Lade Inhalt...

Veränderung zwischenmenschlicher Beziehungen durch die Entwicklung sozialer Netzwerke

Bachelorarbeit 2012 68 Seiten

Soziologie - Kommunikation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Phanomen: soziales Netzwerk
2.1. Was ist ein Netzwerk?
2.2. Was ist ein soziales Netzwerk?
2.3. Bildung sozialer Netzwerke
2.4. Bezeichnung eines sozialen Netzwerks
2.5. Formen sozialer Netzwerke
2.6. Soziales Kapital

3. Die Entwicklung der sozialen Online-Netzwerke
3.1. Definition des sozialen Online-Netzwerks
3.2. Historie
3.3. Konzept und Aufbau sozialer Online-Netzwerke
3.4. Soziale Online-Netzwerke: Eine Ubersicht
3.4.1. Facebook
3.4.2. Die VZ-Netzwerke
3.4.3. Xing
3.4.4. Twitter
3.4.5. Stayfriends
3.5. Kommunikationswege und Inhalte sozialer Online-Netzwerke
3.6. Die Frage des Datenschutzes: Was macht Facebook mit personlichen Daten?

4. Veranderungen sozialer Beziehungen durch die Nutzung virtueller Netzwerke
4.1. Definition soziale Beziehung
4.2. Virtuelle zwischenmenschliche Beziehungen
4.3. Marc Granovetters „The strength of weak ties“
4.3.1. Die Studie
4.3.2. Weak ties versus strong ties online 3
4.4. Einfluss der Online-Nutzung auf das Individuum
4.4.1. Gefahr der sozialen Isolation?
4.4.2. Suchtgefahr
4.5. Auswirkungen der Online-lnteraktion auf zwischenmenschliche Beziehungen
4.5.1. Freundschaft
4.5.2. Berufswelt
4.5.3. Romantische Beziehungen
4.6. Sozialkapital in Online-Netzwerken

5. Resumee

Literatur- und Quellenverzeichiiis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Bedurfnispyramide nach Maslow

Abbildung 2 Soziogramm: Facebook als Gesamtnetzwerk

1. Einleitung

The Social Network - heiBt der Titel eines Spielfilms aus dem Jahre 2010. Drei Worter, die eigentlich soziologisch terminiert sind. Mit diesem Titel lasst sich allerdings der Rahmen fur Bedeutungsspekulationen ausdehnen. Der Inhalt des Films dreht sich nicht allein um soziologische Fachbegrifflichkeiten - der technologische Fortschritt spielt namlich zusatzlich eine signifikante Rolle.

Seitdem das world wide web im Jahre 1993[1] fur jedermann zuganglich wurde, veranderte sich einiges im Leben der Menschen. So wie einst die Einfuhrung des Fernsehens 1935[2] oder des Mobiltelefons, Ende der 90er Jahre,[3] das alltagliche Leben der Deutschen auf neue Art beeinflusste, brachte auch das Internet weitere Chancen fur Alltag und Beruf. Im Jahre 2007 wurde von der EITO prognostiziert, dass Anfang 2010 vermutlich 1,5 Milliarden Menschen das Internet taglich nutzen werden.[4] Die Prognose bestatigte sich. Allein in Deutschland wurde im Jahre 2011 festgestellt, dass mehr als 50 Millionen Bundesburger das Internet regelmaBig nutzten.[5]

Dies zeugt von der hohen Nutzlichkeit dieses neuen Mediums fur die meisten Menschen. Sei es eine Informationsquelle fur Forschung und Wissenschaft oder die Moglichkeit unterwegs das E-Mail-Postfach abzurufen - das Internet bietet vielseitige Funktionen. Doch wenn es unser Leben bereichern kann, kann das Web es nicht auf gleichem Wege verkomplizieren? Offensichtlich, denn mit diesem technischen Fortschritt kamen auch neue soziale Konflikte und Risiken auf, die heutzutage offentlich diskutiert werden. Jede neue Erfindung rief neue Diskurse hervor - beispielsweise auch der Fernsehkonsum, wie er sich zu einer beliebten Freizeitbeschaftigung entwickelte und zu Anfang schon nicht selten den Unternehmungen mit Freunden vorgezogen wurde. Wie beeinflusst das Internet, als eine der gewinnbringendsten Erfindungen unseres Jahrhunderts, unsere sozialen Netzwerke? Werden, wie befurchtet, soziale Kontakte durch die Technik unterbunden?

Multidisziplinare Aufgaben und Tatigkeiten, beruflich wie privat, die einst manuell erledigt wurden, werden heute online vorgenommen. Die Internetnutzer sitzen zwar in der Regel autonom vor dem Computer, aber sollte man diese Art Beschaftigung als soziale Isolation sehen? Denn sogar fur die Kommunikation und Interaktion mit alteri wurden Wege gefunden sie online durchzufuhren. Dies bedeutet nicht mehr nur, dass allein die PC‘s vernetzt sind, auch wir vemetzen uns durch die grenzubergreifende Eigenschaft des Internets mit unseren sozialen Beziehungen. Heutzutage ubernehmen insbesondere Online Social Networks diese Funktion.

Wie einschlagig diese Entwicklung virtueller Vergesellschaftung ist, fuhrte uns nicht nur die Filmbranche vor Augen. Tagtaglich werden wir durch die Medien mit sozialen Online- Netzwerken konfrontiert, ob wir Nutzer sind oder nicht.

Fur die vorliegende Arbeit ist ein Aspekt besonders interessant, mit dem sich Soziologen und Psychologen derzeit eingehend beschaftigen und zwar, inwiefern die immer intensivere Nutzung sozialer Online-Netzwerke[6] unsere zwischenmenschlichen Beziehungen beeinflusst. Meine Intention fur das Verfassen der vorliegenden Arbeit ist die Darstellung des Zusammenhangs sozialer Beziehungen und der sozialen Online-Netzwerken. Die Hypothese, dass die Aktivitat in sozialen Netzwerken durchaus Veranderungen in sozialen Beziehungen veranlasst fungiert dominierend fur diese Schrift. Es sollen Antworten fur Fragen gesucht werden, wie: „Lassen sich online besser neue soziale Kontakte finden und pflegen als auf traditionellem Wege?“ und „Welche Auswirkungen bringen sie fur unsere bestehenden realen Beziehungen mit?“.

Da sich viele Aktivitaten, auch soziale, mehr und mehr in die Virtualitat verlagern, konnte angenommen werden, dass dort schneller neue Kontakte gefunden werden und dieser Aspekt sich auch positiv auf reale Beziehungen auswirkt. Aber da soziale Online-Netzwerke fur den privaten Gebrauch noch nicht lange bestehen, kann die Soziologie, zumindest im deutschsprachigen Raum, noch nicht viele Forschungsergebnisse vorweisen.

Doch ein soziales Netzwerk, was ist das eigentlich? Das sinnbildliche Beispiel zeigt uns ein verbindendes Gefuge aus Linien und Knoten. Viele junge Internetnutzer von heute wurden aber auf jene Frage wahrscheinlich erwidern: „Ein soziales Netzwerk? Das ist so etwas wie Facebook!“ Es lasst sich allein an der Bedeutungsfrage und ihrer moglichen Antwort erkennen, wie integriert diese Online-Interaktionen schon sind, besonders fur die Digital Generation, die ein Leben ohne Internet gar nicht kennen gelernt hat.

Facebook ist der symboltrachtige Name einer Online-Version sozialer Netzwerke. Naturlich gibt es noch einige andere: StudiVZ, Twitter, Xing sind weitere, durch die Medien bekannte. Facebook jedoch gilt ist als „das“ soziale Netzwerk in der aktuellen virtuellen Welt. Die hohe Mitgliederzahl und der Erfolg machen Facebook zu mehr als „nur“ einem sozialen Netzwerk - zu einem stark gewinnbringenden Social Media-Unternehmen. Daher kann Facebook auch die dementsprechende Aufmerksamkeit generieren. Facebook ist „The Social Network“.

Sehr viele Menschen nehmen Anteil an dieser sozialen Online-Bewegung. Beispielsweise findet man die Facebook-Seite in mehr als 70 Sprachen und nahezu jede Altersgruppe ist vertreten: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Rentner, wie auch die Digital Generation und Digital Immigrants.[7] Es scheint fast so als wolle das weltliche Social Media-Unternehmen jeden Kosmopolit erreichen.

„Wenn Facebook heute ein Land ware, meine Damen und Herren, ware Facebook mittlerweile das drittgroBte Land der Welt“, sagte Gerd Scheurer beim Mittelstandsforum im Jahre 2010 uber das bekannteste soziale Online-Netzwerk. Diese GroBeneinschatzung ist am nationalen Bevolkerungsreichtum und Facebooks Mitgliederzahl gemessen. Damit liegt es hinter China und Indien und noch weit vor den USA - im ubertragenen Sinne. Geht man alleine von der Zahl der Registrierungen aus, ist Facebook wirtschaftlich sehr erfolgreich. Aber um was geht es genau bei dem sozialen networking im Internet? Geht es nur darum wer die meisten „Freunde“ hat oder steckt mehr dahinter? Im Laufe dieser Arbeit soll versucht werden, die Grunde zur Aktivitat in virtuellen Netzwerken zu bestimmen und der Frage auf den Grund gegangen werden, wie die Nutzer ihr reales soziales Netzwerk durch die virtuellen Kontakte erweitern und welchen qualitativen Wert diese Beziehungen haben. Vermutlich konnen reine Online-Beziehungen nicht mit realen sozialen Bindungen verglichen werden, da schon die Kommunikationswege einen unpersonlicheren Charakter aufweisen.

In der Forschung sind die Auswirkungen der Nutzung sozialer Online-Netzwerke umstritten. Wegen der immer starker werdenden Nutzung der Online-Kommunikation innerhalb virtueller Netzwerke sind, neben dem aktuell hoch diskutierten Thema des Datenschutzkonfliktes, im Bereich der Soziologie potenzielle Gefahren fur Individuum und dessen zwischenmenschlichen Beziehungen erkannt worden. Internetgegner warnen vor der Gefahr der Vereinsamung der Individuen, Befurworter wiederum erkennen die Chance einer Starkung der sozialen Kontakte. Die Frage ist, inwiefern unsere sozialen Kontakte durch die Online-Aktivitat gestarkt werden konnen. Ist es die technische Innovation, die dazu beitragt oder sind gar keine Auswirkungen zu identifizieren?

Online-Kritiker sehen die Tendenz zur sozialen Isolierung der Internetnutzer aus der Gefahr heraus, dass ein Ruckgang der Interaktionen mit Familie und Freunden zu einer Minimierung des eigenen sozialen Netzwerks und zur Reduzierung sozialer Zugehorigkeit fuhren kann. Die Frage ist nun, ob dies wirklich der Fall ist, insbesondere nachdem auch soziale Beziehungen online „gegangen“ sind und die Menschen sich nicht nur im realen Leben, sondern auch virtuell verknupfen und kommunizieren konnen. Doch es gibt Gegenargumente: Nachdem [8] sich immer mehr soziale Online-Dienste etablierten, befurchteten die Kritiker zum einen, dass die Funktionen der sozialen Online-Netzwerke eine starkere Suchtgefahr darstellen und so soziale Ausgrenzung bewirken. Im Hinblick auf die Social Media ware dies durchaus ein gravierender Nachteil, da vor allem soziale Isolation als ein schwerwiegendes Risiko fur das physiologische und psychologische Wohlbefinden der Menschen gilt, Online-Netzwerke sich aber gerade durch soziale Interaktionen generieren. Kann das Klischee des sozial isolierten und einsamen Internetnutzers in Bezug auf die Abhangigkeit der Nutzung sozialer Online- Netzwerke bestatigt werden? Wie wirkt sich die Nutzung allgemein auf unsere Sozialkompetenz aus?

Fur die konservativen Vertreter stellen die innovativen Kommunikationstechnologien eben- falls eine Gefahr dar. Der Vorwurf lautet, dass sie die Zeit fur face-to-face-Kommunikation ersetzen wurden. Das mag plausibel klingen, denn wenn weitere Entfernungen zum Gesprachspartner bestehen, wurde damals schon eher zum Telefon gegriffen und der Anfahrtsweg fur einen personlichen Besuch eingespart. So konnte es sich moglicherweise auch mit den Nachrichtenfunktionen der sozialen Online-Netzwerke verhalten. Mit dem mobilen Internet, welches standig uber die neuen Smartphones verfugbar ist, wird oft kurzfristig und von unterwegs eine virtuelle Nachricht versendet. Mittlerweile konnen durch die in Mobiltelefonen integrierten Kameras und durch die Webcams fur PC‘s sogar uber so genannten live streams „gechattet“ werden - es ist also moglich, dass Gesprache uber Videoaufnahmefunktion mit direkter Bildubertragung gefuhrt werden.

Ob eine Reduzierung der Nutzung traditioneller Kommunikationsmittel bestatigt werden kann, wird in dieser Arbeit untersucht werden. Konnen die computervermittelten Kommunikationswege qualitativ wirklich traditionelle Kommunikationsmittel ersetzen? Die US-amerikanische Soziologin Sherry Turkle sagt zum Thema Internet folgendes:

„Ein rasant expandierendes System von Netzen, die in ihrer Gesamtheit als Internet bezeichnet werden, verbindet Millionen von Menschen in neuen Raumen, die unsere Denkweise, den Charakter unserer Sexualitat, die Form der Gemeinschaftsbildung, ja unsere Identitat selbst verandern."[9]

Die sozialen Netzwerke im Internet bieten also neuen Raum fur zwischenmenschliche Beziehungen, verandern sie auf der anderen Seite aber auch. Es fragt sich, ob die Auswirkungen weitestgehend negativ oder durchaus positiv zu sehen sind.

Die Internetbefurworter betonen vor allem die Chancen, die uns das Internet und dessen Kommunikationsmedien bieten. Denn zum einen ergeben sich Moglichkeiten, Aufgaben effizienter erledigen zu konnen, womit mehr Zeit fur Aktivitaten mit Freunden und Familie bliebe. Dies betrifft vor allem berufliche und schulische Tatigkeiten, bei denen das Internet als Nachschlage- und Recherchewerk fungiert. Zum anderen kann, durch die Verknupfungen uber Online-Netzwerke, zu jeder Zeit Rucksprache und Informationsaustausch mit den sozialen Kontakten gehalten werden. Das schnelle und gunstige Kommunikationsmedium Internet verspricht uberregionale Distanzen zu uberwinden und abgegrenzte Familienmitglieder und Freunde einfacher erreichen zu konnen. So konnten die sozialen Online-Netzwerke die Erhaltung ortlich getrennter Kontakte unterstutzen.

Online-Beziehungen wurden schon oft als unpersonlich, oberflachlich und sogar auch als feindselig bewertet. Trotzdem sollten die personlichen Vorteile, die uns Online-Beziehungen bieten konnten, berucksichtigt werden. Es lasst sich vermuten, dass die unkomplizierte Kontaktaufnahme dazu beitragen wurde, auch schwache Beziehungen besonders gut erhalten zu konnen. Das Business-Netzwerk Xing zielt auf die Pflege solcher Kontakte ab und konnte die Chance bieten Geschaftsbeziehungen langfristig aufrechtzuerhalten - auch mogliche berufliche Chancen schnell zu entdecken und ergreifen zu konnen. Die Erreichbarkeit solcher Moglichkeiten konnte online naher liegen als durch traditionelle Mittel. Die Menge an Informationen, die man aufgrund der virtuellen Vernetzung erhalt, kann wahrscheinlich in der Realitat nicht ubersichtlich genug dargestellt werden. Es stellt sich also auBerdem die Frage, ob durch die virtuellen Netzwerke groBere berufliche Chancen bestehen oder nicht. Die Gesamtheit der neugewonnenen sozialen Kontakte beziehungsweise die Pflege und Erhaltung nutzlicher Kontakte konnten sich, aufgrund der neuen Kommunikationsmoglichkeiten, deutlich positiv auf das individuelle Sozialkapital auswirken. Wird durch die sozialen Online- Dienste neuer Raum fur soziale Ressourcen gebildet?

Die Suche nach potenziellen neuen Geschaftskontakten als Thema wirft die Frage auf, ob die sozialen Online-Netzwerke die Suche nach anderen sozialen Kontakten unterstutzen konnen - wie neuen Freunden oder Lebenspartnern. Es wird behauptet, dass Hurden durch Schuchtern- heit im Netz schnell ubersprungen werden konnen. Dies bedeutet, dass die Kontaktaufnahme online leichter fallen konnte als bei personlichem Aufeinandertreffen. Aber ist es wirklich so, dass online viele neue Kontakte gefunden werden, aus denen sich neue Freundschaften bilden?

Mit der Zeit, in der sich die Social Media weiter in den gesellschaftlichen Alltag integrierten und sich immer mehr Nutzer fanden, wurde die Kritik lauter und bemangelte die Gefahr der Verschmelzung von Offentlichkeit und Privatsphare. Das Risiko liege dabei in der Veroffentlichung privater Angelegenheiten und der fehlenden Sensibilitat fur den Umgang

mit den eigenen Daten. Die Verleitung, uns offentlich zu prasentieren und dafur Aufmerksamkeit zu bekommen, leite uns zur Unvernunft im Umgang mit ihnen. Was genau sind die Gefahren bei der Veroffentlichung privater Daten? Uberwiegen diese vermeintlichen Nachteile eventuelle Vorteile der sozialen Online-Netzwerke?

Anhand der Betrachtungen und Vergleiche fur die genannten Fragestellungen und Hypothesen sollen schlieBlich diverse Veranderungen unserer sozialen Beziehungen in sozialen Netzwerken, aufgrund der immer intensiver werdenden Nutzung der Kommunikationsfunktionen virtueller sozialer Raume herausgestellt oder widerlegt werden. Insbesondere interessiert der Verhaltenswandel des Individuums und wie sich dieser Wandel subjektiven Verhaltens auf das Konzept der Beziehungen, wie Freundschaften, aber auch Partnerschaften und das Verhalten im Arbeitsleben auswirkt. Die Unterschiede zwischen Online- und Offline-Beziehungen sollen zum Ende dieser Arbeit klar herausgestellt werden - wie auch die Vor- und Nachteile der technologischen Entwicklung sozialer Netzwerke.

In den nachsten Kapiteln des folgenden Hauptteils wird die Thematik Sozialer Netzwerke durch Klarung von begrifflichen Bedeutungen und Heranfuhrung an verschiedene soziale Kontexte beleuchtet. Es soll eine allgemeingultige Definition aufgestellt und die Fragestellung betrachtet werden, warum der Begriff „Netzwerk“ fur die soziologische Terminologie relevant ist. Weiterhin wird auf die Wichtigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen eingegangen und auf die Bedeutung des Sozialkapitals.

2.1. Was ist ein Netzwerk?

Rein formal ist ein Netzwerk ein Set von Knoten.[10] Zu verstehen ist es als eine Verbindung der abgegrenzten Menge von Elementen und der Menge der zwischen ihnen verlaufenden sogenannten Kanten.[11] Der Begriff des „Netzwerks“ ist aber nicht nur soziologisch definierbar. Er tritt alltaglich in verschiedensten Formen auf: Spinnennetz, Auffangnetz etc. Bei dieser materiellen Beschaffenheit dient der Netzwerkbegriff zur Bezeichnung eines zusammenhangenden Gerustes. Doch die theoretische Ebene ist fur die Forschung eine noch bedeutsamere, denn wir finden Netzwerke in vielen wissenschaftlichen Disziplinen. Beispielsweise gibt es Rechner-Netzwerke im IT-Bereich, deren Endsysteme Computer, zwischen denen digitale Daten ubertragen werden, sind.[12] Im Bereich der Wirtschaft zahlt die Globalisierung, als die stetig voranschreitende Vernetzung weltlicher Unternehmen und einzelner internationaler Akteure durch transatlantische Produktion und Handel, als okonomisch bedeutendes Netzwerk. Auch in der Politikwissenschaft setzte sich der Begriff durch. Die Netzwerkpolitik gilt als ein Koordinationsmodus, der auf Verhandlung und politischen Tausch beruht, [13] sprich auf organisierte Zusammenschlusse einzelner politischer Institutionen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Ein Netzwerk deutet also immer auf eine Art und Weise von Zusammenarbeit hin, die neue Chancen und gewinnbringende Resultate zum Ziel hat. Der Netzwerkbegriff wird also metaphorisch angewandt und hat einen uberwiegend positiven Charakter.

Denken wir uns anstatt der Knoten des Netzes Individuen und nehmen wir die Kanten als die Verbindungslinien zwischen ihnen, als die zwischenmenschlichen Beziehungen, kommen wir zu der soziologischen Thematik, mit der sich, vermutlich seit Georg Simmels Theorie der Vergesellschaftung durch Wechselwirkungen, viele Soziologen und Psychologen beschaf- tigen: eine Zahl von zwischenmenschlichen Beziehungen, die zusammen ein soziales Netzwerk formieren. Zur Definition eines sozialen Netzwerks gibt es in der Literatur unzahlige Quellen. Der Sozialanthropologe J. Clyde Mitchell beschreibt ein soziales Netzwerk „as a specific set of linkages among a defined set of persons, with the additional property that the characteristics of these linkages as a whole may be used to interpret the social behavior of the persons involved.”[14] Mitchells Definition beinhaltet zum einen den graphischen Aspekt und zum anderen die soziale Bedeutung. Als eine rein soziologische Definition konnte die von Martin Diewald fungieren, denn fur ihn ist ein soziales Netzwerk „die Gesamtheit der sozialen Beziehungen einer Person [...], gangigerweise unterteilt in Familienbeziehungen, Beziehungen zur Verwandtschaft, zu Nachbarn, Freunden, Bekannten und eventuell Arbeitskollegen“.[15]

Soziologisch bedeutsam wird die Definition von einem Netzwerk also im Kontext zwischenmenschlicher Beziehungen. Wie Niklas Luhmann formulierte, bildet Kommunikation eine Operation, die soziale Systeme erzeugt und erhalt. Soziales interagieren durch kommunizieren gilt somit als Basis zwischenmenschlicher Beziehungen und bedeutendes Werkzeug zur Erhaltung dieser. So bekommen Netzwerke in der Sozialdimension die Eigenschaft eines Gerustes von Kommunikationskanalen die innerhalb sozialer Beziehungen zwischen den Menschen verlaufen.

Die Forschungsdisziplin, die sich mit der Strukturanalyse und der graphischen Darstellung sozialer Netzwerke eingehend beschaftigt, ist die Netzwerkanalyseforschung der Sozialwis- senschaften.

Die Bildung sozialer Netzwerke hangt von verschiedenen Faktoren ab.

Wie es schon fur Aristoteles in der Antike feststand, ist der Mensch ein animal rationale sociale,[16] ein vernunftiges und soziales Wesen, bedurftig nach Gemeinschaft. Der soziale Charakter des Menschen spiegelt sich in der Kontaktaufnahme zu anderen und den Interaktionen mit ihnen wider. [17] Also kann vermutet werden, dass Netzwerke auf empirischer Ebene als Sinnstrukturen durch die Zurechnung und Adressierung von Kommunikation auf einzelne Identitaten und deren sinnhafte Relationierung zueinander, entstehen.[18]

Das Bedurfnis nach Gemeinschaft zahlt fur den US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow zu einem der Grundbedurfnisse des Menschen. Die Maslowsche Bedurfnispyramide zeigt die sozialen Bedurfnisse auf dritter Stufe uber den physiologischen sowie den Sicherheitsbedurfnissen und unter den Bedurfnissen nach Selbstverwirklichung und Wertschatzung.[19] Das Bedurfnis nach Wertschatzung befindet sich auf zweiter Stufe und macht ebenfalls wie Stufe drei einen hohen sozialen Aspekt aus, denn Wertschatzung und Achtung kann ein ego nur von alter ego empfangen und dies ist fur Maslow ein gebrauchtes „Gefuhl, nutzlich und notwendig fur die Welt zu sein“.[20] Wir bilden demnach soziale Beziehungen aus unserem Bedurfnis nach Intimitat, Selbstwertschatzung und Gesellschaft heraus. [21] Ein soziales Netzwerk ist also notig, damit der Mensch zwei seiner Grundbedurfnisse verwirklichen kann.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Bedurfnispyramide nach Maslow

Quelle: www.student-online.net/Publikationen/236, Stand 28.4.2012

Wir bilden soziale Netzwerke, seitdem wir uns zu Gruppen zusammengeschlossen haben.[22] Die Befunde uber die gezielte Jagd nach Beutetieren des homo erectus vor ca. 1,7 Millionen Jahre konnten als erste systematisch gebildete Netzwerkstrategie, die nur in Zusammenarbeit mehrerer Individuen ausreichend gut funktionierte, angesehen werden.[23] Soziale Netzwerke wurden demnach schon seit der Existenz der Menschheit gebildet und dass sie sich in das Internetzeitalter integrieren, ist aufgrund der menschlichen Entwicklung nicht verwunderlich. Somit konnen wir schon einmal feststellen, dass es scheinbar grundlegend in der Natur des Menschen liegt, sich mit anderen durch Kommunikation und der Bereitschaft zur Kooperation zusammenzuschlieBen.

Die Menschen haben differenzierte Arten und Weisen zur Schaffung, Gestaltung, Gelingen und der Beendigung von Beziehungen entwickelt - anders gesagt wurden „alltagspsychologische Theorien“ [24] geschaffen, um besser in einer Beziehung agieren und andere auch einschatzen zu konnen - beispielsweise sagt der Volksmund „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ oder auch „Gegensatze ziehen sich an“. Man merkt, dass solche Lebensweisheiten ihre Grenzen haben, sie konnen nicht verallgemeinert werden - dennoch fuhlen sich die Menschen erfahrungsgemaB mit Orientierungspunkten wohler.

Soziale Netzwerke sind voll und ganz dynamisch in ihrer Form und Beschaffenheit. Dadurch ergeben sich individuelle Bezeichnungen fur einzelne Netzwerke. Es kann das gesamte soziale Netzwerk einer Person betrachtet werden, wie auch einzelne Segmente des Gesamtnetzwerks. Diese Segmente sind meistens schwer voneinander zu trennen, da ein Akteur oft mehrere Rollen in einem Netzwerk ubernimmt. Am naheliegendsten ist es daher, zunachst personliche von unpersonlichen Netzwerken zu unterschieden. Die Familie zahlt zu den personlichen Netzwerken eines egos und bildet sich aufgrund des naturbedingten Charakters. Da in der Regel eine tiefe emotionale Verbundenheit zwischen den Mitgliedern besteht, fordern sie eine primare Eigenschaft. Personliche Netzwerke identifizieren sich durch diese Prioritat. Aber auch enge Freunde haben den Anspruch auf diese primare Eigenschaft und werden daher auch zum personlichen Netzwerk gezahlt. Die Akteure besitzen aufgrund der emotionalen Verbindung oft die Rolle von Bezugspersonen, zu denen ein bestimmter Grad an Vertrauen herrscht.

Im unpersonlichen Netzwerk finden sich wiederum schwachere Beziehungen, die diese Anforderungen nicht erfullen. Sie identifizieren sich durch unregelmaBigen Kontakt und geringe emotionale Bindung. Oft zahlt man solche Kontakte zu seinem Netzwerk, um sich eventuelle Chancen fur die Ergreifung sozialer Ressourcen offen zu halten. Die nicht vorhandene Vertrauensbasis kann jedoch dann fur gemeinsame Unternehmungen ein Hinder- nis darstellen. Unpersonliche Kontakte konnen beispielsweise Geschaftskontakte sein.

Die Bezeichnung eines Netzwerks entwickelt sich nicht nur aus der Intensitat der Beziehung heraus, auch aus dem Motiv des Zusammenschlusses. Sie kann sich in speziellen inhaltlichen Aspekten widerspiegeln, wie zum Beispiel bei geschaftlichen Kontakten. In der Praxis wird dieses haufig „Business-Netzwerk“ genannt. Gangig ist auch die Bezeichnung „Freunde- Netzwerk“, welches die Verknupfung verschiedener Freundes- oder Bekanntenkreise beinhaltet. Die Medien vermitteln oft die Bezeichnung „Terror-Netzwerk“, wenn von der ZusammenschlieBung diverser „Terror-Gruppen“ die Rede ist.

2.5. Formen sozialer Netzwerke

Allein bestimmte Alltagsvorgange, zu arbeiten oder einkaufen zu gehen, bringen regelmaBigen Kontakt zu anderen Mitmenschen mit, die dann zum sozialen Netzwerk gezahlt werden konnen. Man sollte hierbei den dynamischen Charakter der Netzwerke berucksichtigen.[25] So kommt es vor, dass aus dem einen Arbeitskollegen ein Freund wird - dessen Bekannter hat u. U. dieselben Interessen und wird ebenfalls in den Freundeskreis eingeschlossen, der wiederum hat einen Bekannten, mit dem sich eine Partnerschaft ergibt und so weiter. Unterschiedliche Formen und Entwicklungen der Beziehungen machen die Beschaffenheit der Netzwerke aus.

Die kleinste Form von Gemeinschaft, die Zweierbeziehung, bezeichnet schon einen Teil des Netzwerks.[26] In der Forschungsdisziplin der Netzwerkanalyse wird diese Art „Dyade“ genannt.[27] Diese Form findet man beispielsweise bei einer Mutter-Kind-Beziehung oder einer monogamen Partnerschaft. Quantitativ groBere Formen bilden soziale Gruppen wie beispielsweise Cliquen oder Freundschaftskreise. [28] Doch diese Art sozialer Beziehungen sollten vom sozialen Netzwerkbegriff getrennt werden, wie der Medienwirtschaftler Sascha Hausler erklart: „Das gesamte soziale Netzwerk eines Menschen beschreibt [...] mehr als seine Dyaden und die Gruppe, denen er zugehort. Es beinhaltet Verzweigungsmoglichkeiten, die in den Primargruppen nicht gegeben sind“. [29] Nicht nur die primaren Kontakte wie Familie und enge Freunde machen ein soziales Netzwerk aus, es beinhaltet unter anderem die Kontakte, zu denen nur eine schwache Beziehung unterhalten wird, wie die sogenannten „Freundesfreunde“ [30] und die „Bekannten der Bekannten“. [31] Somit stellen Gemein- schaftsformen wie Gruppen, Cliquen oder Kreise eine Art Bausteine fur ein soziales Netzwerk dar, welche sich wiederum aus mehreren Bausteinen als sozialen Beziehungen zusammensetzen.

2.6. Soziales Kapital

Das Internet und insbesondere die Online Social Network Sites stellen eine potenzielle Ressource fur den Ausbau von Sozialkapital dar. An dieser Stelle soll auf die Klarung und Nutzlichkeit des Sozialkapitals eingegangen werden, um durch die Veranderungen sozialer Beziehungen im Internet auch die eventuelle Ausbaufahigkeit des sozialen Kapitals darstellen zu konnen. Der Begriff geht auf den franzosischen Soziologen Pierre Bourdieu zuruck:

„Das Sozialkapital ist die Gesamtheit der aktuellen und potenziellen Ressourcen, die mit dem Besitz eines dauerhaften Netzes von mehr oder weniger institutionalisierten Beziehungen gegenseitigen Kennens oder Anerkennens verbunden sind; oder, andersausgedruckt, es handelt sich dabei um Ressourcen, die auf der Zugehorigkeit zu einer Gruppe beruhen.“[32]

In der Netzwerkanalyse beschreibt man Sozialkapital folgendermaBen: „Unter sozialem Kapital versteht man einen Aspekt der Sozialstruktur, der individuellen oder korporativen Akteuren breitere Handlungsmoglichkeiten eroffnet.“[33] Es sind Moglichkeiten gemeint, die einem verhelfen, ein Ziel effizienter erreichen zu konnen. Soziales Kapital wird als ein Netzwerkertrag gesehen, der beilaufig im Zusammenhang mit anderen sozialen Handlungen innerhalb eines Netzwerks gewonnen wird. Es bildet sich durch die Abhangigkeit von starken und schwachen Beziehungen der Akteure im Netzwerk, denn sie verfugen alle uber gegenseitigen Einfluss auf das soziale Kapital des anderen. [34] Das Individuum allein verfugt also nicht uber das vollkommene Wirkungsvermogen fur sein soziales Kapital. Jedoch liegt es in seinem eigenen Ermessen, es strategisch zu optimieren.[35] Diese individuelle Einstellung ist charakterabhangig, kann aber auch erlernt werden. Heutzutage gibt es viele Ratgeber und sogar Workshops, bei denen erklart wird, wie es funktioniert das eigene Sozialkapital zu starken.

Volker Oshege erklart die grundsteinlegende Theorie Pierre Bourdieus zum Sozialkapital in Verbindung mit sozialen Netzwerken: Soziales Kapital bilde sich durch materiellen und symbolischen Tauschbeziehungen und unterstutzt die Aufrechterhaltung der Beziehungen. Aus diesen Tausch- und Verpflichtungsbeziehungen entwickeln sich die sozialen Netzwerke. Vor allem werden solche Sozialbeziehungen aufgebaut, die mittelbar oder unmittelbar einen Nutzen versprechen.[36]

In der Netzwerkanalyseforschung geht es vor allem um die Frage, welche Art soziales Kapital die einzelnen Akteure aus ihrem Netzwerk beziehen und wie sie seine strategische Verfugbarkeit beeinflussen konnen.[37] Untersucht werden kann auch, wie verfugbar soziales Kapital fur die Akteure ist oder ob es innerhalb des Netzwerks an bestimmten Positionen

[...]


[1] Vgl. Schels, I., Markt und Technik (2007), S. 15

[2] Vgl. Maurer, M., Kulturgeschichte (2012), S. 138

[3] Vgl. Maurer, M., (2012), S. 210

[4] Vgl. http://www.bitkom.org/de/presse/49919_46069.aspx

[5] Vgl. http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64026_67654.aspx

[6] Vgl. http://www.media-spectrum.de/Nachrichten/100/3782/Mobile-Endgeraete-werden-immer-intensiver- genutzt.html

[7] Vgl. Wanhoff, T., Wa(h)re Freunde (2011), S. 108

[8] Vgl. http://www.youtube.com/watch?v=uz53fDwAmvM

[9] Turkle, S., Leben im Netz. Identitat in Zeiten des Internet (1998), S. 9

[10] Vgl. Jansen, D., Einfuhrung in die Netzwerkanalyse (2003), S. 13

[11] Vgl. Jansen, D., (2003), S. 58

[12] Vgl. Stein, E., Rechnernetze und Internet (2007), S. 20

[13] Vgl. Wolf, F. O., Zwischen Selbstbestimmung und Selbstausbeutung (1996), S. 130

[14] Mitchell, J. C., Social networks in urban situations (1969), S. 2

[15] Vgl. Diewald, M., Soziale Beziehungen: Verlust oder Liberalisierung (1991), S. 61

[16] Vgl. Susemihl, F., Aristoteles Politik (2009), 1253a, S. 47

[17] Vgl. Kneidinger, B., Facebook und Co. (2010), S. 19

[18] Vgl. Fuhse, J., Kultur und mediale Kommunikation (2011), S. 35

[19] Vgl. Maslow, A., Motivation und Personlichkeit (2005), zitiert nach Hausler, S., (2009), S.13 ff.

[20] Maslow, A., (2005), zitiert nach Hausler, S., (2009), S.13 ff.

[21] Vgl. Buhrmeister, D., Need fulfilment, interpersonal competence, and the development contexts of early adolescent friendship (1996), S. 158-185, zitiert nach Kneidinger, B., (2010), S. 19

[22] Vgl. Wanhoff, T., Wa(h)re Freunde (2011), S. 11

[23] Vgl. http://www.evolution-mensch.de/thema/feuer/bedeutung-jagd.php

[24] Vgl. Heidbrink, H. et al., Psychologie sozialer Beziehungen (2009), S. 21

[25] Vgl. Jansen, D., Einfuhrung in die Netzwerkanalyse (2003), S. 271

[26] Vgl. Hausler, S., Soziale Netzwerke im Internet (2009), S. 3

[27] Vgl. Jansen, D., (2003), S. 60

[28] Vgl. Hausler, S., (2009), S. 3

[29] Keupp, H., Soziale Netzwerke (1987), S. 11-53, zitiert nach Hausler, S., (2009), S. 4

[30] Vgl. Schenk, M., das Konzept des sozialen Netzwerks (1983), S. 88-104, zitiert nach Hausler, S., Soziale Netzwerke im Internet (2009), S. 4

[31] Vgl. Schenk, M., (1983), S. 88-104, zitiert nach Hausler, S., (2009), S. 4

[32] Bourdieu, P., in: Kreckel, R., Soziale Ungleichheiten (1983), S. 190 ff.

[33] Jansen, D., Einfuhrung in die Netzwerkanalyse (2003), S. 26

[34] Vgl. Jansen , D., (2003), S. 27

[35] Vgl. Jansen, D., (2003), S. 27

[36] Vgl. Oshege, V., Freiwillige: Produzenten und Trager sozialen Kapitals (2002), S. 19 ff.

[37] Vgl. Jansen, D., (2003), S. 27

Details

Seiten
68
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656879831
ISBN (Buch)
9783656879848
Dateigröße
760 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v287842
Institution / Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,3
Schlagworte
Soziales Netzwerk Soziale Beziehungen Studi VZ Facebook Freundschaft Internet Technischer Fortschritt Virtuell Twitter Xing Datenschutz Stayfriends Online-Netzwerke Social networks Weak Ties Strong Ties Soziale isolation Suchtgefahr Online-Games

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Veränderung zwischenmenschlicher Beziehungen durch die Entwicklung sozialer Netzwerke