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Wie weit berücksichtigen Lehrmaterialien die nationalen Varietäten des Deutschen?

Hausarbeit (Hauptseminar) 2004 42 Seiten

Didaktik - Deutsch - Deutsch als Fremdsprache

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung:

1. Die nationalen Varietäten des Deutschen – Das Deutsche als plurizentrische Sprache
1.1 Grundlegende Begriffe
1.2 Das Verhältnis der nationalen Varietäten des Deutschen untereinander

2. Über einen plurizentrisch-orientierten DaF-Unterricht
2.1 Problematiken in der Vermittlung von Plurizentrik im DaF-Unterricht
2.2 Die Prinzipien einer plurizentrisch-orientierten DaF-Didaktik nach Muhr (2000)

3. Berücksichtigung der nationalen Varietäten des Deutschen in Lehrwerken - Lehrwerksanalyse
3.1 Auswahlkriterien der Lehrwerke und Vorgangsweise der Lehrwerksanalyse
3.2 Durchführung der Lehrwerksanalyse Dimensionen – Themen Neu – Moment mal!
3.1.1 Begrüßung
3.1.2 Namen
3.1.3 Ortsnamen
3.1.4 Uhrzeiten
3.1.5 Lexik
3.1.6 Grammatik
3.1.6.1 Perfektbildung mit „haben“ oder „sein“
3.1.6.2 Partizip Perfekt bei Modalverben
3.1.6.3 Substantiva – Diminutivformen
3.1.7 Landeskunde
3.1.8 Redewendungen und Hörtexte
3.1.10 Gesamtkonzept
3.3 Lehrwerksuntersuchung im Plenum und Fazit der anschließenden Seminardiskussion

4. Zusammenfassung, persönliche Erfahrung und Ausblick

5. Literatur
5.1 Primärliteratur
5.2 Sekundärliteratur

6. Anhang: Lehrwerksanalyse

Einleitung:

Schauplatz: 1040 Wien, Teehaus „High Tea“, Samstagvormittag: Ein dunkelhäutiger Mann, offensichtlich Ausländer, steht einen leeren Milchkrug in seiner Hand haltend vor dem Frühstücksbuffet und spricht zur vorbeieilenden Kellnerin: „Entschuldigung… Sie bitte, aber die Milch ist alle. Würden Sie bitte….neue Milch…?“ Woraufhin die Kellnerin mit einem verständnisvollen Lächeln zu verstehen gibt, dass sie sich sofort darum kümmern werde, daraufhin der Mann entgegnend: „Prima! Vielen herzlichen Dank!“[1]

Eine Begebenheit, die sich in jedem x-beliebigen Kaffeehaus in jeder x-beliebigen Stadt im deutschsprachigen Raum hätte abspielen können. Eine Begebenheit, welche zunächst keine Besonderheiten aufweist. Doch nach kurzer Zeit wird sowohl der Kellnerin als auch dem Leser dieser Episode bewusst werden, dass irgendetwas nicht stimmig sein konnte. Der Ausländer war sehr höflich und freundlich, wusste sich zwar nicht wirklich auszudrücken, dennoch wurde er verstanden. Wo also steckt das Widersprüchliche? Die Kellnerin wird sich wahrscheinlich etwas wundern, zu keinem Ergebnis kommen und diese Begebenheit bald vergessen haben. Dem Leser als Fachmann der Germanistik hingegen werden sofort einige Dinge auffallen, und zwar die Redewendungen „die Milch ist alle“ und wahrscheinlich auch das „Prima“ des Mannes. Ein Ausländer, welcher sich in Österreich befindet, noch nicht gut Deutsch spricht, jedoch „deutsche“[2] Redewendungen benutzt? Die Ursache dieses „Widerspruchs“ ist meines Erachtens entweder damit zu erklären, dass der Mann in Deutschland einen Deutschkurs absolviert haben muss oder – und damit wäre ich beim Thema dieser Arbeit – dass dieser irgendwo auf der Welt (inklusive Österreich!) einen Deutschkurs besucht hat, jedoch ein Lehrwerk benützt haben muss, welches die sprachlichen Varietäten des Deutschen nicht bzw. zu wenig berücksichtigt.

In diesem Zusammenhang eröffnen sich nun zwei Fragenkomplexe. Ist die deutsche Sprache als homogene Sprache zu betrachten und als ebensolche zu handhaben[3] oder gibt es verschiedene Varianten? Träfe letztere These zu, wie verhielten sich diese Varianten zueinander?

Der daraus resultierende zweite Fragenkomplex lautet nun, ob und unter welchen Bedingungen diese nationalen Varianten des Deutschen im DaF-Unterricht berücksichtigt werden sollen, sodass Begebenheiten, wie z.B. die eingangs beschriebene, umgangen bzw. vermieden werden können.

Einen Fremdsprachenunterricht unter Angebot der verschiedenen Varianten des Deutschen überhaupt zu ermöglichen, basiert jedoch auf der Grundlage, Lehrwerke zur Verfügung zu haben, welche dieser Forderung gerecht werden können, sodass eine Ausgewogenheit der Varianten gewährleistet ist.

Die letzte Frage in diesem Kontext - um endlich auf das Thema meiner Arbeit hinzuführen - lautet schließlich, ob und inwieweit Lehrmaterialien bzw. Lehrwerke die nationalen Varietäten berücksichtigen.

Somit gliedert sich meine vorliegende Arbeit in drei Abschnitte. Zuerst möchte ich grundlegende Begriffe erörtern, wobei – dies sei schon vorweggenommen - es unter Berücksichtigung der Forschungsgeschichte verschiedene Ansätze und Definitionen der einzelnen Fachtermini geben wird. Nachdem ich die verschiedenen Varietäten des Deutschen beschrieben habe, zeige ich anhand eines selbst erlebten Paradebeispiels aus dem Alltag, dass die Forderung einer gleichrangigen Identität und Varietät der einzelnen Nationen untereinander und die Umsetzung derselben in die Realität (aufgrund der ungleichen Verteilung von Fläche und Einwohnerzahl der deutschsprachigen Nationen) nicht einfach zu vereinen sind. Im zweiten Teil möchte ich auf Problemstellungen im DaF-Unterricht aufmerksam machen und meine Arbeit schließlich mit der Lehrwerksuntersuchung beenden.

Weiters möchte ich noch anmerken, dass in diesem Rahmen meine vorliegende Arbeit auf Grund der Komplexität des Themas „Varietäten des Deutschen und ihrer Berücksichtigung in Lehrwerken“ leider nur ein Ausschnitt bzw. ein Brainstorming sein kann und mich gleichzeitig dafür entschuldigen. Mit dieser Vorgehensweise hinsichtlich meiner vorangehenden Entschuldigung bekräftige ich auch gleichzeitig eine These von Rudolf Muhr in seinem Artikel „Pragmatische Unterschiede in der deutschsprachigen Kommunikation - Österreich: Deutschland“[4]. Darin zeigt Muhr in Untersuchungsergebnissen bis dato unerforschte „mögliche pragmatische Unterschiede im Kommunikations- und Interaktionsverhalten“[5] zwischen Österreichern und Deutschen. Um darzulegen, dass die „Österreicher und die Deutschen mit ein und demselben Problem verschieden umgehen und sich daher auch sprachlich anders verhalten“[6] zitiert er Washietl. Jener meint über das österreichische Selbstbewusstsein: „Wenn ein Deutscher ein Produkt anbietet, das fünf Vorzüge und zwei Nachteile hat, dann ist er, wenn es sein Partner wünscht, durchaus bereit, darüber zu reden. Der Österreicher entschuldigt sich im Voraus für zwei und zieht sich zurück. (…)[7] “ Die sich nun stellende Frage, ob ich mich als Deutsche ebenfalls für meine nur umrisshafte Arbeit entschuldigt hätte, sei dahingestellt, doch sei mir dieser kleine Schwank erlaubt.

Dessen ungeachtet bestätigt Muhrs Beispiel unterschiedlicher Verhaltensweisen auch meine persönlichen Erfahrungen. Denn auch ich selbst musste, als ich zwei Jahre in Deutschland gearbeitet habe, mit der Erfahrung umgehen lernen, dass die Deutschen „ihre Sprache“[8] und somit ihre nationale Identität als eine sehr dominante Variante[9] des Deutschen betrachteten, und sei es nur mit einem Scherz, indem gesagt wurde: „Darf ich vorstellen. Das ist Frau Allmayer. Sie ist Österreicherin. Aber man kann sie verstehen, ich habe schon mit ihr gesprochen.“[10] Die Gründe für diese Sprachwahrnehmung der Deutschen, und auch jene dafür, warum die Österreicher ihrerseits (und damals so auch ich) dies mit Entschuldigungen oder beinahe Devotion, in selteneren Fällen mit einem guten Gegenwitz, kommentieren, sind wahrscheinlich hauptsächlich in der Geschichte zu suchen, aber nicht Thema dieser Arbeit. Dass diese Beispiele auch zeigen sollen, beide Varianten als gleichwertig zu erachten, ist evident und muss in diesem Zusammenhang nicht näher erläutert werden.

Dennoch sind pragmatische Unterschiede allein sicherlich noch kein Kriterium für zwei verschiedene Varianten einer Sprache. Wie sich Varianten bzw. Varietäten näher definieren lassen und in welche Varianten die deutsche Sprache schließlich untergliedert wird, soll nun im Folgenden ausführlicher erörtert werden.

1. Die nationalen Varietäten des Deutschen – Das Deutsche als plurizentrische Sprache

Dass im deutschsprachigen Raum die deutsche Sprache nicht homogen realisiert wird, sondern sich in verschiedene Dialekte gliedert, ist schon seit der Entstehung des Althochdeutschen bekannt[11]. Auch damals schon hatte ein Friese Probleme einen Bayern zu verstehen und umgekehrt. Der Unterschied zu seinerzeit besteht heutzutage jedoch in der „Hochsprache“ oder „Standardsprache“, welche allen Dialektsprechenden des Deutschen als gemeinsamer und im Großen und Ganzen einheitlicher Sprachcode zur Verständigungsgrundlage dient. Dass das Deutsche hingegen, wie viele andere Sprachen wie z.B. das Englische, unterschiedliche Varietäten besitzt, wurde erst seit Mitte der 80er Jahre, als ein reger wissenschaftlicher Diskurs hinsichtlich der Plurizentrik des Deutschen begann, genauer erforscht.

1.1 Grundlegende Begriffe

Ist die deutsche Sprache nun plurizentrisch? Sowohl Ulrich Ammon[12] als drei Jahre später auch Rudolf Muhr[13] sind sich einig, dass das Deutsche „aufgrund verschiedener Kriterien als eine plurizentrische Sprache anzusehen ist“[14]. Diese legitimierte These gilt als Grundlage der heutigen Wissenschaft, obgleich sich mit dieser Feststellung ein weites Feld nicht immer homogener wissenschaftlicher Forschungstätigkeit eröffnet. Uneinigkeit besteht im Besonderen in Definitionen und demnach Diorismus der Termini. Ammon variiert hierbei zwischen den Begriffen plurizentrisch und polyzentrisch[15]. Plurizentrik bedeutet, dass die deutsche Sprache auf mehrere Zentren verteilt ist, in denen verschiedene Formen, d.h. Varianten realisiert werden[16]. Solche Zentren können unter bestimmten Kriterien Nationen umfassen, wobei Ammon Deutschland, den deutsprachigen Teil der Schweiz und Österreich als eigenständige Nationen betrachtet[17]. Die Gesamtheit der Formen einer Sprache, welche in einer Nation Gültigkeit besitzen, benennt Ammon als nationale Varietäten, eine Sprachform, welche für eine Nation spezifisch gilt, als nationale Variante[18]. Somit wäre z.B. „Putzerei“ eine österreichische Variante zur deutschen Variante „Wäscherei“. Solche Varianten können z.B. verschiedene sprachliche Ausdrücke mit gleicher Bedeutung sein wie das eben erwähnte Beispiel oder ein sprachlicher Ausdruck, welcher in den einzelnen Varietäten verschiedene Bedeutung hat, wie z.B. schweiz. „Versteigerung“ und deutsch/österr. „Steigerung“[19]. Eine sprachliche Variable bezeichnet Ammon als „Menge der durch die gleiche Bedeutung bzw. durch den gleichen Ausdruck zusammengehaltenen Varianten“[20]. Eine Variable besteht demnach aus mehreren, in eben erwähnten Beispielen jeweils zwei, Varianten. In Metzlers Sprachlexikon ist unter dem Terminus „Varietät“ (lat. varietas „Verschiedenheit“, Subsystem) die Definition „Teil einer ganzen Sprache, die in aller Regel eine größere Zahl von Varianten umfasst, wie z.B. Dialekte oder Standardvarietät“[21] zu finden. Weiters weist Ammon auf die bereits eingeführten Termini für die nationalen Varianten der nationalen Zentren hin; Austriazismen für die österreichischen nationalen Varianten, Helvetismen für die schweizerischen und Deutschlandismen bzw. Teutonismen für die deutschen nationalen Varianten[22].

Muhr setzt für das Kriterium der Plurizentrik zwei Grundbedingungen voraus: So muss die Sprache in mehreren Staaten vorkommen und ihr Status eine offizielle Funktion als anerkannte Sprache, Staatssprache, etc. haben[23]. Muhr führt weitere Kriterien an und kommt zu dem Schluss, dass das Deutsche alle von ihm angeführten Bedingungen erfülle und somit von einer monozentrischen Sprachauffassung (mit einheitlicher Norm und den Begriffen Zentrum und Rand) abgekehrt werden müsse. Zum selben Ergebnis kam auch schon Ammon[24], dass nämlich „für eine Nation spezifische Sprachformen nationale Varianten bzw. Nationalvarianten genannt werden“. Interessant in seinem Artikel ist meines Erachtens jedoch die Tatsache, dass Ammon, obgleich er von der Gleichwertigkeit der einzelnen Varianten ausgeht und sich sehr umfassend mit der Semantik der Termini im Einzelnen auseinandersetzt, Worte wie z.B. „bestimmte Besonderheiten aufweisen“[25] oder „besondere Ausprägung des Deutschen“[26] verwendet. Diese Terminologie impliziert meines Erachtens eine Unterscheidung bzw. Wertung der einzelnen Varianten, was sicherlich damals nicht beabsichtigt war. Zu Recht ist von Muhr drei Jahre später im Österreichischen Sprachdiplom Deutsch zu lesen, dass die Varietäten untereinander, trotz unterschiedlich großer Sprecherzahl, gleichwertig seien[27] und „die spezifischen Erscheinungsformen einer einzelnen Varietät mit neutralen Begriffen bezeichnet werden sollten, ohne dass eine andere Varietät dominiert bzw. als Maßstab gesetzt wird“[28]. Dies umfasst die Begriffe „Merkmale des Deutschen“ statt „Besonderheiten“, „Unterschiede“ statt „Abweichungen“ und „Hauptform“ statt „Nebenform“[29].

Verfolgt man die wissenschaftliche Forschung hinsichtlich der Terminologie der Plurizentrik des Deutschen im Einzelnen, stößt man auch auf verschiedene Definitionsansätze, welche auf unterschiedlichen Kriterien basieren. So stellt Muhr in seinem Artikel „Zur Terminologie und Methode der Beschreibung plurizentrischer Sprachen und deren Varietäten am Beispiel des Deutschen“[30] das plurizentrische Konzept dem pluriarealen Konzept paradigmatisch gegenüber, um „einen kleinen Überblick über die breite Palette an bestehenden Auffassungen über die überregionale, staatsbezogene Variation des Deutschen und die Methode(n) ihrer Beschreibung“[31] zu geben. Grund dieser Gegenüberstellung sieht Muhr darin, dass der Terminus „plurizentrisch“ den arealen Mustern des deutschen Sprachgebietes nicht gerecht werden kann. Kern seiner Erörterung ist der Ausgangspunkt der Beschreibung, Staat oder Standardsprache[32], und somit das Problem „der arealen Überschneidung über die Staatsgrenzen hinweg“ und „die sog. Uneinheitlichkeit des Österreichischen Deutsch“[33].

Aus all diesen Modellen der wissenschaftlichen Diskussion ist zu sehen, dass auf Grund der sich ständig im Wandel[34] befindlichen deutschen Sprache eine Einteilung in einzelne nationale und regionale Varianten und somit ein genauerer Diorismus in diesem Kontext kaum möglich ist. Ungeachtet dessen lässt sich jedoch eindeutig feststellen, dass die wissenschaftliche Forschung zur Erkenntnis gelangt ist, von einer deutschen Sprache auszugehen, welche als plurizentrisch bzw. polyzentrisch mit unterschiedlichen, allerdings gleichwertigen Varianten zu betrachten ist.

[...]


[1] Simulation nach S.A.

[2] Im Sinne von „deutschländischem Deutsch“; siehe 1.2

[3] Im Sinne von Vereinheitlichung der Varianten und den daraus resultierenden Konsequenzen wie z.B. Bevorzugung und Implementierung der meistgesprochenen Varianten. Diese These erübrigt sich jedoch auf Grund der vorliegenden heutigen Forschungsergebnisse.

[4] Muhr, Rudolf: Pragmatische Unterschiede in der deutschsprachigen Kommunikation – Österreich: Deutschland In: Internationale Arbeiten zum Österreichischen Deutsch und seinen nachbarsprachlichen Bezügen (Materialien und Handbücher zum österreichischen Deutsch und zu Deutsch als Fremdsprache . Bd. 1 . Hölder - Pichler – Tempsky . Wien . 1993

[5] Ebda. S. 26

[6] Ebda. S. 27

[7] Ebda. S.26f; zit. nach Washietl, Engelbert: Österreich und die Deutschen . Wien . Ueberreuterverlag . Wien . 1987, S. 177f

[8] Dieser Begriff ist absichtlich uneindeutig, wenn nicht provokant gewählt.

[9] Einteilung der Varianten in Dominante und Andere Varianten; Vgl. 1.2

[10] Vgl. dazu Pollak, Wolfgang: Österreich und Europa: Sprachkulturelle und nationale Identität . Wien . 1994, S. 16

[11] „Das „Althochdeutsche“ ist keine Einheitssprache. Vgl. König, Werner: dtv - Atlas Deutsche Sprache . 12. Auflage . dtv. München . 1998, S. 59

[12] Vgl. Ammon, Ulrich: Nationale Varietäten des Deutschen . In: Studienbibliographien Sprachwissenschaft . Bd

19 . Julius Groos . Heidelberg . 1997, S. 4

[13] Vgl. Muhr, Rudolf: Das Deutsche als plurizentrische Sprache - Die Didaktik des Deutschen als plurizentrische Sprache In: Österreichisches Sprachdiplom Deutsch . In: Materialien und Handbücher zum österreichischen Deutsch und zu Deutsch als Fremdsprache . Bd. 4 . Hölder - Pichler - Tempsky . Wien . 2000

[14] Muhr, Ebda

[15] Vgl. Ammon. Ebda, S. 4

[16] Es gibt auch regionale Varianten, welche sich grenzüberschreitend ausgebildet haben bzw. ausbilden. Ein interessantes und amüsantes Beispiel dafür wäre die Internetseite http://redghoerig.lampert.cc/index_1.htm, welche die Charakteristika des Vorarlbergerischen (und somit auch des Schwäbischen) näher veranschaulicht. Weiters gilt es auch zwischen regionalen Varianten und Dialekten zu unterscheiden. Doch möchte ich mich im Rahmen dieser Arbeit absichtlich nur auf das Erörtern der nationalen Varietäten beschränken.

[17] Ammon, Ulrich: Nationale Varietäten des Deutschen, S. 4

[18] Vgl. Ebda

[19] Vgl. Ebda

[20] Ebda

[21] J. B. Metzler: Lexikon Sprache: Digitale Bibliothek . Band 34: Metzler Lexikon Sprache, S. 10445 (vgl. MLSpr, S. 771) . 2. überarb. u. erw. Aufl. Band 34 der Reihe „Digitale Bibliothek“ . J.B. Metzler Verlag . 2000.

[22] Vgl. Ammon, Ulrich: Nationale Varietäten des Deutschen, S. 7

[23] Vgl. Muhr: Österreichisches Sprachdiplom Deutsch . Teil 1, Abschnitt 3, S. 27ff

[24] Vgl. Ammon, Nationale Varietäten des Deutschen, S. 4ff

[25] Ebda, S. 4

[26] Ebda

[27] Vgl. Muhr, Österreichisches Sprachdiplom Deutsch . Teil 1,Abschnitt 4, Seite 37f

[28] Ebda

[29] Vgl. Ebda

[30] Vgl. Muhr, Rudolf: Zur Terminologie und Methode der Beschreibung plurizentrischer Sprachen und deren Varietäten am Beispiel es Deutschen In: Rudolf Muhr/Richard Schrodt (Hrsg.): Österreichsches Deutsch und andere Nationalen Varietäten plurizentrischer Sprachen in Europa . Empirische Analysen . Wien . 1997

[31] Vgl. Ebda, S. 40-67

[32] Vgl. dazu Pollak, Wolfgang: Österreichisches Deutsch? In: Österreich und Europa: Sprachkulturelle und nationale Identität . Wien . 1994

[33] Ebda, S. 42

[34] Vgl. dazu: Wiesinger, Peter: Sprachliche Varietäten - Gestern und Heute In: Stickel, Gerhard (Hrsg.) . Varietäten des Deutschen . Regional- und Umgangssprachen . (Institut für deutsche Sprache. Jahrbuch 1996). Berlin, New York . 1997, S. 9-45.

Details

Seiten
42
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638307697
Dateigröße
597 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v29198
Institution / Hochschule
Universität Wien – Institut für Germanistik
Note
sehr gut
Schlagworte
Lehrmaterialien Varietäten Deutschen Seminar Norm Fehler

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