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Gedichtanalyse zu "Das Karussell" (1906) von Rainer Maria Rilke

Referat / Aufsatz (Schule) 2012 6 Seiten

Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke

Leseprobe

Gedichtanalyse des Gedichts „Das Karussell“ von Rainer Maria Rilke (1906)

Mit einem Dach und seinem Schatten dreht sich eine kleine Weile der Bestand von bunten Pferden, alle aus dem Land, das lange zögert, eh es untergeht Zwar manche sind an Wagen angespannt, doch alle haben Mut in ihren Mienen; ein böser roter Löwe geht mit ihnen und dann und wann ein weißer Elefant.

Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald, nur dass er einen Sattel trägt und drüber ein kleines blaues Mädchen aufgeschnallt.

Und auf dem Löwen reitet weiß ein Junge und hält sich mit der kleinen heißen Hand dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge.

Und dann und wann ein weißer Elefant.

Und auf den Pferden kommen sie vorüber, auch Mädchen, helle, diesem Pferdesprunge fast schon entwachsen; mitten in dem Schwunge schauen sie auf, irgendwohin, herüber -

Und dann und wann ein weißer Elefant.

Und das geht hin und eilt sich, dass es endet, und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel. Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet, ein kleines kaum begonnenes Profil -.

Und manchesmal ein Lächeln, hergewendet, ein seliges, das blendet und verschwendet an dieses atemlose blinde Spiel...

[...]

Details

Seiten
6
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656917458
ISBN (Buch)
9783656917465
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v294059
Note
Nicht benotet
Schlagworte
gedichtanalyse karussell rainer maria rilke

Autor

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Titel: Gedichtanalyse zu "Das Karussell" (1906) von Rainer Maria Rilke