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Fremdsprachenunterricht und landeskundliche Besonderheiten des Gebrauchs von Routinen und Ritualen aus dem Alltagsbereich: Vergleichsanalyse Deutsch-Russisch

Hausarbeit 2001 36 Seiten

Didaktik - Deutsch - Deutsch als Fremdsprache

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Alltagskultur und Alltagskommunikation
2.1 Landeskundliches Wissen und seine Bedeutung in der Alltagskommunikation

3. Sprachliche Routinen und Rituale (Entstehung, Formen, Rolle, Bedeutung im Fremdsprachenunterricht)

4. Durchgeführte Umfrage: gestellte Fragen, Ziele, die Befragten.

5. Das Anredeverhalten
5.1 Pronominale Anrede
5.2 Nominale Anrede im Deutschen und im Russischen
5.3 Ergebnisanalyse der Umfrage

6. Einleitung und Beendigung der direkten Kommunikation
6.1 Kontakteröffnung – Befindlichkeitsfrage – Gestik im Deutschen und im Russischen
6.2 Ergebnisanalyse der Umfrage
6.3 Beendigung des Gesprächs
6.4 Abschiedsfloskeln im Deutschen und im Russischen
6.5 Ergebnisanalyse der Umfrage

7. Telefondialoge
7.1 Gesprächseröffnung am Telefon im Deutschen und im Russischen
7.2 Ergebnisanalyse der Umfrage

8. Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Anlage 1 (Umfrage in deutscher Sprache)

Anlage 2 (Umfrage in russischer Sprache)

1. Einleitung

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, den Gebrauch einzelner Routinen und Rituale aus dem Alltagsbereich im Russischen und Deutschen zu vergleichen und die landeskundlichen Besonderheiten dieses Gebrauchs in beiden Sprachen zu thematisieren. Des weiteren wollte ich auf Grund bestehender Gebrauchsunterschiede einiger Kultureme gezielt auf die Schwierigkeiten eingehen, welche sich für russische Lerner bei der Wahl verbaler und nonverbaler Kommunikationsmittel im deutschsprachigen Kontext ergeben könnten.

In dieser Arbeit werden folgende Routinen und Rituale behandelt: pronominales und nominales Anredeverhalten, Einleitung und Beendigung der Kommunikation, sowie Eröffungssequenzen von Telefondialogen.

Die von mir ausgewählten und untersuchten Routinen und Rituale gehören zum Alltagsbereich, sie sind ein wichtiger Bestandteil kommunikativer Handlungen und dadurch ein unentbehrlicher Teil jedes Deutschunterrichts.

Die Unterschiede im Gebrauch einzelner Routinen und Rituale sollte die für deren Feststellung ausgearbeitete und durchgeführte Umfrage verdeutlichen. (Siehe 3.) Ihr Ziel war es, allgemeine Tendenzen im Gebrauch ausgewählter Kultureme aus dem deutschen und russischen Alltagsbereich festzustellen. Dafür wurden die Ergebnisse der Umfrage ausgewertet und statistisch erfasst.

2. Alltagskultur und Alltagskommunikation

Der Begriff „Alltag“ impliziert Normalität, Wiederholbarkeit, routiniertes Handeln von Individuen auf der Grundlage internalisierter und als gemeinsam vorausgesetzter sozial-kommunikativer Bedeutungen. Ein Individuum durchläuft gesteuerte und ungesteuerte Sozialisationsprozesse, die dazu dienen, ein mehr oder weniger unbewusstes Handeln im Rahmen einer Alltagsökonomie herzustellen[1].

Der Begriff Alltagskultur“ verweist auf Strukturierungen, Spielregeln und Verhaltensnormen, die eine Gruppe von Menschen, welche einen auf diese Weise strukturierten Alltag teilen, verbindet. Die Integration der Individuen in alltagskulturelle Kontexte wie Familie, Schule, Beruf, Freizeit geschieht im Rahmen gesteuerter und ungesteuerter Sozialisationsprozesse und erlaubt ihm ein routinemäßiges Handeln. Die dieses Handeln bestimmende Routinen werden verinnerlicht und wirken daher weitgehend unbewusst (Helbig 2001: 1298).

Der Begriff „Alltagskultur“ wird als Gegenstandsbereich von Landeskunde im DaF-Kontext betrachtet. Im kommunikativen Ansatz sind die schematisierten Alltagssituationen als „Sprechanlässe“ ein geeigneter und vereinfachender Weg zur Aneignung der entsprechenden „Redemittel“ (vgl. Helbig 2001: 1295). Die Alltagskultur umfasst die Gesamtheit der Produkte, Lebensäußerungen, Kommunikationsmittel und -formen einer menschlichen Gemeinschaft. Der Begriff „Alltagskultur“ enthält eine räumlich-zeitliche Dimension und verweist darauf, dass Alltagshandeln sich auch in Routinen äußert, die die Individuen sich im Rahmen von Sozialisationsprozessen aneignen. Die „Alltagskulturen“ des deutschen Sprachraums sind daher Bezugspunkte für Deutschlerner und -lehrer. Ein wichtiger Moment ist dabei, dass diese Personen ihre Sprachhandlungs- und Kommunikationsfähigkeit in der Muttersprache und evtl. auch in einer oder mehreren Fremdsprachen erworben haben; ihre Sozialisationsprozesse fanden innerhalb der Institutionen Familie, Bildungsanstalt und Arbeitsplatz in der Herkunftsgesellschaft statt. Die Handlungskompetenz, die Wertvorstellungen und Einstellungen dieser Personen sind Produkte der obengenannten Sozialisationsprozesse. Die Art des landeskundlichen Zugangs ist deshalb immer vom soziokulturellen Ausgangspunkt des jeweiligen lernenden oder lehrenden Individuums abhängig (Helbig 2001: 1296).

In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit den sprachlichen Alltagssituationen und den Kenntnissen, die man braucht, um die Kommunikation verbal und nonverbal störungsfrei steuern zu können.

Es gibt zwei wichtige Aspekte der Alltagskommunikation:

- Der situationsbezogene Aspekt stellt den Erfahrungs- und Handlungsbereich eines Menschen dar. Zu diesem Bereich gehören soziale Räume, wie z. B. Familie, Arbeitsplatz und die sozialen Kontakte allgemein. Der Erfahrungs- und Handlungsbereich schließt auch bestimmte Dienstleistungssituationen (z. B. Auskunft geben und erfragen, Ein- und Verkaufsgespräche) ein.
- Der zweite Aspekt der Alltagskommunikation ist der funktionale Aspekt: hier rückt die Frage nach dem Kommunikationsziel, sowie danach, wie die Kommunikation organisiert wird, in den Mittelpunkt.

Da die meisten Fremdsprachenlerner zu den gesellschaftlichen „Normalverbrauchern“ gehören - der Alltagsbereich stellt ihren Erfahrungs- und Handlungsbereich dar - bildet der Alltagsbereich den Kern jedes Fremdsprachenunterrichts. Die sozialen Kontakte und damit der Alltagsbereich sind für jeden Menschen, der als ein soziales Wesen definiert wird, von besonders großer Bedeutung. Unabhängig davon, mit welchem Ziel der Lerner die Fremdsprache lernt, wird er nur in den seltensten Fällen an der Aufgabe vorbeikommen, soziale Kontakte, dazu gehören z.B. Kommunikation am Arbeitsplatz und verschiedene Dienstleistungssituationen, herzustellen und aufrechtzuerhalten. Alltagssituationen eignen sich besonders gut für den Einstieg in eine Fremdsprache, da die Themen, die sie behandeln, allen Menschen mehr oder weniger vertraut sind, weil sie zu universellen Erfahrungen gehören. Auch die fachsprachliche Kompetenz in einer Fremdsprache kann nur auf den auf Alltagsbereichen basierenden Grundkenntnissen aufgebaut werden (vgl. Lüger 1999: 6).

2.1 Landeskundliches Wissen und seine Bedeutung in der Alltagskommunikation

Landeskunde ist kein statischer Begriff, sie ist

„Produkt einer bewussten Wahrnehmung und vergleichenden Interpretation von Fremdem auf dem Hintergrund einer bestimmten kulturellen und professionellen Identität und sozialen Situationen“ (Helbig 2001: 1297).

Bei dieser Wahrnehmung hält sich das Individuum an „Normalitätskonzepte“ aus seinem eigenen gesellschaftlichen Kontext.

Landeskunde (vor allem Interkulturelle Landeskunde) ist eine Disziplin, die sich bewusst um Fremdperspektiven auf ihre Gegenstände und deren Erarbeitung im Unterricht bemüht (Helbig 2001: 1231).

Entscheidendes Ziel des landeskundlichen Lernens ist nach heutiger Auffassung nicht die Aneignung der Kenntnisse über ein Land, sondern der Erwerb allgemein kultureller Sensibilität und die Fähigkeit zur Rollendistanz (vgl. Penning 1995: 628).

Als Ausdruck von Lebenswelten stellt der Alltag in den Zeiten der Globalisierung für viele Deutschlernende eine erste handlungsrelevante Begegnung mit Ausschnitten der Zielkultur dar. Dazu gehören Konkreta (z.B. Reisebus, Stadt, Weihnachtsmarkt), Abstrakta (z.B. Gemütlichkeit, Stress), Handlungen (z.B. in die Kneipe gehen, den Fernseher anmelden) oder Sprach-Handlungen (z.B. etwas besprechen, jdn. begrüßen). Erschließungen dieser alltagsbezogener landeskundlicher Inhalte sind im Unterricht eine notwendige Ergänzung zur Wortschatzvermittlung (Helbig 2001: 1231).

Eine Sprache kann nicht kulturneutral vermittelt werden: Landeskundliche Bezüge sind auf allen sprachlichen Ebenen von großer Bedeutung. Sowohl bei einfachen Alltagsbegriffen als auch bei Routineformeln und ritualisierten Handlungen werden für die Kommunikation neben dem Sprachwissen Informationen über den Funktions- und Verwendungszusammenhang dieser Sprachformen in der Zielkultur benötigt: Ohne diese zusätzlichen Informationen wäre ein situationsgerechtes Handeln nicht möglich.

Kommuniziert man in einer Fremdsprache, muss man auch über Verhaltenserwartungen in dem betreffenden Land und über die gesellschaftliche Wirklichkeit, auf die sich die Sprecher beziehen, Bescheid wissen.

Die richtige Einordnung von Alltagsbegriffen setzt weit über das reine Sprachwissen hinausgehende Kenntnisse voraus: Eine Alltagssituation, auch wenn sie uns manchmal als „kulturneutral“ erscheint, enthält eine ganze Reihe implizierter landeskundlicher Hinweise, welche für die Lerner einer entfernten Kultur nicht selbstverständlich sind und Befremden auslösen können. Eine große Gefahr, die dabei entstehen kann, ist, dass man die Voraussetzungen eigener Kultur auf die Zielkultur überträgt. Von der Zielkultur abweichende Normen und Deutungsmuster[2] können in solchen Fällen leicht zu interkulturellen Missverständnissen führen (Lüger 1999: 21).

Die Alltagssituationen bieten Anknüpfungspunkte für die landeskundliche Arbeit im Unterricht. Diese Form der Landeskunde, die schon auf der Wortbedeutungsebene anfängt, ist besonders in den Fällen wichtig, wenn zwischen dem Alltag des Zielsprachen- und Herkunftslandes große Unterschiede bestehen. Der Lehrer sollte verhindern, dass die Lerner die Vorstellungen und Werte aus der eigenen Kultur auf die Kultur des Zielsprachenlandes projizieren (Lüger 1999: 20).

3. Sprachliche Routinen und Rituale (Entstehung, Formen, Rolle, Bedeutung im Fremdsprachenunterricht)

In vielen Gesprächssituationen im Alltag läuft die Kommunikation sehr standardisiert ab: die Sprecher benutzen stark vorgeprägte Ablaufmuster z. B. bei den Wegauskünften, Einkaufsdialogen, dem Informations- oder Meinungsaustausch – mit einem Wort – wir haben im Alltag mit immer wiederkehrenden Gesprächssituationen zu tun und müssen bestimmte Standartaufgaben bewältigen. Die Kommunikationspartner gebrauchen dabei sprachliche Routinen[1] – habitualisierte und bewährte Lösungsmuster für sprachliche Handlungen. Routinen sind eingespielte Handlungsschemata, die den Handelnden als fertige Problemlösungen zur Verfügung stehen. Wer sie nicht beachtet, kann Missverständnisse auslösen und auf unerwartete Reaktionen stoßen.

Die Routinen erleichtern die Kommunikation, da sie eine eingespielte Lösung von Formulierungsproblemen bringen und damit die Konstruktionskomponente des Gesprächs entlasten. Sowohl der Sprecher, als auch der Hörer profitieren von den Routinen im Gesprächsablauf: die Informationen werden sprachlich einfacher gestaltet, die Kommunikationspartner können sich dabei ganz auf den Zweck des Gesprächs konzentrieren.

Ohne Routinen wäre Verständigung fast unmöglich, denn sie sorgen für Flüssigkeit des Sprechens und Sicherheit im Verhalten.

Manchmal werden sprachliche Routinen auch aus einer kritischen Perspektive betrachtet (vgl. Handke 1969: 16), es wird dann bemängelt, dass sie individuelles Sprechen verhindern und die Verständigung einschränken könnten. Die Kommunikation würde dann mechanisch und verselbstständigt verlaufen. Es ist jedoch fraglich, ob diese negative Darstellung der Routinen auch auf alltägliche, nicht literarische Kommunikation übertragen werden kann (Lüger 1999: 10). Meiner Meinung nach, haben die Routinen in der Alltagskommunikation eine positive, kommunikationsfördernde Funktion.

Das Ziel der meisten Übungsprogramme im Fremdsprachenunterricht ist es, den Lernern beizubringen, wie man einen Gesprächsablauf strukturiert und dabei die Formulierungsprobleme effizient löst. Dabei spielt die Kenntnis sprachlicher Routinen eine wichtige Rolle – vorgeprägte Redewendungen und Formeln erleichtern es den Lernenden, sich auf den Inhalt des Gesprächs zu konzentrieren: Sie entlasten also die Konstruktionskomponente. „Während eine Routineformel oder ein anderes derartiges Fertigteil als Ganzes abgerufen und quasi-automatisch artikuliert wird, hat die Konstruktionskomponente Zeit zur Planung des nächsten Äußerungsteils“ (Coulmas 1985: 60).

Rituale stellen eine Unterklasse von Routinen dar, es sind symbolische Handlungen, die über sich selbst hinausweisen (Lüger 1999: 14), nämlich auf ein bestimmtes Ordnungs- oder Wertesystem. Mit Hilfe der Rituale werden soziale Beziehungen hergestellt und aufrechterhalten, ihnen liegt kein Zweck-Mittel-Verhältnis im üblichen Sinne zu Grunde. Rituale sind konventionell festgelegt (einzelne Kommunikationsschritte, auch Sequenzen genannt, sind fest miteinander verbunden), sie werden von gesellschaftlichen Normen beeinflusst.

Routinen und Rituale sind nur im Zusammenhang mit einer bestimmten Kultur zu verstehen, was sie für den landeskundlichen Unterricht sehr wichtig macht. Mit einem Gesprächsritual, z. B. der Abschiedssequenz bestätigen die Schüler die Anerkennung gültiger Interaktionsnormen des Zielsprachenlandes. Routinen und Rituale helfen auch, die Beziehungsebene mitzugestalten. Da die Auswahl ritueller Formeln einen gewissen Spielraum zulässt, müssen die Kommunikationspartner eine Entscheidung treffen, die ihre Beziehung beeinflusst (z.B. signalisiert die Grußformel „guten Tag“ ein eher distanziertes Verhalten, die Formel „Hallo“ oder „Hi“ weist dagegen auf ein mehr oder weniger vertrautes Verhältnis hin) (Lüger 1999: 15).

Der Gebrauch bestimmter Routinen könnte den Fremdsprachenlernenden große Schwierigkeiten bereiten, zum Beispiel in dem Fall, wenn rituelle Muster sehr unterschiedlich im Vergleich zur Ausgangskultur ablaufen. Auch die Gestaltung der Beziehungsebene könnte für Schüler problematisch sein, da die Sequenzstrukturen verschiedener Rituale in beiden Sprachen sehr unterschiedlich sein können und nicht ohne weiteres von der Ausgangs- auf die Zielsprache übertragen werden können.

Ein anderes Problem für die Lernenden könnte die Tatsache darstellen, dass die Rituale im Laufe der Zeit ihre wörtliche Bedeutung weitgehend verloren haben (z. B. wird die Abschiedsformel „mach’s gut“ nicht mit einer konkreten Handlung verbunden) (Lüger 1999: 16).

4. Durchgeführte Umfrage: gestellte Fragen, Ziele, die Befragten

Mit der durchgeführten Umfrage (s. Anlagen 1 und 2) wurde ein Versuch gemacht, sowohl verbale (Anredeformen, Befindlichkeitsfrage, Abschiedsfloskeln und Eröffnung der Telefondialoge), als auch nonverbale Kommunikationsformen (Begrüßungsgestik) im Alltag deutscher und russischer Sprecher zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurden einige Kultureme exemplarisch ausgewählt, dieser Auswahl lag der unterschiedliche Gebrauch der Kultureme in beiden Sprachen und die damit verbundenen eventuellen Schwierigkeiten bei ihrer Anwendung für russische Deutschlerner zu Grunde.

Die Umfrage weist zwei Fragetypen auf:

- Fragen in Form einer Feststellung, zu der die Befragten an Hand der Bewertungsskala von nie – selten – manchmal – häufig – immer Stellung nehmen sollten. Die Befragten wurden dabei aufgefordert, Zutreffendes anzukreuzen.
- Fragen, bei denen die Befragten aufgefordert wurden, eine Aussage zu ergänzen (z. B. Beim Abschied sage ich oft...).

Die Fragestellungen wurden so formuliert, dass sie von russischen sowie auch deutschen Befragten aus eigenen Kommunikationserfahrungen im Heimatland beantwortet werden konnten.

Die Umfrage wurde auf folgende Ziele ausgerichtet:

[...]


[1] Aus psychologischer Sicht ist der Automatismus der Alltagsnormalität Grundlage für die Sicherheit im Verhalten eines Individuums. Die Abweichungen von diesem Verhalten (z.B. bei Fremden) können Angst und Unsicherheit auslösen und auch zu Agressionen führen. (vgl. Helbig 2001: 1297)

[2] Deutungsmuster sind mehr oder weniger stereotype Interpretationen und Orientierungshilfen, die Individuen im Laufe ihres Lebens entwickeln, um Bekanntes und Fremdes zu verstehen. Deutungsmuster sind stark kultur- und gesellschaftsabhängig.

[1] Begriffe ‚Routine’ und ‚Ritual’ wurden in die Sprachwissenschaft aus der Ethnologie übernommen.

Details

Seiten
36
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783638305013
Dateigröße
769 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v28828
Institution / Hochschule
Universität Kassel
Note
1,2
Schlagworte
Fremdsprachenunterricht Besonderheiten Gebrauchs Routinen Ritualen Alltagsbereich Vergleichsanalyse Deutsch-Russisch

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