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Politik und Demokratie im Zeitalter der Rationalisierung nach Max Weber

Hausarbeit (Hauptseminar) 2012 29 Seiten

Politik - Grundlagen und Allgemeines

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Ideengeschichtlicher Hintergrund
2.1. Die These des Freiheits- und des Sinnverlustes in der Moderne
2.2. Neukantianismus und Werturteilsfreiheit
2.3. Die Ambivalenzen der rationalisierten polytheistischen Welt

3. Politik und Demokratie unter den Bedingungen der polytheistischen Moderne
3.1. Staat und Herrschaft
3.2. „Sine ira et studio“: Bürokratie und Expertenherrschaft
3.3. Demokratisierung, Parlamentarismus und Führerauslese
3.4. Politik und Ethik: „Politik als Beruf“

4. Kritische Würdigung und Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis:

1. Einleitung

Max Weber gilt heute in diversen Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften als Klassiker. Sein Beitrag zur politischen Theorie und Sozialphilosophie ist spätestens seit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zu einem zentralen Bezugs- und Ausgangspunkt der politischen Theorie geworden.

Webers eigener Bezugs- und Ausgangspunkt ist in seine Diagnose der Moderne ein- gebettet: Die formale Rationalisierung der sozialen Welt führt zu immer mehr materia- ler Irrationalität; die sich im Modernisierungsprozess ausdifferenzierenden gesellschaft- lichen Sphären werden intern immer rationaler - das Gesamtsystem aber immer irratio- naler. Freiheits- und Sinnverlust sind die Folgen. Für die Sphäre der Politik bedeutet dies, dass der unausweichliche Rationalisierungsprozess zu Bürokratisierung und Ex- pertenherrschaft führt - das Handeln wird durch Sachgesetzlichkeiten bestimmt - politi- sche Freiheitsräume eingeengt. Webers politisches Denken ist davon bestimmt, dieser „schicksalhaften“ Entwicklung entgegenzuwirken und die Möglichkeiten zu erkunden, wie in der Moderne politische Handlungsfreiheit hergestellt werden kann.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die zentralen Punkte von Webers Beitrag zur po- litischen Theorie und Demokratietheorie darzustellen und kritisch zu durchleuchten, um die Probleme, Schwächen und Widersprüche seiner Argumentation erkennbar und er- klärbar zu machen. Dabei stehen drei Fragen im Fokus der Analyse: Vor welchem ideengeschichtlichen und philosophischen Hintergrund entwickelt Weber seine Theo- rie? Was versteht Weber unter Staat, Herrschaft, Parlamentarismus und Demokratie? Worin besteht aus heutiger Perspektive die Problematik und Schw ä che seiner politi- schen Theorie?

Im ersten Teil der Arbeit (Kapitel 2) wird der ideengeschichtliche Hintergrund von Webers politischer Theorie untersucht. Hierbei wird zunächst Webers These des Freiheits- und Sinnverlustes in der Moderne, wie von Jürgen Habermas in seiner „Theorie des kommunikativen Handelns“1 herausgearbeitet, beschrieben. Anschließend wird der Einfluss des Neukantianismus auf Webers Theoriebildung sowie sein damit verbundenes Postulat der Werturteilsfreiheit dargestellt. Abschließend zum ersten Teil wird Webers Theorie der rationalisierten polytheistischen Moderne untersucht.

Im zweiten Teil der Arbeit (Kapitel 3) wird zunächst Webers Verständnis von Staat und Herrschaft geklärt sowie auf seine berühmte herrschaftssoziologische Kategorien- lehre eingegangen und die besondere Bedeutung der Bürokratisierung und Experten- herrschaft - für Weber das herausragende politische Problem der Moderne - herausge- arbeitet. Anschließend werden seine Vorstellungen und Vorschläge zur Theorie der Demokratie, des Parlamentarismus sowie der Eliten- und Führerauslese dargestellt, wo- bei die Positionsverschiebung Webers - vom Parlamentarismus zur charismatischen Führerdemokratie - von besonderem Interesse ist. Abschließend wird Webers Ausei- nandersetzung mit den ethischen Problemstellungen, denen die Individuen innerhalb der politischen Sphäre ausgesetzt sind und die er in Politik als Beruf untersuchte, analysiert.

In der Schlussbetrachtung der Arbeit wird Webers politische Theorie und sein Beitrag zur Demokratietheorie kritisch gewürdigt. Ausgehend von der Kritik an seinem Postulat der Werturteilsfreiheit, werden die Schwächen und Probleme seiner Herrschafts- und Staatstheorie aufgezeigt. Anschließend werden Webers verfassungstheoretische Konstruktion der demokratischen Institutionen, seine Vorstellung zur Rolle des Volkes, der Eliten und des charismatischen Führers - auch aus zeithistorischer Perspektive - kritisiert und die Mängel der Theorie herausgestellt.

Als Literaturgrundlage der Arbeit dienen die wesentlichen politischen Schriften We- bers: die Herrschaftssoziologie2, Parlament und Regierung im neugeordneten Deutsch- land 3, Politik als Beruf4 und Der Reichspr ä sident5 . Für die Darstellung des sozialphilo- sophischen Hintergrunds und der Polytheismusthese wurde auf die religionssoziologi- schen Schriften (Vorbemerkung, „ Protestantische Ethik “ und Zwischenbetrachtung)6 und den Objektivitätsaufsatz7 zurückgegriffen. Wichtige Sekundärquellen der Arbeit waren die Beiträge von Hans-Peter Müller8, Gregor Schöllgen9, Christian Schwaabe10 und vor allem Wolfgang Mommsen11.

2. Ideengeschichtlicher Hintergrund

2.1. Die These des Freiheits- und des Sinnverlustes in der Moderne

Max Webers Gesellschaftstheorie - und damit auch sein Beitrag zur politischen Theorie - ist in seine Diagnose der Moderne eingebettet und aus dieser verstehbar. Die Moderne ist für Weber vor allem durch zwei pathologische Phänomene geprägt: den Freiheitsverlust und den Sinnverlust.12

Die These des Freiheitsverlustes übernimmt Weber von Karl Marx, der mit seiner Analyse der bürgerlichen Ökonomie die Ambivalenzen des kapitalistischen Wirtschaftssystems analysiert hat: die Mechanisierung und Entfremdung - für Weber das „stahlharte Gehäuse“13 der Hörigkeit, in dem der Einzelne den Zwängen der Verwaltungs- und Wirtschaftsmaschinerie ausgeliefert ist.

Weber teilte mit Marx die Auffassung, dass sich in Folge der industriellen Revoluti- on, der Durchsetzung des rationalen, okzidentalen Rechts sowie dem darauf beruhenden kapitalistischen Tausch-, Vertrags- und Marktprinzips die überkommene Ständegesell- schaft aufgelöste habe und die moderne Klassengesellschaft entstanden sei. Marxens Lösung des Entfremdungsproblems: das „Reich der Freiheit“ im Kommunismus teilt Weber jedoch nicht. Sozialismus bedeutet für ihn nur noch mehr Bürokratie und Fremdbestimmung.14 Während Marx bei der Genese der kapitalistischen Gesellschafts- formation die materialistischen Aspekte - die allmähliche Durchsetzung der Trennung zwischen Produktionsmitteln und Produzenten im Prozess der durch strukturelle und rechtlich Zwänge gesicherten Erzeugung von Mehrwert15 - betonte, hob Weber die intrinsisch psychologische Motivation der Subjekte bei der Entstehung der kapitalisti- schen Gesellschaft hervor. Die Prädestinationslehre gab nach Weber den calvinistischen und puritanischen Christen keine Möglichkeit zu erkennen, ob sie zu den von Gott Aus- erwählten gehörten - Gottes Ratschluss war unergründlich. Als Möglichkeit blieb ihnen nun nur übrig, sich fatalistisch ihrem Schicksal hinzugeben oder vielleicht doch in ir- gendeiner Weise Anzeichen dafür zu erkennen, ob sie zu den Auserwählten gehörten. So wurde der wirtschaftliche Erfolg auf Erden zum Maßstab dafür, auserwählt zu sein. Die asketische Form der protestantischen Ethik bewirkte nach Weber, dass die gesamte Lebensführung einem strikten Prozess der Rationalisierung unterworfen wurde, wobei das akkumulierte Kapital aufgrund der christlichen Moral nicht für hedonistische Zwe- cke verwendet werden durfte, sondern reinvestiert werden musste und so noch mehr Kapital akkumuliert wurde usw. Das Vordringen der modernen empirischen Wissen- schaften entzauberte aber in seiner Ausbreitung die metaphysische Basis der protestanti- schen Ethik. Der kapitalistische Habitus mit seinem ungemein erfolgreichen Prinzip der Akkumulation und Reinvestition (beispielhaft Benjamin Franklin oder John D. Rocke- feller) blieb jedoch nach Weber erhalten.16 „Indem die Askese die Welt umzubauen und in der Welt sich auszuwirken unternahm, gewannen die äußeren Güter dieser Welt zu- nehmende und schließlich unentrinnbare Macht über den Menschen, wie niemals zuvor in der Geschichte. Heute ist ihr Geist - ob endgültig, wer weiß es? - aus diesem Gehäu- se entwichen. Der siegreiche Kapitalismus (…) bedarf dieser Stütze nicht mehr.“17 Frei- heit und Autonomie, die „faustische Allseitigkeit des Menschentums“18 erscheinen We- ber unter diesen Bedingungen als bloße Illusion.

Die These des Sinnverlustes ist an Friedrich Nietzsches Nihilismus und seiner Vorstellung vom „Tode Gottes“ orientiert.19 Eine direkte Auseinandersetzung mit Nietzsche findet sich in Webers Werk zwar nur an wenigen Stellen, er bleibt jedoch vielfach „stummer Gast“20, vor allem im Schlussteil der protestantischen Ethik.

Die Entzauberung der Religion und Moral im Prozess der Säkularisierung und Auf- klärung habe nach Nietzsche dazu geführt, dass sich die Menschen zwar von den Dog- men und der geistigen Unterdrückung der Religion befreien konnten, jedoch zum Preis des Verlustes oberster und letzter ethischer Werte.21 Sowohl für Nietzsche als auch für Weber erlauben die kontingenten Wahrheitsparadigmen der empirischen Wissenschaf- ten und der entzauberten semantischen Welt keine zentralistische Weltperspektive mehr, die noch zum Maßstab einer sinnhaften Lebensführung dienen könnte. Folge dieser Entwicklung der Moderne ist, dass die Menschen sich an hedonistischen Idealen orientieren und ihre Lebensführung durch die Prämissen gewohnheitsmäßiger Berufsarbeit bestimmen - „Fachmenschen ohne Geist, Genußmenschen ohne Herz“22.

Für Nietzsche lag die Möglichkeit der Überwindung des Nihilismus in der Figur des Übermenschen, eines sich selbst gesetzgebenden, individualistischen, aristokratischen Subjekts.23 Diese, nur einer kleinen Elite vorbehaltenen Lösung, stellte jedoch aus Webers soziologischer Perspektive keine annehmbare Option für die Überwindung des Sinnverlustes in der polyzentrischen Moderne dar.

2.2. Neukantianismus und Werturteilsfreiheit

In der Weber-Forschung gilt heute als unumstritten, dass die südwestdeutsche Schule des Neukantianismus erheblichen Einfluss auf Webers Arbeiten gehabt hat, besonders auf seine frühen methodologischen Schriften.24 Mit der Devise zurück zu Kant und mit dem Ziel einer Erneuerung der Philosophie entwickelte sich seit dem Vormärz die Schu- le des Neukantianismus, die die akademische Philosophie seit der Reichsgründung und bis in die 1920er Jahre dominierte.25 Gemeinsam waren den Neukantianern die Kritik am Deutschen Idealismus, materialistische Spekulationen und die Rückkehr zur Kanti- schen Frage: Was kann ich wissen? - die Frage nach den Möglichkeitsbedingungen von Erkenntnis.26 Die südwestdeutsche Schule des Neukantianismus hatte vor allem durch Heinrich Rickerts methodische Unterscheidung zwischen Kultur- bzw. Geisteswissen- schaften und Naturwissenschaften starken Einfluss auf Weber. Im Gegensatz zu den nomothetisch vorgehenden Naturwissenschaften, die von dem Besonderen der natürli- chen Entitäten und Phänomenen abstrahieren, mit dem Ziel, allgemeine Gesetzte zu formulieren, sei das Interesse der Geisteswissenschaften idiographisch, um das Beson- dere und Einzigartige der Erscheinungen zu erfassen.27 Weber folgt diesem Paradigma ebenso, wie der vom Neukantianismus betonten Abgrenzung der Bereiche Erkennen und Wert - der Unterscheidung zwischen Sein und Sollen.28 Demnach lassen sich für Weber Werturteile nicht aus der Beobachtungen des Seienden ableiten.29 Aus der Trennung von Sein und Sollen leitete sich auch Webers wissenschaftstheore- tische Position im Werturteilsstreit innerhalb des Vereins für Sozialpolitik ab: Die geis- teswissenschaftliche Forschung solle die Erhebung empirischer Tatsachen und die Be- wertung dieser als erfreulich oder unerfreulich strikt auseinanderhalten.30 „Transzenden- tale Voraussetzung jeder Kulturwissenschaft ist nicht etwa, daß wir eine bestimmte oder überhaupt irgendeine ‚Kultur‘ wertvoll finden, sondern daß wir Kultur menschen sind, begabt mit der Fähigkeit und dem Willen, bewußt zur Welt Stellung zu nehmen und ihr einen Sinn zu verleihen.“31 In der Terminologie der modernen Wissenschaftsphilosophie ausgedrückt, vertritt Weber die These, dass der Bereich des Begründungszusammen- hangs innerhalb der Forschung frei sein soll von wissenschaftsexternen Wertannah- men.32 Der Wissenschaftler soll hierbei seine Forschung nicht aus einer für ihn wertvol- len Perspektive leiten lassen, sondern das sinn- und werthafte soziale Handeln der Ak- teure als Möglichkeitsbedingung der Forschung, unabhängig von eigenen Wertpositio- nen, untersuchen. In den Entstehungszusammenhang der Forschung dürften wissen- schaftsexterne Werte einfließen - sie seien transzendentale Voraussetzung dafür, dass sozialwissenschaftliche Forschung überhaupt möglich ist. Im Verwendungszusammen- hang der Forschung verlangt Weber hingegen, dass die Wissenschaft aus ihren eigenen Erkenntnissen keine direkten politischen Forderungen ableite. Stellung beziehen ist zwar gestattet: aber nicht als Wissenschaftler sondern „nur“ als engagierter Staatsbür- ger.33 In Webers Wissenschaftstheorie steht also die Kantische Frage: Was kann ich wissen? im Zentrum des Interesses, während die normativen Fragen: Was soll ich tun? und: Was darf ich hoffen? aus dem Verwendungszusammenhang der Sozialwissenschaft verbannt werden. Das Postulat der Werturteilsfreiheit selbst bleibt allerdings auch bei Weber letztlich nur durch Dezision - durch Wertsetzung - begründbar.

[...]


1 Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns. 2 Bände, Frankfurt am Main 1995.

2 Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie, 5. Aufl., Tübingen 1972.

3 Weber, Max: Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland, in Weber, Max: Politik und Gesellschaft, Frankfurt am Main 2006, S. 349-462.

4 Weber, Max: Politik als Beruf, in: Weber, Max: Politik und Gesellschaft, Frankfurt am Main 2006, S. 565-610.

5 Weber, Max: Der Reichspräsident, in: Weber, Max: Politik und Gesellschaft, Frankfurt am Main 2006,

S. 534-536.

6 Weber Max: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd.1, 9. Aufl., Tübingen 1988.

7 Weber Max: Die „Objektivität“ sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, in: Weber Max: Politik und Gesellschaft, Frankfurt am Main 2006, S. 719 - 772.

8 Müller, Hans-Peter: Max Weber. Eine Einführung in sein Werk, Köln /Weimar / Wien 2007.

9 Schölgen, Gregor: Max Weber, München 1989.

10 Schwaabe, Christian: Freiheit und Vernunft in der unversöhnlichen Moderne. Max Webers kritischer Dezisionismus als Herausforderung des politischen Liberalismus, München 2002.

11 Mommsen, Wolfgang J.: Max Weber und die deutsch Politik 1890- 1920, 3. Aufl., Tübingen 2004.

12 Vgl. Müller, a.a.O., S. 22 ff.

13 Weber 1988, a.a.O., S. 203; Vgl. Weber 1972, a.a.O., S. 835.

14 Vgl. Weber 2006, Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland, a.a.O., S. 349-462, S. 370.

15 Vgl. Marx, Karl: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, Bd. 1, MEW 23, Berlin 1969, S. 741 ff. Am Beispiel Großbritanniens versucht Marx im 24. Kapitel des Kapitals die Akkumulation des für die Entstehung des Kapitalismus notwendigen ursprünglichen Kapitals, vor allem als Folge der durch die Einhegung der Allmende erzeugten Mehrwertes sowie der durch den Staat gesicherten Rechtssetzung, die die kapitalistische Nutzung der nun freigesetzten Arbeitermassen ermöglichte, zu erklären.

16 Vgl. Weber 1988, a.a.O., S. 17 ff.

17 Ebd., S. 203 f.

18 Ebd.

19 Vgl. Müller, a.a.O., S. 24.

20 Hennis, Wilhelm: Max Webers Fragestellung, Tübingen 1987, S. 174.

21 Vgl. Schönherr-Mann, Hans-Martin: Friedrich Nietzsche, Paderborn 2008, S. 103 f.

22 Weber 1988, a.a.O., S. 204.

23 Vgl. Nietzsche, Friedrich: Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, Köln 2005, S. 7 ff.

24 Vgl. Oakes, Guy: Max Weber und die Südwestdeutsche Schule: Der Begriff des historischen Individuums und seine Entstehung, in: Mommsen, Wolfgang J./ Schwentker, Wolfgang (Hg.): Max Weber und seine Zeitgenossen, Göttingen/ Zürich 1988, S. 595 - 612, S. 607.

25 Vgl. Höffe, Ottfried: Immanuel Kant, 7. Aufl., München 2007, S. 300 ff.

26 Vgl. Turner, Stephen: Weber and his Philosophers, in: International Journal of Politics, Culture, and Society, Jg. 3 (1990) 4, S. 539-553, S. 542.

27 Vgl. Oakes, a.a.O., S. 600 ff.

28 Vgl. Habermas 1995, Bd.1, a.a.O. S. 221.

29 David Hume ging schon in der Abhandlungüber die menschliche Natur davon aus, dass in jeder gültigen deduktiven Schlussfolgerung von einem Sein nicht auf ein Sollen geschlossen werden dürfe, da die in der Konklusion enthaltene Wertaussage über den Inhalt der Prämissen hinausgehe.

30 Vgl. Schölgen1989, a.a.O., S. 35.

31 Weber 2006, Die „Objektivität“ sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, a.a.O., S. 719 - 772, S. 745.

32 Vgl. Schurz, Gerhard: Einführung in die Wissenschaftstheorie, 2. Aufl., 2008, S. 45 f.

33 Vgl. Müller, a.a.O., S. 70 f.

Details

Seiten
29
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656883395
ISBN (Buch)
9783656883401
Dateigröße
515 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v286841
Institution / Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn – INSTITUT FÜR POLITISCHE WISSENSCHAFT UND SOZIOLOGIE
Note
1,0
Schlagworte
politik demokratie zeitalter rationalisierung weber

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