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Die Graphic Novel als Medium des Widerstandes. M. Satrapis "Persepolis" im Vergleich zu "Zahra's Paradise" von Amir u. Khalil

Hausarbeit (Hauptseminar) 2012 33 Seiten

Literaturwissenschaft - Allgemeines

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Die Graphic Novel als Subgenre des Comics

3. Vergleichende Analyse von Persepolis und Zahra´s Paradise
3.1 Die Kraft der Bilder
3.2 Die Chance verschiedener Erzählperspektiven
3.3 Die Spiegelung von Geschichten und Geschichte
3.3.1 Formen staatlicher Unterdrückung
3.3.2 Lösungsperspektiven

4. Fazit

5. Literatur

1. Einleitung

„Ich will auch nicht, dass jene Iranerinnen und Iraner vergessen werden, die für die Freiheit gekämpft haben und im Gefängnis gestorben sind“ schrieb Marjane Satrapi im Jahr 2002 im Vorwort zu ihrer Graphic Novel Persepolis[1]. Damit erhebt sie den Anspruch, durch das Medium Comic Erinnerungs- und Aufklärungsarbeit leisten zu können, welcher spätestens seit Art Spiegelmans „Maus“ aus dem Jahr 1986 gerechtfertigt zu sein scheint. Nur acht Jahre nach der Veröffentlichung von Persepolis wiesen Amir und Khalil, die Autoren von Zahra´s Paradise, darauf hin, wie wichtig es sei, „dass wir Zeugnis ablegen von dem Leid des iranischen Volkes und dass wir dieser Tragödie entgegenwirken“[2].

Diese Zitate sind ein Beweis dafür, dass es eine junge Generation von Iraner_innen gibt, die an die Opfer der staatlichen Unterdrückung und die Kulturgeschichte des Iran erinnern wollen. Autor_innen, die der Weltöffentlichkeit zeigen wollen, dass im Iran neben dem theokratischen Mullahregime eine liberale, weltoffene Opposition existiert. Widerstand gegen ein Regime zu leisten, welches seinen Kritikern mit Repression und Freiheitsentzug droht, kann jedoch besonders im Iran sehr gefährlich werden. So entschieden sich Marjane Satrapi und Amir und Khalil für das Comic als Medium ihres Widerstandes.

In dieser Arbeit wird an den, als „Graphic Novels“ deklarierten, Comics Persepolis von Marjane Satrapi und Zahra´s Paradise des Autoren Amir und seines Zeichners Khalil untersucht, warum sich besonders dieses Medium eignet, Aufmerksamkeit auf die Unterdrückung der Bevölkerung in ihrem Land zu lenken.

Dabei wird davon ausgegangen, dass Graphic Novels als Medium des politischen Protestes fungieren können.

Mit den Worten von Achim Schnurrer lässt sich fragen, was Comics abbilden, was „in anderen Kunstgattungen (Literatur, Film) gar nicht oder nur schlecht darzustellen“[3] ist? Welche Möglichkeiten bieten speziell Graphic Novels den Autor_innen, um ihren hohen moralischen und politischen Ansprüchen gerecht zu werden? Und warum scheint gerade in der Verbindung aus Wort und Bild der Schlüssel zur Tür einer internationalen, multilingualen Weltöffentlichkeit zu liegen?

Um diese Fragen beantworten zu können, werden -nach einer terminologischen Eingrenzung des Begriffes „Graphic Novel“ als Subgenre des Comics- Persepolis und Zahra´s Paradise in einer vergleichenden Analyse gegenübergestellt. Diese beginnt mit einer Untersuchung der kommunikativen Möglichkeiten auf der Bildebene unter der Fragestellung, welche semantischen Dimensionen durch die graphische Darstellung der Inhalte ermöglicht werden. Im Anschluss daran wird in einer differenzierten Untersuchung der narrativen Struktur veranschaulicht, wie durch einen Wechsel der Erzählperspektive Authentizität erzeugt werden kann. Im dritten Teil der Analyse werden inhaltliche Parallelen zwischen Zahra´s Paradise und Persepolis so aufgearbeitet, dass sie die Parallelen in der Geschichte des Iran spiegeln. Dabei sollen, neben einer Gegenüberstellung der Problemfelder, auch mögliche Lösungsansätze und -perspektiven für die Figuren innerhalb der Geschichten, sowie der Leser am Rande der Geschichte gezeigt werden.

Ziel dieser Arbeit ist es, zu beweisen, dass mit dem Medium Comic nicht nur Unterhaltung sondern auch politische Kunst möglich wird.

2. Die Graphic Novel als Subgenre des Comics

In dieser Arbeit wird untersucht, wie durch das Medium Comic politische Inhalte einer breiten, internationalen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Als Beispiele für diese Untersuchung dienen der erste Teil von Persepolis, Eine Kindheit im Iran von Marjane Satrapi aus den Jahren 2000-2003 sowie das im Jahr 2011 erstmals als Buch erschienene Zahra´s Paradise von Amir und Khalil.

Um den optischen, inhaltlichen und ästhetischen Horizont dieser Comics adäquat beschreiben zu können, wird nun die terminologische Rahmung des Begriffs Comic vorangestellt.

In seinem, in Comicform verfassten und mittlerweile viel zitierten Buch[4] „Comics richtig lesen“ definiert Scott McCloud Comics als: „Zu räumlichen Sequenzen angeordnete, bildliche oder andere Zeichen, die Informationen vermitteln und/ oder eine ästhetische Wirkung beim Betrachter erzeugen sollen.“[5] In diesem Sinne lassen sich sowohl Persepolis, als auch Zahra´s Paradise als Comics bezeichnen In beiden werden durch die Anordnung von bildlichen und sprachlichen Zeichen auf Buchseiten, Informationen mit ästhetischen Anspruch vermittelt.Weiterhin lässt sich auf den Buchumschlägen die Bezeichnung „Graphic Novel“ finden, ein Begriff der als „Adelstitel für anspruchsvolle und komplex strukturierte Comics[6] “ 1978 von Will Eisner für sein Werk „A Contract with God and Other Tenement stories“[7] nicht erfunden, aber etabliert wurde. Stephen Weiner beschreibt Graphic Novels weiterhin als „book-length comic books that are meant to be read as one story“[8]. Diese Definition schließt jedoch die nachträgliche Zusammenfassung von periodisch erscheinenden Comicheften in Form von Alben nicht aus. Die inhaltliche Komplexität, die psychologische Tiefe und der künstlerische Anspruch, welcher in Persepolis und Zahra´s Paradise verwirklicht wurde, kommen in dieser knappen Definition jedoch nicht zum Ausdruck. Andreas C. Knigge korrigiert diese Schwächen in einer wesentlich ausführlicheren Begriffsbestimmung wie folgt:

„Graphic Novel nennt sich dieses epische Erzählformat, […] seine Interpreten verzichten auf Helden oder stereotype Serienfiguren und werfen in ihren Geschichten höchst individuelle und of überraschende Blicke auf unsere Welt. Häufig dienen dabei die eigene Biografie und eigene Lebenserfahrung als Rohstoff.“[9]

Die in dieser Arbeit untersuchten Comics weisen keine seriellen, stereotypen Figuren auf, denn es werden reale, also genuin einmalige Ereignisse (die Biografie Marjane Satrapis und die Proteste nach den Wahlfälschungen im Iran 2009) als Grundlage verwendet. Ein Aspekt, den auch Andreas C. Knigge als „Rohstoff“ für Graphic Novels bezeichnet. Betrachtet man Persepolis und Zahra´s Paradise bezüglich ihres „Rohstoffes“ so ergibt sich die Möglichkeit der Klassifizierung in weitere Subgenres der Graphic Novel.

Für Marjane Satrapis Persepolis bietet sich der von Thomas Becker vorgeschlagene Begriff der „autobiografischen Graphic Novel“[10] an. Dies lässt sich anhand der autodiegetischen Erzählinstanz (Das bin ich mit 10 Jahren[11] ) beweisen, deren Entwicklung sich mit der Biographie der Autorin deckt. Weiterhin existieren (mit Einschränkungen) für Figurenpersonal, Handlungsräume und Ereignisse reale Entsprechungen. Durch Angabe von konkreten Zeitpunkten (Das war 1980[12], Juli 1982[13] ) erscheint die erzählte Zeit realistisch. Andreas Platthaus geht sogar soweit zu sagen, Persepolis komme „einer Autobiographie so nahe, wie es [das Medium] Comic eben zulässt.“[14] Würde man Persepolis jedoch auf eine autobiographische Dimension reduzieren, würde man die politisch-historische Tiefe dieser Geschichte unterschlagen. In dem Marjane Satrapi ihre eigene Entwicklung nachzeichnet, öffnet sie gleichzeitig den Blick auf die Geschichte des Irans und dessen gesellschaftlichen und politischen Veränderungen im Zuge der islamischen Revolution.

Diese Inhaltsebene kann als Schnittstelle zu Zahra´s Paradise bezeichnet werden. Auch in Zahra´s Paradise agieren die, in diesem Falle fiktiven Hauptfiguren, vor dem Hintergrund historischer Ereignisse. Der besondere Entstehungskontext liefert hier einen möglichen Zugang zu einer klassifikatorischen Spezifizierung. Aus den Gründen der zwingenden Aktualität sowie dem größeren Radius der Verbreitung wurde Zahra´s Paradise als „Webcomic“[15] produziert. In Anlehnung an Jakob F. Dittmar lässt sich demnach von einem „digitalen Comic“[16] sprechen, dass nicht mehr an das Medium Papier gebunden ist[17]. Diese Zuordnung beruht jedoch nur auf dem Medium und ignoriert die Inhaltsebene, weshalb die, auch für die gedruckte Version gültige, Bezeichnung der „politischen Graphic Novel“[18] exakter ist. Durch das Nennen von Fakten über die Wahlen im Iran (Und das in einem Land, das von einem Fachingenieur für Verkehrsfragen geführt wird,[…] dem ehrenwerten Mahmud Ahmadinedschad… Mister 63%[19] ) und das Aufdecken und Aufarbeiten von Informationen über deren Folgen (Ich dachte immer, dass es nur im Irak üblich sei, dass Menschen vom Krankenbett weg entführt werden[20] ) lässt sich diese Graphic Novel weiterhin dem, von Andreas Platthaus geprägten und in einer Genealogie zum autobiographischen Comic verstandenen, „Comic-Journalismus“ zuordnen. Dessen Reiz ergibt sich laut Platthaus daraus, „subjektive Beschreibung eines objektiven Vorgangs“[21] zu ermöglichen.

Die realen Hintergründe in Zahra´s Paradise beschränken sich nicht nur auf die inhaltliche Ebene, sondern wirken sich auch direkt auf die graphische Gestaltung einzelner Panels aus. In der Gegenüberstellung von zwei signifikanten Beispielen wird deutlich, dass Khalil zum Teil Fotos als Vorlage für seine Zeichnungen genutzt hat:

Zahra Kazemis Bestattung Original [22]

Zahra´s Paradise S. 44/ P. 5

Neda Originial[23]

Zahra´s Paradise S. 177/ P. 2

Die Bilder des Comics werden so zur transformierten Wirklichkeit und die Grenzen zwischen Kunst und Journalismus lösen sich zwischen den Panels auf.

Wie die Möglichkeiten des Mediums Comic in Persepolis und Zahra´s Paradise produktiv genutzt werden, um politisch aufzuklären wird im nun an Hand einer vergleichenden Analyse eingehend untersucht.

3. Vergleichende Analyse von Persepolis und Zahra´s Paradise

Im Hauptteil dieser Arbeit soll die Frage beantwortet werden, wie durch eine Verknüpfung von graphischen und literarischen Techniken politische Aufklärung mit ästhetischen Prinzipien verbunden wird. Dabei seien drei Schwerpunkte gesetzt, zum Ersten die Universalität der Bildsprache, zum Zweiten die Komplexität der Geschichten, die durch polyperspektivisches Erzählen erreicht wird und zum Dritten eine Analyse der Inhaltsebene bezüglich der Problemfelder, denen die Figuren ausgesetzt sind und den entsprechenden Lösungsansätzen.

3.1 Die Kraft der Bilder

Bevor auf die Universalität einzelner bildsprachlicher Elemente eingegangen wird, sei kurz etwas zur augenscheinlichsten Gemeinsamkeit zwischen Persepolis und Zahra´s Paradise gesagt, die Entscheidung für einen schwarz-weißen Zeichenstil. In „Comics richtig lesen“ betont Scott McCloud, dass „In schwarz weiß […] die Ideen der Kunst direktiver vermittelt [werden]. Die Bedeutung transzendiert die Form. Die Kunst nähert sich der Sprache.“[24] Er weist damit auf die Unmittelbarkeit hin, die durch diesen Stil erzeugt wird. Weder bei den holzschnittartigen kontrastiven Bildern von Marjane Satrapi, noch den detailverliebten und naturalistischen Zeichnungen von Khalil schwächen die fehlenden Farben die Ausdruckskraft der Bilder. Im Gegenteil, die Zeichnungen werden zu quasi-symbolischen Zeichen, deren Inhaltsebene tiefer zeigt, als ihre Ausdrucksebene vermuten lässt. Wie dieser Inhalt zum Instrument politischer Aufklärung genutzt werden kann, wird nun näher untersucht.

Bildliche Zeichen vermitteln Informationen ohne Sprache. Überall dort, wo es schwer fällt, die richtigen Worte zu finden beziehungsweise zu schreiben, können Bilder sprechen. Sowohl in Persepolis, als auch in Zahra´s Paradise werden in der Mehrzahl der Panels Text- und Bildelemente miteinander verbunden. Es lassen sich dennoch vereinzelt Panels finden, die gänzlich ohne Text auskommen. Dies führt zu dem „Effekt, dass sich die Leser der fehlenden Sprache bewusst werden, [sodass] von ihnen oft‚ eine höhere Kombinations- und Deduktionsleistung’ verlangt wird.“ [25] Sprachlosigkeit wird hier von den Autoren als „narrative Chance“[26] genutzt, als die Möglichkeit etwas jenseits der Sprache zu erzählen.

Dies wird zum Beispiel deutlich, wenn von Folter durch den Staat berichtet wird. Die bildlichen Darstellungen ersetzen die Sprache entweder völlig, oder intensivieren diese, wie an den folgenden Panels veranschaulicht wird.

Persepolis S. 55/ P.3

Zahra´s Paradise S. 171/ P. 2

Dem Leser wird in diesen Panels vor Augen geführt, welche Foltermethoden angewendet wurden, wobei es nicht wichtig ist, im Detail zu berichten. Vielmehr geht es darum, anzudeuten, zu welchen Grausamkeiten Menschen in der Lage sind. Zusätzlich wird durch die Mimik der Figuren eine emotionale Tiefe vorgeführt, die allein durch Sprache nur schwer möglich wäre.

Die von starken Gefühlen hervorgerufene Sprachlosigkeit kann als zweiter Grund für die pantomimische Darstellung einzelner Panels genannt werden. Gefühle erfahren durch ihre Formulierung eine Reduktion, die graphisch umgangen werden kann. So zum Beispiel das Entsetzen und die Trauer von Marji in Persepolis, während sie realisiert, dass ihre jüdische Freundin Neda bei einem Bombenangriff getötet wurde:

Persepolis S. 146/ P. 4amp;5

In Persepolis ist dieses Panel 4 auf Seite 146 eines der wenigen, welches weder Erzählerkommentar noch Figurenrede benötigt. Selbst die permanent redende Ich-Erzählerin verstummt in diesem Augenblick. Beim Leser entsteht der Eindruck, dass hier Marjis Welt für einen Moment zusammenbricht. Verdeutlicht wird diese Intension durch das folgende, völlig schwarze Panel. Ähnliches lässt sich auch in Zahra´s Paradise finden. In dem Moment, wo Mehdis Mutter sich dessen Tod bewusst wird, verstummt die Erzählstimme ebenfalls, denn die Bilder sprechen für sich.

Zahra´s Paradise S. 195/ P. 9-11

Die Parallelen zu Persepolis, und damit die Wiederholung von Geschichte, werden in diesen Panels offensichtlich. Auch hier werden am privaten Schicksal, die Folgen staatlicher Unterdrückung verdeutlicht. Auch hier werden die Emotionen ohne Worte vermittelt. Das Zusammenbrechen der persönlichen Welt wird graphisch durch das Auflösen der Panelgrenzen im Panel 10 auf Seite 195 suggeriert. Zusätzlich zu der wortlosen Darstellung der Gefühle wird hier durch das zerbrochene Wasserglas das Ende der Hoffnung symbolisiert.

Das Auflösen der Panelgrenzen ist eine Methode, wie Inhalte graphisch übertragen werden. Die Möglichkeit, durch die Gestaltung der Panels Bedeutung zu übertragen, kann als weitere visuelle Parallele zwischen Persepolis und Zahra´s Paradise betrachtet werden. Die Seiten 86 und 87 in Zahra´s Paradise können als Exempel fungieren, da sie wie ein Schachbrett mit schwarzen und weißen Feldern wirken:

Zahra´s Paradise S. 86/ 87

Die Bedeutung des Schachspiels, durch geschickte Züge zum Ziel zu kommen, lässt sich auf die Inhaltsebene übertragen: Auch Hassan und seine Mutter agieren innerhalb Teherans wie auf einem Schachbrett und versuchen durch intelligente „Züge“ zu ihrem Ziel -Mehdi- zu gelangen. Weiterhin besteht auf den genannten Seiten die explizite Gefahr für die Suchenden „matt“ gesetzt zu werden, in dem sie Mehdi tot finden. Das grausame Spiel um die Wahrheit wäre folglich beendet. Auf der folgenden Seite wird diese Metapher durch ein Gedicht des persischen Dichters Omar Khayyam verbalisiert:

[...]


[1] Satrapi, Marjane (2011): Persepolis. Eine Kindheit im Iran. Jugendjahre. Deutsche Lizenzausgabe der Süddeutschen Zeitung, München: Süddeutsche Zeitung Bibliothek.Vorwort.

[2] Amir Khalil (2011): Zahra´s Paradise. Die Grüne Revolution im Iran und die Suche einer Mutter nach ihrem Sohn. München: Knesebeck. Anhang, S. 238

[3] Schnurrer, Achim/ Rinaldi, Riccardo (1984): Die Kunst des Comics, Hamburg. S. 65. zitiert nach Mahne, Nicole (2007) Transmediale Erzähltheorie. Eine Einführung. Göttingen: Vandenhoeck Ruprecht. S. 45.

[4] Zum Beispiel bei Mahne 2007, Dittmar 2008, Grünewald 2010.

[5] McCloud, Scott (1995): Comics richtig lesen, Hamburg: Carlsen. S. 17

[6] Becker, Thomas: Genealogie der autobiographischen Graphic Novel. Zur feldsoziologischen Analyse intermedialer Strategien gegen ästhetische Normalisierungen. In: Ditschke u.a. (Hrsg.) (2009): Comics. Bielefeld: Transcript. S. 239- 261, hier: S. 239.

[7] Eisner, Will (1978): A Contract with God and Other Tenement stories.Baronet Books.

[8] Weiner, Stephen (2003): The Rise of the Graphic Novel. Faster than a speeding Bullet, New York: Nantier Beall Minoustchine. Zitiert nach: Becker (2009), S. 240.

[9] Andreas C. Knigge: Zeichen-Welten, Der Kosmos der Comics. In: Heinz Ludwig Arnold: Text+ Kritik V/09: Comics, Mangas, Graphic Novels. München 2009, S. 5- 34, hier : S. 5 f.

[10] Becker (2009): S. 240

[11] Satrapi (2011): S. 7/ Panel (P) 1

[12] Ebd.

[13] Satrapi (2011): S. 122/ P.1

[14] Platthaus, Andreas: „Sprechen wir über mich“. Die Rückkehr des autobiographischen Elements in den Comic. In: Dieckmann, Stefanie; Matthias Schneider (Hrsg.) (2008): Szenarien des Comic. Helden und Historien im Medium der Schriftbildlichkeit. Berlin: SuKultur. S. 193- 207, hier S. 198

[15] Vgl. Ramón Reichert: Die Medienästhetik des Webcomics. In: Eder, B. u.a. (2011): Theorien des Comics. Bielefeld: Transcript. S. 121-141.

[16] Dittmar, Jakob F. (2008): Comic-Analyse. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft. S. 25

[17] Scott McCloud fordert in „Re-inventing Comics“ eine völlig neue Beschreibung des Comics aufgrund der digitalen Möglichkeiten.

[18] Eder, B. u.a. (2011): Theorien des Comics. Bielefeld: Transcript. S. 16.

[19] Amir Khalil (2011): Zahra´s Paradise. Die Grüne Revolution im Iran und die Suche einer Mutter nach ihrem Sohn. München: Knesebeck. S.79/ P 2/3

[20] Amir u. Khalil (2011): S. 28/ P.7

[21] Platthaus (2008), S. 197

[22] http://www.payvand.com/news/03/jul/1157.html(Zugriff 3.März 2012 15:54 Uhr)

[23] http://www.time.com/time/specials/packages/article/ 0,28804,1946375_1946333_1946305,00.html (Zugriff: 28.2.12, 13:47 Uhr)

[24] McCloud (1995), S. 200

[25] Hoppeler, Stephanie; Lukas Etter; Gabriele Rippl: Intermedialität in Comics. Neil Gaimans The Sandman. In Ditschke u.a. (2009). S. 53- 75, hier S. 70

[26] Mahne, Nicole (2007) Transmediale Erzähltheorie. Eine Einführung. Göttingen: Vandenhoeck Ruprecht. S. 47

Details

Seiten
33
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656885245
ISBN (Buch)
9783656885252
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v288310
Institution / Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald – Institut für Philologie
Note
1,0
Schlagworte
Graphic Novel Intermediale Erzähltheorie Comic Genette politische Literatur Intermedialität Bildsprache Narratologie Literaturtheorie Gattungstheorie

Autor

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Titel: Die Graphic Novel als Medium des Widerstandes. M. Satrapis "Persepolis" im Vergleich zu "Zahra's Paradise"  von Amir u. Khalil