Lade Inhalt...

Der Aufstand von Heinrich dem Jüngeren gegen seinen Bruder Otto I. in der Analyse

Seminararbeit 2011 12 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil

Heinrich I.

Thankmars Rebellion

Heinrichs Aufstand gegen seinen Bruder

Gründe für Heinrichs Aufstand

Schlussteil

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Ich werde mich nun im Folgenden mit dem Verlauf des Aufstandes von Heinrich dem Jüngeren gegen seinen Bruder Otto I. befassen und versuchen die Gründe für dessen Aufstand zu finden und zu klären inwiefern die Tatsache, dass Heinrich I. der erste König war, der sein Reich nicht unter seinen Söhnen aufteilte, Heinrich den Jüngeren beeinflusste. Ich werde auch versuchen zu klären welche Rolle ihre Mutter Mathilde bei diesen Aufständen spielte. Ich werde die Aufstände von Heinrich ausführlich wiedergeben und anschließend anhand einer Analyse von ausgewählten Primär- und Sekundärquellen eine Erklärung für Heinrichs Aufstände liefern.

Zu Beginn werde ich jedoch einen Überblick von der Herrschaft von Heinrich I. und von dem Aufstand von Ottos Halbbruder Thankmar geben, um die äußeren Umstände zu klären und eine Einführung in das Thema zu geben.

Hauptteil

Heinrich I.

Als im Mai 919 Heinrich I. in Fritzlar zum König gewählt wurde, war dies der Beginn einer neuen Dynastie. Denn Heinrich war kein Königssohn, sondern „nur“ ein sächsischer Herzog. Nach Widukind hat der sterbende König, Konrad I., seinen Bruder Eberhard beauftragt Heinrich die Königsinsignien zu übergeben und ihn zum König zu ernennen.1

Heinrich I. hatte vier Söhne, von denen der älteste, Thankmar, aus seiner ersten Ehe mit Hatheburg stammte. Diese Ehe wurde allerdings von der Kirche annulliert, da Hatheburg vorher einem Kloster beigetreten war. Seine drei Söhne Otto (23.11.912), Heinrich ( 922) und Brun (925) gingen aus der 909 mit Mathilde geschlossenen Ehe hervor.

Während seiner Zeit als Herrscher befriedete, erweiterte und stabilisierte er das ostfränkische Reich, welches er zerrissen vorgefunden hatte. Des Weiteren regelte Heinrich I. die Nachfolge seines Hauses in der sogenannten „Hausordnung“, welche Otto als König vorsah und Heinrich den Jüngeren mit Besitztümern bereicherte. Für den jüngsten Sohn Brun, war schon im Alter von 4 Jahren eine geistliche Laufbahn vorgesehen.2 Sein Sohne aus erster Ehe, Thankmar, erhielt nichts, da er keine legitimer Nachfolger war und somit nur ein Recht auf das Erbe seiner Mutter besaß, welches ihm jedoch auch verwehrt blieb, da Heinrich I. den Besitz von Hatheburg nach der Annullierung der Ehe behielt und ihren Besitz später an seinen Sohn Heinrich weitergab. Am 2. Juli 936 starb Heinrich I. und sein Sohn Otto wurde, wie vorgesehen, am 7. August 936 in Aachen zum König ernannt.

Thankmars Rebellion

Der Herrschaftsbeginn von Otto verlief nicht reibungslos, da er Entscheidungen traf, welche einige Adelige nicht gut fanden. So ernannte Otto I. den Grafen Gero zum Markgraf an der mittleren Elbe und Saale. Dies verärgerte mehrere Adelige, die sich übergangen fühlten und der Meinung waren, dass sie diese Stelle mehr verdient hätten, und seinen Halbbruder Thankmar, welcher daraufhin ein Bündnis mit dem Herzog Eberhard von Franken, dessen Vasallen ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkamen, da sie sich ihm auf Grund der Nähe von Heinrichs d. Jüngeren gegenüber nicht mehr verpflichtet,3 fühlten einging. Sie zogen gegen die Festung Belecke südöstlich von Soest und nahmen Heinrich den Jüngeren gefangen. Eberhard von Franken nahm Heinrich als Geisel, währen Thankmar mit seinen Männern raubend durch Westfalen zog und sich schließlich in der alten Eresburg festsetzte. Schon nach wenigen Wochen erschien Otto Ende Juli 938 mit einer großen Streitmacht und Thankmars Männer ergaben sich bei diesem Anblick kampflos. Thankmar zog sich in die Kapelle der Festung zurück und legte seine Waffen nieder. Dennoch wurde er von den ihm folgenden Männern getötet. Widukind beschreibt den Ablauf wie folgt: „Aber einer der Männer, Maincia mit Namen, durchbohrte Thankmar von hinten mit einem Speer durch ein an den Altar stoßendes Fenster und tötete ihn so am geweihten Ort“4. Dies geschah gegen Ottos Willen und er trauerte um seinen Halbbruder Thankmar, dennoch ließ er vier von Thankmars Helfern hinrichten. Nach der Niederlage Thankmars war die Situation für Eberhard aussichtslos und er bat Heinrich ihm zu vergeben5. Heinrich sprach für Eberhard bei seinem Bruder Otto vor und dieser verschonte Eberhard und verbannte ihn „nur“ nach Sachsen. Doch schon nach einiger Zeit wurde er wieder von Otto als Herzog in Franken eingesetzt. Schon wenige Monate nach dem Aufstand Thankmars, rebellierte Heinrich der Jüngere gegen seinen Bruder Otto.

Heinrichs Aufstand gegen seinen Bruder

Im Jahre 938, nur ein paar Monate nachdem der Aufstand Thankmars gegen Otto niedergeschlagen worden war, ging Heinrich der Jüngere ein Bündnis mit Herzog Eberhard, Giselbert von Lothringen und einigen Adeligen, die Otto als König nicht akzeptierten, gegen Otto ein. Sie wollten nach dem gelungenen Aufstand Heinrich den Jüngeren zum König wählen bzw. Giselbert wollte diese Gelegenheit nutzen und Lothringen von der Herrschaft des ostfränkischen Reiches “befreien“.

Heinrich der Jüngere traf sich Anfang 939 mit seinen Verbündeten in Saalfeld an der Saale um über das weitere Vorgehen zu beraten. Die meisten von den Verbündeten wollten jedoch den Kampf von ihren Gütern fernhalten und so wurde der Beschluss gefasst, dass Heinrich den Aufstand mit Giselbert in Lothringen beginnen sollte.

Heinrich besetzte seine Burgen mit Verbündeten und reiste nach Lothringen zu Giselbert, um dort den Aufstand zu beginnen. Er traf bei den Lothringern auf volle Bereitschaft gegen Otto vorzugehen und so zog er mit Giselbert und dessen Streitmacht an den Rhein. Als Otto von der Reise Heinrichs nach Lothringen erfuhr, versammelte er seine Streitmacht und ritt mit ihr nach Dortmund zu einer Festung Heinrichs um im Falle eines bevorstehenden Angriffs ein Druckmittel zu haben. Die Besatzung der Burg ergab sich sofort ohne Kampf und Otto schickte den Burgvogt zu seinem Bruder Heinrich, um ihm von einer Auseinandersetzung abzuraten.6 Heinrich ließ sich aber nicht von seinem Vorhaben abbringen und so wollte Otto mit seinen Männern den Rhein im März 939 bei Birten südlich von Xanten überqueren und seinen Bruder stellen. Da nur wenige Schiffe zur Verfügung standen, musste Ottos Streitmacht in Gruppen den Rhein überqueren. Als ein kleiner Teil den Rhein überquert hatte griffen Giselbert und Heinrich an. Otto und seine restlichen Truppen konnten nichts ausrichten, da sie nie rechtzeitig über den Rhein gekommen wären um noch in die Schlacht einzugreifen. Laut Widukind soll Otto sich vor Verzweiflung vor die Heilige Lanze geworfen haben und Gott um die Rettung seiner Truppen angefleht haben.7 Der kleine Teil von Ottos Streitmacht hatte eigentlich keine Chance auf einen Sieg. Nur durch eine List gewannen Ottos Truppen die Schlacht. Ein See verhinderte den direkten Zusammenstoß mit Giselberts Truppen und die Sachsen teilten sich in zwei Abteilungen. Die Abteilung der Sachsen, die zu Pferd waren, ritt an die Seite der Lothringer und überraschte diese. Einige der Sachsen sprachen französisch und riefen den Lothringern zu, sie sollten fliehen.8 Die Lothringer bemerkten in der Verwirrung nicht, dass die Rufe von ihren Feinden kamen und so flohen sie nach kurzer Zeit. Noch während des Kampfes setzte Otto mit dem Rest seiner Truppen über den Rhein über und verfolgte die Lothringer. Sein Bruder Heinrich wurde während des Kampfes verwundet und zog sich nach Sachsen zurück. Otto folgte ihm um einen Aufstand in seinem Herzogtum vorzubeugen und verbreitete die falsche Nachricht vom Tode Heinrichs, sodass viele Burgen, die Heinrich vorher für sich gewonnen hatte, sich wieder König Otto anschlossen.

Heinrich besetzte die Merseburg, welche daraufhin von Otto belagert wurde. Da es mit damaligen Mitteln schwierig war eine besetzte Burg einzunehmen, konnte sich Heinrich dort 2 Monate halten. Allerdings musste er sich im Mai 939, aufgrund eines Versorgungsproblems, ergeben.

Trotz der Niederlage Heinrichs kämpften Eberhard und Giselbert weiter. Doch schon im Oktober 939 wurden die beiden endgültig besiegt, da Eberhard während einer Schlacht fiel und Giselbert auf seiner Flucht im Rhein ertrank. Heinrich, dem Otto bei der Belagerung Waffenruhe und freies Geleit zugesichert hatte, floh daraufhin zum französischen König9, da er sich Otto immer noch nicht unterwerfen wollte. 940 kam es zu einer Versöhnung zwischen Otto und seinem Bruder Heinrich.

Es ist nicht sicher, ob Otto seinen Bruder daraufhin zum Herzog von Lothringen machte oder nicht, da die Quellen aus der Zeit verschiedene Versionen wiedergeben. So schreibt Widukind, dass Otto Heinrich einige Plätze in Lothringen überließ, aber Adalbert von Weißenburg schreibt, dass Otto Heinrich zum Herzog erhob. Der Geschichtsschreiber Flodoard berichtet sogar, dass Otto Heinrich die Herrschaft über Lothringen ganz überlassen habe10.

Allerdings war die Herrschaft von Heinrich in Lothringen, wenn es eine gab, nicht von langer Dauer, da er schon im selben Jahr von den Lothringern vertrieben wurde und Otto den lothringischen Grafen Otto als neuen Herzog einsetzte.

Doch auch im Jahr 941 fand Otto keine Ruhe, denn die ständigen Kämpfe mit den Slawen im Nordosten des Reiches führten zu Unzufriedenheit der Adeligen. Zwar konnte Markgraf Gero die Angriffe der Slawen abwehren, jedoch forderten die Kämpfe immer wieder große Verluste und errungen nur wenige Gewinne. Otto wollte aber an seinem Markgraf festhalten und ersetzte Gero nicht. Heinrich machte sich die Unzufriedenheit der Adeligen zum wiederholten Male zu nutzen, um sie erneut als Verbündete gegen Otto zu gewinnen, indem er ihre Wut schürte und sie mit Geschenken bedachte. Sein Plan war, dass Otto am Osterfest 941 in Quedlinburg ermordet werden sollte und die Adeligen ihn anschließend zum König wählen sollten. Allerdings erfuhr Otto von diesem geplanten Attentat kurz vor dem Osterfest durch einen Verräter in den Reihen der Verräter und so umgab er sich bei diesem Fest mit seinen treuesten Vasallen und vereitelte so den Anschlag. Nach dem Fest ließ er die verratenen Verräter festnehmen und ihre Anführer hinrichten. Sein Bruder Heinrich entkam zum wiederholten Mal der Festnahme und floh, jedoch wurde er kurze Zeit später gefangengenommen und wurde in der Pfalz Ingelheim inhaftiert. Heinrichs Schicksal für diesen Umsturzplan sollte nach Ottos Willen von einem Fürstengericht verhandelt werden, da Otto sich anscheinend davor scheute seinen eigenen Bruder zu verurteilen, er wollte ihn aber auch nicht ungestraft lassen. An Weihnachten 941 gelangen es Heinrich mit Hilfe eines Diakons aus der Haft in Ingelheim zu entkommen und nach Frankfurt zu fliehen, wo Otto auf dem Weg zum Morgengottesdienst war. Er warf sich zu Ottos Füßen und bat ihn um Vergebung, welche er auch von Otto bekam, obwohl sich Otto bewusst gewesen sein muss, dass er sich damit dem Vorwurf der Ungerechtigkeit aussetzte.11 Nach diesem Vorfall erhob Heinrich der Jüngere nie wieder die Waffen gegen seinen Bruder Otto.

Gründe für Heinrichs Aufstand

In diesem Teil werde ich mich nun mit den verschiedenen, möglichen Gründen für Heinrichs Aufstand auseinandersetzen. Zunächst werde ich mich mit den Aussagen Widukinds beschäftigen und anschließend einen genaueren Blick auf die Umstände werfen.

Widukinds Begründung für den Aufstand von Heinrich ist sehr einfach und beginnt schon zu der Zeit von Thankmars Aufstand, als Heinrich die Geisel von Herzog Eberhard war. Wie in der Einleitung beschrieben, wurde Thankmar während einer Schlacht getötet und anschließend zog Otto gegen Eberhard, welcher sich bei dem Eintreffen von Ottos Truppen Heinrich zu Füßen warf und ihn um Vergebung bat.

Widukind beschreibt Heinrichs Reaktion wie folgt:

„ Heinrich nämlich war um diese Zeit noch sehr jung und von heißem Blute; und so verzieh er ihm, verlockt nach dem maßlosen Drang nach Herrschaft, sein Verbrechen unter der Bedingung, dass er mit ihm eine Verschwörung gegen den König, seinen Herrn und Bruder, einging und ihm, wenn es möglich wäre, die Krone des Reiches aufsetze“12.

Dieses Zitat zeigt, dass Widukind den Ursprung von Heinrichs Aufstand einfach in seiner Jugend und seiner Herrschsucht sah. Da wir wissen, dass wir nicht alles, was Widukind schreibt für wahr ansehen können bzw. seine Aussagen hinterfragen müssen, werde ich mich jetzt mit den genaueren Umständen beschäftigen, da ich diese Begründung für zu einfach halte, auch wenn sie ein wenig Wahrheit beinhaltet, und in verschiedenen Quellen Verweise gefunden habe, die an eine Mitschuld von Heinrichs und Ottos Mutter, Mathilde, glauben lassen.

Denn schon kurz nach seiner Krönung zum König entstand ein heftiger Konflikt zwischen Otto und seiner Mutter Mathilde. Otto nahm sich ein Teil ihres Witwengutes und wandelte das Servatius-Stift in eine Reichskirche um. Dies ist durch Ottos Diplom Nr.1 belegt13. Er wollte dort einen Gedächtnisort für seine Königsdynastie erschaffen und in diesem stand das Grab seines Vaters im Vordergrund. Obwohl seine Mutter später auch dort begraben werde sollte, konnte sich nicht nach ihrem Willen mit dem Stift verfahren.

Diesen Vorgang bewertet die älteste Lebensbeschreibung von Mathilde als Entzug der „dotalis pars regni“, was so viel heißt, dass sie aus dem Teil, der ihr durch ihre Ehe mit Heinrich I. übertragen worden war, heraus gedrängt wurde14. Daraus lässt sich schließen, dass an den Aussagen verschiedener Quellen, wie zum Beispiel Flodoard von Reims15, dass Mathilde ihren Sohn Heinrich lieber als König gesehen hätte, etwas Wahres ist.

Allerdings glaube ich, wie Winfried Glocker, Martin Lintzel und Friedrich Martin Fischer, nicht, dass sie hinter den Aufständen von Heinrich steht, sondern eher ihn nur bei seinen Plänen unterstützt hat. Für diese Theorie spricht auch, dass nach der von Königin Edgith, Ottos zweite Frau, organisierten Versöhnung von Otto und seiner Mutter, Heinrich nie mehr zu den Waffen griff, um Otto zu stürzen16.Diese Theorie wird auch von Theodor Schieder unterstützt17.

Eine weitere Ursache sieht der Geschichtsschreiber Liudprand in der Tatsache, dass Heinrich der Jüngere zu der Zeit geboren wurde, als sein Vater schon König war. Otto wurde geboren als Heinrich I. noch nicht einmal Herzog war. Laut Liudprand soll Eberhard zu Heinrich dem Jüngeren gesagt haben: „Glaubst du, daß sic! Dein Vater recht gehandelt hat, indem er Dir, dem in der königlichen Würde Geborenen, einen Sohn vorzog, den er nicht als König gezeugt hat?“18. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, dass diese Rechtsvorstellung der Grund für Heinrichs Aufstand war, aber diese Überlieferung enthält, wie ich finde, ein wenig Wahrheit. Ich denke, dass Heinrich sich viel darauf einbildete, dass er nach seinem Vater benannt wurde und nicht sein älterer Bruder.

Dadurch war er natürlich anfällig für die Einflüsterungen derer, die Otto nicht als König wollten.

Ich denke, dass Heinrich nicht von Anfang an König sein wollte, sondern eher durch die Umstände und verschiedene Manipulierungen anfing gegen seinen älteren Bruder vorzugehen. Dieser Ansicht ist auch Winfried Glocker, der in seinem Buch schreibt, dass Eberhard und Giselbert Heinrich nur benutzten, um ihre eigenen Leute zu motivieren um gegen den König vorzugehen.19 Die Aussage Widukinds, dass Heinrich einen Drang nach Herrschaft hatte und deswegen gegen Otto vorging, halte ich für teilweise richtig. Durch die Hausordnung von Heinrich I. besaß Heinrich der Jüngere Güter und Reichtümer wie ein König, aber er besaß sein politisches Amt und verfügte über keine Möglichkeit mitzuregieren.

Dies muss für Heinrich den Jüngeren frustrierend gewesen sein. Wenn man dann noch bedenkt, dass seine Mutter sich mit Otto nicht gut verstand und viele Adelige Otto nicht als König wollten, liegt es für mich sehr nah, dass Heinrich der Jüngere eher in diese Aufstände hineingezogen wurde. Hierfür spricht auch die Tatsache, dass nach der Niederlage Heinrichs im Mai 939 Eberhard und Giselbert weiterkämpften und sich nicht ergaben. Wäre Heinrich ihr Anführer gewesen, hätten sie sich nach seiner Niederlage ergeben, da es keinen Sinn mehr gemacht hätte für ihn zu kämpfen.

[...]


1Theodor Schieder: Handbuch der europäischen Geschichte Band 1, Stuttgart 1976, S. 669.

2Hagen Keller: Die Ottonen, Originalausgabe, München 2001.

3Hermann Kamp:Konflikte und Konfliktführung in den Anfängen der Regierung Ottos I., in: Matthias Puhle (Hg.), Otto der Große. Magdeburg und Europa, Mainz 2001, S. 169.

4Widukind von Corvey, Sächsische Geschichten, zitiert nach I. Grimm: Die Geschichtsschreiber der deutschen Vorzeit, Band 33, Leipzig 1931.

5Hermann Kamp: Konflikte und Konfliktführung in den Anfängen der Regierung Ottos I., in: Matthias Puhle (Hg.), Otto der Große. Magdeburg und Europa, Mainz 2001, S. 168.

6Helmut Hiller: Otto der Grosse und seine Zeit, München 1980, S. 72.

7Helmut Hiller: Otto der Grosse und seine Zeit, München 1980, S. 74.

8Helmut Hiller: Otto der Grosse und seine Zeit, München 1980, S. 74.

9Helmut Hiller : Otto der Grosse und seine Zeit, München 1980, S. 81.

10Helmut Hiller : Otto der Grosse und seine Zeit, München 1980, S. 83.

11Helmut Hiller : Otto der Grosse und seine Zeit, München 1980, S. 89.

12Widukind von Corvey, Sächsische Geschichten, zitiert nach. I. Grimm: Die Geschichtsschreiber der deutschen Vorzeit, Band 33, Leipzig 1931.

13Johannes Laudage: Otto der Große, Regensburg 2001, S. 110.

14Johannes Laudage: Otto der Große, Regensburg 2001, S. 111.

15Hagen Keller: Die Ottonen, Originalausgabe, München 2001, S. 29.

16Hagen Keller: Die Ottonen, Originalausgabe, München 2001, S. 32.

17Theodor Schieder: Handbuch der europäischen Geschichte Band 1, Stuttgart 1976, S. 682.

18Johannes Laudage: Otto der Große, Regensburg 2001, S. 125.

19Winfried Glocker: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik, Köln 1989, S. 64.

Details

Seiten
12
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783668204058
ISBN (Buch)
9783668204065
Dateigröße
468 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v288211
Institution / Hochschule
Universität Paderborn – Historisches Institut
Note
2,3
Schlagworte
Otto I. Ottonen Thankmar

Autor

Zurück

Titel: Der Aufstand von Heinrich dem Jüngeren gegen seinen Bruder Otto I. in der Analyse