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Ästhetizismus als Flucht vor einer dekadenten Gesellschaft? Oscar Wildes ästhetische Weltsicht in „Das Bildnis des Dorian Gray“

Hausarbeit 2014 19 Seiten

Anglistik - Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Ästhetizismus und Dekadenz

Wildes Ästhetizismus in Das Bildnis des Dorian Gray

Ästhetizismus als sinnstiftende Alternative und als Erkenntnistheorie

Ästhetizismus als Flucht vor einer dekadenten Gesellschaft?

Literaturverzeichnis

Autorenhinweise

Einführung

Im ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts hatte sich in England ein wahrer Kult des Ästhetizismus entwickelt. Aufgrund verschiedener historischer Ursachen, die hier nicht weiter besprochen werden sollen, kam es in herrschenden Kreisen zu Luxusbedürfnissen die schließlich zur Anbetung des Schönen in Mode, Kunst und Literatur führten. Oscar Wilde (1854-1900) war einer der bedeutendsten Vertreter und sogar die führende Figur des Ästhetizismus und der Dekadenz-Bewegung des Fin de Siècle in England, die in den achtziger und neunziger Jahre ihren Höhepunkt erreichte. Dabei verdankte er diese Rolle weniger seinem literarischen Werk, als vielmehr seiner Lebensweise als Dandy und exentrischer Plauderer sowie seinem amoralischen Lebenswandel, der schließlich Anstoß erregte und ihn ins Gefängnis führte.

Wilde hinterfragte das Wirklichkeitsverständnis der Religion, der Wissenschaft, der Natur und des Lebens und schuf damit erste Ansätze einer neuen Kunst- und Weltauffassung, die Horstmann mit den Begriffen des „Ästhetizismus und Dekadenz“ bezeichnet hat.[1] Unter den Widersprüchen und der Hohlheit seiner Zeit leidend empfand er diese als Zeichen einer niedergehenden Welt: „Fin de siècle“ (frz.: Ende des Jahrhunderts) und „Fin du globe“ (frz.: Ende der Welt). Seine Reaktion als Ästhet war die Flucht aus der bedrückenden Wirklichkeit in das Reich der Kunst. Dabei ersetzte Ästhetik die Moral und ethische Werte lösten sich in Geschmacksurteile auf. Aus gut und böse wurde schön und hässlich und zum Maßstab seiner ästhetischen Lebensgestaltung wurde der Stil. Der Künstler wird zum Schöpfer aller Dinge, das Leben ein Kunstwerk und jeder Mensch ein Künstler. Sein Dandytum, „das Paradoxon in der Sprache der Kleidung“[2], war der Versuch einer künstlerischen Lebensumwertung. Seine daraus resultierende ästhetische Weltsicht fasste er in die Worte zusammen:

Durch Kunst und nur durch Kunst erreichen wir Vollkommenheit. Durch Kunst und nur durch Kunst entgehen wir den grauenhaften Gefahren des Alltags.[3]

In seinem 1891 erschienenen einzigen Roman, Das Bildnis des Dorian Gray[4], thematisiert er durch alle Kapitel hindurch die Frage der Wechselwirkung zwischen Kunst und Leben sowie Kunst und Moral, indem er seine Protagonisten in langen Gesprächen darüber diskutieren lässt. Er vollführt in seiner literarischen Figur des Dorian Gray die Gestaltung des eigenen Lebens als Kunstwerk, womit seine Kunst-Philosophie zum Bildnis wird und Gestalt annimmt.

In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, welche Bedeutung und Funktion der von Oscar Wilde vertretene Ästhetizismus in seinem Roman Das Bildnis des Dorian Gray hat. Steckt hinter diesem Impuls ein tieferes Weltverständnis oder sogar eine Erkenntnistheorie oder ist darin lediglich eine Fluchtbewegung aus der dekadenten Gesellschaft seiner Zeit zu sehen? Dazu werden die Begriffe „Ästhetizismus“ und „Dekadenz“ in Verbindung mit dem „fin de siècle“ genauer untersucht, die Rezeption der Idee des „l'art pour l'art“ und die intertextuellen Bezüge zu Théophile Gautier. Zum genaueren Verständnis seines Kunstbegriffes und der daraus resultierenden ästhetischen Weltsicht ist es darüber hinaus notwendig, weitere Werke Oscar Wildes hinzuzuziehen.

Ästhetizismus und Dekadenz

Die Begriffe „Ästhetizismus“ und „Dekadenz“ werden meistens im Zusammenhang mit dem „fin de siècle“ und der „Dekadenzdichtung“ benutzt, entstanden in der Romantik und beschreiben die kulturelle oder geistige Haltung am Ende des 19. Jahrhunderts. Die in der Romantik entstandene frühe Form des Ästhetizismus kann als Reaktion auf die Aufklärung und ihrem Primat der Vernunft verstanden werden.

In gehobener Umgangssprache ist Ästhetizismus eine Kunstanschauung und Lebenshaltung, die im Schönen den höchsten Wert sieht und Ethik, Moral, Erkenntnis, Religiosität und Soziales dem „Schönen“ untergeordnet. Zugleich beschreiben beide Begriffe eine Kunstrichtung, die sich gegen den politischen Nutzen von Kunst richtete und sich als Gegenbewegung zum Naturalismus, der die Wirklichkeit so abbildet, wie sie ist, verstand. Der aus dem Englisch-Schottischen stammende Begriff des Dandy bezeichnet den Ästhetizismus als Lebensform.[5]

Als wegweisend für die Bewegung des Ästhetizismus wird der französische Autor Théophile Gautier (1811-1872) angesehen, der in seinem 1834 verfassten Vorwort zu seinem Roman Mademoiselle de Maupin (1835) die Idee des l'art pour l'art (Kunst um der Kunst willen) entwarf und vertrat, dass Kunst völlig zweckfrei zu sein habe.[6] Dadurch wurde die Idee aufbereitet und einem breiten Publikum zugänglich. Gautier formulierte diesen Gedanken ausführlich in seinem Artikel Über das Schöne in der Kunst (1848):

L´art pour l´art bedeutet nicht Form um der Form willen, sondern Form um des Schönen Willen, frei von jeder fremden Idee, von jeder Nebenabsicht zugunsten irgendeiner Doktrin, frei von jedem unmittelbaren Nutzen.[7]

Er provozierte seine Leser in seinem Vorwort zu Mademoiselle de Maupin mit den Worten:

Ich würde voller Freude auf meine Bürgerrechte als Franzose verzichten, um ein echtes Gemälde von Raffael oder eine schöne nackte Frau zu sehen – die Prinzessin Borghése zum Beispiel, als sie für Canova Model saß, oder Giulia Grisi, wie sie ins Bad steigt.[8]

Neben der gezielten Provokation zeigt sich darin jedoch ein Bekenntnis zu einer bestimmten Form der Sinnlichkeit. „Die Vergöttlichung des menschlichen Körpers und die Heiligung der Schönheit war immer das Ziel der Malerei und Skulptur gewesen“[9] schrieb Gautier in seinem Salonbericht von 1837. Plechanow sah darin „die Idealisierung der Verneinung der bürgerlichen Lebensweise“, die aus dem Zwiespalt zwischen den Künstlern und dem sie umgebenden gesellschaftlichen Milieu entstanden ist.[10]

Die antiken Formen mit ihrer ästhetisierten Sinnlichkeit entsprachen ganz Gautiers Geschmack und inspirierten ihn zu Dichtungen wie zum Poème de la femme in den Emaillen und Kameen[11], die Wilde in seinem Roman zitiert. Gautier überführte, so Peters, „die Romantik in die Kunstauffassung des l'art pour l'art“.[12] Der Begriff der Schönheit wurde von ihm einzig dem Zweckfreien zugeordnet und alles Nützliche als hässlich bezeichnet. Auch der zehn Jahre jüngere Charles Baudelaire (1821-1867) ließ keinen Zweifel an seinem Kunstverständnis, als er hinter der Titelseite seines epochemachenden Gedichtbandes Les Fleurs du Mal (die Blumen des Bösen) schrieb:

Dem vortrefflichen Dichter, dem vollendeten Zauberer der französischen Literatur, meinem sehr teuren und sehr verehrten Meister und Freund Théophile Gautier, widme ich - mit dem Ausdruck tiefster Ergebenheit - diese krankhaften Blumen.[13]

In den 1870er Jahren wurde diese Idee zum Programm einer französischen Kunsttheorie, die besonders von den sogenannten Parnassiens[14] vertreten wurde. Ihnen diente vor allem die berühmte Gedichtsammlung Gautiers, die Émaux et camées („Emaillen und Kameen“, 1852), als Vorbild. Wilde lässt Dorin Gray wörtlich eine Stelle aus den Camées lesen (14, S. 184), unmittelbar nachdem er Basil Hallward ermordet hatte. Neben verschiedenen Anspielungen und Zitaten aus den Camées wird Gautier in Das Bildnis des Dorian Gray wörtlich viermal erwähnt (9, S. 126; 11, S. 146; 14, S. 184; 14, S. 186).

Etwa zeitgleich zur Entstehung von Wildes Roman lieferte Friedrich Nietzsche (1844-1900) eine theoretische Grundlage für einen emanzipatorischen Ansatz der Kunst. In Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik (1872)[15] sprach Nietzsche von „der Kunst als der höchsten Aufgabe und der eigentlich metaphysischen Tätigkeit dieses Lebens“[16] und erklärte: „Nur als ästhetisches Phänomen ist das Dasein und die Welt ewig gerechtfertigt.“[17] Damit spielte er eine zentrale Rolle als Kritiker der europäischen Dekadenz.[18] Trotzdem betrachtete Nietzsche das l´art pour l´art als Symptom einer „europäischen Krankheit“[19] und behandelte in seiner Götzendämmerung die Kunstautonomie skeptisch indem er schrieb:

L´art pour l´art. – Der Kampf gegen den Zweck in der Kunst ist immer der Kampf gegen die moralisierende Tendenz in der Kunst, gegen ihre Unterordnung unter die Moral. L´art pour l´art heißt: „der Teufel hole die Moral!“ – Aber selbst noch diese Feindschaft verrät die Übergewalt des Vorurteils. Wenn man den Zweck des Moralpredigens und Menschenverbesserns von der Kunst ausgeschlossen hat, so folgt daraus noch lange nicht, dass die Kunst überhaupt zwecklos, ziellos, sinnlos, kurz l´art pour l´art – ein Wurm, der sich in den Schwanz beißt – ist.[20]

Bei tieferer Betrachtung sind die Begriffe Ästhetizismus und Dekadenz allerdings schwierig zu definieren, nicht klar voneinander abzugrenzen, überschneiden und beeinflussen sich gegenseitig. Während Horstmann in beiden Begriffen Kategorien sieht[21], sehen andere darin eine parallel verlaufende Strömung der Literatur[22] und betrachten die Dekadenz als Folge des Ästhetizismus[23] oder als eine der Strömungen des Ästhetizismus[24]. Nach Horstmann ist das auffälligste Charakteristikum des Ästhetizismus die Verweigerung gesellschaftlicher Erwartungen und Normen hinsichtlich Religion, Sexual- und Verbotsmoral oder die Forderung nach Humanismus und Wahrhaftigkeit, wofür das Leben und Werk Oscar Wildes Beispiel par exellence ist.[25] Er definierte die Kunst über ihre Nicht-Übereinstimmung mit der Wirklichkeit: „Art begins with the abstract decoration, with purely imaginative and pleasurable work dealing with what is unreal and non-existent“.[26]

Zweifellos war Oscar Wilde eine Hauptfigur der Ästhetizismus- und Dekadenz-Bewegung des Fin de Siècle in England. Sein Vorwort zu Das Bildnis des Dorian Gray wurde zu einer Art Manifest des Ästhetizismus.

[...]


[1] Horstmann, Ulrich, Ästhetizismus und Dekadenz. Zum Paradigmakonflikt in der englischen Literaturtheorie des späten 19. Jahrhunderts (München: Fink, 1983), S. 39 f.; vgl. dazu: Zelter, Joachim, Sinnhafte Fiktion und Wahrheit: Untersuchungen zur ästhetischen und epistemologischen Problematik des Fiktionsbegriffs im Kontext europäischer Ideen- und englischer Literaturgeschichte (Tübingen: Niemeyer, 1994), S. 93.

[2] Fehr, Bernhard, Englische Literatur des XIX.-XX. Jahrhunderts (Paderborn: Salzwasser-Verlag, 1928), S. 329.

[3] Engl. Orginaltext: “It is through Art, and through Art only, that we can realise our perfection through Art, and through Art only, that we can shield ourselves from the sordid perils of actual existence.” Oscar Wilde, Der Kritiker als Künstler /Szene 2, Gilbert, in: Wilde, Oscar, Die Wahrheit von Masken. Drei Essays. Aus dem Englischen von Joachim Bartholomae und Volker Oldenburg (Hamburg: Männerschwarm Verlag, 2013), S. 31.

[4] Im folgenden zitieren wir das Werk aus folgender Ausgabe unter Angabe des jeweiligen Kapitels und der Seite: Wilde, Oscar, Das Bildnis des Dorian Gray. Aus dem Englischen von Christine Hoeppener und Alice Seiffert (Berlin: Verlag Neues Leben, 1987).

[5] Vgl. Kluge, Friedrich/Seebold, Elmar (Hrsg.), Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 23. Aufl. (Berlin: de Gruyter, 1999).

[6] Ein zusammenhängender Überblick über die franz. Kunstdebatte der ersten Hälfte des 19. Jh. und ein Überblick über die deutsch-französische Geschichte des l'art pour l'art-Gedankens befindet sich bei: Luckscheiter, Roman (Hrsg. und übers.), L´art pour lárt. Der Beginn der modernen Kunstdebatte in französischen Quellen der Jahre 1818-1847 (Bielefeld: Aisthesis, 2003).

[7] Zit. n.: Drost, Wolfgang/Riechers, Ulrike (Hrsg.), Théophile Gautier: Über das Schöne in der Kunst (Siegen: Universitätsverlag Siegen, 2011), S. 28 f.. Gautier besprach 1848 das Werk von Rodolphe Töpffer, Betrachtungen und Bemerkungen eines Genfer Malers oder Versuch über das Schöne in den Künsten, das dieser 1847 in einer zweibändigen Ausgabe in Paris neu aufgelegt hatte. Dabei ereignete sich das Ungewöhnliche, dass unter seiner Feder die Rezension zu einem eigenständigen und vielbeachtetem Traktat für die Position Gautiers zum Thema wurde.

[8] Oehler, Dolf (Hrsg.), Théophile Gautier. Romane und Erzählungen. (Wiesbaden: Fourier, 2003), S. 44 f.

[9] “Salon de 1837”, La Presse, 10 mars 1837, abgedruckt in: Girard, Marie-Hélène (Hrsg.), Théophile Gautier. Critique d´art. Extraits des Salons (1833-1872) (Paris: Séguier, 1994), S. 189.

[10] Plechanow, G. W., Kunst und Literatur (Berlin: Dietz, 1955), S. 240.

[11] Gautier, Théophile, Emaillen und Kameen (Hrsg. und übers. von Otto Hauser), Aus fremden Gärten Nr. 56 (Weimar: Duncker, 1919).

[12] Peters, Günter, Die Kunst der Natur. Ästhetische Reflexionen in Blumengedichten von Brockes, Goethe und Gautier (München: Fink, 1993), S. 149.

[13] Baudelaire, Charles, Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen (Stuttgart: Reclam, 2011).

[14] Vgl. Racot, Adolphe, Les parnassiens (Paris: Minard, 1968).

[15] Nietzsche, Friedrich, Die Geburt der Tragödie (Stuttgart: Reclam, 1993).

[16] Ebd., S. 41.

[17] Ebd., S. 71.

[18] Vgl. ausführlich dazu: Weiser, Engelbert, Die Kunstphilosophie Friedrich Nietzsches und Oscar Wildes (Aachen, 1977); Meyer, Andreas, Nietzsche und Dionysos. Eine Suche nach den Quellen des Lebens. (Basel: IL-Verlag, 2014).

[19] Nietzsche, Friedrich, Werke und Briefe in drei Bänden. Hrsg. von Karl Schlechta (München: Hanser, 1954), Bd. 2, S. 671.

[20] Nietzsche, Werke und Briefe, Bd. 2, S. 1004.

[21] Den Begriff Ästhetizismus sieht Horstmann als „neutralen kunsttheoretischen Begriff“ an, Dekadenz dagegen als „geschichtsphilosophisch“ besetzten „Kampfbegriff des Gegners“. Horstmann, Ästhetizismus und Dekadenz, S. 197.

[22] Pfister, Manfred, „Oscar Wilde: ‚The picture of Dorian Gray‘“, in: Hillgärtner, R./ Kamphausen, E./ Krugmann, M. C. (Hrsg.): Text und Geschichte – Modellanalysen zur englischen und amerikanischen Literatur (München: Fink, 1986), Bd. 11, S. 149.

[23] Lindner, Monika, „Ästhetizismus, Dekadenz, Symbolismus“, in: Pfister, Manfred/ Schulte-Middelich, Bernd (Hrsg.): Die Nineties. Das englische Fin de siècle zwischen Dekadenz und Sozialkritik (München: Francke, 1983).

[24] Kunz, Ulrike, „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“ – Ästhetischer Realismus in der Décadenceliteratur um 1900 (Hamburg: Kovac, 1997).

[25] Horstmann, Ästhetizismus und Dekadenz, S. 39–41. Zum „Skandalon Oscar Wilde“ und der diesbezüglichen Wildeforschung siehe ausführlich bei: Pfister, Manfred, „Oscar Wilde: The picture of Dorian Gray“, S. 7–21.

[26] Wilde, Oscar, The Decay of Lying. Complete Works of Oscar Wilde, Hrsg. von Josephine M. Guy (New York: Oxford University Press, 2007), S. 979.

Details

Seiten
19
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656848172
ISBN (Buch)
9783656848189
Dateigröße
543 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v284587
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – Institut für Griechische und Lateinische Philologie
Note
1,3
Schlagworte
ästhetizismus flucht gesellschaft oscar wildes weltsicht bildnis dorian gray

Autor

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