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Cloud Computing in der Logistik. Anwendungen, Chancen und Risiken

Masterarbeit 2014 96 Seiten

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis.

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 DasForschungsziel
1.3 Die Forschungsfragen
1.4 Der Stand der Forschung/Forschungslücken
1.5 Die Vorgehensweise und Methodik (Forschungsmethodik)
1.6 Aufbau der Arbeit

2. CloudComputing
2.1 Grundlagen des Cloud Computing
2.2 Architektur/Ebenen des Cloud Computing
2.3 Servicemodelle des Cloud Computing
2.4 Liefermodelle des Cloud Computing
2.5 Abgrenzung zu anderen Formen des IT-Sourcing
2.6 Ausgewählte Aspekte des Cloud Computing
2.6.1 Wirtschaftliche bzw. Kosten-Aspekte
2.6.2 Sicherheit
2.6.3 Verfügbarkeit
2.6.4 Flexibilität
2.6.5 Veränderung des Kundenkontakts
2.7 Mögliche Vorteile und Nachteile des Cloud Computing
2.7.1 Mögliche Vorteile bzw. Chancen von Cloud Computing
2.7.2 Mögliche Nachteile bzw. Risiken von Cloud Computing
2.8 Typische Einsatzgebiete und Anbieter von Cloud Computing
2.8.1 Generelle Einsatzgebiete
2.8.2 CC-Geschäftsmodelle
2.8.3 Beispiele für Cloud-Service Anwendungen
2.8.4 Beispiele für Anbieter von Cloud-Services

3. Anwendungen und Bewertung von Cloud Computing in der Logistik
3.1 Bezug von Cloud Computing zur Logistik
3.2 Einordnung von CC in die IT-gestützte Logistik
3.3 Akzeptanz von CC-Lösungen in der Logistik
3.4 Cloud-Service- und Liefermodelle in der Logistik
3.5 Anwendungen für den Einsatz von Cloud Computing in der Logistik
3.5.1 Generelle Einsatzgebiete für Cloud Computing in der Logistik
3.5.2 Die ,Cloud-Supply-Chain‘
3.5.3 Logistische Anwendungen für CC in der Beschaffungslogistik
3.5.4 Logistische Anwendungen für CC in der Produktionslogistik
3.5.5 Logistische Anwendungen für CC in der Distributionslogistik
3.5.6 Logistische Anwendungen für CC in der Ersatzteillogistik
3.5.7 Logistische Anwendungen für CC in der Entsorgungslogistik
3.5.8 Logistische Anwendungen für CC in der Rückführungslogistik
3.5.9 Logistische Anwendungen für CC in der Transport-, Umschlag- und Lagerlogistik (TUL)
3.5.10 Logistische Anwendungen für CC außerhalb der Unternehmenslogistik
3.6 Anbieter und Bewertung von Cloud-Lösungen für die Logistik
3.6.1 Cloud-Computing Plattformen
3.6.2 Vorstellung ausgewählter Anbieter und Lösungen
3.6.3 Vorstellung und Bewertung des Marktplatzes ,Logistics Mall‘
3.7 Vorgehen zur Einführung von logistischen Cloud-Lösungen
3.8 Chancen für den Einsatz von Cloud Computing in der Logistik
3.9 Risiken für den Einsatz von Cloud Computing in der Logistik
3.10 Ausblick für das Cloud Computing in der Logistik

4. Zusammenfassung/Fazit

Literaturverzeichnis

Anlagen
I „Expertenwissen und Best-Practices für Ihr erfolgreiches Cloud-Logistikprojekt - Experience Booklet “ herausgegeben von der Fa. AXIT AG
II „Cloud Computing - Studie zum Nutzen von Cloud Computing für die Logistik“ herausgegeben von derFa. AXIT AG
III „Cloud Computing - Was Entscheider wissen müssen“ herausgegeben vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM)
IV „Aktionsprogramm Cloud Computing“ herausgegeben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
V „Cloud Computing - Leitfaden für mittelständische Unternehmen“ herausgegeben vom Bundesministeriumfür Wirtschaft und Technologie (BMWi)
VI „The NIST Definition of Cloud Computing“ herausgegeben vom amerikanischen National Institutefor Standards and Technology (NIST)
VII „Umsatz mit Cloud Computing steigt auf fast 8 Milliarden Euro“ Pressemitteilung herausgegeben vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)
VIII „Einfach Online - Installations- und Betriebsmöglichkeiten von TRIAS-AMOS“ Produktbeschreibung der Trias Informatik GmbHfür Produkt TRIAS-AMOS
IX „Software Exposé AIS - Abfallentsorgungs-Informations-System“ Produktbeschreibung der Insert Information Technologies GmbH für Produkt AIS (Abfallentsorgungs-Informations-System)
X „Case Study Patagonia - A clear view of the Supply Chain“ Vorstellung einer Fallzustudie des Kunden Patagonia von der Firma GTNexus
XI „Renault verlagert Aftersales-Logistik in die Cloud“ Artikel von der Webseite Automobilwoche.de
XII „Ford - Ersatzteilbeschaffung via AX4: Motor für die komplette Inbound Supply Chain“ Vorstellung einer Fallzustudie des Kunden Ford von der Firma AXIT
XIII „Umweltfreundlich. Kostensparend. Effizient - Mit der Logistikplattform AX4 zu umweltfreundlichen und kosteneffizienten Logistikprozessen. - Green Paper“ herausgegeben von derFa. AXIT AG
XIV „Deutsche Saatveredelung - Damit Ertragsziele wachsen: DSV bündelt Europaversand über AX4“ Vorstellung einer Fallzustudie des Kunden DSV von der FirmaAXIT
XV „Case Study - After Sales in the Cloud“ Vorstellung einer Fallzustudie eines Mobilfunkgeräteherstellers von der Firma eBuilder
XVI „After Sales Cloud Process Solution“ Produkt-ZLösungsbeschreibung von der Webseite ebuilder.com
XVII „ix4 UniverseMAX - die Intralogistik 4.0 zur Sicherung vernetzter Produktions­ Systeme mit Ausrichtung Industrie 4.0“ Produkt-/ Lösungsbeschreibung von der WebseiteLogistikBroker.com
XVIII „ We automate your After Sales processes“ Produkt-/Lösungsbeschreibung von der Webseite eBuilder.com
XIX „Cloud Monitor 2013“ herausgegeben vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) und KPMGAG
XX „Cloud Computing Framework zur Anbieterauswahl“ Zusammenfassung zur Dissertation von Jonas Repschläger am Lehrstuhl für Informations- und Kommunikationsmanagement der TU Berlin
XXI „ White PaperCloud ComputingI.“ herausgegeben von derFa. T-Systems
XXII „AXIT Strategiepapier - Collaboration entlang der Supply Chain“ herausgegeben von derFa. AXIT AG
XXIII „Professionelles Supply Chain Management für KMU“ Artikel herausgegeben von der Fa. Wassermann AG
XXIV „Plattform“Begriffsdefinition von der Webseite itwissen.info

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Wachstum des Cloud-Computing Marktes in Deutschland

Abbildung 2: Ebenen des Cloud Computing

Abbildung 3: Cloud-Architektur Schichtenmodell

Abbildung 4: Cloud-Typen

Abbildung 5: Technologien aus den CC hervorgegangen ist

Abbildung 6: Erfolgsfaktoren von Cloud Computing aus CIO Sicht

Abbildung 7: Komponenten eines Geschäftsmodells

Abbildung 8: Generelle Einstellung zum Thema Cloud-Computing nach Branche

Abbildung 9: Basistechnologien der IT-gestützten Logistik im Überblick

Abbildung 10: Akzeptanz von Cloud Computing bei Anwendern

Abbildung 11: Akzeptanz des Betriebs in einer Cloud-Architektur bei Anbietern

Abbildung 12: Zustimmung der Anbieter zu Cloud-Computing nach

Unternehmensgröße

Abbildung 13: Cloud Supply Chain

Abbildung 14: Die Funktionsweise der Logistics Mall

Abbildung 15: Projektphasen und Handlungsfelder im IT-Einführungsprozess

Abbildung 16: Systematik von Repschläger zur Auswahl eines Cloud-Anbieters am Beispiel der Zieldimension 'Kosten'

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Unterschiede der Servicearten

Tabelle 2: Parallelen zwischen CC und Collaboration

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Motivation

Die Motivation dieser Arbeit liegt in der Erforschung und dem angestrebten Wissenszuwachs bzgl. der Informationstechnologie ,Cloud Computing4 (CC), sowie ihrem aktuellen Bezug zu logistischen Anwendungsbereichen. Außerdem besteht ein Interesse daran zu untersuchen, ob es bereits Praxisbeispiele für den erfolgreichen Einsatz dieser Technologie in den verschiedenen Bereichen der Logistik gibt und welchen Einfluss die Technologie insgesamt auf die Logistik hat und haben kann. Auch die tendenzielle Entwicklung von CC in der Logistik soll anhand einer umfangreichen

Literaturrecherche und der Analyse von potentiellen Nutzern und Anbietern aufgezeigt werden. Da für Unternehmen nicht nur eine Technologie an sich, sondern auch der Weg zu deren Nutzung eine wichtige Rolle spielen kann, soll anhand von Expertenwissen und Erfahrungsberichten versucht werden Hinweise für die mögliche Einführung von CC bei Unternehmen mit Logistikbezug zu erarbeiten und ihnen somit eine Hilfestellung diesbezüglich zu geben. Zu guter Letzt besteht auch ein persönliches Interesse daran, interessierten Personen bzw. Unternehmen einen schnellen und umfassenden Überblick über die Technologie und die Anwendungsmöglichkeiten in der Logistik zu geben.

1.2 Das Forschungsziel

Das Ziel der Masterarbeit ist die Informationstechnologie CC in ihren Kontext systematisch einzuordnen und den Nachweis zu erbringen, dass diese Technologie für logistische Fragestellungen und Einsatzgebiete praktische Relevanz hat.

1.3 Die Forschungsfragen

Da der Schwerpunkt der Arbeit im Bezug von CC zur Logistik liegt, sind die folgenden Forschungsfragen auf die Verwendbarkeit von CC für logistische Bereiche und nicht auf die Recherche bzgl. der originären Wesensmerkmale der Technologie ausgerichtet:

1. Welche Beziehung gibt es heute zwischen Logistik und Cloud Computing?
2. Welche praktischen Anwendungen von Cloud Computing gibt es heute bezogen auf die unterschiedlichen Gebiete der Logistik?
3. Wo liegen die Chancen und Risiken von CC-Anwendungen in der Logistik?
4. Beeinflussen cloudbasierte Lösungen den Umgang bzw. die Beziehung zu Kunden, Lieferanten und Dienstleistern?
5. Welche CC-Nutzungsformen sind für Unternehmen mit logistischem Bezug denkbar bzw. empfehlenswert?
6. Existiert eine allgemeine Vorgehensweise zur Einführung einer cloudbasierten Lösung für ein Logistik-Unternehmen und welche Dinge gibt es zu bedenken?
7. Welche spezialisierten Provider von logistischen Cloud-Lösungen gibt es derzeit und was sind deren Angebote?
8. Wie groß ist das zukünftige Potential von Cloud Computing in der Logistik?
9. Das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielt nicht nur in der Logistik eine zunehmende Rolle. Gibt es eine Beziehung zwischen cloudbasierten Logistiklösungen und dem Schutz der Umwelt?

1.4 Der Stand der Forschung/Forschungslücken

Das Thema CC bietet eine große Auswahl an deutsch- und englischsprachigen Quellen, die die Technologie umfassend beschreiben. Zur Beziehung von CC und Logistik findet man hingegen nur wenige Quellen in Form von Büchern. Die meisten vorhandenen Quellen sind Artikel in Zeitschriften, Veröffentlichungen von Organisationen oder Publikationen auf Internetseiten. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse kann man darauf schließen, dass das Thema CC an sich sehr gut erforscht und dokumentiert ist, der Bezug zur Logistik jedoch aktuell noch nicht umfassend in Büchern publiziert wurde. Jedoch haben sich schon viele Unternehmen und Organisationen mit dem Thema ausgiebig auseinander gesetzt, zahlreiche Produkte diesbezüglich auf den Markt gebracht und diese in weltweiten Projekten erfolgreich eingesetzt. Man kann also sagen, dass auch dieses Thema bereits von vielen Parteien erforscht wurde. Während der Literaturrecherche und der Bearbeitung des Themas haben sich keine offensichtlichen Forschungslücken gezeigt.

1.5 Die Vorgehensweise und Methodik (Forschungsmethodik)

Die Basis zur Erarbeitung der Masterarbeit bildet eine umfangreiche Literatur- und Internetrecherche zur Einordnung und zum Verständnis der Informationstechnologie ,Cloud Computing4. Auch die eventuell bereits vorhandene Verwendung der Technologie für Bereiche der Logistik wird recherchiert. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse können Schlussfolgerungen für die Relevanz und das Potential von Cloud Computing für die Logistik abgeleitet und damit die Forschungsfragen aus Kap. 1.3 beantwortet werden.

1.6 Aufbau der Arbeit

In Kapitel 2 dieser Arbeit werden zunächst die allgemeinen Grundlagen des CC erläutert. Den Beginn dieses Abschnittes bildet das Kapitel 2.1 mit essentiellen Definitionen, Bestandteilen und Grundbegriffen der Technologie. Auch die folgenden Unterkapitel behandeln das notwendige Grundwissen bzgl. der Architektur des CC (Kap. 2.2), den mittlerweile zahlreich verfügbaren Servicemodellen (Kap. 2.3) und einer Abgrenzung bzw. bedingten Gegenüberstellung von Liefermodellen (Kap. 2.4). Bereits vor den Services aus der Cloud gab es zahlreiche Formen des Informationstechnologie (IT)-Sourcing. In Kapitel 2.5 sollen einige dieser Formen in ihren Grundzügen erklärt und gegenüber dem CC abgegrenzt werden. Im Anschluss findet man in Kapitel 2.6 eine Auswahl wichtiger bzw. interessanter Aspekte bzgl. der Technologie. Viele dieser Aspekte findet man in zahlreichen Quellen, besonderes Augenmerk soll jedoch, aufgrund der geringen Beachtung in der Literatur, auf die mögliche Veränderung des Kundenkontaktes durch CC gelegt werden. Gerade im Logistikbereich, der durch eine Vielzahl von Interdependenzen zu Kunden, Partnern und sonstigen Stakeholdern geprägt ist, scheint diese Betrachtung von Bedeutung zu sein. Die folgenden Kapitel 2.7.1 und 2.7.2 bieten eine umfassende Übersicht der wesentlichen Vor- und Nachteilen von CC. Den Abschluss dieses Grundlagenkapitels bilden Ausführungen zu generellen Einsatzgebieten (Kap. 2.8.1), möglichen bzw. verbreiteten Geschäftsmodellen (Kap. 2.8.2) sowie typischen Anwendungsbeispielen (Kap. 2.8.3) und ausgewählten Anbietern (Kap. 2.8.4) von CC-Lösungen. Das umfangreiche Wissen des Grundlagenabschnittes bietet nicht nur ein generelles Verständnis der Cloud, sondern zugleich einen besserer Einstieg in das nachfolgende logistikbezogene Kapitel. In den ersten Abschnitten des Kapitels 3 der Arbeit findet man zunächst den allgemeinen Bezug von CC zur Logistik (Kap. 3.1), bevor die Technologie dann im Folgenden konkret in den Kontext der IT- gestützten Logistik eingeordnet wird (Kap. 3.2). Das Kapitel 3.3 thematisiert einen ebenso interessanten wie entscheidenden Aspekt von CC in der Logistik, nämlich die Akzeptanz innerhalb der Branche. In den Abschnitten 2.3 und 2.4 wurden bereits die gebräuchlichen generellen Service- und Liefermodelle des CC erklärt. Nun wird in Kapitel 3.4 der Bezug von diesen möglichen Nutzungsmodellen zu deren Eignung für die Logistik hergestellt. In den Folgeabschnitten (Kap. 3.5 ff.) werden mögliche Anwendungen und Einsatzgebiete von CC für die unterschiedlichen Bereiche der Logistik anhand von Praxisbeispielen beschrieben. Anschließend wird der interessante Begriff der CC-Plattform erklärt und in Zusammenhang zur Logistik gebracht. Ergänzt wird das Kapitel 3.6 durch kompakte Beschreibungen wichtiger CC-Anbieter und -Lösungen für den Logistikbereich und einer ausführlichen Charakterisierung der CC- Logistik-Plattform ,Logistics Mall‘ von der Fraunhofer Gesellschaft. Das Kapitel 3.7 gibt konkrete Hinweise für die Einführung einer cloudbasierten Logistik-Lösung und soll damit eine Hilfestellung für interessierte Unternehmen bieten. In den Abschnitten 3.8 und 3.9 werden wichtige Chancen und Risiken für den Einsatz von CC in der Logistik zusammengefasst. Den Abschluss von Kapitel 3 bildet ein Ausblick für die Verwendung von CC in der Logistik. Das letzte Kapitel dieser Arbeit (Kap. 4) fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit noch einmal zusammen und gibt Antworten auf die in Kapitel 1.3 gestellten Forschungsfragen.

2. Cloud Computing

Der Begriff ,Clouď wurde in der Vergangenheit als Metapher für das Internet genutzt. In damaligen Netzwerk-Diagrammen wurde die Cloud verwendet, um den Transport von Daten über Träger-Netzwerke, die zur Cloud gehörten, bis hin zu Endpunkten außerhalb der Cloud darzustellen. Das erste Konzept dazu wurde bereits 1961 von dem Professor John McCarthy entwickelt. Er hatte schon damals die Vision Computer­Ressourcen zeitbasiert zu teilen und Rechenleistung oder sogar Anwendungen nach einem nutzungsabhängigen Geschäftsmodell zur Verfügung zu stellen.[1] [2] [3] Andere Quellen beschreiben, dass die Metapher ,Cloud‘ erst zu Beginn der 90er Jahre von der Telefonindustrie in den USA verwendet wurde. Zu dieser Zeit begann ein Umdenken bei den Telekommunikationsunternehmen. Sie erkannten, dass es möglicherweise erfolgversprechender ist dem Endanwender anstatt einzelner Dienste wie Router, Hubs oder Switches eine Gesamtdienstleistung für Netzwerke anzubieten. Somit musste sich der Endanwender nicht mehr mit separaten Diensten oder Anbietern beschäftigen, sondern bekam vom Dienstleister ein ,Paket‘ mit allen gewünschten Diensten angeboten. Eine weitere Quelle fügt noch hinzu, „Die Wolke steht synonym für die genutzten IT-Ressourcen, die irgendwo auf der Welt zur Verfügung gestellt werden.“ Der Begriff ,Cloud Computing[4] (CC) wurde hingegen erst im August 2006 von Eric Schmidt, dem damaligen CEO von Google, genutzt. Er umschrieb das Cloud Computing als Strategie, die dem Client-Server-Modell nachfolgt und bei der sich die Architektur und die Dienstleistungen in einer Wolke bzw. im Internet befinden.4 Die Definitionen von Cloud-Computing in der Literatur sind zahlreich, hier nur einige Beispiele:

1. „Cloud Computing ist die Auslagerung von Anwendungen, Daten und Rechenvorgängen in das Internet.“[5]
2. „Unter Cloud Computing wird die Bereitstellung von IT-Ressourcen aus einem Pool verstanden. Als Ressourcen werden damit alle Baugruppen oder Dienste beschrieben, diefür einen Betrieb von Anwendungen erforderlich sind. “[6]
3. „Es ist sicherlich Datenverarbeitung durch fremde Dritte. Neu ist bei den meisten Komponenten, dass ich einen Zugriff über das Internet habe, was zum Beispiel aus meiner Sicht der einzige größere Unterschied zum Thema Datenverarbeitung durch fremde Dritte ist, wie wir es seit den 70er Jahren kennen.“[7]

In vielen Quellen (z.B. bei V. Josyula, M. Orr und G. Page [8] ) zu Cloud Computing findet man jedoch eine Definition, die scheinbar allgemein anerkannt und am weitesten verbreitet ist. Diese Definition ist vom amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) und lautet wie folgt:

„Cloud computing is a model for enabling ubiquitous, convenient, on-demand network access to a shared pool of configurable computing resources (e.g. networks, servers, storage, applications, and services) that can be rapidly provisioned and released with minimal management effort or service provider ,, [9] interaction.

An dieser Stelle soll noch auf das große Potential und das starke Wachstum des CC- Marktes hingewiesen werden, um seine zunehmende Bedeutung zu untermauern. Die Wachstumsraten des Cloud Computing Marktes liegen höher als bei anderen Segmenten der IT-Branche und werden auch von verschiedenen Marktforschungsinstituten wie Gartner oder IDC (International Data Corporation) mit Zahlen belegt.[10]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Wachstum des Cloud-Computing Marktes in Deutschland[11]

Auch für Deutschland gibt es verschiedene Analysen und Wachstumsprognosen für den Cloud Computing Markt. So veröffentlichte beispielsweise der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) im März 2013 eine Pressemitteilung, in der die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Studie zusammengefasst sind. Hier wurden u.a. auch die in Abbildung 1 dargestellten Wachstumsprognosen für den Cloud Computing Markt in Deutschland thematisiert. Danach erwartete der Verband für das Jahr 2013, im Vergleich zu 2012, ein Wachstum von 2,5 Mrd. Euro, was einer Wachstumsrate von 47% entspräche. Sowohl dem Marktsegment für Untemehmensanwendungen des Cloud Computing (B2B - Business to Business) als auch für Privatanwendungen (B2C - Business to Customer) wurden hohe Wachstumsraten prognostiziert. Nach Meinung von BITKOM wird sich diese starke Wachstumsentwicklung in den nächsten Jahren fortsetzen, auch wenn die Wachstumsraten pro Jahr etwas geringer ausfallen könnten[12]. Markstudien berichten oftmals nur über die starken Umsatzwachstumsraten. Da jedoch bei der CC-Nutzung sehr hohe Volumina zu relativ niedrigen Preisen möglich sind, soll an dieser Stelle auch auf das stetig wachsende Datenvolumen in der Cloud hingewiesen werden. Es kann davon ausgegangen werden, „...dass die Cloud Volumina, die in der Cloud als Daten und Datenverarbeitungsprozessen behandelt werden, außerordentlich umfangreich sind [13] und exponentiell wachsen.“

2.1 Grundlagen des Cloud Computing

Cloud Computing basiert auf vorhandenen Technologien, die je nach Art des angebotenen CC-Produktes bzw. der -Dienstleistung zusammengefasst und über das Internet angeboten werden können. Dazu gehören folgende Technologien, die hier nur genannt und kurz umrissen werden sollen:

- Breitband-Internet: Ohne Internet wäre CC nicht möglich, da die entsprechenden Produkte und Dienste über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund von teilweise hohen Datenmengen, die schnell zur Verfügung gestellt bzw. ausgetauscht werden sollen, ist Breitband-Internet notwendig.
- Hochleistungsserver: Sie sind das Herzstück des CC. Auf ihnen laufen zentral Applikationen und Rechenleistung dieser Großrechner wird bereitgestellt.
- Virtualisierung: Ermöglicht die logische Trennung von Ressourcen, damit können Benutzer unabhängig und gleichzeitig auf dieselbe Hardware zugreifen.
- Browser: Über diese Programme (z.B. Firefox) ist es möglich die CC-Produkte und -Dienstleistungen über das Internet in Echtzeit zu nutzen.
- Interaktives Web 2.0: Durch diese Technologie wird ein attraktives und inter­aktives Arbeiten mit CC-Anwendungen ermöglicht.
- Mobile Endgeräte: Erweitern die Möglichkeiten von CC, damit sind CC- Lösungenjederzeit überall abrufbar.[14]

Neben diesen Technologien gibt es einige essentielle Bestandteile von CC, die jedoch je nach Quelle differieren können. An dieser Stelle sollen die allgemein anerkannten Bestandteile von CC nach NIST (von vielen Quellen so übernommen, z.B. bei Metzger[15] ) genannt werden:

- On-Demand Self-Service (Selbstbedienung bei Bedarf): Nutzer können sich einen Cloud-Service (z.B. Serverzeit oder Netzwerkspeicherplatz) einseitig beschaffen, bei Bedarf auch automatisch, ohne dass es zu einer menschlichen Interaktion mit dem Service-Provider kommen muss.
- Broad Network Access (Breitbandiger Netzwerkzugang): Siehe oben (Breit­band-Internet).
- Resource Pooling (Zusammenfassung von Ressourcen): Zusammenfassung von Ressourcen des Anbieters um mehrere Kunden durch bedarfsgerechte Zuordnung von verschiedenen physischen und virtuellen Ressourcen bedienen zu können.
- Rapid Elasticity (Schnelle Elastizität): Alle Dienste des Anbieters können für den Kunden schnell (oft auch automatisch) und bedarfsgerecht (elastisch) angepasst werden.
- Measured Service (Messung der Services): Cloud Systeme sind in der Lage die Ressourcennutzung automatisch zu messen, zu steuern, zu optimieren und zu berichten. Die Ressourcen- und Servicenutzung kann darüber für Anbieter und Nutzer transparent gehalten werden.[16]

An dieser Stelle soll noch ein weiterer Begriff ergänzt werden, der zwar selten als essentieller Bestandteil von CC erwähnt wird, der jedoch wichtig für das Verständnis von CC ist. Dabei handelt es sich um die ,Multi-Tenant-Architektur‘ von CC, oft auch übersetzt mit Mandantenfähigkeit. [17] Bei dieser Architektur arbeiten alle Kunden (Tenants) als getrennte Mandanten auf derselben Plattform, d.h. auf der gleichen Hard- und Softwareinfrastruktur. Im Vergleich zur Single-Tenant-Architektur können sowohl für Kunden als auch Provider Kosteneinsparungen erreicht werden, z.B. brauchen [18] Softwareupdates nur einmalig und nicht separat für jeden Kunden eingespielt werden. Weitere Vorteile dieser Architektur finden sich bei Metzger. Genannt werden hier folgende Punkte:

- Durch Skaleneffekte können Kosteneinsparungen hervorgerufen werden, diese wachsen mit der Zahl der Nutzer (siehe Beispiel zuvor bzgl. des Softwareupdates).
- Durch Bündelung von IT-Ressourcen können Betriebskosten eingespart werden.
- Für alle Anwender kann ein hoher Grad an Anpassbarkeit und Konfigurierbarkeit erreicht werden.
- Das System kann durch häufige Upgrades und neue Funktionalitäten stetig weiter entwickelt werden.
- Für alle Kunden kann die Servicequalität hoch gehalten werden.[19] [20]

2.2 Architektur/Ebenen des Cloud Computing

In diesem Kapitel sollen kurz die grundsätzlichen Ebenen des CC anhand von Abbildung 2 erklärt werden, bevor dann in Kapitel 2.3 auf die zugehörigen Servicemodelle eingegangen wird.

Die unterste Schicht bzw. Ebene des CC ist die Hardware bzw. der Server, auf dem meistens ein Betriebssystem installiert ist, das für die Virtualisierung optimiert ist. Hier findet noch keine Differenzierung für das anschließende CC statt, diese Ebene bildet 20 lediglich die Grundlage für die nächste Schicht. Client (Netbook, Smartphone, PC, etc.)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Ebenen des Cloud Computing[21]

Die Infrastruktur als zweite Schicht baut auf der Hardware auf. Hier werden Betriebssysteme virtuell zur Verfügung gestellt und über Load Balancer werden die Lasten bei Bedarf auf verschiedene Server verteilt. Die dritte auf der Infrastruktur aufbauende Schicht ist die Plattform-Ebene. Sie dient normalerweise zur Entwicklung von Anwendungen über Application Programming Interfaces (API). Auch hier ist es möglich bei Bedarf die Lasten auf unterschiedliche virtuelle Betriebssysteme zu verteilen, man hat jedoch hier keinen Zugriff mehr auf das zugrundeliegende virtuelle Betriebssystem. Auf der Anwendungsebene wird dem Endbenutzer eine gebrauchsfertige Anwendung zur Verfügung gestellt, für den Zugriff auf die Applikation ist lediglich ein Webbrowser notwendig. Bei der letzten Ebene, der Client­Schicht, handelt es sich um Anwendungen über die CC-Dienste verwendet werden können und die auf verschiedenen Geräten laufen können (z.B. Smartphones oder PCs).[22]

Da die unterste und die oberste Ebene eine notwendige Voraussetzung für die Nutzung von CC-Diensten sind, spielen diese bei der nachfolgenden Betrachtung der Dienste keine Rolle.

2.3 Servicemodelle des Cloud Computing

Allen Service-Modellen des CC ist gemein, dass IT-Leistungen als Dienste bzw. Services bereitgestellt werden[23], daher auch die Endung ,-as-a-Service‘. Es gibt 3 Services, die in fast jeder Publikation zu CC Vorkommen und auch von der NIST in ihrer Definition von Cloud Computing beschrieben sind. Die 3 Services beziehen sich jeweils auf die 3 mittleren Schichten aus Kapitel 2.2 und sind wie folgt beschrieben:

- Infrastructure-as-a-Service (IaaS): Dieser Service bezieht sich auf die in Kapitel 2.2 beschriebene Infrastruktur-Ebene. Durch Nutzung des Services kann über das Internet direkt auf einzelne virtualisierte Ressourcen im Netz, z. B. Rechenleistung oder Speicher zugegriffen werden.[24] Der Nutzer hat hier die Möglichkeit beliebige eigene Software zu installieren und zu verwenden, das kann auch Betriebssysteme und Anwendungssoftware umfassen. Er hat jedoch[25] keine Möglichkeit auf die darunterliegende Cloud-Infrastruktur zuzugreifen.

- Platform-as-a-Service (PaaS): Dieser Service bezieht sich auf die in Kapitel 2.2 beschriebene Plattform-Ebene. Hier liefert der Provider nicht nur die Infrastruktur, sondern auch eine Sammlung von Software, die ein Entwickler benötigt, um eine eigene neue Anwendung zu erstellen. Dafür wird sowohl die Entwicklungs-, als auch die Laufzeitumgebung zur Verfügung gestellt.[26] Der Anwender hat keinen Zugriff auf die darunterliegende Infrastruktur, wie z.B. [27] Betriebssystem, Server, Speicher oder Netzwerk.

- Software-as-a-Service (SaaS): Dieser Service bezieht sich auf die in Kapitel 2.2 beschriebene Anwendungs-Ebene. Hier wird dem Nutzer ermöglicht, eine vom Provider verwaltete und zur Verfügung gestellte Software über ein Netzwerk, normalerweise das Internet, zu verwenden.[28] Die Anwendungssoftware läuft auf der Cloud-Infrastruktur, auf die der Benutzer jedoch keinen Zugriff hat (z.B. Betriebssystem, Server, Speicher oder Netzwerk). Der Zugang zur Software ist über verschiedene Client-Geräte 2Q möglich.[29] In einigen Quellen findet man für diese Serviceart auch die [30] Bezeichnung Application-as-a-Service (AaaS). In Tabelle 1 sind als abschließende Übersicht noch einige wichtige Eigenschaften der 3 ,Basis‘-Servicearten gegenübergestellt. Diese sollen die vorangegangenen Ausführungen ergänzen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Unterschiede der Servicearten[31]

Zusätzlich zu den 3 ,Basis‘-Servicemodellen werden in verschiedenen Quellen noch weitere Servicearten aufgeführt, die jedoch größtenteils Unterarten dieser sind. Jedoch findet man in manchen Veröffentlichungen auch ergänzende Servicearten. Hier nur eine Auswahl von möglichen weiteren Services:

- Business Process-as-a-Service (BPaaS): Diese Serviceart ist eine Unterart von [32] SaaS und weißt eine stärkere Nähe zum Geschäftsprozess auf.
- Everything-as-a-Service (XaaS): Dieses Servicemodell geht davon aus, dass alle as-a-Service-Modelle in Verbindung genutzt werden können (also sowohl aus den Bereichen SaaS, als auch IaaS und PaaS), da sie aufeinander aufbauen. Das Modell wird häufig von Unternehmen als Komplettlösung im CC-Bereich [33] angeboten.
- Monitoring-as-a-Service (MaaS): Diese Serviceart ist Ebenen übergreifend und kann beliebig mit IaaS-, PaaS- oder SaaS-Lösungen verbunden werden. Hinter dem Begriff verbergen sich Lösungen für Performance- und Sicherheitsaufgaben.[34]
- Communication-as-a-Service (CaaS): Der Gedanke hinter diesem Servicemodell ist, dass auch Kommunikationselemente und Technologien als Service zur Verfügung gestellt werden können und Unternehmen beispielsweise zukünftig sogar ihre Telefonanlage als Dienstleistung von einem anderen Unternehmen betreiben lassen. [35] Diese Zuordnung zu Kommunikationselementen lässt auf eine eher Hardware nähere Einordnung zu den IaaS schließen. Jedoch findet man unter diesem Begriff auch den Verweis auf Geschäftsanwendungen, Office-Lösungen oder E-Mail Programme und die eindeutige Zuordnung zur SaaS-Ebene.[36] [37] [38]
- Security-as-a-Service (SecaaS): Ähnlich zum MaaS kann auch diese Serviceart mit verschiedenen Leistungen anderer Ebenen (IaaS, PaaS und SaaS) kombiniert werden. Unter diesem Synonym werden nicht nur, wie der Name bereits vermuten lässt, Dienste aus dem Sicherheitsbereich (z.B. Antiviren-Funktion, Scanning oder Autorisations-Management) angeboten, sondern auch andere 37 Leistungen wie Patch-Management, Fehlerbehebung oder Log-Auswertungen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Cloud-Architektur Schichtenmodell38

- Storage-as-a-Service (StaaS): Diese Serviceart bietet, als Unterart von IaaS, Speicherdienste, die auch mit anderen Services gebündelt angeboten werden können.[39]
- Humans-as-a-Service (HuaaS): Einen sehr interessanten weiteren Aspekt, der in keiner weiteren Quelle genannt wird, findet man bei Baun. Hier wird neben den 3 Basis-Servicemodellen noch eine vierte Schicht namens Human-as-a- Service (HuaaS) hinzugefügt (siehe Abbildung 3).

Der Gedanke hinter diesem Servicetyp ist, dass auch die Dienstleistungen der Ressource Mensch, die hinsichtlich verschiedener Fähigkeiten (z.B. Kreativität) einem Rechnersystem überlegen sind, die anderen Servicetypen ergänzen können.[40] Die wichtigste Unterkategorie dieser Serviceart ist das ,Crowdsourcing‘, dabei übernimmt „eine Gruppe von menschlichen Ressourcen im Internet Aufgaben von unterschiedlicher Komplexität und variierendem Umfang für die Auftraggeber“.[41]

2.4 Liefermodelle des Cloud Computing

Es gibt verschiedene Verwendungs- bzw. Liefermodelle für CC, die Anzahl der Modelle differiert in unterschiedlichen Quellen. Das NIST definiert 4 verschiedene Verwendungsmodelle, diese werden in ähnlicher Form auch in anderen Quellen beschrieben (vgl. dazu auch Abbildung 4).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Cloud-Typen[42]

Die beiden häufigsten Modelle sind die Private Cloud und die Public Cloud, daher sollen diese nachfolgend auch etwas näher bzgl. möglicher Vor- und Nachteile beschrieben werden. Die weiteren beiden Modelle, die man bei NIST und auch in fast jeder anderen Quelle findet, sind die Community Cloud und die Hybrid Cloud.

- Private Cloud: Hier wird die CC-Infrastruktur exklusiv für die Nutzung durch eine einzelne Organisation zur Verfügung gestellt, wobei innerhalb der Organisation unterschiedliche Anwender existieren können. Diese Art der Cloud kann von der Organisation selbst, einem Dritt-Unternehmen oder einer Kombination aus beidem besessen, verwaltet und betrieben werden. Hier ist sowohl ,On-Premise‘ als auch ,Off-Premise‘ möglich[43] (On-Premise bedeutet, dass „...sämtliche Unternehmensdaten auf lokalen Servern im Unternehmen gehostet...“[44] werden.). Bei Plass werden diese beiden Möglichkeiten auch als ,Managed Private Cloud‘ und ,Outsourced Private Cloud‘ bezeichnet.[45] Man findet in der Literatur auch den Hinweis, dass der Zugang ebenso autorisierten Geschäftspartnern, Lieferanten oder Kunden ermöglicht werden kann.[46] Bei Metzger werden noch Unterarten dieser Cloud, nämlich die Exploratory Cloud, die Departmental Cloud und die Enterprise Cloud genannt.[47] Die Definitionen dazu können in der angegebenen Quelle nachgeschlagen werden.

In der Literatur findet man folgende mögliche Vorteile der Private Cloud:

- Es handelt sich um eine eigene, private Anwendung. Die Organisation kann die Prozesse und Anwendungen selbst designen und im Laufe der Zeit gemäß ihrer Bedürfnisse individuell anpassen. Die Qualität der angebotenen Services kann [48] somit selbst bestimmt werden.
- Der Schutz vor Datenmissbrauch und die Gewährleistung der Datensicherheit sind hier gut umsetzbar.
- Die generellen Vorteile von Application Service Providing (ASP)-Lösungen, wie zum Beispiel die Verfügbarkeit an verschiedenen Standorten oder die Planbarkeit der Mietkosten, können hier genutzt werden.[49]

Mögliche Nachteile der Cloud-Art sind:

- Die Einsparungen von Kosten durch Skaleneffekte, z:B. über Multi-Tenancy-Ansatz, können nicht realisiert werden.
- Da die Lösung oftmals genau auf ein Unternehmen zugeschnitten ist, müssen die Kosten anders betrachtet werden. Je nachdem ob die Lösung gemietet werden kann, ist eine Kündigung unter Umständen nicht so einfach möglich.
- Auch bei der Infrastruktur profitiert das Unternehmen nicht von einer Lösung, die für viele Nutzer aufgesetzt wurde.
- Eine Bündelung von IT-Ressourcen ist nicht möglich.
- Die Skalierbarkeit der angebotenen Lösung ist in Abhängigkeit vom zugrunde liegenden strukturellen Aufbau ggf. nur bedingt möglich.[50]
- Es kann notwendig sein, dass viel Geld, Expertise und ggf. Zeit für die Anpassung an die Anforderungen des Unternehmens für eine solche Lösung investiert werden muss.[51]
- Public Cloud: Hier wird die CC-Infrastruktur für eine offene Nutzung durch die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Diese Art der Cloud kann von einer Geschäftsorganisation, von einer Regierungsorganisation, einer akademischen Organisation oder einer Kombination daraus besessen, verwaltet und betrieben werden. Hier ist nur On-Premise durch den Cloud-Provider möglich.[52] Bei Metzger werden noch Unterarten dieser Cloud erwähnt, nämlich die Exclusive Cloud und die Open Cloud, die sich im Grad der gebotenen Sicherheit unterscheiden.[53] Außerdem findet man die Virtual Private Cloud (auch wenn der Name zunächst nicht nach Public Cloud klingt) als Spezialfall der Public Cloud.[54] Die Definitionen dazu können in den angegebenen Quellen nachgeschlagen werden.

Als möglicher Vorteil der Public Cloud wird folgendes in der Literatur genannt:

- Im Gegensatz zur Private Cloud ist bei der Public Cloud eine hohe Skalierbarkeit realisierbar.
- Neben der Erzeugung und Nutzung von Economies of Scale, ist hier auch eine
- Multi Tenant-Architektur grundlegend.[55]
- Weiterhin können hierüber Lösungen genutzt werden ohne in die eigene Infrastruktur investieren zu müssen.
- Die Lösungen stehen sofort und ohne Verzögerungen zur Verfügung.[56]
- Die Geschäftsprozesse sind hochstandardisiert.[57]
Demgegenüber stehen mögliche Nachteile:
- Der Schutz vor Missbrauch von Daten ist bei dieser Cloud-Art schwerer zu gewährleisten als beispielsweise bei der Private Cloud.
- Auch die Datensicherheit innerhalb der Public Cloud wird oftmals als kritisch betrachtet.
- Weiterhin kann es zu einem innerbetrieblichen Verlust von IT- Kompetenz kommen, wenn IT-Services überwiegend 58 fremdbezogen werden.[58]
- Es besteht die Gefahr der Abhängigkeit von dem Cloud- Betreiber.
- Oftmals ist bei dieser Cloud-Art keine oder nur bedingte Individualisierung durch eigenes Customizing möglich.
- Die Integrität zu bestehenden internen Services ist zu prüfen.[59]
- Auch die Zuverlässigkeit des Anbieters und der Lösung kann ein Risiko darstellen.[60]
- Bei intensiver regelmäßiger Nutzung können die Kosten schnell steigen.[61]
- Community Cloud: Hier wird die CC-Infrastruktur exklusiv für die Nutzung durch eine bestimmte Gemeinschaft von Anwendern aus unterschiedlichen Organisationen mit gleichen Interessen zur Verfügung gestellt. Diese Art der Cloud kann von einer bzw. mehreren der beteiligten Organisationen, einem Dritt-Unternehmen oder einer Kombination aus beidem besessen, verwaltet und betrieben werden. Auch hier ist sowohl On-Premise als auch Off-Premise möglich.[62]
- Hybrid Cloud: Hier besteht die CC-Infrastruktur aus einer Mischung von 2 oder mehr verschiedenen Cloud-Infrastrukturen (Public, Private oder Community).

Alle beteiligten Clouds bleiben eigenständige Gebilde, aber sind über standardisierte oder eigene Technologien miteinander verbunden, die einen Austausch von Daten und Anwendungen ermöglichen.[63]

Viele Unternehmen entscheiden sich für eine hybride Lösung aus Private und Public Cloud, um deren Vorteile zu kombinieren bzw. die Nachteile zu verringern. Darüber ist es beispielsweise möglich die Vorteile der Private Cloud, wie z.B. Sicherheit, Kontrolle und Konformität, mit denen der Public Cloud, wie z.B. Kosteneffizienz und Skalierbarkeit, zu verbinden. Für die Hybrid Cloud findet man in der Literatur auch die Bezeichnung ,Cross-Premises Cloudf[64] Außerdem kann eine solche Lösung für Unternehmen Sinn machen, die intern bestehende Systeme, wie z.B. ERP- oder Buchhaltungssysteme, mit extern bereitgestellten Lösungen kombinieren wollen.[65]

Hybride Cloud-Modelle können jedoch auch eingesetzt werden, um über eine Public Cloud-Lösung kurzzeitig und kurzfristig auftretende Lastspitzen abzufedern und die möglicherweise begrenzten Kapazitäten der eigenen Private Cloud zu ergänzen.[66]

Neben diesen 4 Cloud-Verwendungsmodellen gibt es auch spezielle Cloud-Typen, die jedoch mit den bereits erklärten Modellen kombiniert werden können bzw. diese sinnvoll ergänzen. Einer dieser ergänzenden Cloud-Typen ist die ,Sealed Cloudf Das Geschäftsmodell dieser Cloud basiert auf der Angst von Unternehmen vor Kontrollverlust über die eigenen Daten. Selbst wenn ein Unternehmen eine Private Cloud mit hoher Sicherheit für interne Daten betreibt, so bleiben dennoch potentielle Gefahren. Beispielsweise können möglicherweise Mitarbeiter an die Daten gelangen. Auch in der unternehmensübergreifenden Kommunikation oder durch den Gebrauch von Applikationen auf mobilen Endgeräten besteht die Gefahr des Datenverlustes.[67] Die Sealed Cloud bietet verschiedene spezielle Verschlüsselungs- und Sicherheitsmechanismen, um Daten während des Transportes, der Verarbeitung und Speicherung zu schützen bzw. zu versiegeln (Sealed). Somit kann verhindert werden, dass unbefugte Dritte die Daten einsehen können.[68] Weitere Erklärungen zu dieser Technologie, die zur Erweiterung der Basis-Verwendungsmodelle genutzt werden kann, können bei Jäger nachgeschlagen werden.

2.5 Abgrenzung zu anderen Formen des IT-Sourcing

Man findet bei Braubach ein interessantes Zitat, das so in ähnlicher oder gleicher Form auch in anderen Quellen bestätigt wird.

„Cloud-Computing ist ein neuartiger Ansatz zur Realisierung von skalierbaren IT- Anwendungen. Es handelt sich dabei weniger um ein vollständig neuartiges Paradigma, sondern vielmehr um eine sinnvolle Zusammenführung von bereits bekannten Ansätzen,“[69]

Auch Bedner bestätigt diese Definition und meint, dass CC „...keine Revolution, sondern eine Evolution darstellt.[70] “ In einem Whitepaper der Firma T-Systems findet man eine grafische Darstellung (vgl. Abbildung 5) der vorangegangenen Ansätze bzw. Technologien, aus denen CC hervorgegangen ist. In dieser Quelle ist beschrieben, dass Cloud Computing aus zwei verschiedenen Strömungen entstanden ist. Zum einen aus unterschiedlichen Technologien zur Bereitstellung von Software, wie z.B. dem Application Service Provision (ASP) oder Software-as-a-Service (wobei dieser Begriff heute immer noch fester Bestandteil des CC ist). Zum anderen bilden Infrastruktur­Technologien, die bereits die Virtualisierung von Ressourcen ermöglichten, wie z.B. [71] Grid Computing oder Utility Computing, die Basis des CC.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Technologien aus den CC hervorgegangen ist[72]

Im Folgenden sollen zunächst 2 Ansätze bzw. Technologien aus dem Bereich der Softwarebereitstellung (wobei nur ASP in Abbildung 5 genannt ist) und anschließend ein Ansatz aus dem Infrastruktur-Bereich kurz beschrieben und gegenüber dem CC abgegrenzt werden. Abschließend wird CC dem klassischen IT-Outsourcing gegenübergestellt bzw. in diesem Bereich in den entsprechenden Kontext eingeordnet.

Die erste Form, die an dieser Stelle kurz umrissen werden soll, ist das , Application- Hosting4. Hier wird dem Nutzer von einem Provider eine Anwendung zur Verfügung gestellt (z.B. über eine direkte Netzleitung oder ein öffentliches Netz), für dessen [73] Verwaltung, Administration und Support der Nutzerjedoch selbst verantwortlich ist.

Die zweite Form ist das ,Application Service Providing’ (ASP). Hier wird einem bzw. einer Gruppe von Nutzern individuell eine Applikation zur Verfügung gestellt (z.B. über ein privates Datennetz oder ein öffentliches Netz). Die kundeneigene IT-Abteilung ist nicht für den Betrieb der Applikation verantwortlich, der Provider übernimmt die Administration, Datensicherung und das Einspielen von Updates.[74] Der große Unterschied zu den SaaS basierten CC-Applikationen ist, dass der Application Service Provider (ASP) seine Software nur einer begrenzten Anzahl von Nutzern zur Verfügung stellt[75] (Single-Tenants, vgl. Kap. 2.1) und somit die Vorteile der Multi-Tenant- Architektur nicht realisiert werden können.[76] Daraus folgt, dass auch keine gemeinsame, Mandanten übergreifende Datenhaltung genutzt werden kann.[77] Genau wie beim CC müssen die Unternehmen die benötigte Software nicht kaufen, sondern können diese im Normalfall über diverse Mietmodelle beziehen. Unternehmen können ASP- Dienstleistungen nutzen, um Prozessschritte oder ganze Verwaltungsbereiche 78 auszulagern und sich mehr auf ihr Kerngeschäft zu fokussieren.[78]

Die letzte Form die hier genannt werden soll ist das ,Grid Computing’, aus dem das CC historisch gesehen hervorgegangen ist.[79] Der Begriff ,Grid‘ stammt aus dem Bereich ,Electrical Power Grid‘ (Stromnetz). Die Idee, diesen Begriff mit Computing zu verbinden, bestand darin, dem Benutzer IT-Ressourcen so zur Verfügung zu stellen, wie er es beim Bezug von Strom aus der Steckdose gewohnt war.[80] In der Literatur findet man den Begriff Grid Computing definiert als „...Erbringung von verteilten Rechenleistungen durch einen virtuellen Supercomputer.“ [81] Dieser ist aufgebaut aus einem Cluster von Computern, die über ein Netzwerk verbunden sind und gemeinsam agieren, um sehr große Rechenleistungen zu erbringen bzw. Aufgaben zu lösen.[82] Grid Computing wird im Gegensatz zu CC wesentlich häufiger in wissenschaftlichen als in [83] wirtschaftlichen Bereichen eingesetzt. Auch beim Grid-Computing erfolgt die Abrechnung in Bezug auf die erbrachte Leistung, jedoch bietet CC eine größere Flexibilität durch eine hohe Anzahl möglicher Dienstleistungen bzw. Services.[84] Ein weiterer wichtiger Unterschied ist, dass Cloud Computing-Dienste für eine große Anzahl von potentiellen Nutzern bereitgestellt werden, wohingegen Grid Computing­Dienste oft für spezielle Anwendungsfälle in Unternehmen oder wissenschaftlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Auch die Nutzung von Ressourcen unterscheidet sich bei beiden Formen. Während beim CC die Ressourcen zentral gesteuert und in einem eindeutigen Anbieter-Nutzer-Verhältnis zur Verfügung gestellt werden, existiert hingegen beim Grid Computing keine zentrale Steuerung der Ressourcen und eine gemeinsame Nutzung von Ressourcen kann realisiert werden (Zum Beispiel können mehrere Wissenschaftler die immense Rechenleistung des [85] Supercomputers nutzen, um gleichzeitig darauf Algorithmen ausführen zu lassen.).

Die letzte Form, die an dieser Stelle vorgestellt werden soll, ist das klassische IT- Outsourcing. Bei Bedner findet man zu diesem Begriff ein interessantes Zitat:

„Streng genommen ist Cloud Computing in Form von Software-as-a-Service eine moderne und erweiterte Form des klassischen IT-Outsourcing, wie es schon seit 20 Jahrenpraktiziert wird.“[86]

Hier erwirbt, installiert, konfiguriert und wartet ein Dritter Software und Hardware in einem eigenen Rechenzentrum. Kunden können Dienste und Anwendungen, die vorher durch eigenes Personal und IT-Infrastruktur zur Verfügung gestellt wurden, von diesem Anbieter bzw. Rechenzentrum kaufen. [87] Das klassische IT-Outsourcing bedeutet somit die Auslagerung (=Outsourcing) von Teilen oder der vollständigen IT eines Unternehmens an einen Outsourcing-Dienstleister. Dabei besteht zwischen Kunde und Anbieter eine langfristige und intensive Beziehung, wobei der Anbieter sich permanent an die Wünsche des Kunden anpasst und sich auf dessen individuelle Bedürfnisse spezialisiert.[88] Für den Kunden können beim IT-Outsourcing verschiedene Vorteile, aber auch Nachteile entstehen. Zum einen kann es für den Kunden günstiger sein die Leistungen eines Outsourcing-Dienstleisters in Anspruch zu nehmen, da die Kosten für die eigene IT (Hardware, Software, Personal) entfallen und der Anbieter aufgrund verschiedener Faktoren die Leistungen günstiger anbieten kann. Mögliche Einflussgrößen auf die geringeren Kosten des Anbieters sind, dass mehrere Kunden die gleiche kapitalintensive Hardware (z.B. Notstromgeneratoren, Klimatisierung) nutzen können oder IT-Spezialisten des Anbieters mehrere Kunden betreuen können. Diesen Kostenvorteilen stehen aber auch Risiken gegenüber. Der Kunde verliert beispielsweise die Möglichkeit eigene Prozesse zur Problemlösung aufzusetzen, für kritische Systemupdates eigene Wartungsmaßnahmen zu veranlassen oder auch Prozesse selbst zu priorisieren.[89] Im Vergleich zum CC gibt es zahlreiche Unterschiede. Beim Outsourcing gibt es, im Vergleich zu CC-Services, oftmals lange Vertragslaufzeiten (5­7 Jahre). Diese lange Bindung beschneidet jedoch erheblich die Flexibilität des Kunden und erhöht dessen Abhängigkeit zum Outsourcing-Anbieter. Außerdem wird es dadurch für den Kunden schwerer einen Anbieter zu wechseln oder gar anschließend die in Anspruch genommenen Dienste wieder in die eigene IT-Umgebung zurück zu überführen.[90] Bei CC-Services gibt es dagegen meist nur kurze Laufzeiten bzw. eine Nutzung nach Bedarf, daher können auch Services von unterschiedlichen Anbietern in Anspruch genommen werden.[91] Ein weiterer wichtiger Unterschied ist die Zuordnung von physikalischen Ressourcen (Hardware und Software) an einzelne Kunden (Single­Tenants) beim klassischen IT-Outsourcing. Der Anbieter stellt dem Kunden eine speziell auf ihn abgestimmte Lösung zur Verfügung. Beim Cloud-Computing hingegen wird, wie bereits in früheren Kapiteln erwähnt, ein Multi-Tenancy-Ansatz verfolgt, wobei es eine „...flexibilisierte Zuteilung und Skalierbarkeit der verfügbaren Ressourcen, ohne individuelle Abstimmung mit den einzelnen Cloudnutzern...“ [92] gibt. Weiterhin bietet der Anbieter beim klassischen IT-Outsourcing dem Kunden eine individuelle Betreuung der Geschäftsprozesse, das beinhaltet auch die Berücksichtigung der besonderen Eigenheiten der IT-Umgebung und der Wünsche des Kunden. Beim CC hingegen stellt der Provider nur die Dienste bereit und verantwortet deren Betrieb. Die Abstimmung auf individuelle Geschäftsprozesse muss der Kunde jedoch selbst realisieren (siehe dazu auch Kap. 2.6.5 Veränderung des Kundenkontakts).[93] Weiterhin unterscheiden sich CC und das klassische IT-Outsourcing in der Frage der Lizensierung. Während beim Outsourcing in der Regel der Nutzer die Software-Lizenzen kaufen und dem Outsourcing-Anbieter zur Verfügung stellen muss, ist dies bei CC-Services im Normalfall nicht notwendig.[94] Ein letzter wichtiger Unterschied zwischen beiden Sourcing-Formen ist der Umfang der angebotenen Services. Beim klassischen IT- Outsourcing werden Services wie IaaS oder PaaS (vgl. Kap. 2.3) nicht offeriert. Der Nutzer ist hier an die Anbieter-Infrastruktur gebunden. Da der Outsourcing-Anbieter seine Software speziell an die Wünsche des Kunden anpasst, sind hier keine Möglichkeiten für eine kundenindividuelle Softwareentwicklung vorgesehen.[95]

[...]


[1] (Rittinghouse & Ransome, 2010, S. xxvi)

[2] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011,S.2)

[3] (AXIT AG, 2012, S. 9)

[4] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011,S.2)

[5] (Meir-Huber, 2010, S. 12)

[6] (Eckert, 2011, S. 341)

[7] (Bernd-Striebeck, 2011, S. 8)

[8] Josyula, Orr, & Page, 2012, S.9)

[9] (National Institute for Standards and Technologie (NIST), 2011,S. 2)

[10] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 5-8)

[11] (BITKOM, 2013)

[12] (BITKOM, 2013)

[13] (Picot, 2011, S. 3)

[14] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 3-4)

[15] (Metzger, Reitz,& Villar, 2011, S. 13-15)

[16] (National Institute for Standards and Technologie (NIST), 2011, S. 2)

[17] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 16)

[18] (Terplan & Voigt, 2011, S. 22-23)

[19] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 32)

[20] (Meir-Huber, 2010, S. 14-15)

[21] (Meir-Huber, 2010, S. 14)

[22] (Meir-Huber, 2010, S. 14-15)

[23] (Terplan & Voigt, 2011, S. 24)

[24] (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), 2010, S. 11)

[25] (National Institute for Standards and Technologie (NIST), 2011, S. 3)

[26] (Hurwitz, Kaufman, Halper, & Bloor, 2010,S. 20)

[27] (National Institute for Standards and Technologie (NIST), 2011, S. 3)

[28] (Rittinghouse & Ransome, 2010, S. 50)

[29] (National Institute for Standards and Technologie (NIST), 2011, S. 2)

[30] (Schulz, 2012, S. 292)

[31] (Meir-Huber, 2010, S. 48)

[32] (bITKOM, 2010, S. 16)

[33] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 22)

[34] (Terplan & Voigt, 2011, S. 27)

[35] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 22)

[36] (Plass, Rehmann, Zimmermann, Janssen, & Wibbing, 2013, S. 38)

[37] (Terplan & Voigt, 2011, S. 27)

[38] (Baun, Kunze, Nimis, & Tai, 2011, S. 30)

[39] (Terplan & Voigt, 2011, S. 27)

[40] (Baun, Kunze, Nimis, & Tai, 2011, S. 39)

[41] (Baun, Kunze, Nimis, & Tai, 2011, S. 39)

[42] (Hannig, 2013, S. 9)

[43] (National Institute for Standards and Technologie (NIST), 2011, S. 3)

[44] (Meir-Huber, 2010, S. 39)

[45] (Plass, Rehmann, Zimmermann, Janssen, & Wibbing, 2013, S. 39-40)

[46] (Eckert, 2011, S. 228)

[47] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 18)

[48] (Finn, Vredevoort, Lownds, & Flynn, 2012, S. 9)

[49] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 33)

[50] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 33)

[51] (Finn, Vredevoort, Lownds, & Flynn, 2012, S. 9)

[52] (National Institute for Standards and Technologie (NIST), 2011, S. 3)

[53] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 19)

[54] (bITKOM, 2010, S. 18)

[55] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 34)

[56] (Finn, Vredevoort, Lownds, & Flynn, 2012, S. 9)

[57] (Plass, Rehmann, Zimmermann, Janssen, & Wibbing, 2013, S. 39-40)

[58] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 34)

[59] (Finn, Vredevoort, Lownds, & Flynn, 2012, S. 9-10)

[60] (Plass, Rehmann, Zimmermann, Janssen, & Wibbing, 2013, S. 40)

[61] (Braubach, Jander, & Pokahr, 2013, S. 36)

[62] (National Institute for Standards and Technologie (NIST), 2011, S. 3)

[63] (National Institute for Standards and Technologie (NIST), 2011, S. 3)

[64] (Finn, Vredevoort, Lownds, & Flynn, 2012, S. 9)

[65] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 34)

[66] (Bedner, 2013, S. 34)

[67] (Jäger, 2013, S. 27)

[68] (Jäger, 2013, S. 28)

[69] (Braubach, Jander, & Pokahr, 2013, S. 35-36)

[70] (Bedner, 2013, S. 54)

[71] (T-Systems, 2008, S. 4)

[72] (T-Systems, 2008, S. 4)

[73] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011,S.23)

[74] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011,S.23)

[75] (Rittinghouse & Ransome, 2010, S. 51)

[76] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 28-29)

[77] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 28)

[78] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 24)

[79] (Meir-Huber, 2010, S. 19)

[80] (Bedner, 2013, S. 56)

[81] (Terplan & Voigt, 2011, S. 17)

[82] (Rittinghouse & Ransome, 2010, S. xxxi)

[83] (Meir-Huber, 2010, S. 19)

[84] (Terplan & Voigt, 2011, S. 17)

[85] (Meir-Huber, 2010, S. 19)

[86] (Bedner, 2013, S. 58)

[87] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 27)

[88] (Bedner, 2013, S. 59)

[89] (Metzger, Reitz, & Villar, 2011, S. 27-28)

[90] (Terplan & Voigt, 2011, S. 115)

[91] (Bedner, 2013, S. 60)

[92] (Bedner, 2013, S. 59-60)

[93] (Bedner, 2013, S. 60)

[94] (Bedner, 2013, S. 60)

[95] (Bedner, 2013, S. 60)

Details

Seiten
96
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656872337
ISBN (Buch)
9783656872344
Dateigröße
2.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v287033
Institution / Hochschule
Dresden International University
Note
1,3
Schlagworte
Logistik Cloud Computing Cloud

Autor

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Titel: Cloud Computing in der Logistik. Anwendungen, Chancen und Risiken