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Vergleich der Social Media-Aktivitäten der R+V Versicherung in sozialen Netzwerken mit nationalen und internationalen Mitbewerbern

von Richard Heinke (Autor)

Studienarbeit 2012 17 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Vergleich der Plattformen Facebook, Twitter und Youtube und deren Nutzung in Deutschland

3 Die Social Media-Aktivitäten der R+V Versicherung auf Facebook, Twitter und Youtube

4 Der Vergleich der Social Media-Aktivitäten der R+V Versicherung auf Facebook, Twitter und Youtube gegenüber nationalen und internationalen Mitbewerbern

5 Kritische Betrachtung der Social Media Nutzung im Versicherungsunternehmen

6 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Social Media - ein Thema, das in den letzten Jahren immer mehr in die mediale Berichterstattung gerückt ist und sich rasend schnell ausbreitet.[1] Es gibt viele unterschiedliche Begriffserklärungen und -verständnisse in der Bevölkerung. Zusammengefasst wird in allen ausgesagt, dass Social Media digitale Medien und Technologien bezeichnet, die es den Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in der Gemeinschaft zu gestalten.[2]

In den Köpfen von Jugendlichen ist Social Media schon längst verankert und erfüllt für sie eine Art Leitfunktion.[3] Darum ist es auch nicht abwegig, dass Jugendliche und junge Erwachsene eher gewillt sind, Fernsehen, Zeitung und Radio aufzugeben, als auf Internet und Social Media zu verzichten.[4] Weltweit nutzen derzeit rund zwei Milliarden Menschen das Internet[5], davon sind 700 Millionen Mitglieder bei Facebook.[6] In den USA ist fast jeder Bürger mit Internetanschluss in diesem sozialen Netzwerk angemeldet, in Deutschland entfallen auf 51 Millionen Internetnutzer etwa 20 Millionen Facebook-Mitglieder.[7] Insgesamt sind in Deutschland drei Viertel der Internetuser in sozialen Netzwerken aktiv.[8] Und diese Zahl wird weiter wachsen, vermuten Experten. Viele Menschen wickeln immer größere Teile ihrer Kommunikation im Internet ab und eröffnen Unternehmen damit neue Werbekanäle. Die vorliegende Arbeit soll aufzeigen, wie die R+V Versicherung AG in den Social Media Bereichen Facebook, Twitter und Youtube vertreten ist und welche Unterschiede es zu den nationalen Mitbewerbern Allianz Versicherungs-AG und ERGO Versicherungsgruppe AG und den internationalen Mitbewerbern Geico, Allstate und State Farm gibt. Dabei wird analysiert, in wie weit die enorme Reichweite von Social Media einen Einfluss auf die Assekuranz erhebt und welche Chancen und Risiken sich durch ihre Nutzung ergeben. Abschließend wird es ein Fazit geben.

2 Der Vergleich der Plattformen Facebook, Twitter und Youtube und deren Nutzung in Deutschland

Der Stellenwert der sozialen Netzwerke in Deutschland lässt sich durch die angemeldeten Nutzer als auch durch die Anzahl der täglichen Seitenaufrufe messen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Tägliche Besucherzahlen sozialer Netzwerke in Deutschland in den letzten 12 Monaten

Quelle: Google Inc. (2012)

Tabelle 1: Fakten und Zahlen zu Facebook, Twitter und Youtube

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[9], [10], [11], [12], [13], [14], [15]

Anhand der beiden Übersichten stellt sich Facebook als Spitzenreiter der drei Plattformen heraus. Aber auch Youtube ist mit 8 Millionen einfachen Seitenaufrufen pro Tag in Deutschland sehr beliebt und wächst konstant weiter. Etwas abgeschieden im deutschen Raum liegt Twitter mit lediglich 400.000 einfachen Seitenaufrufen pro Tag in Deutschland. Weiterhin erfuhr Twitter gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang von 200.000 einfachen Seitenaufrufen pro Tag. Betrachtet man die Funktionen der einzelnen Plattformen in Hinsicht auf den Nutzen für die Assekuranz, so bietet Facebook die größte Vielfalt und vereinigt die beiden anderen Plattformen in sich. Twitter bietet die Möglichkeit kurze präzise Nachrichten, Ideen und Meinungen in Echtzeit zu versenden.[16] Für die Versicherer bietet sich somit die Möglichkeit, neue Informationen in Echtzeit an den Kunden zu bringen und in Echtzeit ein Feedback über erwähnte Veränderungen zu erhalten. Youtube ist die am weitverbreitetste Videoplattform und bietet seinen Nutzern die Möglichkeit eigene Videos zu präsentieren und mit anderen Nutzern in den Kontakt zu treten.[17] Für die Assekuranz bietet Youtube die Möglichkeit, Aufmerksamkeit durch die Freigabe von Werbespot zu erhalten oder Werbespots direkt vor beliebte Videos zu schalten.[18] Facebook bietet seinen Nutzern eine Individuelle Gestaltung, große Übersichtlichkeit und die Verbreitung von Nachrichten.[19] Des Weiteren können Videos aus der Plattform Youtube besonders hervorgehoben und Nachrichten direkt per Twitter zeitgleich bei Facebook veröffentlicht werden.[20] Somit lassen sich alle Plattformen in Facebook integrieren, wobei man die Auftritte in den einzelnen Sparten, aufgrund der dort vorherrschenden hohen Nutzerzahlen, nicht vernachlässigen sollte.

3 Die Social Media-Aktivitäten der R+V Versicherung auf Facebook, Twitter und Youtube

Die R+V Versicherung AG betreibt zwei offizielle Facebook-Accounts. Einer davon trägt den Namen R+V und repräsentiert die ganze R+V Versicherung AG für den Privat- und Firmenkundenbereich.[21] Dieser wurde am 10.12.2009 gegründet[22] und zählt derzeit 23585 sogenannte „likes“[23] (Stand April 2012). Geleitet wird dieser Facebook-Auftritt von den zwei Social Media Managern der R+V - Anja Junior und Suitbert Monz.[24] Das Besondere dabei ist, dass die als Social Media Communicator agierenden Mitarbeiter in einer Art kleinem Interview private Details bekannt geben und dadurch für den Kunden greifbar und real wirken[25], was zu einer offenen Kommunikation beider Parteien beiträgt. Die von dem Social Media Team angesprochenen Themen sind dabei dem Microblog-Medium und der Zielgruppe angepasst. Angeboten werden versicherungsrelevante Inhalte („Versicherungsmarkt Trends: Schutz für die "Working Poor": Immer mehr Mikroversicherungen weltweit.“)[26], ein R+V Ratgeber („Das neue Punktesystem für Verkehrssünder“)[27], Stellenangebote („Aktuelle Stellenangebote im Außendienst der R+V im Raum Bielefeld“)[28], Experten-Chats („R+V BKK Experten-Chat um 20:00 Uhr: heute zum Thema "Übergewichtige Kinder – Hilft eine Diät oder mehr Toleranz?“)[29], populärwissenschaftliche Berichte („Gesetzliche Rente: Rentenabschläge – mehr als jeder Zweite ist betroffen“)[30] und versicherungsrelevante Veranstaltungen („Ein Gewinn für alle - Genossenschaften, Diskussion mit Klaus Lemmitz in Berlin am 12.4.2012 um 18:00 Uhr.“).[31]

Durch offene Fragen an die Facebook-Gemeinschaft („So, die neue Facebook-Chronik ist auch bei uns online. Vielen Dank an alle, die daran mitgewirkt haben! Wie finden Sie das neue Layout? Ihre Meinung interessiert uns!“)[32], aber auch durch das Eingehen auf Wünsche und Ideen der Facebook-Community gelinkt es dem Social Media Team eine engere Bindung zu den Kunden herzustellen und die Nutzergemeinschaft zu erweitern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2: Antwort von Suitbert Monz auf eine Bitte eines Facebook-Freundes

Quelle: R+V Versicherung AG (2012), Post vom 17. April 2012

Darüber hinaus stellt die R+V Versicherung AG auf ihrer Facebook-Präsenz eine kostenfreie Mobile Application unter dem Namen R+V Notfallhelfer zur Verfügung.

[...]


[1] Vgl. Mills, Howard (2010), S.1.

[2] Vgl. Sjurts, Insa (2011), 2. Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[3] Vgl. Attensity Europe GmbH (2012), S.9.

[4] Vgl. ebenda, S.9.

[5] Vgl. Richter, Frank (2011), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[6] Vgl. FutureBIZ (2011), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[7] Vgl. ebenda, 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[8] Vgl. Typeerati, Sebastian (2011), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[9] Vgl. AllFacebook (2012), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[10] Vgl. Google Inc. (2012), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[11] Vgl. FutureBIZ (2011), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[12] Vgl. Google Inc. (2012), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[13] Vgl. Thomas Pfeiffer (2011), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[14] Vgl. Meyer, M. (2012), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[15] Vgl. Google Inc. (2012), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[16] Vgl. Twitter Inc.(2012), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[17] Vgl. YouTube LLC (2012) , 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[18] Vgl. Telefilm Medienprojekte GmbH (2012), Informationen aus dem Video (siehe Internetverzeichnis).

[19] Vgl. AllFacebook (2012), 2.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[20] Vgl. ebenda, 2.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[21] Vgl. R+V Versicherung AG (2012), Hauptframe linke Seite (siehe Internetverzeichnis).

[22] Vgl. ebenda, Hauptframe linke Seite (siehe Internetverzeichnis).

[23] Vgl. R+V Versicherung AG (2012), 1.Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[24] Vgl. R+V Versicherung AG (2012), kompletter Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[25] Vgl. ebenda, Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

[26] Vgl. R+V Versicherung AG (2012), Post vom 17.April 2012 (siehe Internetverzeichnis).

[27] Vgl. ebenda, Post vom 17. April 2012 (siehe Internetverzeichnis).

[28] Vgl. ebenda, Post vom 16. April 2012 (siehe Internetverzeichnis).

[29] Vgl. ebenda, Post vom 16. April 2012 (siehe Internetverzeichnis).

[30] Vgl. ebenda, Post vom 11. April 2012 (siehe Internetverzeichnis).

[31] Vgl. ebenda, Post vom 11. April 2012 (siehe Internetverzeichnis).

[32] Vgl. ebenda, Post vom 30.März 2012 (siehe Internetverzeichnis).

Details

Seiten
17
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783668011229
ISBN (Buch)
9783668011236
Dateigröße
589 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v283688
Institution / Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
2,0
Schlagworte
Social Media; Facebook; Twitter; Versicherung; Assekuranz;

Autor

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    Richard Heinke (Autor)

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