriterien muss ein Pflegeassessment auf einer Chirurgie aufweisen, um als evidenzbasiert zu gelten?

Bachelorarbeit 2014 48 Seiten

Pflegewissenschaften

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Fragestellung
1.2 Methodisches Vorgehen
1.3 Aufbau der Arbeit

2 Die Qualität
2.1 Begriffsdefinition der Qualität
2.2 Der Qualitätszyklus nach Deming
2.3 Das Kategorienmodell nach Donabedian
2.4 Qualitätskriterien
2.5 Der Begriff der Pflegequalität
2.6 Gesetzgebung
2.7 Zusammenfassung

3 Systematische Pflegearbeit mit dem Pflegeprozess
3.1 Der Pflegeprozess
3.2 Die fünf Schritte des Pflegeprozesses
3.3 Evidence-based-Nursing
3.4 Zusammenfassung

4 Das Pflegeassessment
4.1 Zweck des Pflegeassessments
4.2 Der Zusammenhang zwischen dem Pflegeassessment und den übrigen Schritten des Pflegeprozesses
4.3 Kritische Betrachtung des Pflegeassessments
4.4 Daten und Datenquellen
4.4.1 Subjektive und objektive Daten
4.4.2 Primäre und sekundäre Datenquellen
4.4.3 Initiales und fortlaufendes Assessment
4.5 Methoden der Datenerhebung
4.5.1 Das Pflegeinterview oder die Befragung
4.5.2 Die Beobachtung
4.5.3 Die körperliche Untersuchung
4.6 Grundsätze der Gesprächstechnik und Gesprächsführung
4.7 Zusammenfassung

5 Kriterien des Pflegeassessments auf einer Chirurgie
5.1 Grundvoraussetzungen für die Durchführung des Pflegeassessments
5.2 Der Ablauf des Pflegeassessments
5.2.1 Der Beginn der Informationssammlung
5.2.2 Das Anamnesegespräch
5.2.3 Körperliche Untersuchung
5.3 Zusammenfassung

6 Conclusio
6.1 Zusammenfassung
6.2 Fazit

Literaturverzeichnis

7 Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: PDCA-Zyklus nach Deming

Abbildung 2: Der Pflegeprozess in sechs Schritten.

Abbildung 3: Der Pflegeprozess in fünf Schritten.

Abbildung 4: Pflegediagnosenorientierter Anamnesebogen nach Orem

1 Einleitung

Pflegepersonen werden im heutigen Berufsalltag immer komplexere Anforderungen gestellt. So wie bei jeder anderen Dienstleistung auch, erwarten unsere Kunden – unsere Patientinnen und Patienten – Qualität für ihre gekaufte Leistung. Ebenso rückt die Professionalisierung der Pflege immer mehr in den Vordergrund und übt ebenso Druck auf die Qualität im Gesundheitswesen aus.

Um Qualität in der Pflege zu erzeugen und zu gewährleisten, arbeitet die Pflege systematisch mit dem Pflegeprozess. Der Pflegeprozess ist die Grundlage jedes pflegerischen Handelns und ermöglicht ganzheitliche und individuelle Pflege. Jede Pflegeperson ist durch ihre hohe Professionalität, durch ihre Berufserfahrung und dem angeeigneten Wissen gefordert, den Ansprüchen des im Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) festgelegten § 14, dem eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich, gerecht zu werden.

Der Pflegeprozess beginnt bereits bei der Begrüßung, bei der Aufnahme der Patientin bzw. des Patienten und „ist ein systematischer Ansatz, um die Probleme und Ressourcen eines Patienten zu erkennen und pflegerisch zu handeln […], beruht auf wissenschaftlichen Grundlagen und bietet eine Struktur, die darauf zielt, das Wohlbefinden des Patienten zu verbessern, zu erhalten oder wiedererlangen zu lassen“ (Brobst, et al., 2007, S. 25).

1.1 Zielsetzung und Fragestellung

Das Ziel der Arbeit soll die Wichtigkeit eines qualitativ hochwertigen Pflegeprozesses im Allgemeinen und des Pflegeassessments im Speziellen aufzeigen. Sie soll wieder mehr Bewusstsein schaffen. Denn durch eine gewissenhafte Informationssammlung und durch den Einbezug der Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen kann eine strukturierte Planung der Pflege erfolgen. Ebenso erreichen wir dadurch eine ganzheitliche, individuelle und vor allem erfolgreiche Pflege und Genesung der Patientinnen und Patienten.

So stellt sich die Autorin die Frage: Welche Kriterien muss ein Pflegeassessment auf einer Chirurgie aufweisen, um als evidenzbasiert zu gelten?

1.2 Methodisches Vorgehen

Das methodische Vorgehen zur Beantwortung der Frage orientiert sich an hermeneutischen Prinzipien. Der Inhalt dieser Arbeit setzt sich zusammen aus Beiträgen von Büchern, Fachzeitschriften und aus dem Internet.

Die relevante Literatur konnte größtenteils in der Bibliothek der Fachhochschule Krems ausfindig gemacht werden. Zusätzlich wurde im Internet mit Hilfe von Suchmaschinen recherchiert. Bei den verwendeten Artikeln wurde aufgrund des Titels und des Abstracts entschieden, ob aus den Artikeln zitiert wird oder nicht.

Die Literaturrecherche erfolgte von Dezember 2013 bis März 2014 anhand folgender Suchbegriffe und Operatoren: Pflegequalität, Qualitätskriterien, Qualitätskriterien im Krankenhaus, Qualitätskriterien UND Pflege, Qualität in der Pflege, Qualität UND Pflege, Pflegeprozess, Pflegeassessment, Pflegeanamnese, Informationssammlung UND Pflege, pflegediagnostischer Prozess, Pflegeanamnese UND Chirurgie UND chirurgische Station, Pflegeprozess UND Chirurgie UND chirurgische Station und Pflegevisiten.

Bei der Suche wurde darauf geachtet, dass die Ergebnisse aktuell und wenn möglich, innerhalb der letzten zehn Jahre publiziert wurden. Es wurden zu Gunsten der Vollständigkeit auch ältere Werke (über zehn Jahre) akzeptiert und in die Arbeit mitaufgenommen.

1.3 Aufbau der Arbeit

Zum Beginn der Arbeit erklärt die Autorin Begrifflichkeiten der Qualität und geht auf zwei der bekanntesten Zyklen bzw. Modelle der Qualität ein. Weiters werden auch die Begriffe der Pflegequalität und Qualitätskriterien geklärt.

Im darauffolgenden Kapitel geht die Autorin auf die systematische Pflegearbeit mit dem Pflegeprozess ein. Hier wird der Pflegeprozess genauer erklärt und auf die fünf Schritte des Pflegeprozesses näher eingegangen. Ebenso wird der Begriff Evidence-based-Nursing definiert.

Im vierten Kapitel wird aus dem Pflegeprozess im Speziellen auf das Thema des Pflegeassessments eingegangen. Folgende Fragen werden hier behandelt: Welchen Zweck erfüllt das Pflegeassessment? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Pflegeassessment und den übrigen Schritten des Pflegeprozesses? Welche Daten, Datenquellen und Methoden der Datenerhebung gibt es und wie können diese noch weiter unterteilt bzw. spezifiziert werden? Weiters wird auch noch auf die Grundsätze der Gesprächstechnik und die Gesprächsführung eingegangen.

Die Forschungsfrage - welche Kriterien muss ein Pflegeassessment auf einer Chirurgie aufweisen, um als evidenzbasiert zu gelten? – wird im fünften und letzten Kapitel beantwortet. Da dazu keine Literatur gefunden wurde, entsteht die Antwort aus der literaturgestützten Erkenntnis, dem Wissen sowie den Erfahrungen der Autorin.

Am Ende der Arbeit befinden sich eine Zusammenfassung sowie die Angaben zur verwendeten Literatur.

2 Die Qualität

Schmid-Büchli et al. (2008, S. 309) beschreiben in ihrem Artikel die starken Veränderungen der Pflege durch fortschreitende Professionalisierung, Änderungen der Ausbildungsreform und das Gewährleisten der Pflegequalität unter zunehmendem Spardruck und knapper werdenden personellen Ressourcen. Der Druck von Seiten der Politik auf das Gesundheitswesen steigt, bei niedrigen Ausgaben eine gleich bleibend hohe Qualität zu bringen. Neben den strukturellen und inhaltlichen Veränderungen für die Pflege, fragen die Leistungsempfänger und Kostenträger immer mehr nach: Welche Pflegeeinrichtung bietet welche Pflegeleistungen in welcher Pflegequalität? Welche Leistungen möchten wir uns leisten bzw. können wir bezahlen (Korečić, 2012, S. 5)?

In den nachfolgenden Kapiteln geht die Autorin auf den Begriff Qualität näher ein und beschäftigt sich mit den damit zusammenhängenden Begrifflichkeiten wie dem Qualitätszyklus nach Deming, dem Kategorienmodell nach Donabedian, den Qualitätskriterien, dem Begriff Pflegequalität und den gesetzlichen Grundlagen.

2.1 Begriffsdefinition der Qualität

Die Autorin findet in der Literaturrecherche keine einheitliche Definition für den Begriff Qualität. Es wird abgeleitet vom lateinischen qualitas, was so viel bedeutet wie Beschaffenheit, Verhältnis und Eigenschaft einer Sache. Synonym wird Qualität oft mit guter Qualität gebraucht. Allein für Qualität im Gesundheitswesen finden sich über hundert Definitionen (Prütz, 2012, S. 106). Folgende Arbeitsdiagnose schreiben Schwartz et al. (2006, S. 1183): Qualität sei „das Ausmaß, in dem Gesundheitsleistungen für Individuen und Populationen die Wahrscheinlichkeit erwünschter gesundheitlicher Behandlungsergebnisse erhöhen und mit dem gegenwärtigen professionellen Wissensstand übereinstimmen.“ So schreiben auch Baartmans und Geng (2006, S. 17), dass Qualität bereits seit der Antike Verwendung findet, der Begriff jedoch mit anderen Inhalten hinterlegt wird.

2.2 Der Qualitätszyklus nach Deming

Eine Grundlage für Qualitätsentwicklung und -förderung ist der Qualitätszyklus nach Deming. Dieser findet in verschiedenen Arbeitsgebieten seinen Einsatz, sobald ein genaues Ziel und auch der Zweck von Qualität genau definiert ist (Baartmans, & Geng, 2006, S. 61).

Der Zyklus ist ein Regelkreis, der in vier Phasen aufgebaut ist und einen Schritt nach dem anderen abhandelt:

Wie in Abbildung eins dargestellt, werden im ersten Schritt Plan, Daten gesammelt, ein Veränderungsplan entwickelt und dieser weiterkommuniziert. Im zweiten Schritt Do wird der Plan in die Praxis umgesetzt, kontrolliert, gemessen und weitere Daten werden gesammelt. Der dritte Schritt Check kontrolliert. Der Prozess wird überprüft und Ergebnisse werden verglichen. Der vierte Schritt Act kommuniziert die Ergebnisse. Unerwünschte Ergebnisse werden modifiziert und der PDCA-Zyklus beginnt von vorne. Erfolgreiche Veränderungen werden implementiert (Baartmans, & Geng, 2006, S. 61).

Abbildung 1: PDCA-Zyklus nach Deming

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Baartmans, & Geng, 2006, S. 61

2.3 Das Kategorienmodell nach Donabedian

Avedis Donabedian (1968, zitiert in Baartmans, & Geng, 2006, S. 17) definiert den Begriff Qualität folgendermaßen: „Die Qualität ist der Umfang des Erfolges, der unter optimalen Verhältnissen und vertretbaren Kosten tatsächlich zu erreichen ist.“

Weiters werden drei Aspekte der Qualität unterschieden, die zwar hierarchisch in einer linearen Beziehung stehen, sich jedoch kontinuierlich gegenseitig beeinflussen:

Strukturqualität beinhaltet die äußeren Bedingungen wie die Betreuung, Behandlung, Pflege und Therapie. Dazu gehören auch bauliche, technische und personelle Ausstattungen sowie organisatorische Entscheidungen.

Zur Prozessqualität gehören Abmachungen in Bezug auf das Handeln und die Ausführungen. Sie beinhaltet also alle Aspekte der Leistung.

Ergebnisqualität zielt auf den Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten und das körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden ab (Baartmans, & Geng, 2006, S. 17).

2.4 Qualitätskriterien

Kriterien werden von Prakke (1999, S. 10) als beschreibende Teile oder messbare Elemente eines Standards beschrieben. Allgemeine Qualitätskriterien bilden die Basis für die Entwicklung weiterer Qualitätskriterien. Sie können als beschreibende Bestandteile des allgemeinen Pflegestandards gesehen werden. Jede Station kann bestimmte Kriterien weiter spezifizieren und auf die Identität der Station – wie in dieser Arbeit auf eine chirurgische Station – abstimmen.

2.5 Der Begriff der Pflegequalität

Für Korečić (2012, S. 4) ist das Fachwissen einer Pflegeperson Grundvoraussetzung für Pflegequalität. Um auf dem aktuellsten Stand der Pflege zu sein, sind Berufserfahrung und der regelmäßige Wissenserwerb durch das Lesen von Fachzeitschriften und Besuchen von Fortbildungen notwendig. Die Erkenntnisse der Pflegewissenschaft und der daraus entstandene Pflegeprozess sind heute eng mit Pflegequalität verknüpft und richtungsweisend. Daher ist Pflegequalität auch das Ergebnis bedarfsgerecht erbrachter Pflegeleistungen und das Resultat des Pflegeprozesses. Dazu müssen jedoch die Rahmenbedingungen auf der Strukturebene gegeben sein, wie personelle und materielle Ressourcen.

Um Pflegequalität deutlich aufzuzeigen, folgt die Orientierung an dem Stufenmodell nach Fiechter und Meier (1985, zitiert in Schmid-Büchi et al., 2008, S. 310). Wie die nachstehende Tabelle zeigt, werden die Qualitätskriterien anhand von vier Qualitätsstufen formuliert. Dazu zählen die optimale, angemessene, sichere und gefährliche Pflege. Die Stufe drei, die optimale Pflege steht unter Miteinbeziehung der Patienten. Die angemessene und anzustrebende Pflege ist den Patienten angepasst und steht auf Stufe zwei. Auf Stufe eins befindet sich die sichere/minimale Pflege und beschreibt die Routineversorgung von Patientinnen und Patienten. Auf der Stufe null ist die sogenannte gefährliche Pflege angesiedelt, bei der die Patienten Schaden erleiden.

Weiters ist die Tabelle in die Aktivitäten des täglichen Lebens, in Behandlungs- und therapeutische Pflege, in das Eingehen auf psychische und soziale Bedürfnisse, in die Beziehung und in die Pflegeplanung und Informationsübermittlung aufgeteilt. Sie zeigt in den jeweiligen Stufen die Auswirkungen bzw. Resultate daraus.

Tabelle 1: Die Qualitätsstufen zur Beurteilung der Pflegequalität und ihre Merkmale

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Vitt, 2002, S. 22

2.6 Gesetzgebung

In § 26 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes wird geschrieben: „Die Leitung des Pflegedienstes an einer Krankenanstalt […], umfaßt [sic!] die Verantwortung für die Qualität der Pflege und für die Organisation der pflegerischen Maßnahmen in der gesamten Einrichtung. Hiezu gehören insbesondere: Überwachung, Sicherung und Verbesserung der Pflegequalität und der Pflegeorganisation, Führung und Einsatz des Personals im Pflegebereich, […]“ (RIS, 2009, abgerufen am 1.4.2014).

Somit sind von stationären Einrichtungen Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu ergreifen und sicherzustellen. Sie erstrecken sich auf die Qualität der Behandlung, der Versorgungsabläufe und der Behandlungsergebnisse (Prakke, & Trede, Qualitätsentwicklung, 1999, S. 4).

Im Salzburger Pflegegesetz befindet im zweiten Abschnitt – Allgemeine Mindeststandards – im § 3 Mindeststandards der Leistungen, dass Träger von Pflegeeinrichtungen eine angemessene, zielorientierte und planmäßige Pflege sicherzustellen haben. Die Pflege sollte sich nach der Erhaltung und Wiedererlangung von Fähigkeiten und der Selbstständigkeit des Kunden orientieren. Dabei sollte das soziale Umfeld soweit wie möglich miteinbezogen werden. Ebenso sind sachliche und personelle Ressourcen für den Kunden bestmöglichst einzusetzen (RIS, 2009 abgerufen am 1.4.2014).

2.7 Zusammenfassung

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Wort Qualität vielseitig definiert wird. Patientinnen und Patienten definieren für sich selbst die gewünschte Pflegequalität, auf die wir individuell eingehen können. Viele Menschen haben sich Gedanken über Qualität gemacht, eine einheitliche Definition gibt es kaum. Die Anforderungen der Gesellschaft an Pflege steigen und ein Preis-Leistungs-Verhältnis wird verlangt. Es besteht die Möglichkeit sich z.B. an den Qualitätszyklus von Deming oder aber auch an das Kategorienmodell von Donabedian zu halten, um seinen Weg zur Qualität, Qualitätssicherung und -entwicklung zu gehen. Im nachfolgenden Kapitel wird der Pflegeprozess genauer behandelt, die fünf Schritte des Pflegeprozesses werden beschrieben und Evidence-based-Nursing wird erklärt.

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Details

Seiten
48
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656932161
ISBN (Buch)
9783656932178
Dateigröße
1.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v294995
Institution / Hochschule
FH Krems
Note
1
Schlagworte
Pflegequalität Qualitätskriterien Qualitätskriterien im Krankenhaus Qualität in der Pflege Pflegeprozess Pflegeassessment Pflegeanamnese Informationssammlung pflegediagnostischer Prozess Pflegevisiten

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Titel: Die Qualitätskriterien des Pflegeassessments auf einer Chirurgie