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Ursachen und Auswirkungen des Brain-Drain am Beispiel Deutschland und Türkei

Bachelorarbeit 2013 48 Seiten

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorien zur Mobilität Hochqualifizierter und die Entwicklung der Wanderungsbewegungen Hochqualifizierter in Deutschland
2.1 Theorien zur Migration Hochqualifizierter
2.2 Die Entwicklung der Wanderungsbewegungen Hochqualifizierter in Deutschland

3. Motive für die Wanderungsentscheidung türkeistämmiger Hochqualifizierter – ein Blick in die quantitative und qualitative empirische Migrationsforschung
3.1 Wirtschaftliche und berufliche Gründe als Abwanderungsursache
3.2 Abwanderung aufgrund von Benachteiligung und Diskriminierung
3.3 Abwanderung aus Gründen der Identitätsfindung
3.4 Abwanderung aus familiären Gründen
3.5 Die Bedeutung von sozialen Netzwerken bei der Abwanderungsentscheidung
3.6 Die Anziehungskraft der Türkei
3.7 Zwischenergebnis

4. Integration türkeistämmiger Hochqualifizierter in Deutschland
4.1 Integrationstheoretische Ansätze
4.2 Überblick über die Entwicklung der Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland
4.3 Der Integrationsgrad türkeistämmiger Hochqualifizierter in Deutschland

5. Ausblick: Auswirkungen der Migration Hochqualifizierter auf die Herkunfts- und Ankunftsregion
5.1 Auswirkungen auf die Ankunftsregion
5.2 Auswirkungen auf die Herkunftsregion
5.3 Auswirkungen der Abwanderung Hochqualifizierter auf Deutschland und die Türkei

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Ob in der sozialwissenschaftlichen Literatur oder in der Tagespresse: Mangelhafte Integrationsmaßnahmen und deren Folgen sind allgegenwärtige Themen, die in den letzten Jahrzehnten die Bundesrepublik Deutschland vielschichtig beanspruchen. Eine dieser Folgen ist der sich seit 2005 abzeichnende Trend einer abwandernden Menschenbewegung, die Deutschland den Rücken kehrt. Vor allem Hochqualifizierte gehören zu den Auswanderern. Diese Entwicklung kann zu problematischen Auswirkungen für die Abwanderungsregion führen, wie der Artikel: „Neue Strategien gegen Fachkräftemangel - Zuwanderer dringend gesucht“ von Judith Pape zeigt. Die darauf hinweist, dass voraussichtlich bis zum Jahr 2030 circa 5,2 Millionen Fachkräfte in Deutschland fehlen werden.1 Ein ähnliches Bild zeigt auch der Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge von 2011 am Beispiel der Berufsgruppe der Ärzte. Während im Jahr 2001 noch 1437 Ärzte aus Deutschland auswanderten ist die Anzahl im Jahr 2011 auf 3410 angestiegen.2 Im Gegensatz dazu zeigt sich in einem Interview mit einem deutschen Marketingmanager mit türkischen Wurzeln, dass seine beruflichen Aussichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt für ihn ein Grund waren, Deutschland zu verlassen und in die Türkei zu migrieren. Dies begründet er in einem Interview wie folgt: „Am Anfang habe ich mir gedacht, wenn jemand gut ist indem was er tut wird er auch irgendwann dafür belohnt. Aber im Laufe der Zeit, im Laufe meiner Bewerbungsphase hab ich gespürt, dass meine Herkunft schon eine Rolle spielt, weil meine Bewerbungen sehr erfolglos verlaufen sind und ich weiß bis heute nicht richtig warum eigentlich.“3

Seit den 1960er Jahren stellen die MigrantInnen mit türkischer Herkunft einen Großteil der MigrantInnen in Deutschland dar. Durch das erhöhte Bildungsniveau der Folgegeneration sind die türkeistämmigen Hochqualifizierten ein wichtiger Angelpunkt für die deutsche Wirtschaft. Jedoch wird das nicht ersichtlich. Einige türkeistämmige Hochqualifizierte wandern aus Deutschland aus, da sie sich dort benachteiligt und nicht akzeptiert fühlen, obwohl sie bereits seit mehreren Generationen in Deutschland leben. Daher kommt es zu einer steigenden Abwanderung von türkeistämmigen Hochqualifizierten. Die zentralen Fragen, die sich bei dieser Entwicklung stellen sind zum einen, ob die Arbeitsmarktsituation in Deutschland und die damit verbundenen Zukunftsaussichten zu den primären Entscheidungsfaktoren deutscher Hochqualifizierter mit türkischen Wurzeln gehören, Deutschland zu verlassen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, inwiefern die deutsche Integrationspolitik zu der Wanderungsentscheidung beiträgt. Deutlicher ausgedrückt, soll sich in dieser Arbeit damit auseinandergesetzt werden, welche Faktoren bei der Untersuchungsgruppe zu der Entscheidung beitragen Deutschland zu verlassen und in die Türkei zu ziehen. Es soll dargestellt werden, ob die Rahmenbedingungen für Hochqualifizierte in Deutschland nicht attraktiv genug sind, und ob die Integrationspolitik einen zentralen Aspekt bei der Abwanderungsentscheidung der türkeistämmigen Hochqualifizierten ist. Eine weitere Frage, die Inhalt dieser Abhandlung sein soll, ist welche Folgen mit der Migration deutscher Hochqualifizierter mit türkischen Wurzeln in die Türkei für das Zu- und Abwanderungsland einhergehen können. Das heißt, in einem zweiten Schritt werden anschließend die möglichen positiven als auch negativen Auswirkungen des Migrationsprozesses für Deutschland und die Türkei festgestellt. Dabei soll untersucht werden, ob die Integrationspolitik und die derzeitige Arbeitsmarktsituation in Deutschland maßgeblich für die Zunahme der Abwanderungen türkeistämmiger Hochqualifizierter verantwortlich sind, oder ob eher persönliche Faktoren eine Rolle spielen. Diese Arbeit soll zum einen dazu beitragen, die Komplexität des Migrationsprozesses am Beispiel türkeistämmiger Hochqualifizierter aufzuzeigen und darzulegen, welche wesentlichen Faktoren dazu beitragen, die Entscheidung zu treffen für bestimmte oder auch unbestimmte Zeit in ein anderes Land zu wandern. Vor allem bei speziell dieser Untersuchungsgruppe türkeistämmiger Hochqualifizierter, die mittlerweile in zweiter oder dritter Generation in Deutschland leben, könnte es einerseits das Gefühl der „zweiten Heimat“ sein, das dazu beiträgt, den Lebensmittelpunkt in die Türkei zu verlagern, aus dem Eltern und Großeltern stammen. Des Weiteren soll nicht nur gezeigt werden, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Herkunfts- und Ankunftsregion hat, sondern auch wie die Regierung mit negativen Folgen, wie beispielsweise dem Fachkräftemangel, umgehen kann. Hierbei werden subjektive Perspektiven mit staatlichen verknüpft, um zu zeigen wie sich die Wahrnehmung von Individuen auf den Handlungsbedarf des Staates auswirken kann.

Aus den oben genannten Faktoren resultiert folgende Ausgangsthese: Türkeistämmige Hochqualifizierte wandern nicht nur aus beruflichen Gründen aus Deutschland aus. Persönliche Faktoren sowie die Integrationspolitik Deutschlands tragen maßgeblich zur Wanderungsentscheidung türkeistämmiger Hochqualifizierter bei. Diese Wanderungsentwicklung hat für Deutschland negative Folgen, da mehr Fachkräfte auswandern als einwandern. Für die Türkei hat dies hingegen eher positive Effekte, da ihr Anteil an gut ausgebildetem Humankapital steigt und diese Arbeitskräfte als Bindeglied zwischen türkischen und deutschen Unternehmen fungieren können.

Um dies zu überprüfen, ist diese Arbeit in insgesamt vier Teile gegliedert: Im ersten Kapitel wird die Untersuchungsgruppe der türkeistämmigen Hochqualifizierten näher definiert. Anschließend folgt der theoretische Teil der Arbeit, indem die Termini Transnationale Migration, Brain Drain, Brain Gain und Brain Circulation differenziert werden, um nach dem empirischen Teil aufzuzeigen, welcher Terminus die Untersuchungsgruppe charakterisiert. Anschließend wird auf die derzeitige Migrationsbewegung in Deutschland eingegangen. Da über die genaue Anzahl der Hochqualifizierten, die aus Deutschland in die Türkei wandern, keine genauen Daten vorhanden sind, wird anhand der Wanderungsbewegungen am Beispiel von Ärzten und Wissenschaftlern aufgezeigt, dass die Anzahl der Fachkräfte, die ins Ausland emigrieren, zugenommen hat.

Daran anknüpfend wird im zweiten Kapitel mithilfe der TASD-Studie (Türkische Akademiker und Studenten in Deutschland) von Kamuran Sezer und Nilgün Dağlar und ausgewählten Artikeln aus dem Sammelband: „Transnationale Migration am Beispiel Deutschland und Türkei“ von Barbara Pusch die Frage erörtert, welche Faktoren zu der Entscheidung türkeistämmiger Hochqualifizierter beitragen, in die Türkei auszuwandern und Deutschland zu verlassen. Da bisher keine genaue Studie vorliegt, die Ergebnisse über die Migrationsentscheidung türkeistämmiger Hochqualifizierter beinhaltet, stützt sich die Arbeit auf die Ausführungen der TASD-Studie, die sich mit der Auswanderungsabsicht türkeistämmiger Hochqualifizierter befassen. Eine weitere empirische Untersuchung von Yasar Aydin ist in diesem Abschnitt relevant, um aufzuzeigen, ob lediglich die berufliche Perspektive und finanzielle Gründe bei der Entscheidung überwiegen, oder ob auch persönliche Faktoren oder die beruflichen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern ausschlaggebend sind.

Im dritten Kapitel wird unter Einbezug des theoretischen Ansatzes von Hartmut Esser der Integrationsprozess verdeutlicht. Er geht davon aus, dass Integration hauptsächlich von den MigrantInnen ausgehe und diese dazu verpflichtet sind sich an die Gegebenheiten der Aufnahmegesellschaft anzupassen. Durch die kritische Auseinandersetzung mit Essers Ansatz ergibt sich ein Gesamtbild des Integrationsprozesses eines Individuums in die Gesellschaft. Nachfolgend wird die deutsche Integrationspolitik seit Beginn des Anwerbeabkommens im Jahr 1950 dargestellt. Mit Hilfe des SVR-Jahresgutachtens 2012 zur: „Integration im föderalen System: Bund, Länder und die Rolle der Kommunen“ und der Ergebnisse aus dem zweiten Kapitel, wird der Einfluss auf die Abwanderungsentscheidung türkeistämmiger Hochqualifizierter ausfindig gemacht.

Abschließend wird mithilfe der Auflistung über mögliche Auswirkungen der Migration Hochqualifizierter auf das Herkunfts- und Abgabeland sowie des Aufsatzes von Menno Preuschaft: „Die Diaspora als Ressource: Zur Bedeutung der Auslandstürken für die türkische Wirtschaft“ die Auswirkungen der Migration Hochqualifizierter zwischen Deutschland und der Türkei näher betrachtet, um zu zeigen, dass die Türkei für türkeistämmige Hochqualifizierte in den letzten Jahren immer attraktiver geworden ist und warum im Gegenzug, die Bereitschaft in Deutschland zu bleiben abgenommen hat. Diese Einordnung dient dazu, die Rahmenbedingungen und damit auch Wanderungsentwicklung zwischen Deutschland und der Türkei zu analysieren und zu bewerten.

2. Theorien zur Mobilität Hochqualifizierter und die Entwicklung der Wanderungsbewegungen Hochqualifizierter in Deutschland

Um in den nachfolgenden Kapiteln das Beispiel der Abwanderung von türkeistämmigen Hochqualifizierten in Deutschland einzuordnen, muss zunächst ein Überblick über die Migrationstheorien gegeben werden. Wie in der Einleitung bereits erwähnt, sind vor allem die Brain-Drain Theorie wichtig, um das Ausmaß und die wirtschaftlichen Folgen für die Abwanderungsentwicklung zu betrachten. Zudem ist die Theorie der Transnationalen Migration für die Untersuchungsgruppe der türkeistämmigen Hochqualifizierten, wie später erläutert wird ein wichtiger Ansatzpunkt, um zu analysieren welche Aspekte zu der Abwanderungsentscheidung beitragen.

2.1 Theorien zur Migration Hochqualifizierter

Lange Zeit wurden in der Migrationsforschung hauptsächlich Wanderungsbewegungen von ArbeitsmigrantInnen untersucht, die dauerhaft von einem Entwicklungsland in ein Industrieland migrierten, um vor allem ihre Lebenssituation zu verbessern. Erst durch die Debatte, um einen möglichen „Brain Drain“ in Großbritannien, hat sich das Interesse der Migrationsforscher Ende der 1980er Jahre zu den Wanderungsbewegungen von Hochqualifizierten verlagert.4 Die Gründe für die späte Betrachtung der Untersuchungsgruppe waren zum einen, dass die Wanderungen der Hochqualifizierten meist von kurzer Dauer waren und somit nicht als Migration anerkannt wurden. Zum anderen lag das Augenmerk der Migrationsforschung lange Zeit auf der Frage, wie sich Migranten im Aufnahmeland integrieren. Ein weiterer Aspekt dafür, dass die Migration Hochqualifizierter von der Migrationsforschung zunächst unberücksichtigt blieb, war, dass der damit einhergehende potenzielle Verlust des Humankapitals für die Wirtschaft als unproblematisch angesehen wurde.5 Die Debatte um die Abwanderung von Hochqualifizierten wurde erstmals durch die Studie: „Emigration of Scientists from the United Kingdom“ der Royal Society Anfang der 1960er Jahre ausgelöst.6 Ziel der Studie war es, die Schwächen des britischen Wissenschaftssystems ausfindig zu machen und zu verbessern.7 Hier tauchte zum ersten Mal der Terminus des „Brain Drain“ auf, mit dem die Auswanderung britischer Wissenschaftler beschrieben wurde, die von Großbritannien in die USA auswanderten. Somit entwickelte sich der Ausdruck im Kontext der internationalen Migration zwischen zwei Industriestaaten zu einer feststehenden Vokabel.8

„Brain Drain“ bedeutet wortwörtlich übersetzt „Gehirnabfluss“. Im migrationstheoretischen Zusammenhang ist damit sowohl die Abwanderung von Hochqualifizierten gemeint, als auch der „[…] international transfer of human ressources and mainly applies to the migration of relatively highly educated individuals from developing to developed countries […]“.9 Bei dieser Definition von Frédéric Docqir und Hillel Rapoprt wird auf den ökonomischen Wert der Hochqualifizierten für die Aufnahmeländer hingewiesen. Aus den Untersuchungen zum Brain Drain entwickelten sich insgesamt vier Forschungszweige heraus. Der erste Forschungszweig beinhaltete lediglich die Bezeichnung der Migrationsbewegung von Hochqualifizierten als „Brain Drain“. In den 1970er Jahren bildete sich ein zweiter Forschungsstrang heraus, der maßgeblich von dem aus Indien stammenden Ökonom Jagdish Bhagwati geprägt war. Er untersuchte die mit dem Brain Drain einhergehenden negativen Auswirkungen für die Industrieländer und die damit einhergehenden Entwicklungsungleichheiten zwischen Entwicklungs- und Industrieländern.10 Zeitgleich entwickelte sich ein weiterer Forschungsbereich heraus. Dieser wurde 1970 von dem französischen Migrationsforscher Paul Ladame hervorgebracht. Er war der Ansicht, dass die Elitenmigration nach den damaligen Erkenntnissen noch nicht abgeschlossen und daher eine Rückwanderung in die Herkunftsländer nicht auszuschließen sei. Des Weiteren verfolgte er die These, dass sich die Eliten in einem Zirkulationsprozess befänden. Das heißt, der Migrationsprozess sei mit einer oder zwei Wanderungen nicht abgeschlossen sondern verlaufe immer weiter. Diesen Prozess bezeichnete Ladame als „circulation des élites“, der sich in der heutigen Migrationsforschung als Brain Circulation etabliert hat. Der vierte Forschungszweig beinhaltet im Gegensatz zum Brain Drain die positiven Effekte, die aus der Wanderung der Eliten resultieren. Er wird unter dem Begriff des Brain Gain gefasst, der übersetzt „Gehirngewinn“ bedeutet. Damit ist, wie die Übersetzung bereits verrät, der Zuwachs Hochqualifizierter für die Aufnahmeregion gemeint. Der Gewinn kann aus der Rückwanderung der Eliten in ihr Heimatland resultieren. Ein weiterer Brain Gain resultiert aus einem zeitlich begrenzten Studienaufenthalt. Die Ankunftsregion profitiert so durch die erworbenen Erfahrungswerte und Qualifikationen.11

Da die Hochqualifizierten vorwiegend aus Entwicklungsländern, wie Indien, afrikanischen, asiatischen und südamerikanischen Staaten auswanderten und in Industrienationen, wie den USA, Kanada und Großbritannien einwanderten, wurden mehrere internationale Konferenzen über mögliche negative Auswirkungen der Entwicklung auf die Entwicklungsländer diskutiert. Die Entwicklungsforschung versuchte dieses Ungleichgewicht zum Nachteil der Entwicklungsländer 1970 mit Hilfe der Dependenz- und Modernisierungstheorie zu erklären. Die Dependenztheorie geht davon aus, dass sich die Industrieländer an den Entwicklungsländern bereichern, indem sie hochqualifizierte Arbeitskräfte abwerben. Zudem stehen sie in Abhängigkeit zu den Industrieländern, da diese die Weltmarktstrukturen bestimmen. Dadurch gibt es für die Entwicklungsländer keine Möglichkeit, ihr geistiges Potenzial auszuschöpfen und sich weiterzuentwickeln. Im Gegensatz dazu stellt die Modernisierungstheorie die Gesetze von Angebot und Nachfrage auf dem globalen Arbeitsmarkt in den Vordergrund. Ihr zufolge werden die Qualifikationen und Fähigkeiten der Arbeitskräfte nur dort eingesetzt, wo sie bestmöglich genutzt werden. Das heißt, die Rahmenbedingungen der Entwicklungsländer sind nicht optimal ausgebaut, sodass ihre Fähigkeiten dort nicht optimal genutzt werden können.12

Der Autor Yasar Aydin deckt bei näherer Betrachtung der Brain-Drain-Forschung mehrere Kritikpunkte auf. Sowohl die Brain-Drain Forschung als auch die Dependenz- und Modernisierungstheorie betrachten die positiven und negativen ökonomischen Effekte der Abwanderung Hochqualifizierter auf die Herkunfts- und Aufnahmeregionen. Dabei werden die Abwanderungsmotive der MigrantInnen ausgeblendet. Denn eine Abwanderung Hochqualifizierter kann einerseits unfreiwillig, durch eine ungünstige Arbeitsmarktsituation entschieden werden oder auf freiwilliger Basis erfolgen. Des Weiteren betrachtet sie Nationen als geschlossene Systeme, die vollständig voneinander abgegrenzt sind.13

Die Aspekte, die Aydin in der Brain-Drain-Forschung kritisiert hat, greift der Ansatz zur Transnationalen Migration auf. Er wird im nächsten Kapitel dazu beitragen, herauszufinden, welche Rolle transnationale Netzwerke bei der Wanderungsentscheidung Hochqualifizierter einnehmen. Der von Nina Glick Schiller, Linda Basch und Cristina Blanc-Szanton im Jahr 1992 geprägte Begriff der Transnationalen Migration bezieht sich auf die Untersuchung der Aufrechterhaltung von Beziehungen über Grenzen von Nationalstaaten hinaus.14

Der deutsche Soziologe Ludger Pries erklärt den Transmigrationsansatz folgendermaßen:

„Transmigration ist nicht mehr nur inter-nationale Migration im Sinne des einmaligen Wechsels aus einem nationalgesellschaftlichen Container in einen anderen, sondern eine moderne nomadische Lebensform, die zwar in konkreten flächenräumlichen Extensionen verankert (und insofern nicht de-lokalisiert) ist, deren soziale Praktiken, Symbole und Artefakte sich aber in pluri-lokalen Sozialräumen oberhalb und jenseits der nationalen Container-Gesellschaften aufspannen.“15

In diesem Zitat wird verdeutlicht, dass Transmigration eine von mehreren Ortswechseln geprägte Migrationsform ist, bei der der Kontakt zu den sozialen Beziehungen im Ausland aufrechterhalten und somit ein neuer sozialer Raum geschaffen wird, der mehrere Gesellschaften miteinander verbindet.

Ein Vorläufer des Transnationalismus-Konzeptes trat in den späten 1960er Jahren auf. Es ging der Fragen der Entstehung, der Rolle und des Einflusses von grenzüberschreitenden Organisationen nach. Das Interesse an dem transnationalen Ansatz verschwand jedoch in den 1970er Jahren mit Beginn der Globalisierungsdebatte wieder.16 Glick Schiller et al. verbinden in dem Ansatz der Transnationalen Migration zwei Forschungsstränge der klassischen Migrationsforschung. Zum einen die Erforschung der Migrationsursachen und zum anderen die Integrationsforschung. Dabei zeigen sie, dass Auswanderung, Einwanderung, Integration, Rückkehr und Re-Emigration in sich geschlossene Formen der Migration eines gesamten Prozesses sind, die sich gegenseitig beeinflussen.17 Migration ist daher kein abgeschlossener Prozess, sondern eine Phase des gesamten Migrationsprozesses. Glick Schiller, Basch und Blanc-Szanton behaupten, es gäbe Unterschiede zwischen den Einwanderern des späten 19. Jahrhunderts beziehungsweise des frühen 20. Jahrhunderts und den heutigen Einwanderern. Die AutorInnen sind der Ansicht, dass die damaligen Einwanderer den Kontakt zu ihren sozialen Beziehungen ihrer Herkunftsregion abgebrochen und sich ausschließlich in die Aufnahmegesellschaft eingebunden haben, während hingegen die derzeitigen Einwanderer den Kontakt zu ihren Netzwerken im Ausland aufrecht erhielten. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen beiden Gesellschaften. Das heißt, durch die Aufrechterhaltung der Beziehungen in der Herkunftsregion, zum Beispiel zu Verwandten, werden kulturelle, soziale und religiöse Denkmuster beibehalten, während in der Ankunftsregion neue kulturelle und soziale Einflüsse hinzukommen und verfestigt werden. Somit entstünden neue Handlungs- und Denkmuster beziehungsweise eine neue Lebenswelt. Die Aufrechterhaltung der Verbindung der Migranten zur Herkunftsgesellschaft oder anderen örtlich gebundenen Gesellschaften führt zu der Bildung eines transnationalen sozialen Raumes. Dieser Raum kann über zwei oder mehrere Orte gespannt sein.18

2.2 Die Entwicklung der Wanderungsbewegungen Hochqualifizierter in Deutschland

Bevor die Wanderungsbewegung Hochqualifizierter in Deutschland analysiert werden kann, muss zunächst definiert werden, was unter dem Terminus „Hochqualifizierter“ verstanden wird. Mit dem Terminus können sowohl Arbeitskräfte mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss als auch Arbeitskräfte gemeint sein können, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. 19 In dieser Arbeit werden Hochqualifizierte als Personen verstanden, die einen Hochschulabschluss erlangt haben. Somit besteht der Fokus im Besonderen die türkeistämmigen Hochqualifizierten. Damit sind diejenigen Personen gemeint, die einen türkischen Migrationshintergrund besitzen. Das heißt, ihre Eltern beziehungsweise Großeltern stammen aus der Türkei und sind entweder mit ihren Eltern im Kindsalter nach Deutschland ausgewandert oder sind in Deutschland geboren und aufgewachsen.

Die Entwicklung der Abwanderung Hochqualifizierter aus Deutschland hat in der Migrationsforschung, in den Medien und der Politik zu einer großen Debatte über den Zusammenhang mit einem fortschreitenden Fachkräftemangel geführt.20 Inwieweit sich die Wanderungsentwicklung Hochqualifizierter in Deutschland entwickelt hat, und ob in Deutschland von einem Fachkräftemangel gesprochen werden kann, wird anhand von Statistiken analysiert, die Aufschluss über einige Teile der Hochqualifizierten am Beispiel der Wanderung von Ärzten und Wissenschaftlern geben. Die Wanderungsbewegungen der Ärzte und Wissenschaftler wurden ausgewählt, um einen Eindruck zu gewinnen, in welchem Ausmaß ein geringer Anteil von Hochqualifizierten Deutschland auf bestimmte oder unbestimmte Zeit verlässt. Bei den in dieser Arbeit verwendeten Statistiken ist zu beachten, dass es sich um Ausschnitte der Wanderungsbewegung über die Grenzen Deutschlands hinaus handelt. Durch die unzureichende Datenlage kann daher kein Gesamteindruck sondern nur ein Teil der Wanderungsbewegungen Hochqualifizierter in Deutschland betrachtet werden. Des Weiteren ist dabei problematisch dabei ist, dass die Diagramme für die Untersuchung wichtige Faktoren, wie beispielsweise die Herkunft, ausblenden. Es wird also nicht deutlich, welchen ethnischen Hintergrund die dargestellten Abwanderer aus Deutschland haben. Weiterhin werden auch andere Faktoren ausgeblendet. Zum Beispiel wird in Abbildung 1 nicht ersichtlich, welchen Bildungsabschluss die Migranten haben, da dieser Faktor bei der Datenerfassung des Statistischen Bundesamtes nicht berücksichtigt wurde.

Abbildung 1 Quelle: Statistisches Bundesamt (2012), eigene Darstellung

Das Diagramm in Abbildung 1 zeigt die Zu- und Abwanderung von Menschen zwischen Deutschland und dem Ausland. Bei dem Vergleich der beiden Flächen, zeigt sich, dass die Anzahl der Menschen, die nach Deutschland migrieren, höher ist als die Anzahl der Menschen, die aus Deutschland auswandern. Im Jahr 1950 sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 96.140 Menschen nach Deutschland migriert. Diese Zahl ist bis zum Jahr 2010 auf 798.282 gestiegen und hat sich somit um das Siebenfache gesteigert. Somit zeigt sich, dass Deutschland nach wie vor ein Einwanderungsland ist. Hingegen zeigt das Diagramm, dass die Zahl der Menschen, die Deutschland verlassen, innerhalb von sechzig Jahren um das Achtfache gestiegen ist. Während im Jahr 1950 noch 78.148 Menschen aus Deutschland auswanderten, hat sich die Zahl bis zum Jahr 2010 auf 670.605 Auswanderer erhöht. Somit ist die Zahl der Abwanderung stetig angestiegen.

Abbildung 2 Quelle: Bundesärztekammer, eigene Darstellung

Da durch die mangelnde Datenlage die Entwicklung der Abwanderung türkeistämmiger Hochqualifizierter nicht dargestellt werden kann, zeigen die folgenden Säulendiagramme einen kleinen Ausschnitt der Wanderungsbewegung Hochqualifizierter in Deutschland. In Abbildung 2 werden die Abwanderungen der ÄrztInnen von 2001 bis 2012 dargestellt. Das Säulendiagramm zeigt eine Abnahme der Wanderung von Ärzten von 2011 bis 2012 um 65,71%. Dennoch lässt sich insgesamt eine Zunahme um 55,95% der aus Deutschland ausgewanderten Ärzte innerhalb der letzten zwölf Jahre feststellen.21

Abbildung 3 Quelle: Migrationsbericht 2011, eigene Darstellung

Ein ähnliches Bild zeigt die Abbildung 3 über deutsche Wissenschaftler im Ausland. Die hier aufgeführten Daten geben einen Einblick in die von Institutionen geförderten Forschungsaufenthalte deutscher Wissenschaftler.

Die genaue Anzahl ihrer Aufenthalte im Ausland ist demnach höher. Jedoch erfasst keine zentrale Institution diese Daten. Die Forschungsaufenthalte der hier erfassten Wissenschaftler erstrecken sich von einem Monat bis zu über drei Jahre. Aus der Statistik lässt sich herauslesen, dass die von Institutionen geförderten Forschungsaufenthalte von 2000 bis 2011 zugenommen haben. Zwar lässt sich im Jahr 2011 ein Verlust von 12,36% im Vergleich zum Vorjahr feststellen. Insgesamt ist jedoch die Bereitschaft deutscher Wissenschaftler auf bestimmte oder unbestimmte Zeit einen Aufenthalt zu Forschungszwecken zu machen von den Jahren 2000 bis 2011 um 46,03% gestiegen. Dies kann auch mit den Fördermitteln durch Institutionen zusammenhängen.

Diese Statistiken haben einerseits das Wanderungsgeschehen in Deutschland als auch die Abwanderungstendenz eines kleinen Anteils von Hochqualifizierten dargestellt. Dabei hat sich gezeigt, dass Deutschland zwar immer noch ein Einwanderungsland ist, die Anzahl der Abwanderungen als auch der Abwanderungen von Hochqualifizierten zugenommen hat. Da bei den meisten Datensätzen der ethnische Hintergrund als auch das Bildungsniveau ausgeblendet wird, der für diese Arbeit jedoch von großer Relevanz ist, ist es notwendig, sich die Daten der Expatriate-Datenbank anzusehen. Denn bei dieser Studie der OECD werden genau auf diese beiden Aspekte, der ethnische Hintergrund und das Bildungsniveau der Abwanderer, beleuchtet. Die Expatriate-Datenbank dient dazu, durch Volkszählungen und anhand von Fragen zum Bildungsniveau die Anzahl der Personen zu ermitteln, die über 15 Jahre alt sind und im Ausland geboren sind und einen tertiären Bildungsabschluss besitzen. Die Grundgesamtheit wurde über die OECD-Staaten zusammengefasst, um so die Anzahl der Auswanderer eines Landes zu bestimmen. Hierbei gelten alle Personen mit einem tertiären Abschluss als Hochqualifizierte. Im Jahr 2000 lebten nach Angaben des OECD‘s circa 3,11 Millionen der in Deutschland geborenen Menschen im Ausland. Davon besitzen 883.624, also 28%, einen tertiären Abschluss. Im Hinblick auf die Türkei besitzen 22% der 228.768 der in Deutschland geborenen Personen, die in die Türkei ausgewanderten sind, einen tertiären Bildungsabschluss.22 Die Daten des OECD‘s zeigen also, das 22% der Personen, die im Jahr 2000 aus Deutschland in die Türkei ausgewandert sind, zu der Untersuchungsgruppe der Hochqualifizierten gehören. Weiterhin kommen Andreas Ette und Leonore Sauer bei einem Vergleich der Jahre 1990 und 2000 zu dem Ergebnis, dass die Anzahl der Hochqualifizierten, die aus Deutschland auswandern leicht gestiegen ist.23

3. Motive für die Wanderungsentscheidung türkeistämmiger Hochqualifizierter – ein Blick in die quantitative und qualitative empirische Migrationsforschung

Menschen wandern aus unterschiedlichen Gründen in ein anderes Land aus. Ursächlich für diese Entscheidung sind ökonomische, politische, ökologische oder religiöse Ursachen, wie beispielsweise Lohndisparitäten, drohende Armut, Unzufriedenheit, Kriege, Hungersnöte, Klimakatastrophen und religiöse oder politische Verfolgungen. Einmal abgesehen von der unfreiwilligen Abwanderung durch Hungersnöte oder Kriege, erfolgt die freiwillige Abwanderung am häufigsten aufgrund ökonomischer Ursachen. Die AuswanderInnen erhoffen sich von dieser Entscheidung ein besseres Einkommen und höhere Beschäftigungschancen, die zu einer Steigerung des eigenen Lebensstandards führen sollen.

Bei der Betrachtung der Wanderungsabsichten von Hochqualifizierten und Nicht-Hochqualifizierten MigrantInnen lassen sich unterschiedliche Motivationsgründe herausfiltern. Hochqualifizierte MigrantInnen wandern nicht, wie die meisten MigrantInnen ausschließlich in ein anderes Land aus, um ihre ökonomische Situation zu verbessern. Laut der OECD-Studie „The Global Competition for Talent - Mobility of highly skilled“ würden Hochqualifizierte in ein anderes Land auswandern, um sich vor allem beruflich weiterzubilden und aufzusteigen. Ein weiterer Grund für die Auswanderung ist der Zugang zu Forschungsförderung im Ausland.24 Hochqualifizierte erhoffen sich dort bessere Rahmenbedingungen, um die Qualität ihrer Arbeit zu verbessern, indem sie mit führenden WissenschaftlerInnen auf ihrem Gebiet zusammenarbeiten.

Die Frage, die sich nun in Zusammenhang mit dem Beispiel der türkeistämmigen Hochqualifizierten stellt, die aus Deutschland auswandern, lautet: Welche Ursachen tragen dazu bei, dass türkeistämmige Hochqualifizierte aus Deutschland abwandern? Um diese Frage zu beantworten und herauszufinden, ob sich die Abwanderungsgründe vorwiegend auf berufliche und wirtschaftliche Gründe beschränken oder ob es noch weitere gibt, folgt nun ein Einblick in die empirischen Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Migrationsforschung.

Hauptsächlich werden hierbei die quantitativ ausgerichtete „Sozialstudie über die türkischen Akademiker und Studierenden in Deutschland“, kurz TASD-Studie, von der Soziologin Nilgün Dağlar und dem Sozialwissenschaftler Kamuran Sezer als auch die qualitative Forschung von Yasar Aydin zur Abwanderung türkeistämmiger Hochqualifizierter in Augenschein genommen. Die Ergebnisse der Studien stützen sich auf online durchgeführte sowie persönliche Befragungen von türkeistämmigen Hochqualifizierten. Das Alter der Befragten, die die Absicht haben aus Deutschland auszuwandern oder bereits ausgewandert sind, liegt zwischen neunzehn und fünfundvierzig Jahren.

Einen Überblick über die Abwanderungsursachen bieten die Ergebnisse der Eingangsfrage der „Sozialstudie über die türkischen Akademiker und Studierenden in Deutschland“, kurz TASD-Studie, von Nilgün Dağlar und Kamuran Sezer. Die beiden Autoren haben sich mit der Frage beschäftigt, inwieweit sich türkeistämmige AkademikerInnen und Studierende mit Deutschland verbunden fühlen und welche Faktoren dazu beitragen, dass insbesondere türkeistämmige Hochqualifizierte Deutschland verlassen und in die Türkei auswandern. Die Eingangsfrage lautete daher: „Aus welchen Gründen beabsichtigen Sie in die Türkei zu ziehen?“ Bei den Antwortmöglichkeiten ließ der Online-Fragebogen lediglich eine Antwortmöglichkeit zu, um die Präferenz der Abwanderungsgründe Hochqualifizierter zu bestimmen. Bei der Gewichtung lässt sich erkennen, dass die Mehrheit von 41,30% das fehlende Heimatgefühl als Hauptgrund für die Abwanderung in die Türkei angaben. Fünfundzwanzig Prozent der Befragten gaben an, aus beruflichen Gründen auszuwandern. Dass wirtschaftliche Gründe der Antrieb für die Auswanderung sind, gaben 8,7% an, während 4,35% familiäre und 20,65% sonstigen Gründen den Vorzug gaben. Demnach sind das fehlende Heimatgefühl in Deutschland und berufliche Gründe, laut der TASD-Studie, die wesentlichen Gründe für eine Abwanderung türkeistämmiger Hochqualifizierter in die Türkei.

[...]


1 Vgl. PAPE, Judith (2013)

2 Vgl.Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (2011), S. 124

3 Vgl. DAIBER, Nathalie (2010), 00:00-00:42 min

4 Vgl. SAUER, Leonore / ETTE, Andreas (2007), S. 18

5 Vgl. SAUER, Leonore / ETTE, Andreas (2007), S. 22

6 Vgl. GIANNOCCOLO, Pierpaolo (2009), S. 13

7 Vgl. HUNGER, Uwe (2003), S. 10

8 Vgl. SAUER, Leonore / ETTE, Andreas (2007), S. 25

9 SAUER, Leonore / ETTE, Andreas (2007), S. 25

10 Vgl. SAUER, Leonore / ETTE, Andreas (2007), S. 25

11 Vgl. HUNGER, UWE (2003), S. 14-15

12 Vgl. HUNGER, Uwe (2003), S. 10-11

13 Vgl. AYDIN, Yasar (2010), S. 5

14 Vgl. FAIST, Thomas (2011), S. 25-26

15 PRIES, Ludger (2013), S. 60

16 Vgl. FAIST, Thomas (2011), S. 25-26

17 Vgl. DAHINDEN, Janine (2013), S. 85

18 Vgl. FAIST, Thomas (2011), S. 27

19 Vgl. AYDIN, Yaşar (2010), S. 7

20 Vgl. PAPE, Judith (2013)

21 Die Bundesärztekammer bestätigte das endgültige Ergebnis von 2241 ausgewanderten Ärzten im Jahr 2012

22 Vgl. SAUER, Leonore / ETTE, Andreas (2007), S. 52-53

23 Vgl. SAUER, Leonore / ETTE, Andreas (2007), S. 71-72

24 Vgl. OECD (2008), S. 24

Details

Seiten
48
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668203891
ISBN (Buch)
9783668203907
Dateigröße
907 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v293598
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
2,0
Schlagworte
ursachen auswirkungen brain-drain beispiel deutschland türkei

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Titel: Ursachen und Auswirkungen des Brain-Drain am Beispiel Deutschland und Türkei