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Metapher und Paratext in Moby-Dick

Bachelorarbeit 2014 254 Seiten

Literaturwissenschaft - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.. Einleitung - Paratext und Text

2. Auswahl der Edition als Grundlage

3. Annäherung an die Lektüre und Handlung

4. Methodisches Vorgehen zur Analyse

5. Methodische Untersuchung des Werkes
5.1. Einteilung in (para-)textuelle Kategorien
5.2. Analyse der Einteilung in Kategorien
5.2.1. Strenge Diegese
5.2.2. Inhaltliches Denken
5.2.3. Status als Text
5.2.4. Metaphern
5.2.5. Sprünge im Feld
5.2.6. Instabilitäten
5.2.7. Zersplitterung der Ordnung
5.3. Analyse der Transposition
5.4. Die Ethikder Transposition

6. Theoretische Ableitungen

7. Theoretische Annäherung
7.1. Metaphern als semantische Felder
7.2. Der Übergang zwischen Text & Paratext

8. Die Metapher als Bindeglied

Literaturverzeichnis

A. DieserArbeit zugrundeliegende Ausgaben von

Melvilles Roman

B. Weitere Literatur / Sekundärliteratur

Audioquellenverzeichnis

Danksagung

Den weißen Wal zu erlegen, dass wird der Pe- quod, ihrem irren Kapitän Ahab und seiner Mann­schaft zwar nicht gelingen, auch wenn sie sich noch so sehr in diesen Wunschtraum hineinstei­gern. Das wohl bekannteste Werk des amerikani­schen Schriftstellers Herman Melville hat seinen ganz eigenen Charme, vor allem, wenn man es für eine wissenschaftliche Untersuchung (mehrmals) liest. Man freut sich über manche Stellen, ärgert sich bei einigen Passagen und verzweifelt an Ab­schnitten, die das gerade aufgebaute Gerüst wie­der niederreißen. Doch ohne Melvilles Klassiker der Weltliteratur, gäbe es diese Arbeit hier auch nicht. Deswegen ein erster Dank an den amerika­nischen Schriftsteller.

Es hat Kraft, Mühen und Schweiß gekostet, doch dank meines Betreuers, Herrn Dr. Pablo Valdivia Orozco, wurde ich immer wieder in die richtige Richtung gestoßen, den Anschluss und die Begeis­terung an Moby-Dick nicht zu verlieren. Durch sei­ne zielgenauen Hinweise und Literaturvorschläge wurde es mir möglich, den weißen Wal zu erlegen, ihn zu sezieren und wieder neu zusammen zu set­zen. Ganz besonders danke ich Herrn Dr. Valdivia Orozco deswegen, da er meine Kommilitonen und mich in einem Seminar auf Hans Blumenberg auf­merksam gemacht hat, ohne dessen Abhandlun­gen und Werke das Thema dieser Arbeit so wohl nicht zustande gekommen wäre. Inzwischen ste­hen von diesem Philosophen mehr Bücher als von sonst irgendwem in meinen Regalen. Auch meiner Zweitgutachterin, Frau Dr. Maria Smyshliaeva, möchte ich einen Dank aussprechen, dass sie ohne zu zögern als Prüferin zur Verfügung stand und je­derzeit für Fragen erreichbar war.

Besonders möchte ich mich darüber hinaus auch bei meinem Arbeitgebern, dem Deutschen Tier­schutzbund e. V. und dem Kompetenzzentrum für Naturschutz und Energiewende i. G. bedanken, die es mir in dieser intensiven und oftmals auch hekti­schen Zeit ermöglicht haben, wann immer es nö­tig war, an der Arbeit zu tüfteln und zu werkeln, auch wenn dabei hin und wieder etwas mehr Be- lastungvon mir genommen werden musste.

Ein abschließender Dank gilt meiner Familie und meinen Freunden, die oftmals auf mich verzichten mussten, oder nur wenig von mir hatten, wenn ich über Wochen hinweg und des nächtens am Manu­skript saß und keine Zeit dafür hatte, sie zu besu­chen oder mit ihnen etwas zu unternehmen.

1.. Einleitung - Paratext und Text

Moby-Dick[1] ist die Erzählung einer Walfangge­schichte. Es ist die Fahrt der Pequod von der ost­amerikanischen Insel Nantucket aus auf alle sie­ben Weltmeere. Es ist das Schiff des Kapitän Ahab und seiner Mannschaft, die vollkommen seinem Wahn erliegen, den weißen Wal zu schnappen, der ihm früher ein Bein abgerissen hat. Es ist diese Ge­schichte des jungen Ishmael, von dem wir kaum etwas erfahren werden, der zusammen mit sei­nem Freund Queequeg, einen Harpunier und Kö­nig eines südamerikanischen Stammes, der diese Geschichte überliefern wird. Es ist dieser Ishmael, der als einziger nicht sterben wird. Und es ist die- ser weiße Wal, der das Böse symbolisieren soll und dabei doch so gescheit, so philosophisch ist. Und es ist diese Klugheit und Raffinesse seiner An­griffe, die die Mannen nichtwerden bändigen kön­nen. Und es ist dieser Wal, dessen Entwicklung sich nicht in der Geschichte abspielt, sondern au­ßerhalb dieser.

Melvilles Roman aus dem Jahre 1851 breitet auf über achthundert Seiten eine Welt aus, die für den Leser[2] eine Aufgabe, eine Herausforderung dar­stellt. So sind viele Entwicklungen und Gescheh­nisse der eigentlichen Geschichte in anderen Tex­ten versteckt: den Paratexten. Ganze Kapitel und Kapitelansammlungen können nicht der eigentli­chen Geschichte zugerechnet werden, sondern stehen absonderlich abseits von dieser. So ist es die Predigt des Priesters in der Kapelle, der das Gleichnis des Jona erzählt und auslegt, der auf eine Schiffsreise nach Tharsis ging und unterwegs während eines Sturm von einem Wal verschluckt wurde, und nur weil er an den einen wahrhaftigen Gott glaubte, wurde er von diesem aus dem Wal errettet und an einer Küste wieder ausgespuckt. Es ist aber auch die Geschichte des heiligen Georg, der keinen Drachen sondern vielmehr einen Wal erlegt haben soll. Könige und Kaiser seien es, die den Walfang in Auftrag gäben und so die Mannen auf den Schiffen des Walfangs zu Helden mach­ten.

Diese Texte sind es, die über weite und verstreute Stücken innerhalb des ganzen Werkes so heraus­stechen. Denn es ist auch die Mannschaft der Pe- quod, die sich auf eine Reise aufmachte. Auch sie werden in einen Sturm geraten, kurz bevor ihr Schiff und fast die ganze Mannschaft von Moby Dick in die Tiefe gezogen wird. Ihre Geschichte ist also nicht mit dem glücklichen Ende des Jona ge­weiht, vermutlich auch deswegen, weil sie nicht mehr zu Gott finden, sondern sich mit jedem wei­teren Tag, mit jeder weiteren Seite von diesem Gott entfernen, der sie als letzte Möglichkeit doch noch hätte erretten können. Darüber hinaus sind es die Wale, die als Leviathan bezeichnet werden. Der Leviathan ist eine Figur der christlich-jüdi­schen Mythologie. Ein Wesen, das Wal, Drache und Schlange zugleich ist. Der Wal ist also mehr als ein Meeressäuger. Er ist ein Tier von Bedeu­tung. Ein Tier voller Bedeutung, auf dessen Jagd sich die Mannschaft der Pequod einlässt, obwohl sie so oft von anderen Waljägern davor gewarnt wird, sich dieses Ziel zu setzen, da sie entweder daran scheiterten oder es nicht kannten oder ih­nen der Schneid dazu fehlt.

Die Diegese der Walfanggeschichte der Pequod ist es, die einen ästhetischen Raum eröffnet, in den der Lesende durch seine Lektüre eintritt und sich umsehen darf. Dabei ist dieser ästhetische Raum aber keineswegs eine leere Einrichtung. Vielmehr ist es ein Ort, an dem der Lesende geführt wird von der Erzählung, und dabei auf die unterschied­lichsten Punkte trifft. Diesem Raum gehören die Paratexte nicht an, da sie keinen Anteil am Weiter­kommen in diesem Raum beitragen. Allerdings sind sie es, die diesen Raum krümmen. Durch die Lektüre des Paratextes, der Geschichten des Jona und der des heiligen Georg, wird in diesem Raum hinein gewirkt. Dieses Wirken geschieht mittels der Funktion der Metapher, die eine Leseerfah­rung ermöglicht, die ein Wiedererscheinen des Stoffes aus dem Paratext in der Diegese ermög­licht. Dadurch ändert sich das, was literal auf dem Papier geschrieben steht in der Empfindung des Lesenden darüber, was er gerade liest.

Diese Veränderung der Diegese durch den Para­text, beziehungsweise vielmehr durch die Lektüre des Paratextes, ist es auch, was den ästhetischen Raum erst wirklich abgrenzt. Der Paratext er­schafft somit den ästhetischen Raum entschei­dend mit. Er zeigt dem Lesenden Grenzen auf, gibt ihm aber auch zugleich Hinweise, wohin er nun weiterzugehen hat. Durch die Strenge der hierfür notwendigen Trennung zwischen der Be­schreibung des Wals als eines Philosophen eben­bürtig und den Verlust der Vernunft der Mann­schaft der Pequod werden sich aber auch Unge­reimtheiten ergeben, die diesen ästhetischen Raum stark ins Wanken bringen werden. Ihn gar womöglich so stark untergraben, dass er zusam­menfallen könnte, so wie das Schiff vom weißen Wal letztendlich zerstört wird. Je weiter man sich also im ästhetischen Raum bewegt und je länger man sich darin befindet, desto größer wird die Ge­fahr, dass er um einen herum zerbersten wird. Als Leser steht man dann vor diesem Scherbenhaufen eines zusammengebrochenen ästhetischen Raum­es, den auch die Paratexte nicht mehr aufrecht er­halten konnte, gar für sein Ende verantwortlich ist und darf sich dann die Frage stellen, was diese verursacht haben mag.

Dieser Frage nach der Machtfülle des Verhältnis­ses zwischen Paratext und Text und deren Ver­schränkung miteinander mittels der Metapher soll hierfür nachgegangen werden. Am Roman Moby- Dick soll gezeigt werden, wie diese beiden Arten von Text zu definieren sind und wie ihr Wechsel­verhältnis so in einen fruchtbare Umgebung ge­setzt werden können, dass wir daraus ein verfüg­bares Material erhalten, womit geknetet und gear­beitet werden kann. Die Metapher und der Para­text in Moby-Dick sind es nämlich, die die Ge­schichte der Walfahrt nach dem weißen Ungeheu­er so interessant machen.

2. Auswahl der Edition als Grundlage für diese Arbeit

Herman Melville arbeitete vom Frühjahr des Jah­res 1850 bis zum folgenden Herbst an seinem heutzutage bekanntesten Roman.[3] Darin verarbei­tet er vermutlich die Erlebnisse und Berichte zum Untergang des Walfangschiffes Essex aus dem Jahr 1820, das Berichten zufolge ebenfalls angeb­lich von einem Pottwal zum Untergang gebracht wurde.[4]

Moby-Dick; oder: Der Wal - so der komplette Titel - erschien zuerst 1851 in London und später im sel­ben Jahr in New York. Die Londoner Version vom 18. Oktober 1851 erschien in drei Bänden bei Ri­chard Bentley in London. Aus bis heute nicht ge­klärten Gründen fehlte dieser Ausgabe der Epilog, der den Hauptprotagonisten und Ich-Erzähler Ish- mael als einzigen Überlebenden der Katastrophe nach dem Angriff des Wales Moby-Dick preisgibt und damit einen Realbezug zu den tatsächlichen Ereignishaftigkeit des Werkes erlaubt. Darüber hinaus wurde die britische Ausgabe durch die Her­ausgeber stark zensiert und vor allem kirchen- und glaubenskritische Punkte wie den Glaubensabfall der Mannschaft durch den Wahn Ahabs den wei­ßen Wal erlegen zu wollen, komplett aus dem Werk gestrichen. Die New Yorker Ausgabe vom 14. November 1851 enthält diese Streichungen nicht.[5]

Ins Deutsche wurde der Roman dreizehn Mal übersetzt (von Wilhelm Strüver 1927, Margarete Möckli von Seggern 1942, Fritz Güttinger 1944, Thesi Mutzenbecher 1946, Karl Bahnmüller 1950, Botho Henning Elster 1951, Gerhard Lorenz, Alice und Hans Seiffert 1956, Hans Trausil 1958, Richard Mummendey 1964, Thomas Trent 1965, Matthias Jendis 2001 und Friedhelm Rathjen 2004). Dabei kam es auch unter den Übersetzern zu Streitigkei­ten. Vor allem zwischen Jendis und Rathjen gab es große Querelen, da Rathjen seine Übersetzung von Moby-Dick bei Hanser eingereicht hatte, dort wurde diese vom Herausgeber Daniel Göske je­doch als unzureichend angesehen und eine Nach­bearbeitung bei Matthias Jendis in Auftrag gege­ben.[6] Dieser änderte die Übersetzung Rathjens so stark ab, dass Rathjen daraufhin seine Überset­zung zurückzog und Jendis sie unter eigenen Na­men publizierte.[7]

Der Walfanghistoriker Klaus Barthelmess äußerte sich im Jahr 2005 hinsichtlich der Übersetzung Friedhelm Rathjens, dass dieser die Eigentümlich­keit des englischen Originals am besten wiederge­be, das in allen sonst bisher im deutschen Sprach- raum erschienenen Übersetzungen dadurch über­flügle und heraussteche, da es keine Glättung und Schönerung des auch für Muttersprachler sperri­gen Textes versuche, sondern sich eben an Melvil- les Fassung halte:

„Alle deutschen Übersetzungen glätteten diesen Text, machten ihn gut lesbar. Das Original ist aber nicht gut lesbar, weder für heutige native speakers noch für zeitgenös­sische der letzen sechs Lesergenerationen.

Es ist holperig, widerspenstig, strotzt vor klassischen Bildungsverweisen (enthält aber auch ein paar diesbezügliche Fehler), ist zudem eigenwillig interpunktiert. Rath- jen, ,einer der strengsten Diener fremder Sprachen in Deutschland', so die Frankfur­ter Rundschau, hielt sich sklavisch ans Origi­nal. Er machte aus Melvilles ,mad, though not necessarily bad English' ein irres, wenn­gleich nichtunbedingtwirres Deutsch."[8]

Die Editionsgeschichte des Werkes macht es da­her nicht ganz einfach eine Entscheidung darüber zu treffen, welche Ausgabe nun als Grundlage für eine Untersuchung des Paratextes dienen soll, um die Fragen an den Paratext und die Metapher des Werkes genauer herauszuarbeiten.

Die unterschiedlichen Übersetzungen weisen zu­dem starke Differenzierung über den Umfang aus. So wurden Übersetzungen für Jugendbücher auf teilweise weit weniger als 30 Kapitel von ur­sprünglich 135 reduziert, zumeist nur jene mit tat­sächlichem Handlungsinhalt. Die kürzeste Fassung von Dirk Walbrecker aus dem Jahr 2003 weist le­diglich 17 Kapitel auf und stellt nur noch eine Nacherzählung der ursprünglichen Geschichte dar.[9] So existieren neben den dreizehn Übertra­gungen des Werkes ins Deutsche noch eine breite Palette an unterschiedlichen Ausgestaltungen und Umfängen des Werkes - oftmals für unterschiedli­che Lesergruppen speziell editierte. Gerade diese Kürzungen und Umarbeitungen machen es aber besonders interessant, die Wirkung dieser nicht mehr vorhandenen Teile in verschiedenen Editio­nen des Werkes auf das Verständnis und Verhält­nis der verbliebenen Teile beziehungsweise auch auf den Lesenden genauer zu untersuchen und ih­ren Standpunkt im Gesamtwerk zu erörtern, da sich hieraus mögliche Interpretationsvarianten er­geben, die zu unterschiedlichen Urteilen über die Funktion von Paratext und Metapher kommen können.

Diese Ergebnisse aus der Editionsgeschichte von Moby-Dick ermöglichen unterschiedliche Herange­hensweisen zur Untersuchung des Paratextes und der Metaphorik und damit wiederum über die Äs­thetik und Ethik. Aus pragmatischen Gründen der Verfügbarkeit einer kompletten Einlesung der Übersetzung Friedhelm Rathjens von Christian Brückner[10], erschienen 2011 im Verlag Zweitau­sendeins und damit der Möglichkeit den Text nicht nur als Leser, sondern auch als Hörer bzw. Mitleser zu erleben, führte zu der Entscheidung, die letzte erschienen Übersetzung als Grundlage zur weiteren Arbeit am Werk zu wählen. Darüber hinaus stellt die Übersetzung von Rathjens nach Ansicht von Historikern und Kulturkritikern - wie weiter oben beschrieben - die genauste Wieder­gabe des englischen Originals dar.

Es wurde sich gegen die englische Originalfassung entschieden, da letztlich nicht beurteilt werden kann, welche Fassung hierfür wiederum in Frage käme, um die zu beantwortenden Fragen hinrei­chend zu klären. Des Weiteren ist die Behandlung eines in die Muttersprache des Untersuchenden verfassten Textes durchaus als zielführender an­zusehen, da so keine beziehungsweise nur wenige Verständnisfragen an die Übersetzung geklärt werden müssten.

3- Annäherung an die Lektüre und Abriss der Handlung

Wie nähert man sich einem Text an, den man schon kennt? Moby-Dick beziehungsweise der Stoff von Moby-Dick ist so tief im kulturellen Be­wusstsein verankert, dass man weder das Werk oder eine Version dessen gelesen, noch einen Ver­filmung gesehen haben muss, um die Geschichte einigermaßen rekonstruieren zu können. Womög­lich nicht unbedingt mit allen Protagonisten oder deren Namen und Beziehungen zueinander, oder dem genauen Fortgang der Geschichte, jedoch dürfte Kapitän Ahab bekannt sein wie der sprich­wörtliche bunte Hund und sein Wahn den weißen Wal zu erlegen mag nicht ganz zufällig auf Odys­seus Irrfahrt[11] verweisen. Gerade aber dieses Vor­wissen der Lektüre macht eine unbedarfte Annäh­rung an den Text ungemein viel schwieriger, weil eigene Erwartungen und Kenntnisse - die im Zwei­fel gar nicht richtig sind - an die (mehrfache) Lek­türe gerichtet werden, die diesen gerecht wird oder eben nicht. Sie kann von Fall zu Fall auch dazu führen, dass man dachte etwas über den Text zu wissen, dieses letztlich aber nicht so, an­ders oder gar nicht in dieser Lektüre wiederspie­gelt.

Besonderes Augenmerk muss bei der Lektüre dar­auf gelegt werden, trotz mehrmaligen unter­schiedlich intensiven Durchschreitens des Werkes sich der eigenen Position hierzu bewusst zu wer­den - vor allem auch einer möglichen Änderung dieser Position bei zwei unterschiedlichen Lese­vorgänge. In der Auslegung der Wirkungsästhetik nach Matthias Richter ist es nämlich umstritten, „ob es einen leserunabhängigen Textsinn über­haupt gibt“[12] sowie „ob und gegebenenfalls auf welche Weise die im Text beschlossenen und vom Leser erzeugten Anteile in der Rezeption be­stimmt werden können.“[13] Man muss also im Zwei­fel davon ausgehen, dass bei der (mehrmaligen) Lektüre besonders solche Wirkungen zwischen Text und Paratext augenfällig werden, die einem selbst augenfällig sind. Deswegen wäre es auch grober Unfug davon auszugehen, dass die gewon­nen Erkenntnisse in Moby-Dick dazu führen wer­den, eine rein objektive Bewertung des Werkes durchzuführen.

Insbesondere wird dies auch durch Hans Blumen­bergs Theorie zur Metaphorik unterstrichen, denn nicht ,,[o]hne weiteres ist klar, daß sich solche Me­taphern wie die von Macht oder Ohnmacht der Wahrheit nicht verifizieren lassen und daß die in ih­nen entschiedene Alternative theoretisch gar nicht entscheidbar ist.“[14] Demzufolge kann und darf eine Bewertung hinsichtlich der Wirkung in der Metapher immer nur als ein gewisser Kontext zum Lesenden betrachtet werden. Der sich daraus er­gebende Wirkungsraum des Werkes lässt sich auch durch Ludwig Wittgensteins Äußerung im Tractatus logico-philosophicus für den Leser verge­genwärtigen:

„Und wenn wir in das Wesentliche dieser Bildhaftigkeit eindringen, so sehen wir, daß dieselbe durch scheinbare Unregelmäßig­keit [...] nicht gestört wird, Denn auch die­se Unregelmäßigkeiten bilden das ab, was sie ausdrücken sollen; nur auf eine andere Art und Weise.“[15]

Die Folgen für die Untersuchung zwischen Text und Paratext in Moby-Dick werden in der theoreti­schen Grundlage deswegen noch eine weitere Be­trachtung erfahren.

Um nun eine erste Annäherung an den Text von Moby-Dick zu bekommen, wollen wir uns diesem hiermit widmen: Formal ist der Text in 135 Kapitel eingeteilt, als eine Art Vorwort fungieren die Ety­mologie[16] und die Auszüge.[17] Wobei beiden ein zu­sätzlicher einleitender Text vorangestellt ist. Dar­über hinaus schließt es mit einem Epilog[18] ab. Der vorliegenden Ausgabe von Moby-Dick sind zudem ein Anhang,[19] eine Editorische Notiz,[20] weitere Ma­terialien[21] (I. Owen Chase: Bericht vom Schiffbruch desWalfängers Essex; II. Herman Melville: Notizen zum Bericht von Owen Chase; III. Jeremiah Reynolds: Mocha Dick; oderderWeiße Wal des Pa­zifiks; IV. Herman Melville: Skizzen einer Walreise), eine Nachbemerkung des Übersetzers[22], Daten zum Leben und Werk[23] sowie Aus Kindlers Literatur Lexi­kon: Herman Melville, Moby-Dick[24] hintangestellt. Diese zusätzlichen Texte[25] werden jedoch in der weiteren Untersuchung keine beziehungsweise nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Zum Inhalt: Melville erzählt in Moby-Dick die Ge­schichte des Reisenden Ishmael[26] - aus dessen Ich- Perspektive die Handlung berichtet wird - der sich als Walfänger verdingen will. Dabei gerät er zu­ nächst an den Harpunier Queequeg, der ebenfalls gerne zur See fahren möchte. Beide treffen sich, da sie sich das Bett teilen müssen, in einem Gast­haus in New Bedford. Ishmael heuert auf der Pe- quod an, auf der er die beiden Kapitäne Peleg und Bildad trifft. Diese nehmen ihn in die Mannschaft auf und auch der Harpunier darf sich der Gruppe anschließen. Während ihrer Fahrt „verführt“ Kapi­tän Ahab, der bereits in einem früheren Kampf mit Moby-Dick ein Bein verloren hat, die Mannschaft dazu, sich für eine spanische Goldunze ganz auf die Jagd nach dem weißen Wal zu konzentrieren. Dieser ist als Moby-Dick bekannt und berüchtigt. Er soll bisher jedem Walfänger durch die Lappen gegangen sein und eine ganze Heerschar von Wal­jägern den Tod bereitet haben. Nach einer schier endlosen Irrfahrt über die Ozeane der Welt und mehreren Kontakten zu anderen Schiffen, die stets danach befragt werden, ob sie Moby-Dick gesichtet haben, gelingt es schließlich den weißen Wal aufzustöbern. Eine gigantische Schlacht zwi­schen Mensch und Tier beginnt. In dieser wickelt sich ein Seil ungünstig um Ahabs Hals und reißt ihn beim nächsten Tauchgang mit in die Tiefe. Schließ­lich gelingt es dem weißen Wal das Schiff so stark zu beschädigen, dass es untergeht und alle bis auf Ishmael zu Tode kommen. Nur im Epilog wird dem Lesenden bewusst, dass Ishmael der einzig Über­legende ist, der diese Geschichte nun der Welt er­zählen konnte.

Diese recht kurz und zusammenfassend zu erzäh­lende Geschichte ist im Laufe des Textes durch­setzt mit Kapiteln, die sich um ganz unterschiedli­che Aspekte drehen: Von der Biologie des Wals[27] über Rechtfertigungsgründe für den Walfang[28] bis hin zu detaillierten Beobachtungen Ishmaels zu Ahabs Bein.[29] Gerade aber diese zunächst etwas fremd wirkenden Teile des Textes machen den Untersuchungsgegenstand auch bei der (mehrma­ligen) Lektüre so interessant, da sie dem Lesen­den die Möglichkeit eröffnen, den Text bei wie­derholter Herangehensweise einen gekrümmten ästhetischen Raum zu erschließen. Dieser Raum wird es sein, der im weiteren Verlauf der Untersu­chung hinsichtlich seiner Ästhetik analysiert wer­den sollen.

4- Methodisches Vorgehen zur Analyse des Werkes

Der gesamte Textkorpus, also die Etymologie, die Auszüge, die 135 Kapitel sowie der Epilog einge­schlossen, werden der näheren Untersuchung des Verhältnisses zwischen paratextuellen und diege- tischen Teilen anhand ihrer Wirkung zueinander unterschieden. Dabei wird sich strikt an die Eintei­lung des Textes in die vorgegebenen Sinneinhei­ten gehalten, um eine erste Kategorisierung des Textes durchführen zu können. In Grenzfällen, die sich darin zeigen können, dass eine Einheit eines Textteils in kleinere Elemente geteilt werden müsste, soll durch eine tiefer gehende Analyse des vorliegenden Textteils eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob dieserTextteil mehreren Ka­tegorien zugewiesen werden müsste oder mögli­cherweise keiner zugerechnet werden kann.

Die so gewonnen Erkenntnisse werden dahinge­hend einer genaueren Betrachtung unterzogen, wo sich Metaphern zueinander im Verhältnis von Paratext zu Text oder von Text zu Paratext verhal­ten. Auch, sofern auftretend, wenn es Beziehun­gen zwischen zwei Paratexten oder zwei Texten geben sollte, werden diese einer eingehenderen Analyse unterzogen.

Somit kann Moby-Dick nach den Grundlagen in den späteren theoretischen Kapiteln hinsichtlich der Wirkung der Lektüre Aufschlüsse dazu liefern, ob sich einerseits tatsächlich ästhetische Räume auf­bauen und wie diese konkret im Text als Gesamtes zu finden und zu beweisen sind. Hierfür können die Metaphern als semantisches Feld - bezie­hungsweise mehrere Metaphern zusammenge­schlossen in einem semantischen Feld - Indizien dazu liefern, wie sie Transpositionen herbeiführen und wie die Bewegung wirkt. Mögliche Rück­wärtsbewegungen, die zunächst als selten oder gar nicht auftretend eingestuft wurden, sollen ge- sondert nochmals betrachtet werden und Revisio­nen zu ihren theoretischen Annahmen erlauben.

Durch die Untersuchung zur Auffindung dieser Transpositionen mittels semantischer Felder soll die theoretische Grundlage zur Eröffnung von äs­thetischen Räumen dahingehend überprüft und bewiesen werden. Auch, ob ihre Strukturen stabil, instabil, dynamisch oder fest sind, muss geklärt werden, um hieraus Beweise für ihre ethische Klä­rung aufzubringen. Sollten sich diese jedoch nicht einstellen, muss an dieser Stelle auch hier die theoretische Basis nochmals in Frage gestellt wer­den. Wird ästhetischer Raum geschaffen und er­laubt dieser eine ethische Klärung soll final nach möglichen Rechtfertigungsaspekten gefragt wer­den.

Sicherlich ist das Werk zu umfangreich für eine komplette Untersuchung im Rahmen der vorlie­genden Arbeit, weswegen lediglich auf vereinzel­te Stellen näher eingegangen wird. Jedoch wird für die Erstanalyse der ganze Textkorpus herange­zogen. Die Auswahl bestimmter Textstellen wird näher zu begründen sein.

5* Methodische Untersuchung des Werkes

5.1. Einteilung des Werkes in (para-)textuelle Kategorien

Eine Untersuchung der Metaphern, des Paratex­tes und der Ästhetik und Ethik und deren Wechsel­wirkungen untereinander und zueinander im Werk Moby-Dick erfordert eine grundsätzliche Katego­riebildung zur Einteilung des Werkes in die für die Analyse notwendigen Handlungseinheiten hin­sichtlich ihrer Bedeutung für die Diegese. Diese hieraus gebildete Struktur wird sich an den Auf­bau und die Einteilung des Werkes in Kapitel, Pro­loge und Epilog halten. Die sich so ergebende Struktur aus Paratext und Text, wird dahingehend von entscheidender Bedeutung sein, die Übergän­ge zwischen diegetischem und nicht-diegetischem Text genauer herauszustellen. Damit können die Wirkungen des Paratextes im eigentlichen Text und umgekehrt fassbar und dadurch untersuchbar gemacht werden. Diese Übergänge zwischen Pa­ratext und Text äußern sich in der Metaphorik bei­der Kategorien, die durch ihre Zwischenebene im nächsten Text, beziehungsweise im nächsten Ka­pitel) erscheinen, sofern man von einer strikten Leserichtung ausgehen möchte. Diese Übergänge zwischen dem einen Element und dem anderen äußern sich in ihrer Metaphorizität. Die Metapher wird daher verstanden als das Bindeglied zwi­schen Struktur und Semantik, also als eine Meta­pher der Darstellung, die sich in der Sprachlichkeit wiederfindet. Genau dieses Spannungsverhältnis aus Struktur und Semantik in der Darstellung zum Sprachlichen erlaubt es erst, eine zielgerichtetere Untersuchung der Ästhetik und Ethik des Werkes durchzuführen.

Der Status des Textes, ob er nun Paratext ist oder eben nicht, erfordert eine Definition der Begriff- lichkeit der Diegese, die sich in diesem Fall als der strikte Handlungsrahmen der Walfanggeschichte äußern soll. Dies hat den Vorteil, dass sich genau darstellen lässt, welche Textteile als paratextuelle Elemente zu sehen sind und welche direkt der Walfanggeschichte zugerechnet werden können. Nichtsdestotrotz ergeben sich hieraus auch Schwierigkeiten, da eine scharfe Trennung zwi­schen allem, was der Walfanggeschichte angehört und allem, was ihr nicht angehört, es unterbindet, eine mögliche dritte Kategorie einzuführen, die sowohl paratextuell als auch nicht-paratextuell ist (oder nicht-diegetisch und diegetisch), nämlich der eigentliche Übergang an und für sich; schließ­lich kann nicht endgültig ausgeschlossen werden - schon gar nicht bei diesem Umfang eines zu un­tersuchenden Werkes -, dass nicht allein die Meta­pher den Übergang bildet, sondern der eigentli­che Text selbst, also eine Vermischung zwischen Darstellung und Sprache existiert, die sich nicht mehr an die eigentliche Definition halten kann und damit zur Krümmung des ästhetischen Raumes führen muss. Die strikte Bindung an einen stren­gen Begriff zur Kategorisierung erlaubt es daher auch, diesen ästhetischen Raum greifbarer zu handhaben, wie er denn ausgestaltet und einge­richtet ist und wohin sich der Lesende darin bewe­gen kann und darf. Der Lesende kann daher die Er­fahrung der eigenen Lektüre des Werkes stets in einem Wirkzusammenhang sehen, wie sich der Status des Textes darin wiederfindet und ihm of­fenbart.

Anhand einer tabellarischen Darstellung, soll das Werk nun anhand seiner Kapitel kurz zusammen­gefasst und bewertet, sowie eine Kategorie dafür gefunden werden, um was es sich bei diesem Textabschnitt handelt. Im Anschluss daran soll ge­nauer auf die Wirkungen zwischen Text und Para­text eingegangen und an Beispielen gezeigt wer­den, wie die Metapher, Ästhetik und Ethik darin wirkt.

[...]


[1] Wird von „Moby-Dick“ in kursiver Schreibweise gesprochen, so ist stets das gesamte Werk gemeint, wird hingegen von „Moby-Dick“ in normaler Schreibweise gesprochen, so ist da­mit wiederum stets nur der Wal selbst gemeint.Wobei es si­cherlich auch eine gewisse interessante Spannung in sich trü­ge, diese beiden Möglichkeiten zumindest theoretisch mitzu­denken, was es denn bedeutete, wenn von Moby-Dick gespro­chen wird, damit dann aber der Wal alleine gemeint sei und umgekehrt. Leider wird diese Frage nicht näher erläutert wer­den.

[2] ln dieser Arbeit wird mancherorts vom Leser, an anderem Orte aber vom Lesenden gesprochen. Diese Unterscheidung hat weniger mit einer gewissen Inkonsequenz oder gar einer gendertheoretischen Überlegung zu tun als vielmehr mit der Frage, an welcher Position der Lektüre sich der Leser / Lesende gerade befindet und ob er sich im Akt des Lesens befindet, oder vielmehr derjenige ist, der das Buch gerade in Händen hält und über etwas nachsinniert, ohne sich dabei weiter der Lektüre zu widmen. Zwar wird diese feine Differenzierung si­cherlich keine größere Rolle bei der Analyse des Werkes spie­len, allerdings sollte man es sich im Hinterkopfe behalten, dass es manche Stellen gibt, wo es aus Sicht desjenigen, der diese Arbeit erstellt hat, eine Möglichkeit dafür gibt, seinen Gedan­ken einen Moment länger nachzuhängen.

[3] Vorwort zur englischen Ausgabe (keine Seitengabe): Melville, Herman: Moby Dick, Penguin Books, London, 1994.

[4] Ellis: Mensch und Wal, S. 167.

[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Moby-Dick, letzter Zugriff 24. Mai 2014.

[6] http://web.archive.org/web/200903i8i0i248/http://ww- w.schreibheft.de/docs/schreibheft-57/die-zeit.html, Zugriff 24. Mai.

[7] http://www.deutschlandfunk.de/texttreu-oder- lesbar.700.de.html?dram:article_id=82082, letzter Zugriff: 24. Mai 2014.

[8] http://www.cetacea.de/artikel/review/2005/rathjen.htm, letz­terZugriff: 24. Mai 2014.

[9] Walbrecker: Moby Dick, 2003.

[10] Melville: Moby-Dick, 2011. (Audio)

[11] Leider wird die Arbeit diese Intertextualität, die sich bei Julia Kristeva ausführlich dargestellt widerfindet nicht weiter be­leuchten werden, da sich streng an einer werkimmanenten Analyse versucht wird. Auch wenn mit Gérard Genettes Theo­rie der Palimpseste als Literatur zweiter Ordnung (siehe hierzu auch das nächste Kapitel) sicherlich Andeutungen und Verwei­se an der ein oder anderen Stelle zu einem Durchscheinen vor­hergehender Texte, wie etwa der Odyssee oder auch dem Be­richt des Untergangs der Essex von Owen Chase - das auch selbst Teil der vorliegenden Werkausgabe ist - nicht gänzlich umgangen werden können. Zum Forschungsstand um die In­terpretation von Moby-Dick hinsichtlich seinen Einflüssen wei­terer Werke, ganz dominant sei hier die Bibel genannt, wird nur bruchstückhaft verwiesen, da die eigene Lektüre und Ar­beit mit der theoretischen Grundlage im Fokus dieser Arbeit stehen. Jedem Leser, der sich hierüber einen zusammenfassen­den Wissensstand gewünscht hätte, muss an dieser Stelle der Verweis auf andere entsprechende Arbeiten gemacht werden, die sich zu einem Teil auch im Literaturverzeichnis aufgeführt finden.

[12] Richter: Wirkungsästhetik, in: Grundzüge der Literaturwissen­schaft, S. 517.

[13] Ebd.

[14] Blumenberg: Paradigmen zu einer Metaphorologie, S. 23. Hervorhebungen bereits im Zitat.

[15] Wittgenstein : Tractatus, Satz 4.013, S. 31.

[16] Etymologie, S. 13-14. Anmerkung: Ist in den Fußnoten nichts weiter als die Kapitelzahl und/oder die Kapitelüberschrift ange­geben, ist stets damit die Ausgabe in der Übersetzung Friedhelm Rathjens gemeint. Nähere Informationen finden sich hierzu eben­falls im Literaturverzeichnis.

[17] Auszüge, S. 15-31.

[18] Epilog, S. 828-829.

[19] S. 831ff.

[20] S. 833.

[21] S. 834ff.

[22] S. 90iff.

[23] S. 9i5ff.

[24] S. 920ff.

[25] Diese Textteile sowie auch ein mögliches, in diesem Falle aber nicht vorliegendes Vorwort, werden klassischerweise in der Literaturwissenschaft als Paratexte bezeichnet. Vor allem jedoch kann der Bericht von Owen Chase zum Schiffbruch des Walfängers Essex als Quelle einer möglichen Untersuchung von Palimpsesten dienen. Hierfür werden in dieser Arbeit je­doch nur Bruchstücke untersucht werden, da diese vorliegen­de Arbeit werkimmanent arbeiten möchte und sich dabei nur auf das eigentliche Werk bezieht, wobei noch eine eindeutige Abtrennung zwischen eigentlichem Text und nicht-eigentli­chem Text gezogen werden muss. Hierfür wird eine ausführli­che Hinleitung in Kapitel 5: Methodisches Vorgehen zur Analyse des Werks vorgenommen werden.

[26] 1., Kimmungen, S. 35: „Nennt mich Ishmael. Als ich [...]“

[27] XXXII, Cetologie, S. 2i4ff.

[28] XXIV., Der Anwalt der Verteidigung, S. i8iff.

[29] CVI., Ahabs Bein, S. 676ff.

Details

Seiten
254
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656817512
ISBN (Buch)
9783656817505
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v282736
Institution / Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) – Kulturwissenschaften
Note
1,0
Schlagworte
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Titel: Metapher und Paratext in Moby-Dick