Lade Inhalt...

Arten und Aufbau von Investmentgesellschaften und -fonds. Die Besonderheiten aus Sicht des deutschen und luxemburgischen Gesetzgebers

Akademische Arbeit 2007 36 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Einleitung

1. Bestandteile der Europäischen Investmentrichtlinie

2. Kunstbegriff des OGAW

3. Begriffsbildung Investment und Investmentvermögen

4. Begriffsbildungen des luxemburgischen Gesetzgebers

5. Kriterien zur Klassifizierung

6. Dachfondskonzept

7. Umbrella-Fonds Konzept

8. Rechtliche Grundlagen des Investmentgeschäftes
8.1. Rechtliche und organisatorische Gestaltungsmöglichkeiten
8.2. Organisationsrechtliche Vorgaben der OGAW-Richtlinie
8.3. Gestaltungsmöglichkeiten nach dem InvG
8.4. Organisationsformen nach dem Gesetz vom 20. Dezember 2002

9. Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Einleitung

Die Aufgabe eines Fonds ist es, Anlegern mit bescheidenen Mitteln durch gemeinsame Anlage in Wertpapieren die gleichen Vorteile zu verschaffen wie Anlegern mit großem Vermögen und das Risiko durch Streuung der Anlage auf mehrere Wertpapiere zu verringern.[1] So beschreibt es sinngemäß der Gründungsprospekt vom 19.03.1868 der in London ansässigen „Foreign and Colonial Government Trust“.[2] Seit der Begründung der ersten Investmentgesellschaften in den Sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts[3] hat sich dieser Kerngedanke des Investmentgeschäftes bis in die Neuzeit erhalten. In ähnlicher Weise formuliert[4] dies auch eine für das Investmentgeschäft wegweisende Richtlinie[5] der Europäischen Union aus dem Jahr 1985. Im Ergebnis dieser Richtlinie sowie den in den folgenden Jahren verabschiedeten Änderungsrichtlinien[6] wurde ein europäischer Rechtsrahmen geschaffen, der innerhalb von zehn Jahren eine Verfünffachung[7] des Anlagevermögens der in der EU aufgelegten Fonds ermöglichte. Diese Europäischen Richtlinien hatten eine Angleichung der Wettbewerbsbedingungen, einheitliche Mindeststandards für den Anlegerschutz und die Erleichterung von grenzüberschreitenden Dienstleistungen von Wertpapier- Publikumsfonds[8] im Investmentgeschäft zum Ziel. Gleichzeitig sollten hierdurch Ungleichgewichte zwischen den Mitgliedsstaaten abgebaut werden.[9] Aus der Sicht der deutschen Investmentindustrie ist jedoch nicht nur die Umsetzung der europäischen Vorgaben durch den nationalen Gesetzgeber von Bedeutung, sondern auch die Erhaltung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich. Die rechtliche Ausgestaltung der Gesellschaftsform stellt dabei einen der wichtigsten Ansatzpunkte für den Gesetzgeber zur Gestaltung der Rahmenbedingungen für den Investmentstandort Deutschland dar. Dabei bestimmt der wirtschaftliche Gesellschaftszweck, welche Gesellschaftsform hierfür in Betracht kommt.[10] In Umkehrschluss wird folglich jedes rational entscheidende Unternehmen diejenige Gesellschaftsform wählen, welche die günstigsten Bedingungen für das angestrebte Unternehmensziel bietet.

In der nachfolgenden Arbeit werden zunächst wesentliche Begriffe des Investments im Allgemeinen, des Investmentgeschäftes, der Investmentgesellschaft und des Investmentfonds näher bestimmt und voneinander abgegrenzt. Insbesondere wird hierbei auf die Besonderheiten bzw. Unterschiede bei der Begriffsbildung aus Sicht der OGAW-Richtlinie, des deutschen und des luxemburgischen Gesetzgebers eingegangen. Im Anschluss an die Einführung dieser grundlegenden Begriffe, erfolgt eine weitergehende Systematisierung der Arten, des Aufbaus und der Funktionsweise von Investmentgesellschaften und Investmentfonds. Die hierbei auftretenden Definitionsunterschiede wirken in direkter Weise auf die Konstruktions- und Gestaltungsmöglichkeiten, die Vertriebsmöglichkeiten[11] und auf die Begründung sowie den laufenden Geschäftsbetrieb der jeweiligen Gesellschaftsform und damit auch auf die Wettbewerbsfähigkeit.

1. Bestandteile der Europäischen Investmentrichtlinie

Bei der Europäischen Investmentrichtlinie handelt es sich im Grundsatz um die „Richtlinie 85/611 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW)[12] der europäischen Kommission. In der Literatur werden jedoch häufiger die Bezeichnungen OGAW-Richtlinie[13], UCITS-Richtlinie[14] oder Investment-Richtlinie verwendet.[15] Die Bezeichnung OGAW-Richtlinie bezieht sich auf die erstmals mit dieser Richtlinie eingeführten Erleichterungen für den europaweiten Vertrieb[16] von Anteilen eines von dieser Richtlinie regulierten OGAW. Ausgangspunkt für die Entstehung der OGAW- Richtlinie waren die mit den Verträgen von Rom[17] manifestierten Bestrebungen der damaligen EWG nach der Verwirklichung eines gemeinsamen Marktes. Im Jahre 1985 legte die EG-Kommission ihr sog. „Weißbuch“[18] vor. Dieses enthielt 300 Vorschläge der Kommission für Gesetzesvorhaben, Richtlinien und Verordnungen mit denen die Ziele aus den römischen Verträgen umgesetzt werden sollten. Eines dieser Ziele war die europaweite Harmonisierung der Rahmenbedingungen für das Anbieten von Finanzdienstleistungen.[19] Die OGAW-Richtlinie sollte durch die Mitgliedsstaaten bis zum 01. Oktober 1989 in nationales Recht umgesetzt werden.[20] Da der Harmonisierungsprozess im Finanzdienstleistungssektor kein statischer Vorgang ist, erfuhr die ursprüngliche OGAW-Richtlinie in der folgenden Zeit eine Vielzahl von Änderungen. Dieser permanente Anpassungsprozess ist bis zum jetzigen Zeitpunkt weder auf nationaler noch auf europäischer Ebene vollständig abgeschlossen. Die erste Anpassung erfolgte im Jahr 1988[21] mit der „Änderungsrichtlinie 88/220/EWG zur Änderung der Richtlinie 85/611/EWG in Bezug auf die Anlagepolitik eines OGAW“[22]. Im Folgenden erfuhr die OGAW-Richtlinie weitere Veränderungen durch die Richtlinien 95/26/EG[23] und 2000/64/EG[24]. Von wesentlicher Bedeutung waren die folgenden Änderungen durch die sog. Managementrichtlinie[25] und die sog. Produktrichtlinie[26] im Jahr 2002. Die derzeit letzte Änderungsrichtlinie[27] stammt aus dem Jahr 2005.

Für die in dieser Form seit 2005 vorliegende Richtlinie werden daher in dieser Arbeit die Begriffe konsolidierte OGAW-Richtlinie, OGAW-Richtlinie oder nur das Wort Richtlinie verwendet. Sofern Angaben sich auf die Richtlinie mit dem Rechtsstand 1985 beziehen wird die Formulierung ursprüngliche OGAW-Richtlinie angewendet.

2. Kunstbegriff des OGAW

Die Europäische Investmentrichtlinie[28] verwendet den Kunstbegriff[29] des Organismus für gemeinsame Anlagen (OGA) bzw. des Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW). Nach Art. 1 Abs. 2 der Richtlinie definiert sich dieser Begriff als Organismus, welcher beim Publikum beschaffte Gelder für gemeinsame Rechnung unter dem Grundsatz der Risikostreuung in Wertpapieren investiert. Durch Art. 19 Abs. 1 OGAW-Richtlinie wird die Investition in Wertpapiere durch die Möglichkeit der Investition in sog. liquide Finanzanlagen ergänzt. Hierunter sind i.S. der Richtlinie Geldmarktinstrumente zu verstehen. Die OGAW-Richtlinie verwendet den Begriff des OGAW, um auf europäischer Ebene Mindestregelungen für Wertpapier-Publikumsfonds[30] definieren zu können. Hierbei spezifiziert die Richtlinie den Begriff des Publikumsfonds bzw. des Publikums, wie er in Art. 1 Abs. 2 erster Gedankenstrich verwendet wird nicht näher. Nach Bauer (1997) handelt es sich bei einem Publikumsfonds um eine kollektive Anlageform, welche sich einer großen Zahl von Privatpersonen anbietet.[31] Eine andere Definition formuliert, dass Anteile eines Publikumsfonds öffentlich angeboten und von jedermann erworben werden können.[32] Der Begriff des OGAW bildet den kleinsten gemeinsamen Nenner der in den EU- Staaten gebräuchlichen Organisationsformen der Investmentgesellschaften, Investmentfonds bzw. Investment-Trusts.[33] Der Begriff des OGAW spezifiziert damit die harmonisierte Form eines Fonds auf europäischer Ebene und entspricht den Mindestregelungen der Richtlinie. Davon zu unterscheiden ist der sog. Organismus für gemeinsame Anlagen (OGA). Dieser Begriff des OGA findet sich häufig in Verkaufsprospekten von in Luxemburg aufgelegten Fondsprodukten. Die OGAW-Richtlinie erwähnt den Begriff des OGA nicht explizit. In Unterscheidung zum OGAW kennzeichnet der OGA ein breiteres Spektrum von Fonds. Es handelt sich um einen Sammelbegriff, welcher nicht richtlinienkonforme Organismen und richtlinien-konforme Organismen beinhaltet. Eine darüber hinausgehende Definition ist jedoch problematisch, da eine eindeutige Begriffsbildung zum OGA nicht existent ist. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass ein OGA, i.S. eines Nicht-OGAW, ebenfalls ein Publikumsfonds und ein offener Fonds[34] sein kann, welcher in die gleichen Vermögensgegenstände wie der OGAW investiert und ebenfalls dem Merkmal der Risikostreuung folgt. Insbesondere bei nachfolgenden Formen, welche nicht durch die OGAW-Richtlinie erfasst werden,[35] ist jedoch eine Aussage, ob es sich um einen OGA handelt, nicht hinreichend möglich:

- Fonds des geschlossenen Typs
- Fonds, die Ihre Anteile ausschließlich an das Publikum in Drittländern vertreiben
- Spezialfonds, die ihre Anteile einem begrenzten Anlegerkreis anbieten
- Offene Immobilienfonds
- Reine Geldmarktfonds

In der englischsprachigen Version der EU- Investmentrichtlinie, wird für den Begriff des OGAW die Bezeichnung UCITS (Undertakings for collective investments in transferable securities) verwendet.

3. Begriffsbildung Investment und Investmentvermögen

Der Begriff Investment wird in der deutschen Sprachlehre allgemein als Kapitalanlage[36] erklärt. Gleichzeitig wird auf die englischsprachige Bezeichnung des „Investments“ abgestellt. In angelsächsischen Ländern umfasst das Investment jegliche Form der Anlage von Geldkapital[37]. Grundsätzlich fallen hierunter auch Anlagen in Immobilien, Edelmetallen, oder insbesondere auch sog. Finanzinstrumente[38]. Im Gegensatz zum ursprünglichen Gedanken[39] des Investments, welcher die Aspekte der Risikoverteilung und der Streuung des Anteilsbesitzes beinhaltete, ist diese Ursprungsdefinition in der heutigen Zeit und in dieser Form möglicherweise nicht mehr ausreichend. Insbesondere in den USA und Großbritannien wurde der Begriff des Investments zunehmend durch den des „Investment-Banking“[40] ersetzt. Festzustellen ist weiterhin, dass die ursprüngliche Investmentidee der Risikodiversifikation zunehmend durch die Frage nach dem Anlegerschutz und dem Funktionsschutz des Kapitalmarktes substituiert wird[41]. Im deutschen und europäischen Rechtsverständnis ist der Grundsatz der Risikomischung jedoch nach wie vor ein wesentliches Merkmal des Investmentbegriffs.[42] Dies steht jedoch in einem gewissen Widerspruch zu sog. Alternativen Investments. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Formen der Vermögensverwaltung, welche aufgrund ihrer Andersartigkeit nicht der Investmentfondsbranche zuzuordnen sind.[43] Eine klare Abgrenzung gegenüber dem Begriff des Investments ist u.U. jedoch problematisch, da eindeutige Kriterien hierfür nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind.Das KAGG[44] enthält seit dem 01. November 1969[45] hierzu einen Bezeichnungsschutz[46] des Begriffes Investment. Danach darf die Bezeichnung „Investment“ für Geschäfts- oder Werbezwecke bzw. auch als Firmenbezeichnung oder deren Zusatz nur von Kapitalgesellschaften, ausländischen Investmentgesellschaften, Verwaltungsgesellschaften sowie Vertriebsgesellschaften geführt werden[47]. Eine explizite Abgrenzung zu den Alternativen Investments kann hieraus nicht abgeleitet werden. Auch eine inhaltliche Spezifikation des Investment-begriffs kann hierdurch nicht vorgenommen werden, da der Bezeichnungsschutz i.S. des KAGG ausschließlich auf das Merkmal der Gesellschaftsform der Unternehmung abstellt. Ausdrücklich nicht vom Bezeichnungsschutz des KAGG erfasst wird der bereits erwähnte Begriff des „Investment-Banking“, sofern Kreditinstitute hiermit bestimmte Geschäftssparten bezeichnen.[48] Die Privilegierung des Bezeichnungsschutzes gilt ebenfalls nicht für inländische geschlossene Immobilienfonds.[49] Mit der Novellierung des Investmentrechts wurden das KAGG und das AuslInvestmG[50] mit Wirkung zum 01. Januar 2004[51] durch das InvG[52] abgelöst. Der Bezeichnungsschutz des § 7 Abs. 1 KAGG wurde durch den § 3 Abs. 1 InvG verändert. Durch das InvG werden nunmehr die Bezeichnungen „Investmentgesellschaft“, „Investmentfonds“ und „Kapitalanlagegesellschaft“ reguliert. Das Investmentgesetz stellt dabei auf den abstrakten Anwendungsbereich des „Investmentvermögens“ ab.[53] Der Begriff des Investmentvermögens wird durch das InvG legal definiert.[54] Im Gegensatz zu den Regelungen des KAGG werden durch den neu eingeführten Begriff des Investmentvermögens auch Anlagen in Alternativen Investments erfasst.[55]

Das Investmentvermögen im Sinne des InvG ist grundsätzlich in das inländische und das ausländische Investmentvermögen zu unterscheiden.[56] In der nachfolgenden Grafik werden die unter dem Begriff des Investmentvermögens im Sinne des InvG subsumierten Bestandteile dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1: Investmentvermögen nach dem InvG und Einordnung der InvAG

(Quelle: eigene Darstellung, in Anlehnung an PWC (2004), S. 25.)

Durch diese Begriffsbildung werden durch das Investmentgesetz grundsätzlich alle kollektiven Vermögensanlagen erfasst, die dem Grundsatz der Risikomischung folgen.[57] Aus der Grafik wird auch die besondere Stellung der InvAG innerhalb des Investmentvermögens deutlich. Der Anleger wird hier als Aktionär am Gesellschaftsvermögen beteiligt, nicht aber an einem Sondervermögen.[58]

Zusammenfassend ergeben sich daraus folgende Begriffsbildungen aus deutscher Sicht. Bei dem Begriff des Investments handelt es sich um einen allgemeingültigen Begriff des Sprachgebrauchs, welcher in unterschiedlichem Kontext verwendet wird, soweit dieser nicht dem gewerberechtlichen Bezeichnungsschutz[59] unterliegt und auf die kollektive Anlage von Geldvermögen gerichtet ist. Das Investmentvermögen ist zu kennzeichnen als „Vermögen zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage, das nach den Grundsätzen der Risikomischung in Vermögensgegenständen angelegt ist“[60]. Die rechtliche Form des Investmentvermögens ist dabei für die Begriffsbildung irrelevant. Es handelt sich um einen relativ weit gefassten wirtschaftlichen Begriff. Insbesondere die Formulierung „gemeinschaftlich“ ist dabei nicht eng auszulegen.[61] Durch diese soll in erster Linie eine Abgrenzung des Investmentgeschäftes zur sog. individuellen Portfolioverwaltung[62] vorgenommen werden. Das inländische Investmentvermögen unterteilt sich in das durch KAGen aufgelegte Sondervermögen, welches lt. Investmentgesetz als Investmentfonds bezeichnet wird und das davon abzugrenzende Investmentvermögen der InvAG. Die Bezeichnung Investmentgesellschaft spezifiziert ausschließlich ausländische Investmentvermögen. Bei der InvAG handelt es sich demnach aus deutscher Sicht, nicht um einen Investmentfonds. Die InvAG ist als rechtlich selbstständiges, inländisches Investmentvermögen zu klassifizieren. Davon zu unterscheiden ist das rechtlich unselbstständige Sondervermögen bzw. der Begriff des Investmentfonds, welcher grundsätzlich von einer KAG aufgelegt wird. Anzumerken ist jedoch, dass der Begriff Investmentfonds sehr häufig auch als allgemeiner Verkaufs- bzw. Produktbegriff verwendet wird. Diese Verwendungsform bezeichnet im Wesentlichen das an sich abstrakte Produkt im Investmentgeschäft, welches die professionelle Vermögensverwaltung im Massengeschäft[63] darstellt. In der Arbeit wird jedoch der Begriff Investmentfonds ausschließlich i.S. des InvG verwendet. Sofern es sich um eine Vermögensmasse handelt, welche nicht dem InvG unterliegt oder in Form eines rechtlich selbstständigen Vermögens auftritt, werden der allgemeine Begriff des Fonds oder die Begriffe des OGAW bzw. OGA verwendet.

[...]


[1] Wörtlicher Englischer Originaltext: „to provide the investor of moderate means the same advantage as the large capitalists in diminishing risk in foreign and colonial stocks by spreading the investment over a number of stocks” in Baur (1997), Investmentgesetze Kommentar, Einl I Rn 1.

[2] Vgl. Baur (1997), Investmentgesetze Kommentar, Einl I Rn 1.

[3] Vgl. Zeller in Brinkhaus/ Scherer (2003), KAGG Kommentar, Einl Rn 3.

[4] Vgl. Art. 1 Abs. 2 Richtlinie 85/611/EWG (OGAW- Richtlinie) vom 20.12.1985.

[5] RL 85/611/EWG vom 20.12.1985.

[6] Änderungsrichtlinien 2001/107/EG u. 2001/108/EG u. 88/220/EWG.

[7] Vgl. Zeller in Brinkhaus/ Scherer (2003), KAGG Kommentar, Einl Rn 13.

[8] Vgl. Kümpel (2006), Bank- und Kapitalmarktrecht, S. 1736 Rn 12.23.

[9] Vgl. Hallas (1997), Die Prüfung von Investmentfonds, S. 35.

[10] Vgl. Memento Gesellschaftsrecht für die Praxis 2004, Rn 5.

[11] Hierunter ist insbesondere der sog. „Europäische Pass“ i.S. der Änderungsrichtlinie 2001/108/EG zu verstehen.

[12] Richtlinie 85/611/EWG veröffentlicht im ABl. EG Nr. L 375 vom 31.12.1985.

[13] Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren.

[14] Undertakings for collective investments in transferable securities, Vgl. auch 2.2.

[15] Vgl. Zeller in Brinkhaus/ Scherer (2003), KAGG Kommentar, Einl Rn 14.

[16] Vgl. Art. 1 Abs. 6 RL 85/611/EWG.

[17] EWG Vertrag vom 25.3.1957, hier insbesondere die Art. 2 und 8.

[18] Weissbuch der Europäischen Kommission zur Vollendung des Binnenmarktes, KOM (1985) 310 endgültig, vom Juni 1985.

[19] konkretisiert in der Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften über die Schaffung eines europäischen Finanzraums, KOM (87) 550 endg., Ratsdokument 9510/87, BR-Drucks. 509/87 vom 16.11.1987.

[20] Vgl. Art. 57 Abs. 1 RL 85/611/EWG.

[21] Vgl. Carl/ Förster (1994), Das Recht der Investmentfonds, S. 63 ff.

[22] RL 88/220/EWG, ABl. EG Nr. L 100/31 v. 19.4.1988.

[23] RL 95/26/EG, ABl. EG Nr. L 168/7 v. 18.7.1995.

[24] RL 2000/64/EG, ABl. EG Nr. L 290/27 v. 17.11.2000.

[25] RL 2001/107/EG, ABl. EG Nr. L 41/20 v. 13.2.2002.

[26] RL 2001/108/EG, ABl. EG Nr. L 41/35 v. 13.2.2002.

[27] RL 2005/1/EG, ABl. EG Nr. L 79/9 v. 24.3.2005.

[28] RL 85/611/EWG.

[29] Vgl. Baur (1997), Investmentgesetze Kommentar, Einl I Rn 4.

[30] Vgl. Baur (1999), Das Investmentgeschäft, S. 9/5 Rn 9/7.

[31] Vgl. Baur (1997), Investmentgesetze Kommentar, Einl I Rn 9.

[32] Vgl. Baur (1999), Das Investmentgeschäft, S. 9/231 Rn 9/504.

[33] Vgl. Baur (1997), Investmentgesetze Kommentar, Einl III Rn 5.

[34] Vgl. hierzu 2.5.

[35] Vgl. Carl/ Förster (1994), Das Recht der Investmentfonds, S. 53.

[36] Vgl. Wahrig (1991), Wörterbuch der Deutschen Sprachlehre, S. 699.

[37] Vgl. Mauser (1999), Anlegerschutzlücken in den Investmentrichtlinien, S. 9.

[38] Der Begriff Finanzinstrumente wird definiert über die International Accounting Standards (IAS) bzw. die International Financial Reporting Standards (IFRS). Nach IAS 32.11 ist ein Finanzinstrument ein Vertrag, welcher zwei Bilanzseiten unterschiedlicher Unternehmen betrifft und auf der einen Seite zu einem finanziellen Vermögenswert sowie auf der anderen Seite zu einer finanziellen Verbindlichkeit führt. Weitere formale Vorschriften enthält IFRS 7. Nach IAS 39 werden vier Kategorien von Finanzinstrumenten unterschieden. Vgl. hierzu weitergehend Buchholz (2005) Internationale Rechnungslegung, S. 137 ff.

[39] Vgl. Baur (1997), Investmentgesetze Kommentar, Einl I Rn 3.

[40] Vgl. Baur (1997), Investmentgesetze Kommentar, Einl I Rn 3; sowie Buck-Heeb (2006), Kapitalmarktrecht; Rn 1.

[41] Vgl. Buck-Heeb (2006), Kapitalmarktrecht; Rn 7.

[42] Vgl. Zeller in Brinkhaus/Scherer (2003), KAGG Kommentar, Einl Rn 12; sowie Baur (1997), Investmentgesetze Kommentar, § 1 Rn 15 und § 1d) KAGG und § 1 Abs. 1 AuslInvestmG; sowie Art.1 Abs. 2 Richtlinie 85/611/EWG (OGAW-Richtlinie).

[43] Vgl. Kaiser (2004), Hedgefonds, S. 5.

[44] Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG), veröffentlicht im BGBl. I S. 2726 v. 09.09.1998 zuletzt geändert durch das Vierte FMFG, BGBl. I S. 2010 v. 21.06.2002 und abgelöst durch das InvmodG am 01.01.2004 veröffentlicht im BGBl. I S. 2676 ff. v. 19.12.2003.

[45] Vgl. Zeller in Brinkhaus/Scherer (2003), KAGG Kommentar, § 7 Rn 6.

[46] Vgl. § 7 Abs. 1 KAGG.

[47] Vgl. § 7 Abs. 1 Satz 1, § 2 Abs. 1 Nr. 1 und § 3 Abs. 2 Nr. 1 und § 15 AuslInvestmG.

[48] Vgl. Zeller in Brinkhaus/Scherer (2003), KAGG Kommentar, § 7 Rn 5.

[49] Vgl. Baur (1997), Investmentgesetze Kommentar, § 7 Rn 5, eine weitergehende Erklärung der Investmentfondsarten erfolgt unter 2.5.

[50] Auslandinvestment-Gesetz (AuslInvestmG) veröffentlicht BGBl. I S. 2820 v. 09.09.1998, zuletzt geändert BGBl. I S. 3322 v. 21.08.2002.

[51] Vgl. Buck-Heeb (2006), Kapitalmarktrecht, § 15 Rn 558.

[52] Veröffentlicht im BGBl 2003 Teil I Nr.62, am 19.12.2003, Seiten 2676 ff.

[53] PwC (2004), Die Novellierung des Investmentrechts 2004, S. 23.

[54] Vgl. § 1 InvG.

[55] Vgl. Entzian (2004), Das neue Investmentrecht 2004, S. 42.

[56] Vgl. Entzian (2004), Das neue Investmentrecht 2004, S. 41.

[57] Vgl. Volcken/ Panzer (2005), Inhalt und Reichweite des Grundsatzes der Risikomischung im Hinblick auf die investmentrechtliche Qualifizierung ausländischer Immobilienvermögen. IStR 2005 Heft 12, S. 427.

[58] Vgl. Beckmann in Beckmann/ Scholtz (2006), Ergänzbares Handbuch für das gesamte Investmentwesen 410 § 30 Rn 6.

[59] Vgl. Baur (1997), Investmentgesetze Kommentar, § 7 Rn 1.

[60] Vgl. § 1 Satz 2 InvG.

[61] Vgl. PwC (2004), Die Novellierung des Investmentrechts 2004, S. 24.

[62] Vgl. RL 93/22/EWG, Amtsblatt L 141 vom 11.06.1993 S. 27 bis 46.

[63] Vgl. Siller (2006), Kapitalmarktrecht, S.128.

Details

Seiten
36
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783656805434
ISBN (Buch)
9783668154209
Dateigröße
596 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v282687
Institution / Hochschule
Fachhochschule Trier - Hochschule für Wirtschaft, Technik und Gestaltung
Note
2,0
Schlagworte
arten aufbau investmentgesellschaften besonderheiten sicht gesetzgebers

Autor

Zurück

Titel: Arten und Aufbau von Investmentgesellschaften und -fonds. Die Besonderheiten aus Sicht des deutschen und luxemburgischen Gesetzgebers