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Angst als existentielle Grenzsituation

Hausarbeit 2014 20 Seiten

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Kapitel: Eine kurze Einleitung

II. Kapitel: Eine kurze Phänomenologie der Angst
2.1 Beziehung zum Nichtsein
2.2 Psychophysik der Angst

III. Kapitel: Angst als existentielle Grenzsituation
3.1 Die Grenzsituationen nach Jaspers
3.2 Angst als prophezeite Freiheit

IV. Kapitel: Misslingen der Angst
4.1 Die Masse als identitätsstiftendes Organ
4.2 Das Misslingen im Allgemeinen

V. Kapitel: Ein erweckendes Resümee

Quellenangabe

I. Kapitel: Eine kurze Einleitung

In meinem ersten Semester als Philosophiestudent an der Universität Tübingen durfte ich ein Seminar mit dem Thema „Existenzphilosophie im 20. Jahrhundert“ besuchen. Durfte, weil mich von Anfang an die Authentizität der Themen überzeugte, ja, sie schienen mich alle persönlich zu betreffen und beschäftigten sich nicht, wie es der Philosophie doch recht häufig vorgeworfen wird, mit Scheinproblemen. Dies liegt zum einen daran, wie das Seminar geführt wurde, aber vielleicht auch zu einem kleinen Teil daran, wie ich mit den Themen umgehen konnte. Schon bald beschäftigte man sich mit den existentiellen Grenzsituationen, wie sie von Karl Jaspers als Bewusstwerdung des Seins und in Erscheinung treten der Transzendenz beschrieben werden. Die Art und Weise, so klar und doch fundamental, wie Jaspers diesen Vorgang beschreibt, weckte in mir die Neugier auf dieses Thema. Sodass für mich schon bald feststand, dass ich über dieses Thema eine Hausarbeit verfassen wollte.

Eine der wohl eklatantesten Erfahrungen überhaupt, die einem jungen Menschen widerfahren können, sind Situationen der Angst, Situationen, in denen man sich unfähig sieht zu handeln oder überhaupt noch wahrzunehmen. Aus diesen Gründen versuchte ich diese beiden Ideen zu verbinden, um existentielle Aussagen über den Menschen zu treffen. Aufgrund der Komplexität des Themas mussten einige Gedanken gezügelt und sich oft selbst ermahnt werden, da sie sonst die Geduld der Lesenden überstrapazieren würden. Und häufig steckt in einem kurzen Satz schon genug Offenkundiges, was für die Selbstreflexion auszureichen vermag.

Mit dieser Einleitung soll keine Rechtfertigung erfolgen, denn, wenn es einer Rechtfertigung bedurfte, dann der, die durch die Schrift selbst entsteht. Es soll aber ein Stück weit Interesse an dieser Thematik geweckt werden, und zudem scheint sich eine persönliche Würze doch immer schmackhaft auf eine theoretische Arbeit auszuwirken. Natürlich ist diese Vorrede, wenn sie auch noch so pathetisch daherkommt, mit einem leichten Augenzwinkern zu genießen. Aber genug gewechselt sind der Worte, lasst uns endlich Taten sehen.

II. Kapitel: Eine kurze Phänomenologie der Angst

Mit dieser Arbeit soll der ominöse Begriff der Angst aus der Unklarheit in die ἀλήθεια[1] überführt werden. Wobei es hierfür unabdingbar ist, um sich der Evidenz, mit dem sich der Begriff der Angst konjungiert sieht, auszusetzen, eben diesen nach phänomenologischen Kriterien zu untersuchen, denn: „Ganz allgemein lässt sich die Phänomenologie (…) als eine philosophische Analyse der verschiedenen Erscheinungsformen der Gegenstände begreifen, und im Anschluss daran als eine reflexive Untersuchung der Verstehensstrukturen, die es den Gegenständen ermöglichen, sich als das zu zeigen, was sie sind.“[2]

Bei erster Betrachtung wird jedoch deutlich, dass es sich mit dem Begriff der Angst ähnlich verhält, wie beispielsweise den Traumfantasien eines Fridolins aus Schnitzlers „Traumnovelle“, der dazu bemerkt: „Und kein Traum (…) ist völlig Traum.“[3] Umso mehr man versucht, sie zu greifen, sie sich zu eigen zu machen, umso wahrscheinlicher scheint es, dass sie einem entwischt. Deshalb ist es wichtig, sich dem Fundamentalsten zu widmen, um dem Begriff der Angst näher zu kommen, wie sich die Angst zeigt. In weiteren Schritten werden die Standpunkte verschiedener Philosophen hinzugezogen, um ein abschließendes Urteil zu erlangen und zu zeigen, in wie weit die Angst tatsächlich als existentielle Grenzsituation angesehen werden kann, ja vielleicht als vortrefflichste und prothetischste überhaupt.

Der Begriff der Angst scheint für die menschliche Existenz unabdingbar zu sein, da er, in einem Maße, das durch diese Arbeit gezeigt werden wird, das Menschsein überhaupt erst konstituiert und ihm ein Stück weit die Rolle in der Gesellschaft gibt, die er heute einzunehmen vermag. Um ihn, den Begriff, näher zu beleuchten, muss zudem auf die Sichtweise der Psychologie zurückgegriffen werden, was für das Verstehen des Phänomens „Angst“ notwendig war. Es scheint mit der Philosophie und der Psychologie so zu sein, wie es Friedrich Nietzsche so treffend formulierte: „Der klassische Geschmack: das ist der Wille zur Vereinfachung, Verstärkung, zur Sichtbarkeit des Glücks, zur Fruchtbarkeit, der Mut zur psychologischen Nacktheit.“[4] In dieser Nacktheit setzt die erste Form der Überlegung ein.

2.1 Beziehung zum Nichtsein

Die erste Form, in der Angst aufzutreten vermag, ist zugleich diejenige, die mich als Individuum in der Welt am stärksten anzugehen scheint. Denn das Widerfahren der Angst bringt die Erkenntnis zum Nichtsein mit sich. Die Existenzphilosophie ist das Denken, das den Menschen in seinem Sein erfährt, sich also nicht auf bestimmte Erscheinungsformen fokussiert. Jaspers sagt dazu: „Existenzphilosophie ist das alle Sachkunde nutzende, aber überschreitende Denken, durch das der Mensch er selbst werden möchte.“[5] In diesen Gebieten lassen sich auch Gedanken zum Nichtsein feststellen und damit verknüpft, dem Gedanken der Freiheit. In wie weit die Angst aber den Zustand des Selbstwerdens hervorrufen kann, soll zunächst noch offen bleiben. Angst soll hier lediglich als eine Einsicht in das Verbindende, nämlich der Erfahrung des Todes, angesehen werden, wobei die Existenzphilosophie als Versteher der heraklitischen Formel angesehen werden darf: „ουκ εμού αλλά του λόγου ακούσανταϛ ομολογείν σοφόν έστιν έν πάντα είναι“[6] Und eben diese Einsicht in den λόγος (Logos) erfolgt mitunter durch die Bewusstwerdung des eigenen Todes, da sie eine Verbindung vom Sein mit dem Sein anderer offenbart, aber später mehr dazu.

Die Angst als Beziehung zum Nichtsein ist also common sense der Wahrheit. Ist Nichtsein aber gleichzusetzen mit dem Tode? Ist das Gefühl des Kindes, das sich vor der Dunkelheit fürchtet, da es sich dort von der Mutter getrennt fühlt, automatisch das Gefühl für den eigenen Tod?

Für Martin Heidegger gilt: „Die Angst vor dem Tode (…) ist Angst vor dem eigensten, unbezüglichen und unüberholbaren Seinkönnen.“[7] Wobei die Angst hier nicht als spontan auftretendes Gefühl zu verstehen ist, sondern als Zustand des Seins zum Sein des Todes, denn im Tode entfaltet sich das Sein in die ihm eigene Form, da es sich vom Dasein loslöst, und eben diesen Bezug stellt die Angst her. Nichtsein, um im Vokabular Heideggers zu bleiben, nichtmehr Dasein sein können meint also keine Form des Nichtexistierens, sondern eine Form des nichtmehr Handelns in der Welt, da der Tod ja auch eine Form des Seins beschreibt, so Heidegger.

Doch um der Frage der Angst als Beziehung zum Nichtsein weiter nachgehen zu können, soll zunächst noch die im alltäglichen Sprachgebrauch selten beachtete Unterscheidung von Furcht und Angst festgehalten werden: Im Gegensatz zur Furcht, die sich immer an etwas Bestimmtem festmacht, verhält es sich mit der Angst, wie Angelika Erbrecht-Laermann schlussfolgert, wie folgt: „Obwohl sie jeder kennt, lässt sich feststellen, dass Angst als Reinform kaum je erkennbar und noch weniger beschreibbar ist. Oft empfinden wir Angst nicht als solche, sondern sie versteckt sich in unterschiedlichen Nuancen des Erlebens und der Gefühlsnormen.“[8]

Es zeigt sich also, dass Angst nicht von den Dingen in der Welt an uns heran tritt, die in einem vielleicht das Gefühl von Angst hervorrufen können, oder das, was wir als Angst bezeichnen, in einem weiteren Schritt nämlich, dem der Artikulation, wenn sie den Weg durch die Nerven bis zum Sprachzentrum gemeistert hat, sondern dass sich Angst im Verborgenen aufzuhalten scheint, eben bei Erlebnissen mitwirkt. Dazu passend stellt Freud in seiner späteren Angsttheorie fest, dass Angst nicht die Folge, sondern Ursache von Verdrängung ist.[9]

Umso mehr entsteht nun also der Eindruck, dass die Angst, wenn sie auch noch so diffus ist, und folgender Satz gilt: „In dem Moment aber, in dem wir über die Angst nachdenken können, verliert sie meist schon ihre Bedrohlichkeit. In der Regel geht sie dann meist schon vorbei“[10], dass es sich dann um einen im Menschen angelegten Affekt handelt, der in seiner rudimentärsten Form an die Urangst bei Tieren erinnert, da er den Menschen in Fluchtbereitschaft versetzen mag, beziehungsweise durch Hormonausschüttung Spannung erzeugt, und wohl der am wenigsten entwickelte Affekt ist. So bleibt festzuhalten, dass er, gerade wie der am wenigsten entwickelte Affekt, der fundamentalste zugleich ist: Denn dadurch, dass Angst immer von uns her kommt, von uns an Dinge herangetragen wird, reflektieren wir das Gefühl des Daseins zum Tode auf Dinge, um sie für uns greifbar, verstehbar zu machen. Denn in ihrer ursprünglichen Form ist die Angst immer Angst zum Tode. Alles andere, was der Angst zugeschrieben werden kann, wie Phobien, Hysterie, neurotische Angst oder sexuelle Traumata, entstehen aus der Angst heraus, sind Manifestationen von Situationen, in denen sich die Angst zeigte. Angst bezieht sich auf die Immanenz der subjektiven Sterblichkeit. Beispielsweise die Versagensangst vor Prüfungen ist nichts anderes als das Nichtsein Können des Seinsollens, also das Nichterfüllen der Möglichkeiten zum Sein. Angst beinhaltet sich, wie sie sich zeigt, also immer ein transzendentes Gefühl für das Nichtsein, welches häufig mit dem Scheitern des Wollens verbunden ist.

In einem ersten Schritt konnte nun gezeigt werden, wie die Angst sich zeigt und was für Wirkungen sie haben kann. Es wurde versucht, die Angst nach phänomenologischen Kriterien zu deuten, ohne sich zu sehr auf die psychophysische Komponente der Angst zu versteifen, was nun in einem nächsten Schritt erfolgen soll, um sie greifbarer zu machen. Die Angst soll nun auf ihre konkreten Auswirkungen in der Welt hin untersucht werden. Mit den Fragen: Wie erfahre ich mich unter Angst? Was für eine Bedrohung für Beziehungen oder für mein Wirken geht von der Angst aus?

2.2 Psychophysik der Angst

Der Begriff des Psychophysischen scheint am Passendsten für die Auswirkungen der Angst auf den Menschen zu sein, da er sowohl das psychische als auch das physische Leiden zu vereinen vermag. Um den Begriff des Psychophysischen jedoch, für diese Zwecke dienlich, zu erläutern, soll zunächst auf die Konstitution des Egos verwiesen werde. Um den Rahmen jedoch nicht zu sprengen und sich möglichst kurz zu halten, in der essenziellsten Form, die sich ermöglicht:

De Beauvoir schlussfolgert bei ihren Ausführungen über den Narzissmus der Frau: „Jede Liebe setzt eine Dualität von Subjekt und Objekt voraus.“ Und weiter: „Gott werden heißt, die unmögliche Synthese des An-sich und Für-sich zu verwirklichen.“[11] Diese Dualität, die, nach De Beauvoir, das Lieben erst ermöglicht, konzipiert das Ego, das sich in der Lage sieht, psychisches Leiden als objektives Leiden in der Welt zu erfahren. Denn Lieben können heißt Mitgefühl empfinden können, sich selbst also als mitfühlendes Wesen zu erfahren. Wenn einen das Gefühl der Lähmung, das mit der Angst einher geht, und die anderen physischen Leiden, wie: Erhöhter Herzschlag, Angstschweiß, Unruhegefühl in den Beinen und ein nervöses Zittern, befallen, dann erfahre ich mich, ebenso, wie in der Liebe als Subjekt und Objekt zugleich. Da ich der Leidende bin, dem dieses Angstgefühl widerfährt und mich zugleich in ein Gefühl der Transzendenz versetzt sehe, derjenige bin, der sich von außen betrachtet in einer Situation befindet, dass ich mich durch Wirken auf andere als ein Objekt erfahre, indem ich mich als Erleidender erfahre. Ich erfahre mich als getrenntes Objekt, das in der Welt leidet. Die Synthese aus beidem würde uns, so De Beauvoir, zu Göttern machen, da sie uns zugleich Einsicht in das Sein und das Dasein erfahren ließe. Diese Dualität des Bewusstseins ist erforderlich, um das psychophysische Wirken der Angst als solches zu erkennen, oder, wie Edmund Husserl schlussfolgert: „Alles Bewußtsein ist Bewußtsein von etwas.“[12]

Man erfährt sich also in der Welt als etwas, das sich als Objekt unter Objekten erfährt. Und dieses E rfahren werden, das durch den Konjunktiv in seiner Passivität ausgedrückt wird, lässt in uns das Bewusstsein für das Psychophysische erst entstehen, da ich zugleich leide und mich erleidend wahrnehme. Wären wir getrennt von allen Dingen in der Welt, würden wir durch uns selbst an uns selbst erinnert, so würde sich jedes Leiden, jeder Affekt, der spontane Affekt, der die Angst in uns in den Vorschein treten lässt, das Erfahren nicht ermöglichen. Wie der Mensch, der noch nie Schnee gesehen hat und erkennt, als er sich zum ersten Mal in den eisigen Höhen nordischer Gebiete wiederfindet, dass er kein Wort für das hat, was sich so angenehm auf der Haut anfühlt.

Kierkegaard erkennt das Selbst, das für das Bewusstsein für das Sein zum Tode in der Angst notwendig ist, als ein Verhältnis im Verhältnis: „Das Selbst ist ein Verhältnis, das sich zu sich selbst verhält; oder es ist in diesem Verhältnis jenes, dass dieses sich zu sich selbst verhält; das Selbst ist nicht das Verhältnis, sondern dass sich das Verhältnis zu sich selbst verhält.“[13] Das Selbst, oder das Ich ist also etwas, das sich im Verhältnis zu sich selbst verhält, eine Beziehung, die sich auf sich selbst bezieht. Wenn sich das Selbst also abgrenzt oder erfährt, dann setzt es sich in ein Verhältnis im Verhältnis von Körper und Geist. Was deutlich macht, dass die psychophysische Erfahrung der Angst das ontologische Ich, wie es erfahren wird, mit konzipiert, da es sowohl psychisch als auch physisch erfahren wird. Und da es ja ein Verhältnis im Verhältnis ist und nicht das Verhältnis selbst, denn wäre es das Verhältnis selbst, dann wäre es ein drittes und nicht eine Verbindung von Körper und Geist, wird es sowohl als Subjekt als auch als Objekt erfahren.

Welche Rolle die Angst aber in dieser Konstitution insbesondere spielen soll und kann, bleibt zunächst unbeantwortet und wird im zweiten Teil dieser Arbeit weiter ausgeführt.

Sartre bringt diese Erfahrung in „Die Transzendenz des Ego“ ganz treffend auf den Punkt: „Nicht in irgendeinem Schlupfwinkel werden wir uns entdecken, sondern auf der Straße, in der Stadt, mitten in der Menge, Ding unter Dingen, Mensch unter Menschen.“[14] Dies macht deutlich, dass ich mich sowohl wahrnehmend als auch als wahrnehmendes Objekt erfahre. Wenn ich also Angst empfinde, oder passender, wenn ich durch Angst angegangen werde, so erfahre ich mich immer ambivalent, nämlich als Subjekt des Empfindens und als Objekt des Empfundenen.

Wird das Individuum aber dieser Seinerfahrung beraubt, so verkommt es, was sowohl für die physische als auch die psychische Erfahrung gilt. Passendes hierzu liefert die Institution des Panopticons.[15] Dort widerfährt sich der Eingesperrte oder Schüler als völliges Objekt der Betrachtung. Da er selbst nicht in der Lage ist, etwas anderes als den Raum wahrzunehmen, sich selbst aber der ständigen Kontrolle des Beobachtenden ausgesetzt fühlt, wird er in seiner natürlichen Erfahrungswelt gestört, wie Foucault bemerkt: „Die Sichtbarkeit ist eine Falle“[16] Neben dem physischen Effekt der Unruhe, dem sich der Gefangene ausgeliefert sieht, da er sich ständig als beobachtetes Objekt erfährt, tritt der Effekt des Unwirkens auf, der den Gefangenen daran hindert, empfänglich für Empfindungen zu sein. Dieses Beispiel veranschaulicht, welche Auswirkungen das Trennen der Transzendenz des Egos auf das Individuum hat, denn zunächst mag ihn vielleicht Angst befallen aufgrund der Situation, in der er sich wiederfindet, doch aus dem Unwirken heraus verkümmert es und empfindet nicht, als bloßes Objekt zu sein.

[...]


[1] Aletheia als Begriff, der den Prozess der Entbergung beschreibt. (Frei nach Martin Heidegger) Etwas Verborgenes, also unklares, wird in den Zustand der Unverborgenheit überführt

[2] Zahavi, Dan: Phänomenologie für Einsteiger S.13

[3] Schnitzler, Arthur: Traumnovelle S.70

[4] Nietzsche, Friedrich: Nachgelassene Fragmente S.18

[5] Jaspers, Karl: Die geistige Situation der Zeit S.149

[6] Mansfeld, Jaap & Primavesi,Oliver: Die Vorsokratiker S.263. Für das Verständnis diente die Diels-Kranz Übersetzung: „Wenn man – nicht auf mich, sondern – auf die Auslegung hört, ist es weise, beizupflichten, dass alles eins ist.“

[7] Heidegger, Martin: Sein und Zeit S.251

[8] Erbrecht-Laermann, Angelika: Angst S.9

[9] Nach: Freud, Sigmund: Hemmungen, Symptom und Angst

[10] Erbrecht-Laermann, Angelika: Angst S.10

[11] De Beauvoir, Simone: Das andere Geschlecht S. 782 & 785

[12] Husserl, Edmund: Cartesianische Meditationen, nach §14

[13] Kierkegaard, Sören: Die Krankheit zum Tode S. 13

[14] Sartre, Jean-Paul: Die Transzendenz des Ego S. 37

[15] Panopticon von Bentham: (aus Foucault, Michel: Überwachen und Strafen S. 256 - 258 Ein Panopticon ist ein ringförmiges Gebäude, das von einem Turm aus durch den Wärter komplett eingesehen werden kann (findet ebenfalls Verwendung für Gerichtsgebäude oder Schulen). „Jeder Käfig ist ein kleines Theater“ (S. 257)

[16] Foucault, Michel: Überwachen und Strafe S.256

Details

Seiten
20
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656908814
ISBN (Buch)
9783656908821
Dateigröße
644 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v293434
Institution / Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,3
Schlagworte
Jaspers Existentialismus Sartre Heidegger Angst Grenzsituation De Beauvoir

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Titel: Angst als existentielle Grenzsituation