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Gated Communities. Ausprägungen eines US-amerikanischen Massenphänomens in Deutschland

Seminararbeit 2014 11 Seiten

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Verwendete Abkürzungen

1 Einführung

2 Gated Communities: ein US-amerikanisches Massenphänomen
2.1Hintergründe des Booms
2.2 Charakteristika und Typologie

3 Situation in Deutschland
3.1 Merkmale deutscher geschlossener Wohnkomplexe
3.2 Die Potsdamer Arkadien

4 Abschließende Betrachtung

Literaturverzeichnis

Verwendete Abkürzungen

CCTV: Closed Circuid Television G.C.: Gated Community

GPW: Geschlossene und Private Wohnsiedlungen HOA: Homeowner Association

RA: Residential Association

1 Einführung

Neben postfordistischen Produktionsweisen, der Herausbildung von Global Cities und einer veränderten Vorstellung über das „Urbane“, bilden nach SOJA (1997), die Restrukturierung ur- baner Formen, die Zunahme sozialräumlicher Polarisierungen und die Befestigung der Stadt durch private Sicherheitssysteme, den Kern postmoderner Urbanität. Gerade letztere Transfor- mationsprozesse stehen in enger Beziehung zum Phänomen der Gated Communities; diese sind als „Enklaven des Wohlbefindens“ (GLASZE 2001a: 39) Ergebnis freiwilliger Segregation und stellen eine besondere, kleinräumige Form sozioökonomischer und sozialräumlicher Fragmentierung dar.

Diese Hausarbeit befasst sich mit der Entstehung, der Etablierung und den unter- schiedlichen Typen US-amerikanischer Gated Communities (G.C.) und vergleicht diese mit der aktuellen Entwicklung in Deutschland. Es wird untersucht welche Parallelen existieren und ob vergleichbare Anlagen auch hierzulande zum Massenphänomen werden könnten.

2 Gated Communities: ein US-amerikanisches Massenphänomen

Geschlossene und private Wohnanlagen sind keine moderne Erscheinung und prägen schon lange das Bild US-amerikanischer Städte. Bereits 1857 entstand mit Llewellyn Park in New Jersey ein Vorläufer der heutigen G.C.: eine private Villensiedlung, die nur einer exklusiven Gesellschaftsschicht vorbehalten ist. In den 1960er Jahren breitete sich dieser Siedlungstyp vor allem in den Sunbelt -Staaten weiter aus, in denen vornehmlich freizeitorientierte Rentner ein Interesse an bewachten und luxuriösen Zweitwohnsitzen hatten (FRANTZ 2001: 13). Der wachsende Wohlstand der breiten Mittelschicht, verbunden mit einer größer werdenden Unzu- friedenheit über kommunale Dienstleitungen führte in den vergangenen Jahren zu einer Ex- pansion privat verwalteter Siedlungen (ebd.: 13, 18). So haben sich G.C. in den USA seit etwa 30 Jahren zu einem Massentrend entwickelt (ebd.: 12) und sind zu einer ubiquitären Erscheinung geworden (WEHRHEIM 2002: 168). Zwar fehlen landesweite Erhebungen, Schätzungen gehen jedoch davon aus dass über neun Million US-Amerikaner in solchen Wohnsiedlungen leben (SIEBEL & WEHRHEIM 2003: 8).

Die erste umfassende Feldstudie für eine US-amerikanische Großstadt wurde 2001 von FRANTZ vorgelegt. Sie beschreibt die Verbreitung dieses Siedlungstyps in Metro-Phoenix (Arizona): 1999 lebten fast 12% der Gesamtbevölkerung in G.C., in bestimmten Stadtteilen lag der Prozentsatz bei etwa 50% (Carafee) oder sogar 70% (Apache Junction). Eine genauere Untersuchung der schichtspezifischen Merkmale der Bewohner ergab, dass dortige G.C. „längst nicht mehr nur private Wohlstandsinseln [sind], in denen die Oberschicht der Bevölke- rung ihren privilegierten Lebensstil absichert“ (FRANTZ 2001: 16). So gehörten 20% der Be- wohner zur Oberschicht und oberen Mittelschicht, über 70% jedoch der Mittelschicht an (ebd.: 17). Festzuhalten ist auch, dass es nur selten eine Durchmischung der sozialen Schich- ten gab, so dass in den meisten Fällen eine eher schichthomogene Einwohnerstruktur vorlag.

2.1 Hintergründe des Booms

Neben dem städtischen Transformationsprozess im postmodernen Kontext und der von FRANTZ (2001: 13) beschriebenen Unzufriedenheit über kommunale Dienstleistungen hebt WEHRHEIM (2002: 172 f.) weitere Aspekte hervor, die zum Boom von G.C. beitragen. So evo- ziert die mediale Aufbereitung von Kriminalität Ängste und ein Abgrenzungsbedürfnis bei den Menschen, welche sich in Betonung von Sicherheit äußern. In der Literatur wird dies auch als „ fear of crime is fear of strangers “ bezeichnet (vgl. SIEBEL & WEHRHEIM (2003: 6). Wie weit die Angst vor zunehmender Kriminalität berechtigt ist, kann jedoch angezweifelt werden: „ There is not a clear connection between the level of criminality and the feelings of insecurity “ (GLASZE ET AL. 2006: 1). Ein weiterer Erklärungsfaktor ist, dass große Projektent- wickler (Developer) G.C. anpreisen, wobei oftmals mehr umzäunte als offene Quartiere zum Kauf angeboten werden. Zum Teil sind sogar nur noch Immobilien in privaten Anlagen für die Mittelschicht erschwinglich (WEHRHEIM 2002: 173).

2.2 Charakteristika und Typologie

Zur Abgrenzung von anderen Formen des segregierten Wohnens, werden in der Literatur bau- lich-strukturelle und organisatorisch-institutionelle Komponenten sowie die Einzugsmoti- vation der Bewohner genauer betrachtet (vgl. ABANDOWITZ 2013; GEBHARDT ET AL. 2011; WEHRHEIM 2002).

Die baulich-strukturelle Komponente beschreibt die physische Abgrenzung durch Zu- gangsbarrieren wie Zäune, Mauern und Tore (fortification). Weiter können auch Flussläufe, Erdwälle oder Bepflanzung zur Abgrenzung dienen (SCHÖPS 2011: 20). Moderne CCTV- Überwachung und „Zugangsbeschränkungen, die zumeist von einem 24-stündig tätigem Si- cherheitsdienst gewährleistet [werden]“ (GEBHARDT ET AL. 2011: 891) bewahren die Exklu- sivität einer Anlage.

Ein Teil der organisatorisch-institutionellen Komponente ist die interne, infrastruk- turelle Versorgung durch so genannte „ Homeowner Association “ (HOA) oder „ Residential As- sociation “ (RA). Diese Zusammenschlüsse der Bewohnerschaft sind als Genossenschaft, Ak- tiengesellschaft oder Eigentümergemeinschaft für die komplette Verwaltung und Organisation der Anlage zuständig (SCHÖPS 2011: 21). Weiter spielen die, durch die Developer aufge- stellten, Hausordnungen eine wichtige Rolle. Die Akzeptanz dieser „ Covenants, Conditions and Restrictions “ (CC&Rs) ist dabei Voraussetzung für den Einzug in eine G.C. (WEHRHEIM 2002: 181). Das Regelwerk reicht von Vorgaben bzgl. der Fassadengestaltung, über das Ver- bot zum Anbringen von Wahlplakaten (ebd.) bis hin zum tragen von „angemessener Klei- dung“ (SIEBEL & WEHRHEIM 2003: 7). Diese so genannten „substrafrechtlichen Patrikularnor- men“ werden durch das private Sicherheitspersonal umgesetzt (GEBHARDT ET AL. 2011: 889 nach GLASZE 2001).

Betrachtet man die Einzugsmotivation der Bewohner lassen sich G.C. nach BLAKELY & SNYDER (1997) in drei Klassen unterteilen. Ihre Typologie unterscheidet zwischen Lifestyle Communities, Prestige Communities und Security Zone Communities und lässt sich auch heu- te noch auf die meisten US-amerikanischen G.C. übertragen (vgl. ABANDOWITZ 2013: 34).

- Lifestyle Communities: Hier liegt der Fokus auf einem gemeinsamen Lebensstil bzw. Lebensgefühl. Die Bewohner befinden sich oft im selben Lebensabschnitt und haben dementsprechend ähnliche Bedürfnisse und Ansprüche an das Wohnen und ihr Woh- numfeld. Beispielhaft hierfür sind geschlossene Rentnersiedlungen wie die „ Sun City in Arizona “ für die sogar eine Altersbeschränkungen (Mindestalter von 55) besteht (ABANDOWITZ 2013: 35).
- Prestige Communities: Für Bewohner dieser Anlagen stehen Prestige, Luxus und Ser- vice bzw. Annehmlichkeiten im Vordergrund.
- Security Zone Communities: Als Ergebnis des bereits beschriebenen Unsicherheitsge- fühls bilden Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen das zentrale Element diesen Typs. Defensive bauliche und landschaftsgestaltende Maßnahmen können dabei auch als Gestaltungskonzept fungieren, dienen aber hauptsächlich der Abgrenzung nach Au- ßen (vgl. FRANTZ 2001: 14).

WEHRHEIM (2002: 175 f.) verweist darauf, dass es wegen der schlechten Datenlage bisweilen schwierig sei G.C. näher zu klassifizieren. Eine Unterteilung beispielsweise nach ethnischer Zugehörigkeit, Einkommen oder Sicherheitseinrichtungen würde dazu beitragen, das Phänomen besser zu verstehen.

3 Situation in Deutschland

G.C. sind eine relativ junge und zugleich wenig ausgeprägte Erscheinung in Deutschland (vgl. ABANDOWITZ 2013: 10; GLASZE 2001a: 49; WEHRHEIM 2002: 186). Während es bisweilen nur wenige Wissenschaftler gibt, die sich mit diesem Phänomen im geographischen For- schungsraum Deutschlands befassen - hier seien vor allem ABANDOWITZ, GLASZE und WEHRHEIM genannt-, wird die Thematik in den Medien immer wieder kritisch artikuliert. So lauten Schlagzeilen beispielsweise „Todsicher in der Isolation“ (SPIELGEL ONLINE 2009), „Im Luxus eingemauert“ (FOCUS ONLINE 2011) oder „Luxusheim hinter Gittern“ (WESTDEUTSCHE ZEITUNG NEWSLINE 2012).

ABANDOWITZ' Masterarbeit (2013) befasst sich mit geschlossenen und bewachten Wohnkomplexen (GPW) in Deutschland und stellt sie den klassischen G.C. der USA gegen- über. Da jedoch auch für Deutschland keine nationalen Statistiken zu solchen Anlagen existie- ren, kann diese Arbeit nur einen qualitativen Überblick über die Situation in Deutschland geben: so wurden GPW in Berlin und München genauer betrachtet und hinsichtlich ihrer Strukturen analysiert. Grundlage hierfür bildeten vor allem leitfadengestützte Interviews.

Da es im Rahmen dieser Hausarbeit nicht möglich ist auf einzelne Anlagen genauer einzugehen, wird auf die Arbeit von ABANDOWITZ verwiesen und die von ihr herausgestellten Kennzeichnen deutscher GPW im Folgenden zusammenfasst.

3.1 Merkmale deutscher geschlossener Wohnkomplexe

Allgemeine Merkmale deutscher GPW im Vergleich zu den USA (vgl. ABANDOWITZ 2013: 74-76):

- Anlagen umfassen meist nur wenige Wohnungen
- eher durch Videoüberwachung erkennbar als durch fortification; Zäune und kleine Mauern sind unauffällig gestaltet
- Sicherheitspersonal wenig präsent
- die meisten Anlagen verfügen über Doormen/Doorwomen (für Einlasskontrolle und weitere Service-Dienstleistungen zuständig)
- keine Selbstverwaltung im Sinne der HOA bzw. RA
- meist Nutzung der kommunalen Infrastruktur und daher keine zusätzlichen Kosten und Abgaben
- wenig restriktive Hausordnungen
- Typologie nach BLAKELY & SNYDER kann nicht erstellt werden; eine Einteilung nach
-aulicher Struktur ist sinnvoller:
- zugangsbeschränkte Wohnsiedlungen mit freistehenden Apartments und Villen (selten)
- meistens geschlossene und bewachte Stadthäuser mit Eigentumswohnungen im oberen Preissegment
- Bewohner legen vermutlich eher Wert auf Prestige und Exklusivität als auf Gemein- schaft im Sinne einer Lifestyle-Community (eine Untersuchung der Bewohnerschaft gestaltet sich schwierig, da nur wenige Aussagen seitens der Bewohner oder der Kom- munen gemacht wurden)

Hinsichtlich der unterschiedlichen Merkmale von US-amerikanischen und deutschen GPW muss angezweifelt werden ob diese überhaupt als G.C. bezeichnet werden können, zumal „ gated “ im Sinne der fortification nur auf wenige deutsche Anlagen zutrifft. Auch der Begriff „ community “ erscheint hinsichtlich der Größenordnung deutscher GPW und der Gewichtung von Prestige und Exklusivität im Gegensatz zu den US-amerikanischen Lifestyle-Communi- ties nicht zutreffend.

3.2 Die Potsdamer Arkadien

Sowohl ABANDOWITZ (2013) und WEHRHEIM (2002) als auch GLASZE (2001a) benennen die Potsdamer Arkadien als die einzige Anlage, die mit US-amerikanischen G.C. vergleichbar ist. Diese Wohnanlage liegt zwischen Berlin und Potsdam auf einem etwa 3 ha großen Gelände, welches zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sie wurde durch den Berliner Bauträger und Projektentwickler „Groth Gruppe“ errichtet und umfasst acht Stadtvillen mit 43 hochwertig ausgestatteten Wohnungen deren Quadratmeterpreis über dem Berliner Spitzenniveau liegt (GLASZE 2001a: 48). Eine genaue Analyse der Bewohnerschaft gibt es nicht, seitens Makler- gesellschaften richten sich die Angebote jedoch an „transnationale Eliten“ (vgl. ABANDOWITZ 2013: 59). Die Arkadien zeichnen sich im Besonderen durch eine vollständige Umzäunung, Bewegungsmelder, Videokameras, Alarmanlagen und einen 24-Stunden doorman -Service aus (GLASZE 2001b: 168). GLASZE zweifelt an, dass das Projekt die Erwartungen des Projektent- wicklers erfüllt, denn noch zwei Jahre nach der Fertigstellung 1998 blieben über die Hälfte der Wohnungen unverkauft. Nach Aussagen einer Immobiliengesellschaft soll dies seine Ur- sache vor allem in der negativen medialen Berichterstattung sowie der Tatsache haben, dass ein in der Bauplanung integrierter Uferstreifen der Havel seitens des Bauamts mit „Gehrech- ten zu Gunsten der Allgemeinheit“ belastet wurde (ebd.).

4 Abschließende Betrachtung

Neben der negativen medialen Berichterstattung stehen auch die meisten Wissenschaftler der Herausbildung von GPW in Deutschland kritischen gegenüber. Während einerseits die Verfes- tigung von sozialräumlicher Segregation als Negativfolge diskutiert wird, tritt auch eine De- batte um den Verlust des öffentlichen Raums in den Vordergrund (vgl. FÜLLER & GLASZE 2014; SIEBEL & WEHRHEIM 2003). So werden nach SIEBEL & WEHRHEIM die zentralen Cha- rakteristika des öffentlichen Raums in GPW eingeschränkt: Zugänglichkeit und Anonymität. Auf unterschiedliche Formen von Zugangsbeschränkungen wurde bereits eingegangen - auch wenn fortification nur ausnahmsweise in Deutschland vorkommt -, der Verlust der Anonymi- tät resultiert hingegen aus den Be- bzw. Überwachungsmaßnahmen, die in Deutschland eher charakteristisch für GPW sind. Ein weiterer Negativeffekt wird bei der wissenschaftlichen Be- trachtung von GPW deutlich: So kann die Struktur und Verbreitung dieser Anlagen in Deutschland nicht erfasst und untersucht werden, weil sie sich als privatisierte Räume dem Öffentlichen entziehen und für die Datenerhebung nur bedingt zugänglich sind. Das erschwert die Beantwortung der Frage, ob sich diese Wohnform in ähnlichem Maß und Struktur wie in den USA in Deutschland verbreiten könnte. ABANDOWITZ, GLASZE und WEHRHEIM benennen jeweils die Potsdamer Arkadien als Ausnahmefall und einzige „echte“G.C.; dabei fügt sich der beschriebene Konflikt um die Ufernutzung in die Debatte um den Verlust des öffentlichen Raums. Sie bezweifeln, dass sich ähnliche Projekte in Deutschland weiter etablieren und ge- hen eher davon aus, dass sich das Doorman -Wohnen weiter verbreitet. Dass G.C. in Deutsch- land nicht zum üblichen Bild der Stadt gehören gründet in den gemeinwohlorientierten Steue- rungsmöglichkeiten der Stadtentwicklung (Stadtplanung), die als Instrumente des Wohlfahrts- staats dem Wunsch der deutschen Gesellschaft nach sozialer Durchmischung entsprechen (vgl. FREY 2011: 59; Glasze 2001b: 51).

Trotz der komplexen Thematik und der problembehafteten Datenerhebung aufgrund der Intransparenz privatisierter Räume müssen die Entwicklungen in Deutschland weiterhin beobachtet werden. Auch wenn hiesige GPW nicht den Formen US-amerikanischer G.C. ent- sprechen und sich bis jetzt nicht wirklich etabliert haben, sind sie doch Teil des beginnenden, postmodernen Transformationsprozesses und daher von besonderem Forschungsinteresse.

Literaturverzeichnis

ABANDOWITZ, S., 2013. Gated Communities als neue Wohnform in Deutschland? Ausgewählte Erklärungsfaktoren der Entstehung und Entwicklungstrends der deutschen und US-ameri- kanischen Gated Communities. Masterarbeit, Universität Wien, Österreich.

BLAKELY, E., SNYDER, M., 1997. Fortress America. Gated Communities in the United States. The Brookings Institution, Washington D.C..

FOCUS ONLINE, 2011. Gated Communities - Im Luxus eingemauert. http://www.focus.de/wis- sen/bild-der-wissenschaft/tid-22334/gated-communities-im-luxus-eingemauert_aid_627765.html, 20.11.2014.

FRANTZ, K., 2001. Gated Communities in Metro-Phoenix (Arizona). Geographische Rundschau 53 (1), 12-18.

FREY, O., KOCH, F., 2011. Die Zukunft der Europäischen Stadt. Stadtpolitik, Stadtplanung und Stadtgesellschaft im Wandel. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.

FÜLLER, H., GLASZE, G., 2014. Sicherheit, Prävention und Verortung. Geographische Rundschau 66 (9), 4-7.

GEBHARDT, H., GLASER, R., RADTKE, U., REUBER, P., 2011. Geographie. Spektrum, Heidel- berg.

GLASZE, G., 2001a. Geschlossene Wohnkomplexe (gated communities): „Enklaven des Wohl- befindens“ in der wirtschaftsliberalen Stadt. Mainzer Kontaktstudium Geographie 7, 39-55.

GLASZE, G., 2001b. Privatisierung öffentlicher Räume? Einkaufszentren, Business Improve- ment Districts und geschlossene Wohnkomplexe. Berichte. Geographie und Landeskunde 75 (2-3), 160-177.

GLASZE, G., WEBSTER, C., FRANTZ, K., 2006. Introduction: global and local perspectives on the rise of private neighbourhoods. In: Frantz, K., Glaszze, G., Webster, C. (Eds), Routledge

Studies in Human Geography 13, Private Cities - Global and local perspectives, Routledge,

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SCHÖPS, A., 2011. Inseln der Gleichheit und Glückseligkeit? Die strukturelle, institutionelle und soziale Integration der Gated Communities im Lower Rio Grande Valley, Texas (USA) in ihr Umland - ein sozialgeographischer Beitrag. Passauer Schriften zur Geographie 27, Passau.

SIEBEL, W., WEHRHEIM, J., 2003. Öffentlichkeit und Privaabgrtheit in der Überwachten Stadt. DISP 153, 4-12.

SPIELGEL ONLINE, 2009. Gated Communities: Todsicher in der Isolation. http://www.spiegel.- de/panorama/gated-communities-todsicher-in-der-isolation-a-656192.html, 22.11.2014.

WEHRHEIM, J., 2002. Die Überwachte Stadt - Sicherheit, Segeregation und Ausgrenzung. Stadt, Raum und Gesellschaft 17, Leske + Budrich, Opladen.

WESTDEUTSCHE ZEITUNG NEWSLINE, 2012. Gated Communities: Luxusheim hinter Gittern. http://www.wz-newsline.de/home/panorama/gated-communitys-luxusheim-hinter-gittern-1.908912, 22.11.2014.

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