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Aspekte der Gesundheitsprävention im Rahmen des islamischen Glaubensverständnisses

Hausarbeit (Hauptseminar) 2004 27 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Religion des Islam und ihre Bedeutung für gläubige Muslime
1.1. Islamische Glaubensprinzipien
1.2. Islamische Grundpflichten oder die fünf Säulen des Islam
1.3. Halal und Haram im islamischen Glaubensverständnis

2. Versuch einer Krankheits- beziehungsweise Gesundheitsdefinition im islamischem Sinne
2.1. Versuch einer möglichen, westlich geprägten Krankheits- beziehungsweise Gesundheitsdefinition

3. Mögliche gesundheitspräventive Aspekte im Rahmen des islamischen Glaubensverständnisses

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Einleitung

Zu Beginn meiner Ausarbeitung setze ich mich eingehend mit der Religion des Islams und einer möglichen Bedeutung für die gläubige Muslime auseinander. Hierbei differenziere ich keine Geschlechtlichkeit, sondern verwende den Terminus „Muslime“ oder „Muslim“ für beiderlei Geschlecht. Des weiteren weise ich explizit darauf hin, dass die muslimische Glaubensgemeinschaft keine homogene Masse darstellt. In diesem Sinne erläutere ich verschieden Rechtschulen und verweise auf verschieden gesellschaftliche und territoriale Einflüsse, die zu einer Differenzierung beitragen. Bei der Betrachtung des islamischen Glaubenssystems, welches ich eingehend im Gliederungspunkt 1. mit seinen Unterkapiteln (u. a. Islamische Glaubensprinzipien und Grundpflichten) beschreibe, sind primär gläubige Muslime im Kontext des Korans gemeint, also solche die ihren Glauben im Alltag zum Ausdruck bringen. Die Betrachtung des haram und halal, welche ich im Gliederungspunkt 1.3. prüfe, unterstreichen im Weiteren das Verständnis für den Stellenwert des Korans, der Sunna, als auch die Scharia im islamischen Handlungs- und Verhaltensrahmen und dient überleitend der Annäherung an ein muslimisch geprägtes Krankheitsverständnis. Im Anschluss gehe ich kurz – in Anlehnung an den Gesundheitssoziologen Klaus Hurrelmann – auf ein eher westlich geprägten Definitionsversuch zum Thema Krankheit-, beziehungsweise Gesundheit ein.

Im Gliederungspunkt 3. widme ich mich dem Titel meiner Hausarbeit entsprechend, möglichen resultierenden gesundheitspräventiven Aspekte im Rahmen des islamischen Glaubensverständnisswa. Im abschließenden Fazit stelle ich meine – aus dieser Ausarbeitung abgeleiteten Erkenntisse – zur kritischen Diskussion.

diskutiert.

1. Die Religion des Islam und ihre Bedeutung für gläubige Muslime

Die Religion des Islam gehört zu den monotheistischen Religionen, deren Verständnis sich durch den Glauben an einen einzigen Gott – wie auch im Christen- und Judentum – begreife. Für das islamische Glaubensbekenntnis bedeute dies: „Ich bekenne, dass es keine Gottheit außer Gott gibt und das Muhammad der Gesandte Gottes ist.“[1] Muhammad, der Prophet und Verkünder des Islam, erhalte hierbei primär eine Vorbildfunktion. Er scheint somit der „personifizierte Allah auf Erden“ zu sein, denn es wird „Gehorsam bzw. Widerspenstigkeit gegenüber dem Propheten gleichgesetzt (…) mit Gehorsam bzw. Widerspenstigkeit gegenüber Gott .“[2] Die Wörter Islam, wie auch der Gruß Salam sind von dem gleichen Ursprungswort „slm“ abgeleitet worden, was soviel bedeutet wie, „vollständig, sicher und unversehrt sein.“[3] Für die gläubigen Muslime sind der Koran und die Sunna die Hauptquellen des islamischen Glaubens.

Der Koran erhalte den Status der direkten Offenbarung des Gottes Allahs über den Engel Gabriel – der den Willen Allahs verkündet haben soll zwischen 610 und 632 n. Chr. – an den Propheten Muhammad. Dieses heilige Buch der Muslime besteht aus den Suwar (einz. Sure), die sich in die einzelnen Verse aufteilen, welchen die Glaubenssätze, sowie handlungsleitenden moralischen Prinzipien immanent sind und im Koran vielerorts als Wunder, oder göttliches Zeichen betitelt und verstanden würden. Während der Koran für einen gläubigen Muslim die „unmittelbare, absolut zuverlässige, nicht hinterfragbare, zur Hingabe und gehorsam auffordernde Autorität“ zu repräsentieren scheint, beschreibt die Sunna die Aussprüche und Lebensweise[4] des Propheten Muhammad, die als Normen- und Verhaltenskodex, beziehungsweise auch als Beurteilungsmaßstab für das ganze Leben – im Privaten als auch im gesellschaftlichen Dasein – verstanden werden kann. In der islamischen Glaubensgemeinschaft findet dementsprechend keine Spaltung zwischen Religion und Gesellschaft statt, die Maximen Gottes bilden gleichzeitig den gesetzlichen Handlungsrahmen, auf den sich das Rechtssystem - die Sharia – stützt. Koran und Sunna dienen den gläubigen Muslimen nicht nur der Orientierung – da sie für jene den souveränen Gotteswillen und die Gottespflichten ausrücken – sondern es werde durch die Einhaltung dieser Gebote (auch in Form von sozialer Kontrolle) die Partizipation an einer (islamischen) Gesellschaft ermöglicht.[5] Diese beschriebene Gesellschaft (Idjam) sei nach Allahs Auffassung, die „beste Gemeinschaft, die unter den Menschen entstanden ist. (…) Sie gebietet, was Recht ist, verbietet, was verwerflich ist, und glaubt an Gott…“[6] In dieser Gesellschaft habe sich durch ein soziale Engagement der Gläubigen – in der Tradition Allahs – eine grundlegende zur Wohltätigkeit ausgerichtete Lebensmaxime ausgebildet. Diese Maxime erscheint ideellerweise eng mit einer moralischen Haltung zur Rechtschaffenheit (ihsan, birr)[7] verbunden, die sich zu einer Alltagsmoral entwickelt haben soll. Infolge dessen wird das Tun von Gutem als natürlicher Habitus eines gläubigen Muslimen gesehen. Dieser solle sich des weiteren nicht nur mit dem „Tun von Gutem begnügen, sondern er soll auch vermeiden, dem anderen Schaden zuzufügen“[8] (..) er sei „derjenige, der mit seiner Hand und Zunge niemanden Schaden zufügt“ (Sure 4/36)

Zu dem Glaubenskreis der Muslime, den Anhängern der Religion des Islam, zählen allein in Europa ca. 13. Millionen Menschen. Nicht nur die türkisch stämmigen Muslime, von denen etwa 3. Millionen in Deutschland leben, gehören zu ihnen.[9] Auch einige afrikanischen Staaten wie z.B. Marokko, Libanon, Afghanistan, Ägypten, Saudi Arabien, sowie u. a. der Irak und Iran, sind primär weitgehend islamitisch geprägt. Des weiteren leben Muslime in allen Regionen der Welt, in denen sie jedoch meist eher eine Minderheit darstellen.

Aufgrund ihrer jeweiligen kulturellen Prägung und ihrer gegenwärtigen ethnischen Zugehörigkeit - die sich durch verschiedene Bräuche, Rituale etc. unterscheiden kann - stellen muslimische Menschen keine homogene Masse dar. So findet beispielsweise eine Einflussnahme durch die vordergründige Kultur[10] einer etwaigen neuen „Wahlheimat“ statt. Viele Menschen mussten und müssen aufgrund von Migration, Flucht oder – wie es zum Beispiel in Deutschland in den 60er – 70er Jahren üblich war – durch das Gastarbeitertum, oder in Folge anderer Globalisierungsprozesse,[11] ihre Heimat verlassen. Somit gibt es natürlich nicht den „klassischen Muslimen,“ so wie es auch nicht „den Juden“ oder „den Christen“ gibt.

Zudem findet eine weitere Differenzierung der Islamischen Religion, durch die jeweilige Zugehörigkeit zu den verschieden religiösen Gruppierungen, statt. Hierbei vertreten die „Sunniten“, was wörtlich übersetzt „die der Tradition folgen“ und abgeleitet wurde aus dem Begriff „“ (ähnlich Hadith[12] ), welcher die Aussprüche, Handlungen und die zu folgende Lebensweise des Muhammad beschreibt, mit ca. 90 Prozent aller Muslime die größte Gruppe. Diese orientiert sich an den vier sogenannten „rechtgeleiteten“ Kalifen (Kalulafa` Raschidun), welche die Namensgeber für die im 8. und 9. Jahrhundert gegründeten Rechtschulen[13] der Hanafiten, Malikiten, der Schafiiten, sowie der Hanbaliten seien. Eine Spaltung[14] findet auch innerhalb der schiitischen Gruppe – zu denen etwa 10% der gläubigen Muslime zählen – statt. Der hierbei betriebene Personenkult richte sich an die sogenannten Imame (teilweise werden auch die Prediger einer Moscheengemeinde als Imam betitelt!); diese seien wiederum direkte Nachfolger Alis, einem Vetter des Muhammad, welche selbst Träger des göttlichen Wissens seien. Die jeweiligen Untergruppen werden deshalb – wie es auch bei den Sunniten üblich ist – nach ihren geistigen Führern benannt, die Vertreter der unterschiedlichen Rechtschulen seien. Zu ihnen gehören zum Beispiel die Rechtschulen der Zaiditen und Dschafariten, die vordergründig ihre Verbreitung im Jemen und Iran erfahren, als auch die der Ismailiten, Imamiten. Alle Gruppierungen sehen den Koran und den von Gott (Allah) geschickten Propheten Muhammad als Grundlage ihres Glaubensbekenntnisses und Handlungspraxis an.[15]

Da es nicht möglich erscheint alle Eventualitäten zu berücksichtigen – bedingt durch verschiedene Einflüsse, wie zum Beispiel den sich vollziehenden technischer Fortschritt, andere Kulturen, besondere Notsituationen, o. ä – habe ein Muslim die Möglichkeit bei Entscheidungszweifel zu bestimmten Lebensthemen, sich an einen Imam – oder je nach Zugehörigkeit auch Mufti genannt – der jeweiligen Rechtsschulen zu wenden, der dem Gläubigen bei seiner Lebensführung im Sinne des islamischen Werte- und Normensystems berät. Diese geistigen Lehrer erstellen im Zweifelsfall auch religiöse Gutachten (Fatwa), in denen diesbezüglich relevante islamische Quellen diskutiert werden. Dieser Entscheidungsprozeß wird auch das Fatwa-Wesen genannt und dient dem Zweck der Konkretisierung der in den islamischen Quellen existierenden Norm, sowie auch der Bildung und Festigung des gesellschaftlichen Identifikationsprozesses und einer durch sie geleiteten Moralvorstellung.[16]

Trotz verschiedener Einwirkungen, bedingt durch Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Rechtschulen oder lokalen Ausgangspositionen, durch Einflüsse anderer Kulturen etc., auf die gläubigen Muslime, bilden die in den nachfolgenden Gliederungspunkten 1.1.- 1.2. aufgeführten Auffassungen und Sichtweisen einen wichtigen Baustein des islamischen Glaubenssystems.

1.1. Islamische Glaubensprinzipien

Die islamischen[17] Glaubensprinzipien werden von den religiösen Muslimen als Dogmen wahrgenommen, da diese sich aus dem Koran und der Sunna des Propheten ableiten lassen. Sie bestehen aus verschiedenen Eingeständnissen und werden wie folgt beschrieben:

Glaube an Gott

Die Bezeichnung Allah bedeutet soviel wie „der Gott“ (al-der; llah-Gott); der alles erschaffen hat. Gott sei kein Gestalter, denn alles werde durch sein Wort ins Dasein gerufen. Denn „Er ist Schöpfer der Himmel und der Erde. Wenn er eine Sache beschlossen hat, sagt Er zu ihr nur: Sei!, und sie ist.“[18] Nichts sei hierbei dem Zufall überlassen worden, den Gott sei allwissend und kenne somit alle Absichten und die innersten Geheimnisse des Menschen, ihm bleibe nichts verborgen. Gott sei im Sinnes des Glaubensverständnisses deshalb allmächtig, unfehlbar, barmherzig und erhaben, gerecht und fern von allen vorstellbaren Bedürfnissen und Schwächen. (vgl. a. Sure 2/117 u. 112/1-4)

Glaube an die Engel

In der islamischen Mythologie gibt es drei Engel, denen eine besondere Aufmerksamkeit gilt. Zum Einen den Erzenengel Gabriel (u.a. Dschibril genannt), der dem Propheten Muhammad die Offenbarung Allahs verkündet haben soll, Israfil der den jüngsten Tag ankündigen werde und Izrail, den Todesengel. Des weiteren gibt es einen Glauben an die Engel Munkar und Nakir, welche die Toten in ihrem Grab zu ihren guten und schlechten Taten im Diesseits befragen werden.

Darüber hinaus wird die Existenz vierer sogenannter „Schreiberengel“ angenommen, die sich ständig jeweils vor und hinter, als auch neben dem Gläubigen befinden. Diese schreiben die Guten und Schlechten Taten des Menschen in verschiedenen Büchern auf. Am Tage des jüngsten Gerichtes würden diese Bücher (gute und schlechte Taten) auf eine Waage (der Gerechtigkeit) gelegt werden. Dies entscheide dann zum über das weitere Dasein in der Hölle oder dem Paradiese.[19]

Glaube an die heiligen Bücher

Der Koran wird zeitlich - neben der jüdischen Thora und das Evangelium der Christen – als das Dritte der heiligen Bücher eingeordnet. Der Koran bezieht sich auf diese und sieht sich selbst nicht als eine gegenläufige Entwicklung, sondern im gleichen Tenor als abschließende Bestätigung für die Existenz Allahs. (vgl. a. Sure 5/44-48)

Glaube an die Propheten

Mohammad gilt als der letzte der Propheten und wird als „Siegel der Propheten“[20] bezeichnet, denn vor ihm sind im Koran auch Verweise auf zum Beispiel Abraham, Isaak, Salomon, David, Moses, Jesus u. a., deren Existenz im Glaubensverständnis nicht geleugnet wird. Sie nehmen vielmehr einen wichtigen Platz ein, da diese ebenfalls Propheten seien und die Botschaft Gottes verkündet haben sollen. (vgl. a. Sure 4/165)

Glaube an das Jenseits

Hier besteht der Glaube an das Jüngste Gericht bei dem die guten und die schlechten Taten im Sinne der Maximen des Korans aufgerechnet werden durch Allah. Denn nur Gott sei allmächtig und sehe alles. Nur er allein entscheide nach Gerechtigkeit und Gnade (vgl. a. Sure 99/7-8)

Glaube an die Vorherbestimmung (Qadar)

Qadar wird im islamischen Glaubensverständnis als die absolute Vorherbestimmung Gottes angesehen; sie beinhaltet das Wissen Gottes über jeden Anfang und jedes Ende. Hierbei ist der Mensch zwar Handelnder und trägt auch die alleinige Verantwortung für sein Leben, doch Gott alleinig sei der allumfassende Schöpfer.

[...]


[1] Zitat: Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten - Eine Handreichung für die Gesundheitsberufe in; Materialien zur Ethik in den Wissenschaften Band 3, Tübingen 2003, S. 4

[2] Zitat: Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Der muslimische Patient Medizinische Aspekte des muslimischen Krankheitsverständnisses in einer wertpluralen Gesellschaft in; Hans-Martin Sass (Hrsg.), Ethik in der Praxis Band 10, LIT VERLAG, Münster/2001, S. 28

[3] Zitat: Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten, Tübingen 2003 S. 4

[4] Sein Tun, sein Sprechen, sein unausgesprochenes Gutheißen vgl a.a. O Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Der muslimische Patient, Münster/2001, s. Fußnote Nr. 77, S. 29

[5] Vgl. a. a. O. Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Der muslimische Patient, Münster/2001, S. 19f, Sure; 20/133, 24/1, 30/20-25 und Khoury, Adel: Toleranz im Islam, Kaiser Verlag, München 1980, S. 96 ff.

[6] Zitat: Sure 3/110 in; Khoury, Adel: Toleranz im Islam, Kaiser Verlag, München 1980, S. 96

[7] Vgl. a. a. O. Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Der muslimische Patient, Münster/2001, S. 40

[8] Zitat: Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Der muslimische Patient, Münster/2001, S. 120, vgl. a. S. 170f.

[9] Vgl. a. a. O. Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Der muslimische Patient Medizinische, Münster/2001, S. 16

[10] Anmerkung der Studentin: So werden Emigranten oftmals mit der z. B. westlichen, eher christlich geprägten, Kultur konfrontiert, in der sie sich anfänglich vereinzelt oftmals nur schwer zurecht finden. Dies kann zur Folge haben, dass sich bestimmte Populationen im Sinne einer Islamisierungstendenz, eher von der vorhandenen Gesellschaft isolieren.

[11] Gegenwärtig seien hier verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel Modernisierung von Kommunikationstechnologien (weltweite Vernetzungen von Orten, Personen, Gesellschaften, Dienstleistungen, Unternehmen), Produktion von Wissen und Gütern (Bildungssysteme, internationale Arbeitsteilung und der Austausch von (Fach-)Arbeitskräften), als auch internationale Sicherheit wie organisierte Kriminalität (Terrorismus, Drogenhandel), Waffen- und Menschenhandel, sowie Krieg und Migration (beachtliche Migration von Süd nach Nord, sowie von Ost nach West) genannt, in denen dieser Terminus als fester Bestandteil Einzug gehalten hat in; vgl. a. a. O. Nohlen, Dieter (Hrsg.): Kleines Lexikon der Politik, Bundeszentrale für politische Bildung, München 2000, S. 18 f.

[12] Vgl. a. a. O. Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Der muslimische Patient, Münster/2001, S. 29 f.f.

[13] Hanafiten : n. Abu Hanifa, gest. 767; verbreitet in der Türkei, Balkan, Afghanistan, indischer Subkontinent Zentralasien, Syrien, Palästina, Irak, Jordanien;

Malikiten: n. Malik Ibn Anas, gest. 795; verbreitet in Oberägypten, nord- und Westafrika;

Schafiiten: n. Mohammed Ibb Idris asch-Schafi`i, gest. 820; verbreitet in Unterägypten, Ostafrika, Südarabien, Indonesien und Südostasien.

Hanbaliten: n. Ahmead Ibn Hanbal, gest. 855; verbreitet in Arabien

Vgl. a. a. O. Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten, Tübingen 2003, S. 7

[14] Anmerkung der Studentin: Spaltungen erfolgten einerseits durch die Ausrichtungen auf verschiedene Rechtsschulen, als auch aus politischen- und territorialen Gründen.

[15] Vgl. a. a. O. Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten, Tübingen 2003,

S. 5 ff. u. S. 76

[16] Vgl. a. a. O. Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten, Tübingen 2003, S. 32 und Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Der muslimische Patient, Münster/2001, S. 110 f.f.

[17] Vgl. a. a. O. Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten, Tübingen 2003, S. 97ff.

[18] Zitat: Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten, Tübingen 2003, S. 7

[19] Vgl. a. a. O. Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan. Das muslimische Glaubensverständnis von Tod, Gericht, Gottesgnade und deren Bedeutung für die Medizinethik, H.-M. Sass u.a. (Hrsg.), Zentrum für medizinische Ethik Bochum, Bochum 2000, S. 19 ff.

[20] Zitat: Dr. Dr. Ilkilic, Ilhan: Begegnung und Umgang mit muslimischen Patienten, Tübingen 2003, S. 9

Details

Seiten
27
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638307383
ISBN (Buch)
9783638650168
Dateigröße
512 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v29150
Institution / Hochschule
Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Oldenburg – Seminar: Institutionelle Bedingungen und Arbeitsformen psychosozialer Versorgung traumatisierter Flüchtlinge
Note
1,0
Schlagworte
Aspekte Gesundheitsprävention Rahmen Glaubensverständnisses Institutionelle Bedingungen Arbeitsformen Versorgung Flüchtlinge
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