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Die deutsche Kurzgeschichte in der Trümmerliteratur. Heinrich Bölls "Wanderer kommst du nach Spa..."

Hausarbeit 2014 19 Seiten

Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Heinrich Böll und die deutsche Kurzgeschichte in der Trümmerliteratur

2. Die deutsche Kurzgeschichte in der Trümmerliteratur – ein theoretischer Überblick
2.1 Die Trümmerliteratur nach Heinrich Böll
2.2 Die historische Entwicklung der Kurzgeschichte in Deutschland
2.3 Die Merkmale der deutschen Kurzgeschichte

3. Heinrich Böll: Wanderer kommst du nach Spa…
3.1 Inhalt und geschichtlicher Hintergrund
3.2 Epochentheoretische Interpretationsansätze
3.3 Gattungstheoretische Interpretationsansätze

4. Bölls Kurzgeschichte als Sinnbild für Trümmerliteratur und Vergangenheitsbewältigung

5. Literaturverzeichnis

1. Heinrich Böll und die deutsche Kurzgeschichte in der Trümmerliteratur

Die deutsche Kurzgeschichte1 bildet wohl eine der wichtigsten Gattungen innerhalb der deutschen Nachkriegsliteratur. Speziell in der Trümmerliteratur, wie sie besonders von Heinrich Böll geprägt wurde, erwies sie sich als ein von den Autoren bevorzugtes Medium, um ihre Ansichten und Reflexionen zu vermitteln. Sie ist in der direkten Nachkriegszeit von 1945 bis 1950 die wohl am stärksten vertretene Form von Prosa. Die Trümmerliteratur ist neben der Kriegs- und Heimkehrerliteratur eines von drei typischen Feldern der deutschen Nachkriegsliteratur.2

Heinrich Bölls 1950 erschienene Erzählung „Wanderer kommst du nach Spa…“ wird allgemein als eine der bekannten repräsentativen Erzählungen der Trümmerliteratur eingeschätzt. Besonders Bölls Vorstellungen und Umsetzungen zur Trümmerliteratur werden an dieser Stelle von Bedeutung sein, da er als Mitbegründer der Strömung gilt und die heutige Sicht auf jene Literatur geprägt hat. Somit wurde auch die Erzählung des “Wanderers“ ausgewählt, um vor allem Bölls Sicht auf die Literatur der damaligen Zeit zu durchleuchten und seine Ansichten im Spiegel seines Werkes zu reflektieren.

Diese Arbeit soll die Stellung der Kurzgeschichte in der deutschen Trümmerliteratur herausarbeiten. Dazu wird sie zunächst auf eine Darstellung der jeweiligen Epochen- und Gattungstheorie eingehen und die typischen historischen Bedingungen und gattungstheoretischen Merkmale aufzeigen. Hinsichtlich der Strömung der Trümmerliteratur soll, verknüpfend zur ausgewählten Erzählung, der zentrale Aspekt auf den Vorstellungen Heinrich Bölls liegen.

Anschließend wird genauer auf Bölls Erzählung „Wanderer kommst du nach Spa…“ eingegangen und mit den zuvor präsentierten theoretischen Grundlagen der deutschen Kurzgeschichte in der Trümmerliteratur abgeglichen bzw. gedeutet. Es wird sich an dieser Stelle daher um eine Auswahl von möglichen Interpretationsansätzen in Bezug zu den dargestellten theoretischen Grundlagen handeln. Übrige Ansätze zur Interpretation der Erzählung werden wegen des beschränkten Rahmens dieser Arbeit allerdings ausgeklammert.3

2. Die deutsche Kurzgeschichte in der Trümmerliteratur – ein theoretischer Überblick

2.1 Die Trümmerliteratur nach Heinrich Böll

Die Trümmerliteratur ist vor allem durch die Jahre der unmittelbaren Nachkriegsliteratur von etwa 1945 bis 1950 geprägt. Sie beschäftigt sich zentral mit dem Grauen und der Aufarbeitung des Krieges. So bieten die zerstörten Städte und Opfer des zweiten Weltkriegs, aber auch die verlorenen und zu kritisierenden Ideale, eine thematische Grundlage für diese Literaturströmung.

Heinrich Böll schreibt in seinem „Bekenntnis zur Trümmerliteratur“, dass der Begriff zu Recht bestünde, auch wenn er zu der damaligen Zeit negativ besetzt war („[…]als Trümmerliteratur bezeichnet, man hat sie damit abzutun versucht.“4 ; „Merkwürdig, fast verdächtig war nur der vorwurfsvolle, fast gekränkte Ton, mit dem man sich dieser Bezeichnung bediente:[…]“5 ). Die Trümmerliteratur handelte schließlich von Menschen, die in Trümmern lebten, die aus dem Krieg kamen und verletzt waren, darunter ebenso Kinder und Jugendliche.6 So wehrten sich die Autoren dieser Strömung vor allem gegen die Verdrängung und Ablenkung von den Schrecken des zweiten Weltkrieges, da somit nicht aus der Vergangenheit gelernt würde („Die Zeitgenossen in die Idylle zu entführen würde uns allzu grausam erscheinen, das Erwachen daraus wäre schrecklich.“7, „Der Blindekuh-Schriftsteller sieht nach innen, er baut sich eine Welt zurecht.“8 ). Viele Leser der Zeit sehnten sich nach der langen Zeit des Krieges unter dem faschistischen Regime jedoch nach leichter, erheiternder und vor allem unpolitischer Literatur, die ihnen die Flucht vor der Vergangenheit zu ermöglichen schien. Böll aber erkannte bereits damals, dass die Zukunft nicht wirkungsvoll gestaltet werden kann, ohne die Vergangenheit zu kennen und sich im Bewusstsein zu halten.

Der Schriftsteller musste nach Böll schließlich über „ein gutes Auge“ verfügen, was gleichzeitig „menschlich und unbestechlich“ sein soll.9 Durch ständiges Erinnern und die schnörkellose und realistische Darstellung der Vergangenheit in seinen Werken, versuchte er Lerneffekte und ein Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken, um der erneuten Fehlleitung von Kultur in die Barbarei vorzubeugen.

Böll umschreibt die Trümmerliteratur daher als eine essentiell wichtige Literaturströmung, deren Aufgabe bzw. die Aufgabe der Autoren es ist, „daran zu erinnern, daß der Mensch nicht nur existiert, um verwaltet zu werden – und daß die Zerstörungen in unserer Welt nicht nur äußerer Art sind und nicht so geringfügiger Natur, daß man sich anmaßen kann, sie in wenigen Jahren zu heilen.“10

Der heutige Blick auf die Trümmerliteratur, ist somit maßgeblich durch Heinrich Böll und dessen Darstellung über die Themen und Motive beeinflusst worden. Im Gegensatz zu der Zeit um 1945-1950 gilt die Trümmerliteratur heute als wichtige Strömung, die maßgeblich zur Vergangenheitsbewältigung und einer humanen Gesellschaftsentwicklung beigetragen hat. Mit dem Bekenntnis und seinen Beiträgen zu ihr hat Heinrich Böll die Trümmerliteratur zum zentralen Motor für die Aufdeckung einer Schuldfrage gemacht. Er zeigte, dass die Deutschen nicht per se schlecht und böse waren und führte der deutschen Gesellschaft ihr Leiden, aber auch ihre Verfehlungen, sowie die Sinnlosigkeit und Banalität des Krieges vor Augen.

2.2 Die historische Entwicklung der Kurzgeschichte in Deutschland

Die deutsche Kurzgeschichte erfuhr ab Ende des 2. Weltkrieges ihren großen Durchbruch.11 Sie wurde stark von der englischsprachigen short story geprägt, wie sie u.a. von Hemingway, Faulkner oder O. Henry verfasst wurden.12 Die Autoren sprachen überwiegend von stories, da in der direkten Nachkriegszeit die deutsche Sprache und damit der Begriff Kurzgeschichte unweigerlich mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht und beim englischen Begriff jeglicher faschistische Beigeschmack vermieden wurde. Vor allem gefangene Autoren in amerikanischen Kriegsgefangenenlagern oder zurückkehrende junge Autoren, die sich angewidert von der offiziellen Literatur der NS-Zeit amerikanischer Literatur zuwandten13, versuchten die short story zu adaptieren und fanden eine Möglichkeit ihr Streben nach schnörkellosem Ausdruck der Realität zu verwirklichen. Dies lag unter anderem am Reeducation-Programm in der Politik der alliierten Besatzungsmächte mit Inhalten wie der Vorzensur und Säuberung von nationalsozialistischem Gedankengut und Rassenideologie, sowie die erhöhten Schwierigkeiten für Bücherverlage.14 Diese Umstände begünstigten den Erfolg von Zeitungen und Zeitschriften, in denen häufig Kurzgeschichten veröffentlicht und somit einer breiten Masse leicht zugänglich wurden.

Die Autoren versuchten in dieser Zeit überwiegend jeglichen pathetischen und formalen Ballast loszuwerden und den Fokus in ihren Erzählungen auf den „Wahrheitsausdruck vor dem Kunstausdruck“15 zu legen. Der Realismus wurde zum zentralen Leitbild in der Kurzprosa und Nachkriegsliteratur allgemein.16 Somit konnte die deutsche Kurzgeschichte mehr und mehr an Bedeutung in der epischen Literatur gewinnen und wirkt vor allem mit den Werken der Nachkriegsliteratur bis in die heutige Zeit.

2.3 Die Merkmale der deutschen Kurzgeschichte

Die deutsche Kurzgeschichte zeichnet sich insbesondere durch ihre Vielfalt und Wandelbarkeit im Hinblick auf die formale und inhaltliche Beschaffenheit aus. Heinrich Böll beschreibt sie folgendermaßen:

Ich glaube, daß sie [die Kurzgeschichte] im eigentlichen Sinne des Wortes modern, das heißt gegenwärtig ist, intensiv, straff. Sie duldet nicht die geringste Nachlässigkeit, und sie bleibt für mich die reizvollste Prosaform, weil sie auch am wenigsten schablonisierbar ist.17

An dieser Stelle lässt sich die Kurzgeschichte daher sicherlich nicht als eindeutig umreißbarer Gattungstyp bestimmen, es kann aber dennoch möglich sein, sie anhand von Tendenzen und Bausteinen bezüglich ihrer typischen Muster zu beschreiben. Diese typischen Muster sind zwar die Regel, beanspruchen aber aufgrund der hohen Wandelbarkeit keineswegs Allgemeingültigkeit.

Ein erstes zentrales Merkmal der Kurzgeschichte richtet sich auf die Art des Erzählers. Er ist überwiegend personal gestaltet und unterstreicht die kommunikative Funktion zwischen Autor und Leser. Dabei ist ein Ich-Erzähler oder auch ein wechselnder personaler Erzähler18 durchaus denkbar, wie zum Beispiel Bölls „Wanderer kommst du nach Spa...“ und Borcherts „An diesem Dienstag" zeigen. Auch ein neutraler oder auktorialer Erzähler ist für kurze Erzählpassagen denkbar, wobei ein permanenter alles überblickender und gottgleicher auktorialer Erzähler jedoch aufgrund der großen Distanz zum Leser und dessen Empathie für das Geschehen schwierig ist.19

Es kommt darauf an, dem Leser nicht alle Informationen einfach erläutert vorzugeben, sondern ihn durch eine beschränkte Perspektive und fehlende Informationen in der Erzählung zu fesseln. Außerdem werden die Handlungen durch die Empathie zur perspektivtragenden Figur häufig intensiver erlebt. Die Kurzgeschichte erzählt also indem sie beschreibt und überlässt eine wertende Haltung häufig dem Leser selbst.20

Des Weiteren kann durch gezieltes Weglassen von Informationen gegebenenfalls eine größere kognitive Leistung des Lesers eingefordert werden. So hat nach Durzak der Leser durch die eigene Mitgestaltung der Erzählung bei der Rezeption zum Beispiel im Vergleich zu Roman, Novelle oder Großerzählung am ehesten bei der Kurzgeschichte Anteil am ästhetischen Produktionsprozess.21 Die Erzählung entsteht im Kopf des Lesers, der sie sich nach seinen Vorstellungen aufbaut. Die Komprimierung der sprachlichen Strukturen und dadurch entstehende Verknappung lädt die Kurzgeschichte mit Bedeutung auf.22 Somit soll der Mitteilungsfaktor in der Kurzgeschichte am stärksten ausgeprägt sein.23 Dieses Element entsteht allerdings nicht nur durch die geringe Distanz vom Leser zum Erzählten, sondern kann zusätzlich auch der Dichte des erzählten Stoffes bei geringer Erzählzeit24 geschuldet sein.

Die Begrenzung der Erzählzeit ist daher ein weiteres entscheidendes Element der Kurzgeschichte. Durch den Namen bereits konstitutiv vorgegeben, kann die Begrenzung der Erzählzeit und damit einhergehend die Intensität des Erzählten auf relativ wenig Raum zunächst als der offensichtlichste Baustein der Kurzgeschichte angesehen werden. So ist die Zeitdarstellung innerhalb der Kurzgeschichte auch zumeist intensiv und sehr selten extensiv gestaltet, da durch die Verknappung relativ viele Eindrücke bzw. Handlungen auf relativ wenig Raum beschrieben werden.25

Aus der intensiven Gestaltung der Erzählzeit ergibt sich häufig der Schluss, dass ein zentrales Ereignis in der Kurzgeschichte radikal isoliert dargestellt wird. Durzak führt dagegen aus, dass bei Beachtung der personalen Erzählperspektive keine völlig losgelöste in sich stehende Handlung allein im Mittelpunkt stehe, sondern immer lediglich ein Ausschnitt in einem Gegenwärtigkeitsmoment mit Beziehungen zu anderen Vorgängen gezeigt wird.26 Daraus lässt sich schließen, dass zunächst zwar ein Ereignis im Mittelpunkt der eigentlichen Erzählung steht, dieses Ereignis aber durch die personale Perspektive des Erzählers nicht lediglich auf den gegenwärtigen Stoff der Kurzgeschichte beschränkt ist, sondern sich zeitlich um Zukunft und Vergangenheit durch die Lesart und Erfahrung des Lesers prozesshaft erweitern lässt.

Bezüglich des Erzähleinstiegs kann man sagen, dass er häufig abrupt gestaltet werden kann. Indem der Leser sich beispielsweise direkt zu Beginn in einer bestimmten Situation des/ der Protagonisten wiederfindet, kann die Aufmerksamkeit des Lesers gesichert werden.27 Auch dies könnte mit der Perspektive des Erzählers zusammenhängen. So ist keine in auktorialer Weise umfangreiche Exposition nötig, um beim Leser eine Vorstellung für die Erzählung zu kreieren. Durch sie selbst baut sich für den Rezipienten, wenn auch nicht linear wie bei einer Einführungsbeschreibung, ein Bild auf.

Der Handlungsverlauf ist in der Kurzgeschichte häufig an einer deutlichen Steigerungskurve mit erregenden Momenten und der Klimax unmittelbar vor dem Ende gekennzeichnet. Dort kippt häufig nach Art und Weise der Peripetie entweder die Erwartungshaltung des Lesers in etwas unerwartetes, erschreckendes, oder die Erzählentwicklung wird bestätigt und gipfelt in einer Pointe.28

3. Heinrich Böll: Wanderer kommst du nach Spa…

3.1 Inhalt und geschichtlicher Hintergrund

Heinrich Bölls Erzählung „Wanderer kommst du nach Spa…“ handelt von einem jungen Soldaten, der nach kurzem Kriegsdienst kurz vor Ende des Krieges29 schwer verwundet in ein Notlazarett in seiner ehemaligen Schule eingeliefert wird. Der Ich-Erzähler wird vom Wagen bis auf den Operationstisch im Zeichensaal getragen, während er allerhand symbolische Requisiten passiert. Diese erinnern ihn fortwährend an die eigene Schule, ein humanistisches Gymnasium. Allerdings sträubt er sich innerlich gegen die Erkenntnis zurück in der eigenen Lehranstalt angekommen zu sein, wo er vor 3 Monaten noch unterrichtet wurde („Alles das, dachte ich, ist kein Beweis.“, „Gewiß gibt es eine Vorschrift die besagt, daß er da hängen muß.“, „Ich mußte mir jetzt zugestehen, daß ich im Zeichensaal eines humanistischen Gymnasiums in Bendorf lag.“30 ). Der Erzähler akzeptiert die tatsächliche Identität dieser Schule erst nach Ankunft auf dem Operationstisch im Zeichensaal, von wo aus er seine eigene Handschrift auf der Tafel zum Ende der Erzählung erkennt. Diese Handschrift stammt von einer früheren Übung zu Kunstschriften, die mit dem Topos „Wanderer kommst du nach Sparta“31 geübt wurden. Da die Schrift vom Erzähler zu groß gewählt wurde, passt sie nicht vollständig auf die Tafel und dort steht lediglich „Wanderer kommst du nach Spa…“.

[...]


1 Wenn im Folgenden von der deutschen Kurzgeschichte gesprochen wird, meint das die deutschsprachige Kurzgeschichte, also auch Erzählungen aus Österreich, Schweiz, etc.

2 Vgl. Böll: Bekenntnis zur Trümmerliteratur, S. 31, 35.

3 Vgl. dazu aber: Sowinski: Heinrich Böll Kurzgeschichten interpretiert von Bernhard Sowinski; Reid: Heinrich Böll: Wanderer kommst du nach Spa…; Sander: Wanderer kommst du nach Spa….

4 Böll: Bekenntnis zur Trümmerliteratur, S. 31.

5 Ebd.

6 Ebd.

7 Ebd.

8 Ebd., S. 34.

9 Böll: Bekenntnis zur Trümmerliteratur, S. 31, 34.

10 Ebd., S. 35.

11 Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 13.

12 Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 13; Peitsch: Nachkriegsliteratur 1945-1989, S. 101.

13 Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 13.

14 Peitsch: Nachkriegsliteratur 1945-1989, S. 57-58.

15 Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 13.

16 Vgl. Peitsch: Nachkriegsliteratur 1945-1989, S. 105.

17 Vgl. Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 10.

18 Beim wechselnden personalen Erzähler springt die Perspektive des Erzählers zwischen den Figuren. Hier sind schon stärkere auktoriale Züge vorhanden, die aber z.B. bei episodisch montierten Erzählungen durchaus berechtigt sind.

19 Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 9; Vogt: Aspekte erzählender Prosa, S. 67; Peitsch: Nachkriegsliteratur 1945-1989, S. 101.

20 Burgess (Aberdeen): „Was man in der Kurzgeschichte machen kann, darüber habe ich manches von Borchert und Böll gelernt.“, S. 204.

21 Vgl. Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 10.

22 Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 308.

23 Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 10.

24 Erzählzeit ist abzugrenzen von der erzählten Zeit und bedeutet so viel wie die Zeit, die zum Lesen der Erzählung (Lesezeit) nötig ist. Die erzählte Zeit hingegen ist die in einer Erzählung tatsächlich verstrichene Zeit. Vgl. dazu: Vogt, Jochen: Aspekte erzählender Prosa. S. 100/101.

25 Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 10; Vgl. Peitsch: Nachkriegsliteratur 1945-1989, S. 102.

26 Vgl. Durzak: Die deutsche Kurzgeschichte der Gegenwart, S. 303.

27 Ebd., S. 304.

28 Ebd.

29 Kovář: Antikriegsprosa in Ost und West: Heinrich Bölls Kurzgeschichte Wanderer kommst du nach Spa… und Franz Fühmanns Novelle Kameraden im Vergleich, S. 54.

30 Böll: Wanderer kommst du nach Spa, S. 549, 551.

31 Schiller: Der Spaziergang.

Details

Seiten
19
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656870975
ISBN (Buch)
9783656870982
Dateigröße
516 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v286795
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Institut für deutsche Sprache und Literatur I
Note
2,0
Schlagworte
Nachkriegsliteratur Trümmerliteratur Heinrich Böll Wanderer kommst du nach Spa Vergangenheitsbewältigung Schuldfrage Kurzgeschichte deutsche Kurzgeschichte historische Entwicklung der Kurzgeschichte Merkmale deutscher Kurzgeschichten Interpretation epochentheoretisch gattungstheoretisch

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Titel: Die deutsche Kurzgeschichte in der Trümmerliteratur. Heinrich Bölls "Wanderer kommst du nach Spa..."