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Wohntrends in der Zukunft. Anforderungen an altersgerechte Assistenzsysteme

Bachelorarbeit 2013 77 Seiten

BWL - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen - Einflussfaktoren auf das Wohnen
2.1 Demographische Größen
2.1.1 Ursachen des demographischen Wandels
2.1.1.1 Geburtenrückgang
2.1.1.2 Lebenserwartung
2.1.1.3 Wanderungen
2.1.2 Folgen des demographischen Wandels
2.1.2.1 Bevölkerungsabnahme
2.1.2.2 Altersstrukturveränderung
2.1.2.3 Haushaltsentwicklungen
2.2 Gesellschaftliche Trends
2.2.1 Singularisierung
2.2.2 Individualisierung
2.3 Ökologischer Wandel

3. Wohnsituation im Alter
3.1 Wohnmobilität
3.2 Urbanisierung
3.3 Wohnformen

4. Altersgerechte Assistenzsysteme - Anwendungen und Technologien
4.1 Begriffsabgrenzung und technische Grundlagen
4.2 Definition
4.3 Anwendungsbereiche
4.3.1 Gesundheit und Pflege
4.3.2 Haushalt und Versorgung
4.3.3 Sicherheit und Privatsphäre
4.3.4 Kommunikation und soziales Umfeld

5. Anforderungen an „künstliche Intelligenz“
5.1 Zielgruppenspezifische Anforderungen
5.1.1 Anforderungen der älteren Generation
5.1.2 Anforderungen der Angehörigen und Pflegekräfte
5.1.3 Anforderungen weiterer Akteure
5.2 Anforderungen an innovativen Technologien

6. Empirische Untersuchungen
6.1 Fragestellung und Hypothesen
6.2 Methoden der Datenerhebung
6.2.1 Stichprobe und Design
6.2.2 Fragebogen
6.2.2.1 Kenntnisstand des Begriffes "AAL" und "AAL"- Produkte
6.2.2.2 Einsatz von Technik
6.2.2.3 Soziodemographische und sozioökonomische Merkmale
6.2.3 Untersuchungsablauf
6.2.4 Auswertungsverfahren
6.3 Ergebnisse
6.3.1 Bekanntheitsgrad "AAL"-Systeme und "AAL"-Produkte
6.3.2 Akzeptanz von Technik
6.3.3 Soziodemographische und sozioökonomische Variablen
6.4 Diskussion
6.4.1 Einordnung der Ergebnisse
6.4.2 Kritische Betrachtung des Konzeptes
6.4.3 Handlungsempfehlungen

7. Zusammenfassung und Ausblick

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Zusammengefasste Geburtenziffer bis 2060

Abbildung 2: Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt des ersten Kindes

Abbildung 3: Lebenserwartung in Deutschland 1960-2060

Abbildung 4: Entwicklung der Bevölkerungszahl in Deutschland

Abbildung 5: Altersaufbau 1950, 2010, und 2050 in Deutschland

Abbildung 6: Altersaufbau 2008 und 2030 in Deutschland

Abbildung 7: Privathaushalte nach Haushaltsgröße 2009 und 2030

Abbildung 8: Technische Grundlagen zu AAL

Abbildung 9: Bekanntheitsgrad der AAL nach geschlechtsspezifischen Kriterien

Abbildung 10: Bekanntheitsgrad der AAL in Bezug auf das Alter

Abbildung 11: Anteil der Teilnehmer, die den technischen Fortschritt bevorzugen

Abbildung 12: Zusammenhang zwischen dem Alter und der Technikaffinität der Menschen

Abbildung 13: Zusammenhang des Bildungsabschlusses und der Technikaffinität der Menschen

Abbildung 14: Anteil der Teilnehmer in Bezug auf das Wohnkomfort

Abbildung 15: Anteil der Teilnehmer, die die Bildtelefonie bevorzugen

Abbildung 16: Anteil der Teilnehmer, die die Sicherheit bevorzugen

Abbildung 17: Anteil der Teilnehmer, die den Energieverbrauch bevorzugen

Abbildung 18: Bevorzugte Wohnform der Teilnehmer in der Zukunft

Abbildung 19: Altersbezogene Verteilung der Teilnehmer in Bezug auf die künftige Wohnform

Abbildung 20: Alter der befragten Teilnehmer

Abbildung 21: Bildungsabschluss der befragten Teilnehmer

Abbildung 22: Berufsstand der befragten Teilnehmer

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Bekanntheitsgrad der AAL-Produkte

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Die Ansprüche und Erwartungen der Interessengruppen gegenüber Dienstleistungsun- ternehmen erweisen sich zunehmend als komplex und entwickeln sich aktuell mit hoher Dynamik. Neben typischen Dienstleistungsbranchen, wie das Informations- und Kom- munikationswesen oder das Gesundheits- und Sozialwesen ist die Immobilien- und Wohnungswirtschaft im Bezug auf die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung und das gesamtwirtschaftliche Kapitalstock, ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland. Die Wohnungswirtschaft ist eine Branche, die sich wandelt und regionalen Unterschie- den unterliegt. Qualitativ hochwertiger Wohnstandard, energetische Sanierung, Siche- rung von bezahlbarem Wohnen und die nachhaltigen und erfolgreichen Bewirtschaftung von Wohnungen sind nur einige Stichworte, die Anforderungen an die Immobilienbran- che stellen. Neben diesen Ansprüchen kommt dem Begriff demographischer Wandel eine immer größere Bedeutung zu und wirkt sich neben anderen Wirtschaftszweigen auf die Wohnungswirtschaft aus.

Deutschlands Bevölkerung wird immer älter. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt kontinuierlich an. Prognosen zufolge wird die Zahl zwischen den 65 und 80 Jäh- rigen künftig weiter steigen. Diese Entwicklung - die u.a. auf die stetig sinkenden Ge- burtenzahlen, Fortschritte im Gesundheitswesen, sowie veränderte Lebens- und Haus- haltsformen zurückzuführen ist- wirft Fragen auf, wie sich die Wohntrends in der Zu- kunft entwickeln und stellt die Gesellschaft vor neuen Herausforderungen.

"Wir leben in einer Gesellschaft, in der Alter und Individualisierung gegenüber Jugend und Gemeinschaft zunimmt"1. Diese Entwicklung verschafft einen steigenden Bedarf an neuen Orientierungs-, Unterstützungs- und Hilfsangeboten bei älteren und hilfsbedürfti- gen Menschen2. Um diese Entwicklungsprobleme zu bewältigen, bietet das Ambient Assisted Living(AAL) eine gute Alternative. Unter der Bezeichnung AAL werden tech- nische Entwicklungen und Assistenzsysteme verstanden, die für ältere und in ihrer Be- wegungsfreiheit eingeschränkte Menschen ein selbstbestimmtes Wohnen in den eigenen vier Wänden ermöglichen.

1.2 Aufbau der Arbeit

Das Thema „Wohnen“ ist einer der wichtigsten Grundbedürfnisse der Menschen im täglichen Leben3. Der Wohnraum ist der Ort des Wohlfühlens, der für die Menschen Geborgenheit, Sicherheit und Rückzugsmöglichkeiten vor den alltäglichen Anforderungen des privaten und beruflichen Lebens bietet. Seit der Menschheitsgeschichte sind Veränderungen bei der Erfüllung der eigenen Bedürfnisse sowie die Entfaltung der Persönlichkeit sichtbar. Bis in der jüngeren Vergangenheit eher die klassischen Gestaltungsmöglichkeiten und Wohnungsangebote bevorzugt waren, zeigen die aktuellen Trends stetig steigende Ansprüche an die Wohnqualität.

Bereits heute machen sich die Auswirkungen der demographischen, gesellschaftlichen und ökologischen Entwicklungen bemerkbar. Wegen der konstant niedrigen Geburten nimmt die Zahl der jungen Menschen ab, was künftig Fachkräftemangel in sämtlichen Bereichen u.a. im Gesundheit- und Pflegesektor verursachen wird. Dagegen führt die steigende Lebenserwartung zu einem immer größeren Anteil älteren Menschen.

Inwieweit durch diese Entwicklungen in der Zukunft Wohntrends gesetzt werden und Lösungen für die dadurch entstehenden Probleme in der Gesellschaft gefunden werden, soll in der vorliegenden Arbeit "Wohntrends in der Zukunft - Anforderungen an altersgerechte Assistenzsysteme" behandelt werden.

An erste Stelle ist die Aufgabe dieser Arbeit, die Einflussfaktoren, die die Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt hervorrufen zu erläutern.

Dafür wird zuerst der demographische Wandel veranschaulicht, in dem die Ursachen und die Folgen dessen vorgestellt werden. Darauf aufbauend werden mögliche Wohntrends im Hinblick auf die individuelle Lebensgestaltung der älteren Generation dargestellt und die ökologischen Einflüsse auf das Wohnen beschrieben.

Kapitel 3 befasst sich im Wesentlichen mit den Veränderungen auf dem Wohnmarkt. Dabei wird die steigende Wohnmobilität dargestellt, die zunehmende Bedeutung der Städte erläutert und verschiedene Wohnformen thematisiert, wobei der Schwerpunkt auf den älteren Menschen liegt.

Ein weiteres Kernelement dieser Arbeit ist es, die Anforderungen an altersgerechte Assistenzsysteme vorzustellen. Hierbei werden die Begriffe „Ambient Assisted Living“ bzw. „Altersgerechte Assistenzsysteme“ abgegrenzt und definiert. Im Anschluss daran werden mögliche Anwendungsgebiete mit expliziten Beispielen dargestellt.

Kapitel 5 veranschaulicht die Anforderungen an die neuen, innovativen und technisch weit entwickelten Systeme. Dabei werden die Erwartungen zielgruppenspezifisch und im Hinblick auf die Technik selbst beschrieben.

Im Kapitel 6 wird die empirische Untersuchung dargestellt. Dabei werden Fragestellun- gen formuliert und Hypothesen aufgestellt. Demnach wird das methodische Vorgehen näher erläutert, in dem das Forschungsdesign, die Stichprobe, der Fragebogen, der Untersuchungsablauf und das Auswertungsverfahren detailliert erörtert werden.

Anschließend werden die ausgewerteten Ergebnisse ausführlich dargestellt. Die Diskussionen über die zentralen Ergebnisse, kritische Faktoren und mögliche Handlungsempfehlungen beschließen dieses Kapitel.

Schließlich erfolgt die Zusammenfassung.

In den Anhang werden die Erhebungsinstrumente, wie bspw. Fragebogen und die Variablen Übersicht abgelegt.

Im Literaturverzeichnis werden alle im Text dieser Arbeit erwähnten Literaturquellen aufgeführt.

Am Ende der Arbeit befindet sich die Erklärung zur eigenständigen Bearbeitung dieser Bachelorarbeit.

2. Theoretische Grundlagen - Einflussfaktoren auf das Wohnen

2.1 Demographische Größen

2.1.1 Ursachen des demographischen Wandels

Die demografische Zukunft in Europa rückt immer mehr in den Mittelpunkt und wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten viele Lebensbereiche der Gesellschaft funda- mental beeinflussen4. Der demografische Wandel, der in Deutschland bereits seit etwa 30 Jahren spürbar ist, ist im Wesentlichen von der Alterung der Bevölkerung geprägt. Dieser Umstand lässt sich hauptsächlich auf drei Entwicklungen zurückführen. An ers- ter Stelle sind die stetig sinkenden Geburtenzahlen bei gleichzeitig steigenden Sterbera- ten zu beobachten, wodurch Deutschland insgesamt an Bevölkerung verliert. Zweitens ist mit dem kontinuierlichen Anstieg der Lebenserwartungen der Menschen zu rechnen und an dritter Stelle zeigt die Anzahl von Zuwanderungen weiterhin positive Quote.

2.1.1.1 Geburtenrückgang

Deutschland gehört weltweit zu den Ländern mit der niedrigsten Geburtenrate der Welt5. Nachwuchs bedeutete Ende des 19. Jahrhunderts billige Arbeitskraft und Altersversorgung. Zu dem Zeitpunkt zeichneten sich die Milieus zum größten Teil durch Großfamilien aus. Dieser Umstand änderte sich mit der zunehmenden Industrialisierung, mit der Einführung staatlicher Rentensysteme und der Verstädterung. Die Auswirkungen des ersten Weltkrieges und der Weltwirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre beeinflussten die Geburtenzahlen ebenfalls negativ.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Zusammengefasste Geburtenziffer bis 2060 Quelle: Statistischen Bundesamt 2012

Kurzzeitig, zwischen dem zweiten Weltkrieg und Mitte der sechziger Jahre war ein dy- namischer Anstieg der Geburtenzahlen zu verzeichnen, danach sank die Geburtenzahl wieder. Heute bekommen Frauen hierzulande durchschnittlich nur noch 1,36 Kinder und die Annahmen -die die Zukunft betreffen- sind ähnlich ausgerichtet6. Im Weiteren ist der Vergleich des Durchschnittsalters der Frauen bei der Geburt des ersten Kindes überaus interessant. Während in der Vergangenheit das Durchschnittsalter der Mütter bei etwa 25 Jahre lag, beträgt diese Zahl heute über 30 Jahre und die Ten- denz steigt weiter.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt des ersten Kindes Quelle: Statistischen Bundesamt - Mikrozensus verschiedene Jahrgänge, 2012

Für die beständig sinkenden Geburtenzahlen und das stetig steigende Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt gibt es verschiedene Gründe, wie u.a. die Einführung der An- tibabypille in den 60er Jahren und die leichte Verfügbarkeit empfängnisverhütender Mittel7. Ferner ändern sich die Formen der Partnerschaften. Während die Heiratsrate niedriger wird, steigt der Anteil an nicht-ehelichen Beziehungen. Das Thema Karriere rückt ebenso stärker in den Fokus. Immer mehr Frauen streben nach dem Akademikerabschluss und möchten länger Berufserfahrungen sammeln. Die gestiegenen Bildungschancen, Erwerbstätigkeit der Frau, erfolgreiche berufliche Karrie- re und die Selbstverwirklichung im Beruf spielen bei der Nachwuchsplanung eine Rol- le. Weitere große Hürden für künftige Eltern stellen die Vereinbarkeit von Beruf und Elternschaft, die finanziellen und zeitlichen Prioritäten eines Menschen, der ungern auf die Bewegungsfreiheit und auf ein gewisses Lebensstandard und Lebensstil verzichtet.

2.1.1.2 Lebenserwartung

Im Gegensatz zur stetig sinkenden Geburtenrate steht die steigende Lebenserwartung der Bürger. Hinsichtlich des 18. und 19. Jahrhunderts betrug die Lebenserwartung eines Menschen etwa 25 Jahre. "Als Gründe dieser niedrigen Lebenserwartung gelten rück- blickend vor allem die schlechten hygienischen Verhältnisse, das weitgehende Fehlen medizinischer Versorgung und die immer wieder durch Missernten hervorgerufenen Hungersnöte"8. "Außerdem kam es immer wieder zu Kriege"9. Im 20. Jahrhundert ist eine starke Steigerung der Lebenserwartung zu verzeichnen. Während im 19ten Jahr- hundert die Lebenserwartung für Männer bei 44,8 Jahren und für Frauen bei 48,3 Jahren lag, stieg diese Zahl im Jahr 1999 für Männer auf 74,4 Jahren und für Frauen auf 80,6 Jahren10. Diese statistischen Berechnungen zeigen, dass sich die Lebenserwartung Neu- geborener um etwa 30 Jahre verlängert hat, was überwiegend auf die starke Verringe- rung der Säuglingssterblichkeit bzw. auf die verbesserte Hygiene und die allgemeine Steigerung des Lebensstandards zurückzuführen ist11.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Lebenserwartung in Deutschland 1960-2060

Quelle: Weltbank, 2010, Quelle: Mannheim, Institute for the Economics of Aging

Statistischen Vorhersagen zufolge steigt die Lebenserwartung bis 2050 bei Männern von 76,2 auf 83,5 Jahre, bei Frauen von 81,8 auf 88 Jahre. Wie es auf Abbildung 3 er- kennbar ist, Frauen leben durchschnittlich etwa sechs Jahre länger als Männer12. Die Ursachen dafür können einerseits die biologischen Aspekte, wie z.B.: Gene und Hor- mone, andererseits die verhalten- und umweltbedingten Faktoren sein. Die zuletzt ge- nannten können auf die unterschiedlichen Lebensstile der Menschen zurückzuführen sein. Hier spielen beispielsweise das ungleiche Essverhalten, die Verarbeitung und das Umgehen mit Stresssituationen, die Gesundheitsvorsorge, sowie die Risikobereitschaft der einzelnen Menschen eine große Rolle. Günstigere Arbeitsbedingungen im Berufsle- ben, sowie höhere Sicherheitsstandards und Maßnahmen zur Unfallprävention tragen ebenso zur Steigerung der Lebenserwartungen bei13.

2.1.1.3 Wanderungen

Neben der fehlenden Geburtenhäufigkeit und der steigenden Lebenserwartung wird der demographische Wandel wesentlich durch Wanderungsbewegungen bestimmt. Unter Wanderung wird die Ein-, Aus- und Binnenwanderung verstanden, in dem die Menschen ihre Landesgrenzen überqueren bzw. innerhalb eines Gebietes ihre Wohnorte wechseln. Wanderungsbewegungen können aufgrund existenzieller Bedrohung durch Kriege, Naturkatastrophen oder Hoffnung auf bessere wirtschaftliche Bedingungen anderswo entstehen. Weitere mögliche Gründe für Ein-, Aus- Binnenwanderungen sind14: politische, religiöse oder sprachkulturelle Aspekte, bessere Bildungsmöglichkeiten oder Arbeitsbedingungen und vorteilhaftere Wohnverhältnisse.

Innerhalb Deutschlands werden Wanderungsbewegungen stark von der wirtschaftlichen Lage bzw. Entwicklungen einer Region beeinflusst. Demzufolge entstehen auch erwäh- nenswerte Unterschiede zwischen wirtschaftlich starken und schwachen Regionen. Wirtschaftlich starke Regionen werden zunehmend von Erwerbstätigen bevorzugt, viele Jugendliche zieht es ebenso in wachsende Städte. Ferner sind altersbedingte Wanderun- gen festzustellen. Aufgrund besserer Infrastruktur und Pflegedienste begünstigen immer mehr ältere Menschen die Städte, während junge Paare oder Familien die ländliche Umgebung favorisieren. Diese Binnenwanderungsprozesse fallen im Umfang und Ge- schwindigkeit von Region zu Region unterschiedlich aus, und werden neben den wirtschaftlichen Aspekte durch kulturelle Gegebenheiten, das Alter und die stetig ändernde Lebensformen gesteuert.

2.1.2 Folgen des demographischen Wandels

Die Auswirkungen des demographischen Wandels sind neben der Gerontologie, Soziologie, Wirtschafts- und Politikwissenschaften in zahlreichen anderen Disziplinen spürbar und werden zunehmend zum Gegentand des theoretischen und praktischen Interesses. Die Alterung der Gesellschaft bedingt Veränderungen in den Bevölkerungsentwicklungen, Alters- und Haushaltstrukturen15. "Die bereits heute sichtbare Abnahme der Haushaltsgrößen wird sich auch in Zukunft fortsetzen"16. Diese Ereignisse werden Einflüsse auf die Wohntrends in der Zukunft haben.

2.1.2.1 Bevölkerungsabnahme

Grundlegend bezeichnet die Bevölkerungsentwicklung die Gesamtheit der demographischen Begebenheiten der Bevölkerung in bestimmten Zeitabständen. Die Bevölkerungsentwicklung wird durch zwei wesentliche Bevölkerungsbewegungen beeinflusst, zum einen durch die natürliche Bevölkerungsbewegung, die Geburten und Sterbefälle darstellt, zum anderen die räumliche Bevölkerungsbewegung, die Zu- und Abwanderungen betrachtet. Das Zusammenspiel von Fertilität, Mortalität und Wanderungen verursacht in unserer Gesellschaft die Veränderung der Bevölkerungsgröße und -struktur17. Nach positiven Vorzeichen des Gesamtsaldos spricht man von Bevölkerungswachstum, nach negativen Vorzeichen von Bevölkerungsrückgang.

Die drei Elemente: Anstieg der Lebenserwartung, anhaltend niedrige Geburtenziffer und der Zunahme von Zuzügen werden in Deutschland dazu führen, dass die Bevölkerungsstruktur sich verändert und die Bevölkerungszahlen künftig zurückgehen werden. Derzeit leben hierzulande etwa 82 Millionen Menschen, damit zählt Deutschland zu einem der am dichtesten besiedelten Länder der Erde.

Doch, wie es die nächste Abbildung darstellt, verläuft die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland seit 2002 negativ.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Entwicklung der Bevölkerungszahl in Deutschland

Quelle: Statistisches Bundesamt, 2006, 11. koordinierte Bevölkerungsvorausberech- nung

Prognosen zufolge wird bis 2050 ein Bevölkerungsrückgang auf 68 bis 74 Millionen Einwohner erwartet18.

Deutschlands Bevölkerung wird nicht nur schrumpfen, sie altert auch. Im Jahr 2050 wird sich die Zahl der älteren Menschen eklatant erhöhen, die Bevölkerungsschicht zwi- schen 50 und 65 Jahren wird deutlich zunehmen, während der Anteil der Jüngeren unter 20 Jahren von 20 Prozent auf etwa 15 Prozent sinken wird. Im Jahr 2050 wird die Hälf- te der Bevölkerung im Erwerbsalter sein. Die Folgen dieser demographischen Entwick- lungen werden zunehmend die sozialen Sicherungssysteme, im Besonderen die Kran- ken-, Pflege,- und Rentenversicherungen beeinträchtigen und andere Wirtschaftszweige, wie bspw. die Wohnungswirtschaft zunehmend beeinflussen. Die langfristigen Bevölke- rungsentwicklungen lassen sich schwer und mit enormen Unsicherheiten vorhersagen. Die demografische Forschung zu den Determinanten der Bevölkerungsdynamik und die Weiterentwicklung der Prognose-Methoden helfen diese Unsicherheiten zu verringern und langfristige Auswirkungen aktueller Trends - für bspw. das Gesundheitswesen oder Wohnungswirtschaft - genauer aufzeigen19.

2.1.2.2 Altersstrukturveränderung

Unter Altersstruktur wird die statistischen Verteilung der Bevölkerungszahlen nach Alter und Geschlecht auf einen bestimmten Zeitraum, anhand einer graphischen Darstellung, welche als Alterspyramide bezeichnet wird, verstanden.

"Im Altersaufbau der Bevölkerung spiegeln sich einerseits demografische Veränderungen während der letzten hundert Jahre wider, andererseits beeinflusst der Altersaufbau die zukünftige Bevölkerungsentwicklung"20.

Aus den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes geht hervor, dass sich der Alters- aufbau der Bevölkerung durch die Alterung und das langsamere Wachstum der Bevöl- kerung signifikant verändern wird. Abbildung 5 stellt den Altersaufbau im Jahre 1950, 2000 und 2050 dar.

Abbildung 5: Altersaufbau 1950, 2010, und 2050 in Deutschland Quelle: Statistisches Bundesamt, 2012

Die typische Pyramidenform, wie es auf der Grafik deutlich zu erkennen ist, ändert sich bereits im Jahr 195021. Einkerbungen entstehen und die Zahl des mittleren Alters schrumpft sichtlich. Im Jahr 2000 ist eine weitere Veränderung der Alterspyramide zu erkennen. Die Zahl der jungen Generation sinkt, während die Zahl der Menschen zwi- schen 25-55 stetig steigt. Mitte des 21. Jahrhunderts nimmt die Alterspyramide eine Urnenform an22. Während die Zahl der Jüngeren weiter abnehmen, ist mit der Steige- rung des Anteils der älteren Generation zu rechnen. Die unten stehende Abbildung zeigt den Altersaufbau der deutschen Bevölkerung in den Jahren 2008 sowie die prognosti- zierten Bevölkerungsstruktur des Jahres 2030. Zudem noch einige wichtige Daten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Altersaufbau 2008 und 2030 in Deutschland

Quelle: Statistisches Bundesamt, 2012

Die Spitze des Altersbaums zeigt die Allgemeinheit im Alter von 65 Jahren und Älter. Diese Altersgruppe umfasst im Jahr 2008 16,7 Millionen Personen. Prognosen zur Fol- ge steigt die Anzahl dieser Gruppe auf 22,3 Millionen Menschen und stellt im Jahr 2030 29% der Gesamtbevölkerung dar. Kennzeichnend für diese Altersgruppe sind deutlich mehr Frauen als Männer. Im Allgemeinen stellt die Altersgruppe zwischen 20-65 Jahren die erwerbstätige Bevölkerung dar. Zu dieser Gruppe gehören Menschen aus den gebur- tenstarken Jahren, die die Beschäftigungspotenzial und die Gesamtbevölkerung in der Zukunft stark beeinflussen werden. Die Zahl der unter 20 Jährigen lag in der Vergan- genheit bei 19%, dies wird künftig durch den Geburtenrückgang weiter sinken. Auf- grund dieser Entwicklungen ist mit Schrumpfung der Bevölkerung zu rechnen23.

2.1.2.3 Haushaltsentwicklungen

Deutschland wird künftig immer mehr durch den Rückgang der Einwohnerzahl sowie die Alterung, größere kulturellen Buntheit und wachsende Heterogenität gekennzeichnet sein. Diese Entwicklungen beeinflussen in vielerlei Hinsicht die Haushaltsstruktur unse- rer Gesellschaft. Der steigende Anteil berufstätiger Frauen, zunehmende Scheidungsra- ten, sinkende Heirats- und Geburtenzahlen sowie eine wachsende Anzahl von Allein- stehenden und die stetig steigende Akzeptanz nicht-ehelicher Lebens- und Wohnge- meinschaften führen dazu, dass die traditionellen Zwei-Generationen-Familie als Haus- haltsform heute zur Minderheit zählt24. Die Veränderungen und Dynamik der Haushaltsentwicklung führen dazu, dass die Haushalte tendenziell immer kleiner werden. Dieser Trend wird bereits seit einigen Jahrzehnten beobachtet. Eine Besonderheit des Werdeganges besteht darin, dass die Einpersonenhaushalte seit mehr als 30 Jahren die größte Gruppe darstellen, wobei ihr Anteil kontinuierlich steigt. Dabei leben sowohl junge, als auch immer mehr ältere Menschen allein.

Auch die Zweipersonenhaushalte weisen Zuwächse auf. "Die Zahl der Haushalte mit drei und mehr Personen sinkt dagegen beständig"25.

Privathaushalte nach Haushaltsgröße

in Prozent

mit 1 Person 60

mit 2 Personen

mit 3 Personen 40

mit 4 Personen

mit 5 Personen 20

Deutschland 2011 Deutschland 2030

(Trend)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Privathaushalte nach Haushaltsgröße 2009 und 2030

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Statistischen Bundesamt, 2012

Bezüglich der Berechnungen des statistischen Bundesamtes geht hervor, dass die Zahl der Haushalte im Jahr 2011 auf 40,4 Millionen mit rund 81,7 Millionen Haushaltsmit- gliedern gestiegen ist. Voraussagen zur Folge wird die Zahl der Privathaushalte im Jahr 2030 auf 43 Millionen ansteigen. "Überdurchschnittlich zunehmen wird die Zahl der Haushalte Alleinlebenden (um 16%) und der Paare (Ehepaare sowie nicht-eheliche Le- bensgemeinschaften) ohne Kinder (um 6%). Dagegen wird die Zahl der Paarhaushalte mit Kinder unter 18 Jahren zwischen 2003 und 2050 um 30 % zurückgehen. Der Anteil der Haushalte mit älteren Bezugspersonen (..) wird sich mehr als verdoppeln, während der Anteil der Haushalte mit einer Bezugsperson unter 50 Jahren von 48% auf 38% zu- rückgeht"26. Diese Vorausberechnungen zufolge wird es deutlich, dass die älteren Men- schen in der Zukunft ein immer breiteres Spektrum abdecken und auf die Wohnsituation und Wohntrends in der Zukunft Einfluss nehmen werden.

2.2 Gesellschaftliche Trends

Auf das Wohnen wirken ebenso sozioökonomische Faktoren aus. Mit steigenden Wünschen der Menschen wachsen die Anforderungen an die wohnungswirtschaftlichen Unternehmen und Dienstleistungsbranchen, und steigt der Wettbewerb auf dem Woh- nungsmarkt. „Die individuellen Lebensgewohnheiten der heutigen Menschen beeinflussen das Wohnen. In Abhängigkeit von Altersgruppen und Haushaltsstruktur (...) werden Wohntrends der Zukunft sichtbar“27.

2.2.1 Singularisierung

In der modernen Gesellschaft wird das Zusammenleben immer vielfältiger, Lebensstile und familiäre Strukturen verändern sich, neue Lebensformen entstehen. „Singularisierung, das Alleinleben in einem Haushalt, ist eine sich generell ausbreitende Lebensform“28. An dieser Stelle sind drei Gruppen abzugrenzen. Einerseits die zwi- schen 20-30 Jährigen, die in wechselnden Partnerschaften leben oder gar keine Bezie- hung führen. Die nächste Kategorie stellt die Gruppe zwischen den 40-50 Jährigen, die bereits die Ehe und Elternschaft hinter sich haben und nach einer langjährigen Partner- schaft sich trennen. Die dritte und größte Sektion bilden die älteren Menschen, die die selbständigen Führung des eigenen Haushaltes zunehmend bevorzugen. Eine Autono- mie erhaltende Lebensführung spielt für sie dabei eine wesentliche Rolle. Immer mehr ältere Menschen leben getrennt von ihren Verwandten, wodurch das Zusammenleben in der Kernfamilie zu einer Randerscheinung geworden ist29. Mit steigendem Lebensalter stehen immer mehr ältere Menschen vor der Vereinsamung. Die Wahrscheinlichkeit der Verwitwung, Trennung oder Scheidung nimmt mit dem zunehmenden Alter zu. Mit dem zunehmenden Alter steigt auch das Risiko an Erkrankungen oder Behinderungen körperlicher oder geistiger Funktionsfähigkeiten. Dies kann die Pflege zu den sozialen Kontakten erschweren und zu einer zunehmenden sozialen Isolation führen.

Auf Grund der höheren Lebenserwartung der Frauen und der Verluste unzähligen Männer im zweiten Weltkrieg lässt sich die Singularisierung überaus als ein feminines Phänomen bezeichnen. In der heutigen Zeit beträgt die Zahl der älteren Frauen über 60 Jahre zwei Drittel und über 75 Jahre etwa drei Viertel.

2.2.2 Individualisierung

Der Megatrend Individualisierung führt zu einer steigenden Vielfalt an Lebensstilen, Familien- und Konsummodellen. Der Begriff "Individualisierung" wurde von dem Soziologen Ulrich Beck erstmals in dem, im Jahr 1986 erschienenen Buch „Risikogesellschaft“ verwendet. Unter Individualisierung werden gesellschaftliche Differenzierungsund Modernisierungsprozesse verstanden“30

„Die Lebensphase „Alter“ verläuft individuell sehr unterschiedlich“31. Dabei wird „Al- tern (…) allgemein als ein mehrdimensionaler Begriff und fortschreitender Prozess ver- standen, der von multiplen Bedingungen, wie Gesundheitszustand, Persönlichkeit, sozi- alem Status, sozialer Integration und ökonomischen Aspekten beeinflusst werden kann“32. Der Prozess des Altwerdens unterläuft verschiedenen Phasen. Die Lebensphase der Älteren, die eine Zeitspanne von mehr als 30 Jahre umfasst, wird als das „dritte“ Lebensalter bezeichnet. Dabei werden die jungen Alten (55- bis 65- Jährige), die Alten (65- bis etwa 80-Jährige) und die Hochaltrigen (über 80 Jährige) unterschieden. Altern unterliegt die individuelle Variabilität33. Demzufolge stellt die Gruppe älterer Menschen keine homogene Gemeinschaft dar, sie weisen sowohl in materieller, ge- sundheitlicher, geistiger und sozialer Hinsicht, als auch in ihrer Technikaffinität Unter- schiede auf34. Die ältere Generation von heute ist anspruchsvoller und strebsamer, als früher. Ältere Menschen leben heute dynamischer, aktiver, vitaler und mobiler und le- gen einen wesentlichen Wert auf ein einträgliches Fitness- und Gesundheitsniveau. Fer- ner spielt die Gesundheit für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eine Rolle. Das tatsächliche Alter wird anders empfindet, als vor einigen Jahrzehnten. Die Vorstellung von Fürsorge wird durch Selbstgestaltung abgelöst. Mit den Parametern Autonomie und

Privatheit stehen Ältere nicht mehr als Objekten der Versorgung dar, sondern werden vielmehr zu Subjekten ihrer Lebensgestaltung.

2.3 Ökologischer Wandel

Die unterschiedlichen Lebensentwürfe, die die heutige Gesellschaft zunehmend prägen, führen zu vielfältigen Vorstellungen zu leben und zu wohnen. Die herkömmlichen An- gebote an Wohnraum werden die steigenden Bedürfnisse der Menschen nicht optimal decken. Aus dem Grund sind die Wohnungswirtschaft und zahlreiche Bauunternehmen gefordert zukunftsfähige und nachhaltige Lösungsansätze zu bieten. Für die Ermögli- chung langfristiger und effektiver Wohn- und Lebensbereiche, sind hohe ökologische Standards vorausgesetzt. Dabei spielen folgende „Stichworte“ eine ausschlaggebende Rolle:

- innovative Energiekonzepte,
- flächensparende Bauweise bei Neubauprojekten,  effiziente Umfeldplanung,
- Klima- und Ressourcenschutz,
- flächendeckender Niedrigenergiestandard,  Nutzung erneubaren Energien,
- Energiesparende Bauweisen sowie Verwendung umwelt- und gesundheitsver- träglicher Baustoffe

Deutschlandweit werden seit Beginn der 90er Jahre Niedrigenergiehäuser gebaut. Seit- dem gibt es eine Handvoll von Angeboten, wie u.a. das Niedrigenergie- oder Passiv- haus. Der Trend geht künftig immer mehr zum Nullheizenergie- und Nullenergiehaus.

Wesentliche positive Merkmale dieser Häuser sind der Wärmeschutz, die winddichte und wärmebrückenfreie Konstruktion, moderne Lüftungstechnik, Dreifachverglasung und die hocheffiziente Heizanlage35.

[...]


1 http://www.aal-deutschland.de/ Abruf 24.02.2013

2 http://www.aal-deutschland.de/ Abruf 24.02.2013

3 Vgl. Charlier, S. (2007), S. 202.

4 Vgl. Göschel, A. (2008), S. 1.

5 Vgl. Rößing, A. (2008), S. 4.

6 Vgl. Schumacher, T. (2011), S. 29.

7 Vgl. Miegel, M. (2002), S. 20.

8 Rosenbusch, C. (2008), S. 61.

9 Hradil, S. (2006), S. 43.

10 Vgl. Balke, J. (2009), S. 10.

11 Vgl. Kaufmann, F. (2005), S. 46.

12 Vgl. Becker, S. (2000), S. 54.

13 Vgl. http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in- deutschland/61547/lebenserwartung, Abruf 01.03.2013

14 Vgl. Laube, P. (2009), S. 105. ff.

15 Vgl. Michel, H. (2008), S. 7.

16 Michel, H. (2008), S. 7.

17 Vgl. http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag8/arbeitsgebiete/1_bevoelkerungsdynamik.html, Abruf am 26.12.2012

18 Vgl. Kroll, L. (2010), S. 110.

19 Vgl. http://www.uni- bielefeld.de/gesundhw/ag8/arbeitsgebiete/1_bevoelkerungsdynamik.html#2.Abschnitt, Abruf am 26.12.2012

20 Statistisches Bundesamt, (2011), S. 1-40.

21 Vgl. Rebscher, H. (2006), S. 246.

22 Vgl. Günter, B. (2009), S. 121.

23 Vgl. Statistisches Bundesamt, (2011), S. 1-40

24 Vgl. Mester, K. (2007), S. 109.

25 Günster/Klose/Schmacke (2012), S. 17.

26 Buslei, (2007), S. 1.

27 Gersch, M./Liesenfeld,J. (2012), S. 179.

28 Kade, S. (2009), S. 26.

29 Vgl. Kade, S. (2009), S. 26.

30 Vgl. Junge, M. (2002), S. 22.

31 http://www.wegweiser- kommune.de/themenkonzepte/demographie/download/pdf/Kommunale_Seniorenpolitik.pdf, Abruf am 01.03.2013

32 Jennessen, S. (2008), S. 126.

33 Vgl. Schnurr, S. (2011), S. 109.

34 Vgl. Georgieff, (2008), S. 9.

35 Vgl. Joos, L. (2004), S. 82

Details

Seiten
77
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656837794
ISBN (Buch)
9783656837800
Dateigröße
1.7 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v283883
Institution / Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Note
1,3
Schlagworte
wohntrends zukunft anforderungen assistenzsysteme

Autor

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Titel: Wohntrends in der Zukunft. Anforderungen an altersgerechte Assistenzsysteme