Lade Inhalt...

Vorlesungsmitschrift zu Makroökonomie: Grundbegriffe

2. Semester

Zusammenfassung 2013 14 Seiten

VWL - Makroökonomie, allgemein

Leseprobe

Messung des Volkseinkommens

- BSP = wie BIP nur dass alles von Inländern geschaffen ist

- BIP = Wert der für den Endverbrauch bestimmten Güter & Dienstleist. , welche in

einer Zeitperiode im Inland produziert werden.

-

-

- misst Gesamtheit der Güter und Dienstleistungen, die in einer Periode produziert wurden

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Wert des geschaffenen Outputs – Wert der Vorprodukte, um diesen Output zu erzeugen

- Berechnung des BIP:

Entweder man geht von der Gesamtausgabe (Verwendung) der Haushalte aus, oder des Gesamteinkommens (Verteilung), oder aber vom Wert der produzierten Gütern (Entstehung)

siehe S. 7 im Skript

- Gewinne werden bei Verteilung dazu gerechnet, weil die Unternehmen den Haushalten gehören.

- Bestandteile des BIP (Y): [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] BIP der Verwendung!

- Konsum / Privater Verbrauch (C)

- Investition (I) [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] 4 Bestandteile d. BIP

- Staatsausgaben (G)

- Nettoexporte (NX) [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]Exporte – Importe

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(von der Verwendung her betrachtet)

Im BIP nicht enthalten sind nichtgehandelte Güter (Produktion des Haushaltes für den Haushalt)

Es gibt Ungenauigkeiten:

- Gütern ohne Marktpreis (öffentl. Verwaltung) gehen zu Produktionskosten in das BIP ein.
- Güter des informellen Sektors (z.B. Schwarzmarkt) werden geschätzt

- Schattenwirtschaft: Alle wirts. Aktivitäten, welche ins offiziell kalkulierte BIP eingehen, jedoch nicht registriert werden.

- reales BIP: bewertet die Produktion von Gütern und Dienstleistungen zu den Preisen eines festgelegten Jahr (Basisjahr)

- um Effekt von Preissteigerungen auszuschließen.
- irgendein Jahr (Preise) für alle zu berechnenden Jahre verwenden
- Basisjahr (festgelegter Preis) ABER aktuelle Mengen

- nominales BIP: bewertet den Output von Gütern und Dienstleistungen zu laufenden Marktpreisen (aktuelle Preise & aktuelle Mengen)

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] kann sich erhöhen, weil die Preise steigen und/oder weil die (reale) Produktion zugenommen hat.

- BIP-Deflator: Veränderung zeigt, wie viel die Zunahme des nominalen BIP eine Folge von Preiserhöhung ist. (Veränderung der Preise, Inflationsrate)

- misst das Preisniveau einer Volkswirtschaft

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Veränderung im realen BIP: zeigt, um wie viel die Wirtschaftsleistung gewachsen ist (Veränderung der Menge, Wirtschaftswachstum)
- Veränderung im nominalen BIP: (etwa) die Summe aus Preisänderung und Änderung in der Wirtschaftsleistung.

- Veränderung zum Vorjahr: neues Jahr – Vorjahreswert x 100

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Pro-Kopf-BIP ist das beste verfügbare Einzelmaß für den ökonomischen Wohlstand der Bevölkerung.

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Gibt das durchschnittliche Einkommen der Bevölkerung an und misst deshalb den Lebensstandard der Bevölkerung

- Nachteile des BIP:

- Wert der Freizeit wird nicht erfasst
- Qualität der Umwelt wird nicht erfasst
- Wert der Güter, die im Haushalt hergestellt werden, wird nicht erfasst
- es wird nichts über die Verteilung ausgesagt
- es wird nichts darüber gesagt, was produziert wird

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] kein perfekter Maßstab

Messung der Lebenshaltungskosten

- Inflation: Anstieg des allg. Preisniveaus der Volkswirtschaft

- Inflationsrate: prozentuale Veränderung des Preisniveaus gegenüber der Vorperiode

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Verbraucherpreisindex: (VPI) Messgröße für die Preisentwicklung

- misst die Preisveränderung der Güter und Dienstleistungen, die von einem „typischen“ Haushalt konsumiert werden.

- wird monatlich vom Statistischen Bundesamt errechnet

- wird verwendet, um Veränderung der Lebenshaltungskosten im Zeitablauf festzustellen.

- 4 Schritte zur Berechnung des VPI:

- Festlegung des Warenkorbes (= veränderte Konsumeigenschaft)
- Ermittlung von Preisen (von jedem Gut und jeder Dienstleistung zu vers. Zeitpunkten)
- Preis des Warenkorbs
- Auswahl eines Basisjahres

- Probleme (Nachteile d. Inflationsrate über VPI) bei der Messung der Lebenserhaltungskosten (VPI)

- Substitutionsverzerrungen

- Konsumenten ersetzen relativ teure Güter durch relativ billig gewordene Güter (Butter – Margarine)
- Index kann die Reaktion der Konsumenten nicht erfassen

- Einführung neuer Güter

- Warenkorb reflektiert Einführung neuer Güter nicht (sofort)
- Neue Güter = größere Auswahl [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] Wert des Geldes erhöht sich

- Nicht erfasste Qualitätsänderungen

- man muss Qualitätsänderungen /-verbesserungen mithilfe von vers. Methoden (z.B. „hedonische Methode“) berücksichtigen

- z.B. bei Sonderausstattung eines Autos, kauft nicht jeder diese Sonderausstattung, deshalb werden diese zusätzl. Kosten bspw. nur mit 50% berücksichtigt

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] führen alle dazu, dass die aktuelle Inflationsrate überschätzt wurde.

(BIP enthält nicht viele Informationen über die Lebenserhaltungskosten)

- man muss oft eine Inflations-/ oder Kaufkraftbereinigung machen, um zu sehen wie die Preise/ Gehälter usw. sich im Verhältnis zu heute entwickelt haben:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Indexierung erlaubt uns, Kontrakte an die Entwicklung des Preisniveaus anzupassen, um die Kaufkraft konstant zu halten und Umverteilungseffekte zu vermeiden.

- Reale und nominale Zinsen:

nominaler Zinssatz „i“: Zinssatz, der üblicherweise ausgewiesen wird (Bankzinssätze)

realer Zinssatz „r“: der um die Auswirkungen der Inflation „π“ bereinigte Zinssatz.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wachstum

- Wachstum reduziert Armut und erhöht den Lebensstandard

- Der Lebensstandard gemessen am realen Pro-Kopf-BIP ist bestimmt durch die Produktivität

- Produktivität: Menge der pro Arbeitsstunde hergestellten Waren & Dienstleistungen

- Unterschiede im Lebensstandard [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] durch unters. Produktivität

- Bestimmungsfaktoren d. Produktivität:

- Realkapital pro Arbeitskraft (Maschinen, Fahrzeuge, Gebäude)
- Humankapital pro Arbeitskraft (dieses Wissen stirbt mit d. Menschen)
- natürliche Ressourcen pro Arbeitskraft (Wälder, Erdöl)

- menschl. Erfindergeist führt dazu, dass natürliche Ressourcen eig. nicht knapp werden

- Rohstoffreiche Länder sind ärmer als rohstoffarme Länder

(the paradox of plenty)

- technologisches Wissen pro Arbeitskraft (Wissen, welches in Büchern steht)

[...]

Details

Seiten
14
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656848646
ISBN (Buch)
9783656848653
Dateigröße
485 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v284588
Institution / Hochschule
EBC Hochschule Hamburg
Note
1,0
Schlagworte
VWL Makro Makroökonomie EBC Hamburg 2.Semester

Autor

Zurück

Titel: Vorlesungsmitschrift zu Makroökonomie: Grundbegriffe