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Nonverbale Kommunikation

Hausarbeit 2013 11 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hintergrund
2.1 Nonverbale Kommunikation bei Primaten
2.2 Nonverbale Kommunikation in der Gesellschaft

3 Formen der Körpersprache
3.1 Die Körperhaltung
3.2 Die Mimik
3.3 Die Gestik

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Ziel dieser Studienarbeit ist eine umfangreiche Untersuchung der nonverbalen Kommunikation und der unterschiedlichen Ausprägungen der Körpersprache.

Eingangs erfolgt eine grundlegende Betrachtung des Hintergrundes zur nonverbalen Kommunikation. Anschließend werden die Merkmale dieser Form der Kommunikation anhand der Tierwelt und der menschlichen Gesellschaft herausgearbeitet. Daraufhin werden die wichtigsten Formen der Körpersprache dargestellt. Hierzu erfolgt eine Darstellung der Charakteristika zur Körperhaltung, Mimik und Gestik.

Im Fazit der Studienarbeit werden die Erkenntnisse der behandelten Themen abschließend zusammengefasst.

2 Hintergrund

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem grundlegenden Verständnis der nonverbalen Kommunikation. Zunächst wird im Allgemeinen auf die Definition und den Hintergrund des Themas eingegangen. Anschließend wird sowohl die nonverbale Kommunikation unter den Tieren als auch die in der Gesellschaft behandelt.

Nonverbale Kommunikation stellt sämtliche Kommunikationsmittel dar, die ohne Einsatz der Sprache angewandt werden. Der Fokus der Kommunikation ist in der heutigen Gesellschaft jedoch auf die Sprache gerichtet (vgl. Kocsis, 1999, S. 1f.). Das Sprechen wird weitgehend von nonverbaler Kommunikation begleitet. Gesten für bestimmte Buchstaben oder Wörter begleiten beispielsweise jedes Gespräch intuitiv. Auch andere Eigenschaften, wie Körperhaltung oder Mimik, verändern sich im Laufe eines Gesprächs instinktiv (vgl. Argyle, 2002, S. 17).

Die nonverbale Kommunikation erfüllt im Sozialverhalten eine wichtige Funktion. Sie gibt anderen Personen schon nach kurzer Zeit einen Einblick in die eigene Persönlichkeit. Der Hauptanteil der Informationen wird über die Körpersprache vermittelt. Ein deutlich geringerer Anteil wird durch die sprachlichen Inhalte überliefert. Trotz dieser Tatsache wird die vornehmliche Aufmerksamkeit in der Erziehung auf die sprachlichen Fähigkeiten gerichtet (vgl. Kocsis, 1999, S. 1).

2.1 Nonverbale Kommunikation bei Primaten

Es wird davon ausgegangen, dass sich die menschliche Kommunikation aus der der Tiere herausgebildet hat. Bei umfangreichen Studien wurde deutlich, dass sich die nonverbalen Verhaltensweisen der Menschen mit denen der Affen sehr gleichen.

Affen organisieren ihr komplettes soziales Leben durch nonverbale Kommunikation, die sich im Laufe der Evolution entwickelt hat. Diese Art der Verständigung ist für sie überlebenswichtig. Die dahinter stehenden Strukturen erlauben es der jeweiligen Art, in der Natur miteinander zu leben und zu überleben.

Es gibt bei den Primaten viele unterschiedliche nonverbale Botschaften, die zumeist nur unter Artgenossen zu verstehen sind. Sie werden unter anderem verwendet um Gefühle zu verdeutlichen oder auch sexuelle Bereitschaft auszudrücken. Zudem sind Signale zwischen Mutter und Kind sehr ausgeprägt. Weitere Signale gelten der Unterwerfung, einem Angriff oder der Flucht. Je nach Tierart gibt es noch eine Vielzahl weiterer komplexer Signale und nonverbaler Mitteilungen. Die Körperhaltung bei Primaten, als Teil der nonverbalen Kommunikation, lässt auf ihren emotionalen Zustand und die jeweilige soziale Situation schließen. Auch der Schwanz dieser Tiere dient als Kommunikationsmittel und hat je nach Haltung verschiedene Bedeutungen sowie Mitteilungen an die Artgenossen. Im Folgenden werden einige Körperhaltungen von Primaten zur Anschaulichkeit dargestellt (vgl. Argyle, 2002, S. 27f.).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Körperhaltungen bei Affen[1]

Anders als bei den Primaten ist das Verhalten bei niedriger stehenden Tieren der Evolutions-Skala bereits angeboren. Bei den Affen und anderen höheren Tieren hingegen ist die Lernfähigkeit von großer Bedeutung. Die Verständigung durch die nonverbalen Signale findet dadurch statt, dass sie ein Teil des gesamten Verhaltensmusters sind und somit von allen Artgenossen verstanden werden (vgl. Argyle, 2002, S. 45f.).

2.2 Nonverbale Kommunikation in der Gesellschaft

Die nonverbale Kommunikation der Tiere gleicht der nonverbalen Kommunikation der Menschen in vielen Elementen. Anders als die Tiere verfügen Menschen jedoch auch über die sprachliche Kommunikation, die durch nonverbale Komponenten ergänzt wird. Ein wichtiger Unterschied der menschlichen Kommunikation ist, dass sie hauptsächlich im Laufe des Lebens erlernt wird.

Die nonverbale Kommunikation wird in der Gesellschaft unterschiedlich angewandt. Sie hat eine ergänzende und unterstützende Funktion zur Sprache und liefert Botschaften über eine Person. Zudem drückt die Emotionen und Denkweisen aus (vgl. Argyle, 2002, S. 57f.).

Nach Klaus Scherer besteht die nonverbale Kommunikation aus verschiedenen Komponenten. Sie wird in mehrere Mitteilungsformen gegliedert. Zu diesen gehören auditive, visuelle und taktile Mitteilungen. Zudem wird auch noch in olfaktorische, thermale und gustatorische Mitteilungen unterschieden. Diese beziehen sich auf Geruchs-, Wärme- und Geschmacksempfindungen, spielen jedoch bisher kaum eine Rolle (vgl. Scherer & Wallbott, 1979, S. 3ff.).

[...]


[1] Vgl. Rowell, 1972, S. 88f..

Details

Seiten
11
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656848929
ISBN (Buch)
9783656848936
Dateigröße
444 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v284648
Institution / Hochschule
Hochschule für Gesundheit und Sport, Ismaning
Note
1,7
Schlagworte
Nonverbale Kommunikation Kommunikation Nonverbal Gesprächsführung

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Titel: Nonverbale Kommunikation